Android N mit OpenJDK: Google wechselt von Java-APIs zu Open Source

Android ist das populärste mobile Betriebssystem des Planeten, da gibt es keinerlei Diskussionen. Debatten gibt es aber seit langer Zeit um die Code- bzw. API-Basis des OS: Denn man hat sich schon des Öfteren mit Java-Besitzer Oracle in ... mehr... Android, Chrome, Chrome Android, Android Chrome Bildquelle: 3dnews.ru Android, Chrome, Chrome Android, Android Chrome Android, Chrome, Chrome Android, Android Chrome 3dnews.ru

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Vernünftig und wierder mal ein Beispiel dafür, dass freie Software Lizenzen ein vernünftiger Ausweg aus dem rechtlichen Minenfeld der proprietären Software sind (es sei denn natürlich, man will bewusst die GPL verletzen). Hoffentlich gewinnt durch die zukünftigen Beiträge Googles auch die OpenJDK-Community.

Einen Änderungsvorschlag hätte ich allerdings für den Titel: Google wechselt [...] zu freier Software. Das ist nämlich hier der Punkt. Auch offene Quellen für sämtliche Oracle Software würde Googles Problem nicht lösen, das Problem wird durch die von der GPL garantierten Freiheiten gelöst, nicht durch den bloßen Einblick in den Quellcode.
 
Es geht ja um die APIs. Aber sind gerade diese nicht im Kern die gleichen zwischen OpenJDK und Sun(ää Oracle -.-)-JDK? Klar, es gibt hier und da sicher paar Unterschiede. Aber wenn diese paar Unterschiede ausreichen, um definieren zu können, dass die JDK's nicht mehr das gleiche sind, dann müsste doch die Android-API (die sich ja auch hier und da von der Sun(ää Oracle -.-)-API unterscheidet) ja auch was anderes sein. Und dann dürfte ja niemand irgendwelche Ansprüche stellen. So sehe ich das!

Mich würde es jetzt interessieren, WO genau die Probleme sind. Also welche Funktionen/Klassen betroffen sind.
 
@NewsLeser: Ein konkretes (und dankenswerterweise abgewiesenes) Beispiel für den Streit zwischen Google und Oracle ist der berühmte rangecheck (eine höchst schützenswerte Funktion, die überprüft ab a zwischen b und c liegt), kann man einfach mal im Internet suchen (Oracle Google rangecheck) um ein Gefühl dafür zu bekommen wie sinnvoll Software Patente und verwandte Gesetze sind.
 
@dpazra: ah cool, kannte ich echt noch nicht (weil ich einfach nicht ernsthaft danach suchte ^^).

Ich finde es irgendwo schon nachvollziehbar, wenn man die Implementierungen von Funktionen schützen möchte. Sozusagen die Umsetzung der API. Egal ob das jetzt 3 if's sind mit Größenvergleich, oder was anderes. Das Patentamt muss dann entscheiden, ob genug Innovation drin steckt.

Aber eine API an sich schützen? Das ist ja schon in sich ein Widerspruch. Das dürfte generell nicht gehen.

Was ist mit Musik? Noten an sich darf man nachspielen. Für mich sind sie eine API des Musikstücks. Es gibt kein Gesetzt, welches dies verbieten darf und kann. Man darf aber den dann gespielten Sound (also die Implementierung der Noten ^^) nicht aufnehmen und wiedergeben ohne die Rechte daran zu haben.

Warum funktioniert sowas nicht bei der Software?
 
"das US-amerikanische Höchstgericht" :D

Ein sprachlicher Höchstgenuss.
 
Schöne Sache, aber leider aus falschen Gründen. Google war einst recht offen bei ihren Produkten und auch bei Android. Mittlerweile ist Google sogar schlimmer als alle anderen.
 
@Arhey: ich bin bei Android immer noch flexibler und freier unterwegs als beim Rest, weiß ja nicht welche Betriebssysteme du so benutzt ^^
 
@neuernickzumflamen: Seine aussage hat nix mit flexibel zu tun.
 
@neuernickzumflamen: Mir geht es nicht um Flexibilität, wobei auch diese bei Android mittlerweile eingeschränkt ist. AOSP wird/wurde immer weiter eingeschränkt. Das ist aber nicht das Wichtigste.

Am Anfang hat Google wirklich ein gutes System geliefert und war offen für Community usw.
Sobald aber das Ziel erreicht war (Marktanteile) wurde das System immer verschlossener und immer mehr Zwänge (Hangouts, Chrome die ganze Bloatware) und die unabhängigen Sachen wurde gestriechen. (AOSP Browser, Nachrichten/SMS App und weitere)
Man hat es genutzt um eigene Dienste zu pushen. Diese Apps sind dann auch closed Source und früher konnte z.B. auch Hangouts XMPP, dann wurde es auch entfernt um eigenen Client zu pushen.

Jetzt geht man wieder in Richtung Offenheit, aber wie ich schrieb aus falschen Gründen und zwar nicht um offener zu sein, sondern um einfach dem Streit aus dem Weg zu gehen/um Lizenzkosten zu umgehen.
 
@Arhey: inwiefern? Soweit ich weiß, nutzen sie opensource und unterstützen diese auch, siehe Haiku OS, zb. ! Das einzige, ws ich als problem sehe, ist das alle apps online erst bedienbar sind! Bsp. Goohle now, drive usw.
 
@OliverK1: ansonsten find uch google als solches gut, sund hapt nur kleinigkeiten die mich nerven!
 
@OliverK1: Siehe meine Antwort auf Re:1

Open Source nutzen die, aber die eigenen Apps sind trotzdem alle closed source.
 
@Arhey: ah okay, dann hab ich das nicht richtig verstanden! Ich würde sagen, alle auf ubuntu Touch gehen oder ein neues os system bauen! Wie ware es mit Robo, anstelle von Android! :D
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