Zahlmoral: Spotify wegen 'ausstehenden' 150 Mio. Dollar verklagt

Der us-amerikanische Rock-Musiker David Lowery hat die Streaming-Plattform Spotify auf die Zahlung von 150 Millionen US-Dollar verklagt. Das berichtet die Newsseite The Verge mit Verweis auf Informationen des Musikfachmagazins Billboard. mehr... Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Bildquelle: Spotify Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Spotify

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Dann soll Spotify doch bitte einfach alle seine Songs aus der Datenbank entfernen. Entweder man geht mit der Zeit, oder man geht mit der Zeit!
 
@bamesjasti: Dann soll der Kunde der billigstreaming forciert und damit absolut nicht mehr in der Lage ist Kultur schätzen zu lernen, einen angemessenen Preis dafür zahlen. Da ramschpreise aber nun mal kaum geld in die Kasse spülen ists kein Wunder das kaum Geld da ist. die werbung spielt nix ein, weil keiner auf die banner klickt und somit zwar die attention für die werbung da ist, aber keine "das muss ich haben" impulse gesetzt werden... ramschpreise haben eben auch nen nachteil und der kunde der das billigstreaming auch noch bezahlt, ist quasi mitschuld am verfall von kulturgut...
 
@Rikibu: Ich würde ja behaupten, die Geldmenge in der gesamten Musikindustrie ist mehr als ausreichend für jede Form der "Kultur", das Problem ist die Verteilung.

Sind "Kultur"-Stars wie Justin Bieber, Taylor Swift und Konsorten wirklich Millionen im Jahr wert?

Und was heißt hier Billig-Streaming...die 10€ im Monat, die das üblicherweise kostet, dürfte das Musik Budget des Durchschnitts (also was an CDs gekauft wird) deutlich überschreiten. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern 120€ im Jahr für CDs ausgegeben zu haben. Nur die Menge, die konsumiert werden kann, ist eine andere, was aber aufgrund neuer Technologien nur fair und sinnvoll ist. Ein Musikstück zu streamen, sollte nicht so teuer sein, wie eine CD im Laden zu kaufen, oder was stellst du dir vor?
 
@Draco2007: nicht nur die 120€ im Jahr... Spotify ist auch definitiv einiges günstiger als eine CD zu Pressen, Cover und Hülle zu erstellen, Transport in den Laden, Lagerkosten, verkauf... bei Spotify werden nur Server gebraucht und die Kosten zwar auch was, sind aber im wesentlichen günstiger...

=> des weiteren wissen wir, das der Künstler nie wirklich mehr als 2€ von einer CD erhalten hat...

Andererseits finde ich auch die 150Mio Doller etwas "überzogen" ^^.

kann denn heutzutage niemand mehr Realistisch sein?

=> ich möchte mal wissen wie sich Radio und Rundfunk über Wasser halten kann (also zumindest wenn jeder Künstler 30000€ pro Song will ^^)
 
@Draco2007: Das Problem ist auch, dass der Großteil der Nutzer bei Spotify (3/4 waren es glaube ich) nur die kostenlose und mit Werbung "finanzierte" Variante nutzt.
 
@Draco2007: "Sind "Kultur"-Stars wie Justin Bieber, Taylor Swift und Konsorten wirklich Millionen im Jahr wert?" Wenn man sieht was sie im Jahr umsetzen, dann ja, dann sind sie das wert.
 
@picasso22: was setzen die denn um? Und wieso können von dem Umsatz nicht alle anderen "Künstler" bezahlt werden, die angeblich ein Anrecht auf Geld durch ihre Kunst haben?

Ich bin mir sicher wenn Musik nicht so einfach zugänglich wäre, würden Menschen auch weniger Lieder hören - ob das aber der Musikindustrie nützt, wage ich zu bezweifeln. Außerdem würde die Musikpiraterie wieder (und noch mehr) florieren - da kann man nichts gegen machen, denn kein Gesetz der Welt hält das auf. Warum? Weil nicht jeder es sich leisten kann Musiker zu bezahlen, aber jeder Musik hören will. So einfach ist das.
 
@divStar: Wenn die Leute das zahlen, scheint es das wohl wert zu sein. Wer dagegen meint der Künstler bzw die Musik sei es nicht wert angehört zu werden, wird nicht gezwungen dies zu tun - und braucht natürlich auch nicht zahlen.
 
@divStar: Hinzu kommt noch der persönliche Wert von Musik. Ich höre ab und an Musik zur Entspannung und damals hab ich auf Partysubstanzen "abgedanct". Das ist mit <=10€ noch gerade so wert. Aber auch nur weil es bislang problemlos funktioniert.
 
@Draco2007: vollkommen unwichtig, da nach Aufrufe abgerechnet wird. Wenn der Bieber oder die Taylor von vielen gehört werden, werden sie auch entsprechend bezahlt um bei Laune zu bleiben. Wenn dann die Kunden noch Spitify nutzen um diese zu hören, muss es auch dementsprechend entlohnt werden.
 
@Rikibu: Kulturgut schön und gut.. aber was zahlen die "Künstler" von heute für die Erkenntnisse aus den vergangenen Jahrhunderten oder Jahrtausenden? Genau: nichts. Ich weiß nicht - aber wenn ich mir Kultur bald nicht mehr leisten kann, dann kann die Kultur mich mal. Ich bin sowieso kein Freund von Musikstreaming - die wenigen Lieder, die mich wirklich interessieren, kaufe ich mir. Alles andere ist - für mich - Müll. Da spielt es auch keine Rolle, ob es irgendwo angeboten wird oder nicht. Das, was ich gerne höre - also Soundtracks - werden eh kaum angeboten.

Ich würde allerdings sämtliche Künstler und Labels, die nicht damit einverstanden sind, aus dem Sortiment werfen. Ist doch ihr gutes Recht die Musik dort nicht anbieten zu wollen. Aber ebenso ist es das Recht des Spotify-Chefs zu sagen "erm - nö... entweder zu meinen Konditionen oder gar nicht". Ich meine: die Buch- und Journalistenverbände in Deutschland haben sich ja bereits an Google versucht. Das ist genau die gleiche Situation: einfach die entsprechenden Künstler und Labels aus dem Sortiment streichen und fertig. Bei Google würde ich sogar die ganzen "News"-Websites aus dem Sortiment streichen - sollen die doch ihre eigene Suchmaschine aufbauen und Leute / Besucher dorthin locken.

Früher haben Barden auch nur manchmal von ihrem Geld leben können - je nachdem wie viel Glück sie hatten. Heute wollen Musiker und sonstige Künstler (oder wie auch immer die sich schimpfen) keinem vernünftigen Job nachgehen, aber kassieren wie die Weltmeister.
 
@divStar: das ist zumindest ein konsequenter Ansatz der Situation Herr zu werden. Aber mit dem Wegfall diverser Künstler sägt der Plattformbetreiber aber auch am Ast auf dem er selber sitzt. wenn man dann noch bedenkt dass kein einziger streaming Anbieter es schafft alleinstellende Merkmale in Form von einer vollständigen Diskographie anzubieten, dürfte das massensterben der Plattformen vorbereitet sein. Aus Königkunde Sicht wär das katastrophal (wenn auch gerecht) der kann dann nämlich mal merken, dass sein Abo bei Insolvenz des Betreibers n Scheiß wert ist... hätte er die CDs oder Dateien gekauft hätte er sie wenigstens auf eigenem Speicher und behält die Hoheit über seine gekauften Inhalte.
 
@Rikibu: das ich die Musik nur solange habe wie das Abo läuft, dürfte doch jedem Idioten klar sein und ist bei jedem Abo so.
 
@Rikibu: Das ist den Kunden heute aber egal, ich hab auch einen Spotify Account, aber nur um mir nicht unseren Dudelfunk per UKW oder DAB zu geben. WEnn ich wirklich gute Musik hören möchte, dann kaufe ich mir diese allein schon wegen der Qualität auf CD/SACD/DVD-A. Dann handelt es sich aber auch um Musik die man in 10 jahren noch hören kann und vor allem will.

Versuch diese Sichtweise mal bei der heutigen YouTubegeneration, da ist Musik beiwerk zur Freizeit, wird gehört, gestreamt, geteilt und wieder vergessen. in den allerseltensten Fällen vielleicht stellenweise sogar mal verstanden, viel mehr aber auch nicht. Dies fördert auf der einen Seite musikalische Flachpfeifen wie Bieber und wirkliche Musiker bleiben durch den Kommerz auf der Strecke.
 
@Rikibu: Ich finde die 10€ sind mehr als genug. Als es Spotify noch nicht gab, habe ich überhaupt nichts für Musik bezahlt. Sollte Spotify teurer werden oder verschwinden, wird genau dieser Status wieder bestehen. Jetzt sind es 10€ dann wären es 0€.
 
@bamesjasti: Wenn du ab sofort nicht kostenlos für deinen Arbeitgeber schaffst, dann gehst du eben. Mit welcher Frechheit erlangst du überhaupt Geld für dein tägliches wertloses Arbeiten?
 
@LastFrontier: Das Problem mit ist doch an dieser Stelle die Annahme der Musiker, dass ihnen für die Arbeit eine exorbitant hohe Entlohnung zusteht. Mit umsonst arbeiten hat das gar nichts zu tun, eher damit sich an ein Uraltes Abrechnungsmodell zu klammern und dann nicht zu verstehen, warum man nichts mehr verdient. Man kann sich auch dumm stellen und so tun als hätte die Internet Revolution in den letzten 20 Jahren nicht stattgefunden, natürlich versteht man dann die Welt nicht mehr. Wenn man sich aber mit der Realität anfreundet wird man sehr schnell bemerken, dass man sich entweder mit aller Kraft gegen die aktuelle Situation stellen kann, oder aber man nutzt die Chancen, die sich durch die neuen Entwicklungen bieten. Es gibt unzählige Künstler, die durch das Internet bekannt wurden und den größten Teil ihrer Einnahmen weiterhin durch das Netz erwirtschaften, also bitte stellt die Situation nicht so dar, als ob es nur schwarz und weiß gibt. Mr Lowery aus dem Beitrag wird mit aktuellen Alben auch viel Geld verdienen, aber der Hit "Low" von 1993 ist nun wirklich nicht mehr die Bezahlung von 2015 wert. Du verlangst für einen 20 Jahre alten Wagen auch nicht mehr den Neupreis, auch wenn dieser nie gefahren wurde. Mehr verlangen kann man nur bei einem Hohen Bedarf.
 
@bamesjasti: Denk mal scharf nach: wenn der 10 millionen downloads hatte und für jeden DL 5 Cent bekommt, dann sind das 50 millionen Cent oder eben 500.000.-€.
Kleinvieh macht halt auch Mist.
 
@LastFrontier: Das ist auch völlig richtig so, nur ist ein Abruf via Streaming nun leider keine 5 Cent wert. Eher so im Bereich von 0.01-0.1 Cent eine gekaufte MP3 kann ich so oft spielen wie ich will und so ein Ding kostet ca. 1€ und es muss auch irgendwie im Verhältnis zum Stream stehen.
 
@bamesjasti: Du als Kunde kannst aber nicht bestimmen was das Produkt wert ist. Den Preis stellt der Erzeuger fest.
Wenn es dir das nicht wert ist, musst du ganz einfach darauf verzichten.
 
@LastFrontier: Und genau an diesem Punkt gehen unsere Meinungen auseinander. Das Prinzip von Angebot und Nachfrage bestimmt den Markt: Angebot hoch, Nachfrage gering -> Preis muss runter. Nachfrage hoch Angebot gering -> Preis muss hoch. Angebot und Nachfrage im Gleichgewicht -> Preis ist richtig. Natürlich bestimme ich als Kunde nicht den Preis, den legt der Hersteller fest - ich als Kunde beschließe lediglich, das Produkt nicht zu erwerben oder zu warten bis der Preis runter geht.
 
@bamesjasti: Nun - ich habe auch einen "verdammt hohen" Stundensatz. Wem das nicht gefällt muss halt woanders hin. Habe ich auch schon erlebt - und sind alle wieder gekommen.
Natürlich muss man hier auch ein entsprechendes Gleichgewicht finden und nicht auf Abzocken auf TEufel komm raus machen.
Aber wie gesagt: Wenn es dir das nicht wert ist, dann lass es einfach bleiben. Du hast weder ein Recht noch einen Anspruch darauf wie jemand seinen Lebensunterhalt bestreitet oder was er für eine Leistung verlangt.
Ich orientiere mich an den Leuten die mich bezahlen könnne und wollen und nicht an denen, die den Kit aus den Fenstern kratzen.
 
@LastFrontier: Es ist ein großer Unterschied, wenn ich einen wertschöpfenden Beruf ergreife, anhand dem mein Chef Gewinn erwirtschaftet, und er mir einen Teil des Gewinnes als Gehalt abtritt.

Bei Künstler sieht es oft so aus, dass sie ihr Hobby ungeachtet der wirtschaftlichen Tragfähigkeit zum Beruf machen, ein Produkt herstellen, das niemand haben will, und sich dann empört hinstellen und verlangen, dass sie von ihrer Arbeit, die mangels Interesse der Öffentlichkeit nicht viel abwirft, doch leben können müssen.

Sorry, aber in der Wirtschaft läuft es nunmal so, dass es nicht nur relevant ist, unter welchem Aufwand ein Produkt ensteht, sondern auch, dass es Abnehmer für dieses Produkt gibt. Entweder die Preisvorstellungen von Urheber und Konsument treffen sich in der Mitte, oder der Urheber bleibt darauf sitzen. Bei einer Firma, die ein ungeliebtes Produkt herstellt, kommt auch niemand auf die Idee, die Firma müsse mit diesem Produkt überleben können, auch wenn die wenigen Kunden nicht das bezahlen wollen, was zum Überleben notwendig wäre. Zudem stellt Kunst stellt in der Regel kein Wissen dar, das man gewinnbringend einsetzen kann. Das schmälert das Interesse des potentiellen Käufers nochmals.
 
@Niccolo Machiavelli: Das kann ich so unterschreiben. Besonders in den heutigen Zeiten von Autotune und Co, ist zumindest musikalische "Kunst" nichts mehr wert. 75% der heute gefeierten Musiker kann man live oder unplugged total vergessen, da bekommt man Ebola in den Ohren nicht mehr.

Heutzutage ist Musik nur noch Marketing. Wenn du einen geschickten Kaufmann an der Hand hast der dich gut vermarktet kannst du noch so scheiße sein, du verdienst. Gucken wir uns den Bieber an, die Songs sind kein stück originell, seine Stimme gräßlich, und das Image für den Arsch. Trotzdem einer der dicksten da oben, weil er gut vermarktet wurde. Die 1000 anderen die in seiner Musikcharte angefangen haben zum gleichen Zeitpunkt sind alle abgesoffen, weil sie kein gutes Marketing hatten...
 
@Niccolo Machiavelli: Wenn ein Künstler keine Einnahmen generiert weil seine Kunst eben Schei$$e ist, dann ist das halt so und nin ich auch voll bei dir.
Der Musiker hier hat aber millionen Downloads (Hörer) für die er kein Entgelt bekommen hat.
Oder habe ich da was überlesen?
 
Interessant wäre es zu wissen wieviel Geld bei den Labels hängen geblieben ist .. Dort sollte man auch mal nachhaken.
 
@Balu2004: Vermutlich wie schon vorher bei CD Verkäufen fast alles. Waren das nicht 7% die an die Künstler gingen/gehen?
 
@Shadow27374: jup wenn überhaupt .. echt der hammer
 
@Balu2004: Wäre aber die Aufgabe der Künstler mal auf die Labels einzudreschen, damit diese ihnen mehr bezahlen... Stattdessen wird auf Spotify und die Nutzer eingedroschen. Aber gut *schulterzuck* sollen die halt sehen was sie davon haben.
 
@Balu2004: Nachdem der Musiker selber klagt, hat er wohl kein Label.
 
"So hatte er 2013 öffentlich gemacht, dass Pandora gerade einmal 16,89 US-Dollar für eine Million Abrufe des Cracker-Hits "Low" überwiesen hat." Da beschwert sich also jemand, dass ein einmal getrillertes Lied nicht endlos Geld "generiert". Was diese Künstler leider nicht verstanden haben, Kunst ist nichts was man bezahlen müsste. Es ist ein Hobby womit sie Geld verdienen können, ein Anrecht darauf haben sie nicht. Da werden eine Millionen mal Einsen und Nullen Übertragen. Es geht nicht um Beton oder Brot welches jedes mal aufs neue Hergestellt werden muss.
 
@Shadow27374: tja das werden viele Künstler anders sehen. Aber wenn man 1. Künstler, die Müll produzieren, aussortieren würde, 2. die Labels dazu zwingen würde die Künstler ordentlich zu bezahlen und 3. die meisten Künstler gleich bezahlen würde und die bekannteren Weltstars für die unbekannteren mitbezahlen würden (Solidarität), hätte man weit weniger Probleme. Wenn aber die Künstler unter sich nicht einmal solidarisch sind - warum glaubt man, dass die potentiellen Nutzer es sein werden? Mir jedenfalls ist es überwiegend egal - mit Ausnahme der Songs und Künstler, die ich schätze. Da würde ich auch mal ein ALBUM kaufen (aber kein digitales) oder ein Konzert besuchen (gibt es aber hierzulande nicht). Was die große Maße der Künstler macht, ist mir genau so wichtig wie was jeder andere Mensch macht.
 
@divStar: Genauso sehe ich das nämlich auch. Egal ob Film, Musik, Videospiel etc. es ist nichts lebensnotwendiges und es muss nur ein einziges mal "hergestellt" werden. Ich selbst habe zur Anfangszeit des Humble Bundles eine ganze Menge gekauft. Lag hauptsächlich daran, dass ich diese Entwickler unterstützen wollte ohne diese völlig an den Haaren herbeigezogene Preise der "großen" zu zahlen. Mittlerweile kaufe ich dort nur noch selten und sehr gezielt. Das Humble Bundle ist mittlerweile ein gepanschtes Zeug aus allem möglichen mit viel Müll. Ich glaube ich schweife ab.^^ Jedenfalls wollte ich damit noch mal betonen, dass es ein Hobby ist dass "bezahlt" werden KANN und zwar FREIWILLIG. Für Brot würde ich immer zahlen, auch wenn die Zutaten kostenlos wären weil die Herstellung JEDESMAL aufs neue geschehen muss.
 
@Shadow27374: Die Leute verlangen Filme/Musik/Spiele in einer Qualität, die so nur in Vollzeit-Arbeit abgeliefert werden kann. Dann sag doch mal, wie das bitteschön gehen soll, dass der Künstler dabei nicht permanent seinen Lebensunterhalt im Sinn hat. Für einen anderen Job bleibt schlicht keine Zeit. Und bei Hobby-/Teilzeit-Entwicklern kommt z.B. dann gerade das raus, was du als gepanschtes Zeug/Müll im Humble Bundle bezeichnest. Ein von einem Entwickler in seiner Freizeit entwickeltes Spiel erreicht eben nicht die Qualität, die heutzutage erwartet wird. Genauso ist es bei Filmen und Musik auch.
 
@mh0001: Tja, dann funktioniert es eben nicht. Pech für die "Künstler".
 
@Shadow27374: Naja letztendlich nicht wirklich. Du glaubst doch nicht, dass dann noch irgendwer eine Arbeit in der von den Leuten gewünschten Qualität produzieren wird, wenn er sich davon sein Lebensunterhalt nicht finanzieren kann. Dann wird er sich nen anderen Job suchen und eben keine Musik mehr machen. Somit am Ende dann Pech für die Konsumenten, da es dann halt nur noch in der Freizeit schnell und mit einfachen Mitteln produzierbare Sachen geben wird, eben Garagenmusik mit Equipment vom Mediamarkt. Oder halt nur noch "Kunst" von sehr reichen Leuten, die es sich leisten können, aus Spaß an der Freue ohne Vergütung rund um die Uhr dafür zu arbeiten.
 
@mh0001: Jop.
 
@divStar: Ich sehe viele Musiker nicht mehr als Künstler, sondern nur noch als Unternehmer...dem Profit verschrieben und nicht der Kunst...

Und das ist das eigentliche Problem in der ganzen Branche, deshalb kann eine Solidarität nicht funktionieren. Ein Apple, Google oder Microsoft ist ja auch nicht solidarisch mit irgend einem Startup...

Die Labels sind dabei eigentlich nur ein Symphom, denn die Musiker könnten sich längst von den Labels lossagen, aber dann würden sie vermutlich auch Profit einbüßen, bzw würde es sich allgemein besser verteilen...daran haben die "großen" Musiker im Geschäft aber kein Interesse, also lassen sie sich lieber knebeln.
 
@Draco2007: Wenn sie es nur wegen des Profits tun (wovon ich selber auch ausgehe), sind sie nicht geknebelt.
 
@Shadow27374: Na klar. Ein Krümelchen vom ganz großen Kuchen ist halt immer noch mehr, als wenn man den ganzen Kuchen "gerecht" verteilt.

Trotzdem kann man sich hinstellen und jammern, dass man pro CD nur ein paar Cent verdient...
 
@divStar: wenn sich Dein Album keiner anhört bist Du aussortiert, da muss der Streamer nichts löschen, Du bekommst eben kein Geld überwiesen.
 
@divStar: "Aber wenn man 1. Künstler, die Müll produzieren, aussortieren würde (...)" - das finde ich interessant. Wie definiert sich denn - aus künstlerischer Sicht gesehen - "Müll"?

Ist alles direkt Müll, was dir nicht gefällt? Ist Justin Bieber Müll? Ich persönlich würde letzterem ja zustimmen, aber er hat nun mal eine unglaublich große Fanbasis, die das wohl anders sieht.

Also, was ist Müll? Wie definiert man Müll? Mir fällt spontan nichts ein - insbesondere nicht bei Kunst. Dem einen gefällts und kann damit was anfangen, dem anderen nicht. Aber tatsächlicher Müll? Das ist selten, wenn nicht gar niemals der Fall.
 
@Shadow27374: Tja, nur beim Brot bezahlt der Kunde tatsächlich die für das Backen und das Material des Brotes anfallenden Kosten komplett, da der Kaufpreis sämtliche Ressourcen, die in dieses Brot geflossen sind, abdeckt.
Die Produktion eines Songs (Tonstudio, Equipment, Mastering, Veröffentlichung, etc.) kostet jedoch weit mehr als 1?, den man als Kunde in einem Downloadshop bezahlt. Wenn die Produktion eines Albums dann am Ende 50000? kostet, muss das damit der Brotvergleich funktioniert auch erstmal reinkommen. Und wenn pro Abruf dann schon nur 1 Cent ausgezahlt wird, ist es halt wichtig dass der auch wirklich für jeden Abruf bezahlt wird.
 
@mh0001: Das System ist halt grundlegend Mist.
 
Wer ist der Typ? Noch nie davom gehört. Der ist wohl Pleite ^^
 
@Edelasos: War auch mein erster Gedanke....Wer ist das überhaupt ?
Seine Musik würde ich auch nicht unbedingt als "Rock" bezeichnen,
aber sie ist nicht uninteressant.

Ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass seine Musik in den USA
vermutlich eine deutlich größerer Fangemeinde hat, als hierzulande.
Und wenn Spotify dann nichts an Kohle rüberkommen lässt, dann ist
so eine Klage durchaus gerechtfertigt....und die Summe ?

Na ja....die ist halt typisch für die USA.

Mit Kleckerbeträgen bei Entschädigungen, Schmerzensgeld etc. wie
hierzulande, geben sich die Amis bekanntlich erst gar nicht ab.
 
@Selawi: Dort muss man nur mal vor einem Schnellrestaurant "ausrutschen".^^
 
Worüber regt ihr euch auf.....über die Klagesumme ?

Wenn sich in den USA eine Oma bei McDonald am Kaffeebecher
die Zunge verbrüht,weil der Kaffee zu heiss ist, dann verklagt
sie McDonald auf 5 Mio Dollar Schmerzensgeld.
Das ist wirklich so passiert

Solche Millionenklagen sind in den USA doch gang und gäbe.
Das ist doch nichts neues.
Auch wenn das für uns mitunter ziemlich bizarr erscheint
weswegen da geklagt wird.

Mit Klagesummen wie wir sie kennen(bestenfalls ein paar hundet EUR) ,
könnten die noch nicht einmal ihren Anwalt bezahlen.

Den Rest entscheidet dann ein Gericht in den USA...und dort wird
dann i.d.R. ein vernünftiger Kompromiss gefunden.

Also wozu die Aufregung ?
 
@Selawi: In den USA läuft ja eigentlich jeder Prozess mit Geschworenen, welches wiederum ganz normale Leute sind. Vermutlich sind u.a. deshalb überhaupt solche Summen möglich.
 
@Edelasos: Falsch. Es gibt auch Fälle, bei denen der Richter alleine urteilt.
 
@Selawi: Selawi bleib doch bitte bei der realität und der Wahrheit, selbst die "Kaffeebecher-klage" war kein zungenverbrenner.... und nein das ist NICHT so passiert... traurig...
 
@M. Rhein: Soweit ich weiß ist diese Frau vor dem Lokal "ausgerutscht".
 
150. Millionen :D Wieder so eine Fantasie Zahl.... Der Typ wird einfach pleite sein & zu faul um richtig arbeiten zu gehen! Das hat man davon, wenn man sein ganzes Geld für Alk & Drogen zum Fenster rausschmeißt! Kläger könnte da genau so gut die Musikindustrie sein, die kommen auch immer mit ihren schadensersatzansprüchen in Millionenhöhe... für 1 Song :D Die spinnen alle samt in dieser Branche... Haben ne dicke Villa, mehrere Luxusautos, Yachten, Privatjets, aber jammern das ihnen ja so viel Geld durch die lappen geht... Mir bricht Buchstäblich das Herz... NICHT... :)
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