Falcon 9-Raketenlandung: Dramatisches Video eines knappen Scheiterns

Knapp daneben ist auch vorbei: Unter diesem Motto stand in der Nacht auf Heute der Versuch des privaten Raumfahrt-Unternehmens SpaceX, eine Falcon 9-Rakete erfolgreich auf einem Drohnenschiff zu landen. Ziel der Arbeit ist es, dank der ... mehr... Elon Musk, Rakete, Spacex, Landung, Falcon 9 Bildquelle: SpaceX Elon Musk, Rakete, Spacex, Landung, Falcon 9 Elon Musk, Rakete, Spacex, Landung, Falcon 9 SpaceX

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Auch wenn ich kaum Ahnung von Raumfahrt etc. habe, so finde ich dennoch, dass solch eine gezielte Landung durchaus beeindruckend ist.
Es ist nunmal immer so, dass solch junge Projekte immer erstmal Kinderkrankheiten haben, lässt sich nur schwer vermeiden. Jetzt wissen die sicher bescheid, werden die Standbeine/die Klemmvorrichtung überarbeiten und dann sollte es solche Probleme nicht mehr geben.
 
Auch die NASA hat ihre Trägerraketen beim Spaceshuttle wiederverwendet nachdem sie ins meer gestürzt waren. Das selbstständige landen ist ein unnötiger Risikofaktor, ob ich sie mit einem Kran aus dem Wasser hole oder selber landen lasse ist völlig irrelevant. Aber Elon Musk steht ja auf unsinnige Geldvernichtung, siehe Tesla
 
@Butterbrot: Der riesige externe Tank ist immer verglüht.
 
@Butterbrot: Weshalb ist Tesla unsinnige Geldvernichtung? Und eine Trägerrakte in einem großen Radius wieder aus dem Meer zu fischen sind enorme kosten, auch wird diese komplett auseinander genommen und wieder zusammen gesetzt, denn durch den Aufprall mit dem Wasser, kann einiges zerstört werden. Siehe dir noch mal die kosten an, weil wenn das klappt was Elon Musk da geplant hat, dann wird das enorm kosten auf Dauer sparen und es kann mehr in die Weltraum Forschung investiert werden, statt in die Flugkosten einer Rakete.
 
@Butterbrot: Das eine hat nicht wirklich etwas mit dem anderen zu tun. Die Trägerraketen der NASA sind erst nach Monaten wieder einsatzbereit. Bei SpaceX geht es darum den Schaden an Trägerraketen zu minimieren, beim Wiedereintritt sowie der Landung, und so die Möglichkeit zu erschaffen in kurzen Abständen weitere Teile ins All zu befördern um zum Beispiel große Mengen Treibstoff oder Stationen für weite Reisen zum Mars und co. zur Verfügung zu stellen. Die Idee ist revolutionär und wie alles hat auch dieses System am Anfang seine Kinderkrankheiten. Sollte es später zum Einsatz kommen finde ich die Idee super. Eben landen, Auftanken, Systemcheck und ab geht es nach kurzer Zeit wieder in die Luft. Was heute mitunter Monate Dauert kann dann in Stunden/Tagen/Wochen erledigt werden, je nach Größe des Projekts.
 
@Butterbrot: Die externen kleinen Raketen wurden aber schon abgeworfen, weit bevor sie wirklich im All waren. Der große Tank, der später abgeorfen wurde, wurde nicht wiederverwertet.
Außerdem waren das nur leere Hüllen für Treibstoff und bei weitem nicht so komplex aufgebaut.

Das Bergen aus dem Wasser ist auf Dauer auch nicht grade billig, auf Lange Sicht ist eine sichere Landung auf jeden Fall günstiger, vor allem wenn da später auch mal Menschen drin sitzen sollten.
 
@Butterbrot: Deshalb hat die NASA auch das Shuttle eingestellt, weil es genauso effizient und kostengünstig war... Elon Musk ist schon ein Pionier. Tesla ein Vorreiter - Audi, Daimler und Co. dürften herrlich neidisch auf das Model S sein. Nein, es muss ihnen peinlich sein, das sowas nicht aus Deutschland kommt. Deutschland war mal Innovationsland - vor 40-50 Jahren mal, jetzt werden Motoren mithilfe von Software auf "modern getuned" und durch die Politik gedeckt. Es darf ja nicht sein, das Deutschland Autoland seine Firmen kaputt macht (wer hat nochmal große Aktienanteile an VW? Na? Gleiches gilt für Telekom/Vektoring-Entscheidung). Das ist der helle Wahnsinn, wenn das Teil irgendwann problemlos zwischen den Spähren hin und her jettet ;)
 
Was macht falcon9 so besonders im vergleich zum spaceshuttle? Das konnte man doch auch widder verwendwn. Nachtanken muss man so oder so
 
@cs1005: Das Spaceshuttel wurde doch eingestellt. Zu anfällig, zu teuer....
 
@Krucki: glaube die Entwicklung von spacex war nicht sehr viel billiger. Das spaceshuttle war einfach ne tolle rakete
 
@cs1005: Klar, das Space Shuttle war ein beeindruckendes Stück Technik. Leider war es aber mehr eine politische Machtdemonstration, technisch von faulen Kompromissen geprägt welche es für viele Missionen schlicht unwirtschaftlich machten.
Beim Start machen Mehrgewicht noch nicht so viel aus, aber jedes Kilo der letzten Stufe ist extrem teuer. Die letzte Stufe also als Shuttle auszulegen ist da einerseits schon fragwürdig, dann aber auch noch eine Crew reinzusetzen (die selbst ordentlich wiegt, die rudimentär Komfort braucht, Bedienelemente damit sie was zu tun hat, Verpflegung, mehr Sicherheitsreserven ect...) ruinierte letztlich die Bilanz, vom Aufwand der Überarbeitung bis zum erneuten Einsatz ganz zu schweigen. Sicher eine tolle Sache um im niedrigen Erdorbit ggf. mal ein Teleskop zu polieren, aber für den Großteil an Missionen eben ungeeignet.
 
@thesunstar: Des weiteren muss das Spaceshuttle nach jedem Einsatz einer kompletten Inspektion unterzogen werden, es wurde fast komplett u zerlegt nd das war nun mal unheimlich kostenintensiv!
 
@cs1005:
Um das Spaceschuttle ins All zu bekommen war nach wievor eine Trägerrakete notwendig gewesen, welche selber nicht wiederverwendet werden konnte.
 
@Andy2019: die zusätzlichen Trägerraketen wurden wiederverwendet, nur der Außentank für die Triebwerke des Schuttles nicht.
 
@Link:
Interessant wäre nun die Gesamtkosten des Außentanks im Vergleich zu dem Rest. Aber ja mit dem Triebwerken hast du natürlich recht, die selber aber wiederrum aus dem Meer geborgen werden mussten. Abgebremst mit Fallschirmen, kann natürlich de Impact auf dem Wasser einiges an Schäden verursachen.

Wiederverwendet den die Falcon 9 alles?
 
@cs1005: das Spaceshuttle war/ist ja letztlich "die letzte stufe" der rakete...das teure ist aber insbesondere die erste stufe der rakete um diese letzte stufe ins all zu schießen. Schon das Eigengewicht des Spaceshuttles war suboptimal.

Dadurch dass, das Spaceshuttle auch durch die Erdatmosphäre musste, musste es aufwändig (Keramik kacheln) vorbereitet und nachbereitet werden...es war also nach einer geglückten Mission quasi nötig praktisch den kompletten boden auszutauschen und somit hat man am ende weder an der letzten stufe noch an der ersten wirklich was gespart.

Hier dagegen spart man wo es teuer ist, der ersten stufe.

INteressant könnten beim spaceshuttlevergleich aber dann selbststartende Fluggeräte werden (z.B. über schienen oder von einem Flugzeug aubgeworfen...gibt da n paar Konzepte) die dann auch den bemannten raumgleiter "kostengünstig" machen
 
Also das ist wirklich ein "lächerlicher mechanischer Fehler", der in keinster Weise die Sinnhaftigkeit des Projektes in Frage stellen sollte. 100M von $ an Entwicklungskosten und dann versagt ein Arretiermechanismus. Na ja, so ist das halt... wie sagt Harald Lesch noch immer? ... "Wir irren uns empor."
 
@SpiDe1500: korrekt. aus fehlern lernt man, so einfach ist das. evtl kommt man ja nun drauf, dass man die einhakvorrichtung beheizt, nur mal so als denkanstoß...und beim nächsten versuch wird der nächste fehler behoben und irgendwann gelingt das wieder und wieder
 
Ich mag diesen Elon Musk. Dieser Mann hat Visionen und Träume, die er versucht Realität werden zu lassen. Ganz nebenbei leistet er dabei nachhaltig etwas für die Allgemeinheit. Paypal, Tesla und SpaceX sind Projekte, die auch in vielen Jahren noch eine wichtige Rolle spielen werden oder zumindest das Fundament dafür gelegt haben.
 
Wer keine Fehler macht der lernt nichts daraus.
Ich denke dieses Problem wird das erste und das letzte dieser Art sein.
Wobei ich finde das eine Landung auf einer "schwimmenden" Plattform wohl IMMER schwierig sein wird (Wellengang/auf und ab etc.)
Die Richtung in die es geht finde ich allerdings bemerkenswert.
Die Private Raumfahrt macht solche großen Sprünge, unglaublich.
 
@Muhviehstarx3: das zweite Problem :¥ eine flacon 9 hat es schon mal nicht geschafft sicher auf dem Boot zu landen und ist in die Luft gegangen. Sah recht spektakulär aus. Aber bei diesem versuch hatte das Meer ordentlich Dünung was sicher kein unerheblicher Faktor ist.
 
@FuzzyLogic: und es geht ja weiter mit dem Hyperloop ! :D
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