Seagate zieht jetzt auch in den 10-Terabyte-Bereich ein

Der Festplatten-Hersteller Seagate schafft es jetzt mit seinem Konkurrenten Western Digital gleichzuziehen und bietet nun ebenfalls ein System mit 10 Terabyte Speicherkapazität an. Immerhin sieben Magnetscheiben wurden dafür in ein 3,5-Zoll-Gehäuse gepackt. mehr... Festplatte, Hdd, Platter Bildquelle: Alpha six / Flickr Festplatte, Hdd, Platter Festplatte, Hdd, Platter

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"In Sachen Energiebedarf und Gewicht habe man die Nase vorn"
Na hoffentlich sind die Lebenszyklen höher als bei den 3TB, von denen mir schon 3-4 verreckt sind.
Seitdem nur noch WD/HGST, die alle noch leben bei längerer Laufzeit und mehr Zugriffsoperationen.
 
@Tical2k: Ich denke nicht dass man Erfahrungswerte von Consumer auf Enterprise Hardware übertragen kann.
 
@lutschboy:
Tatsächlich sagen die genau das gleiche. Gibt genug Studien die das zeigen. Mussu nur gooooogeln! :)
 
Bei den Eindruck den ich bisher von SeaGate habe ... ist das DIE Gelegenheit möglichst viele Daten auf einmal zu verlieren...
 
@EinerVomPack: Da hast du definitiv in meinen Augen und meinen eigenen Erfahrungen wohl recht. Ich hatte 2x 3 TB von Seagate (ST3000DM001). Diese Festplatten waren in einer Synology DiskStation 212j. Vormals war es im Raid 1 und da Raid 1 ja die Fehler mitübernimmt ging auch die zweite zu schaden. Das Raid 1 wurde wegen Platzgründen aufgelöst und die Daten ohne Fehlertoleranz auf beide Platten verteilt. Ca. 2 Monate später, griff ich auf einen Ordner zu und was passierte? Der Ordner lies sich nicht öffnen auf \\server\data\ konnte nicht zugegriffen werden... Plötzlich geht auch ein Piepen los, über server:5000 durfte ich dann lesen.. Volume 1 ausgefallen. Daten sichern sei angeblich noch möglich, nur kein Zugriff auf die Daten, dann versucht via PC die Dateien zu sichern, 1 Byte / Woche würde ich mal sagen. Ende vom Lied. die HDD wurde später nicht mehr erkannt, doch vom BIOS aber das hing so extrem als hätte ich den CPU-Cache ausgeschaltet. DIe zweite Platte ging auch nur 2 Wochen später kaputt, selbes phänomem wobei die NAS dann nicht mehr ging. Auch hier waren Daten nicht lesbar. Die 2,5 "-Festplatte (ST9320325AS) die nicht oft im Einsatz war klickert nach 5 Jahren beim Bootversuch.
 
@D@vid87: Die erste die ich hatte, ging noch am selben Tag zum Händler zurück. Lesefehler über Lesefehler und ein sehr komisches Klackern, als ob der Lesekopf immer außen anschlägt.
Und grade das ist bei den ganzen externen das Problem, das man nicht sieht was verbaut ist, bei manchen sind sogar mal diese und mal jene drinnen.
 
Schrottgate :) 10Tb und das auf 7! Platter, nein Danke!
 
Seagate ist bekannt dafür, dass bei Festplatten mit "Rechentricks" geschummelt wird. Die tatsächliche Kapazität liegt bei 90-92%, also werden es nur reichlich 9 TB sein.
Einer der "beliebtesten" Tricks ist, dass auf die reale Größe unbegründeterweise ein Faktor von 1,024^4 aufgeschlagen wird. Diese zusätzliche Phantasiekapazität (ca. 10%) ist gar nicht vorhanden.
(Im Explorer wird man etwa 9.000.000.000.000 Bytes finden statt 10^13).
2,5 Mill. Stunden sind utopisch. Das sind 285 Jahre im Dauerbetrieb. Realistisch ist, dass eine Festplatte (besonders aus China) ein halbes Jahr bis ein ganzes Jahr funktioniert, wenn man den Rechner mit einer der Platte stundenweise am Tag benutzt. Lebt sie länger, hat man Glück.
Letztlich ist auch entscheidend, mit welchem Betriebssystem und Dateisystem sie benutzt werden soll. Ältere Systeme erkennen nur einen Bruchteil einer solchen Platte: Z. B. Windows XP/32bit kann 10TB nicht erkennen.
 
@Grendel12: Entweder Glück oder keinen Silent PC bzw. een vernümpflich Verkühling eingebaut ;-)
Zusätzlich solls auch helfen, die ganze Arbeit von 3..4 Festplatten erledigen zu lassen, statt nur 1 oder 2.
Das Seagate im Punkt der letztendlich nutzbaren Plattenkapazität nochmal oder gar vorsätzlich etwas schlechter "rechnen" soll, als es alle anderen Hersteller auch und seit Jahren tun..erscheint mir ne gewagte Theorie.
Und wie immer gilt da auch: wer billig kauft, kauft eben 2 mal.
Was nicht heißt, das ich die Preise insgesamt billig finde.
Es ist in meinen Augen aber nunmal Fakt, das es merkliche Unterschiede gibt, zwischen der Desktop und der Server Ausführung von Platten. Denn dazu schreiben, das die 24Std / 7Tage laufen "darf" kann jeder Hersteller. Im Punkt 5 Jahre Garantie zu gewähren, siehts dann meistens schnell anders aus..
Wer also nicht bereit ist, sich den Herstellern und deren Preisen zu beugen und satte 50...60 Euro mehr für dieselbe Menge Speicherplatz und Umdrehungsgeschwindigkeit auszugeben, der könnte eben schon nach relativ kurzer Zeit feststellen..oooohaa..
Ich erhebe keinen Anspruch auf echte Vergleichbarkeit, aber es ist einfach so bzw. wäre im Zweifelsfall anhand von Kaufrechnung nachweisbarer Fakt, das hier in meinem PC 2 Seagate (echte) Serverplatten arbeiten, seit 2008 und das tagtäglich mehr als 5 Std. Es gibt zusätzliche Platten und eine SSD fürs OS und Progs.
 
@Grendel12: Es wird nicht unbegründeterweise ein Faktor von 1,024^4 aufgeschlagen, sondern es werden Dezimal-Präfixe verwendet. Das heißt, 1 kB = 10^3 Byte = 1000 Byte, 1 MB = 1.000 kB usw. Ich habe auch noch nicht gesehen, dass das ein Hersteller von Speicher irgendwelcher Art anders macht. Windows verwendet Binärpräfixe, also 1kB = 2^10 = 1024 Byte usw. Davon, die SI-Präfixe (Kilo, Mega, usw.) als Binärpräfixe zu verwenden, raten viele Standardisierungsorganisationen auch explizit ab, weil die auch überall sonst als Dezimalpräfixe verwendet werden. Für die Nutzung als Binärpräfix wurden IEC-Präfixe (Kibi, Mebi, ...) definiert. Ich hatte noch NIE eine Platte, die mir innerhalb eines Jahres kaputt gegangen ist, ich scheine also ganz schön viel Glück zu haben. Und diese 10TB-Festplatte ist auch nicht dazu gedacht, sie in einen XP-PC zu stecken, sondern für Datenzentren.
 
@Grendel12: Bei den Größenangaben wird nicht geschummelt: Die Hersteller geben völlig Mega oder Gigabyte an, Windows zeigt dir jedoch Mebi- oder Gibibyte an. Bitte mal Googlen, bevor du wegen Unwissenheit rumpestest.

Und MTBF besagt auch nicht, dass die Festplatte 2,5 Millionen Stunden hält, sondern ist eine rein statische statistische Angabe für Rechenzentren, die so abschätzen können, wie wahrscheinlich die Festplatte während der angedachten Betriebsdauer (meist 5 Jahre) ausfällt. Selbst der dümmste Dödel dürfte verstehen, dass keine Festplatte 285 Jahre übersteht. Offensichtlich aber nicht.

Mit dem Dateisystem hat es wenig zu tun, ob ein Betriebssystem eine Festplatte ausnutzen kann. Bei XP lag es beispielsweise daran, dass das Betriebssystem nur 40 Bit LBA beherrscht. Aber selbst dann wird die Festplatte erkannt. Aber halt nur nicht mit voller Kapazität.
 
Da Seagate Platten in letzter Zeit bei ca 3000h-5000h bei mir zwar nicht komplett kaputt sind,
aber die lese/schreib geschwindigkeit auf ca.20mb/s runterbrechen (grottenlahm),

Wollte ich auf WD oder HGST wechseln.
Welche könnt ihr mir empfehlen, die Red oder green Serie von WD??
Wollte mir ursprünglich ne 8tb seagate kaufen für meine Backups von alten Filmen.

Aber denke wenn ich ne 6Tb WD kaufe die ungefähr auch um die 200€ kostet, aber länger hält??
Verstehe das net 4 Festplatten alle ca 3000h-5000h und die Dinger werden grottenlahm,

Allein als Bootplatte mit Win10 drauf über 4 min Bootzeit...
Dachte irgendwann nach 10.000h geben die den Geist auf...
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