Gericht: Arbeitgeber dürfen Mitarbeiter-Mails und -Chats überprüfen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat entschieden, dass Arbeitgeber unter bestimmten Umständen das Recht haben, die Online-Kommunikation der Arbeitnehmer zu überprüfen. Das "Ausschnüffeln" ist vor allem dann rechtmäßig, wenn die ... mehr... überwachung, Prism, Frankreich, Vorratsspeicherung, DGSE Bildquelle: Delirius überwachung, Prism, Frankreich, Vorratsspeicherung, DGSE überwachung, Prism, Frankreich, Vorratsspeicherung, DGSE Delirius

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Eigentlich nichts Neues dieses Urteil. Zu Klären ist immer, ob private Nutzung erlaubt ist oder nicht. Viele Unternehmen erlauben eine geringfügig private Nutzung. Dann darf der Arbeitgeber nicht so einfach auf die Daten zugreifen. Wenn aber die private Nutzung verboten ist oder klar geregelt (z.B. private Daten müssen in Ordner privat abgelegt werden), dann ist ein Zugriff auf die ausschließlich dienstlichen Daten relativ einfach möglich. Und wie oben steht, hat der Mitarbeiter behauptet, dass der Messenger rein dienstlich benutzt wurde, daher kann der Arbeitgeber darauf relativ einfach zugreifen.
 
@Nunk-Junge: Sehe ich auch so. Arbeitnehmer haben unmal auch Pflichten, und nicht nur Rechte. Nicht immer ist der AG der Böse.
 
@topsi.kret: Es hiess aber immer dass man nicht ausschliessen kann wenn private kommunikation erlaubt ist nur auf geschaeftliche zugriffe das ueberpruefen einschraenken zu koennen. Daher waere es ein unrechtler Zugriff in die Privatsphaere.. scheint ja jetzt nicht mehr so zu sein
 
@-adrian-: Nein, ist es nicht. Der AG hört ja nicht das private Handy ab. Davon abgesehen ignorierst Du den letzten Absatz, der Deine Aussage ad absurdum führt.
 
@topsi.kret: brauch er nicht. er brauch nur erlauben dass du den browser und dein geschaeftsPC auch privat nutzen darfst.. wie soll er dann entscheiden welche kommunikation privat ist.
 
@-adrian-: Hast Du überhaupt ansatzweise verstanden, worum es in diesem Fall ging?
 
@-adrian-: In dem Fall, um den es im Artikel geht, war die private Nutzung jedoch komplett untersagt. Darum hat der Arbeitgeber reingeschaut und dabei festgestellt, dass der Arbeitnehmer den Messenger eben doch privat genutzt hat.
 
@mh0001: Das ist nicht so wirklich ersichtlich aus der News hier ob es komplett untersagt wurde
 
@topsi.kret: Nein hab ich nicht..erklaers mir noch mal
 
@-adrian-: Ganz konkret nicht, das stimmt, aber zumindest mit starker Tendenz: "Denn der Angestellte habe [...] vorgegeben, dass die Nutzung ausschließlich mit beruflichen Aktivitäten in Zusammenhang steht."
 
@-adrian-: Schau mal in die Quelle, da steht es ganz genau. Ja, es war komplett untersagt private Dinge zu machen und der Arbeitnehmer hatte neben dem dienstlichen Account bei Yahoo auch noch einen Privaten eingetragen.
Natürlich darf der Arbeitgeber auf meine dienstliche Kommunikation zugreifen, wär ja sonst sehr unpraktisch, wenn ich krank bin und kein anderer an die Korrespondenz kommt. Die private Kommunikation ist da schon was anderes, aber die hätte ja nicht stattfinden dürfen.
 
Find ich völlig OK. Wenn ich private Mails schreibe dann auch über meinen privaten Mailaccount ggf. im Browser (sofern erlaubt) Aber doch nicht über dienstliche Wege bzw Medien die ausschließlich für dienstliche zwecke gedacht sind. Wieso auch?
 
@Driv3r: er hatte einen zweiten Yahoo-Account, den er für private Zwecke nutzte. Er hätte sich aber gar nicht mit dem privaten Account im Chatprogramm anmelden dürfen in seiner Arbeitszeit.
Quelle: BBC, oben als Quelle verlinkt
 
das der Arbeitgeber das Recht hat in privater Kommunikation schnüffeln zu dürfen, kann ich gar nicht gut heißen. Das es für den Arbeitnehmer Konsequenzen hat, außerberufliche Aktivitäten mit Arbeitsgegenständen getan zu haben, soll mir einleuchten.
Ein Drittel unseres Tages und unseres überwiegenden Lebens verschwenden wir mit der Zeit zu arbeiten. Wenn es sich nicht grad um eine Person gehandelt hat, welche jegliche Balance zwischen privaten und beruflichen Aktivitäten auf der Arbeit verloren hat, finde ich dieses einfach traurig.
 
@kkp2321: Bitte lies den Text nochmal. Dem Arbeitgeber wird unter bestimmten Umständen erlaubt, die Kommunikation des AN zu prüfen. Es geht nicht darum, dass der AG das private Handy des AG abhören darf. Aber wenn dieser AN für dienstliche Sachen vorgesehene Mittel privat einsetzt, ist das Vergehen nicht auf Seiten des AG.
Diese bestimmten Umstände werden sich wohl daran orientieren, dass dem AG offensichtlich irgendwas spanisch vorkam, und deswegen hat er auch recht bekommen. Wer von 8h Arbeit 7:30h privat chattet, ist wohl besser dran, wenn er seine Zeit nicht mit einem Job vergeuden muss. Und dabei hat ihm der AG geholfen. Nun kann er privat chatten ohne Konsequenzen befürchten zu müssen.
 
@topsi.kret: Dann lies bitte meinen Kommentar nochmal, wo ich bezug auf die Balance zwischen Arbeit und Privates während der Arbeitszeit nahm.
 
@kkp2321: Es geht um diesen Fall. Und da der AG recht bekommen hat, hat dieser AN wohl diese Balance verloren.
 
@topsi.kret: Dies kann ich dem Text nicht entnehmen, sorry.
 
@kkp2321: "Das Gericht wies die Klage ab, weil die Richter zur Ansicht kamen, dass es nicht "unangemessen ist, wenn ein Arbeitgeber verifizieren will, dass seine Mitarbeiter während der Arbeitszeit ihre beruflichen Pflichten erfüllen." .... Den Rest erledigt die Logik. Der AN hat offensichtlich seine Pflichten etwas vernachlässigt, was dazu führte, dass man der AG sich mal die Logs seines Messengers anschaute. Aber Du hast recht, auch der Text des Originallinks gibts nicht viel her, da es lediglich darum ging, das bereits gefällt Urteil im Ursprungsland zu canceln oder zu bestätigen. Für ersteres hat der Gerichtshof offenbar keinen Anlass gesehen.
 
@topsi.kret: Das tut der Rest eben nicht. Zwischen einer Verifizierung und einem Schnüffeln liegen für mich nochmal Welten. Wenn ich feststelle, das mein Angestellter ein arbeitsfremdes Telefonat führt, kann ich ihn auffordern das Gespräch zu beenden oder abwarten, bis es beendet ist, um meinen Senf dazu abzugeben. Das Telefonat aber zu belauschen, ist eine ganz andere Nummer und das ist nicht gut zu heißen. Wenn das eine Konsequenz nach sich ziehen soll, bitte.
 
@kkp2321: Geht es um ein Telefonat? Nein.
 
@topsi.kret: Es spielt keine Rolle ob es um ein Telefonat oder eine Mail geht, der Grundsatz bleibt der Selbe.
 
@kkp2321:

Dann lies mal hier den Abschnitt:
" ..festgestellt, dass die Entlassung rechtens gewesen sei. Denn der Angestellte habe sich unter dem Vorwand von Arbeit in den Messenger eingeloggt bzw. vorgegeben, dass die Nutzung ausschließlich mit beruflichen Aktivitäten in Zusammenhang steht."

Ist m. E. eindeutig genug, denn der AN hat seinem AG darüber getäuscht (unter dem Vorwand), dass die Nutzung ausschließlich mit beruflichen Aktivitäten einher geht!
 
@kkp2321: Nein, ist es eben nicht. Bitte bleib bei den Fakten.
 
@luciman: Das ist eine klare Lüge, ja. Und gegen eine Konsequenz habe ich auch keinen Einspruch erhoben.
 
@topsi.kret: Es ist Fakt.
 
@kkp2321: Ja es ist Fakt, dass es in diesem Urteil (welches kein Grundsatzurteil ist, sondern fallbezogen und keine Generalvollmacht darstellt) um die Verwendung eines Messengers geht.
 
@kkp2321:

Ganz davon abgesehen, dass es hier nicht um Telefonate geht, sondern um Mails & Chats: woran erkannt man als AG, ob oder ob nicht mein Angestellter ein arbeitsfremdes Telefonat führt? Da bleibt wohl nur ein kurzes Zuhören, wenn der AG es nicht mitschneidet.
 
@luciman: Solange die Arbeit die anliegt ausgefüllt wird, in Qualitativer wie quantitativer Akzeptanz, kann mir, bzw. ist mir, das eigentlich egal.
Ein Problem wirds für mich spätestens erst dann, wenn durch private Aktionen zusätzliche Kosten entstehen. Eine unerklärt hohe Telefonrechnung, mit Nummern die ich mit der Firma und Aufträgen nicht in Verbindung bringen kann. Dann wird es ein Problem.
 
@kkp2321:

Mag alles sein, geht aber schon wieder wie so oft in diesen WF-Diskussionen am Thema vorbei, weil verallgemeinert. Man hat wieder nur diese Nachricht als Aufhänger genutzt, um über Anderes zu diskutieren.
Wie Du sagst: ein Einzelurteil, dass sich auf spezielle Umstände bezieht. Alles andere zu den Pflichten & Rechten von AG & AN ist im letzten Absatz erwähnt.
 
@luciman: Mir fehlen genauere Details um ausmachen zu können, in welcher Dimension dieser Arbeitnehmer sich tatsächlich in private Belange verstrickt hat. Letztendlich entnehme ich auch, das der Arbeitnehmer es war, der geklagt hat. Wenn es sich nicht um eine sehr... beschränkte Person gehandelt hat, klagt man nicht, wenn man selber weiß "okay, vielleicht habe ich es etwas übertrieben".
 
@kkp2321:
Richtig - uns Allen fehlen Details.
Aber man darf davon ausgehen, dass sich die zuständigen Gerichte - und das waren ja einige Instanzen - mit den vorgelegten Details befasst und deshalb alle so entschieden haben.
Insofern ist alles Weitere spekulativ!
 
@kkp2321: Das dieses Urteil durch 2 Instanzen gegangen und bestätigt worden ist, macht dich aber nicht stutzig? Es wäre nicht das erste Mal, dass sich jemand aus dem Bauch heraus ungerecht behandelt fühlt, vor Gericht aber unterliegt, weil die Lage eben doch anders ist.
 
@luciman: Und so lange so viel Spielraum zur Spekulation da ist, kann ich das Urteil nicht grundsätzlich gut heißen.
 
@kkp2321: Welches Menschenrecht siehst Du als verletzt an? Vielleicht solltest Du Bogdan Barbulescu dabei unterstützen, das Verfahren neu aufzurollen.
 
@kkp2321:

Genau! Weil soviel Spielraum... !
Wer zwingt Dich jetzt dazu, ohne Detailwissen zu spekulieren und mit dem selben Nichtwissen dann ein mehrinstanzliches Urteil nicht gut zu heißen, das in seiner Aussage klar und eindeutig ist?
Du fällst also für Dich bereits eine Entscheidung auf Basis von Nichtwissen, nur weil Du immer noch Spekulationsspielraum siehst (den ich hier überhaupt nicht sehe)?
 
@kkp2321: Ich könnte, aus dem hier mitgelesenen heraus, auch drüber spekulieren, ob es der Arbeitgeber wohl untersagt hatte, den verwendeten Messenger so umzukonfigurieren, das er sowohl den dienstlichen wie auch den scheints existenten, 2ten, privaten Account des besagten Herrn Ing. abruft bzw. zugänglich macht. Wenn es diese Konstellation gäbe und der Herr dann eben meinte, den einzig erlaubten, nämlich den von der Firma zugeteilten, "umwandeln" bzw. splitten zu dürfen, in etwas, das dann eben einfach beides dürfen und können muss, dann wäre da ganz eindeutig der Punkt erreicht, wo er gesetzte Grenzen, ziemlich selbstherrlich, überschritten hat.

Aber das ist eben alles Spekulation und mangels genügend beiziehbarer Fakten nicht spruchreif.
Eins ist aber Fakt: für & wegen nix und wieder nix wird er nicht zum wiederholten Mal vor Gericht verloren haben.
 
@topsi.kret: Wo sprach ich denn von Menschenrechten?
 
@kkp2321: Problem an der Sache ist mit der ausgeglichenen Sache, Der Arbeitgeber bezahlt dich für 35h Arbeit und nicht 17,5h Arbeit und die andere Privat.
Nun schreibst du, dass es dennoch in Ordnung sei, wenn der Arbeitnehmer seine Arbeit in der Zeit Qualitativ schafft. Problem ist nur, der Arbeitnehmer hätte eine weitere Aufgabe erledigen können, wofür er ja auch bezahlt wird. Hat nur keine bekommen, weil man dachte, er hätte noch zu tun.
Also betrügt der Arbeitnehmer den Arbeitgeber.
Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Warum sollte der Arbeitgeber nicht auf seiner Elektronik immer in alles reinschauen dürfen? Für Privates kann man ja schließlich, vorallem Heutzutage, auch Privates Equipment nehmen. Hier wäre dann auch das Schnüffelproblem gelöst.
Aber erstmal schimpfen über den Arbeitgeber.
 
@kkp2321: Wenn auf dem Telefon oder dem PC klar drauf steht "nur für dienstliche Zwecke" oder ich genau diese Regel im Arbeitsvertrag unterschrieben hab, dann gibt es offiziell gar keine private Kommunikation auf diesen Kanälen, also braucht derjenige, der reinschaut, gar nicht damit zu rechnen in irgendwas Privatem rumzuschnüffeln. Das ist doch eigtl. ganz logisch oder?

Anders sieht es aus, wenn explizit auch die private Nutzung (egal in welchem Umfang) erlaubt ist. Dann muss beim Überwachen ja durchaus damit gerechnet werden, dass man auf private Sachen stößt. In dem Fall finde ich sollte es auch nicht erlaubt sein. Genauso ist es ja aber auch (siehe Artikel).
 
@kkp2321: Laut Arbeitsvertrag hast du deine Zeit mit beruflichen Dingen zu verbringen, nicht mit privaten. Das kannste in den Pausen (Mittag etc) machen oder aber nach Ablauf der Arbeitszeit. In einigen Firmen mag das ja in Grenzen gestattet sein,aber wenn es ueberhand nimmt, ist die Entlassung gerechtfertigt. Besser das private zuhause lassen ....
 
Wobei natürlich der Arbeitnehmer mit dieser Begründung die ganze Zeit auf der Arbeit überwacht werden kann. Fraglich wäre ja, wenn die Kommunikation nicht online stattgefunden hätte. Darf man "Privates" während der Arbeitszeit besprechen?
Eigentlich nicht, da man ja bei der Arbeit ist. Und wenn ohnehin nichts Privates besprochen wird, kann man ja auch ALLES überwachen, was außerhalb der Pausen innerhalb der Arbeitszeit passiert...
Das zumindest wäre die logische Schlussfolgerung daraus..
 
@gettin: Bitte letzten Absatz lesen.
 
@topsi.kret: Und wer hindert den Arbeitgeber daran zu sagen, dass alles überwacht wird?
Diese Aussage vom Gericht ist so schwammig, dass diese einer Totalüberwachung in allen Bereichen - auch offline - in keinster Weise entgegensteht.
 
Ich habe dafür durchaus Verständnis. Privates kann man in den Pausen übers Smartphone erledigen - oder nach Feierabend zuhause. Ich persönlich würde ohnehin aus Sicherheitsbedenken grundsätzlich nie meine private Kommunikation über fremde Netze laufen lassen - das gilt sowohl für den Arbeitsplatz wie auch für offene WLANs.
 
@Heimwerkerkönig: Richtig meine Private sachen mache ich in den Pausen,oder nach der Arbeit
aber nicht in der Arbeitszeit..
 
Wie kommt ihr jetzt alle dadrauf das der AG jetzt den AN belauschen kann auf allen Wegen? Es war schon immer so das der AG gewisse Sachen des AN überprüfen kann. Dafür muss aber der AN beim Eintritt oder irgendwann beim Arbeitgeber etwas unterschrieben womit er damit einverstanden ist. Dazu muss noch aufgeführt werden auf welchen Wegen etc. Darüber hinaus darf der AG die Emails nicht überprüfen wenn der AG es zulässt das die berufliche Mailadresse auch privat genutzt werden darf. So ist es auch mit der Internetnutzung und so.
 
@Odi waN: Man merkt eben, wer es nicht schafft, den Inhalt eines Textes vollends zu erfassen und vor allem, wer es nichtmal schafft, bis zum letzten Absatz zu lesen.
 
@topsi.kret: Ähm... er hat sinngemäß genau das wiedergegeben, was im letzten Absatz steht. Folglich gehe ich stark davon aus, dass er in der Lage war den Sachverhalt richtig zu erfassen.
 
@mh0001: Ihn meine ich auch nicht. Ich bezog mich auf die von ihm getätigte Frage nach: "Wie kommt ihr jetzt alle dadrauf das der AG jetzt den AN belauschen kann auf allen Wegen?" und genau da gebe ich ihm Recht. Ich habe ihm also vollumfänglich zugestimmt.
 
@topsi.kret: Ok, dann entschuldige bitte. :) Ich hab das irgendwie als Vorwurf an ihn verstanden.
 
@mh0001: Macht nix, kommt vor :) Alles gut ;)
 
@mh0001: ich brauchte nicht einmal den letzten absatz lesen um die rechtliche lage zu kennen. da ich als admin in einer uni gearbeitet habe war genau diese sache mal thema. was dürfen die mitarbeiter und was nicht und diesbezüglich gab es dann unternehmensrichtlinien die genau solche sachen geregelt haben.
 
@topsi.kret:

Erzähl' mir mal was Neues! :D
Das ist hier im WF alte Tradition - neben der Tatsache, dass fast alle Überschriften spätestens ab Kommentar 4 bis 7 nicht mehr das ursprüngliche Thema zum Inhalt haben.
So - soviel OT darf sein! ;)

Nachtrag: Und mit diesem allgemein gehaltenen Kommentar zu Lese- und Verständnisfähigkeiten hier im WF stimme ich topsi.kret vollumfänglich zu!
 
@luciman: Und nicht vergessen zu erwähnen, dass man gerne auch weit ausholt bzw themenfremde Nebenkriegsschauplätze eröffnet, um seine lediglich auf die Headline basierende Argumentation zu untermauern ;)
Ich bin schon ne Weile hier, mehr als Leser, statt als Kommentator (mir fehlt die zeit dazu). Wenn ich wieder gesund geschrieben bin, werd ich mich auch wieder zurückhalten und "nur" amüsieren ;)
 
Ich denke es kommt einzig darauf an ob derAN seine Arbeit erledigt oder nicht. Wenn nicht dann gebe ich dem AG recht. Schließlich wird dort jemand bezahlt eine gewisse Tätigkeit auszuführen. Sollte der AN jedoch seine Arbeit erledigen ist es eine Schweinerei die einen Schritt weiter in Richtung einer Art Diktatur. Unsere hier tun ja auch nur was ihnen die Industrie diktiert
 
@P-A-O: Da denkst du falsch.
Wenn der Arbeitgeber die Nutzung der Arbeitsplatzrechner für private Zwecke
untersagt hat(und das ist zumindest hierzuland üblich), dann gilt das einfach...Punkt.
Dann spielt das keine Rolle, ob jemand seine Arbeit macht oder nicht.
Ich hatte auch schon einen Kollegen, der deswegen fristlos entlassen
wurde, weil er privates Zeug auf seinem APR gemacht hat.
Und jeder deutsche Arbeitnehmer weiss, dass seine Arbeitsplatzrechner
genau überwacht wird...und jetzt wissen es auch die rumänischen
Arbeitnehmer, dass die rumänischen Arbeitgeber auch das Recht dazu hat.

Unabhängig davon, für private Dinge nutzt man eh sein privates Smartphone.
Denn ich(und vermutlich die meisten anderen) möchte nicht, dass mein Arbeitgeber,
Einblicke in mein Privatleben erhält.Weil ihn das ganz einfach nichts angeht.
Auch dann nicht, wenn die private Nutzung des Arbeitsplatzrechners erlaubt ist.
 
@Selawi: richtig, und wer sagt dass das in Ordnung ist? Nur weil es irgendwelche Gesetze erlauben ist keine akzeptable Antwort.
 
Das Ganze kann ja sowieso nur in einem Privatunternehmen bzw. in der Industrie gewesen sein. Im öffentlich Dienst sieht es da sicherlich schon wieder gaaanz anders aus ^^
 
So was lese ich immer wieder mit Kopfschüttelnden Achselzucken! Und bin erstaunt das es offenbar doch Jobs zu geben scheint wo Arbeitnehmer tatsächlich während der Arbeitszeit bzw. in Pausen die Möglichkeit haben Privatkram mit dienstlichen Arbeitsgeräten zu erledigen... Und wenn man schon die Zeit hat erstaunt es hinsichtlich des Smartphone-Boom's bzgl. der Computernutzung dann wieder sehr, das die Leute das nötig haben? ... den Messenger, Browser oder was immer auf einem dienstlichen PC für solche Zwecke zu bemühen... komische Luxusprobleme mit denen sich die Gerichte da herumschlagen müssen. Scheinbar hab' ich auch immer die falschen Arbeitgeber gewählt... Und kenne auch Niemanden deren Arbeitsauslastung Zeit für privates ließe ... die meisten sind doch froh, wenn sie ihr Pensum überhaupt irgendwie schaffen ...
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles