Facebook startet Initiative für Zivilcourage gegen Online-Extremismus

Das soziale Netzwerk Facebook hat noch weitere Neuigkeiten im Kampf gegen Online-Extremismus angekündigt: Nachdem Facebook ein eigenes Team gegründet hat, das Hasskommentare moderieren und löschen wird, unterstützt das Netzwerk jetzt europäische NGOs ... mehr... Facebook, OCCI, Initiative für Zivilcourage Online Bildquelle: Facebook Facebook, OCCI, Initiative für Zivilcourage Online Facebook, OCCI, Initiative für Zivilcourage Online Facebook

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Zu wenig, zu spät....
 
Na, erst Hetzreden (ok) dann Hassreden , aber dann die Kritik, dann die Meinung und später nur noch politisch korrekte, gewaltfreie Sprache , damit wäre die Zensur und eine inhaltliche Gleichschaltung komplett .
 
@teufler: "Sanfte Grüße. Was sind Ihre Extreme?" - Zitat aus "Demolition Man"
 
@teufler: Bist Du der Ansicht, dass - im Sinne von "wehret den Anfängen des Maulkorbs" - Betreiber von Webseiten, auf denen Hinzu und Kunz irgendetwas von sich geben können, keinerlei Einschränkung der bei ihnen rausposaunten Äußerungen umsetzen sollten?
 
@FenFire: Na - dann müsste man FB komplett vom Netz nehmen. Denn gerade soziale Netzwerke wie FB sind dazu prädestiniert um Blödsinn jeglicher Art zu verbreiten.
Whatsapp, Youtube - eigentlich jede Massenkommunikation.
Warum kann man nicht wie in den USA die Meinungsfreihiet jeglicher Art auch als solche behandeln?
Hier werde ich an den Pranger gestellt, wenn ich ein Hakenkreuz male. In den USA kann ich in SS-Uniform rumlaufen.
Es ist einfach erstaunlich wie unsere angeblich starke Demokratie mit extrem anderrs Denkenden nur durch Verbote zurechtkommen will.
Verbote wecken erst recht Begehrlichkeiten.
 
@LastFrontier: Ich behaupte nicht, dass das Löschen von Gewaltaufrufen eine Lösung für deren Ursache darstellt. Vielleicht hilft es im Einzelfall, tatsächlich ausgeübte Gewalt zu vermeiden, das vermag ich nicht zu beurteilen.

Und vielleicht spricht aus dem "wir löschen das" auch eine gewisse Hilflosigkeit. Aber auf der anderen Seite - will man beispielsweise Mordaufrufe stehen lassen? Angenommen jemand hänge in der Stadt Zettel mit dem Aufruf "Tötet LastFrontier, er ist an allem Schuld" auf, sollte man diese einfach hängen lassen und sich darauf verlassen, dass andere weitere Zettel mit "tut es nicht" daneben hängen, und sich keiner findet der dem Aufruf folgt?

Sicherlich kann man hier über Sinn und Unsinn sowie Ursachen und deren Bekämpfung/Behebung diskutieren. Davon aber unberührt ist: Wenn Facebook Gewaltaufrufe und Hasstiraden auf seiner Seite löscht, ist das nicht mehr als das Ausüben von Hausrecht - so wie der Wirt den randalierenden Gast rauswerfen kann.
 
@FenFire: Das Problem lässt sich einfach dadurch lösen, in dem man die Leute nur mit verifizierbaren Daten anmelden lässt und dann kann man die auch ganz schnell krallen und zur Verantwortung ziehen.
Wäre aber tödlich für FB. Es ist doch klar, dass im Zuge der Anonymität viel Schindluder getrieben wird. Nur wenige die sich extrem äussern würden das auch in "Freier Wildbahn" machen.
 
@LastFrontier: Tja, Facebook hat ja offiziell die Richtlinie "nur mit Echtnamen" (und inzwischen, glaube ich, sind offiziell auch Künstlernamen erlaubt). Wirklich durchgesetzt wird das aber nicht. Und schon da wird gegen diese Richtlinie wild im Netz protestiert.

Wenn man nun aber das Schindluder im Schutze der Anonymität treiben verhindern möchte, müsste man einen "Echtnamenzwang" nicht nur für Facebook, sondern für sämtliche Sites durchsetzen (sonst weichen die Hasstiraden-Schaumvordemmund-Oftmalsahnungsbefreiten einfach auf andere Plattformen aus).

Dann wären aber zwar Hasstiraden etc. zu ihrem Urheber rückverfolgbar, jedoch kämen auch unschöne Nebeneffekte mit ins Haus. So gibt es ja durchaus auch wünschenswerte Möglichkeiten, sich anonym zu äußern (mal ins Ausland geschaut: Oppositionelle in Diktaturen z.B., oder - auch im privaten Bereich - Äußerungen zu Vorlieben, sexuellen Vorlieben etc., man stelle sich Teilnehmer in einem Forum "gebrauchte Höschen" oder dergleichen vor, die wollen vermutlich eher weniger mit ihren Echtnamen dort posten :)).
 
@FenFire: Ja, denn das ist Zensur, sowas sollte selbstregulierend sein, so vielleicht wir hier wo zu viele negativen Kommentare zu einem "fade out" führen- wichtig ist mir das es nicht zentral gesteuert wird wer was schreiben darf und wer darüber "richtet" (das Seiten "Hausrecht" ist dabei ausgenommen).
 
@teufler: Mir scheint Du weisst nicht was der Begriff Zensur bedeutet.

Zensur ist, wenn die Inhalte öffentlicher Äußerung staatlich reglementiert sind, und Inhalte vorher auf "sind genehm" gefiltert werden. Diese Filterung mag dann zwar vielleicht vom jeweiligen Betreiber einer Pinnwand / eines Forums / einer Zeitung o.ä. durchgeführt werden, sie ist aber "von aussen" (vom Staat) vorgeschrieben, sie kann auch von einer Zensurbehörde durchgeführt werden ==> der Staat kontrolliert, was veröffentlicht wird / werden darf.

Wenn der Betreiber einer Plattform hingegen vorgibt, welcher Art die bei ihm geäußerten Inhalte sein dürfen, dann übt er lediglich sein Hausrecht aus. Wenn der Kleintierzüchterverein möchte, dass in seinem "Verkaufe Meerschweinchen"-Forum nur Meerschweinchenverkäufe eingestellt werden und andere Inhalte löscht, dann ist das sein gutes Recht. Wenn Du aussen an Deinem Haus eine Pinnwand zur Nutzung durch Passanten aufhängst und dazu schreibst "Bitte nur Meinungen zum Wetter", dann ist es Dein gutes Recht alle anderen Zettel zu entfernen. Wenn Facebook Posts mit Hasstiraden und Aufrufen zur Gewalt löscht, dann ist es ihr gutes Recht.

Es handelt sich dabei nicht um Zensur - jedem ist ja freigestellt, eine andere Plattform zum Veröffentlichen seiner Ergüsse zu nutzen. Eine zentrale Steuerung (diese Bezeichung verwendest Du ja selbst) gibt es nicht - jeder Seitenbetreiber steuert bei sich selbst. Facebook bei sich, die Kleintierzüchter bei ihrem Forum, Du an Deiner Hauswand-Pinnwand.

Ich kann dem Newsbeitrag nicht entnehmen, dass es irgendwelche Pläne gäbe, eine umfassende zentrale Vorschriftenstelle einzurichten, die mit Gesetzeskraft vorschreibt, dass bestimmte Meinungen nicht veröffentlicht werden dürften.

"Selbstregulierend" - wäre vielleicht schön, aber die Geschichte (nicht nur die deutsche) hat wohl hinreichend gezeigt, dass es bei Dingen wie Hass auf Andere kein "selbstregulierend" gibt.
 
Wer oder was ist dieses Facebook eigentlich, von dem immer alle Reden ?
 
"Zivilcourage", fast nur noch ein Vokabel für die Reputation.... Na ja, wenn schon nicht hier, so hat man doch zumindest im Kommentarbereich von Heise überrissen, dass bei FB vor allem der Ärger über die derzeitige Landnahme Europas unterdrückt werden soll: http://tinyurl.com/gpacpq3
Der Journalismus von heute zeichnet sich ja vor allem durch das Weglassen unbequemer Fakten aus. So verschweigt die Artikelautorin, dass das von Facebook gegründete Zensur-Team von einer 100prozentigen Bertelsmann-Tochter gestellt wird. Eine der größten Medienorgeln, die mit der Politik eng verwoben ist, steuert demnach zukünftig die Meinungsäußerungen deutschsprachiger Facebook-Nutzer. Eigentlich ein hinterfragenswerter Vorgang, doch sobald irgendwas vom "Kampf gegen Rechts" o.ä. gefaselt wird, schaltet das kritische Denkvermögen des durchschnittlichen Lohnschreibers ja in den Standby-Betrieb. Was für ein schäbiger Konformismus. Dabei war schon 1964 abzusehen, was da auf uns zukommt. Was damals der Spiegel schrieb, würde heute freilich von der hochgelobten Zensur als böses Hassposting eingestuft und gelöscht werden: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46174775.html
 
Diese FB Seite ... sorry... aber wer braucht sowas? Ja, die wurde erst gestern gegründet, aber neben einer wohl etwas unglücklichen Personalentscheidung (Frau Kahane) stehen da nur irgendwelche Posts von der Seite, wo man aber nicht weiß um was es da eigentlich geht, und jede Menge (teilweise blödsinnige) Kommentare. Irgendeine Diskussion ist also scheinbar nicht gewünscht, ich konnte keine einzige Antwort von den Seitenbetreibern entdecken (Den Spendenlink über 50€ allerdings sofort...).
 
Wenn ich schon das Bild mit dieser unsäglichen ehemaligen Stasi-Mitarbeiterin Anette Kahane rechts außen sehe wird mir ganz übel und die einseitige Ausrichtung dieser Kampagne wird sehr deutlich! Fr. Kahane ist eine deutschfeindliche Rassisten allererste Güte; so hält sie beispielsweise die weiße Bevölkerung Deutschlands für ein Problem, Zitat:

"Aus diesem Grund gibt es im Osten des Landes noch immer weniger als 1% sichtbare Minoritäten und somit kann man sagen, dass dieser Teil des Landes weiß geblieben ist. Nicht nur "ausländerfrei", sondern weiß. Bis heute ist es anstrengend, schwierig, mühsam bis unmöglich die lokalen Autoritäten davon zu überzeugen, dass dieser Zustand ein Problem ist, gegen das sie aktiv werden sollten."

und:

"Im Osten gibt es gemessen an der Bevölkerung noch immer zu wenig Menschen, die sichtbar Minderheiten angehören, die zum Beispiel schwarz sind." Ihr zufolge ist es "die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik nach der Wende", dass sie zugelassen habe, "dass ein Drittel des Staatsgebiets weiß blieb".
 
@MoeD: Da sträuben sich einem ja alle Haare zu Berge wenn man das liest. Rassisten sollen also jetzt über die Rassisten wachen?
 
@MoeD: Merkwürdige Aussagen von einer ebenfalls minimal pigmentierten.
 
@MoeD: Dann kann sie ja schwarze Menschen in den Osten deportieren, obwohl von denen anscheinend niemand dorthin will. Wir brauchen eine Schwarzen- und Ausländerquote im Osten!!
 
Wer bestimmt denn, ab wann etwas eine Hassrede ist? Dies kann genausogut als Instrument genutzt werden, um jegliche Kritiken, die gegen unsere und Europas Politik gehen stummzuschalten. Ich denke da nur mal ans Thema Flüchtlingskrise.
Unserer Regierung ist ja jetzt schon kein Mittel zu dreckig um Fakten zu verdrehen und öffentliche Meinung zu bilden. Und jetzt soll noch die öffentliche Redefreiheit beschnitten werden? China 2.0 oder was?

Eine freie Meinung sollte man jedem zugestehn, solange es nicht in Aufrufen zu Gewalt mündet.
 
@Shiranai: Na na na, du hast das Wort Flüchtling in den Mund genommen. Da muss man heute gewaltig aufpassen nicht (Neo)Nazi genannt zu werden. Falls das persönlich von Relevanz ist.
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