Vater schimpft auf Xbox, nachdem Sohn $8000 für FIFA ausgegeben hat

7.625 kanadische Dollar und 88 Cent soll ein 17-jähriger Junge in Kanada "aus Versehen" für FIFA 16 auf der Xbox One ausgegeben haben. Ihm sei gar nicht klar gewesen, dass mit jeder neuen Transaktion Geld von der Kreditkarte seines Vaters ... mehr... Ea, Deutschland, FIFA 14 Bildquelle: Electronic Arts Ea, Deutschland, FIFA 14 Ea, Deutschland, FIFA 14 Electronic Arts

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FIFA macht auf jeden Fall süchtig, aber wer so dumm (Entschuldigung) ist, hat es nicht anders verdient. Und ja dazu zähle ich auch den Vater, denn mit etwas Erziehung und ein Auge darauf, passiert sowas nicht. Man lässt das Kind ja auch nicht in einer Crack Höhle spielen und wundert sich wenn es dann am Ende ist.

Hätte übrigens auf jedem anderen System auch passieren können. Als wenn das an der Xbox liegen würde.
 
@RubyDaCherry: da frag ich mich warum man die Kreditkarten-daten auf einer One speichert ist ja auch möglich. vllt wäre es mit einem zweiten account besser gewesen?
 
@FireDaddy: Wenn man seinen Kindern nicht vertauen kann, ist das wohl besser ja.
 
@RubyDaCherry: was ich mich aber frage bekommt der Vater keine Mail bei jeder Belastung des Kontos? weil das ist eigentlich immer so ist, man bekommt automatisch sofort ne Rechnung/Bestätigung per Mail, ab da hätte es ihm sofort auffallen müssen.
 
@FireDaddy: Keine Ahnung wie das bei Kreditkarten ist, aber wenn man es mit PayPal macht dann kriegt man zumindest eine Paypal Nachricht.
 
@RubyDaCherry: man bekommt immer eine Email von ms, egal wie man zahlt ^^
 
@ExusAnimus: Oh ok das wusste ich nicht.
 
@FireDaddy: naja nicht jeder ließt seine E-mails regelmäßig. Gibt eben leute die in ihrem beruf nicht viel mit Computern zu tun haben und wenn man sich dan noch über Weihnachten Urlaub nimmt ist schon klar das der Vater das nicht mitbekommen hat.
Und das der Typ einfach nur spielen wollte und fest davon ausgegangen ist das es sich um ingame währung handelt ist zwar sehr naiv aber ich halte es nicht für gelogen.

Meiner meinung nach besteht der Fehler schon darin das es Ingame möglich ist echtes Geld auszugeben. Ich finde eine Spielekonsole sollte überhaupt keine Kreditkarteninformationen gespeichert haben.
 
@DNFrozen: Vor allem nicht wenn es nicht an die normale Mail Adresse kommt die man nutzt, sondern wahrscheinlich an die des Microsofts Konto, also an die Live Adresse, die eh so gut wie niemand abruft.
 
@RubyDaCherry: du bekommst von Microsoft & von PayPal eine ... bei der Kreditkarte kommt es auf deinen Anbieter was der macht, SMS, Email, NIX, Brieftaube... aber Microsoft schickt immer eine Email für den kauf raus...

Aber was nützt die Email, wenn man nur auf Facebook rumhängt?

=> ein Post auf die Pinnwand wäre hier die Lösung:
[zugegeben ich kann mich mit dem Spiel nicht aus]
- Sohn hat aus Unfähigkeit bei Pay2Win 25$ für "Glücks tränke" ausgegeben.
- Sohn hat Schiri mit 50$ bestochen
- Sohn macht einen Spielertransfair für 100$
:P
 
@RubyDaCherry: Woher willst du wissen, wer das Microsoft-Konto abfragt? Nur weil du es niemals tun würdest, muss das ja nicht für den Rest der Menschheit gelten.

Ich habe das z. B. als Standardadresse. Aber auch das muss selbstverständlich nicht für den Rest der Menschheit gelten. Wollte nur mal aufzeigen, dass so Pauschalaussagen mit Vorsicht zu genießen sind, speziell deine. ;)
 
@FireDaddy: Nicht jede Bank bietet diese Sofortbenachrichtigung bei Kreditkarten standartmässig an. Man kann es aber wohl bei jeder Aktivieren (SMS oder E-Mail Benachrichtigung)

Jedoch bekommst du von Microsoft selbst innerhalb von wenigen Minuten eine Kaufbestätigung per E-Mail.

Des weiteren gibt es auch auf der Xbox eine "Kindersicherung" oder man erstellt für den Sohn eben ein eigenes Konto.

Der Vorwurf des Vaters ist also Bull**** und er ist vollkommen selbst schuld.
 
@FireDaddy: Ich bekomm bei der Xbox immer direkt eine mit Betrag etc. von MS zugeschickt.
 
@FireDaddy: Also bei meiner Mastercard damals gab es nie E-Mails bei einer Abbuchung, ich musste mich in das Kundenportal einloggen, um die Abbuchungen mit 24 Stunden Verzögerung zu sehen.

Und wenn auf dem Microsoft Konto keine Weiterleitung eingerichtet ist, werden nur die wenigsten die Microsoft E-Mails rechtzeitig sehen, wenn man diese regulär nicht nutzt.
 
@RubyDaCherry: bei der Amex kann man das auf alle Fälle einstellen, dass man eine SMS bekommt wenn mehr als X EUR belastet werden.
 
@ExusAnimus: Dazu müsste es das MS Konto von dem Vater gewesen sein. Ich glaube eher, dass es sich dabei um das MS Konto des Sohnes gehandelt hat und dort die Kreditraketendaten des Vaters hinterlegt waren (was definitiv möglich ist).
Sprich der Sohn bekäme dann diese E-Mails, daher beißt sich hier die Katze selbst in den Schwanz.

Und die wenigsten Kreditkartenanbieter bieten Information per E-Mail. Die meisten bieten das nur per SMS und da sind die SMS mit bis zu 5 Euro pro SMS in Europa recht teuer. In den USA oder Kanada ist das sicher nicht viel anders. Da greifen die ja den Kreditkartenkunden ja noch tiefer in die Tasche, als in Europa... daher bestimmt auch bei Info SMS.
 
@ExusAnimus: Vorallem bei fast 8K ist da wohl mehr als eine Email gekommen.
 
@FireDaddy: Genau so ist es! Ich habe die PayPal und Kreditkarten Daten meines Bruders auf der Box gespeichert. Und jedes mal wenn ich etwas im Store kaufe, ganz egal ob ein Spiel oder Add-On oder was auch immer.. sagen wir Fifa 16, dann bekomme zuerst ich eine email wo steht das mit meinem Gamertag FIFA 16 erworben wurde. Und dann bekommt mein Bruder eine mail das von seinem PayPal, Kreditkartem Konto so und so viel Geld für FIFA 16 entzogen wurde! Vieleicht wusste der Vater das nicht, aber sein Sohn ganz bestimmt! Immerhin ist der Junge 17 und nicht 7 Jahre alt! Und desshlab gibts da auch kein Geld zurück!
 
@RubyDaCherry:
"...also an die Live Adresse" - man kann anders als z.B. bei Google auch seine vorhandene E-Mail Adresse eingeben und für das MS Konto nutzen.

"die eh so gut wie niemand abruft" - also ich kenne da sehr viele mit @live oder @outlook, selber nutze ich Outlook inzwischen auch lieber.

Bei Google kenne ich viele die nur eine Google E-Mail haben weil sie es bei der Smartphoneeinrichtung so verlang wird, nutzen dann aber weiterhin ihre bestehende Mail Adresse, da finde ich das bei MS schon besser das man seine bestehende E-Mail angeben kann.
 
@RubyDaCherry: Wozu sollte die bitte jemand abrufen wenn die mit dem X-Box Konto verknüpft ist dann benachrichtigt die X-Box dich nämlich hallo hier hab Post bitte lesen.
Dieses tut meines Wissens aber auch die PS4 zumindest behaupten das die Kollegen.
Aber wenn das dann nicht geschieht wieso auch immer was soll dann ein anbieder bitte noch tun.
 
@FireDaddy: Üblicherweise hat doch jeder Benutzer seinen eigenen Account und man kann problemlos Kindersicherungen einschalten. In meinem Bekanntenkreis haben ALLE Freunde mit Kindern die Xbox, Kindles, etc. gesichert. Wenn man seinem Kind die freie Benutzung der Kreditkarte erlaubt, dann darf man sich nicht wundern. Ich kenne zwar FIFA nicht, aber in anderen Spielen ist immer deutlich erkennbar, wenn man echtes Geld bezahlt. Das passiert nicht aus Versehen. Von daher habe ich in dem Fall kein Mitleid.
 
@Nunk-Junge: Also ich finde, der Vater hat unter drei Aspekten quasi selbst Schuld:

1. Er hat dem Sohn die Daten der Kreditkarte gegeben, damit der Sohn diese verwenden kann, egal wo und wofür.

2. Er hat die Verwendung seiner Kreditkarte nicht laufend überprüft. Könnte ja nicht nur durch den Sohn sondern auch durch "andere" Betrügereien passieren.

3. Er ist sorglos mit seiner Kreditkarte dahingehend umgegangen, dass der Sohn diese ohne Wissen des Vaters einsetzen konnte.

In jedem der Fälle hat er selbst Schuld und muß nun halt dafür gerade stehen.

Eine einzige Ausnahme könnte sein, Microsoft hat nicht kontrolliert bzw. nicht hinreichend abgesichert, dass nur autorisierte Personen die Kreditkarte(n) verwenden können. Ob und wie weit MS hier Sicherheit eingebaut hat, kann ich jedoch nicht beurteilen bzw. habe ich keine Informationen darüber.
 
@RubyDaCherry: Sorry, aber deine Meinung teile ich nicht. Mit 17+ sollte man die Verantwortung haben, mit Geld umzugehen und man hat alles nötig, aber keine Konsolen-Nutzung mit Mama oder Papa im Rücken!

Die Ausrede, dass der junge Mann dachte, es wäre virtuelles Geld, kann man schon fast gelten lassen. Der einzig Dumme in dem Falle ist der Vater. Wie kann man nur eine Kreditkarte dauerhaft einem Account zuweisen? Sowas hat über ein Taschengeldkonto zu laufen, bei dem nur Guthaben aufzubrauchen ist, aber keine Sollausgaben möglich sind. Oder gibts Prepaid-Kreditkarten nur hier in Deutschland?
 
@SunnyMarx: Wenn er es nirgends gelernt hat und es offensichtlich nicht kann, sollte man sich fragen warum er es nicht gelernt hat. Dafür sind doch Eltern zuständig.
 
@SunnyMarx: es tut mir leid... aber im welchen Spiel wird denn virtuelles Geld in so "kleinen" Mengen ausgegeben?
=> Spielertransfair von Bayern nach London für 200$ ???

sorry, das glaubt dir meine Omi nicht...

zugegeben, ich weiß nicht was genau gehandelt wurde, aber ich habe mit 14 gelernt am PC zu lesen was ich anklicke. Ich weiß das schaffen 90% der User nicht, "immer auf weiter klicken, irgendwann kommt schon fertigstellen"... Ich frag mich immer was die Leute denken, WARUM da so viel TEXT steht...

last but not least:
Ich weiß es von Windows 10 Mobile, ich kann ohne extra Bestätigung mit Pin keinen Kauf abschließen... diesen Pin kann ich nur mit der Pin entfernen und wird Standardmäßig eingerichtet. Ich wette um 5 Kästen Bier, das es bei der X-Box nicht "unsicherer" geht. Ich würde den Vater Zahlen lassen und nochmal wegen "Erziehungsunfähigkeit" ne Strafe nachlegen... <- als Vater würde ich Zahlen und meinen Sohn selbstverständlich das Geld abarbeiten lassen (oder vom Lohn abziehen wenn er z.B. schon ne Ausbildung macht)
 
@baeri: Klar, auch bei der Xbox kannst du konfigurieren, ob Käufe einfach so durchgewunken werden, oder ob es einer Bestätigung bedarf. Der Vater war der Dussel. (Okay, der Sohn irgendwie auch...)
 
... Ich frag mich immer was die Leute denken, WARUM da so viel TEXT steht...

@baeri:
Da steht so viel Text eben DAMIT man (die meisten) ihn NICHT liest..... ;) Da steckt System dahinter....
 
@DjNorad: Das würde aber bedeuten, dass man zuerst wusste, dass Leute die Texte nicht lesen und deswegen so lange Texte genutzt werden.
Das ist aber nachweislich falsch. Lange Texte gab es für Geschäfte schon vor Jahrhunderten und zumindest in den letzten 100-200 Jahren, als alle dann lesen konnten, wurden diese auch gelesen. Dass Texte nicht mehr gelesen wurden kam erst mit der Zeit, weil die Menschen fauler geworden sind.
 
@DjNorad: naja... die Hauptschuld haben die "Kläger" die so tun als ob sie es nicht wussten...

Die AGBs sollten einfach gegen ALLES absichern und Lückenlos sein... deshalb muss hier alles 10 mal bis ins Detail aufgelistet werden => gesunder Menschenverstand wird hier nicht mehr gebraucht, besser wäre ein Jurist der einem alles erklärt!
 
@SunnyMarx: Sehe ich anders. Denn nicht umsonst ist man in jedem Land der Welt mit 17 noch minderjährig und damit nur eingeschränkt geschäftsfähig.
In den meisten Ländern wird man sogar noch als "Kind" eingestuft.

Aktuelle Studien belegen auch, dass "Kinder" zwar immer früher körperlich erwachsen werden, vom Kopf her dauert es aber immer länger (Mitte bis Ende 20 erst geistig als reif zu gelten ist heute eher die Regel als die Ausnahme!).

Zumal ist die Frage und die wäre in Deutschland rechtlich relevant (in Kanada weiß ich das nicht), WER die Kreditkarte in dem MS Konto hinterlegt hat. War es das MS Konto des Sohnes und dieser hätte ohne Wissen der Eltern die Kreditkarte hinterlegt (Kinder finden schon die PIN in den Unterlagen der Eltern, wenn sie es wirklich wollen und lange genug suchen), wäre eine Möglichkeit gegeben, aus der Sache raus zu kommen.
Gibt noch 1-2 andere Konstellationen... aber eh nur nach DE Recht. Denke in Kanada gilt ähnlich wie in den USA... nur bei Straftaten kommt man da raus.
 
@Scaver: Es war sogar einfacher. Der Sohn hatte die Karte von den Eltern für den Notfall bekommen. "Perkins' son (who wasn't named in the story) was only supposed to use the credit card for emergencies, or to make purchases for the family's store."

Also wusste er wohl genau was er da tat als er damit ingame eingekauft hat. Er wusste vielleicht nicht wieviel er da ausgibt, da kann man vermutlich den Überblick verlieren, aber benutzt hat er sie wohl wissentlich.
 
@RubyDaCherry: Mich stört diese Argumentation ein wenig. Unabhängig davon, wo hier die Gründe zu suchen sind, gibt es für den einen aus Tausend mit einem IQ von >145 auch den einen aus Tausend mit einem IQ unter 55 (und analog für anders gewählte Schwellenwerte, siehe Symmetrie der Normalverteilung). Hat derjenige es nun verdient, 5000€ zu verlieren? In meinem Menschenbild ist es das nicht, deshalb würde ich immer gucken, wo man etwas für den Verbraucherschutz machen kann.

Beim Abspeichern der Kreditkartendaten könnte man ruhig mal ein Limit pro Spiel vorschlagen, dass dann frei angepasst werden kann, z.B. 200€/Monat auf In-App-Käufe, oder auch je 200€ bis das nächste Mal der Sicherheitscode der Kreditkarte oder ein geeignetes Authorisierungsmerkmal für die entsprechende Zahlungsweise eingegeben werden muss.
Von sich aus würde MS das sicher nicht tun (außer um schlechter Presse zu entgehen), denn viele Spiele mit In-App-Zahlungen sind explizit darauf ausgelegt sich über ein paar wenige besonders Süchtige zu finanzieren (Suchbegriff: "Zynga whales").

Ist das nun ein Zeichen von Dummheit? Ich denke nicht. Es gibt rationale Gründe dafür Menschen vor irrationalem Verhalten schützen zu wollen (zumindest, wenn es mir um das Wohl der Menschen und nicht des Gewinns von Spieleanbietern geht), zum Beispiel die Erkenntnisse über die Schwächen der menschlichen Vernunft, die nicht zwangsweise intelligenzabhängig sind.
 
@dpazra: Naja, es kann aber auch nicht sein, dass die Hersteller die Leute erziehen müssen, damit diese mit ihrem Geld umgehen können. Ich hab keine Ahnung, wie das einkaufen in FIFA funktioniert, aber bei allen Spielen, die ich mit Mikrotransaktionen gespielt habe, war das realtiv gut ersichtlich.
Zumal normalerweise eine Warnung vor dem Einkauf erscheint. Wenn man zu Faul ist, solche kurzen Meldungen zu lesen, ist einem wirklich nicht mehr zu helfen.
 
@RubyDaCherry: Den Fakt, dass man in einen Vollpreis-Computerspiel (!) zusätzlich noch so viel Kohle versenken kann, dass man sich dafür einen Kleinwagen kaufen könnte, scheint ja keiner hier als anstößig wahrzunehmen.
 
@Niccolo Machiavelli: Ist ja auch völlig irrelevant für die News. Microtransaktionen sind doch nichts neues. Ich mag sie auch nicht und würde sie auch nie nutzen aber da scheinen sich viele nicht dran zu stören. Soll halt jeder machen wie er will.
 
es ist ja nicht so, als wenn dort bei jedem einkauf stehen würde, "ihr konto wird sofort belastet" usw. usf. Man muss halt nur lesen können. Aber eine zusätzlich abfrage nach dem 3 stelligen Sicherheitscode der KK wäre schon sinnvoll gewesen.
 
@iBlecheimer: noch besser eine Mailbestätigung weil ich glaube kaum das er das Passwort von dem Mailaccount kennen würde von seinem Vater.
 
@iBlecheimer: Sorry, aber ich habe meine Prepaid-Kreditkarte in Paypal eingetragen. Dort wird man nur beim Einrichten nach dem Sicherheitscode gefragt. Danach wird einfach auf kaufen geklickt, bestätigt und bezahlt.

So läuft es auch bei Microsoft ab.
 
@SunnyMarx: alles ne einstellungssache. Paswort abfrage lässt sich für jeden Kauf aktivieren. Außerdem hat der vatter zu 100% für jede Transaktion von MS ne Mail bekommen, also wen will er hier verarschen? der SOhn wird wohl kaum die 5.000 an einem tag rausgehauen haben.
 
@Conos: Ich hab nie FIFA gespielt, deswegen die Frage ob wirklich auszuschließen ist, dass jemand 5000x in wenigen Stunden raushauen kann, der denkt das wäre Spielgeld.
Allein anhand der Tatsache, dass man für ein bekanntes Vollpreisspiel (das ist Fifa doch, oder) so viel Geld ausgeben kann wäre für mich ein klarer Hinweis dafür, dass es sich um Spielgeld handeln muss.
 
@andy01q: Es ist in FIFA aber sehr deutlich gekennzeichnet, das es sich dabei nicht um Ingame Transaktionen handelt. Selbst meine 8 jährigen Neffen haben das auf Anhieb selbst erkannt. So viel Verstand kann man von einem 17 jährigen definitiv erwarten.
 
@SunnyMarx: Ist ja auch in Ordnung so. Wer so bekloppt bzw. blauäugig ist, solch einen Account mit anderen zu teilen, hat mMn selbst schuld. Warum hat der "Bengel" keinen eigenen Account auf der Xbox?
 
@DON666: Vermutlich, um das Spiel nicht 2x kaufen zu müssen. Das ist bei Steam ja leider das Gleiche. Man kann dort zwar mittlerweile "verleihen" (mehr oder weniger), aber toll gelöst ist es trotzdem nicht.
Aber abgesehen davon bin ich der Meinung, dass ein 17-jähriger, der sowas nicht erkennt, früher oder später woanders hätte Probleme bekommen im Umgang mit Geld.
 
@larsh: Der Witz ist: Du musst das Spiel nicht zweimal kaufen. Man kann auf der Xbox die installierten Spiele auch nutzen, wenn man sich mit einem anderen Account einloggt. Ich mache das selbst ab und zu bei einem Freund.
 
@DON666: Cool, wusste ich gar nicht (habe nur PC ;-)). Sowas in der Art sollte es für Steam auch mal geben...
 
@larsh: Wäre ja sonst auch blöd, wenn z. B. die Freundin (also die, mit der man zusammen in einer Bude haust) ihre eigene "Karriere" bei GTA durchspielen will.

Ich weiß jetzt gar nicht, wie das am PC ist, wenn ich dort ein Spiel installiere und mich dann mit einem anderen User am PC anmelde, dann müsste das doch an sich auch funktionieren (zumindest bei Spielen, die nicht auf Steam o. ä. aufsetzen), da die Saves ja i. d. R. im Userordner auf C: liegen.
 
@DON666: Ja klar das geht. Ich gebe ja zu, ich bin faul geworden (und geizig noch dazu), und kaufe deshalb viel beim Steam-Sale. Schuld eigene, ich weiß. ;-) Theoretisch müsste man ja 2 XBox'n kaufen können, jeweils 2 Accounts einrichten und dann auf dem jeweils anderen Account das gleiche Spiel spielen? Oder zumindest ein anderes dieses Accounts. Das eine läuft im Original-Account, das andere auf der 2. Box in dem, der noch da drauf ist. Geht das?
Wenn bei Steam - soweit ich weiß - der Nutzer online ist und spielt (und sei es ein Offline-Spiel), kann kein Spiel auf einem 2. PC mit gleichem Account oder auch von keinem anderen Account aus, der den ersten per Family-Sharing eingebunden hat, gestartet werden. Einzige Lösung bisher: ein Rechner geht Steam-Offline und spielt auch offline. Oder stelle ich mich nur zu blöd an? ^^
 
@larsh: Nee, bei Steam hast du Recht, genauso läuft das. In den Luxus mit 2 Xboxen in einer Bude bin ich noch nicht gekommen, daher weiß ich das nicht...
 
Ohman gut das ich solche spiele links liegen lasse.
 
@cs1005: Weil du auch so "schlau" bist?
 
@cs1005: Man muss den Ultimate Modus nicht spielen und selbst dann kann man sich zusammen reißen und entweder genug spielen um Coins zu bekommen oder eben Spieler/Objekte günstig kaufen und teuer verkaufen. (traden)
Es gibt auch genug andere Spielmodi in Fifa die nicht so ausgelegt sind und wo man nichts "kaufen" kann
 
@RubyDaCherry: Kann sein. aber ich finde es eine Frechheit so was überhaupt in ein Vollpreisspiel einzubauen. Man sollte es besser Intuitiver und Spaßiger gestalten. ich kenne Fifa Ultimate Team nicht, aber das Leute mehrere Tausend Euro um die beste Mannschaft zu bekommen ist doch echt Traurig. da können sie gleich Fifa als Free2play anbieten.
 
@cs1005: Du hast die Möglichkeit Fifa Points zu kaufen, wenn du eben zu faul bist oder keine Lust hast es normal zu spielen, so geht der Spaß meiner Meinung nach flöten. Du kannst es ignorieren und hast dann eben den vollen Spielspaß. Ist ja bei weitem nicht das einzige Spiel das sowas hat. Angefangen bei Hearthstone, über GTA 5, Metal Gear Solid bis hin zu den billigsten f2p spielen. Heutzutage leider normal.
 
@RubyDaCherry: the witcher 3 hat kein pay2win und macht trotzdem von anfang bis ende spaß. das GTA5 drauf basiert ist ebenfalls sehr Traurig. und das Geld wird nicht mal dafür benutzt die Server und Matchmaking vernünftig zum laufen zu bekommen.
 
@cs1005: Ich sag nicht das es gut ist, aber es gibt mehr als genug Leute die sowas sogar wollen. Witcher ist auch ein reines Single Player spiel und Metal Gear zb ist das beste Beispiel das es selbst dort nun so anfängt. Man kann davon halten was man will, aber irgendwann kannst du dann halt gar nichts mehr spielen. Vllt wird es in Witcher 5 auch irgendwann so sein, dann könntest du das auch nicht mehr spielen, wenn es danach geht. Solange es kein muss ist und es nur alles vereinfacht für Leute die zu viel Geld haben, kann ich damit Leben.
 
@cs1005: Witcher 3 ist zwar ein sehr gutes Spiel, aber nunmal ein reines Offlinespiel und absolut nicht vergleichbar.
 
Wieso hat er sich an Microsoft gewannt und nicht an den Fifa Hersteller EA? Klar die KK ist wahrscheinlich mit der Xbox One gekoppelt, aber die Kohle is ja wohl zum Großteil an EA gegangen...
 
@MrKlein: allerdings über den Umweg von ms...die käufe und in app käufe werden über MS abgerechnet die sich eine gebühr abknapsen und den rest an ea geben
 
Naja, so eine dreiste Preisgestaltung erwartet man ja auch eher nicht, erst recht nicht von einem bekannten und seriösen Hersteller. Leider aber wird das langsam Standard, da es genug Idioten gibt, die solche Praktiken unterstützen und uns alle damit in die Scheiße ziehen.
 
@Freudian: diese Preisgestaltung ist meines wissens gar nicht so unüblich
 
@0711:
Ja, leider nicht mehr. Ich kenne auch viele Spiele wo man tausende Euro investieren kann für im Grunde nix. Gerade P2W (F2P) Spiele. Genau das sage ich ja.
Ich habe jetzt z.B. 70 Euro in World of Warships investiert und komme mir schon total verarscht vor. Andere geben da hunderte Euro im Monat aus für Dreck der sie nur dazu bringt noch mehr Geld zu investieren.
Wie ich hier schonmal sagte, das wird schon so dreist wie diese Spiele auf Smartphones, wo man 100 Euro für ein paar Gems ausgeben soll, damit man den Level 10 mal schneller schafft und auch insgesamt weiter kommt als nicht oder wenig zahlende Kunden. Da bezahlt man da dann 100 Euro für ein paar Zeilen Code.
Noch dazu kommt der Early Access Scheiß, der nichtmal mehr ansatzweise den Content bekommt den richtige Spiele vorher hatten.
Die ganze Spielebranche entwickelt sich zu nem Betrügerverein, weil es genug Idioten gibt die das akzeptieren, eben weil sie Mamas oder Papas Kreditkartennummer haben.
 
@Freudian: aus Deinem Beitrag [o8]: "Da es genug Idioten gibt, die solche Praktiken unterstützen" und aus Deinem [re:1] "Ich habe jetzt z.B. 70 Euro in World of Warships investiert".

Naiv denke ich mir, dass ein Hersteller "die Praktik der In-Game-Transaktionen für Spielvorteile" bereits als erfolgreich ansieht (also vom Spieler "unterstützt"), wenn jemand 70 EUR ausgibt. Und vermutlich (das ist jetzt aber Spekulation) ist die Kundenschicht, die Beträge in der Größenordnung von 70 EUR ausgibt, insgesamt für den wirtschaftlichen Erfolg relevanter als die paar Leute, die mehrere Tausend zahlen.

Ab welchem Geldeinsatz siehst Du einen Kunden als "Idioten"...?
 
@Freudian: Seriöser Hersteller? Ich dachte fifa ist von EA?
 
Der Junge dürfte bei mir jetzt Fron Dienste leisten das es Kracht führerschein Auto ade die Konsole sowieso, so viel dummheit das muss einem erstmal in den sinn kommen. Wozu gibts denn guthaben Karten aber typisch canada USA da kennen sie nur Kreditkarten dann dürfen sie sich aber auch nicht wundern wenn sowas dabei rauskommt.
 
@timeghost2012: normal sendet MS bei jeder transaktion ne mail....so ganz unbemerkt sollte das also eigentlich nicht ablaufen
 
@0711: Nun ich bekomme auch immer einen hinweiß von meiner Kreditkarten gesellschaft wenn unübliche transaktionen mit meiner Kreditkarte getätigt werden und 8000 Dollar für fifa coins wären sowas da rufen die auch persöhnlich an, ich denke der vater versucht zurecht um die Zahlung herumzukommen.
 
@0711: der sohn wusste schon was er macht, der vater nicht, wie auch wenn die mail an den jungen geht.
Die Mail geht an den MS-Accountinhaber, glaub kaum, dass das der Vater ist.
 
@Zwu: Nach obiger Aussage der Familie
Aussage Sohn: "hat nicht gedacht dass es was kostet"
Aussage Vater: "hat nichts gewusst"
Familie also völlig Ahnungslos und glaubhaft dass es kracht.

Wenn man dem Sohnemann eine kk mit so nem Limit in die Hand drückt (für "notfälle"...ja klar kauft der im notfall n Auto)...summa sumarum, selbst schuld, selbst wenn der Vater nicht direkt informiert wurde.
 
@0711: klar sagt der sohn sowas, will ja seinen arsch retten
 
@Zwu: wie der vater, so der sohn
 
Muss schon sehr profitabel für die Wirtschaft sein, wenn die Leute darauf getrimmt sind, alles mit Schulden zu bezahlen und Geld auszugeben, dass sie nicht haben. Ich kann jedem nur raten, sich keine Kreditkarte anzuschaffen. Im obigen Beispiel hätte der Vater sich keine 5000€ auf eine Guthabenkarte geladen, zumindest nicht, wenn es ihm wehtut, falls die verschwinden.
 
@dpazra: Wieso? Man kann auch eine Kreditkarte besitzen und Nutzen ohne Schulden aufzubauen? Ob du es glaubst oder nicht, es gibt auch Menschen mit Kreditkarte, die ihre Finanzen im Griff haben ;)
 
@ger_brian: Ich glaube es sofort, dass viele bzw. die meisten Menschen mit Kreditkarte ihre Finanzen im Griff haben, trotzdem sage ich, dass es ein schlechter Mechanismus ist, dessen Nebenwirkungen zum Nachteil des Konsumenten wirken, der versucht sein Geld zusammenzuhalten.

Dazu gibt es selbstverständlich auch wissenschaftliche Erkenntnisse (Suchbegriff: "Psychology credit card" führt auf 2 Treffer von Psychology Today in denen dann einige Studien zitiert werden).

Ich gebe zu, dass eine meiner Formulierungen vielleicht missverständlich war: "Geld auszugeben, dass sie nicht haben.". Damit war gemeint, dass man mit Kreditkarten erstmal nicht mit seinem Geld bezahlt, also mit jeder Nutzung eine offene Rechnung produziert, die erstmal in der Luft hängt, ohne dass sie sich direkt im Kontostand niederschlägt.
 
@dpazra: Jein. Zumindest bei mir wird die Kreditkarte in der Kontenübersicht mitgeführt und das Geld was man ausgegeben hat vom Gesamtsaldo abgezogen. Je nach Bankingsoftware/App ist das auch einstellbar.
Kann aber deinen Punkt schon nachvollziehen. Schlägt ja etwa in die Kerbe, dass Viele sagen sie bezahlen lieber mit Bargeld, da sie da ein besseres Gefühl haben wie viel sie ausgeben, da man ja wirklich Scheine abgibt und nicht nur die EC-Karte zückt.
 
@dpazra: Das macht natürlich mehr Sinn. Allerdings kann man, wenn man will, auch im Voraus Geld auf das Kreditkartenkonto überweisen, das dann beim Bezahlen aufgebraucht wird.
 
Erklärung für die Unwissenden bitte: Wofür kann man in FIFA so viel Geld ausgeben?
 
@!Mani!: es gibt da einen Modus da hast du coins (spielewährung) durch die du dein virtuelles Team selbst zusammenkaufen kannst, diese coins kannst du auch mit echtem Geld nachkaufen...da kann man denke ich viel Geld mit verprassen.
Für EA ist das scheinbar ne ordentliche Goldgrube da sie sehr viel dran setzen dass diese coins nicht außerhalb ihres eigenen Marktplatzes gehandelt werden

Ansonsten wüsste ich nicht wo man viel Geld liegen lassen kann...
 
Liebes WinFuture Team,

beim nächsten mal bitte den Text richtig übersetzen.

Zitat:

" Der hat aber laut dem Bericht von CBC aus Unkenntnis gehandelt und nicht gewusst, dass er tatsächlich echtes Geld ausgibt, er sei davon ausgegangen, dass es sich um virtuelle Bezahlung in dem Spiel handele. "

Aber in dem Artikel vom kanadischen Sender ist nicht die Rede von virtuellem Geld, sondern:

"He thought it was a one-time fee for the game," Perkins said.

"He's just as sick as I am, [because] he never believed he was being charged for every transaction, or every time he went onto the game."

Ganz ehrlich, ich halte es für möglich dass der Junge es nicht richtig einschätzte, gerade wenn man locker mit Payments umgeht.

Lesenswerter Artikel, was traurig ist, wie können Entwickler geldgierig sein, dass man in einem Spiel 5000€ ausgeben kann. Online Payment im Gaming ist mir recht unbekannt, da ich wohl damit zur alten Generation angehöre, früher hat man Spiele für 50€ gekauft und gut ist. Dieses Online Payment ist für die Mülltonne.
 
@BigDee: der erhobene Zeigefinger ist in Deutschland nun mal angesagter als Verstand. Das wusste selbst Goethe schon.
 
@BigDee: "every time he went onto the game" was meines wissens bullshit ist...sowas gibt's bei fifa nicht. Allerdings kann man denke ich schon so viel ausgeben.
Auch versendet MS für jede transaktion eine mail
Mir kommen die Ausflüchte jedenfalls nicht glaubhaft vor

Aber ja, diese In App käufe und dlc und was weiß ich sind eben genau die dinge die dazu führen dass man in spielen 5000€ liegen lassen kann...so funktionieren sehr viele "moderne" spiele, einmal zahlen und gut ist, ists heute oft nicht bzw muss es nicht sein und darauf setzen praktisch alle anbieter - die kundschaft zieht ja auch mit
 
Wofür kann man denn bei Fifa 16 so viel Geld ausgeben, dass man auf 5000? kommt?
 
@ox_eye: https://www.origin.com/de-de/store/buy/fifa-16/pc-download/currency/12-000-fifa-16-points *50
 
hmmm.... irgendwie habe ich noch ein Artikel über InGame-Käufe von Jurassic-World auf dem Ticker
http://www.theepochtimes.com/n3/1931175-child-spends-5000-on-dads-ipad-playing-jurassic-world/
 
Finde nur ich es bedenklich, dass man tatsächlich soviel Geld in ein Spiel investieren kann oder bin ich einfach nur der Zeit hinterher? Ganz ehrlich wie kann es sein, dass man für ein virtuelles Vergnügen mehr bzahlen muss als z.B. für eine Woche real einen Ferrari zu mieten?
 
@neorayzor: Da bist du wirklich der Zeit hinterher, bitte nicht falsch verstehen, ist nicht böse gemeint. Es ist nun mal leider normal heutzutage und es gibt mehr als genug reiche Kids und Erwachsene, die nur liebend gerne etwas investieren, anstatt es sich selber zu erspielen. Und wenn das heißt das sie 1000 Euro zahlen müssen, um genau so gut dazu stehen wie jemand der Monate lang spielt, ohne Geld auszugeben, dann ist es eben so.
Man muss es nicht verstehen, aber da es die Leute gibt die es Zahlen, muss man sich damit abfinden, denn die Hersteller wären schön Dumm, wenn sie so ein Feature dann raus nehmen würden.

Habe mich damit abgefunden und finde es in Ordnung so lange man sich auch alles so erspielen kann und man nicht gezwungen ist, Geld auszugeben.

CS war früher auch "umsonst". Wenn du es heute spielen willst, brauchst du früher oder später Skins und andere Dinge die es eventuell nur aus Kisten gibt, die teuer gekauft werden müssen, mit teuren Schlüsseln dazu. Ist das Item das du willst nicht drin, musst du noch mehr davon kaufen, bis du es hast. Oder du kaufst den Skin direkt für mehrere hunderte Euro... Nur damit die Waffe anders aussieht. Also was heißt brauchen, aber kein Spieler, der mehr als 1-2 mal im Monat spielt, hat noch Standard Skins drauf.
Leider alles normal heutzutage.
 
Da wollte einer wohl unbedingt Lionel Messi ...
 
Nachdem Apple bereits vor Jahren die In-App-Einkäufe für iOS wenigstens etwas sicherer gemacht hat, muss wohl erst auf jeder einzelnen Plattform ein solcher Fall publik werden, ehe auch dort diese Lücke geschlossen wird … von der Seite des Unternehmens verständlich - solange es keine gesetzliche Regelung gibt, wird damit Geld eingenommen. Obwohl: zumindest in Deutschland haben Einkäufe als solches gekennzeichnet zu werden, und zwar eindeutig. Ob dies umgesetzt wird, ist eine andere Frage ...
 
@Der_da: Die XBOX One ist auch sicher. Aber wenn man alles offen haben will und seinem Sohn freie Nutzung gibt, so geht auch das. Das ist so, als wenn man seinem Sohn den Zugriff auf den Tresor gibt und später jammert, wenn er das Geld aus dem Tresor verjubelt hat.
 
Ab einem gewissen Grenzbetrag müsste eine Warnung kommen, und zwar ob der Käufer eines Spiels, für das er schon bezahlt hat, noch ganz dicht sei weil er mehr als 100 Euro an zusätzlichem Geld auszugeben beabsichtigt. Microsoft ist nicht familienfreundlich, jetzt haben wir's.
 
@Lofi007: Microsoft bietet die Möglichkeit an dass jede transaktion von den Eltern abgenickt werden muss...nennt sich "parent's payment account", wer es nicht nutzt...tja was soll man sagen?
Auch wird bei jeder transaktion eine mail von MS ausgelöst um eben jene zu bestätigen.

Also Meldungen und Möglichkeiten gibt es meiner Ansicht nach genug...wenn man alles ignoriert hilfts halt nicht
 
reine Abzock Melkindustrie. Da wird oft mit der Dummheit, Unwissenheit, des Spielsüchtigen Kasse gemacht, das einem schwindelig wird.
 
@Nania: Das hat mit dem ausnutzen von Dummheit nichts zu tun. Das hat mit Medienkompetenz zu tun. Medienkompetenz gibt es halt nicht als Schulfach. LEIDER! Hier sind Schulen, Eltern und Gemeinschaft im Zugzwang. Der Vater sollte lernen seine XBOX richtig einzustellen. Schulen sollten schon in der ersten Klasse Medienkompetenz unterrichten anstatt die Kinder mit Dingen vollzupumpen die ein Leben lang nicht benötigt werden. Die Gemeinschaft sollte Gesetze fordern die eine Obergrenze von In-App-Käufen festlegen (z.B. max. 50 Euro pro Monat). Nicht ganz unschuldig ist auch die Kreditkartengesellschaft. Sie hätte den Vater nach 1000 Euro/Dollar benachrichtigen müssen. Die Spielsucht hat auch hier nichts mit zu tun. Schließlich kann man das Spiel sehr gut ohne zusätzliches Geld spielen! Wenn man sich Bilder (http://windowsarea.de/2016/01/kanadier-erhaelt-8000-dollar-rechnung-fuer-in-app-kaeufe-in-fifa/) ansieht, kann man ganz deutlich erkennen was Sache ist. Man sieht sofort dass man real zur Kasse gebeten wird! PS. Die Währung im Spiel heißt übrigens NICHT Dollar sondern Fifa Points. Hier ist also eine klare Trennung zu realem Geld!
 
@FileMakerDE:
Natürlich hat das etwas mit Ausnutzen zu tun. Diese Art von Micropayments hat vor allem 4 Zielgruppen. A) den Normalen User der eventuell ein paar € dafür ausgibt. b) dem Süchtigen, c) dem Reichen und d) dem Dummen/unerfahrenen.

Das Preis-Leistung Verhältnis bei nahzu allen Micropayments ist Wucher. Da es aber viele tuen, scheint sich der zu lohnen. Ich kann mir kaum vorstellen das Leute mit Verstand dafür verantwortlich sind. Das selbige wissen auch die Herstellter und versuchen sicherlich gezielt bestimmte Faktor zu manipulieren, dazu wird sicherlich auch die Dummheit bzw. Naivität des Nutzer gezielt in Augenschein genommen.

Und alleine der Fakt das bei einem Spiel, dessen Anschaffungswert bei 60€ liegt, die Möglichkeit existiert weitere tausend an € auszugeben, zeigt das Dummheit/Unerfahrenheit gezielt ausgenutzt wird. Denn bitte wer würde denn, außer er ist dumm und unerfahren soviel ausgeben (ausgenommen er ist reich). Eine Warnung seitens den Spiel würde den reichen, der es will, wohl kaum abhalten weiter auszugeben, oder?
 
@Andy2019: A) macht es freiwillig, B) sollte einen Arzt aufsuchen, C) den juckt es nicht und D) Vor Dummheit schützt gar nichts.
 
@topsi.kret:
Punkt D) Vor Dummheit schützt gar nichts, ist so nicht ganz korrekt, gerade für Schutzbefohlene (<18 Jahre). Viele gesellschaftliche Verpflichtungen oder Konsummöglichkeiten ergeben sich erst bei einem Gewissen Alter?
 
@Andy2019: Schutzbefohlene über 18 sind Leute, die aufgrund entzogener Mündigkeit nicht geschäftsfähig sind. In diesem Falle wäre der Vormund sowieso verantwortlich.
 
@topsi.kret:
Das handelt sich um einen Tippfehler. Natürlich meine ich <18 und nicht >18.

Aber auch mit deinem Beispiel gibts du einem Argument welches Punkt D) wiederlegt
 
@Andy2019: Ich kann leider keine Gedanken lesen, daher muss ich davon ausgehen, dass Dein per "Abschicken" in die Welt rausposaunter Text auch dem entspricht, was Du mitteilen wolltest. Und jemand unter 18 ist nicht automatisch dumm.
 
@topsi.kret:
"Und jemand unter 18 ist nicht automatisch dumm." Das behaupte ich auch nicht. Dennoch werden solche Gruppe gezielt von der Gesellschaft in Schutz genommen, um eben nicht aufgrund von Dummheit jede Dummheit zu begehen.
 
@Andy2019: Und wo ist jetzt der Bezug zum "Ausnutzen"?
 
@topsi.kret:
Der Bezug zum 'Ausnutzen' steht in meinem Vorkommentare
 
@Andy2019: Ausnutzen kann man eine Zwangslage. Wo war der Zwang? Offenbar wurden diese Zahlungen über den Account des Vaters getätigt. Dass dieser nicht geschäftsfähig wäre, geht aus dem Artikel nicht hervor.
 
@topsi.kret:
Liest du den auch meinen Beitrag? Ausnutzen kann man vieles, unter anderem eben auch die Dummheit und Unerfahrenheit. Das ist möglich. Punkt. Nichts was eine Diskussion bedarf.
Diskutable ist meine Meinung, das diese Möglichkeit mehr oder weniger gezielt in Punkte Micropayments verwendet wird.
 
@Andy2019: Mit beschränkter Sichtweise mag das stimmen. Der aufgeklärte, mündige Bürger sieht darin lediglich ein Angebot auf dem Konsumermarkt, welches man annehmen oder auch ignorieren kann. Jeder ist für sich selber verantwortlich. Die Schuld immer bei anderen suchen ist allerdings ein nicht mehr selten vorkommendes, deutschen Phänomen, weil offensichtlich viele nicht mal mehr in der Lage sind, Verantwortung für sich selber zu übernehmen.
 
@topsi.kret:
In dieser Hinsicht gibt es einfach kein Schwarz/Weiß. Es gibt viele Grundabstufungen. Nach deinem Kommentare dürfte es dann ja auch sowas wie Betrug nicht geben dürfen, denn jeder ist ja für sich selber Verantwortlich.

Das dies auf die Realität kaum anwendbar ist, sollte wohl relativ eindeutig sein. Wo nun jemand persönlich seine Grenze sieht ist Ansichtssache. Richtig Schwierig für Verantwortliche die damit Gesellschaft und Gesetz prägen. Denn hier gibt es kaum ein richtig order falsch. Sondern welcher Weg gefällt einem Besser.

Ich persönlich empfinde Micropayments allgemein als sehr fragwürdig. Seine zusätzliche einfache Konsumierung, im Kontext einer erfreulichen Erfahrung (Spiel) und dessen Möglichkeit zur Ausnutzung von bestimmten Konsumentengruppen (Kinder) sollte spätestens eine Kontrollinstanz hervorrufen. Ich selber würde jegliche art von Restriktion in solchen Bereich mehr als nur begrüßen. Meiner Meinung nach dient es zu 90% dazu den Süchtigen und den Dummen/Unerfahrenen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
 
@Andy2019:
Warum machst Du jetzt einen Nebenkriegsschauplatz auf? Was hat Betrug (Täuschungshandlung eines Täters) damit zu tun?

Die Kontrollinstanz heißt "Eltern". Kinder sind per Gesetz nicht geschäftsfähig.
Du verlangst eine Einschränkung jener, die damit durchaus umgehen können, weil es welche gibt, die es nicht können. Zum Glück geht es nicht nach Dir, denn solche Regulierungswut schränkt viele in ihrer Freiheit ein.
 
@topsi.kret:
Du hast erwähnt 'Jeder ist für sich selber verantwortlich'. Einer Täuschungshandlung impliziert einen Getäuschten. Demzufolge wäre er nach deine Argumentation selber Schuld. Ich wollte damit nur ausdrücken das deine Aussage 'Jeder ist für sich selber verantwortlich' meiner Meinung nach eine Naive Aussage ist und viele andere Facetten des Bereichs perse ausschließt.

Einschränkungen in gewissen Bereichen ist nun mal eine Möglichkeit die eine Gesellschaft wahrnehmen kann, oder eben auch nicht. Du stellst die alleinige Möglichkeit von Einschränken als Falsch dar. Da bin ich eben anderen Meinung, je nach Situation ist dies anderes zu Beurteilen.

Wenn du absolute Uneingeschränkt leben willst dann bist du ein Anarchist. Hier leben wir nun mal nach bestimmten Richtlinien, ob du sie nun gut findest oder nicht. Ich möchte mit meiner Argumentation verdeutlichen warum ich eine Einschränkung in diesem Bereich für Sinnvoll halte, du darfst gerne andere Meinung sein.
 
@Andy2019: Das war die Definition aus dem Strafgesetzbuch, und nicht meine Argumentation.
Es gibt ja wohl einen Unterschied zwischen Betrug und diesem Fall hier. Hier ist kein betrug, da der Kauf via XBOX bestätigt werden muss und es pro Aktion eine Bestätigungsmail gibt.

Die Einschränkung betrifft die Mehrheit. Nur eine Minderheit kann offenbar nicht mit der Frfeiheit umgehen, selbst zu entscheiden, ob und wieviel sie für InGame ausgeben. Ich bin bei CandyCrash Soda Saga bei Level 350, ohne je ein Cent ausgegeben zu haben. Andere haben Spaß daran, aufgrund von Vorteilen, die ihnen InGame-Käufe bieten, das Spiel schneller zu meistern. Warum willst Du diesen Menschen diese Möglichkeit nehmen? Kontrollsucht, Allmachtsfantasien? Du kannst nicht jeden vor sich selbst schützen, und Du kannst nicht andere dafür büßen lassen, dass einige wenige vor sich selber beschützt werden müssen.

Und um auf diesen Fall zurückzukommen: Der Vater, über dessen Account und KK das Ganze lief, hat hier wohl einfach mal unterschätzt, was passieren kann.

Anarchie ist die höchste Form gesellschaftlichen Zusammenlebens, da sie ohne Regeln auskommt. Wird nie funktionieren. Aber darum geht es nicht. Du treibst es auf die Spitze, argumentierst mit überspitzten Beispielen, um einen Schuldigen in diesem Fall auf alle Fälle im Bereich der Anbieter zu suchen und zu finden. Dabei ist die Sache ganz einfach. Daran ändert auch nichts, dass Du gerne den Verbotsdiktator spielen willst, nach dem Motto "Wenn ich was zu sagen hätte ... " Zum Glück hast Du das aber nicht.
 
@topsi.kret:
" Warum willst Du diesen Menschen diese Möglichkeit nehmen? Kontrollsucht, Allmachtsfantasien? "
Das habe ich so nicht geschrieben. Ich will die Möglicht nicht entfernen, sondern mit Restriktionen versehen. Beispiel Glückspiel (Poker). Erkläre mir warum das eine Richtlinienen unterworfen ist, das andere aber nicht?

"Du treibst es auf die Spitze, argumentierst mit überspitzten Beispielen, um einen Schuldigen in diesem Fall auf alle Fälle im Bereich der Anbieter zu suchen und zu finden"
Das tue ich nicht. Hier wird als Hauptschuldiger vor allem der Vater erwähnt. Ich will ein Gegengewicht dazu aufbauen, da ich der Meinung bin das der Softwarehersteller auch eine Teilschuld mit sich trägt.

Und abgesehen davon, wie schuldig der Vater ist, hängt für mich ganz davon ab wie die Einstellungen an der XBox im default durchgeführt werden. Es ist für mich ein erheblicher Unterschied ob die Xbox eine Abfrage für die KK im default aktiviert hat und manuel deaktiviert werden muss. Oder diese perse deaktiviert ist und manuell aktiviert werden muss. Sicherlich spielt dann noch der allgemeine Wizard eine Rolle, welcher das Anlegen eine KK begleitet. Aber es ist nun mal so das nicht alle Menschen Technik affine sind. Ich bin Software Entwickler und kann dir sagen das die meisten Menschen selbst einfachste Handlungsanweisungen nicht verstehen, was auch nachvollziehbar ist wenn es Menschen sind die noch nie damit etwas zu tun gehabt haben. Würde ich meiner Mutter eine Xbox hinlegen und ihr sagen, richte eine KK ein und versehe dies mit einem Kennwort, sie würde daran scheitern
 
@Andy2019: Den Kauf mit KK mittels Store auf einer XBOX muss man 2 Mal bestätigen, da steht die Währung und die Hälfte der KK-Daten. Also bitte, komme mir nicht damit, dass das alles Raketentechnik sein soll.
 
@topsi.kret:
Was ist den so schwer daran einfach nur das zu lesen, was ich tatsächlich schreibe.
Ich gebe nur ein Gegengewicht und marke Punkte an die auch bedacht werden sollen. Inwieweit diese für diesen speziellen Fall zutreffen versuche ich erst garnicht zu beurteilen.

Aus Erfahrung spreche ich aber das solche Punkte viel öfters vorkommen, als einem lieb ist. Zum Teil liegst am dümmst anzunehmenden Enduser, aber auch schlicht an missverständliche Bedienungskonzepte, doppeldeutigkeiten oder an nicht erwähnten default Einstellungen oder nicht erwähnten Informationen.

Alleine das in diesem Fall mit einer Konsole für ein und das selbe Spiel überhaupt so eine hoche Summe in einem Monat anfallen kann ist mindestens ein Beweis dafür das das Konzept, welches da verwendet wird, nicht Kundenfreundlich ist.
 
@Andy2019: Da es nicht jedem Zweiten User passiert, würde ich eher andersrum denken: Offenbar hat es hier einen besonders dummen User erwischt. Man kann eben nicht alles idiotensicher machen, irgendeiner schafft es immer. Und mehr als 2 Mal nachfragen und bestätigen müssen, sollte nun wirklich nicht nötig sein, um das zu schnallen. Und dass die KK des Vaters ein Limit jenseits der 8000 Dollar hat, ist auch nicht gerade geistreich.
 
@topsi.kret:
Ich möchte dich in deiner Kernaussage gar nicht korrigieren. Es sind schon einige Dumme Umstände zusammen gekommen.
Nicht destotrotzt halte ich es einfach für falsch, das in einem (1x) Spiel eine solche Summe überhaupt ausgegeben werden kann.
Meiner Meinung nach müsste bestimmte Defaulteinstellungen bei solchen Geräten viel stärker reguliert werden.

Ein persönlicher vergleichbarer Fall: Ich gehöre noch zu den wenigen Menschen die keinen Datentarif bei Ihrem Mobilfunkanbieter haben und auch gar keinen wollen. Vor einigen Tagen gabs ein Smartphone wechsel. Beim neuen Handy wurde ich weder darüber informiert, das std. der Datenaustausch über den Mobilfunkanbieter aktiviert ist, noch wo ich diese Einstellung zu ändern habe. Nun da ich auch zu den weinigen Menschen gehöre die nicht alle 1-2 Jahre ihr Handy wechseln, entfiel mir der Gedanke diese Einstellung zu überprüfen. Es fiel mir aber relativ schnell auf, schnell Einstellung angepasst (Sache somit erledigt, dachte ich zumindest). Etwas später merkte ich aber das mein Handy nachwievor Daten über den Mobilfunkanbieter versendet. Ich musste mehrfach die Einstellungen überprüfen, bis ich merkte das ich zu wenig eingestellt habe. Unter dem Einstellungsmenü 'Datenverbindungen' habe ich eingestellt das nur ein Datenaustausch über Wlan erlaubt ist. Deaktivieren musste ich aber über Einstellungsmenü 'Mobilfunktarif' den Datentarif. Resultat einige € an Mehrkosten für diesen Monat. Ich bin aber IT-Ingenieur, habe eine Affinität gegenüber technischen Sachen und kenne einige Fallstricken. Aber selbst bei mir kann ich sowas nicht 100% ausschließen. Die meisten die ein Smartphone benutzen wollen oder können sich gar nicht so technisch damit auseinander setzte wie unsere einer. Sind diese jetzt damit Dumm?

Für mich treffen in dem eigentlich Fall des Berichtes drei Dinge zu.
1) Fehlerhaftes Verhalten des Konsumenten (Dummheit, zu geringe Aufmerksamkeit)
2) Schlechte Kundenfreundlichkeit in der Bedienung des Anbieters (Konsole, Spiel)
3) Gewinngeilheit des Anbieters (Konsole, Spiel)

Wobei ich persönlich denke das Punkt 2) in den meisten Fällen nicht auf Basis schlechter Programmiere oder falschen Entscheidungen resultiert, sondern einfach das Result aus Punkt 3) sind.

Ergänzend würde ich den Fall so bewerten: Sofern der Anbieter nicht nachweisen kann das der Konsument eine Möglichkeit nicht limitierter Ausgaben bestätigt hat (und das nicht in der 1000 Zeile seiner Richtlinien), wäre die logische Konsequenz den Transfer von Ware|Kapital rückgängig zu machen.
 
@Andy2019: Ich glaube das hat nichts mit Dummheit/Unerfahrenheit zu tun. Ein auf der Grundlage, dumme oder unerfahrene Nutzer zu benötigen, aufgebautes Geschäftsmodell wäre zum Scheitern verurteilt, und die paar Leute die so gut betucht sind, dass sie beim Geldausgeben nicht nachdenken müssen, machen den Braten für die Entwickler auch nicht fett.

Allerdings scheint das Geschäftsmodell mit teueren Micropayments recht erfolgreich.

Vielmehr dürften hier in vielen Fällen - ähnlich wie bei einem Spieler - das Belohnungszentrum der Nutzer angesprochen werden, sowie das Bedürfnis "besonders" zu sein bzw. das Geltungsbedürfnis, oder aber auch die Ungeduld. Zu mühselig langsam voranzukommen? Mit Geld gleich mal zum schnellen "Erfolg" (wie besser ausgerüstet, höherer Level, ...). Zu ununterscheidbar in der grauen Masse? Mit Geld gleich mal einen Skin gekauft. Hilfreich dabei ist, dass ein "süchtig machendes" Spiel einiges davon befeuert (Wartezeiten für Geld verkürzen - gleich weiter spielen!). Und die Überschaubarkeit der einzelnen Beträge (ein paar Euro hier, ein paar Euro da) sorgt dafür, dass das Gefühl für "Meine Güte so viel ausgegeben" sich nicht so aufdrängt als würde der Betrag am Stück gezahlt.

Hier werden schlichtweg Motivatoren für Eigenschaften von Menschen geboten, die ganz normal in dessen Natur liegen. Und zwar in der breiten Masse zuverlässiger als die Eigenschaften "Dummheit" und "Unerfahrenheit" ;)
 
@FenFire:
"Hier werden schlichtweg Motivatoren für Eigenschaften von Menschen geboten, die ganz normal in dessen Natur liegen. Und zwar in der breiten Masse zuverlässiger als die Eigenschaften "Dummheit" und "Unerfahrenheit" ;)"

Sich von sowas motivieren zu lassen, ist das selbe wie ein Kind mit einem Lolli ins Auto zu locken. Die Eigenschaften "Dummheit" und "Unerfahrenheit" kommen dann ins Spiel wenn Personen die Motivation/Gewinn kaum ins Verhältnis des Nutzen/Kosten setzen können.
 
@Andy2019: Ich finde "Dummheit" und "Unerfahrenheit" nach wie vor zu schnell geurteilt. Insbesondere da auch "Dummheit" in dieser Art angewandt interpretationsfähig ist - der eine findet es völlig okay, 10 EUR für irgendeinen Skin auszugeben, der andere empfindet es als überteuert. Wer hat Recht? Letztlich geht es auch darum, wie viel Geld die Leute zu Verfügung haben und wie ihre Präferenzen dieses auszugeben liegen.

Nutzen/Kosten sind bei diesen Micropayments sowieso sehr subjektiv - dem einen mag eine rasche Befriedigung seines "ich-will-aber-jetzt-weiterspielen" 10 EUR wert sein, dem anderen nicht, und ein dritter hat im Augenblick so ein starkes Bedürfnis weiter zu spielen, dass er die 10 EUR jetzt ausgibt, es später aber bereut bzw. befindet, dass der Spielspaß es nicht wert war. Welcher von diesen dreien ist "dumm" oder "unerfahren"?

Wenn Du die Befriedigung akuter Bedürfnisse zu Kosten, die man später bereut oder die man sich bei "objektiver" Betrachtung eigentlich nicht leisten kann/sollte, grundsätzlich als "dumm" oder "unerfahren" bezeichnen möchtest, dann finden wir auch in vielen anderen Bereichen (z.B. Ernährung, allgemein Konsum, ...) jede Menge Dumme und Unerfahrene. Und zwar so viele, dass die Menschheit insgesamt erschreckend doof wäre ;) (nun gut... beim Anblick so mancher Fahrgäste im ÖPNV scheint dieses These auch nicht ganz abwegig... wie unbegreiflich selbst einfache Konzepte wie "zuerst aussteigen, dann einsteigen" zu sein scheinen...)

Im konkret vorliegenden Fall der FIFA-Ausgaben würde ich persönlich zu "die wollen sich nur um die Zahlungsverantwortung drücken" tendieren (wobei ich Dir hier Recht gäbe: es ist schon etwas dumm, erst zu kaufen und sich dann auf diese Weise aus der resultierenden Zahlungsverpflichtung stehlen zu wollen, die Erfolgschancen würde ich als gering einschätzen), oder aber sie sind tatsächlich so "dumm" und haben es nicht gewusst (für Unerfahrene gibt es sicherlich genug "Sie kaufen jetzt für echtes Geld", "Jetzt mit Kreditkarte bezahlen" Texte beim Kaufvorgang zu sehen, und die Bestätigungs-E-Mails "vielen Dank für Ihren Einkauf" existieren ja auch noch).
 
@FenFire:
Bin absolute deiner Meinung, sowohl was als Dumm/Unerfahren bezeichnet werden kann (Sache des Interpreters), sowie das der geprellter versucht da nun irgendwie herauszukommen.

Das einzige was ich Ausdrücken möchte ist, das Micropayments an sich sehr fragwürdig sind, und Elemente eines gezieltes ausnutzen bestimmter Konsumentengruppen aufweist.
 
@Andy2019: 99,99 Euro würde ich nicht Micropayment bezeichnen. Stell dir mal vor, du kaufst im Monat für 8000 Euro Musik oder Filme (evtl. sogar mit Bargeld). Da wird dich auch keiner warnen. Allerdings finde ich das die Kreditkartengesellschaft hier mitschuld trägt, weil es sich um eine Unregelmäßigkeit handelt wenn die Karte mit über 1000 Dollar belastet ist, wenn er sonst nur "Kleinigkeiten" kauft. Was noch hinzu kommt ist, dass ständig und überall mit der Dummheit von Menschen Geld verdient wird. Jedes Spiel das In-App-Käufe anbietet ist in meinen Augen abzocke. Aber selbst schuld wenn man solche Spiele kauft. Und wie ich schon oben geschrieben habe ist das Schulsystem nicht ganz unschuldig an dieser Dummheit der Menschen, denn dieses Beispiel zeigt nur, dass es immer wichtiger wird Medienkompetent zu sein... Der Vater ist jedenfalls selbst schuld an dieser Situation.
 
@FileMakerDE: "Die Währung im Spiel heißt übrigens NICHT Dollar sondern Fifa Points. Hier ist also eine klare Trennung zu realem Geld!".

Das stimmt, aber mann muss FIFA Points explizit kaufen und dort wird die lokale Währung angezeigt. Jedenfalls war dies so bei FIFA 14 oder 15 bei meinem kleinen Bruder.
 
@Mobius1991: Da steht sinngemäß: Willst du 16 Points für 9,99 Euro kaufen?
 
@Nania: Man muss das 2 Mal bestätigen UND bekommt eine Mail mit Rechnung. Daher hast Du recht, Abzocken kann man damit wirklich nur die Dummen.
 
"vor allem keine xbox" .... genau, böse xbox. die ist an allem ja schließlich schuld, und hat der familie auf nebulösen wegen das geld aus der tasche gezogen.
 
Verdient. Pass auf dein Balg besser auf.
 
Kann man das wirklich nicht wissen, das diese Daddel-Boxen zu 90% dazu da sind, um dem Hersteller davon (zusätzliches) Geld in die Tasche zu spülen ? ;-)
 
Naiv? Wie kann man jemals davon ausgehen, dass EIN Vollpreis-Spiel In-Game Transaktionen von 5000 Euro bietet? Da wäre mir auch nie als real erschienen. Wenn man vom Strafbestand des "Wucher" (Es müssen Leistung und Gegenleistung in einem „auffälligen Missverhältnis“ zueinander stehen. ) ausgeht, dann sollte hier eher MS das Problem bekommen. Was soll denn bitte den bei einem Spiel eine Bezahlung von 5000 Euro rechtfertigen??
 
@DailyLama: genau das frag ich mich auch. Wir da mit Goldbällen gespielt?
 
@DailyLama: Du hast das Gesetz zu sehr vereinfacht: § 138
Sittenwidriges Rechtsgeschäft; Wucher
(1) Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstößt, ist nichtig.
(2) Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen.

Ein Missverhältnis Vermögensvorteil / Leistung ist nicht ausreichend. Ein iPhone 6 Plus kostet in der Herstellung geschätzte 216 Dollar, wird hierzulange aber für über 800 Euro verkauft. Ist aber trotzdem kein Wucher, sondern einfach teuer.
 
@DailyLama: Eben sowas wird bewusst ins Spiel eingebaut. Darauf bauen die halt das es Neppen da draußen gibt, die für son dümmliches Fußballspiel Haus und Hof verscherbeln. Kasse machen um jeden Preis.
 
was bekommt man denn bei FIFA für so viel Geld?
 
@bulb82: Eine Menge Coins
https://www.origin.com/de-de/store/buy/fifa-16/pc-download/currency/12-000-fifa-16-points
 
Psycho Dad's way!

https://www.youtube.com/watch?v=kl1ujzRidmU
 
Aus dem Grund zahle ich bei Google Play, iTunes, Steam und dem E-Shop nur mit Geschenk Gutschein Karten, damit ich erstens nicht in Versuchung gerate, zweitens nur das abgebucht werden kann was auch wirklich da ist und drittens ich den Überblick besser behalten kann wie viel Geld ich wo reinpumpe.
 
würd den sohnemann in einen club schicken und dann 5x in der Woche trainieren lassen, statt vor der xbox zu verblöden
 
Warum hinterlegt man die Kreditkartendaten in so einem Dienst wenn man Kinder hat. Denken scheint inzwischen ein exklusives Gut geworden zu sein. Allen voran wenn es bei diesen Diensten wie XBL und PSN die Möglichkeit von Prepaid Karten gibt zum Guthaben aufzuladen. Damit bleibt das Risiko überschaubar.
 
@JTRch: An sich schon richtig, trotzdem finde ich, das der Anbieter (EA / MS) dafür verantwortlich ist, das sich eine Zahlung nicht so leicht ausführen lässt. Dann muss halt eine doppelte Abfrage evtl mit PIN/TAN per Handy erfolgen oder so. Kann ja nicht so schwer sein.
 
@EinerVomPack: PIN/TAN aufs Smartphone... Der CCC rät davon ab! Es gibt eine PIN-Abfrage. Diese ist normalerweise aktiviert und sie ist vom Vater deaktiviert worden. Außerdem kann man auch bei der XBOX einen Benutzeraccount anlegen. Warum hatte der Sohnemann keinen eigenen Account? Schon alleine wegen Jugendschutz wäre das angebracht gewesen! (Spiele ab 18)
 
@FileMakerDE: Okay, wenn diese Funktion vorhanden ist, hab ich nix gesagt (hab keine XBox). Dann ist es natürlich die eigene Dämlichkeit.
 
Das Problem ist ja auch, das die Hürden um eine Zahlung auszulösen viel zu niedrig angesetzt sind. Vermutlich mit Absicht.
 
@EinerVomPack: Eine Zahlung auslösen ist nicht schwierig... Sie abzuschließen indes schon... Anklicken kann ich ja auch im Internet viel was noch lange nicht heißt das ich auch wirklich fertig bestelle. Die Frage ist nur ob ich die Zahlung abschließen kann, wenn ich den PIN nicht kenne, oder den CVC (Card Validation Code) auf der Rückseite der Kreditkarte... In Deutschland gibt es außerdem seit 2014(?) die Regelung, dass überall wo ich was gegen Geld bestelle mit "Jetzt Kostenpflichtig bestellen" bestätigen muss. Also noch mehr kann man ja wohl nicht gegen die Dummheit der Menschen machen!
 
@FileMakerDE: Nicht ganz. Bei Amazon kann ich z.B. in der App mit einem einzigen Klick bestellen und bezahlen, ohne vorherige Bestätigung oder Abfrage oder Warenkorb. Einfach auf der Prduktseite Kaufen klicken und das wars. Klar, man muss es vorher einrichten und ja, man kann den Auftrag wieder stornieren. Aber möglich ist es.
 
@FileMakerDE: und auch PayPal geht ohne Bestätigung, und neuerdings kann man das Login "zum schnelleren Zahlen" sogar irgendwie speichern - da wird auch keine CVC mehr abgefragt.
Und was nützt der "Jetzt kostenpflichtig bestellen"-Button. Ist doch egal ob da nun das oder "Kaufen" draufsteht, es ist keine Hürde, diesen anzuklicken.
Lesen und verstehen ist eh nicht das selbe.
 
@EinerVomPack: All diese 1-Klick-Payments müssen aber von Verbraucher eingerichtet und explizit aktiviert werden. Macht man sowas auf einer Konsole oder PC die keinen getrennen Benutzerkonten haben?
 
Ich weiß nicht, wie das bei der X-Box konfiguriert wird, aber es kann nicht sein, daß ich z.B. über mein Microsoft- Konto für 5 Euronen ein kleines Progrämmchen für mein Handy kaufe und damit die von den Kindern genutzte XBox uneingeschränkten Zugriff auf meine Bankverbindung erhält. Meines Erachtens handelt es sich um Betrug, und ein Gericht muß klären, ob: Die Zustimmung des Karteninhabers vorhanden war, und ob die die Gegenleistung einen Wert in Höhe des Betrages hat.
 
@AWolf: Die Zustimmung des Inhabers hat Microsoft in dem Augenblick, als er die Kreditkarte im Account gespeichert hat und den Nutzungsbedinungen zugestimmt hat. Da wird mit sicherheit auch der Bezahlvorgang erläutert mit der Tatsache, dass man mit einem Klick ohne weitere Abfrage kaufen kann. Weiß zwar nicht, wie es konkret aussieht, da ich keine Xbox habe, aber in irgend einer Form wird MS sich schon abgeschert haben.

Zum Gegenwert: Andere Spieler müssten für die gekaufte Ingame Währung wohl Monatelang spielen. Daher ist der Gegenwert durchaus vorhanden.
 
@AWolf: Wenn man mit Kreditkarte bei MS einkauft muss man seine PIN eingeben. Egal wie hoch der Betrag ist. Man kann allerdings seine PIN deaktivieren. Wer die PIN-Abfrage an einem "öffentlich" zugängigen Benutzeraccount (der Sohnemann sollte seinen eigenen Account haben-schon allein wegen Jugendschutz) speichert, braucht sich nicht wundern wenn sowas passiert. Außerdem stelle ich mir die Frage wie lange der Sohn zocken musste um 8000 Dollar zu "verspielen". Dieser Vater handelt also wirklich grob fahrlässig und noch dazu hat er irgendwie seine elterlichen Pflichten vergessen. Es geschieht im also recht... wie ich finde.
 
Ich habe aus den Kommentaren herausgelesen, dass man bei dem Spiel für echtes Geld sogenannte Coins kaufen kann. Jetzt stellt sich mir die Frage, was man mit diesen Coins machen kann? Oder besser: Was man alles wie oft tun muss, damit ein solcher Betrag zustande kommt? Mir scheint, dass Ingame-Bezahl-Konzept hat hier eindeutig eine Schieflage wenn jemand in der Lage ist innerhalb eines Monats so viel Geld in einem Spiel zu lassen. (Ich gehe von einem Monat aus, da eine Kreditkartenabrechnung üblicherweise monatlich erfolgt.).
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