Apple droht eine 8 Milliarden US-Dollar Steuernachzahlung in Irland

Die EU-Kommission hatte erst vor knapp einem Monat die Untersuchungen im Falle der Steuertricks von Apple in Irland ausgeweitet. Nun heißt es, im Falle einer Verurteilung durch die Kommission sollen Apple Nachzahlungen in Höhe von acht Milliarden ... mehr... Geld, Brennen, Feuer Bildquelle: k.a. Geld, Brennen, Feuer Geld, Brennen, Feuer k.a.

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Wenn alles legal war/ist, wird es ja keine probleme geben. Wäre nicht das erste Mal, dass eine staatliche Behörde mit Platzpatronen schießt.
 
@iPeople: Das darfst Du so hier nicht sagen!!! Microsoft, Google, Amazon usw. usw. machen zwar das gleiche, aber wenn es Apple erwischt (mit etwas das eigentlich bis heute legal ist) ist das super und voll gerecht! Die verdienen eh Zuviel und können ruhig mal was abgeben!

Und das alle auch noch bei geringen Angaben "tricksen" schockiert mich... ;-)
 
@Yamben: Ich kenne niemanden, der freiwillig einen Cent mehr Steuern zahlt, als er muss. Da werden Essen als Geschäftsessen deklariert, Fitnessstudio per Rezept vom Arzt abgerechnet und Autos für Privat über die Firma geleast. Alles legal, man muss dem Kind nur nen anderen Namen geben.
 
@iPeople: Du vergleichst hier Leute mit Minieinkommen gegen Firmen die nicht wissen wohin mit der Kohle und ganze Heere von Steuerprofis bezahlen können um jeden miesen Trick auszunutzen. Das bleibt dem kleinen Mann versperrt.
Auch wenn du Apple noch so magst und auch unmoralische Handlungen von denen runterspielst so sehen es andere nicht so.
Es ist gut das gegen Firmen die erzunmoralisch handeln vorgegangen wird. Mit Apple machen sie den richtigen Anfang. Auch wenn es legale HintertürGesetzeslöcher sind, wird trotzdem der Druck größer und die Öffentlichkeit aufmerksamer. Dann werden die feinen Herren bei Apple vlt. vorsichtiger bei der einen oder anderen Hintertür.
 
@mulatte: Tja solche Leute sind auch noch stolz darauf, deren Produkte zu besitzen und kaufen noch mehr davon.............
 
@mulatte: Das spielt auch keine Rolle. Ein an der Börse notiertes Unternehmen (zur Erinnerung, die Aktionäre sind die Eigentümer) haben die gottverdammte Pflicht, keinen Cent zu viel auszugeben. Das erwarte ich von den Verwaltern meines Eigentum einfach.
Und von welchen Tricks redest Du? Steuerfachleute machen genau das, was ihr Handwerk ist: Sie organisieren das Steueraufkommen gemäß den geltendem Recht. Sollte das mit Tricks gemacht worden sein, ist jedes juristische Vorgehen des Staates legitim und wird auch nciht von mir kritisiert. Aber der Beweis steht noch aus.
Das hat auch nichts mit Apple zu tun, ich gestehe das JEDEM zu, dass er im Rahmen seiner Möglichkeiten dem Staat jeden, aber auch wirklich jeden Cent vorenthält. Der Staat vergeudet das Geld nur, das dürfen wir jedes Jahr im Bericht des Bundes der Steuerzahler lesen. Da kannst Du gerne mit der Moralkeule kommen, denn auch Du wirst brav Deine Steuererklärung abgeben und jeden Meter zur Arbeit steuerlich geltend machen, weil es das Gesetz zulässt.
Und wenn Apple gesetzwidrig gehandelt hat, zahlen sie nach, und das auch zu recht. Deswegen mein "wenn" im ersten Kommentar.
 
@mulatte: Du solltest mit dem Begriff "Moral" vorsichtig sein. Wer mit zweierlei Maß misst, sitzt dahingehend nämlich im Glashaus und wirft mit Steinen.
 
@iPeople: Mir ist da danach, sozusagen mal diese (sehr theoretische) Frage aufzuwerfen: Steht Apple nur deswegen mit einem Bein ganz fest auf irischem Boden, weil die ihren Aktionären was Gutes tun wollen, wollten, sollten, müssen ? Oder gibts da nicht sowieso auch eine autarke Eigenmotivation ?
Ansich ist die Beantwortung davon aber sowieso hinfällig, denn Apple hatte genug Zeit, was aus dem Eingesparten zu machen bzw. einem wie in der News geschildertem Fall vorzubeugen.
 
@iPeople: Das ist ein Problem auf beiden Seiten! Der Staat von dem man immer mehr denkt er verschleudert das Geld und niemals wird einer zu Rechenschaft gezogen, die können machen was sie wollen. Zum anderen die Leute die meinen "das bringt doch alles nix mehr" und sobald sie etwas Geld haben versuchen sich aus allem rauszuziehen. Alleine die vielen Leute mit "eigener" Rentenvorsorge die nicht in das normale Sytem einzahlen, immer die besser Verdiener. So kann das System auch nicht mehr aufgehen...

Wie gesagt, für mich ein echte Problem auf beiden Seiten :-/
 
@mulatte: Das ist vollkommen egal wer wieviel verdient. Das ist mal wieder typisch für die heutige zeit. Selbst betrügt man wo es nur geht und zeigt dann auf den anderen: "der verdient aber mehr".
Ich habe Jahre lang von 500€ monatlich gelebt und davon ne wohnung und alles andere bezahlt und habe auch nicht betrogen und es damit gerechtfertigt. Lächerliche Doppelmoral vom feinsten.
 
@Yamben: Man denkt es nicht, man weiß es. Steuerverschwendung ist doch kein Geheimnis und kann jedes Jahr nachgelesen werden.

Die Beitragsbemessungsgrenze ist durchaus sehr nützlich, denn überleg mal: Wenn Du auch den Millionär zwangsweise in die Gesetzliche einzahlen lässt, erwirbt der später auch entsprechend hohe Ansprüche.
 
@DerTigga: Es wird sich zeigen, was an den Vorwürfen überhaupt dran ist.
 
@iPeople: Das sowieso. Ich frage mich alllerdings schon so etwas, inwieweit die irische Regierung und letzten Endes also div. Firmen, nicht nur Apple alleine, damit wird klarkommen müssen, das die bisherige Gesetzesgrundlage sowas wie kräftig überlagert wird bzw. werden wird, durch ..na nennen wirs mal: EU-Recht. Ob dauerhaft oder nur temporär bzw. im Rahmen eines entsprechend großen Verfahrens, wird man sehen.
Schon von daher nicht wirklich leicht, irgendwas über den Ausgang zu prognostizieren.
Man sollte einfach nicht vergessen, das auch die irische Regierung sowas wie die Hoffnung hatte, mit all dem, was sie da "erlaubt" haben und was sie in dem Sinne an Vorzügen und Vorzugsbehandlung eingeräumt haben, durchkommen zu können und nicht nur die Firmen, die drauf angesprungen sind.
 
@iPeople: Ich zahl deutlich mehr Steuern als ich muss und setze nicht jeden Scheiß ab, bei dem ich weiß, dass es eigentlich nichts mit dem Beruf zu tun hat. Der Staat sollte ohnehin das System abschaffen, dass Arbeitnehmer Sachen absetzen können!
Rein theoretisch müssten Leute, die Leben um zu arbeiten, dann folgerichtig wirklich ALLES absetzen können. Und einige meiner Kollegen machen das auch und kommen damit durch.

Bei Unternehmen sollte diesbezüglich auch einiges getan werden.
Dann werden vielleicht einige Dinge teurer, aber biem jetzigen System werden die Firmen und Privatpersonen quasi subventioniert, die am Meisten betrügen.
 
@gettin: Ich finde es durchaus legitim, das absetzen zu können, was im Bezug zur Arbeit steht. Der Weg zur Arbeit ist ja nur eines davon. Das ist eben die Belohnung des Staates dafür, dass man sich nicht auf die faule Haut legt. Natürlich kann nur der viel absetzen, der diesbezüglich viel aufwendet. Und natürlich bekommt nur jemand viel zurück, der viel gezahlt hat.

Und offensichtlich hast Du den Sinn von steuerlichen Anreizen nicht verstanden. Das ist das staatliche Äquivalent zum Preisnachlass im Supermarkt. Wir leben nunmal in einer globalisierten Wirtschaftswelt. Firmen gehen dahin, wo sie mit offenen Armen empfangen werden, statt ihnen Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Mit Gängelung und staatlicher Enteignung mittels hoher Steuersätze schadet man sich als Staat letztendlich selbst. Vielleicht solltest Du mal einen Grundkurs in Volkswirtschaft belegen, es ist nämlich komplexer, als man denkt.

Und wenn Deine Kollegen damit durchkommen, werden sie wohl entsprechende Belege für das haben, was sie absetzen.
 
@iPeople: wollte dich schon länger mal was fragen. Dein Einsatz in diesem Forum für Apple ist ja der Hammer. Ich sehe einen Artikel mit dem Begriff "Apple" und schon weiß ich: gleich gibt ipeople alles! Unermüdlich, fast rund um die Uhr! Was bringt einen Menschen dazu, sich so für ein Unternehmen einzusetzen? Als Antwort kommt für mich nur in Frage: sehr viel Geld! Wie viel ist es?
 
@Skidrow: Wo liest Du hier ein Pro Apple von ihm/ihr? Ich sehe nur allgemeine Aussagen zum Steuerrecht.
 
@Skidrow: Du hast mich das Selbe bereits gefragt. Willst Du die selbe Antwort nochmal oder eine modernisierte Fassung? Übrigens, der Einsatz vieler gegen Apple hier kanns ich aber auch sehen lassen. Wieviel Geld fließt da eigentlich?
 
@iPeople: Bitte die modernisierte Fassung. Kann mich nicht mehr erinnern, sorry.

Dass sich andere gegen Apple aussprechen, ist doch aber noch kein Grund, dagegen zu halten oder? Wenn das dein Grund bzw. deine Passion ist, hast du viel zu tun, denn das Internet ist voll von Leuten, die gegen irgendwas wettern. Du willst dich also für jedes Unternehmen einsetzen, dass kritisiert wird? Oder nur für Apple?

Ich mein, du könntest es dir auch einfach machen und zugeben, dass du Lobbyist bist. Aber Lobbyisten bekommen Geld. Ein Lobbyist, der mit seiner Arbeit kein Geld verdient, macht irgendwas falsch.
 
@Skidrow: Auf ihn treffen 100 andere die bei jeder Apple Nachricht bashen. iPeople bleibt immer sachlich.
 
@alh6666: wäre mir neu, ihm unsachlichkeit vorgeworfen zu haben. Bitte genau lesen!
 
@Skidrow: NeNe, werfe ich dir nicht vor. Solange es sachlich bleibt finde ich jede Diskussion in Ordnung. Danke das du das respektierst. Find ich klasse!
 
@alh6666: Mich interessiert nur sein Beweggrund. Weil es halt sehr auffällig ist. Würde er sagen "ich bin einfach Apple-Fanboy und fertig!" würde ich gar nicht fragen. Tiku zb hasst Apple. Er ist quasi ein Apple-Hater. Aber wenigstens hält er das nicht hinterm Zaun ;)
 
Wenn nicht alles legal war / ist, wird es höchste Zeit das Apple blechen muß! Und der irische Staat mindestens die Gelbe Karte für sein Verhalten erhält!

AUßERDEM: Irland, das ertragreiche Firmen mit verbilligten Steuern anlockt / angelockt hat und somit selbst auf Steuereinnahmen verzichtet, aber liebend gern EU-Hilfen für Wirtschaftsförderung UND !!! Bewältigung der Bankenkrise im eigenen Land in Anspruch nimmt / nahm, muß sich endlich korrekt und EU-konform verhalten. Ganz nebenbei werden dadurch ja auch anderen EU-Staaten Firmenansiedlungen / Schaffung von Arbeitsplätzen erschwert. DAS darf nicht gefördert werden und ohne Folgen bleiben!
 
@Kiebitz: hoffen wir mal dass du nicht auf deiner Steuererklärung nen Meter zu viel angibst...
Ich bin kein Applefan, aber vom Prinzip zahl ich auch nur so viel Steuern & Co. wie es sein muss!

NEIN ich mache DEFINITIV nichts Illegales, aber legale Möglichkeiten um Geld einzusparen mache ich sehr wohl (im Rahmen meiner Möglichkeiten)...

Es tut mir nicht weh, wenn Apple, Amazon, Microsoft, Google oder sonst wer mal etwas nachzahlen muss => wenns der Wirtschaft hilft!? Why not...
Aber ich finde es müssten ebenso die Gesetze richtig und klar gemacht werden (und nicht 7 Gesetze die A behaupten und 12 die A wiederlegen).
 
@baeri: Nun ist es aber doch wohl so, dass diese großen Firmen viel darin investieren, um jedes auch noch so kleine Steuerschlupfloch zu finden und da, wo sie meinen es sei vertretbar bzw. mit geringem Risiko, auch mal bewußt die Grenze zur Legalität / Steuerehrlichkeit überschreiten und auch nicht davor zurückschrecken mal eben Staaten zu erpressen, mit Hinweisen wie, dann gehen wir eben woanders hin.
 
@Kiebitz: Das ist keine Erpressung, sondern genau das, was DU als Kunde auch machst. Du gehst in Läden, die preiswerter sind, als andere, Du bestellst Online, um etwas günstiger zu bekommen, statt zum Laden um die Ecke zu gehen.
 
@iPeople: Der Mann mit dem AppleAltar hat gesprochen.
 
@mulatte: Tausche Apple in der Headline gegen Google, Amazon, MS, Bäcker von nebenan aus und ich schreibe Dir genau den selben Text drunter.
 
@iPeople: Du verteidigst also alle Firmen die jedes miese Steuerloch nutzen die Armeen von Steuertrickser finden? Frage mich nur was der Normalo, also der kleine Mann mit dem Geld von Apple, Google, Furzbook und Co gemeinsam hat? Ich gebe die Hälfte meines Bruttos hab. Diese Firmen nicht durch eben diese Steuertricks nicht und das findet man gut? Sry aber du solltest dich hier ganz schnell ausblenden.
 
@mulatte: Die sollten das Steuergesetz komplett umkrempeln, und da die Steuern einziehen, wo auch Umsatz gemacht wird. Kann doch nicht sein, dass man da Steuern zahlt wo man angemeldet ist.
 
@TobiasH: Ja das ist klar.
 
@iPeople: und dass man online bestellt, weil es bequemer ist, wird nicht in betracht gezogen!?
 
@TobiasH: Du meinst Umsatzsteuer? Gibt es bereits.
 
@mulatte: 50% Lohnsteuer? Alle Achtung, damit zahlst Du mehr als den Höchstsatz. Damit darfst Du natürlich gern doppelmoralisch sein bzw mit zweierlei Maß messen.
 
@topsi.kret: Ja von jedem Euro den ich zusätzlich kriege geht die Hälfte weg. Normal.
 
@mulatte: Wo ist das Normal?
 
@mulatte: Du hast die irische Staatsbürgerschaft inne bzw. die entsprechenden Finanzbehörden sind für dich zuständig? Falls nein, wieso noch nicht ? Umzug bzw. Wohnsitzverlegung dorthin einfach noch in der Schwebe ?
 
@topsi.kret: Womöglich nennt sich das Fachwort dafür etwas anders als gedacht, nämlich so: Unterhaltszahlung ? *fg
 
@mulatte: Jeder, absolut jeder, ob Firma oder Privatmensch, hat das recht, innerhalb der Gesetzgebung seine Steuerschuld zu minimieren. Wo siehst Du da ein Problem? Auch Du kannst das. BTW, warum zahlst Du 50% Lohnsteuer? Der Höchstsatz in D liegt meines Wissens bei 43%. Und für diese 43% musst Du schon ein exorbitant hohes Einkommen haben.
 
@iPeople (re:1): Nein! Mache ich soo wie Du es mir unterstellst nicht. Ich benutze praktisch keine Google-Dienste / Facebook-Dienste ausser mal die Suche von Google! Und nein! Ich bestelle nicht regelmäßig bei Amazon, egal was! Vielleich einmal im Jahr. Auch online kaufe ich sehr sehr selten! Warum ich die Amazon-Seite verwende ist zur Info, was gibt es bezüglich dessen was ich suche und wie ist ungefähr der Preis. Überwiegend kaufe ich vor Ort, auch Bücher, Technik, Bekleidung usw. DA habe ich Beratung, Service, Garantie, Zusatzleistungen (z.B. Montage usw.). UND ich habe so keine schlechten Erfahrungen gemacht und am Ende war das auch noch preiswerter als online.

Es ist richtig. Vor Ort vergleiche ich auch die Preise und gehe dann durchaus da hin, wo es günstig ist, wenn ich sicher bin dass der Service stimmt. Nur der der Unterschied zu Deinem Beispiel (und damit Amazon) ist, ich kaufe und gebe Geld aus. Amazon gibt -im übertragenen Sinn!- kein Geld aus sondern will es behalten und maximieren und epresst damit ganze Volkswirtschaften / Staaten. Ganz zusammengekürzt: Ich gebe Geld, Amazon behält es. UND damit stimmt Dein Beispiel absolut nicht!
 
@topsi.kret (re:10) Bei mir war das auch normal. Aber beziehe das nicht nur auf die Steuern sondern auf die Abgaben insgesamt wie, Sozialabgaben, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Soli usw. usw. usw. UND so, denke ich, meint es mulatte auch!

Normallohn bei mir (Beträge werden nicht genannt!) Pflicht-Abzüge ! gleich insgesamt 49,5 %! Bei jeder/m dann mehrverdieten Mark / Euro dann Pflicht-Abzüge ! von ÜBER 50 %! Auch z.B. durch Mehrarbeit usw.! Das ist die Realität, zumindest bei mir als Ledigen mit Steuerklasse 1 !!!

UND zu Deimen Satz "... Damit darfst Du natürlich gern doppelmoralisch sein bzw mit zweierlei Maß messen...", der ist absolut -höflich- ausgedrückt!- dümmlich oder / und von Neid beeinflußt! Vielleicht ist es doch auch so, dass Leute mit so einem Verdienst erheblich mehr Aufwand, Leistung und Arbeit in ihre Aus- und Fortbildung investiert haben oder sogar fortlaufend tun als Leute mit weniger (und vielleicht auch DU?)! UND vielleicht ist es doch auch so, dass Leute mit so einem Verdienst erheblich mehr Aufwand, Leistung und Arbeit erbringen für ihr Einkommen als Leute mit weniger (und vielleicht auch DU?)! Plus weiterer "persönlicher" Leistungen wie öfters Mut zum Arbeits(Platz-)Wechsel, Ortswechsel / Umzug mit Veränderungen im persönlichen Umfeld (Wohnung, Freunde, Vereine, Hobbies >>> das Alte alles aufgegeben und Neues aufgebaut!). WARUM bitte, sollen die dann nicht mehr verdienen als Andere, die nicht dazu bereit sind / waren?

Denkst Du darüber nach wenn Du soooo einen Satz schreibst wie "... Damit darfst Du natürlich gern doppelmoralisch sein bzw mit zweierlei Maß messen..."`! Ich vermute mal stark NEIN! Denn eines ist sicher, auch solchen Leuten wird der Verdienst / das Einkommen nicht hinterher geschmissen!

Aber ich habe jetzt auch weiter keine Lust auf solch eine Debatte. Die habe ich oft genug gehabt.
 
@topsi.kret:
Ich verstehe wahrlich nicht wie du aus "Ich gebe die Hälfte meines Bruttos hab" ein "50% Lohnsteuer" machst.
 
@Andy2019: Weil es hier um Steuern ging. Welche Steuer geht vom Brutto ab? Richtig, Lohnsteuer. Beiträge zu Sozialversicherungssystemen war nie Gegenstand hier.
 
@Kiebitz: Wir reden hier von Steuern, da ist es völlig am Thema vorbei, wenn man jetzt noch Sozialabgaben, die einen völlig anderen Zweck erfüllen sollen, ins Spiel gebracht werden. Also kannst Du von den 49,5% schonmal 24% RV, 16%KV sowie AV und PV abziehen, damit es wieder zum Thema "Steuern" passt.

Du kannst meinen Ausspruch ruhig "dümmlich" oder sogar "von Neid beeinflusst" bezeichnen (worauf ich neidisch sein soll, erschließt sich mir nicht), da Du offenbar die Ironie dahinter nicht verstanden hast. Zeigt es doch nur, dass Du offenbar denkst, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Nimm es mir nicht übel, aber schon allein Dein Schreibstil und das Vermischen völlig unterschiedlicher Dinge zu einem Brei als Diskusionsgrundlage entbehrt eines gewissen Intellektes, dessen Fehlen auch das Erkennen von Ironie verhindert (was ja bekanntlich Voraussetzng ist).
 
@topsi.kret:
Dennoch verdrehst du Aussagen. Auch wenns hier um Steuern geht "Ich gebe die Hälfte meines Bruttos hab." ist nu mal nicht gleich '50% Lohnsteuer'. Und wenn du schon mangelnden Intellekte deines Gesprächspartners bedauerst, solltest du wohl den Intellekt besitzen zu erkennen das es sich hierbei um zwei unterschiedliche Aussagen handelt.
 
@baeri: genau das ist es ja, ob man als kleiner Mann eine Finanz GmbH gründet oder eine Firma Steuerersparnis von Irland nutzt ist erstmal vollkommen egal, bis eben irgendwer diese Praxis schließt.
 
@Kiebitz: Definier mal "EU-Konform". Irland macht das, was erlaubt ist, fertig. Wenn andere Länder das nicht können, dann Pech gehabt. Wettbewerb nicht nur bei Löhnen, sondern auch bei Steuern. So ist das nunmal in einer freien Welt.
 
@iPeople: Drei Kreuze für den heiligen Steve nochmal geschlagen und amen.
 
@iPeople: Wettbewerb auch bei Volkswirtschaftspleiten / -krisen, Bankpleiten /-krisen. So wie Irland / Griechenland es gemacht hatten mit ihren "Pleiten" / Krisen? Wettbewerb darin, wer hat zuerst Probleme?! Wer hat die größten Probleme?!

Danach dann Wettbewerb um Staasanleihen, Staatskrediten, Bankenhilfen durch andere Staaten wie z.B. Deutschland, EU an Irland, Griechenland usw.? Wer bekommt zurst die Hilfen, wer die größten / höchsten, wer die langfristigsten , wer gar welchen Erlaß usw....?!

"...So ist das nunmal in einer freien Welt....". In einer wirklich freien (kapitalistischen?) Welt würde man dann solche Staaten zu Grunde gehen lassen! Aber nein! So viel Freiheit soll es auch nun wieder nicht sein. Zumindest aus der Sicht der Länder mit solchen Problemen wie Irland, Griechenland.

Ja was soll denn in einer "freien Welt" nun gelten?

Und noch ein gaaaanz kleiner zarter Hinweis zu "...Irland macht das, was erlaubt ist, fertig...." So eine hohe Staatsverschuldung war laut EU-Regelungen nicht erlaubt! Und somit war Irland auch nicht EU-konform. Und Griechenland hat sich schon mit falschen und unrichtigen Angaben in die EU reingeschummelt (höflich ausgedrückt! Korrekter wäre: reinbetrogen!). EU-konfrom ist also gleich an die vereinbarten Regeln halten. Soooo einfach ist die Definition!
 
@Kiebitz: Dein einfaches Weltbild hätte ich auch gerne.
 
Wenn sie zu unrecht gehandelt haben, muss Apple zahlen, keine Frage - und dann genauso die anderen, die ähnlich handelten.
 
Jawohl richtig so....
 
Sollten sich die Handlungsweisen als illegal erweisen, dann verknacken bis auf den letzten Cent. Und danach aber bei jeder, aber auch wirklich jeder Firma und Privatperson weitermachen. Wenn ich eines hasse, dann ist das ein Messen mit zweierlei Maß. Ich bin weder Apple-Fan noch -User, aber dieses Einschießen auf eine Firma, nur weil man sie nicht mag, ist Doppelmoral vom Feinsten. Sehr schön zu erkennen an den Kommentaren hier.
Entweder es ist legal, weil der Gesetzgeber mal wieder Gesetze so stümperhaft formuliert hat, dass ein Umgehen möglich ist, oder es ist eben illegal, dann das Gesetzbuch anwenden bis der Hammer des Richters glüht.
 
Dann muss man die Geräte eben teurer machen um das Geld wieder rein zubekommen.
 
@happy_dogshit: Oder die produzierte Menge pro Monat etwas herunter fahren.
 
Ein leidiges, aber notwendiges Thema, diese Steuerfluchtgeschichten... Zum einen kann man es durchaus verstehen, wenn Firmen wie Apple, Amazon, Starbucks etc. darauf bedacht sind, die bestehende Rechtslage so auszunutzen, daß sie nicht übermäßig viel Steuern zahlen müssen. Immerhin ist es ein natürliches Bedürfnis eines Unternehmens (soweit man einem Unternehmen als "Objekt" Bedürfnisse unterstellen kann) profitabel zu sein und Gewinn abzuschöpfen. Mir kann keiner erzählen, daß sich Konzerne wie Mutter oder Vatter Theresa verhalten müssen.
Zum anderen ist es natürlich -in Hinblick auf eine wie auch immer geartete Auslegung von sozialer und ökonomischer Moral/Ethik- verwerflich, wenn die Gesellschaft den Unternehmen Profit ermöglicht und selbige dieser nichts in Form von Steuern zurück geben. Ich könnte hier noch Dinge zum Thema angemessene Bezahlung und daraus resultierendem höheren Steueraufkommen und ähnlichem schreiben, angesichts der Uhrzeit und der geringen Anzahl der erwarteten Leserzahl dieses Kommentares verzichte ich darauf.
Stattdessen werfen wir doch mal ein Blick auf das große AAAAAABER :) Mir fällt da ein Spruch ein: "Egal welche Seite der Medaille Du betrachtest, letztlich trägst Du doch stets beide mit Dir herum"
Was machen denn diese Unternehmen? SIe nutzen bestehende Gesetzlichkeiten, Vorschriften, Steuersysteme und sonstige legale Möglichkeiten. Zu Recht, wie ich finde. Denn, wären mir sämtliche Steuersparmodelle bekannt, ich würde sie ebenfalls nutzen. Und Ihr ebenfalls! Steuerberater ist nicht umsonst ein noch nicht ausgestorbener Beruf. Wer hat denn die Finanz- und Steuergesetze gemacht? Die Unternehmen? Da habe ich so meine berechtigten Zweifel. Es waren unsere lieben Politiker! Da wir diese alle paar Jubeljahre neu wählen dürfen, sind wir also mehr oder weniger selbst für die Misere verantwortlich. Zumindest habe ich das gerade eben mal gröbstens konsequent zu Ende gedacht.
Was haben wir also für Möglichkeiten? Entweder wir wählen weiter einen Haufen fachfremder Leute ins Parlament, die sich untereinander Posten unabhängig der Qualifikation zuschieben oder wir setzen zukünftig an der Wahlurne unser großartigstes Organ überhaupt ein --> unser Gehirn. und sorgen dafür, daß wir von Leuten regiert werden, die von der Aufgabe mit der sie betraut werden, etwas verstehen und gewillt sind, Veränderungen vorzunehmen.
Ich bin dann auch gerne bereit, jenen Leuten in der Regierung das steuerfinanzierte Gehalt zu verdoppeln. Das wäre immer noch billiger, als die Dinge so zu belassen wie sie sind. Wenn ich mich recht erinnere, gab es vor etlichen Jahren (noch in der Schröder-Zeit) einen Professor, der vorgerechnet hat, daß man den Steuersatz für alle -also Privatpersonen UND Unternehmen- bedingungslos auf 25(?) Prozent festschreiben sollte und letztlich durch Wegfall aller Sondermodelle dem Staat deutlich höheres Steueraufkommen beschert würde. Man mag mich da gern korrigieren, immerhin ist das schon eine ganze Weile her.

Kurzum: Widerrechtlich erworbene Steuervorteile sollen und müssen geahndet werden, für den Rest sind wir selbst verantwortlich. Sowohl auf nationaler, als auch auf europäischer Ebene.
 
Allein der Begriff "steuertricks" ist irreführend. Kommt direkt nach "Steuerschlupfloch". Das Problem sind die Gesetzgeber, die derartige steuermodelle möglich machen. Das die unternehmen ihr gegebenen Möglichkeiten nutzen ist doch ok. Es sind ja keine sozialvereine.
 
@mirkopdm: Na und wieso gibt's wohl solche Steuerschlupflöcher?
Weil diese Unternehmen viel Kohle ausgeben um die Gesetzgeber damit zu bestech... "belobbyen", damit diese solche Schlupflöcher hübsch einbauen.
Das wird hier nämlich bei all dem "die Konzerne sind ja so unschuldig"-Geseiere gerne übersehen.
 
VW macht das gleiche mit Auslandsfirmen und eienr Flugzeugflotte.
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