PCs mit Windows XP von Virus befallen - Krankenhaus lahmgelegt

Ein Krankenhaus in der australischen Stadt Melbourne hat derzeit mit einem Virenbefall der anderen Art zu kämpfen. Offenbar hat sich auf den noch mit Windows XP laufenden Rechnern des Royal Melbourne Hospital ein Computervirus breitgemacht, der nun ... mehr... Logo, Windows Xp, Service Pack 3 Bildquelle: Microsoft Logo, Windows Xp, Service Pack 3 Logo, Windows Xp, Service Pack 3 Microsoft

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wo ist hier der Fehler ? -- Außerdem sollten die Angestellten darauf achten, sich nicht mit ihren Passwörtern auf Websites von Banken oder Diensten wie Google oder Facebook anzumelden. .
 
@Sir @ndy: Korrekt - Wenn man schon (auf welchen Grundes auch immer, das tut nichts zur Sache) nicht auf XP-Rechner verzichten kann oder will, dann bitte in einem weitgehend isolierten Netz, keine USB-Sticks oder CD/DVD usw. (Wobei es schon schwieriger wird, wenn die einzelnen Abteilungen via Mail miteinander korrespondieren [müssen].) Punkt 1.

Punkt2: An einem Arbeitsplatzrechner geht man nicht privat online, selbst wenn der Arbeitgeber es nicht per sé untersagt. Wenn man für den Arbeitgeber und für seine Tätigkeiten im Internet recherchieren muss ist das dann auch nochmal etwas anderes; aber siehe Punkt1. ;)
 
@Sir @ndy: Der Fehler ist doch ganz klar, dass XP genutzt wurde. Das ist grob fahrlässig.
 
Sehr gut! Hoffentlich ist das diesen Institutionen eine Lehre. Es sollte verboten sein, dass ein Krankenhaus noch Software einsetzt welches 15 Jahre alt ist und seit 2014 nicht mehr Supportet wird. (Spezielle Versionen und einige Grosskunden ausgenommen)
 
@Edelasos: Das Problem ist, dass oftmals die benötigte Software auf aktuellem BS nicht/korrekt funktioniert. Und wenn sie funktioniert wird sie teilweise Jahrelang in Testbetrieb genommen. SIEMENS zB hat Windows 7 2 Jahre lang getestet bevor die Systeme umgestellt worden sind.
 
@McClane: wenn man Software einsetzt die nur auf veralteten Systemen lauffähig ist kann man trotzdem das ganze sicher gestalten. Da hängen die Uralt Kisten eben nicht am Internet und nur in einem Separaten LAN bzw in einer VM. Bei der Anschaffung von Software wird ja scheinbar noch nimmer davon ausgegangen das die dann für immer läuft und das da nie etwas neues her muss.
 
@CvH: Du kannst mir nicht erzählen, das es Software im in diesem Bereich gibt, die nicht wenigstens mit Windows 7 lauffähig ist. Das mag in einigen Bereichen stimmen aber wohl nicht in der Medizinbranche. Es ist ja nicht so, das Windows 7 erst 2 Jahre auf dem Markt ist sondern eigentlich auch schon bald wieder veraltet ist.
 
@Edelasos: Gerade in der Medizinbranche! Ich arbeite selbst an einem Forschungsinstitut. Da bestehen Hersteller von 250.000-500.000 Euro Hardware darauf, dass man ein neues Gerät kaufen muss, wenn man von XP auf Windows 7 will. Einfach mal so 10 Geräte zu tauschen ist aber budgetär nicht drin. Und wenn die Maschinen ihre Daten über die XP Clients auf einen Fileserver schreiben müssen, wo dann andere Maschinen die Daten automatisch analysieren, kann man sie auch nicht vom Netz nehmen.

Und warum gerade im Medizinbereich? Weil da viele Firmen Monopole haben. Zb Illumina mit ihren HiSeq auf Gen-Sequenzierern. Da gibt es nichts, das deren Qualität erreicht. Die haben übrigens vor kurzem von auf Vista auf Win7 umgestellt. Und ThermoFischer hat Ihre Massenspektrometer von XP auf Win 7 umgestellt. Win 8, 8.1, 10 oder gar Server OS weit und breit nicht in Sicht.

Also ja: das kann man Dir durchaus erzählen und dabei auch recht haben :)
 
@Edelasos: oh doch, in dieser Branche gibt es genug Software, die auf recht alten Betriebssystemen basiert. Einige Anbieter sind da wirklich unerfreulich "konservativ" und nicht für alles gibt es adäquaten Ersatz.
 
@Edelasos: Da muss ich leider auch widersprechen. Ich arbeite seit vielen Jahren in der IT-Betreuung von medizinischen Systemen und gerade dort werden zum Teil extrem veraltete Systemumgebungen vorausgesetzt. Zertifizierungen, Zulassungen und andere Freigaben erstrecken sich zum Teil über viele Monate oder Jahre. Gerade weil dieser Bereich so sensibel ist. Und leider kommt hinzu, dass das Microsoft Betriebssystem mit jeder Iteration immer schlechter dafür geeignet ist bzw. immer umfassendere Tests erforderlich werden. Schon scheinbar simple Dinge wie das Vorhandensein einer Benutzerkontensteuerung seit Vista/7 stellen Probleme dar, von den ganzen Hintergrundprozessen, neuen Protokollen etc. eines Win8/10 ganz zu schweigen. In der Tat stellen immer noch viele Arztpraxen, Krankenhäuser und Medizinische Versorgungszentren dieser Tage erst von Server2003/XP auf Win7/Server2008R2, maximal Server 2012R2 um.
 
@Edelasos:
Zwar arbeite ich nicht wie meine Kollegen in der Medizin-Branche. Aber ich kann dir versichern es gibt auch viele viele andere Bereiche die auf älteren System laufen. Warum das so ist kann mehrerlei Gründe haben. Wahrscheinlich ist der wichtigste Grund die Kosten eines Updates. Gerade bei eigentlich laufenden Systemen sind die Kosten die mit einem Update einhergehen kaum in einem Verhältnis zu ihrem Nutzen.
Es kann aber auch andere Gründe geben, die auf Funktionalität oder Sicherheit beruhen. Neu muss nicht zwangsläufig besser sein.

Also nur weil etwas auf einem alten System läuft, heißt es schon lange nicht das die Leute nicht wissen was sie tuen. Oft ist es einfach der bessere Weg oder der andere Weg ist schlicht zu teuer.
 
@CvH: Eine VM macht das System nicht sicherer, zudem nimmst du den meisten Gerätschaften dann schon die Möglichkeit teils ausgefallene Schnittstellen zu nutzen.
Und LAN braucht man halt in vielen Fällen auch, z.B. um Bildaufnahmen an die Speicher zu transportieren.
 
@unbound.gene: was in der VM ist, ist natürlich nicht sicherer, aber das Host system schon ;)
 
@unbound.gene:
Wie CvH schon erwähnt, ist eine VM nicht zwangsläufig sicherer. Man kann damit aber gezielt Bereiche abkapseln, sei es der Host selber oder andere VMs. Dies Abkapselunn an sich macht die einzelnen VM und damit einhergehenden Dienste deutlich sicherer als wenn alles in einem ist.
 
@McClane: Das ist normal. Unternehmen brauchen meistens 1-2 Jahre für das Ausrollen neuer Software. Firmensysteme sind oft so komplex, dass es schneller nicht machbar ist. Aber das Ende von XP kam nicht überraschend und Windows 7 gab es auch schon sehr lange. Wenn man wirklich noch XP einsetzen muss (z.B. wegen Spezialhardware), dann sollten die System nur abgesichert laufen. In Deutschland ist so etwas übrigend nach Gerichtsurteilen ein rechtmäßiger Kündigungsgrund.
 
@Nunk-Junge: Kündigungsgrund für wen/was? Der Fehler ist dann bei den Softwareschmieden dieser speziellen Software zu suchen - nicht beim Verbraucher.
 
@McClane: Admin sind verpflichtet Syteme sicher zu betreiben. Wenn ein Admin keine Updates einspielt oder das System absichert, kann er gekündigt werden. Die mangelnde Umsetzung von IT-Sicherheitsbestimmungen in Bereichen des Datenschutzes kann sogar Bußgelder und Freiheitsstrafen nach sich ziehen.
 
@Nunk-Junge: Was für ein alberner "Schnacker" Du bist! Als ob in (richtigen) Firmen der Admin Entscheidungen treffen dürfte! Die Vorstände und Entscheider sind zu 90% Beratungsresistent, wenn es um Sicherheit geht und nur den Einflüsterungen der BWL-Budgetverwalter zugetan. Sicherheit kostet? Dann brauchen wir das nicht! Die IT kriegt das sicher auch so hin. Zur Not holen wir uns Informatikstudenten, die fummeln da sicher etwas hin, wenn man ihnen einen gut bezahlten Job in Aussicht stellt - kann man ja nach dem unbezahlten Praktikum wegen "konjunkturellen Problemen" platzen lassen... Hauptsache billig.
 
@Kobold-HH: QUATSCH!!! Ich habe seit mehreren Jahrzehnten Erfahrung von sehr kleinen bis sehr großen Firmen und muss Dir sagen, dass das einfach Blödsinn ist. Zwar sparen Leitungen gerne Gelder an vielen Stellen ein, aber wo es den Bestand der Firma gefährdet, wird dann doch notgedrungen investiert. Außerdem ist das keine Entscheidung des Vorstandes, sondern des CEO/CIO/CTO.
 
@Kobold-HH: Außerdem hat das nichts mit Entscheidung des Admins zu tun. Sicherheit ist keine Entscheidung, die ein Admin treffen kann, sondern eine Verpflichtung. Daher gibt es auch entsprechende Verurteilungen durch Gerichte bei Verstößen.
 
@Nunk-Junge: Nenne mir ein Beispiel mit nachvollziehbarem Link. Eines reicht...
 
@Nunk-Junge: Würde mich auch interessieren wer da gekündigt werden soll. Wenn der Chef sagt "kein Geld da, XP bleibt", kündigt er sich dann selbst?^^
 
@Shadow27374: Nein. Wir haben auch Kunden mit XP-Systemen. Oftmals sind dies Systeme mit speziellen Messgeräten, die nicht ersetzt werden können. Diese werden dann nicht mehr offen im Internet betrieben, sondern nur noch abgeschottet und teilweise virtualisiert (wenn möglich).
 
@Nunk-Junge: So mache ich das auch, leider sind auch einige Bürogeräte betroffen. Die haben nun nur noch eine Verbindung zur VM per RDP.
 
@Shadow27374: Das klingt doch vernünftig. Ich bin letztens bei einem Kunden auf ein Windows 3.1-Gerät gestossen. Angeschlossen an ein Analyse-Gerät, dessen Ersatz eine sechs-stellige Summe kosten würde. Datenaustausch fand per Diskette statt auf ein Uralt-System mit Diskettenlaufwerk und dann weiter ins Netz. :-)
 
@McClane: Wie jetzt? Dummheit, Blödheit und Geiz ist Geil siehst du als Problem an??? Warum? Wieso? Weshalb?
 
@McClane: Siemens ist ein Rücksändiger Haufen. Ich kene das aus dem Automationsbereich. Für Automationssysteme wurden explizit Antivirenlösungen freigegeben,die es gar nicht mehr gab auf dem Markt. Demnach waren sie mit Windows 7 schon rasend schnell unterwegs mit der Entscheidung.
 
@Edelasos: Solange das Gerät nicht mit dem Internet verbunden ist oder Wechselmedien angeschlossen werden können, ist es doch nicht so wichtig. Das Krankenhaus hat sich daran nicht gehalten (vllt weil die Software das voraussetzt).
 
@Edelasos: Oft stehen solche Institute vor der Entscheidung, Windows XP weiter nutzen da die Maschinensoftware nicht mehr unter 7/8/10 ans laufen zu bekommen ist, oder kaufen wir für einen sechsstelligen Betrag ein neues Gerät. Und wo steht eigentlich das die keinen extended Support nutzen? Dann wäre zumindest seitens der Patchversorgung alles in Ordnung gewesen.
 
@unbound.gene: Solche Maschinen in der Medizinalbranche haben bestimmt extrem lange Service- und Garantiezeiten. Ich nehme auch nicht an das diese Blut- und Gewebeanalsysemaschinen 30 Jahre alt sind und nur noch mit XP funktionieren. Wieso?
Weil sich in der Medizinalbranche in den letzten Jahren extrem viel getan hat, und ein grösseres Krankenhaus wohl nicht auf alte Maschinen setzt.

Ich habe nicht behauptet das Sie den Support nicht nutzen. Vielleicht ist auch einfach die IT Unfähig.
 
@Edelasos: 30 Jahre ist erst mal deutlich übertrieben für XP, wie du sicherlich selber weißt. Zeitens sind Röntgen-, Ultraschall-, Sono-, Lufugeräte-, Blutzuckergerätschaften usw. sehr wohl teils Zwei Jahrzehnte im Einsatz, nicht weil es nicht bessere gäbe, nein weil Sie sehr teuer sind und eben über lange Zeit einfach zweckmäßig sind.
 
@Edelasos: auch in größeren Krankenhäusern wird gesparrt wo es nur geht.
 
@Edelasos: Du hast offensichtlich keine Ahnung. Während es für dich und kleinere Betriebe kein Problem ist das OS zu wechseln sieht das in einem Krankenhaus vollkommen anders aus. Oftmals unterstützen viele Programme oder Geräte die neuen Betriebssysteme nicht mehr und Neuere Geräte oder Programmversionen gibt es nicht. Zudem kostet es enorm viel Geld, wenn man alles ersetzen oder Upgraden müsste. Die Firmen verlangen da teilweise astronomische und unverschämte Summen. Klar kann ein Krankenhaus dieses Geld investieren, aber erstens ist das oftmals nicht nötig, da die Geräte ihren Dienst nach wie vor auf der Höhe der Zeit verrichten und zum anderen müsste das Geld ja irgendwie wieder rein kommen. Rate mal von wem sie es sich dann wieder holen und wer dann als erstes wegen höherer Beiträge schreit.
 
@Memfis: Es wäre ja nicht so, das Computer in der Medizinbranche immer wichtiger werden...Und von 2 grossen Spitälern weis ich, dass sie seit über 3 Jahren Windows 7 benutzen auch auf einigen Medizingeräten. Mehr muss ich dazu nicht sagen.

Auch haben Maschinen aus der Medizinalbranche sehr lange Garantie- und Servicezeiten. Kann mir keiner erzählen, dass Software/Hardware von 2000+ kein Windows 7 mehr Unterstützen.

PS: Investieren muss jede Firma. Egal ob klein oder gross.
Das es für ein Krankenhaus teurer ist als für ein Kleinunternehmen ist schon klar...Vergleichen kann man es aber überhaupt nicht.
 
@Edelasos: Bei uns in wien rennen alle krankenhäuser auf windows 7 und dennoch gibt es beim Krankenanstaltenverbund inmer wieder kleinere Probleme.
 
@Ludacris: Falsch :-> die User Rechner rennen alle auf Windows 7 im KAV. Wenn man genau schaut, findet man noch Windows NT 4.0. Röntgenanlagen sind oft noch auf Windows XP. Also bitte nicht pauschalisieren :-p
 
@WosWasI: ich "biete" Windows 2000 auf einem PC, den eine Medizinfirma mit einem Fahrradergometer geliefert hat.
 
@Edelasos: Was hat das mit XP zu tun? Mit Win10 hätten die sich den Virus genau so einfangen können.
 
@otzepo: Öhm - nein. Es kann durchaus XP 'schuld' sein.

Unter Windows7 (oder später) kann die entsprechend ausgenutzte Lücke mitlerweile geschlossen sein, während sie in Windows XP nicht mehr mit einem Patch versehen wurde.

Sogar noch viel eher so herum, als wenn es noch eine Lücke ist, die es einzig und allein unter XP gab/gibt.
Windows 7/8/10 sind vielleicht neue Produkte und teils ganz neuer Code, aber mir kann niemand erzählen, dass da nicht noch das ein oder andere dabei ist, was es am Ende schon unter Windows 2000 gab.
Wenn solche Fehler im Code in neueren Versionen gefixt wurden, aber dieser Code seit 20 Jahren durch die Betriebssystemversionen mitgeschleift wurde, ist es nach bekanntwerden ebendieser Fehler (und des Fixens in 7/8/10) sogar noch einfacher für Virenbastler und co., die Lücke dann in dem älteren OS zu finden und für sich zu vereinnahmen.

Weitere Software (Internet Explorer, Uraltoffice 2003 und eher, Drittprogramme), welche es (so) für die späteren Betriebssysteme nicht (mehr) gibt, ganz aussen vor gelassen.
 
@Diak: Es kann auch am Autorun von XP liegen - aber pauschalisieren kann man da erstmal nichts. Dieser Artikel soll nur zum Ausdruck bringen wie böse es ist noch XP einzusetzen ohne Fakten zu nennen. Nur darum habe ich mal doof gefragt was es mit XP zu tun hat, wenn ein malwareverseuchtes System nicht mehr funktioniert. Mit Win10 kann man sich auch einen Virus einfangen, dieses Problem ist nicht alleine XP vorbehalten.

Anders ausgedrückt könnte man das XP-Gebashe auch nennen:
"Wer ein Betriebssystem benutzt für das es Sicherheitsupdates gibt braucht keine Angst vor Viren haben und kann sein Gehirn ausschalten. Er ist damit 100% sicher und wer was anderes sagt bekommt ein Minus."
 
@otzepo: Deine Aussage war "Mit Win10 hätten die sich den Virus genau so einfangen können."

In diesem Zusammenhang korrespondiert das, was Du gerade sagst aber nicht mit dem, was Du vorher sagtest, denn 'genau so' ist es eben nicht unbedingt. ;)
 
@Diak: joa, ein "ggf." wäre an der Stelle unter Umständen besser gewesen :)
Hatte mich halt nur geärgert wie unkundig im Artikel immer nur auf XP rumgeritten wurde und wie die Kommentare unreflektiert auch auf diesen Zug aufgesprungen sind. Wenn nähere Fakten bekannt werden wissen wir aber erst ob meine Aussage oben komplett korrekt ist oder wirklich das ggf. fehlt. ;)
 
@Edelasos: Es ist mitunter erstaunlich, wo welche Technik noch zum Einsatz kommt. XP ist in Krankenhäusern auch in Deutschland häufiger vorzufinden, als mancher denkt. Flugzeuge werden von Windows 3-gesteuerten Rechnern zur Landebahn gelotst. Space Shuttles nutzten bis zum Ende noch 3,5" Disketten und 8080er Prozessoren.

Eine Neueinrichtung eventuell mit komplett neuen Rechnern würde lange dauern, eine Umgewöhnungsphase erfordern, und einige der Programme würden eventuell nicht mehr sicher laufen.

Solange das System funktioniert und produktiv ist, besteht kein Grund, irgendetwas daran zu ändern, mit dem Risiko, das es nicht mehr klappt.
 
@TomW: Und dem Risiko, dass wenn etwas ausfällt, es evtl gar keinen Ersatz mehr gibt (siehe Dein ILS-Beispiel [Landung eines Flugzeugs nach Instrumenten]). Fängt dann damit an, dass es die Hardware einfach nicht mehr gibt, die benötigt wird und endet bei Programmierern, die mit so alten Programmen gar nicht mehr arbeiten können, weil sie es nie lernten. Gut, die Softwarekinderkrankheiten sollten behoben sein - aber irgendwas ist halt doch immer mal wieder. ;)
 
@Edelasos: Falsch. In Zukunft werden sie sich von Microsoft fern halten.
 
@leander: Genau, weil ein nicht aktualisiertes Linux ja auch so viel sicherer ist. :P ;)
 
Ich will ja nicht sagen: "Ich hab's ja gesagt!"
Aber ich kann mich noch erinnern, dass ich genau das hier einmal geschrieben habe.

"wie die Frage, wie die Schadsoftware auf die XP-PCs gelangen konnte."

=> Da ich Arzt bin, hatte ich schon oft das Vergnügen mit "Krankenhausrechnern" zu arbeiten. Ich möchte auch bestimmt keinem Admin zu nahe treten, da ich weiß, wieviel Arbeit so was machen kann, dennoch wundert mich immer dieses scheinheilige Getue. Wenn ich hunderte Rechner habe, die auf dem technischen Stand von 2002 sind, und ich meine nicht nur die Hardware, sondern auch die Software, dann ist das für mich ausreichend erklärt. Die Rechner werden nicht geupdatet (aus diversen Gründen). Windows XP ohne ServicePacks, ohne online-auto-update (sowieso), Internet Explorer 6 in Uralt-Version, dann ein Antivirenprogramm, was seine letzte Datenbankaktualisierung hatte bevor ich mitm Studium angefangen habe... usw. usw.
 
@Aloysius: Ein großes Problem sehe ich auch bei dem IT-Budget in Krankenhäusern oder bei den gezahlten Löhnen für das IT-Personal. Insbesondere Krankenhäuser mit öffentlichem oder kirchlichem Träger dürften ein zu niedriges IT-Budget haben. Ganz zu schweigen davon, dass eine Anstellung im ÖD für das meiste Fachpersonal zu schlecht bezahlt wird. Zumal da oft nur nach TVÖD E 8 oder E 9 gezahlt wird. Für einen ausgebildeten Fachinformatiker für Systemintegration lohnt sich das nicht, obwohl viele mit ein paar Jahren Berufserfahrung sicherlich mit jemandem mithalten können, der ein abgeschlossenes Hochschulstudium hat und somit von der Leistung und vom fachlichen Kenntnisstand bestimmt bis zu E 12 angemessen wäre. Im ÖD verdient man u.U. selbst nach 30 Jahren weniger als nach fünf bis zehn Jahren in der Privatwirtschaft.
 
@Grabsteinschubser: ja wenn die Bezahlung doch wenigstens tarifgerecht wäre ... und ich rede vom kommunaler Trägerschaft. Ich kenne auch Schiefstände in Krankenhaus-IT, aber Virenscanner mit alten Signaturdateien haben nichts mehr mit schlechter Bezahlung und schmalen Budgets zu tun, das ist schon grob fahrlässig.
 
@Grabsteinschubser: Leider hast Du vollkommen recht. Im Öffentlichen Dienst ist das Anfangsgehalt eines Fachinformatikers ca. 25000 Jahresgehalt + 1700 Weihnachtsgeld. Unsere Azubis haben nach der Ausbildung alle deutlich mehr.
 
@Nunk-Junge: Gibt auch genug private Firmen, die nicht mehr als 27000 Jahresgehalt für ITler zahlen.
 
@Stefan1200: Sicher. Die Frage ist nur, bekommen die bessere Mitarbeiter? Letztlich ist auch das eine Frage von Angebot und Nachfrage. Wer 27T€ pro Jahr bezahlt, muss schon sehr viel Glück haben wenn er jemand erwischt, der aus einer anderen Notlage als mangelnder Qualifikation heraus den Job angenommen hat. Und dieser wird in der Regel dann nur solange bleiben, bis er was besseres gefunden hat.
 
@Aloysius: Welches scheinheilige Getue meinst Du? Ich kann in Deinem Beispiel nicht erkennen weshalb nicht geupdated wurde. Ich kann hier auch einige Kisten nicht auf einen halbwegs aktuellen Stand bringen, weil Chef: "kein Geld".
 
@Aloysius: Wenn es hunderte Rechner sind, ist das sicher einmal zu hinterfragen, wenn es sich jedoch um einzelne PCs handelt, dann schadet es gelegentlich nicht den Weg der Kommunikation zu beschreiten und mit den Admins zu reden. Oft genug hängt einmal ein Automatismus was man in der IT dann nicht oder nur sehr spät mitbekommt und da denkt man hin und wieder auch, wenn etwas nicht funktioniert, wird sich der "User" schon melden aber da kommt es eben recht oft vor, daß die Benutzer hoch-exotische Stilblüten hervorbringen, daß sie nur in Ruhe arbeiten können. Die IT bekommt erst Bescheid wenn die Kiste komplett den Geist aufgegeben hat, bis dahin wird irgendwie gewerkelt ob es so paßt oder nicht, ist dem "User" da egal.
 
Wie blöd können die sein, so was auch noch dermaßen detailliert an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen? Unsere Geschäftsleitung würde uns steinigen, wenn was in der Art passieren und auch noch in der Zeitung landen würde. Das wird im echten Leben auch nicht wirklich soooo selten passieren, aber halt dann intern geklärt.
 
@DON666: Für den Rest der Gesellschaft sind öffentliche Informationen immer gut. Ob der Chefetage das gefällt spielt dabei keine Rolle.
 
@DON666: Vlt ist die gesetzliche Lage in anderen Ländern dergestalt, dass bestimmte Institutionen bei schwerwiegenden Pannen dazu verpflichtet sind, sich zu äußern?

Vlt hat aber auch einfach nur mal jemand (Arzt, Pfleger, Schwester) gefragt, was da so lang bei den Tests dauert und ein Zweiter stand daneben...

Nix genaues weiß man eben auch nicht ;)
 
@Diak: Nee, schon klar. Aber da Kliniken heutzutage nichts anderes als "Firmen", also Wirtschaftsunternehmen sind, werden Interna dort selbstredend normalerweise genauso gehandhabt wie in jedem anderen Laden auch. Und üblicherweise sind es auch keine Systeme, an denen Menschenleben hängen, die mit dem allgemeinen Krankenhausnetzwerk verbunden sind, das dann wiederum einen Draht z. B. ins Internet hat. Und die medizinisch kritischen Gerätschaften werden auch nicht von der klinikinternen IT betreut, sondern von den Herstellern oder speziellen Medizintechnikdienstleistern. Wenn da also was in der Art wie hier geschildert passiert, betrifft es in erster Linie abrechnungsrelevante Systeme, aber halt nichts, unter dem die Patienten zu leiden hätten. Und sowas gehört halt bei einer Firma nicht an die Öffentlichkeit.
 
@DON666: Ich weiß nicht... Aber Pathologie und Labor zählen schon zu den eher wichtigeren Institutionen in einem Krankenhaus.
Da hängt der Patient vlt nicht gerade mit einem Schlauch direkt dran, aber wenn die Blutuntersuchung [übertrieben formuliert] 12h dauert anstatt 1h, kann das Ergebnis dann schon prä-post-mortem und der Patient mitlerweile terminal sein.

In dem jetzigen Fall wurden dann wohl die ganz dolle dringenden und überwichtigen Tests vorgezogen und konnten per Fax (willkommen im 21. Jh ^^) und Telefon an den Arzt gebracht werden. Bedeutet aber auch, dass vermeintlich unwichtige Tests nach hinten verschoben wurden. Für den Patienten, den das dann trifft nicht gerade existenzbedrohend [es sei denn, es findet sich darüber zufällig irgend etwas Böses, dem man noch hätte beikommen können], aber eben doch unschön.

Wenn am Ende jemand gequatscht hat und das Gesetz es nicht ohnehin vorsieht, das solche Vorkommnisse kommuniziert werden müssen. Mhmmmkay; sind halt viele Mitarbeiter in einem entsprechend großen Krankenhaus und irgend jemand quatscht immer. Denjenigen wirst Du dann auch wohl kaum ausfindig machen können.

Das so etwas für den Ruf nicht toll ist, ist schon klar - jemandem mit Grips ist aber auch bewusst, dass da Zwänge dahinter stehen, die in anderen Krankenhäusern ebenfalls vorliegen. Das, was hier geschehen ist sollte anderen Krankenhäusern aber mindestens als Warnung dienen.

Wenn ich das persönlich betrachten soll, ist mir so ein nachvollziehbarer (wenngleich eigntlich vermeidbarer) "Fehler" aber allemal lieber, als Ärzte, die das falsche Bein abnehmen oder Nacktbilder [oder sonstwas] mit/von ihren narkotisierten Patienten machen. Das bleibt dann nämlich viel länger im Kopf der 'angehenden Patienten' haften, wenngleich die Ärzte schon lange nicht mehr beim Krankenhaus beschäftigt sind, während die infizierten Rechner ja wohl noch immer ihren Dienst verrichten dürfen.

Und wer es nicht glauben mag ein ganz aktueller Fall und ein doch schon recht altes Vorkommnis:
-> Suchmaschinenstichwortwolke: Bamberg Krankenhaus Chefarzt Betäubung [2015]
-> Suchmaschinenstichwortwolke: Bamberg Krankenhaus falsches Bein [1996]

Gut, zweiteres kommt auch andernorts vor, wie 2010 in Österreich; aber die Menschen der Region werden es bestimmt nicht so schnell vergessen...
Das die IT im Krankenhaus, gelinde gesagt, nicht ganz up-to-date war, ist in ein paar Jahren aus den Köpfen wieder raus (ausser bei IT-Nerds ;) ), ist schliesslich am Ende niemandem etwas passiert und es gibt Schlimmeres. Quatschende Mitarbeiter zum Beispiel. :D
 
@DON666: Evtl. zahlt MS für die Meldung ja ne neue Ausstattung, ist ja so was wie kostenlose Werbung.
 
Das ist weder Überrachend noch ein Einzelfall, wenn ich schätzen würde, laufen mindestens in D. noch jedes 4 Krankenhaus mit XP zum Teil Online, mindestens 60 - 80 % haben Geräte mit Windows XP Offline am laufen.

So Traurig es klingt, daran wird sich in den nächsten 5-10 Jahren kaum was ändern, weil die meisten Krankenhäuser in Öffentlicher Hand kein Geld haben für Neuanschaffungen bzw. Technischer Aufrüstung.

Der Schock war groß als Sicherheitsforscher letztes Jahr auf Anhieb über 60.000 Medizinische Geräte Online mit XP gefunden haben, das mit der einfachen Suchmaschine >>Shodan<<.
Aber bis heute gibt es keinen Anstieg der Nachfrage (Wörtlich gemeint) wie man seine Systeme Aufrüsten oder Sichern kann, wenn das überhaupt ohne Neuanschaffung möglich ist.
Selbst wenn wir unsere Kunden darauf ansprechen gibst ein Schulterzucken mit Leidesmiene, woher nehmen?
 
@Kribs: Es macht ja auch wenig Sinn umzusteigen, wenn alles noch funktioniert und man kaum Geld hat. Der 15 Jahre alte MRT macht seinen Dienst trotz XP und kann von keinem anderen OS angesteuert werden.

Ich habe sogar schon mal in einer Firma gearbeitet in der immer noch Win95-Rechner an einem Novell 4 Server hängen. Wenn Hardware getauscht werden muss ist es nicht mehr so leicht, aber die Branchensoftware läuft eben nur in der Kombination. Man könnte natürlich eine andere Software kaufen und neue Geräte anschaffen, das ist aber teuer und so lange es läuft sieht niemand einen Anlass zum Wechseln. Die Warenwirtschaft wird dort übrigens mit Lochkarten erledigt und Etiketten mit dem Nadeldrucker gedruckt. Es ist eine alte Apotheke in der es nicht mal eine Digitalwaage gibt, irgendwie hat das Stil.
 
@otzepo: Das geht leider so weit, dass selbst dann nicht aufgerüstet wird wenn eben nicht mehr alles funktioniert. Wo kein Geld, da keine Aktualisierung.
 
@otzepo: Eigentlich wollte ich nur klarmachen, das das jederzeit in Deutschland auch geschehen kann, das hat nichts mit der Qualität den Medizinproduckten zu tun.
Man hat einfach die Medizinische Infrastruktur kaputtgespart, gleichzeitig wird alles unter den Teppich gekehrt.
 
@Kribs: Ich sehe den Skandal nicht, sorry.
Nur weil ein System keine Sicherheitsupdates mehr bekommt braucht man keine Geräte im Wert von zig Millionen auf den Müll werfen und alles neu kaufen.
Wenn man solche Geräte vernetzt einsetzen muss sollte man sie hermetisch von den kritischen Netzen trennen. Die Rechner an denen Facebook aufgerufen wird und somit zum privaten Surfvergnügen eingesetzt werden sollten auch in einem Gästenetz hängen - aber das hat ja wenig mit dem Betriebssystem zu tun.
Nicht nur mit XP kann man sich Viren einfangen und diesen Fall auf das in die Tage gekommene OS runterbrechen ist in meinen Augen kontraproduktiv.
Wenn es ein anderer Wurm gewesen wär würden da auch die Win8.1-Rechner betroffen sein!

Wenn ein Einzelplatzrechner im Labor zum Registrieren der Proben und Ausdrucken der Etiketten benutzt wird kann da meinetwegen auch eine Maske erscheinen unter der ein DOS sitzt.

Es liegt mehr am Umgang mit IT-Systemen als am OS, wenn so etwas passiert.
Bei vielen Neukunden finde ich Systeme in denen die Angestellten mit einem Administratorkonto auf den Systemen machen können was sie wollen. Auch auf nicht vernetzten Systemen zur Maschinensteuerung habe ich schon Malware entdeckt, die via USB-Stick eingeschleppt wurde. Natürlich sind hier bei den neueren Windows-Versionen die Angriffspunkte größtenteils abgeschaltet, theoretisch kann in so einem Umfeld aber alles passieren, weil direkt beim Einrichten schon ein inkompetenter Admin am Werk war. Das Schlimme ist somit nicht nur die Sparpolitik sondern das fehlende Verständnis. (Das kann natürlich auch am Geiz liegen, wenn bei einer Ausschreibung der billigste Fuscher ausgewählt wird.)

Selbstverständlich wär es schön, wenn immer alles Up-to-Date gehalten werden würde - aber rein wirtschaftlich gesehen geht das leider nicht in jedem Bereich.
In dem Artikel und konsequent in den Kommentaren klingt es so als ob mit Windows Vista schon eine 100%ige Sicherheit gewährleistet werden kann - dem ist aber nicht so.
Es ist absolut unrealistisch zu sagen man muss alles wegwerfen, wofür es keine Upgrades gibt. Es muss in den sauren Apfel gebissen werden und versucht werden die Systeme zu schützen.

Hier sollte man schauen wie sich der Schädling eingefangen und verbreiten konnte. War es ein Wurm der sich durch das Netzwerk an alle XP-Geräte gerichtet hat und zur Erstinfektion ein Angriff auf eine Sicherheitslücke die nur in XP noch nicht gefixt wurde die ohne aktives zutun eines Angestellten stattfand oder haben die ein verseuchtes Spiel auf den Rechnern einzeln installiert. - in dem Artikel gibt es darauf keine Antwort.
 
@otzepo: >Nur weil ein System keine Sicherheitsupdates mehr bekommt braucht man keine Geräte im Wert von zig Millionen auf den Müll werfen und alles neu kaufen.<

Eben, keine MS-Updates mehr dazu und weiter kein P2P, Vernetzung klappt trotzdem. dazu kein automatisches Update und keine Übermittlung von Daten an MS möglich machen.

Bei Win7 dazu die Updates seit August einstellen und dicht riegeln, wie vorgenannt , dazu ein gutes Virenprogramm.
Und genau da aufpassen denn es gibt MS Updates, die genau andere Virenprogramme abschalten, warum wohl?

Nein, ich will ganz und gar nicht damit aussagen, nehme Updates und du hast derzeit schon von Hause aus verloren ........ nein, das meine ich nun nicht so, von der Interpretation nehme ich voll und ganz Abstand :-)
 
@Kruemelmonster: Wo bleibt das Bazinga ?!
 
@dekay: such ....... es ist ja immer die Frage, wie man den großen Knall definiert, das zum einen und schlimmer noch, wer meint, der andere habe noch nicht den Knall gehört, verpennt in der Regel seinen Knall in dem er steckt.

Ich lese hier nur und bin immer wieder verwundert darüber, warum so viele zu neuen OS auffordern, die den PC zum schweizer Käse machen.

Auch Alt-Systeme laufen via Router inkl. Firewall, dazu auf dem PC das gleiche inkl. Virenprogrammen und haste nicht gesehen. In der Regel ein doppelter Schutz. Genau so, wie auch neue OS geschützt werden, auf dem gleichen Stand.
So gesehen, erübrigen sich schon viele Fragen.
Passiert es dazu dann, das die normalen Updates Nicht-MS-antivirenprogramme abschalten, unbemerkt für den User, wird daraus doch irgendwie eine Komik.

Man kann es aber auch anders sagen, wie setzt man ein neues OS um ....... tja, Gefährdung von Patientendaten kommt dazu auch gut, aber :-) welche Alternative bringt Neues ....... uppps.
 
Ein Virus ist aus der Pathologie ausgebrochen und jetzt sind alle PCs Zombies in einem Botnetz?
 
@moniduse: Haha ist der lustig...
 
@moniduse: Da hatte Kaspersky wahrscheinlich keine Chance mehr, da solche Erreger in Krankenhäusern oft auch multiresistent sind.
 
Das System spielt da nicht die Rolle...ist halt ein Virus für Windows...
 
@Mitglied1: Windows ist auch ein System. Du müsstest also sagen "Ist halt ein Computervirus".
 
@Kirill: Was einfacher (System) XP/Win7/Win8/Win10 hätte bei allen passieren können.
Gehe mal davon aus, die haben alle die aktuellen Updates...
 
@Mitglied1: Ich bezweifle es, dass die den erweiterten Supportvertrag für Windows XP für alle PCs eingekauft haben. Belegen kann ich das aber natürlich nicht.
 
@Mitglied1: Grammatik bitte. Dein erster Satz ist unverständlich.
 
Wie kurzsichtig. Anstatt sich bereits sagen wir anno 2012 dran zu machen, XP auszusortieren, verballern die lieber 2016 Zeit drauf, XP zu reparieren. Captain Hindsight on the job!
 
@Kirill: Hast Du schon mal eine professionelle Migration zu einem anderen Betriebssystem mitgemacht? Ich meine nicht das automatische Win10-Upgrade auf Muttis Haushaltsnotebook. Sondern an einem lebenden und gewachsenen Firmennetzwerk mit unzähligen Speziallösungen und extrem teurer Hardware, deren Upgrade sich schnell in einigen Hundertausend Euro wiederfinden - Wenn es die Supporterfirmen für solche Systeme überhaupt noch gibt! Bei einem großen Microchiphersteller aus Hamburg laufen z.B. noch alte NT4-Maschinen, die für die Steuerung von Brennöfen zuständig sind. Die Hersteller dieser Öfen gibt es seit 2000 nicht mehr - doch die Öfen arbeiten noch. Soll all das "mal eben" für ein paar Millionen Euro neu gemacht werden, nur weil ein Windows inzwischen 5 Generationen weiter ist?
 
@Kobold-HH: Ich erkläre dir mal folgendes: Ich habe selber diverse in-house-Tools im Einsatz und ich schreibe die zu großen Teilen. Eines Tages hat mich der Chef mal zur Seite genommen, um mit mir ein paar Worte über die Zukunftssicherheit zu reden. Wie stelle ich sicher, dass meine Programme unter der nächsten Windowsversion funktionieren? Wie stelle ich sicher, dass der Umstieg von 32 auf 64 Bit (das Gespräch ist ein bizzel her) klappt? Nicht, dass das Gespräch nötig wäre, weil ich die Aspekte selber beachte. Aber wenn man sich bereits beim Erstellen bzw. der Anschaffung von Software Gedanken über solche Dinge macht, wird die professionelle Migration ein Klacks. Dass die professionelle Migration so ein Problem ist, ist mal wieder der Kurzsichtligkeit der Verantwortlichen geschuldet.
Abgesehen davon, wenn man veraltete Systeme einsetzt, dann bitte wenigstens absichern. Sieht aus, dass die Krankenhaus-IT dort mal wieder gepennt hat, anstatt vorausschauend zu agieren.
 
@Kirill: Die von mir beschriebenen Ofensysteme mit Uralt-Windows, laufen tatsächlich nur in einem eigenen VLAN, ohne Verbindung zum restlichen Firmennetz. Es ist ja nicht schlimm, ein altes (noch laufendes) System zu nutzen - Aber hart abgesichert. Da hast Du recht!
 
@Kobold-HH: Nicht nur Windows ist 5 Generationen weiter, die Öfen werden das auch sein.
Man sollte schon, zumindest doch alle 10-15 Jahre, mal in die Infrastuktur investieren...
 
@dekay: Wieso nur, kommen die hochbezahlten Vorstände und Entscheider nicht auf so einfache Lösungen, wie Du sie hier vorschlägst???
 
Selbst Schuld.
 
"Außerdem sollten die Angestellten darauf achten, sich nicht mit ihren Passwörtern auf Websites von Banken oder Diensten wie Google oder Facebook anzumelden."

Facebook?
Ich dachte in dem Krankenhaus wird gearbeitet?
 
@feinstein: Und was machst du wenn nix los ist? Däumchen drehen? Es gibt sowas wie Mannschaftsräume wo man Kaffee trinken, rauchen und auf den PC kann.
 
@Ludacris: Ich glaube es kommt sehr selten vor, dass im Krankenhaus Leerlauf herrscht. :D

Klar, Pausen haben die Mitarbeiter auch, aber die wird oft genutzt um mit den "Kollegen" gemeinsam zu speisen, Kaffee zu trinken und über aktuelle Vorkommnisse im Krankenhaus oder privates zu sprechen.

Wenn jemand evtl. Zeit hat am Rechner zu "spielen und zu chatten" , sind das eher die, die vorn an der Anmeldung sitzen. Bietet sich dann aber auch eher in der Nachtschicht an. ;)
 
@Ludacris: also ich gehe lieber auf die Toilette statt auf den PC ^^

Ohne jetzt zu wissen, wie der Arbeitsverlauf in einem Krankenhaus ist, denke ich , dass es gerade in Krankenhäusern eher weniger solche Leerzeiten gibt.
 
@tapo: Leerlauf kann überall enstehen. Ist ja nicht jeden Tag im Krankenhaus Weihnachten oder Sylvester und der Teufel los. ^^ Wie oberhalb schon gesagt wurde; Des Nachtens kann es sicher sehr langweilig sein. Aber muss man deswegen an einem im Hause vernetzten XP-Rechner sitzen und damit rumsurfen oder seine USB-Platte mit der Sammlung von Filmen mitbringen; Wenigstens die Office-Rechner bzw. Rechner, welche das Personal für persönliches Nutzen darf (Pausenräume) sollten doch wenigstens einigermaßen aktuell sein?
 
@Diak: und selbst wenn nicht sollten die dann vom Restlichen Netzwerk unabhängig sein ;)
 
@tapo: Sowieso. ;)
 
@Ludacris: Wenn man die letzte Wallraff-Reportage als Grundlage nimmt, gibt es eigentlich immer genug zu tun. Von Betten desinfizieren bis hin zu Patienten pflegen, selbst die eigenen Hände zu desinfizieren würde in der Zeit mehr bringen als auf einer wahrscheinlich widerlich versifften, unhygienischen und völlig verkeimten Tastatur die Seiten von Facebook zu besuchen.
 
@feinstein: womit höchstwahrscheinlich auch geklärt wäre, woher der Virus kam...
 
@Link: Ein Computervirus in Verbindung mit einem Krankenhaus hat ja eigentlich was von Realsatire.
 
Auch wir nutzen noch über 30 % Windows XP. Es ist einfach viel zu teuer medizinische Geräte auf den aktuellen Stand zu bringen zumal viele Hersteller einfach ihre Monopolstellung nutzen und Windows 7 nicht supporten.
 
@VivaColonia: So ist es, auch in anderen Bereichen sieht es ähnlich aus.

Hatte vor ein paar Jahren einen Anruf wegen Support für eine Galvano-Steuerung aus den 80ern, als ich ungläubig fragte ob die noch läuft war die Antwort "Ja, bis gestern."
(Das Problem konnte behoben werden, die Anlage läuft da also immer noch zur vollsten Zufriedenheit des Kunden.)

Wenn die USA eine Atomrakete abschießen wollen müssen die eine 8"-Diskette ins Laufwerk schieben. Das ist noch ein paar Jahre älter. :D
 
@VivaColonia: Gegen die Weiternutzung von XP ist doch auch grundsätzlich nichts zu sagen. Es sei denn der Rechner hängt im Netz und/oder die Mitarbeiter können dort ihre verseuchten Usbsticks einstöpseln.
Dann muss es irgendwann schief gehen.
 
@VivaColonia: Dann versucht mal mit weiteren Arztpraxen/Krankenhäusern ein "Kartell" zu bilden oder Lobbyarbeit beim Gesetzgeber zu machen, so dass portable Software eingefordert wird. Die Vergangenheit ist vergangen, aber wir schreiben das Jahr 2016. C und C++ haben längst portable Standardbibliotheken, Java ist sowieso portabel und es gibt seit Jahrzehnten stabile Cross-Plattform Toolkits. Wer heute eine Software schreibt, die auf der Betriebssystemversion von morgen nicht läuft, der wollte es explizit so haben und da gibt es kein Pardon.
 
Immerhin hat ihr IT-Notfallmanagement funktioniert, sie wussten sich anderweitig zu behelfen. Ist auch mal was wert wenn trotz Technik-Ausfall der Laden weiter läuft.
 
Betroffen sind anscheinend nur Systeme mit dem von Microsoft seit Jahren nicht mehr offiziell unterstützten alten Betriebssystem Windows XP.

hahaha, seit Jahren.... es ist genau 1 Jahr und 9 Monate (April 2014) her als der Support seitens MS entgültig eingestellt wurde!!!
 
@koluschkiB: jain, wenn man sein XP als "POSready" kennzeichnet, gibts Sicherheitsupdates noch bis 2019. Hätten die in dem Krankenhaus vielleicht auch machen sollen (falls die überhaupt je irgendwelche Updates eingespielt haben, ist ja leider immer noch nicht selbstverständlich, dass dies gemacht wird).
 
@koluschkiB: Stimmt so nicht ganz der Endgültige Support wurde dann eingestellt aber wer bereit ist zu Bezahlen bekommt auch Heute noch Updates, das was eingestellt wurde war der Extendet Support der eigentliche wo es auch noch Funktions Updates gab wurde weit Früher eingestellt und selbst das Endgültige Ende war Jahre vorher bekannt.
 
@Freddy2712: Ja das stimmt schon, aber in dem Beitrag stand ja nichts davon dirn, dass das Krankenhaus den Support extra bezahlt hat, wie die anderen Firmen es gemacht haben...
 
Ich sehe ja ein, dass im medizinischen Bereich die Software sehr komplex sein kann, aber dann sollte man mehr Geld in die Forschung neuer Technologien bzw neuer Software rein stecken, um sie zukunftssicherer zu machen.

Die meisten Hersteller der Soft- und Hardware ruhen sich viel zu sehr auf ihren hohen Ross aus, anstatt weiter zu entwickeln.

Klar, es ist alles mit viel Zeit und Geld verbunden, aber sollte man nicht gerade im "medizinischem Bereich" mehr investieren? Wäre vielleicht auch mal so eine Gedankenstütze an die Politiker. Es geht ja schließlich nicht minder um unsere Gesundheit. Aber lieber werden/wurden die Überschüsse unserer Steuergelder (ja es war wirklich mal so, dass der Staat Mehreinnahmen an Steuern hatte) in andere sinnlose Dinge gepumpt, als zB die Krankenhäuser, deren finanzielle Mitteln sehr begrenzt ist, zu unterstützen (Nachweis und Kontrolle über die Anschaffung natürlich vorausgesetzt). Dann würden auch endlich mal unsere Steuergelder bei den richtigen Leuten ankommen...
 
@oOTrAnCe4LiFeOo: Dafür müssten die Leute, die diese Entscheidung treffen, aber Ahnung haben oder gut beraten werden.

In diesem Fall ist doch alles noch mal gut gegangen und das Tagesgeschäft ging weiter. Wozu also investieren? ;)
Auch mit Win10 kann man sich Viren einfangen, man reduziert nur die Wahrscheinlichkeit aber kauft sich keinen 100%igen Schutz.

Da müssen schon Menschen sterben, damit die Politik sich bewegt.
 
@oOTrAnCe4LiFeOo: Ich sehe es auch ein, dass Software sehr komplex sein kann.
Ich kann es auch noch einsehen, allerdings nicht mehr kritiklos, dass Software geschrieben wird, die auf der nächsten Betriebssystemversion von Haus aus nicht mehr lauffähig ist.

Aber komplexe Software, die schwer von Windows XP auf Windows 7 zu portieren ist? Da muss bei der Entwicklung aber einiges im Argen liegen. Ich glaube eher der Hersteller, wenn es ihn noch gibt, will Geld dafür sehen (wahrscheinlich mehr als redlich wäre), das die Krankenhäuser nicht ausgeben können/wollen.

Die Idee Geld in die Entwicklung neuer Software zu stecken, ist sicher schonmal gut. Wirklich weitsichtig wäre es Geld in die Entwicklung von Software zu stecken, die dann auch von allen verwendet wird und plattformunabhängig läuft. Dieses Geld muss man vor allem gar nicht alleine in die Hand nehmen. Ich weise zum Beispiel auf das GNU Health Projekt hin (der Client läuft auf GNU/Linux, Mac & Windows). Diese Software wird von Krankenhäusern und Organisationen in diversen Ländern verwendet. Man muss nicht bei Null anfangen, kann einen Teil der IT-Kosten gleichzeitig als Entwicklungshilfe verbuchen und es wäre eine Gelegenheit an einem System mitzuarbeiten, dass an allen Krankenhäusern eingesetzt werden kann, auch über die Staatsgrenzen hinaus, so dass die Kosten auf viele Nutzer aufgeteilt werden.

Dan müsste man natürlich dem Hersteller noch vorschreiben, dass seine Software mit GNU Health spricht und dass er den Quellcode dafür offenlegen muss. Für diese Forderung dürfte ein Kartell aller öffentlich-finanzierten Krankenhäuser allerdings einflussreich genug sein.
 
Ich tippe mal ins Blaue: JavaRE in einer prähistorischen Version genutzt, da parallel zu moderneren auch alte Programme genutzt wurden, die nur damit noch laufen aber noch unentbehrlich sind (trotz aktueller XP-Hotfixes) und den schicken Code per zugemüllten USB-Stick eingeschleppt. Das hat mit XP nur indirekt zu tun. Das selbe wäre auch mit Vista oder 7 passiert, wenn dort die alte JaveRE laufen würde - Teufelskreis.
Mehr als spekulieren darf ich hier nicht da sonst die Kündigung droht. ^^ Auf 7 schiele ich genauso misstrauisch und den jederzeit möglichen WAN-Zugang nutze ich aus Prinzip auch damit NICHT. Mehr Hintergründe wären interessant. So ist es eben nur klickbissiger Klitsch, der zumindest zu denken geben sollte. Genau diese Art Gau war mehr als erwartbar, aber wenn jeder Klugscheißer seine IT-Abteilung nervt, bringt es eben oft nur Schweigen im Walde. Und das ist gut so. Belassen wir es bei dem geballten Halbwissen über diesem Post. ;)
 
hmm also wenn ihr mich fragt ist das völlig fahrlässig von MS! Diese "friss oder stirb", bzw. "Upgrade oder stirb"-Politik geht mir dermaßen aufn Senkel in letzter Zeit. Einfach nur noch unterirdisch. Man kann doch , wenn es eine wirklich schwerwiegende Lücke ist, mal wenigstens noch einmal n kleinen Patch rausbringen, oder nicht??? aber nein, wir sind ein Kapitalunternehmen, da sind keine Gelder für da -> das wird nicht gemacht! "Uns interessiert NUR das Geld, nix weiter". Warum geben sie das nicht einfach gleich so zu!!! krankes System!
 
@legalxpuser: Deswegen haben Sie das alte Update/Upgrade System mit Windows 10 ja auch über Bord geworfen und Windows as a Service ins Leben gerufen.
 
@legalxpuser: Deshalb macht man sich auch nicht abhängig von einem privaten Konzern. Weder beim OS noch bei der Software. Dafür müsste man beim Einkauf allerdings auch mal die Anforderungen entsprechend festschreiben. Wer vor ~17 Jahren seine Software eingekauft hat mit den Anforderungen:
- Standard C++98
- Tcl/Tk oder etwas ähnlich konservatives für als Grafikbibliothek
- Quellcode muss unter geeigneter Lizenz zur Verfügung gestellt werden
der kann das Projekt heute in die IDE seiner Wahl einlesen und wenn es nicht direkt kompiliert, dann nach 2-3 Anpassungen.
 
@legalxpuser: Stop ganz Offensichtlich nicht gelesen es handelt sich Explizit um Windows XP das seit über einem Jahr nur noch Updates gegen Geld bekommt und das ausschließlich die XP Systeme befallen waren.
Da wird es auch alle möglichen anderen Versionen aufwärts geben von Vista bis 10 aber auf jeden Fall Vista und 7.
Da hätte es auch wenig gebracht mit dem Heilmittel Linux oder Apple zu Arbeiten wenn ich über 10 Jahre Alte Software ans Internet hänge braucht sich niemand wundern wieso.
Das MS gar nichts für alte Software tut stimmt nicht zuletzt wurde erst eine Quasi Day One Lücke nochmal gepatcht obwohl Offiziell nicht mehr ein Update kommt das selbe beim Internet Explorer da gab es diesen Monat ein Update für glaube runter bis Version 6.
Das Problem ist da einzog alleine das man Heute nur noch schwer an Viren Scanner kommt die mit XP Arbeiten und auch Aktuelle Definitionen bekommen zumal das Augenmerk der Anti Viren Profis nicht auf Windows XP und älter liegt eher Vista bis 10, wobei Vista demnächst auch in die Sparte Gefährlich rutscht wenn der Support eingestellt wird.
Windows 7 ist da nicht besser der Support geht zu Ende wird bestimmt nicht zu XP 2.0 erklärt werden daher ab 7 Gratis Update auf 10 noch möglich und auch sinnvoll.
Apple bringt Heute auch für Mac OS 10.0 oder 10.1 keine Updates mehr und bei Apple galt schon immer friss oder stirb.
Linux aber da ist schon genau zu definieren welche Distribution genau aber nehmen wir mal Ubuntu da wird auch keiner mehr Updates für die 2001 Version bekommen weil es die nicht gibt Ubuntu kam erst 2004 und der Support war 2 Jahre in 2006 kam eine LTS Version die dann 5 Jahre hatte da ist es das selbe Friss oder Stirb.
Bleiben wir bei Linux wie soll da einer den Durchblick halten geht doch gar nicht bei der Menge an Distris und Versionen daher darf man da schon weniger von Sicherheit sprechen die Gefahr ist geringer da man zu gefächert vorgehen muss um wirklich einen geglückten Angriff zu haben daher schreibt niemand ernsthaft Viren für dieses System.
Dazu kommt das Problem mit der Hardware das Spektrum der Out of the Box direkt Lauffähigen Bauteile ist Überschaubar nur eine It Abteilung wenn genug zu tuen ist wird auch mal den Praktikant schicken mit den Worten hier sind 200 Euro Fahr zum Saturn und Kauf eine Grafikkarte mit DVI und HDMI und bring gleich noch eine Netzwerk sowie Soundkarte mit aber nicht unbedingt das Teuerste was die haben eine 90% Chance das mindestens 2 von 3 nicht Funktionieren und mehr Arbeit verursachen als unter Windows.
Deshalb nutzt einfach so gut wie jeder Windows schon deshalb weil keine Firma seine Leute auf Linux schulen will da ja fast jeder Windows daheim hat und die paar Linux und Apple Ausreißer kann man anlernen.
Erstmal spart man mit Linux aber gerade in diesen Spezial bereichen taugt Linux nichts aufgrund der Speziellen Geräte wo es einfach keine freien Treiber zum Anpassen gibt genauso wie Programme und welcher Hobby Programmierer hat bitte einen CT oder andere Medizinische Geräte im Keller um die Funktion zu Prüfen ?!.
Die Folgekosten sind da viel höher da viele Bedienfehler die IT auf den Plan rufen wenig voll Kompatible Hardware daher teurer Schulungen für Mitarbeiter die das System nicht kennen.
Wie gesagt daher Windows Hardware ist immer sofort Kompatibel sofern man nicht versucht eine 20 Jahre alte ISA Soundkarte unter Window 10 zu betreiben (schon unmöglich weil keine Platine mehr ISA Plätze hat ansonsten gäbe es wohl kaum Treiber) Schulungen entfallen fast Komplett weil Windows fast alle daheim Nutzen.
 
och, die dummen die noch XP nutzen .... sind die aber dumm aber auch.
Danach folgt der Abschuss von Win7 ...... sind die aber auch dumm, die das noch nutzen

Fällt noch was auf ? Oder nimmer mehr .........

Ich nutze vorübergehend w2k, schon mal Abgeschossene überleben länger

Übrigens, purer Sarkasmus, wenn es einige verstehen sollten, es war zu erwarten, Win7 wird folgen, urplötzlich heimgesucht, nach erfolgten Updates. Wie zu umgehen, ist damit schon gesagt.
 
Wir machen in der Firma auch noch zur Hälfte mit Windows XP (2014 waren es noch 100%). Für Anwendungsprogramme für Kunden nicht mehr (die haben jetzt Windows 7 und Office 2010), aber XP und Internetexplorer 6 geht noch weil man für Internet nicht so leistungsfähige Rechner braucht. Auch die Mitarbeiter selber wollen oft noch XP weil sie das eben seit 15 Jahren benutzen und daran gewöhnt sind. Mit Virusprogrammen ist die Firma für die alten XP-Rechner großzügig - dann wird ggf. innerhalb von 30 Minuten das System schnell wieder aufgesetzt (macht immer ein Praktikant) und viele Programme sind dann auch nicht drauf: IE6, Office 2000 und Kleinkram.
 
@Grendel12: Ist trotzdem eine Katastrophe. Ein System, dass keine Sicherheitsupdates mehr bekommt ist quasi Freiwild. Gibt genug freie Betriebssysteme und sonstige freie Software bei denen öffentlich bekannte Lücken am gleichen Tag gefixt werden, besonders auch für wenig leistungsstarke Rechner. Wenn es der Firma nicht egal wäre, wenn jemand morgen die Festplatten aus den Rechnern mitnimmt und den Inhalt der Dateien auf pastebin hochlädt, dann soll sie diese Festplatten auch nicht in XP-Rechnern laufen lassen.
 
@dpazra: >Ist trotzdem eine Katastrophe. Ein System, dass keine Sicherheitsupdates mehr bekommt ist quasi Freiwild. <

Nicht nur die, jedes OS, auch Win10, auch das OS muss du zusätzlich absichern. Viren sind für jedes OS ein Problem.
Dazu, jede gute Firewall, Anti-Spy, Anti-Virus, sollte, egal welches OS, den Virus, der Schaden anrichten kann, erkennen.

Wir haben so viele OS-Wechsel nun gehabt und immer huch Viren und Abschüsse, immer wenn das neue OS draußen war. Dazu denken, darf jeder selbst.

Weltweit das ganze Militär sitzt noch immer bei XP und Server 2003 :-) und operiert damit chirurgisch präzise.
 
@Kruemelmonster: Stimmt nicht zumindest die Bundeswehr hat ihre XP Rechner vom Internet Getrennt oder auf neuere Windows Versionen gebracht obendrauf sind auch die USB und Optischen Laufwerke generell Deaktiviert so das nur Personal dieses Nutzen kann was es auch Nutzen soll und dann auch nur mit Freigegebenen Datenträgern.
Die XP Systeme die es gibt sind alle vom Intranet und Internet getrennt und werden nur noch für das benutzt wofür diese unbedingt benötigt werden.
Und da muss nun Niemand glauben das es bei den Amerikanern anders ist dort wird sehr Wahrscheinlich sogar das XP sicherer sein wie manches Apple oder Linux.
Aber wieso ? ... Richtig weil man Geld ausgibt wo es nötig ist ohne endlose Debatten !!!

Das Problem ist auch im Grunde nicht Windows sondern die Software die man Nutzt genauso wie die Hardware wenn ein Gerät nicht mehr Gefertigt wird wozu soll ein Hersteller das an Neuere Systeme Anpassen durch Version Upgrades für die Tools oder Treiber Anpassungen so das selbst der 20 Jahre alte Plotter noch unter 10 laufen könnte.
Obendrauf kommt das viele Firmen Pleite oder Aufgekauft wurden und die Rechte Inhaber vielleicht gar kein Interesse an der Fortführung dieser Produkte haben, sieh Mannesmann Vodafone kaufte Mannesmann inklusive Röhrenwerke und machte alles dicht nur um an die Mobilfunk Sparte zu kommen.
Die Hersteller wollen Geld Verdienen daher werden dann natürlich Summen Gefordert Übertrieben sind sofern eine Anpassung geht und selbst große Firmen mit Neuanschaffungen billiger Fahren.
z.B. CT wert im Jahr 1998 1500000 DM sofern eine Anpassung der Software und Treiber Möglich ist fordert die Firma unter Garantie nun 1,5 Millionen Euro weil angeblich eine Platine ausgetauscht werden muss und die Software und Treiber eingerichtet werden muss, da würde eine Neuanschaffung mehr Sinn ergeben weil ein Neuer CT genauer und Deutlicher währe bei Minimal höheren Kosten sagen wir 2 Millionen Euro nebenbei spart dieser dann Geld weil weniger Strom benötigt sowie Wartung.
 
@Freddy2712: >Das Problem ist auch im Grunde nicht Windows sondern die Software die man Nutzt genauso wie die Hardware <

Jein, Es ist eine Kombination daraus, inkl. des Nutzers dahinter. Was bringt die beste Software/Hardware, wenn der User mit "offenen" PC im WWW auf z.B. Schmuddelseiten surft. Oder Gamer schön im offenen Netzwerk alles, aber auch alles anklicken. Es ist dabei nur eine Frage der Zeit, wann man sich einen Virus, Trojaner usw. reinzieht. Hier hilft dir dann auch keine gute neue Software/Hardware weiter.

Und nun kommen wir dazu, XP kann man dicht riegeln, das wichtigste ist ein gutes Antiviren-Pack. Dazukommend etwas entscheidendes XP 32 hat nicht den ganzen Netzwerkkram. Das ist ein Vorteil.
Stellen wir das nun zu Win10, was von Hause aus offen ist, für MS, Daten ausgelesen werden (was nicht mehr in Abrede gestellt wird), Update-Vernetzung untereinander. Genau in diese Wege, kann jeder reinhacken, jeder, ohne das es der Gehackte noch bemerken wird.
Und genau hier ist der Nutzer dahinter und ich sage mal ganz frei, die meisten Win10 User werden die Standardeinstellung wählen und sich um Abstellung der "Ausspähfunktionen" nicht kümmern. Zur Glaubenssicherung vielleicht noch ein Anti-Spionagetool packen, was nichts bringt. So wird die breite Masse verfahren und es toll finden im Endeffekt.

Nur, auch ITler könnten (anzunehmen) genauso verfahren und nun frage ich dich, was ist nun besser bei sensiblen Dateien, persönlich sich Gedanken machen, wie man etwas abschotten kann, dazu sein Surfverhalten anpassen, oder auf Neues zugreifen, was eine Standleitung hat, wo jeder quasi reinhacken kann und nun mehr Daten abgesaugt werden, deren Menge wir gar nicht kennen. Naja, Krankenhäuser können dann ja demnächst alle Daten in die Cloud legen, natürlich ganz sicher, für jeden im Endeffekt hackbar.

Du schreibst einen Punkt aber schon richtig, PCs mit sensiblen Dateien, gehören weg vom Netz und das generell. Nur man will ja die komplette Vernetzung, mit allem dabei, auch WWW und das bei neuer Software, schönem OS, was Daten sammelt wie noch nicht dagewesen, per quasi Standleitung, gepaart mit Updates untereinander und schönen Clouds. Hach das wird lustig. Und da haben wir wieder das Problem, der Nutzer dahinter.

Vielleicht wird es so verständlicher, auf welche Probs wir da zusteuern, mit Schönem Neuen.
 
@Kruemelmonster: Stimmt natürlich hätte ich definitiv mal dazusetzen sollen das ein der Nutzer an sich die größte Gefahr ist.
Die Cloud hatte ich schon bewusst nicht erwähnt weil die für mich nur bei Privat Leuten Anwendung finden sollte schon schlimm genug was da so ausgespäht werden kann aber niemand will sich vorstellen wenn Regierungen und Militär auf Cloud setzen und das gehackt wird.

Nun also natürlich ist Windows 10 sehr viel Daten Sammlungs freudiger als die vorherigen Versionen aber da würde ich Apple, Android und Linux auch nicht wirklich besser stellen die sammeln alle nur bei Windows schaut alles direkt hin.
Welche Daten da jetzt genau gelesen werden weiß nur MS in der Öffentlichkeit zumindest heist es nur System Relevantes.
Wenn jetzt allerdings ein IT Fachmann ein neues System einrichtet oder Upgrade vornimmt an vorhanden Systemen sollte dieser natürlich mehr wie XP Anti Spy benutzen und die Standard Einstellungen schon entsprechend Abändern.
Das Privat Nutzer das nicht machen ist ja auch OK aber Fach Personal sollte da schon entsprechend schauen.
Das One Drive ist ja auch De aktivierbar.

Natürlich ist es Prinzipiell egal wie gut und Teuer die Hardware ist siehe neuesten Hardware Bug wo Chrome in Kombination mit glaube Nvidia GPU oder Intel CPU die Browser Verläufe ausgelesen werden konnten, bei Intels Skylake gab es da nun auch noch einen Bug wo die CPU unter bestimmten Bedingungen Einfror.

Das aller größte Problem ist aber immer der Nutzer bzw. in diesem Fall klar der IT-Beauftragte wenn man schon das Internet auf allen Rechnern benötigt wieso wurde nichts in Richtung Viren Schutz Unternommen und wenn ich schlicht die USB Ports mit Einsätzen gegen Nutzung Sichere, Optische Laufwerke generell entfernen und bei Bedarf mit Externem USB Gert arbeiten.
Zusätzlich gehört definitiv eine Hardware Firewall Installiert die Natürlich auch geartet werden muss zur generell Aktiven Software Firewall und wenn es die Windows eigene ist (besser wie gar nichts) das selbe bei Anti Viren Software besser den Microsoft Defender wie nichts der sich sogar selber Aktuell hält und in Untätigen Zeiträumen die System Komplett Scannt lässt sich ja alles Einstellen und Planen.

Netzwerk ist nun leider die Zukunft und ohne würde manches entsprechend Aufwendig und lange dauern.
Windows 10 verschlüsselt mittlerweile sogar Standard mäßig die Privaten Daten das der Key dazu im One Drive abgelegt werden kann wenn es der Nutzer will ist auch egal da immer direkter Körperlicher Zugang benötigt würde um irgendetwas damit machen zu können.
Aber ob meine Krankenakte jetzt auf NFC Fähigen Karten oder in der Cloud liegt das ist eigentlich völlig egal gefährlich ist beides.
 
@Freddy2712:
so, mal zum ausspähen, wenn ich mich nun in deinen PC einhacke und Daten verschlüsselt absauge, DARFST du mich nicht mal als Hacker bezeichnen, weil du ja nicht weiß, was ich da absauge, weil du die Verschlüsselung nicht kennst.
Nur so zum verstehen, denn ich spioniere dich nicht aus, so mal hinsichtlich Win10 ! ;-)

Weiter zum Netzwerk-Tamtam, wer braucht das wirklich ???? Firmen haben hier schon gelernt, was die NSA da gemacht hat für die amerikanische Industrie. Und genau darum geht es auch, alle, ohne Einschränkungen noch besser auszuschnüffeln. Irgendwie schon makaber, wenn sich dann auch noch eine Frau Merkel sich hinstellt und meint, "der Bürger solle den privaten Datenschutz für die Industrie aufgeben"
Das hat schon was.

Daher nochmals, wer hat was von einem Netzwerk, geballte Power im Netz? Für was, für Gamer? Oder doch um andere Staaten lahm zu legen, Cyberkrieg ? Für was also bitte ?
Ich brauche kein Remote, kein P2P oder sonst etwas, wo man auch auf meine PCs auch mit zugreifen kann. Ich brauche auch kein Updateaustausch untereinander.

Und zu Krankenakten, die können z.B. für einen Arbeitgeber interessant werden, auch um dich loszuwerden. Daher, alles geht nicht jeden etwas an.

Aber, du schreibst es hier schon treffend, mit Win10 sind wir auf dem Wege des gläsernen Menschen, inkl. Vernetzung mit Tablet, Smartphone. Fehlt nur noch Vernetzung mit deiner Bankkarte, Krankenkarte, Persokarte, dazu noch BlackBox im Auto zum gleichzeitigen Abbuchen deiner Verwarngelder bei Ordnungswidrigkeiten ......... Juuuhuuuuu, aber auch. Pass dann nur auf, dass du dich dann angemessen immer kleidest, nicht in der Nase bohrst :-) und, und ja nicht Zuhause mehr etwas unpassendes sagst.

O.K. gut, wer soll das alles überwachen, besser noch, wer soll die alle abstrafen, die sich nicht obrigkeitsgerecht dann verhalten. :-)
 
Und um genau das zu vermeiden mit Windows 7 und 8 drückt MS gerade so auf Windows 10 damit die etwas Aktuelleren Systeme für die Zukunft gerüstet sind.
Dennoch wieso wird da nicht mal etwas Geld in die Hand genommen und zumindest Gebrauchte Systeme für völlig Veraltete in die Hand genommen besser einer der ersten Windows 7 PC als ein Uraltes Windows XP.
Aber an solchen dingen sieht man den Misstand unserer Gesellschaft natürlich ist Kommunismus oder Diktatur keine Lösung aber alles und jenes ist vollkommen auf Gewinn ausgelegt wieso muss ein Krankenhaus Gewinn abwerfen wenn es die Kosten deckt und etwas mehr bleibt am Jahres Ende sollte das ausreichen.
Ich kenne Ärzte die in ihrer "FREIZEIT" noch Taxi Fahren oder anderes um überhaupt was dabei Verdient zu haben.
Und dann soll wenn schon für Ärzte kaum Gelder da sind noch die IT Abteilung Ordentlich Arbeiten können das Funktioniert einfach nicht wenn obendrauf ein neues Medizinisches Gerät benötigt wird ist doch Klar das an der IT Gespart wird.
Hoffentlich sind dadurch keine Patienten geschädigt worden oder sogar verstorben.
Es spricht nichts gegen die Alten Systeme nur dürfen diese dann auf keinen Fall mit dem Internet verbunden sein, Technisch extremst aufwendig aber Möglich das ein Rechner als Bindeglied alles Filtert so das man kein Zweites Netzwerk hat was die Arbeit ausbremst indem mittels Optischen Datenträgern als Verbindung arbeiten muß.
 
@Überschrift: Haben Krankenhäuser für sowas nicht eine Quarantänestation?

Ok, der war flach...
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