Googles autonome Autos sind noch nicht so sicher wie behauptet

Google präsentierte in der Vergangenheit mehrfach Statistiken darüber, wie sicher und unfallfrei sich seine autonomen Fahrzeuge im Straßenverkehr bewegen. Ganz so reibungslos, wie sie dargestellt wird, ist die Angelegenheit aber dann doch nicht, wie ... mehr... Google, Autonomes Auto, roboter auto Bildquelle: Google Google, Autonomes Auto, roboter auto Google, Autonomes Auto, roboter auto Google

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Perfekt sind die Systeme sicher nicht und werden es auch nie werden. Mir reicht es, wenn sie besser sind als die meisten menschlichen Fahrer. Wäre schön, wenn die vielen Irren nicht mehr selbst fahren würden. (Übermüdete, Raser, Drängler, Dauerlinksfahrer, Schulmeister, Ignoranten, Immervorfahrthaber, Kinderzurschulebringer, ...)
 
@Nunk-Junge: Wie kannst du es wagen. Laut diversen Umfragen sind 90 Prozent der Fahrer überdurchschnittlich gut, laut einer Axa-Umfrage 95 Prozent zumindest "gut".
 
@Niccolo Machiavelli: Ich bin auch zu 100 % ein guter Autofahrer. Frag mich 100 mal und ich werde das immer bestätigen. (Achtung Ironie).
 
@Nunk-Junge: Gäbe es die von dir erwähnten Dauerlinksfahrer nicht, gäbe es auch deutlich weniger, von dir ebenfalls erwähnte, Drängler. Das eine zieht das andere mit sich.
 
@Krucki: Gibt auch genügend die auf der rechten Spur drängeln oder auch schon mal auf dem Standstreifen überholen. Ich fahre jeden Morgen vom Ruhrgebiet ins Rheinland und Nachmittags zurück... da sieht man genug. ;)
 
@RebelSoldier: Die rechts drängeln, die haben wahrscheinlich dann noch nicht das Lenkrad entdeckt und gehören entsprechend nicht auf die Straße und bestraft. Auf dem Standstreifen überholen bringt lustigerweise ein geringeres Bußgeld als wenn man drängelt. Man könnte also sagen, solche Vorgehensweisen werden provoziert vom Staat. Vor allem in Kombination damit, das notorische Linksfahrer nicht zu Rechenschaft gezogen werden.
Autonome LKWs wären gut, denn die überholen auch rund um die Uhr, denn das Überholverbot wurde ja scheinbar abgeschafft ;D
 
@Krucki: "Auf dem Standstreifen überholen bringt lustigerweise ein geringeres Bußgeld als wenn man drängelt."

Das liegt daran, daß "drängeln" mindestens den Tatbestand der Nötigung erfüllt. Nach oben kann das je nach Schwere auch als (versuchte) Körperverletzung ausgelegt werden. Ich kann daran nichts lustiges finden.
 
@starship: Wenn jemand mich auf der linken Spur mit 100 ausbremst und Kilometer lang nicht nach rechts fährt, dann finde ich ist das auch eine Nötigung. Wer ist nun mehr im Recht?

Lustig ist der Sachverhalt, das ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, als was anderes kann man wohl das Überholen auf der Standspur nicht beschreiben, weniger hart bestraft wird. Das ist einfach lächerlich.
 
@Nunk-Junge: Ich plädiere auch für autonom fahrende Fahrräder. Dann gäbe es weniger AufengstemraumzwischenBorsteinkanteundAutovorbeifahrende, SichanderAmpelvorallenAutosstellende, BeirotüberdieKreuzungRasende, OhnezuGuckenvomGehwegaufdieStraßesprintende und (mein Favourit) AufDerLandstarßeIn3erReiheNebeneinanderRadelnde.
 
@topsi.kret: Oh, ja die gibt es alle. Außerdem die NachmirdieSindflutundichdarfüberallundimmerfahrenRadkuriere. Das autonome Bike (nicht zu verwechseln mit bikenden Autonomen) wäre auch gut.
 
Das ganze ist ja auch noch im Anfangsstadium. Dafür das es diese Autos im Vergleich zu anderen noch garnicht so lange gibt finde ich die Zahl der "Problemfälle" doch beeindruckend niedrig.
 
@Cheeses: Ja finde es auch extrem wenig! Bin zuerst erschrocken als ich 341 gelesen habe aber weiter unten wird die zahl Relativiert und viel niedriger :-)
 
@Cheeses:
Auf 680 000 Kilometer nur 13 Unfälle...
Denke das kommt recht gut an die bisherigen *menschlichen* Fahrer ran ;)
 
würd auf ein iOS auto mehr vertrauen als auf ein android....
 
Da könnte man jetzt eine wunderbar passende Analogie zu einem menschlichen Fahranfänger ziehen. ;)
Auch wenn das Theoriewissen vollumfänglich im Kopf ist, trifft man im realen Straßenverkehr nach und nach auf einige Situationen, in denen es ohne Praxis-Erfahrung gefährlich werden kann. Beim zweiten Mal in derselben Situation läuft es dann meist (hoffentlich ^^) besser.

Insofern ist das Google-Auto da aber immer noch vorne, denn hier wird durch die nachgebesserten Verhaltensweisen (entspricht der Praxis-Erfahrung) gleich die gesamte Flotte "gepatcht", sodass der Fehler bzw. Beinahe-Unfall theoretisch nur ein einziges Mal passieren sollte, während bei echten Fahranfänger jeder für sich da durch muss.
 
@mh0001: was im großflächigem Einsatz auch zum Tragen kommen könnte, ist die Tatsache das die anderen autonomen Fahrzeuge auch entsprechend gegensteuern würden. So sollte ein Unfall zu 99,x % vermieden werden können.
 
@skyjagger: Wenn Jugendliche erstmal gecheckt haben, wie cool man autonome Autos durch einfaches Andeuten einer Straßenüberquerung zum Stehen bekommt, wird es tatsächlich kaum mehr Unfälle geben, da die Dinger kaum noch fahren ;)
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