Programmiersprache des Jahres 2015: Totgesagte leben länger

Im Ranking der Programmiersprachen steht nun der Sieger für das vergangene Jahr 2015 fest und wir haben es mit einem sehr alten Bekannten zu tun. Zuletzt lag schlicht einmal mehr Java an der Spitzenposition, was nicht wenige durchaus verwundern ... mehr... Quellcode, Code, Programmierung, Programmiersprache Quellcode, Code, Programmierung, Programmiersprache Quellcode, Code, Programmierung, Programmiersprache

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Ja und wo liegt liegt Swift denn nun? Swift ist in einem Jahr von Platz 25 auf Platz 14 vorgerückt, für alle die sich fragen wofür der Autor bezahlt wird.
 
Visual Basic .Net ist eine Perversion... Die Syntax ist so eckelhaft.
 
@happy_dogshit: ???
Warum?
Ist doch sauber und übersichtlich, ohne nervende Klammern und unnötige Semikolons...
;0)

Ich versuche gerade beruflich den Umstieg von VB zu C# und finde mich nur sehr schlecht rein. Aber bin auch fast 30 Jahre mit BASIC super zurecht gekommen.

Allerdings hat es bei JAVA auch noch nicht gefunkt...
 
@itChOW: VB6-Syntax war noch kompakt und einfach lesbar. VB.net-Syntax ist extrem ausschweifend und dadurch IMHO schlecht zu lesen. Zumindest wenn man mehr als nur die Grundfunktionen dieser Sprache nutzt.
Für mich hatte die VB6-Syntax früher durchaus ihren Charme. VB.net-Syntax finde ich zum Davonlaufen. C++ und C# sind mir da 10x lieber.
 
@itChOW: Ich kann mich für verbale Syntax wie bei VB und Pascal auch nicht begeistern. Als "Visueller" und "Nonverbaler" Denker nervt mich jedes unnötige Wort im Syntax-Umfeld da es mich vom Wesentlichen abhält. Ich will Programme schreiben keine Romane, Worte für Syntax implizieren für mich nur falsche (Teil-)Konzepte dafür was eine Anweisung wirklich tut. Die Essenz von Logischen Operationen lässt sich mit Worten eben nur mühselig umschreiben und Symbole und Farben lassen sich geistig sowieso viel schneller verarbeiten und nehmen weniger Platz weg.

Aber soweit ich das nachvollziehen kann ist die VB Syntax doch recht gelungen für Einsteiger oder "Gelegenheitsprogrammierer" die sich nicht so viele implizite Konventionen merken wollen/können oder weniger Abstrakt denken. Wobei dann bei VB.net mein Verständnis auch langsam aufhört... VB ist eben schon sehr verbos und die durch .Net angeflanschten Konzepte lassen sich nur durch noch mehr Text unterbringen, was ja konsistent ist aber lust das zu lesen oder zu tippen hab ich nicht, das hat ja schon Grundzüge von ner esoterischen Programmiersprache.

Ergänzung:
Zu Klammern: Wie gesagt Typ/Geschmackssache
Semikolon: Whitespace als Token ist eine fahrlässige Designentscheidung, da gibt's keine Ausreden, so komfortable und optisch ansprechend es auch sein mag. Wobei zumindest in VB weniger bzw garnicht kritisch.
 
@SiTHiS:
Ich kann die Kritik ja sehr gut verstehen, nur kann man diese halt eben genauso wieder zurück geben, wenn man halt vom VB-Lager kommt.

VB-Lager meckert über die vielen Klammern, C#-Lager über THEN und END.

Warum muss dieses VOID da stehen??? Ist mir inzwischen klar xD

Und wenn ich über mehrere Zeilen arbeite finde ich es eigentlich übersichtlicher, wenn am Zeilenende ein "_" steht der mir signalisiert, dass der Code in der kommenden Zeile weiter geht.

Tippen braucht man ja zum Glück im Studio kaum noch dank der Intellisense.

Naja, muss mich jetzt halt in C# hinein finden, was auch kein Hexenwerk sein wird.
 
@itChOW: Klar letztendlich gewöhnt man sich an alles. Wo wir aber schon bei C# und Visual Studio sind, vielleicht helfen dir die Extensions Viasfora und SuperCharger weiter. Steigern die Codelesbarkeit ungemein, gerade auch weil C# so Klammerlastig ist und helfen durch die individuelle Farbgestaltung/Schriftformatierung auch beim Auseinanderhalten von Keywords.
 
@itChOW: Then und End sehe ich persönlich überhaupt nicht als Problem. Richtig ausschweifend wird VB-Syntax erst bei den Dingen, die ab .net 2.0 so drangeflanscht wurden.
 
Geht nichts über C#!!!
 
@heidenf: D#
 
@heidenf: F# XD
 
@Alexmitter: Du hast E# ausgelassen.

stdout.println("Hello, world!");
 
@heidenf: Ich finde es schade, dass es keine WPF bzw. Implementierung geben wird!
 
@happy_dogshit: Du kannst WPF Anwendungen nicht nur durch XAML sondern auch programatisch implementieren. Allerdings ist XAML zu bevorzugen, weil dadurch eine bessere Trennung möglich ist.
 
@heidenf: Doch.... C
 
@Windowze: Definitiv nicht! Habe mit C meine "Karriere" begonnnen (Pascal zähl ich mal nicht mit) und wenn man effizient moderne Software entwickeln möchte, dann kannst du C vergessen. Es mag immer Spezialfälle geben, wo man zu C greift, aber in den letzten 20 Jahren hat C im Bereich der industriellen Software/Anwendungen bei mir nicht die geringste Rolle gespielt. Gefragt waren da entweder Java oder C#. Und dabei waren die Projekte durchaus vielfältiger Natur!
 
Cobol auf Platz 23 :D
Herrlich. Damit hab ich in meiner Ausbildung 2009 programmieren gelernt ^^
Schon damals liefen wetten, dass es schlussendlich bald stirbt. Mit ca 0.8 % am Gesamtmarkt kann man aber bei weitem nicht von tot sprechen ^^
 
@Mixermachine: Naja, man kann da schlecht von "Marktanteilen" sprechen, schließlich wird der Index nur anhand der Häufigkeit der Suchbegriffe in diversen Suchmaschinen erstellt (und auch nur anhand einer Plausibilitätsprüfung der ersten 100 Treffer, die oftmals uralt sind) und nicht daran, wie oft es in der heutigen Realität eingesetzt wird oder wie viele Zeilen Code damit geschrieben wurden.

Der Tiobe-Index ist eigentlich sehr umstritten und es wundert mich immer wieder, warum hier auf den verwiesen wird. Macht viel mehr Sinn gezielt Projekte zu zählen oder den Status von nur 6-12 Monaten reiner Programmierforen wie Stackoverflow auszuwerten, wie es der Redmonk-Index (http://redmonk.com/sogrady/2015/07/01/language-rankings-6-15/) oder PYPL (http://pypl.github.io/PYPL.html) zB machen. Da ist Java zwar auch weit oben, weil die Erklärung bzgl Mobile-Apps-Entwicklung die gleiche ist, aber C und C++ sind in der Regel hinter Websprachen wie PHP und Python. Und Cobol wird man in den Listen wohl sogut wie gar nicht finden. ^^
 
Ich fände eine Kombination aus C# und Swift super :)
 
FoxPro !?!?! das gibt's doch nicht, dass das immer noch vorkommt!?
 
@gill_bates: Verglichen mit FORTRAN ist das doch quasi noch brandneu. ;-)
 
@gill_bates: Habe mich, vor nicht all zu langer Zeit, mit CLIPPER rum schlagen dürfen. Dank DOSBOX läuft das Ding noch, bis die Abteilung im April dann dicht gemacht wird ;O)

Habe selbst noch 3 große Anwendungen die zumindest im Kern über FoxPro laufen.
Die eine soll seit 2004 in ein GROSSES System aus Waldorf überführt werden und "läuft" noch auf dem Stand von NT4.0 (unter Win 7) ;O)
(Nur bekommen die Fachleute es nicht gebacken...)

Eine Delphi-Anwendung geht jetzt in Rente - da ist eine VB.NET-Web-App als Ersatz da...
(Hab unseren Azubi mal von seinem C# weg geholt - er soll ja noch was lernen *grins*)
 
Kein Wunder C ist eine hardwarenahe Programmiersprache. Betriebssysteme müssen Hardware ansteuern...
 
Ich kann mir gut vorstellen, dass Java wegen Eclipse so beliebt ist (auch wegen dem sehr guten Debugging-Erlebnis (ich nenne das mal so)). Eclipse ist kostenlos und mächtig. Klar, es gibt für C# z.B. auch SharpDevelop kostenlos (hab ich sogar halbes Jahr professionell benutzt, dennoch musste ich ab und zu zu VS greifen), aber am Ende hat für mich persönlich Eclipse gepaart mit Java die Nase vorn. Wenn man dann auch noch mit GWT zu tun hat und es schätzen gelernt hat, kommt man um Java nicht herum. Gradle (geiles Bau-System) (basiert zwar auf groovy, hat aber mehr mit Java zu tun als mit allem anderen), Spock (gutes Test-System), Gabish (gutes Browser-Test-System), alles gute Tools, die mehr oder weniger auf auf Java basieren. Dann wäre noch Jira (geiles Bug-Tracking (und mehr) System) und Jenkins (gutes Bau-Server-System) zu nennen. Alles basiert auf Java. Auch die ganzen maven, ivy, usw. Repositories, voll mit Java Bibliotheken für alles mögliche. Alles kostenlos. Achja, LibreOffice-Extensions, programmiert in Java, kostenlos. Zwar nicht mein beliebtestes Programm, aber erwähnenswert. Für Java gibt es mehr Tools (alleine die Anzahl der VM's), als für alles andere. Android und die ganzen Apps, sind hauptsächlich in Java, Android kostenlos.

Also mich wunder es eigentlich jetzt nur noch, dass es Leute gibt, die es wundert, dass Java so beliebt ist. Ich würde zwar nicht überall und immer Java präferieren, ABER insgesamt gesehen ist für mich Java auch die Nr.1. Just meine Meinung dazu.
 
@NewsLeser: LibreOffice ist NICHT in Java programmiert!
 
@TiKu: Stimmt, ich hab mich falsch ausgedrückt. Ich meinte, dass auch in LibreOffice mit Java programmiert wird.
 
@NewsLeser: Ich persönlich finde Eclipse grauenhaft überfrachtet und extrem un-intuitiv verglichen mit Visual Studio, von dem es übrigens auch eine kostenlose Express Edition gibt.
 
@NewsLeser: Das habe ich mich auch gefragt, wie man sich darüber wundern kann. Deshalb ist es an den meisten Unis auch Pflicht, erstmal Java zu lernen (;
 
Jeder, der als Programmierer im Enterprise-Umfeld tätig ist, weiß, dass Java auch in 10 Jahren noch eine große Rolle spielen wird - warum auch nicht.
 
Ich hasse Java.
 
@alh6666: Weil? Würde mich interessieren ^^.
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