Anne Franks Tagebuch jetzt frei im Netz: Streit um Rechte geht weiter

Im Streit um das Urheberrecht der Tagebücher von Anne Frank haben nun zwei Franzosen Fakten geschaffen: Sie haben trotz des immer noch schwelenden Rechtstreits um das bekannte Dokument des kleinen, jüdischen Mädchens, das Original-Tagebuch als .txt ... mehr... Urheberrecht, Buch, Ebook, Anne Frank Bildquelle: Heather Cowper / CC BY Urheberrecht, Buch, Ebook, Anne Frank Urheberrecht, Buch, Ebook, Anne Frank Heather Cowper / CC BY

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Klassisches Beispiel dafür, wie kaputt das Urheberrecht ist. Diese wahnsinnigen Fristen (70 Jahre nach tot des Urhebers) nützen dem Künstler überhaupt nichts, sondern dienen der Aufrechterhaltung eines Monopols durch Verwertungskonzerne. Das ein Künstler ein Jahrzehnt nach Veröffentlichung überhaupt noch etwas an einem Werk verdient, dürfte die absolute Ausnahme sein. Jetzt könnte aber die Gesellschaft profitieren, wie zum Beispiel an der oben erwähnten wissenschaftlich aufbereiteten Version.
 
@dpazra: Du liegst falsch. Es Dient den "Künstlern" und deren Rechtsnachfolgern, z.B. den Erben. hier ist die Frage nur, wer der Autor ("Künstler") war. Anne Frank, das weiß jeder, hat das Buch geschrieben. Klar gilt hier erst mal ihr Sterbedatum. ABER, der Vater behauptete, an dem Buch mit geschrieben zu haben. Es gilt generell, dass der Tod des letzten Autors (bei mehreren) ausschlaggebend ist. WENN der Vater daran mitgeschrieben hat, dann wäre das schon richtig mit 2050. Viele Experten und Wissenschaftler bezweifeln aber, dass der Vater daran mitgewirkt hat.
Und der Rechteinhaber ist ein gemeinnütziger Fond und kein Verwertungskonzern!
 
@Scaver: Ich argumentierte für eine Befreiung von Copyright unabhängig vom Tod des Künstlers und stattdessen abhängig vom Datum der Veröffentlichung, deshalb sehe ich das Argument nicht.
Und wie gesagt, dass der Künstler solange nach der Veröffentlichung noch profitiert ist die absolute Ausnahme. Anne Franks Tagebücher sind in der Tat Ausnahmeveröffentlichungen. Mein Punkt bleibt bestehen, dass diese Gesetzgebung im Allgemeinen ein paar wenigen Verwertungskonzernen mehr nützt, als der Gesellschaft.
 
@dpazra: Sorry, aber da hast Du Unrecht. JEDER Künstler der noch lebt profitiert in irgend einer Form davon und sei es nur durch Tantieme usw. Denn das Künstler zu Lebzeiten Ihre Rechte vollständig abtreten ist eher die absolute Ausnahme!

Werke die jemand erstellt sollen auch grundsätzlich erst mal NICHT der Gesellschaft dienen, sondern jenen, die sie erstellen! Denn hier geht es um Berufe wie jeder andere auch, wofür man Arbeitet und Geld bekommen muss.

Und ganz ehrlich, ich finde das jetzige System besser als deine Idee vom Datum der Veröffentlichung. Wobei es kaum einen Unterschied macht, ob es 70 Jahre nach dem Tod oder 150 Jahre nach der Erstveröffentlichung wird!

90% der Künstler würden sonst mal eben nichts mehr machen und sich andere Jobs suchen. Da wird es in Hollywood, in Sachen Musik und Co. dann aber sehr Mau auf der Welt!

Und nur nebenbei: Copyright gibt es in der EU nicht und hat auch keine Bedeutung hier. Sprich ein Copyright aus den USA ist in der EU rechtlich nichts wert!

Man merkt an deiner Aussage, dass es dir nur um eines geht: Der Konsument (Du!) soll schneller und mehr Werke kostenlos bekommen können!
Die Gesellschaft interessiert dich doch nur so weit, soweit es deine Person in dieser Sache betrifft.
 
@Scaver: Immer diese Androhung damit, das Künster dann nichts mehr machen würden und alles den Bach runterginge. Früher lebten "Künstler", und ich rede hier quasi vom Altertum bis zum Spätmittelalter fast ausschließlich von Gönnern. Leben konnte kaum einer von dem Kram. Und gemeint sind hier mitunter die größten künstlerischen Genies, die die Welt je gesehen hat. Die Theorie ist schlichtweg Unsinn. Ich rede gar nicht davon, das das heutzutage auch so sein muss, aber ein Künster sollte solange für seine Werke Geld bekommen, wie er lebt. Fertig, alles andere ist Bezuschussung der Content Industrie, und die wird in diesem Staat mehr hofiert als in jedem anderen Land der Welt. Das führt mitunter dazu, das mir und vielen anderen langsam die Hutschnur aufgeht. Nirgends sind Bücher teurer als hier, nirgends zahlt man für JEDES Gerät das auch nur ansatzweise der Speicherung oder Abspielung von Werken aller Art fähig ist solche Abgaben. Hier werden alle unter Generalverdacht gestellt, raubmordzukopieren. Ich persönlich kaufe keine Bücher mehr in Deutschland und keine deutschen Bücher, und ich hab "tausende". Ich bezuschusse hier keinen mehr!
 
@Scaver:
"Es Dient den "Künstlern" und deren Rechtsnachfolgern, z.B. den Erben."

Das der Urheber zu seinen Lebzeiten entlohnt wird, einverstanden! Er hat die Leistung erbracht.
Aber warum sollten dessen Kinder, Enkel und Urenkel noch dafür entlohnt werden?
Welche Leistungen haben die erbracht um das zu rechtfertigen?

"90% der Künstler würden sonst mal eben nichts mehr machen und sich andere Jobs suchen."

Das halte ich für eine gewagte Vermutung!
Warum sollte es sich nicht mehr lohnen, wenn man seine Rechte nicht vererben kann?
Die Nachfahren von 90% der Menschheit müssen sich ihren Lebensunterhalt selbst verdiehnen.
Warum sollte das von Nachfahren von Künstlern zu viel verlangt sein?

"Da wird es in Hollywood, in Sachen Musik und Co. dann aber sehr Mau auf der Welt!"

Selbst wenn dem so wäre, was bezweifelt werden darf, wäre das nicht unbedingt ein Verlust, wenn man sich anschaut was heute so alles als Kunst "verbrochen" wird! ;-)
 
Ich finde das den Streit um dieses Werk ohnehin schon sehr krank. Ich meine ich bin Deutscher und musste mir schon von Geburt an anhören das ich schuldig bin an dem was noch vor meiner Geburt im zweiten Weltkrieg passiert ist. Das traurige daran ist das ich es noch nichteinmal überspitzt ausgedrückt habe.

Nunja, auf jeden Fall möge mir doch mal einer erzählen was daran besser ist, noch Jahre nach dem Tod des Mädchens das in dem Buch ihre Gedanken und ihr Leiden aufgeschrieben hat, daraus Profit, und den noch nicht einmal zu knapp, zu schlagen.

Also wenn ich das richtig verstehe muss ich mich für die Vergangenheit schämen, aber wenn man daraus noch Profit schlagen kann dann ist es halt doch nicht mehr so wild. Kommt das in etwa hin?
 
@Tomarr: Kann ich nicht nachvollziehen. Ich stamme aus den 80ern und mir hat niemand als Person vorgeworfen, dass ich mich schämen müsste. Wenn das bei dir der Fall war, dann sollten sich eher diese Personen schämen und mal anfangen, das Gehirn mehr als nur zum Atmen zu nutzen!

Und Gesetz ist Gesetz. Man kann keine Ausnahme machen, nur weil es ein für viele unangenehmes Thema ist. Zumal hier kein dicker Konzern hinter steht, sondern ein Fond, der als Non Profit Organisation läuft und somit kein Gewinn machen darf und es auch nicht tut. Die Einnahmen werden zur Unterstützung verschiedener Projekte genutzt, die alle den Gedanken von Anne Frank und ihrem Vater entsprechen.
Natürlich fallen diese Gelder mit dem Ende der Schutzfrist weg und die Projekte sterben alle und/oder bekommen wesentlich weniger Geld.
 
@Tomarr: Ich fühle mich überhaupt nicht schuldig dafür was meine Vorfahren gemacht haben. Die wahren Schuldigen sind zumeist längst tot und ich lasse mich für deren Vergangenheit nicht beschuldigen.

Der Sinn solcher Dokumente ist ein ganz anderer, nämlich "nicht zu vergessen".

Es geht nicht darum deswegen Schuld zu empfinden, das bleibt denen die damit zu tun hatten und Solchen die sich widerbetätigen.

Eigentlich hätte dieses Buch nie herausgebracht werden dürfen, um damit Geld zu verdienen.
Es hätte von Anfang an nahezu zum Selbstkostenpreis veröffenlicht werden müssen, um ein möglichst breites Publikum zu erreichen. Die Streiterei um die Urheberrechte finde ich daher völlig lächerlich!
 
@X2-3800: Das ist ja das was ich meine. Aber irgendwie schwingt bei solchen Streitigkeiten immer wieder mit das für etwas bezahlt werden muss was eigentlich wahrscheinlich ganz anders gedacht war. Eben halt nicht zu vergessen. Besser hätte ich deinen letzten Satz nicht ausdrücken können.
 
@X2-3800: Solche Werke sollten grundsätzliche kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, ohne Wenn und Aber. Als Download von einer "Online-BRD-Bücherei" und meinetwegen optional als gedruckte Variante bei der man die Material- und Versandkosten trägt. Dass bei so etwas überhaupt ein Urheberrecht besteht ist absolut geistesgestört.
 
@Shadow27374: Die Anne Frank Stiftung finanziert auch heute noch die medizinische Versorgung von Menschen, die zur Nazi-Zeit Juden gerettet haben. Wenn man von staatlicher Seite solche Alltagshelden dahersiechen laesst (anscheinend vor allem in Osteuropa) - was die Stiftung ueberhaupt erst notwendig werden laesst (!!!) - ist an der Stelle etwas geistesgestoert. Das ach so tolle Recht der Allgemeinheit solche Zeitzeugnisse kostenlos und gratis unter die Nase gerieben zu bekommen, muss da zurueckgestellt werden, wenn die selbe Allgemeinheit es nicht auf die Reihe bekommt, den genannten Helfern der Juden nun einen menschenwuerdigen Lebensabend sicherzustellen.
 
@Tomarr: Schuld? Ja, mir gegenüber wurde sowas auch schon geäußert. Wenn man schon mal eine entsprechende Gedenkstätte besucht hat, fühlt man sich vielleicht schon irgendwie mitschuldig.
Von diesen eher persönlichen Empfindungen abgesehen ist es aber dennoch so, wenigsten empfinde ich es so, dass Deutschland häufig auf 33-45 beschränkt wird (auch bei diesem Buch oder das jetzt neu aufgelegte Buch einer gewissen Person). Vielleicht wird bei aktuellen Debatten mal das deutsche (kirchliche) Mittelalter erwähnt oder die aktuelle Politik. Ansonsten beschränkt sich deutsche Geschichte doch weitestgehend auf irgendwelche Dokus bei Phoenix.
 
@Tomarr: Musste ich mir auch schon anhören, sogar von einer jungen deutschen Frau. Einfach Kopf schütteln und nicht weiter drum kümmern.
 
@Tomarr: Tja, sowas wie Ethik kennt die Contentmafia eben nicht. Statt sich zu sagen:"Hey, wir stellen es den Leuten frei was zu zahlen und das was sie zahlen, wird für gute Zwecke gespendet oder gestiftet", wird nur probiert, aus dem tragischen, traurigen Schicksal eines Menschen, Kapital zu schlagen.
 
Habs mir gleich gesichert. Wenn es wieder Offline genommen werden sollte, werde ich es aber gerne weiter verteilen!!!

Das ist Allgemeingut und Teil der deutschen Geschichte. Ich finde es abscheulich und widerlich, wie irgendwelche gierigen Geldsäcke da noch Geld raus schlagen wollen.

Dieses Urheberrecht geht mir immer mehr auf den Allerwertesten. Es dient nur noch bzw. ausschließlich den Rechteinhabern, welche ja nicht immer identisch mit dem eigentlichen Autor / Musiker / Künstler / usw. sein müssen und richtet sich *GEGEN* den Kunden, der das Werk legal erwirbt.
 
@seaman: Verstehst du das geschriebene?
 
@kkp2321: Was gibt es denn da nicht zu verstehen?
 
@seaman: Also ich kann kein Holländisch...
 
@kkp2321: Holländisch ist wenn du es ließt, nicht so schwer zu versehen.
 
@kkp2321: Wenn man betrunken ist, versteht jeder Deutsche auch holländisch... ;-)
 
@seaman: Was Allgemeingut ist entscheidest sicher nicht Du, sondern immer noch das Gesetz!
Und da steckt einen NON-Profit Organisation dahinter und keine Geldgierigen Säcke!

Dich stört das Urheberrecht doch nur, weil Du für Sachen zahlen musst!

Und wenn Du ein Werk legal erworben hast, richtet sich gar nichts dagegen. Es richtet sich nur gegen Leute wie dich die das nicht zahlen wollen oder vielleicht auch nicht können und trotzdem alles haben wollen!
 
@Scaver: Man sollte sich grundsätzlich nie einer Obrigkeit unterwerfen. In erster Linie sollte die Gesellschaft entscheiden, was Allgemeingut ist. Nicht Elitäre Machthaber.
 
@kkp2321: Du hast wohl das Konzept der repräsentativen Demokratie nicht verstanden!
 
@parpar: Eine direkte Demokratie wäre auch viel sinnvoller. Zumindest würde ich mit meiner direkten(!) Stimme für ein grundsätzliches UrheberrechtsVERBOT für solche Werke stimmen.
 
@parpar: ich hab um keine Repräsentation gebeten, ich möchte direkt demokratisch sein. Ich verstehe das Konzept der repräsentativen Demokratie, erkenne es aber nicht an.
 
@Scaver: Du glaubsrt ehrlich noch in einer Zeit wo ein "Raub"kopierer zumindest theoretisch länger in den Knast kommen kann als ein Vergewaltiger dass diese Gesetze von einer NON-Profitorganisation erstellt werden?

Lobbyismus sagt dir offensichtlich nicht viel, und das unsere Gesetzgeber kein Geld für ihr tun bekommen ist mir auch relativ neu.

Es geht oft nicht um das bezahlen oder nicht. Nur ich habe mir für unsere Tochter halt gerade die Blu-Ray Sammlung von Harry Potter geholt, und jetzt erzähl mir mal warum ich mir vor dem Film noch "Werbung" gegen "Raub"kopierer ansehen muss, die ich auf meiner legal erworbenen Blu-Ray noch nichteinmal überspringen kann?

Oder woran liegt es das ein Künnstler beweisen muss das er nicht von der GEMA vertreten wird selbst wenn er sagt ich habe hier einen Song geschrieben für den ich kein Geld

Die Industrie arbeitet gegen ihren Kunden, aus Kostengründen oder auch Zeitgründen. Das gebotene wird immer weniger zu einem immer höheren Preis. Wenn das Angebot stimmen würde dann würde es auch jeder Interessent kaufen. Aber da dem nicht so ist müssen immer schärfere Gesetze her damit auch der letzte Hannes in der hintersten Ecke weiß das er lieber einen Mord begehen sollte anstatt der Medienwelt eines ihrer wertvollen Kunstwerke zu entweihen.
 
@Tomarr: Kannst du mir diese Gesetze bitte mal zitieren? Ich bin leider "nur" Jurist und kenne diese Gesetze nicht. Also, mal "Butter bei die Fische": Bitte die konkreten Straftatbestände für eine Einzeltat im Vergleich, zusammen mit ihrer jeweiligen Maximalstrafzeit.
 
@LostSoul: Wenn du Jurist bist, dann weißt du doch dass Recht haben und Recht bekommen zwei völlig unterschiedliche Dinge sind. In der Praxis werden "Raub"Kopierer (Tatbestand des Raubes liebt nicht vor, das weißt du vermutlich) härter bestraft als Gewalttäter, gleichgültig wie schwer die Tat war. Praxis != Theorie
 
@Shadow27374: Es ist ganz simpel: Oben wurde eine Behauptung aufgestellt. So, wie man sie auch gerne immer wieder aus dem Boulevard oder vom Stammtisch hört. Einzig ein Nachweis hierzu wird schuldig geblieben. Das ist ähnlich, wie die angeblich durch die Parks ziehenden, Frauen vergewaltigenden Flüchtlinge. Hört sich für den Pöbel schlimm an - entspricht aber nicht der Wahrheit.
Und nein, auch durch deine Wiederholung wird die Aussage ja nicht richtiger. Also bitte: Mal einen *empirischen* Nachweis zu der Behauptung. Nicht einfach nur auf zwei Boulevard-Artikel verweisen, sondern mal etwas fundierte Sachgrundlage in die Aussage bringen. Ich weiß, das ist Arbeit - und wird ein erschütterndes Ergebnis aufzeigen.
Es ist mittlerweile grausig zu sehen, wie hier aus Bauch und Galle heraus Behauptungen aufgestellt werden, die mit der tatsächlichen Realität nichts zu tun haben, aber vom Minus-klickenden Pack, der ebenfalls Galle speit, protegiert wird - man hält sich ja gerne für den tollsten und kompetentesten Mediennutzer und merkt gar nicht, dass man genau so pauschalisiert und seinen eigenen Vorurteilen hinterher rennt, wie die "blöde" AfD, CDU, SPD, FDP, ...
 
@LostSoul: Ich lach mich schlapp.
 
@LostSoul: Wieso Boulevardblätter? In besagter "Raub" kopiervorschau sagt mir die Medialobby ja ganz genau wie sie es sich vorstellt. Fünf Jahre Knast würden sie jedem gerne aufbrummen.
 
@Shadow27374: Es ist wie so oft: Nach etwas Polemik kommt nichts mehr... Es wäre ja nicht so, dass eine sachliche Diskussion nicht möglich wäre - einzig, es kommt schlicht nichts fundiertes zu dem Thema.
 
@Tomarr: Der Begriff des Raubkopieren wurde sicherlich von der Industrie geschaffen und von der Presse begierig aufgegriffen. Mit der juristischen Bewertung hat er aber nichts zu tun. Es spielt auch keine Rolle, ob die Industrie gerne 5 Jahre oder sogar lebenslänglich aufbrummen möchte, es geht hier um die juristische Realität. Und da warte ich noch auf Fakten...
 
@LostSoul: Dazu müsste man erstmal klären was das Ganze überhaupt ist. Also Raub haben wir ja schon ausgeschlossen. Ist es Diebstahl? Eigentlich nicht da die Wegnahme fehlt. So wird es dennoch immer wieder dargestellt. Sicher klafft eine Lücke zwischen dem was die Lobby gerne sehen würde und dem was juristisch in der Sache unternommen wird. Aber genau das beweist doch auf was für einem hohen Ross die Medialobby sitzt. Das Ganze geht sowohl am Kunden als auch an der Realität vorbei. Und genau darum dreht sich doch der ganze Frust. Von mir aus kann jeder sein Geld bekommen das er verdient, von mir aus auch mit Milliarden Gewinn und allem. Arbeit muss entlohnt werden.

Nur wenn auf einmal dritte sich an einer Sache eine goldene Nase verdienen wollen obwohl der Urheber lange tot ist, und wie in diesem Fall das Ganze dann noch unter dem Aspekt läuft es darf nicht vergessen werden, dann sehe ich da schon eine gewisse Doppelmoral. Oder hält das Beispiel mit dem Künstler der beweisen muss das er nicht von der GEMA vertretenen wird und viele negative Beispiele mehr die schon keine Einzelfälle mehr sein können, all das, gebunden mit qualitativen lieblosen Produkten, die beim Kauf eher weniger wert sind als mehr, z.B. durch Werbung die ich nicht überspringen kann, fördert Frust und senkt die Hemmschwelle zu einer Kopie zu greifen.
 
Ist das nicht das Buch, das in manchen Bereichen mit Kugelschreiber geschrieben wurde, obwohl die damals noch gar nicht verbreitet waren?
 
@PranKe01: noch nicht verbreitet und nicht existent sind zwei verschiedene Dinge. Laut Wikipedia haben sich Kugelschreiber in den 1940er Jahren verbreitet. Das Tagebuch geht von 1942 bis 1944. Also in der verbreiteten Zeit.
 
@kkp2321: Dann zitiere ich mal Wikipedia für dich: „Die auf den losen Blättern nachträglich angebrachten Korrekturschriften sind […] zum Teil auch mittels schwarzer, grüner und blauer Kugelschreiberfarbpaste niedergeschrieben worden. Kugelschreiberfarbpasten in der vorliegenden Art sind aber erst seit dem Jahre 1951 auf dem Markt erschienen.“
 
@PranKe01: Wenn du mal Zeit hast, geb dir diese zwei STunden
https://www.youtube.com/watch?v=wHfiCX_YdgA
Und dann sagste mir, für wie glaubwürdig Wikipedia du in Zukunft in Sachen Politik und Geschichte hälst.
 
@kkp2321: Hier geht es nicht um Wikipedia, sondern und das Tagebuch. Kannst mal nach googlen, da siehst du Bilder der Tintenfarben.
 
@PranKe01: Google zeigt mir auch das:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/bka-stellt-klar-anne-franks-tagebuch-ist-authentisch-1357921.html
 
@kkp2321: Habe es gerade gelesen. Darin steht, dass nachträglich etwas mit Tinte aus 1951 geschrieben wurde. Und auch steht darin, dass das Tagebuch vom Vater und vom Verlag gekürzt, also Zensiert wurde. Was man davon halten will ist jedem selbst überlassen.
 
@PranKe01: Du wirst, was die vermeintliche Aufklärung der Deutschen Geschichte angeht, nie eine unzensierte Wahrheit erfahren. Weil diese, wahrscheinlich, vieles auf den Kopf stellen würde und der Generation "historische Verantwortung" das Fundament weg bricht.
 
@PranKe01: Was genau möchtest du denn damit verbreiten ?
Das Tochter nicht damit.. aber Vater sehr wohl damit .."später".. schreiben (ich vermeide bewusst das Wort fälschen) gekonnt hätte ?
Oder Herr SS "Polizist" Silberbauer womöglich ?
Egal wie: halt mal bissi Feuer unterm Gerüchtekessel machen ?
Oder solls ne offene Diskreditierung sein ?
 
Ich weiß, ich kann das schlecht beurteilen aber ein Kind, welches so schlimme Dinge erlebt hat und diese aufgeschrieben hat, um sie der Nachwelt zu hinterlassen und ihr zu zeigen, was dort alles schief lief hat denke ich nicht einmal Interesse, dass ihr Vater etwas daran verdient und erst Recht nicht irgendwelche Rechtevertreter, die Sie niemals kannte.
Ich meine dieses Werk hat solch einen hohen gesellschaftlichen Wert und es gibt immernoch Vollidioten (anderst kann mans nicht sagen) die den Holocaust leugnen.
Aber es dreht sich immer nur ums geld...
 
Meine Persönliche Meinung:
Der Titel des Buches sagt eindeutig wem der inhaltgehört, dieses Gezanke um "Rechte" ist Leichenfledderei.
Dieses Pietätlos vorgeschoben geheucheltes geschichtliche Andenken, ist nur ein krankhaftes Machtspielchen um die Macht anderen den Willen aufzuzwingen, krank deshalb weil Anne Frank genau so einen verdrehen Kranken Macht Interesse zum Opfer gefallen ist!

Diese Leute die da streiten sind nicht besser als die Mörder von Anne Frank!
 
@Kribs: "Der Titel des Buches sagt eindeutig wem der inhaltgehört"

Also dem Haus, in dem sich die Familie Frank versteckt hat? Der Originaltitel lautet "Het Achterhuis" (Das Hinterhaus).
 
@Klaus-Bärbel: Mit deiner Spitzfindigkeit hast du natürlich Recht, aber auf diesen Planeten wird zivilrechtlich einer Sache (Haus) kein Urheberrecht /Eigentumsrecht eingeräumt!

Ps.: eine Firma ist eine Juristische Person.
 
@Kribs: Dann müssten es ja die Eigentümer des Hauses sein...

Mit anderen Worten: Ein Urheberrecht vom Titel ableiten zu wollen ist schlichtweg Unsinn. Davon losgelöst kann man natürlich den Sinn des Umfangs der Verjährungsfristen und die Zuordnung diskutieren oder sich auch juristisch damit auseinander setzen. Allerdings: Das ist ja auch genau das, was die Stiftung da macht...
 
@LostSoul: Diese Tagebücher sind von Anne Frank geschrieben worden, das sind ihrer Gedanken und ihre Erinnerungen, diese Bücher und deren Inhalt gehören niemand anderen als Anne Frank!
 
@LostSoul: Du bist wahrscheinlich einer diese "Juristen" die ihren Job ausschließlich des Geldes wegen machen...
 
@Shadow27374: Nö, ich habe nach meinem Studium später noch den Steuerberater und Wirtschaftsprüfer gemacht und bin genau dort tätig: In der Wirtschaftsprüfung.
Vor allem aber kann ich differenzieren: Nämlich zwischen meiner *Meinung* und den rechtlichen *Gegebenheiten* sowie meinem *Wunsch* wie es evtl. sein sollte. Gerade zwischen persönlicher Meinung und juristischer Bewertung, können aber Welten liegen.
Generell scheint es hier bei WF jedoch mittlerweile normal zu sein, dass selbst eine Beschreibung von faktischen Umständen damit gleichgesetzt wird, dass dies die persönliche Meinung des Autors ist.
 
@Kribs: Das ist ja genau der Punkt, über den gestritten wird. Du behauptest zunächst mal, dass die Tagebücher von ihr geschrieben sind (übrigens entspricht dies auch meiner persönlichen Einschätzung, aber die ist irrelevant) - einen *Nachweis* darüber, bleibst du aber schuldig.
Ebenso gibt es ja auch Aussagen dazu, dass der Vater an dem Werk mitgeschrieben haben soll. Vielleicht hat er das ja sogar. Dann wären nun mal, auch wenn man die Tagebücher als die der A.F. wahrgenommen hat, auch seine Rechte berührt. Die *Klärung* über die tatsächlichen Umstände obliegt - wenn es dazu kommt - der Gerichtsbarkeit.
Es gibt nun mal auch immer wieder Fälle, wo man offenkundig von einem bestimmten Umstand ausgehen könnte (und gerne tun es die Leute dann auch), eine nähe Untersuchung dann jedoch ein gegenteiliges Ergebnis liefert. Erschwerend kommt hinzu, dass neben der persönlichen Meinung und den Umständen auch noch die juristische Bewertung dazukommt. So könnte es z.B. auch sein, dass Person A eine Leistung vollbringt, z.B. ein Tagebuch zu schreiben, aufgrund der Minderjährigkeit und lokaler Gesetzgebung, jedoch doch auf die Erziehungsberechtigten abgestellt wird.
 
@LostSoul: Das ist gängige Annahme, da hast du recht, wurde von Vater der in Person der Streitgegenstand ist bestätigt, das der Vater im nachhinein die Inhalte Redigiert bzw. Lektoriert hat ist seine Aussage.

Um mich einer Metapher zu bedienen:
"Nur weil jemand ein Bild eines anderen einrahmt, ist es nicht urheberschaftlich sein Bild"

Meine Philosophie ist, das alles was zur Person gehört oder von ihr erstellt wurde auch das Eigentum der Person ist, außer sie hat es aus freien Stücken und bei vollen Bewusstsein der Konsequenzen Jemand anderes übertragen oder es im Auftrg erstellt.
Der Erbfall ist keine solche Übertragung, seine Tote Tochter derart Auszuwringen ist bedeuten schlimmer als Pietätlos!
 
@LostSoul: Schlechte und/oder nicht (mehr) zeitgemäße Gesetze müssen eben geändert werden.
 
@Shadow27374: Da bin ich bei dir. Einzig: Welche Regelung im Speziellen meinst du? Die, welche dem Vater ggf. ein Recht einräumt? Die, die lange Anspruchsdauer gewährleistet? Die ...
Und was soll die konkrete Alternative sein und mit welcher Begründung?
Das sind übrigens ernstgemeinte Fragen. Gerade im Bereich des Urheberrechts wird gerne allgemein und pauschal kritisiert, jedoch ohne Berücksichtigung der Ausgewogenheit der verschiedenen Interessenparteien, denn z.B. die pauschale Freigabe aller Werke im Moment der Erstveröffentlichung kann ja auch keine Lösung sein. Ob 70 Jahre o.ä. angemessen sind, kann sicher auch kritisiert werden. Aber ich höre gerne mal einen Vorschlag und die Begründung dazu :)
 
@Kribs: Dein dritter Absatz zeigt ja im Kern das Dilemma: Man geht da mit einem Bauchgefühl dran. Faktisch ist das Problem deutlich komplexer: Geschrieben wurde das Werk im Rechtsrahmen des "Deutschen Reiches", die Stiftung sitzt in Basel, es gab eine Reihe an Spezialgesetzen zum Thema Ansprüche von Kriegsopfern und für deren Rechtsnachfolger, darüber hinaus spielen eine Reihe EU-rechtlicher Regelungen mit rein. Das Ganze betrifft zudem eine Reihe verschiedener Rechtsgebiete: Neben den schon angesprochenen spezialrechtlichen Regelungen zur Regelung der rechtlichen Auswirkungen der Kriegszeit eben auch z.B. hier das Urheberrecht, das Erbrecht, das Familienrecht, ...
Natürlich: Aus dem Bauch heraus kommt man da schnell zu einer Würdigung, die da lautet: Sie hat es geschrieben, damit ist es ihr Werk. Vielleicht ist dem auch so. Aber es ist nun mal möglich, dass bei einer Reihe sehr komplexer und teils sicher auch widersprechender Regelungen, das Ergebnis auch sein könnte, dass der Vater doch ebenfalls bestimmte Rechte hatte oder vielleicht auch doch schon alle Urheberrechte untergegangen sind.
Nicht zu vergessen: Man kann auch nicht einfach nur pauschal die heutigen Gesetzestexte hernehmen, dem können verfassungsrechlich verbotene Rückwirkungsverbote entgegen stehen, wenn diese neuen Gesetze die früher entstandenen Rechte ggf. negativ berühren.. Ganz so einfach ist es also nicht..
 
@LostSoul: Auch da verfolge ich einen anderen Ansatz, wehrend du den geltenden Rechtsrahmen als Grundlage nimmst, ich bezweifle das (wie deutlich renommiertere Menschen auch), dieser Rechtsrahmen spricht für Werke die zur Veröffentlichung bestimmt waren oder dazu geschaffen wurden/vorhanden waren, das kann bei den Tagebüchern, die sehr persönliche Inhalte beinhalten, nicht pauschal angenommen werden!
Bei einen Kind einer Jugendlichen gehe ich eigentlich vom Gegenteil aus, ohne das beweisen zu können.

Auch wenn diese Texte als Zeitzeugen elementar wichtig sind, bleiben sie eng mit der Persönlichkeit verknüpft, sind deshalb elementarer Bestandteil von Anne Frank und durch die Menschenrechtskonvention vor Ausbeutung geschützt, auch wenn rechtlich das leider anders gehandhabt wird.

Quergedacht:

Auch heute haben wir alle das Problem das unsere Digitale Persönlichkeit versklavt wird, sie wird zum Eigentum eines Anderen kann ausgebeutet und weiterverkauft werden, wir alle sind die Rohstofflieferanten ohne Rechte und Mitspracherecht, wir sind eine Sache mit der jeder Tun kann was er will.
 
@Kribs: Ich will dich da auch gar nicht von einem Standpunkt überzeugen, sondern ausschließlich auf die hier häufig fehlende Differenzierung zwischen persönlichem Standpunkt und juristischer Bewertung hinweisen.
In der Sache selbst kann man natürlich auch ganz unterschiedliche Positionen vertreten. Dann "ist die Sache aber nicht so", sondern man sieht sie selbst vielleicht nur so. ;)
Ich kann deinen Ansatz und Standpunkt sogar nachvollziehen, auf gewisse Weise teile ich ihn sogar - nur eben nicht in der juristischen Bewertung. Und ich halt es auch für gut, richtig und wichtig, sowas unter verschiedenen(!) Gesichtspunkten zu diskutieren und zu hinterfragen. Denn bei allem, was man selbst so als gut und richtig empfindet, darf man nicht vergessen, dass es dabei regelmäßig noch eine Vielzahl weiterer Aspekte und Auswirkungen gibt, die man eben nicht sofort auf dem Schirm hat, wenn man sich mal nur fünf Minuten anhand eines Newsbeitrages Gedanken gemacht hat.
Und wir dürfen auch nicht vergessen: Gesetze sind nun mal da, um eine Vielzahl von ähnlichen Lebenssachverhalten unter sich zu subsumieren. Das führt unweigerlich dazu, dass es auch zu Gesetzesanwendungen kommt, die zum Haare raufen sind...
 
@LostSoul: Meiner Meinung nach haben Künstler nicht einmal Anspruch auf Geld, es ist höchstens eine Dreingabe, schließlich soll es ja Kunst sein und kein Rohstoff der verbraucht und immer aufs neue hergestellt werden muss. Mein Vorschlag, fünf Jahre "Verwertungsrechte" ab Veröffentlichung und zeitlose Namensnennung des Erschaffers (Urheber).
 
@Kribs: "dieser Rechtsrahmen spricht für Werke die zur Veröffentlichung bestimmt waren oder dazu geschaffen wurden/vorhanden waren, das kann bei den Tagebüchern, die sehr persönliche Inhalte beinhalten, nicht pauschal angenommen werden!"

Anne Frank hat 2 Versionen ihres Tagebuches geführt, einmal ihre privaten Aufzeichnungen und zum anderen eine Version, die sie nach dem Krieg veröffentlichen wollte. Die von ihrem Vater herausgegebene Fassung ist eine Zusammenstellung aus Inhalten beider Versionen. Eben daraus leitet der Fonds eine Miturheberschaft des Vaters ab. Mal sehen, ob das Gericht dem folgt.
 
@LostSoul: Danke für die Sachliche Diskussion, war mir eine Freude, die Minuse hab ich egalisiert finde es schade das es so "abgestraft wird, auch wenn ich deinen Standpunkt nicht teile akzeptiere ich ihn.

Wünsche eine Gute Nacht.
 
@Klaus-Bärbel: Bitte das von mir einschränkende Wort "pauschal" beachten, ansonsten geb ich dir Recht.

Wünsche eine Gute Nacht.
 
Ein geschmackloser Streit. Der "Anne Frank Fonds" mag nicht profitorientiert und gemeinnützig sein, die Angestellten dieses Fonds, die sich nun ans Urheberrecht klammern, haben freilich sehr wohl persönliche finanzielle Interessen, schließlich werden sie für ihre Tätigkeit bezahlt. Fällt jedoch die Einnahmequelle aus der Verwertung des Originaltextes der Anne Frank weg, dann wackeln mittelfristig auch ihre eigenen Posten. Es ist natürlich nicht neu, dass Menschen ihre persönliche Egoismen mit hehren Motiven kaschieren. Teilweise lügen sie sich damit sogar in die eigene Tasche.
 
@Heimwerkerkönig: Du hast nicht ganz unrecht, dennoch ist die Aufgabe einer - auch gemeinnützigen - Stiftung zunächst mal ihre Stiftungsziele durchzusetzen. Wenn diese durch eine Freigabe der bisher geschützten Werke in Gefahr sind, ist es natürlich nachvollziehbar, wenn die Stiftung hier gegen vorgeht, soweit ihr dies möglich ist.
 
@LostSoul: Es könnte auch Zielsetzung dieser Stiftung sein, ein auf den Markt bringen können von ver oder gefälschten Versionen mindestens einzudämmen, eher gänzlich zu verhindern ?
Es soll da ja doch so den einen oder anderen Immernoch-Leugner gewisser Dinge und Vorkommnisse geben, der mehr oder weniger schnell auf die Idee kommen könnte, da mal vermeintlich unauffällig zu frisieren ? Wer das Buch noch nie im Original gelesen hat, unbedarft da dran geht, der könnte womöglich verdammich lange nicht merken, wie durchtrieben er auf falsche Gedankenwege bzw. Schlußfolgerungen umgelenkt wurde ?

Ob und das und wie lange die Stiftung Mittel parat hat und hätte, um sowas zu entdecken und anschließend grade zu biegen bzw. wieder zurück zu drehen, ist da eine, wie ich finde nicht ganz unerhebliche Frage.
Irre ich mich, oder würde im Rahmen einer Freigabe des Buches auch ein rechtlicher Schwenk passieren, das nämlich ein Fremdveröffentlicher nichtmehr nachweispflichtig an der Stiftung wäre, 1 zu 1 identische Worte verwendet zu haben, sondern andersrum diese Stiftung (aus eigenen Mitteln?) Nachweise dafür zu erbringen hat, das da ver und gefälscht wurde ? *grübel*
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