Endlich korrektes Französisch: Staat arbeitet an Tastatur-Layout

In Frankreich gibt es ein neues Projekt, um die Sprache des Landes vor äußeren Einflüssen zu schützen. Diesmal sollen aber nicht etwa neue Anglizismen verbannt, sondern ein anderes Tastatur-Layout eingeführt werden. Entsprechende Planungen laufen ... mehr... Microsoft Research, Infrarot-Tastatur, Gesture Keyboard Bildquelle: Microsoft Research Microsoft Research, Infrarot-Tastatur, Gesture Keyboard Microsoft Research, Infrarot-Tastatur, Gesture Keyboard Microsoft Research

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Das es in Deutschland keine vergleichbaren Institutionen gibt, ist bedauerlich. Die Deutsche Sprache geht vor die Hunde, denn die Sprache erfährt faktisch keine Weiterentwicklung mehr. Es wird einfach nur noch übernommen, überwiegend aus dem Englischen.
 
@kkp2321: Weiterentwicklungen einer Sprache beruhen zumeist auf dem Übernehmen. Zuerst wird übernommen und dann wird über Generationen geschliffen, bis man die Herkunft nur noch erahnen kann. Interesse zum Beispiel besteht aus den zwei lateinischen Wörtern "inter" und "esse" und bedeutet wörtlich zwischen sein. Und so zieht es sich durch die gesamte Sprache.
 
@Knarzi81: Bedingt. Das Übernehmen und Integrieren war stets normal. Letzteres findet nicht mehr statt. Beispiele:
Interpretation, Argumentation, Situation... uvm. Sind Wörter die wir in vielen Sprachen wieder finden, aber anders Ausprechen.
Dann gibt es Beispiele wie:
Agency (Agentur), find (finden), toilet (toilette)... Wörter wo man eine gliche Herkunft bemerkt, aber eine Anpassung statt gefunden hat.
Genau letzteres findet heute nicht mehr statt.
 
@kkp2321: Das stimmt so nicht, denn alle deine Beispiele haben eben schon diese schleifen über Generationen hinter sich, heutige Übernahmen aber erst noch vor sich. Ich zitiere mich mal selbst: "Zuerst wird übernommen und dann wird über Generationen geschliffen."

Beispiel Portemonnaie. Bis zur deutschen Rechtschreibreform war es im original Französisch zu schreiben. Heute dürfen wir aber auch eingedeutscht Portmonee schreiben. Wurde also mit der Zeit geschliffen und eingedeutscht. In 2 Geneationen schreibt man vielleicht auch nicht mehr downloaden, sondern daunloden.
 
@Knarzi81: Heute wird gar nicht mehr darüber nachgedacht eine Anpassung in Betracht zu ziehen, weil es ein solches Werkzeug gar nicht mehr gibt, wie z.B. diese Französische Institution. Man gucke sich den Duden an, das mehr oder weniger offizielle Buch der Deutschen Sprache, fast alle Neuerscheinungen sind Englisch.

Portemonnaie ist ein Wort was keine Anpassung bedarf, denn es gibt Deutschsprachige Alternativen: Geldbeutel, Brieftasche, Geldbörse uvm.
 
@kkp2321: Tut mir leid das sagen zu müssen, aber du widersprichst dir selbst.

"Heute wird gar nicht mehr darüber nachgedacht eine Anpassung in Betracht zu ziehen, weil es ein solches Werkzeug gar nicht mehr gibt, wie z.B. diese Französische Institution"

Die gab es vor 200 Jahren auch nicht. Dafür braucht es auch keine spezielle Institution (auch ein übernommenes Wort) , sondern Menschen die es verwenden. Das hat schon immer so funktioniert, wieso sagst du nun also, dass dies heute nicht mehr so funktionieren kann? Wo soll denn der Unterschied zur heutigen Sprachentwicklung sein, wenn es damals auch nirgends so eine Institution gab?

Portmonee ist aber immer noch der am weitest verbreitete Begriff dafür und genau deshalb wurde er am Ende eingedeutscht.
 
@Knarzi81: Was Deutschland angeht, gab es vor 200 Jahren diese Grenzen auch noch nicht. Das Deutschsprachige Länder so grenzstabil sind, wie sie es heute sind, gibt es erst seit Ende des zweiten Weltkrieges.
Früher gab es mehr Mut zur eigenen Sprache. Heute ist man nicht mehr Cool wenn man statt Airbag "Luftsicherheitssack" sagt :P
 
@kkp2321: "Portemonnaie ist ein Wort was keine Anpassung bedarf, den es gibt Deutschsprachige Alternativen"

Und so jemand beklagt sich über den Zustand der deutschen Sprache :)
Nur so als Hinweis: "Portemonnaie ist ein Wort, das keiner Anpassung bedarf, denn es gibt deutschsprachige Alternativen"

Wer selbst zum Verfall der Sprache beiträgt, sollte nicht andere dafür verantwortlich machen....
 
@DailyLama: in wiefern habe ich dafür gesorgt?
 
@kkp2321: Er bezieht sich auf die mangelnde Rechtschreibung und Grammatik...
 
@kkp2321: kein Plan warum du so viele Negativ Bewertungen bekommst.
Deine Aussage stimmt doch,die Deutsche Sprache geht richtig Berg ab.
Da scheinen einige Leute hier nur noch mit 40+ Menschen rumzuhängen.

Geht mal auf die Straße und hört den 20 bis 30 Jährigen zu, was da an Englisch mit dabei ist, die bekommen teils nicht einmal mehr einen Hochdeutschen Satz hin.

Wo wird denn die Deutsche Sprache ausgebaut ?
Schilder, funktionen, beschreibungen, alles Englisch....
 
@kkp2321: Durch fehlende Satzzeichen sowie schlechter Grammatik und mangelhafter Rechtschreibung. Es heißt auch "inwiefern", nicht "in wiefern".
 
@M. Rhein: "kein Plan warum du so viele Negativ Bewertungen bekommst."

Aus demselben Grund wie bei Dir: jemand, der die deutsche Rechtschreibung so schlecht beherrscht, sollte die Entwicklung der Sprache nicht kommentieren. Er trägt ja selbst zur Verrohung der Sprache bei.

Aber das ist ja bei jedem Thema so: was man selbst am wenigsten gut kann, daran sind dann "die Anderen" schuld. Man muss nur mal beobachten, welche Menschen bei Pegida mitlaufen um dabei für europäische Werte zu stehen. Es gibt wohl kaum eine Gruppe, die diese Werte schlechter repräsentiert.
 
@DailyLama: Schöner kann man es nicht ausdrücken.
 
@kkp2321: Oh doch die Anpassung findet auch heute noch statt. Gerade im Bereich der Jugendsprache, weil dort die Wörter entstehen bevor sie im Duden gefangen und festgelegt werden.
 
@floerido: Ich muss allerdings @kkp2321 auch irgendwo recht geben. Heute ist ja auch alles "hip" und "stylisch". Vor allen Dingen im Firmensprech wird viel zu viel mit Anglizismen gearbeitet.

Bestes Beispiel aus einer Telefonkonferenz, die ich gestern hatte. Zitat: "Unser Task ist strikt terminiert; Die Deadline ist zwingend einzuhalten. Wir müssen - das möchte ich bei diesem Call noch einmal festhalten - uns absolut darauf committen!"

Was zur Hölle einfach nur?!
 
@RebelSoldier: Was der Threadersteller (kkp2321) geschrieben hat, ist Quatsch. Sprache ist ständig im Wandel und verändert sich. Du lieferst selbst mit "committen" ein Beispiel eines sehr neuen eingedeutschten Wortes. Das dürfte es laut kkp2321 These gar nicht mehr geben. In einer Generation schreibt man committen vielleicht mit K und einem M komitten.
 
@qmert: Dann haben wir da wohl einfach unterschiedliche Sichtweisen. Ich finde solche unnötige Verwendung von Anglizismen einfach nur lächerlich. Als eingedeutscht würde ich "Service" beschreiben, oder "downloaden".

Aber gut... mag gut sein dass es in einigen Jahren so sein wird wie du sagst und solche Absurditäten dann zum täglichen Sprachgebrauch gehören. Ich kann für meinen Teil jedenfalls nur hoffen, dass dies zu meinen Lebzeiten niemals der Fall sein wird... ;-)
 
@RebelSoldier: Ich fühle mit Dir!!! ;-)
 
@RebelSoldier: was hat das mit eingedeutscht zutun, Service und Download sindhalt keine Deutschen begriffe und genau das meint der ersteller (denke ich mal).

Es sagt niemand mehr Dienstleistung oder Herunterladen.

Bedenke,es geht nicht um die "Mischung" der Spache sondern um das Aussterben "der" originalen Sprache.
 
@kkp2321: Genau und dann schmeißen wir alles raus was aus der lateinischen, jiddischen, griechischen, slavischen und ungarischen Sprache kommt. Dann hängen wir wieder unsere Pferdeanhänger mit Fahrerstand an die Pferde, weil es keine Kutschen mehr gibt. Die Backfische weltweit sind nicht betroffen, wenn wir denen alle Kindergärten niederbomben, damit die auch keine Wörter mehr von uns entlehnen.
 
@otzepo: geh bitte nochmal zur schule du scheinst ja gar nix gelernt zu haben ;)
 
@M. Rhein: Was soll denn das bitte bedeuten? Die englische Sprache ist aus der Germanischen entstanden und wurde durch einheimische Stämme und den Römern stark beeinflusst. Deutsch ist weniger vom Latein beeinflusst, dafür haben wir französische etc Wörter entlehnt.
Die Franzosen versuchen ihre Sprache rein zu halten, wenn wir dieses vor 2000 Jahren getan hätten würden wir eine farblose Sprache haben, gesprochen aber dennoch tot.
 
@kkp2321: Sprache ist immer eine Adaption von anderen Kulturen, früher aus dem Lateinischen oder dem Französischen. Im Moment halt aus anderen Regionen, mit denen man mehr kulturellen Austausch hat. Kultur kann nicht eingefroren werden, sondern sie lebt vom Wandel.
 
@floerido: Siehe meinen re:1
 
@kkp2321: Und wie das denglische dann klingt... darf man nicht verwenden wenn man dort ist. Die gucken einen schräg an wenn du nach einem Drive-In fragst oder du möchtest das "Evergreens" gespielt werden...
 
@McClane: Oder "Handy"
 
@McClane: Das ist aber überall so. Frag mal einen Engländer oder Ami wo er seine kinder morgens hinbringt: to the Kindergarten. Oder ein schneller Kriegsvormarsch heisst bei denen Blitzkrieg
 
@Butterbrot: Aus einer Bretzel wurde eine Pretzel. Und kindergarten ist zwar eine Schreibweise die übernommen worden ist, aussprechen tun sie es aber "garden". Eine Anpassung hat auch da statt gefunden.
 
@Butterbrot: Das sind Wörter die quasi ureigends übernommen wurden und Sinn ergeben. "Immergrün" und "Drive-In" sind sinngemäß nonnsens ;)
Wenn wir Wörter korrekt übernehmen würden ginge es ja noch
 
@McClane: Genau... Wehe du fährst mit dem Auto durch die Fensterscheiben und weist darauf hin das doch "drive-in" vorne dran steht... darauf gibts Führerschein Entzug und jahrelang Behandlung mit Haloperidol xD
 
@kkp2321: Drive-In ist jetzt aber mal ein schlechtes Beispiel. Nur weil die Dinger heutzutage alle Drive-Thrus sind, ist Drive-In nun nicht wirklich ein Fremdwort im englischsprachigen Raum. Gab bis vor wenigen Jahren sogar eine Band (aus den USA) namens "At The Drive-In", das nur nebenbei.

Da sind Evergreen, Handy oder Beamer schon wesentliche bessere Beispiele für Dinge, für die man öffentlich ausgelacht wird.
 
@DON666: Drive in ist etwas anderes als ein Drive through. Beim Drive in wird man auf dem Parkplatz von zB Rollschuhfahrern bedient.
Evergreen wusste ich gar nicht, dass es das nicht im Englischen gibt. Oldtimer kennt man in Amerika auch nicht, in UK schon. Handy kommt gar nicht aus dem Englischen (bzw nach einer der vielen Theorien doch von Handie Talkie SCR-536).
Beamer finde ich eine geniale Bezeichnung, es stimmt perfekt, man strahlt damit ein Bild gegen die Wand und ist nicht so sperrig wie Projektor. Das Wort sollten die Briten besser mal übernehmen. :)
 
@otzepo: Ich kenne den Unterschied zwischen Drive-In und Drive-Thru. Der Drive-In ist aber halt die "altmodischere" Form, die in den 50ern aufkam und heute kaum noch anzutreffen ist, da natürlich ein wesentlich geringerer Durchsatz erzielt wird als beim Drive-Thru. Nichtsdestotrotz ist Drive-In ein normales Wortkonstrukt in der englischen Sprache, das auch ganz normal verstanden wird, darauf wollte ich hinaus.

Und "Beamer" finde ich persönlich genauso schrecklich wie "Handy".
 
@DON666:
Handy:
Naja, "nützlich" sind die Teile ja schon?! ;-)

Beamer:
Das kann wirklich lustig werden, da vorallem Amerikaner darunter eher einen BMW verstehen. ;-)
 
@kkp2321: Die Deutsche Sprache darf meinetwegen gerne vor die Hunde gehen, wenn am Ende eine einheitliche Weltsprache dabei herauskommt. Das wird aber leider kaum passieren.

Die Franzosen sind was ihre Sprache betrifft etwas extremistischer als andere.
Oft genug ist es mir und Kollegen passiert, dass auf englisch angesprochene Franzosen auf französisch antworten...
 
@gutenmorgen1: Ist ja auch eine Frechheit das die in Ihrem land ihre Sprache sprechen wollen. Wenn ich nach Spanien fahre und "Guten Tag" sage, gehöre ich aus dem Land gefegt.
 
@Butterbrot: Wenn ich in Deutschland jemanden mit kahlgeschorenem Kopf, Lederjacke und Springerstiefeln mit Englisch anrede, ja, dann erwarte ich, dass möglicherweise so eine Reaktion kommen könnte. Wenn er schwer angetrunken ist.

In Italien, Ungarn, Spanien, Norwegen ect. begreifen die Leute sofort, dass man als Ausländer deren Sprache nicht mächtig ist, wenn man sie auf Englisch anspricht und sind dann so höflich und verwenden ebenfalls Englisch.

Nur der Franzose hat damit anscheinend ein Problem.
 
@gutenmorgen1: Das sind aber überwiegend nur noch die alten Franzosen, die jüngeren Generationen sind da schon deutlich toleranter...
 
@RayStorm: nope. Wir suchen direkt in Frankreich händeringend jemanden aus dem IT Bereich, der Usersupport für die dortigen User macht, aber natürlich auch mit uns in Deutschland kommunizieren muss. Somit sind Englisch oder Deutsch als zweite Sprache zwingend notwendig. Und die typischen Kandidaten für sowas wären relativ junge Leute, evtl. sogar Berufseinsteiger. Denkst du, dass da jemand zu finden ist? IT Kenntnisse sind meist nicht das Problem, aber Englisch oder gar Deutsch ist nicht drin.
 
@kkp2321: Und "übernehmen" ist keine Weiterentwicklung?
 
@xploit: Wenn keine Anpassung statt findet, ist es eine Assimilierung.
 
@kkp2321: Und wo ist jetzt der Nachteil? Ich identifiziere mich nicht über meine Sprache. Was ist denn das "echte Deutsch"? Sollen wir jetzt alle so schreiben und sprechen wie Goethe damals? Oder lieber Hochdeutsch? Oder Mittelhochdeutsch wie im 12. Jahrhundert? Oder bayerisch? Merkste was? ;)
 
@xploit: Dann unterscheiden wir uns. Denn ich identifiziere mich sehr mit meiner Sprache. Meine Sprache drückt meine Person verbal aus und meine Sprache spiegelt meinen Kulturkreis wieder. Ich bin nicht Franzose, Brite oder Amerikaner. Gern lasse ich mich inspirieren in der Sprache Dinge zu bezeichnen. Aber das Interesse, dies in meiner Sprachkultur zu integrieren anstelle es zu assimilieren, sollte schon da sein.
 
@kkp2321: Dann stellt sich immer noch die Frage, was das echte "Deutsch" für dich ist. Die Sprache gibt es nun schon ein paar Jahrhunderte und ich vermute mal, das "Deutsch" von vor 300 Jahren wirst du kaum verstehen. Ich bin kein Sprachwissenschaftler, aber eine Menge der Wörter die du heute als "Deutsch" bezeichnest, stammen aus dem Russischen, Französischen, Englischen, Spanischen, Jüdischen, Griechischem, Latein, ... Warum ist also gerade das Deutsch, dass wir heute sprechen, so schützenswert?
 
@kkp2321: Dann musst du aber auch direkt beginnen und jedes jemals übernommene Wort zu streichen. Da bleibt dann aber bald nicht mehr viel über...
 
@Knarzi81: Du willst mich nicht verstehen, dabei habe ich mich mehr als klar und verständlich ausgedrückt, darum beende ich die Debatte hier mit dir und verweise nochmal auf mein o1 re1.
Ich habe mich nicht(!) gegen übernommene Wörter ausgesprochen sondern gegen die fehlende Anpassung an unsere Sprache. Bitte drehe mir nicht das geschriebene Wort im Mund um.
 
@xploit: Dazu schrieb ich weiter oben schon was, ich kopier es hier einfach mal rein:

Was Deutschland angeht, gab es vor 200 Jahren diese Grenzen auch noch nicht. Das Deutschsprachige Länder so grenzstabil sind, wie sie es heute sind, gibt es erst seit Ende des zweiten Weltkrieges.
Früher gab es mehr Mut zur eigenen Sprache. Heute ist man nicht mehr Cool wenn man statt Airbag "Luftsicherheitssack" sagt :P
 
@kkp2321: Und das ist das was du nicht verstehst:

Übernommene Wörter formen sich erst mit der Zeit zu etwas Deutschem und nicht zu dem Zeitpunkt an dem sie übernommen wurden.
 
@Knarzi81: Und du verstehst nicht, das es gar kein Interesse mehr an einer Umformung gibt.
 
@kkp2321: Ja, ich verstehe was du meinst, aber ich kann nicht verstehen, dass du so denkst. Aber gut, so soll es sein...
 
@kkp2321: Es gab nie ein Interesse an einer Umformung, das geschieht während die Sprache verwendet wird völlig automatisch. Das fängt nämlich zum Beispiel schon damit an, dass wir für übernommene Verben ihre entsprechenden Formen schaffen. Beispiel: to download

downloaden, downgeloaded etc. pp.

Das ist aber eben erst der erste Schritt. Warte mal 100 Jahre ab, dann hast du da was ganz anderes wie zum Beispiel:

daunloden, daungelodet... das sind die Schrittweisen Anpassungen und Veränderungen die aber Jahrzehnte brauchen. Und das war so schon immer.
 
@Knarzi81: Eleganter wäre doch Runtergeladen, hochgeladen - es lädt gerade runter, es lädt grad hoch. Man benutzt es aber nicht, oder in der Regel nicht. Das ist, was ich meine mit, das man kein Interesse an der Deutschen Sprache mehr hat. Für viele Dinge gäbe es Lösungen. Aber so ein Murks wie du ihn als Beispiel gebracht hast, zieht man vor.
Das ist das vor die Hunde gehen der Deutschen Sprache.
 
@kkp2321: Pädagogik, Teleskop, Hormon, Trauma... griechische Wörter für du hoffentlich bessere Alternativen hast.

Garage, Arrangement, Etablissement, Balkon, Route, Version, Poesie, Etage - französische Wörter für die du hoffentlich nur original deutsche Wörter nutzt.
 
@Knarzi81: Garage und Route (weg)... Die Franzosen sprechen das E am Ende nicht. Bei Etage (Stock) bin ich mir nicht sicher. Für Arrangement und Etablissement gibt es alternative Deutsche Wörter wie Abmachung, Vereinbarung, Regelung usw.
Bei Etablissement viele mir Einrichtung oder... Gaststätte ein. Jenachdem.
Für Poesi schlägt der Duden z.B. Dichtkunst Dichtung vor.
Version wird ähnlich, aber nicht gleich ausgesprochen.

Schwer tue ich mir bei Smi­ley. Da finde ich leider wirklich nichts.
 
@kkp2321: und die Engländer sagen nicht downgeloaded, sondern downloaded... man, man, man... kein bisschen ums Winden verlegen. ;)
 
@Knarzi81: "downloaded" hab ich doch gar nicht gesagt? Oo
 
@kkp2321: Es geht darum: "Garage und Route (weg)... Die Franzosen sprechen das E am Ende nicht. "

somit ist downloaden etwas ganz anderes, weil die Amis und Engländer to download sagen, und die Vergangenheitsform downloaded und nicht downgeloaded ist.
 
@Knarzi81: Achso, ja. Nur ist dem Wort "download" nicht zu entnehmen was es bedeutet. Das Wort erklärt sich im Deutschen nicht selbst. Man muss wissen was Down und was load bedeutet, um es zu verstehen.
Heruntergeladen ist etwas, was ich einem deutschen nicht erklären muss. Das Wort erklärt sich selbst. und ich denke das ist, was man als "Deutsch" bezeichnen kann. Wenn sich das Wort selbst erklärt, bei einer gewissen Grundkenntnis der Sprache.
 
@kkp2321: Die Anpassung gibt es.
Es gibt auch immer wieder Rechtschreibreformen (1876, 1944, 1996, 2004, 2006 und 2011) um die geschriebene Sprache anzupassen.
Aber gerade die letzte große Änderung (1996) mit den Anpassungen zeigt das große Problem von zu häufigen regulierenden Eingriffen, niemand weiß was gerade richtig ist.

Die 1996er Reform wurde übrigens von dem Institut für Deutsche Sprache, der Gesellschaft für deutsche Sprache, der Schweizer Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, der Österreichischen Wissenschaftlichen Arbeitsgruppe des Koordinationskomitees für Orthographie und der Forschungsgruppe Orthographie aus der DDR gestaltet. Im deutschen Sprachraum gibt also schon einige Institutionen, die sich um die Entwicklung der Sprache kümmern.
 
@kkp2321: Und herunterladen erklärt sich von selbst? Nee, tut es eben nicht. Das erklärt sich nur von selbst, weil man es gelernt hat. Frag mal ein heutiges Kind nach downloaden. Für dieses erklärt sich das Wort eben auch von selbst, weil es eben von Anfang an zum Sprachgebrauch gehört. Garage und Route sind ebenfalls nicht selbsterklärend, nur weil man es plötzlich mit E spricht.
 
@floerido: Die Letzte Anpassung ging mir nicht weit genug, sag ich ganz ehrlich.
 
@Knarzi81: Nachtrag, die Schweiz bildet eine Ausnahme, das "ß" hat man da entsorgt.
 
@Knarzi81: Finde ich schon. Etwas wird von hier nach da geladen. Das erklärt das Wort von sich selbst. Ich weiß, das sich etwas von einer Stelle zu einer anderen bewegt hat. Ganz gleich wie mein digitales Wissen ist, es wurde etwas bewegt, soviel sagt mir das Wort.
 
@kkp2321: Ja, das erklärt es dir aber auch nur, weil du die Wortbedeutung für herunter und laden als Kind gelernt hast. Genauso wie heutige Kinder die Wortbedeutung von downloaden lernen und es für sie zu einem normalen Wort wird.
 
@Knarzi81: sie können das wort aber nicht teilen. Sie haben ein Wort "download" im kopf, können es aber nicht zuordnen. Das sich das wort aus down und load zusammen fügt und aus zwei Bedeutungen besteht, verstehen sie nicht.
herunter und geladen sind Wörter die kinder verstehen. Und wenn sie zum ersten mal heruntergeladen hören, bedarf es keine weitere Erklärung. Das Wort erklärt sich selbst.
 
@kkp2321: Der Vorteil des neuen Wortes liegt da vor allem dabei, dass sich dieses Wort ausschließlich auf Daten bezieht und damit das herunterladen als Tätigkeit mit einer Sache verbindet.
 
@Knarzi81: ouh, der war gut. Da hab ich kin Konter auf Lager :P
 
@kkp2321: Das muss es in dem Fall aber eben auch nicht, weil es nicht universell wie herunterladen ist, sondern sich eben nur auf Daten bezieht.
 
@kkp2321: Danke. :)
 
@Knarzi81: gut. Download bezeichnet einen Ladevrgang im Digitalen Wesen. Aber Download ist keine deutsche Schreibweise. Der Duden sagt die Lautsprache ist "da͜unloʊd". Wird es jemald einen Daunlaut oder Daunloud oder... was weiß ich geben? Ich denke nicht.
Gedaunlaudet... abgeladen?
Sieht total bescheuert aus, keine Frage. Aber das wäre der nächste Schritt dfer Integration einen Wortes in unsere Sprache, wo wir keine Alternative für haben.
Und dieser Schritt wird nicht (mehr) statt finden.

Edit: WF kann die zeichen anscheind nicht, zu sehen hier:
http://www.duden.de/rechtschreibung/Download
 
@kkp2321: Ja, ist bei Route und Garage aber doch auch so. Die wurden auch nicht in deutsche Rechtschreibung gewandelt, sondern werden nur mit e gesprochen. Und die Aussprache von Download ist hier eine andere, als mit britisch oder american Slang...

Und wie ich schon schrieb. Das Verb downloaden hat durch die Schaffung der Verbformen eben eine Anpassung erlebt.
 
@Knarzi81:Für Route gäbe es eine LAternative... Garage viele mir nichts ein. Nur warum haben wir die oben genanten Institute wenn sie quasi keine Funktion erfüllen?
Wen wir gedownloadet, Airbag, online, offline usw. zulassen, brauchen wir sowas nicht.

Dann we können use the wörter we like. Am best so, das its the shorts weg of a satz. Gramma? Wen cares. Even wenn I es a bit übertreibe... is das the zukunft der deutschen sprache?
das wäre really sad.
 
@kkp2321: Und den meisten ging die Anpassung (1996) zu weit. Ich bin Schüler einer dieser versauten Generation, die während der Schulzeit mehrere Anpassungen mitmachen mussten. Vielleicht kann ich gerade deshalb nichts mit zu häufigen Anpassungen anfangen.
 
@floerido: Ich auch. 5 Jahre alte, 5 Jahre neue Rechtschreibung. Das Ergebnis? Ich kann beides nicht richtig.
 
@kkp2321: Und was ist dann ein Objekt, was ich herunterladen kann? Ein Runterlad?
 
@dodnet: Ein Runtderlad... Ich musste lachen xD
Nein, das ist mit einem Wort wohl nicht einzudeutschen. Das müsste man dann umschreiben... eine runtergeladene Datei.
 
@kkp2321: Du liegst falsch. Es findet eine Anpassung statt.

Das ist einerseits die Aussprache, die völlig eingedeutscht ist. Die meisten Anglizismen höre ich mit wenig Mühe eine englische Aussprache zu imitieren. "Sorry" wird dann nicht mit dem englischen runden "r", sondern mit dem deutschem "r" gesprochen etc.

Andererseits ist das die Flexion der Wörter. Bspw. "Ich hab mir das gestern downgeloadet/gedownloadet" und nicht "Ich hab mir das gestern downloaded" wie es das Englische vorgibt. Zu erwarten ist, dass diese Anpassungen in kommenden Generationen mehr und mehr zunehmen. Das geht nicht so schnell, braucht aber erfahrungsgemäß keinen aktiven Eingriff (den ich persönlich für die eigentliche Störung der Sprachentwicklung halte). In zwei, drei Generationen sehen diese Wörter völlig anders aus, mach dir keinen Kopf.
 
@nablaquabla: Die frage ist, ob das eine Anpassung ist oder der Akzent, der das ohne weiteres nicht ermöglicht.
 
@kkp2321: Das ist einerlei.
 
@kkp2321: Es gibt z.B. die Gesellschaft für deutsche Sprache, den Verein Deutsche Sprache. Ganz richtig ist die Aussage also sowieso nicht.
 
@grufti: Stimmt! Da haste mich.
 
@kkp2321: Nur Totes ändert sich nicht mehr. :)
 
@Stamfy: ohhh, dann hast du noch nie einem Kadaver beim verwesen zugesehen. Das ist Veränderung our sag ich dir :P
 
@Stamfy: Was tot ist kann nicht sterben!
 
@kkp2321: Meinst du, dass sich Begriffe, die heute in der deutschen Sprache enthalten sind und ursprünglich einen ausländischen Ursprung haben, sofort mit der heutigen Schreib-/Sprechweise übernommen wurden? Das hat sich über Jahrzehnte/Jahrhunderte ständig gewandelt. Vermutlich werden viele der heutigen englischen Begriffe im Deutschen in zig Jahren ganz anders geschrieben, halt eingedeutscht. Das geht nun mal auch nicht von heute auf morgen.
 
@kkp2321: Jap du hast Recht !! Vorallem diese tollen Wortschöpfungen wie "Service Point" usw, sollten "verboten" werden. Wir sind in Deutschland, da spricht man deutsch.
 
@Lon Star: Backfactory :X
 
@kkp2321: Public Viewing, Oldtimer, Casting Show usw. XD
 
@Lon Star: InfoPoint... ich habe Verständnis, das man an Umschlagplätzen englische Wörter benutzt, um touristenfreundlicher zu sein. Aber InfoPoint ist ein Fantasiewort, warum nicht einfach Information? Versteht man in fast allen Sprachen.
Wir haben seit 2 Jahren keinen Hausmeister mehr sondern einen "Facility manager".
whistleblower... Flötenbläser, bekomme ich von denen ein geblasen?
Achne, das war ja der Blowjob.

Da muss ich VW echt loben... International ist VW "Das Auto" :)
 
@kkp2321: Naja wenn sich das Englische weiterentwickelt werden die heute aus dem englischen übernommen Wörter im englischen nicht mehr gesprochen und somit eingedeutscht sein :P
 
@lutschboy: Well, Inglés will be sonidos like eso. porque spanish is muy atractivo. A horrible imaginación si english will sonidos like que. xD
 
@kkp2321: Weitaus schlimmer als das Übernehmen von Wörtern aus dem Englischen ist das Übernehmen von Wörtern und "Sätzen" aus der Assisprache.

"Ey Digga kommscht du Schule, Alda?"
"Kann ich Guest?"
"Hast du ein Freund?"
 
@Karmageddon: Ersteres ist mir bekannst, zweiteres gar nicht und was ist am dritten Assisprache?
 
@Karmageddon: Wobei die Asisprache ja wiederum ein Beleg für erfolgreiche Völkerverständigung ist. Obwohl sicher die wenigsten "User" der Asisprache sich dessen bewusst sind, ist das doch eigentlich nur die Sprache der "ausländischen" Jungs mit schlechten Deutschkenntnissen, die mittlerweile von einer ganzen Generation einfach übernommen wurde. Quasi so eine Art Reimport der Sprache, allerdings mit etlichen schweren Transportschäden. ;)
 
Finds auch überhaupt gar nicht schlimm. Mir wäre es ja am liebsten es würde nur noch eine Sprache auf der ganzen Welt geben (vorzugsweise Englisch). Reisen wäre noch einfacher. Man könnte in jedem Land alles Lesen... schön wärs. Aber das wird wohl noch dauern...falls es überhaupt jemals dazu kommt.

Edit. Gehört natürlich zu O1
 
@crytec: Ich finde eine andere Sprache gehört zum Ausland wie eine andere Währung. Ich würde es zwar auch einfacher empfinden wenn alles eins wäre...aber ein großer Reiz wäre verloren!
 
@McClane: Also ne andere Währung kann ich überhaupt nicht verstehen. Es sind auch nur Scheine und Münzen. Nur welche die man unnötig tauschen muss. Finde das hat auch nichts mit der Kultur des Landes zutun. Es nervt und ist umständlich. Es ist doch total super ohne sich Gedanken machen zu müssen in andere Euro Länder reisen zu können :)

Und Sprache...nehmen wir Russland..oder China... wäre schon deutlich einfacher mit der Orientierung oder auch mehr von der Kultur im Land "lesen" zu können wenns die gleiche Sprache wäre :) Der Rest der Kultur darf ja gerne so bleiben sonst hab ich nichts davon dass ich diese dann verstehe :D
 
@crytec: Aber ich muss McClane rechtgeben. Reisen macht doch nur deshalb so einen Spaß, weil man mit fremden Dingen in Berührung kommt. Und da ist eben Sprache meist das fremdeste. Würde man jedes Wort im fremden Land verstehen, verlöre das Land vermutlich seine Magie. Dann würde man merken, dass die Leute die selben Probleme haben und über den selben Quatsch sprechen man selbst auch.
 
@crytec: WANN lernt man noch mal ungezwungen mit Spaß was neues? Die Menschheit ist verwöhnt genug, immer mehr verdummen wir. Alles zu vereinheitlichen wäre ein weiterer großer Schritt in diese Richtung :)
 
@crytec: Das große Problem sind die Auswüchse des englischwahns wie zB bei der Bahn "Ticket Account Manager" Statt Fahrkartenverkäufer und derartiger Müll. Oder lies dir mal die namen der benzinsorten bei Shell durch, Ich fände es auch gut wenn hier von Staatlicher Seite eingegriffen wird. So, ich nehme jetzt meine "No Engine Hand Mashine" und fege den Snow away from my Feetway.
 
@Butterbrot: Wenn der Staat die Entwicklung der Kultur regulierend in die Hand nimmt, läuft aber irgendwas schief...wäre doch ideal, wenn jedes Individuum eine Sprache spräche, das würde ne Menge Irrtümer aus dem Weg räumen und das Leben ungemein erleichtern.
 
@Butterbrot: Weiß gar nicht, woher die ganzen Downvotes kommen. Diese ganzen Hipsteranglizismen gehen mir auf den cookie.
 
@crytec: Englisch wird es nicht werden. Die USA "kämpfen" (klingt negativer als es jetzt gemeint war) mit dem Spanischen wie wir mit dem Englischen.
 
@crytec: Sprachen sind eine der Ursachen auf der Welt für Kriege, Nationalismus und Konflikte. Weniger Sprachen zu haben hat eigentlich nur Vorteile, zumal es auch eine größere Zielgruppe = also mehr Wirtschaftswachstum bedeutet. Nehmen wir mal an Deutschland würde Englisch (oder meinetwegen eine andere Sprache als Weltsprache wie Arabisch oder Spanisch annehmen), das hätte nur Vorteile. Und die Sorgen das dann unser "kultureller Fußabdruck" auf der Welt verschwindet sind auch unbegründet, denn hätten wir Englisch als einzige Sprache hier würden wir die Englische Sprache als drittgrößte Volkswirtschaft auch maßgeblich mit beeinflussen und verändern, sowohl vom Vokabular, Aussprache, Syntax, Redewendungen so wie wir es auch schon in der Vergangenheit getan haben (kindergarten, blitzkrieg, zeitgeist..) Unser "kultureller Fußabdruck" würde also trotz einer anderen Sprache weiterbestehen, sogar mit dem Vorteil das er eine "größere Audienz" hat durch eine Sprache die mehr Menschen verstehen. Der französische Ansatz ist jedenfalls der Falsche, er bedeutet Stillstand und keine kulturelle Weiterentwicklung.
 
@crytec: Ähmmmm wie wäre es mit: esperanto
 
@Lon Star: Das ist ungeeignet, zu viele Sonderzeichen, ungewöhnliche Orthographie. Da ist sogar Latein besser geeignet..optimal für Computereingabe da keine Sonderzeichen, Schreibung und Vokabular ist den modernen europäischen Sprachen sehr ähnlich, freie Syntax, immernoch Hauptsprache für neue wissenschaftliche Begriffe etc.
 
@crytec: "vorzugsweise English" das ist aber dummerweise nur die am meisten verbreitete Zweitsprache und die Sprache mit den meisten Sprechern insgesamt. Aber Englisch als Erstsprache, da sieht es dann schon anders aus. Chinesisch und spanisch liegen vorne, Hindi, Russisch, Arabisch, Portugiesisch und Bengali reichen bei Erstsprache auch fast an Englisch heran. Die Sprache selber ist hierbei vielleicht noch nicht mal das Hauptproblem, sondern die Schriftsprache, die meisten in der Liste der Erstsprachen haben ja keine lateinische Schrift. Nein, ich denke Viel-Reisenden sollten nach wie vor die Sprache der jeweiligen Region lernen und Sprachbegabte sollten sich vielleicht mal überlegen, insbesondere oder gerade wegen der Schule, mit welchen Sprachen man weiterkommt und welche einen interessieren. Im Notfall... naja... so komplett schlecht ist der Google- oder Bing-Translator mittlerweile auch nicht mehr. ;)
 
@crytec: Genau, und es sollte überhaupt alles kulturelle überall gleich sein und dann sollte es eine Wettermaschine geben damit überall das identische Klima herrscht damit man garkeine Unterschiede mehr merkt wenn man reist, ... . Aber im ernst, ich finde fremde Sprachen sind neben anderen Landschaften mit das am Abstand interessanteste am Ausland. Jedenfalls wären Filme und Bücher aus anderen Ländern viel weniger interessant wenn sie nativ die gleiche Sprache hätten, denn die Sprache hat einen sehr gravierenden Einfluss auf Stile.
 
Ich halte zwar nichts von Patriotismus im Allgemeinen und dem französischen im Speziellen und mir liegt auch nichts daran Sprachen vor Veränderungen zu bewahren, aber als 10-Finger-Tipper würde ich eine Krise kriegen, wenn es kein echtes Standardlayout gäbe, genauso wie ich eine Krise kriegen würde, wenn ich kein korrektes Französisch tippen könnte. Insofern scheint mir das ein überfälliger Schritt zu sein. Schöner wäre es natürlich noch, wenn sie auf QWERT* wechseln könnten, aber ich sehe sofort ein, dass es sehr ungünstig ist, ein etabliertes Keyboard-Layout zu ändern.
 
@dpazra: Die große Frage ist, warum kommt nach gut hundert Jahren Schreibmaschine jetzt erst jemand auf das "Problem" zu sprechen? Vielleicht ist es garkein Problem.
 
@floerido: Die Schreibmaschine hat mechanische Beschränkungen, was eine komfortable Umsetzung der Akzentzeichen sehr aufwändig machen könnte. Bei Computertastaturen ist das einfacher. Die schwierige Umsetzbarkeit für Schreibmaschinen könnte aber durchaus ein historischer Grund dafür sein, dass sich mit dem Problem engagiert wurde und es deshalb nicht angegangen wurde, selbst als es deutlich einfacher wurde eine Lösung zu implementieren.
Wenn es keinen effizienten Weg gibt, korrekte Texte zu schreiben, dann ist das ein Problem für die Tastatur. Ich kann mir schwer vorstellen, wie argumentiert werden soll, dass das kein Problem ist.
 
Egal - Ihr da Ohm macht Watt ihr Volt.
 
Geniale Idee.
Die Partei die das durchsetzten will, wähle ich.
Vor allem muss man sich ja vor Augen führen, daß
die Tastatur so ist wie sie ist, weil das die ideale Position
der Tasten für mechanische Schreibmaschinen
ist, damit die Typen möglichst nicht verhaken, aber nicht, damit man
bestmöglich schreiben kann.
Arbeitnehmer müssen immer flexibler werden, und an so einem Dreck
denkt man erst gar nicht dran was zu ändern.
Von Frankreich kann man sehr viel lernen.
Anderes Bsp:
Zeitarbeiter verdienen in Frankreich mehr, als Ausgleich für wechselde
Arbeitsorte, hier werden sie verarscht.
Mehr Frankreich, viel weniger USA !!!
 
@Trabant: Das stimmt nicht ganz. Das Layout ist ja schon durchdacht. Es wurde so gewählt, dass die häufigen Buchstaben nicht nebeneinander liegen (damit sie sich, wie du sagst, nicht verhaken).
Dadurch ist die Verteilung der häufigen Buchstaben zwischen linker und rechter Hand sehr ausgeglichen.
Das Layout macht also durchaus Sinn. Eine alphabetische Reihenfolge bspw. würde vermutlich zu viel schwierigeren Fingerverrenkungen führen.
Nur weil es alt ist, muss es nicht schlecht sein.
 
Eine franz. Tastatur bedarf nur 3 Tasten: eine Taste für Käse, eine für Wein und eine weiße Flagge...
 
@klein-m: Ohja, und der Deutsche braucht wie viele? Eine Kartoffel, eine Wurst und ein Bier?
 
@kkp2321: Gehst du zum Lachen in den Keller, in das Untergeschoss oder in die Tiefparterre?
 
@klein-m: Ne sorry, der war einfach flach. So tief is mein Haus gar nicht, um auf das Höhenniveau deines Witzes zu geraten.
 
@kkp2321: Schade, hat nicht geklappt dich zu erheitern, denn der Kommentar war nur für dich gedacht. Jetzt werde ich traurig ins Bett gehen. Vielleicht hilft ja ein Glas Milch und ein Keks, damit ich wieder besser drauf bin...
 
@klein-m: Siehste, der war viel besser, nun hab ich Schuldgefühle :P
 
@klein-m: Ich musste schmunzeln :)
 
@dodnet: Du hast kein Niveau. Bitte lösche dein Account, kkp2321 wird sich erkenntlich zeigen.^^
 
"Immerhin gibt es im Deutschen keine vergleichbare Institution wie die Académie Française oder gar ernstzunehmende Bestrebungen, den Sprachgebrauch in nationale Bahnen zu lenken. "

Unsinn, oder hat der Autor noch nie etwas vom Goethe-Institut und seinen Bemühungen gerade im Bereich "Deutsch als Wissenschaftssprache" gehört? http://www.goethe.de/lhr/prj/diw/dos/deindex.htm

Im Übrigen passt hier wieder einmal folgendes Gedichtlein bestens:
Einst war Latein, obwohl schon tot, gelehrter Rede Hauptgebot. Dann mischte man Französisch ein, weil es als vornehm galt und fein. Heut haut uns Englisch mehr vom Hocker, denn diese Sprache ist so locker. Doch nie genügt´s dem deutschen Gimpel, nur deutsch zu sprechen, klar und simpel.
 
Wenn ich mir den Artikel durch den Kopf gehen lasse, verstehe ich allmählich woher es kommt, dass so viele Franzosen sich weigern in aus ihrer Sicht "Fremdsprachen" zu kommunizieren.
 
Wegen solchen Leuten wie den Franzosen wird sich die Menschheit in ein paar Hundert Jahren niemals als Einheit gegen Angriffe der Romulaner wehren können :-(
 
"Es sei nahezu unmöglich, mit der derzeitigen Gestaltung von Tastaturen ein korrektes Französisch zu schreiben, hieß es in einer Stellungnahme des Ministeriums für Kultur und Kommunikation." Dafür, dass es nahezu unmöglich ist, haben sie sich die letzen Jahrzente gut durchgebissen. Vermutlich wurde sogar die Erklärung auf einem Standard-Tastatur getippselt und das bestimmt auch korrekt ;)

Absolut nicht ernst zu nehmen. Schon allein weil man sich von einem weltweiten Standard abhebt und somit der Bedienier im Zweifelsfall 2 Layouts kennen und beherrschen muss. Klar, man kann auch seine deutsche Tastatur mit nach Frankreich nehmen und/oder das Layout umstellen. Aber bei einem Bankomat und ähnlichen Apparaturen klappt das eher schlecht.
 
@Zwerchnase: Welcher weltweite Standard?
 
@kesan: Der, das ausgenommen Sonderzeichen, Z und Y die Tasten i.d.R. gleich belegt sind.
 
Also wenn ich ein Beispiels-Layout nicht verwendet hätte, wäre es das von Apple! Das ist immer anders, als gewohnt...
 
@PranKe01: Allein schon diese merkwürdige "Schnörkel"-Taste...
 
@DON666: https://s.gravis.de/p/z1/apple-wireless-aluminium-tastatur-bluetooth_z1.jpg Dann sag mir mal wo die eckigen und geschweiften Klammern sind. Oder der Backslash und die Tilde. Oder | ² ³ µ. Und das @ ist auch woanders positioniert. Und es ist auch bisschen viel mit den FN+Ctrl+Alt+Cmd Tasten.
 
@PranKe01: Ja, ich weiß. Wir sind uns wohl vollkommen einig, dass das Layout irgendwie völlig kaputt ist.
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