Adblock mal anders: 1.000 Googler sortieren schlechte Anzeigen aus

Beim Suchmaschinenkonzern Google ist man sich völlig klar darüber, dass man die Nutzer nur vom Einsatz eines Adblockers abhalten kann, wenn die angezeigten Anzeigen möglichst wenig Probleme verursachen. Entsprechend stark wurde in der letzten Zeit ... mehr... Google, Werbung, Werbeanzeigen, Contributor, Google Contributor Bildquelle: Google Google, Werbung, Werbeanzeigen, Contributor, Google Contributor Google, Werbung, Werbeanzeigen, Contributor, Google Contributor Google

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Was die meissten aufgeklärten Nutzer stört ist nicht alleine die werbung, sondern das in meinem Augen kriminelle tracking was damit einhergeht. Wenn mir der Lokale Mediamarkt ein Prospekt andreht ist das eine Sache, wenn der Azubi anschließend mit der Videokamera aufzeichnet in was für Geschäfte ich so gehe, dann würde sich das niemand gefallen lassen, beim tracking passiert genau das Gleiche. Tötet die Werbenetzwerke, und die Werbung kann sich wieder vernünftig entwickeln!
 
@Butterbrot:
Mich stört so ziemlich alles an Werbung: Platz den sie wegnimmt, Nervendes blinken und Ton, mögliches einschleusen von Malware über sie, auf dem Telefon die geklaute Bandbreite und Datenguthaben und natürlich Tracking und Datensammelei.
 
@Freudian: Jede webseite die Dienste oder Inhalte anbietet muß sich irgendwie finanzieren, und das geht nur über Werbung oder Zugangsgebühren. Jetzt führ mal eine Strichliste wie viele Seiten Du da pro Tag besuchst. Willst Du bei jeder 5 Euro im Monat bezahlen?
 
@Butterbrot:
Ich habe die Anfänge des Internets erlebt. Da gab es viele kleine Anbieter anstatt einige Große. Das geht auf jeden Fall.
Allerdings habe ich auch nie gesagt dass ich sie absolut nicht tolerieren kann. Zumal ich lange Zeit ohne Adblocker ausgekommen bin, bis sie es dann übertrieben haben und immer mehr zentralisiert haben. Bei den aufgezählten Dingen kann ich sicher ein paar Abstriche machen, aber die Werbetreibenden schaufeln sich lieber selbst ein Grab indem sie immer militanter werden mit ihrer Werbung.
 
@Freudian: so richtig schlimm wurde es mit Flash (Spielchen und Videos) und den Layern die einem den gesamten Inhalt versperren und beim Klick auf X sich zwar schließen aber eine Seite aufrufen.

Hier bei WinFuture ist mir die Werbung viel zu viel. 38% dieser Seite sind Werbeinhalte, die uBlock gerade blockt - da die Werbung aber mehr Platz wegnimmt sind hier locker 80% der Seite mit Werbung zugepflastert.
Ich verliere den Fokus und kann keinen Artikel lesen, wenn an der Seite animierte Banner blinken. Und hier läuft gerade ein Werbevideo (Kellogg's), es werden tausend verschiedene Banner angezeigt, einige davon Blinken (zB eprimo) und sind mitten im Fließtext.
Sorry, aber da kann WinFuture gerne pleite gehen, ich schalte den Werbeblocker für diese Seite nicht aus, es ist eine Beleidigung an den Leser ihn mit so viel Scheiße zuzuspammen.
 
@Freudian: Dass Werbung das Internet finanziert, stört dich wohl auch.

"Ich habe die Anfänge des Internets erlebt. Da gab es viele kleine Anbieter anstatt einige Große. Das geht auf jeden Fall."

Dann willst du das Internet im Zustand seiner Anfänge wieder? Nur weil sich einige Idioten hergegeben hat, ihre Zeit ohne Gegenleistung zu deiner Bespaßung verwenden, bedeutet das noch lange nicht, dass das ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept darstellt, das man 24/7 betreiben kann. Vor allem nicht auf dem Niveau, das das Internet heute aufweist.
 
@Niccolo Machiavelli: "Vor allem nicht auf dem Niveau, das das Internet heute aufweist."

gutes Argument xD
 
@caleb: Ja ne, ein Youtube, ein Google usw. zig kostenlose News-Seiten aus allen Bereichen wären ganz bestimmt als kostenloses Hobbyprojekt möglich.

Übrigens: Der Content, den man vielerorts angezeigt bekommt, orientiert sich in der Regel stark an dem, was man eh schon konsumiert. Wenn du das Internet als infantile Trollhöhle wahrnimmst, solltest du dir Gedanken machen, ob das nicht eventuell an dir liegt.
 
@Butterbrot: Würde sich niemand gefallen lassen? Nichts anderes ist die Payback-Karte.
 
@Butterbrot: Tracking ist anonym, im Gegensatz zur Kamera die dich aufzeichnet, wo ist das Problem? ;)
 
@xploit: Tracking ist nicht Annonym. Die tracking ID mit der Du dein Gmail Konto abfragst ist die gleiche, mit der du bei Winfuture und anderswo getrackt wirst. gleiches gillt für cookies.
 
@Butterbrot: Was meinst du mit Tracking-ID? Der MediaCode in der URL? Der ist dazu da, die Kampagne zu identifizieren bzw. das Werbemittel, der Suchbegriff, die Affiliate-ID oder ähnliches über das du auf eine Seite gelangst auf der du eventuell einen "Sale" durchführst. Oder den Cookie? Es lässt sich nicht vermeiden, dass der Betreiber einer Website dich eindeutig identifizieren kann - das ist ja auch der Sinn eines Cookies. Beim Tracking werden allerdings keine personenbezogenen Daten genutzt, sondern lediglich dein Bewegungsprofil als solches um daraus Erkenntnisse für z.B. die Wirkung der Werbung zu gewinnen, die ein Advertiser im Internet geschaltet hat. Oder um Re-Targeting zu ermöglichen. Doch auch dabei weiß der Advertiser bzw. der Vermarkter nicht, dass Butterbrot surft. Das wäre in vielen Fällen mit dem gültigen Datenschutz nicht vereinbar.
 
Werbung, Werbung, Werbung. Profit. Werbung und nochmal Werbung. Ich kann das Gejammer der Werbebranche nicht mehr lesen und hören. Hier werden Food Designer engagiert um den grauen Milchreis schön weiß darzustellen. Die ganze Lügenbranche kann an ihren miesen Werbeversprechen ersticken. Da meinen überbezahlte Akademiker, den einfachen Menschen über die emotionale Schiene etwas verkaufen zu müssen. Wer etwas ins Netz stellt, der wird nicht dazu gezwungen. Wir zahlen schon für den Internetzugang. Reicht das nicht. Muss jedes Angebot im Netz Profit abwerfen. Zählt in dieser Sch... Welt nur noch Kohle, Kohle, Kohle......
 
@hayco: Man kann es auch übertreiben mit dem Gejammer. Damit meine ich nicht die Werbebranche, sondern dich. Ein Hobby-Angebot muss sicher kein Profit abwerfen, die Leute bei WinFuture (beispielsweise) verdienen damit allerdings ihre Brötchen. Mal abgesehen davon dass die Werbung hier wirklich wie einige schon angemerkt haben "etwas" zu viel des Guten ist.
 
@hayco: überbezahlte Akademiker? Das ist ja mal ein neuer Aspekt der ewigen Neid-Debatte. Ansonsten stimme ich dir zu, es ist längst zuviel Werbung, das nervt nur noch.
 
Werbung wird für mich dann nervig, wenn sie großflächig, blinkend, animiert, die Seite störend überlagernd und/oder ungefragt Ton abspielend ist (macht sich toll, wenn man am Rechner grad laut Musik hört). Ach ja, und wenn sie mir Bandbreite und Datenvolumen raubt (gerade auf dem Mobiltelefon nervend). Gegen dezente, und (vom Datenvolumen) kleine Werbung hätte ich nicht mal was.
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