Werbung & Google zerstören Glauben an den Weihnachtsmann

Die Aufklärung durch die Informationsangebote im Internet sind - je nach Sichtweise - nicht nur vorteilhaft. Sie können auch dafür sorgen, dass Kinder schneller mit etwas nüchterenem Blick auf das Weihnachtsfest schauen. Die Jüngsten glauben heute ... mehr... Microsoft, Tracking, Weihnachtsmann, NORAD Bildquelle: NORAD Microsoft, Tracking, Weihnachtsmann, NORAD Microsoft, Tracking, Weihnachtsmann, NORAD NORAD

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Das hat man nun davon wenn man sich einem weiteren Ami bzw. Coca Cola glauben anschließt ;)
Hier sollte doch sowieso keiner an den Weihnachtsmann glauben *pfeif*
Bei uns zumindest ist der Weihnachtsmann sowieso kein Thema. Da weiß unsere Tochter (3) jetzt schon das es den Komischen Kerl nicht gibt.
Hier gibts immer noch das Christkind ;P
 
@Eagle02: "Dargestellt wird er als rundlicher, freundlicher alter Mann mit langem weißem Rauschebart, rotem und mit weißem Pelz verbrämten Gewand. Attribute sind sein Geschenkesack und (häufig) eine Rute. Dass es diese Darstellung bereits im 19. Jahrhundert gab, beweisen zeitgenössische Postkarten." Europäische Auswanderer brachten den Sankt-Nikolaus-Brauch mit in die Vereinigten Staaten von Amerika. Der heutige populäre Mythos des Weihnachtsmanns, der mit einem von Rentieren gezogenen fliegenden Schlitten reist, nachts durch den Kamin in die Häuser steigt und dort die Geschenke verteilt, geht zurück auf das 1823 anonym veröffentlichte Gedicht The Night before Christmas. Coca-Cola nutzte erst ab 1931 alljährlich zur Weihnachtszeit diese Darstellung für eigene Werbekampagnen. Nun kannst du deiner Tochter noch was wahres beibringen ;)

Quelle: wikipedia
 
@Hektik; @laforma :Jub stimmt soweit alles aber auch nur die halbe Wahrheit.
Der echte Weihnachtsmann ist eigentlich eher so ne Mischung aus Knecht Ruprecht und Nikolaus (der Herr in Rot und nicht der Bischof) Jemand der nicht ganz so freundlich ist und auch mal jede menge Unsinn baut und auch mal Leute erschreckt ;)

Hab aber auch nix anderes behauptet ich hab nicht geschrieben das die Amis aka Coca Cola den erfunden hätten.
Man sollte aber halt schon soweit ehrlich zu sich selbst bleiben das ohne Coca Cola und ohne Hollywood heute kaum einer an den Weihnachtsmann glauben würde und kaum einer ihn wirklich kennen würde. Gäbe es nicht eben dank der Popularität die eben durch Coca Cola und Amerika entstanden ist nicht zig Filme, Bücher und Lieder über ihn wüßte heute bei uns kaum einer was von dem Weihnachtsmann sondern alle würden brav an das Christkind glauben. Dass, nebenbei bemerkt, auch eigentlich viel mehr zur Weihnachtsgeschichte paßt und nicht so "frei erfunden" wirkt.

Daher bleibe ich bei meiner Aussage oben ;)
 
@Eagle02: http://www.sueddeutsche.de/leben/weihnachtsmann-coca-cola-ach-was-1.281759
 
@Eagle02: "Hier gibts immer noch das Christkind ;P"
Wer ist das Christkind?^^ Bringt das auch Geschenke?:D
 
@L_M_A_O: klar
https://de.wikipedia.org/wiki/Christkind
 
@L_M_A_O: traurig, traurig...
 
@Chadisko: Was ist daran traurig wenn man das Christkind wegen der Herkunft und den eigenen Traditionen nicht kennt?
 
@Eagle02: das Weihnachten kannten schon die Germanen und weitere Vöklerstämme und hat mit Christentum nichts zu tun, die Geburt von dem Ding wurde nur auf diesen Zeitpunkt gelegt weil sowieso alle dort feierten.
 
Also bei mir im privaten Umfeld (CH) glaubt niemand an den Weihnachtsmann. Je nach Alter glaubt man an den "Samichlaus" (Nikolaus) und/oder an das Christkind. Ich mag diesen Weihnachtsmann nicht.
 
@böhser: Ob nun Weihnachtsmann oder Christkind, ist letzendlich doch egal/im Grunde das selbe.
 
@PakebuschR: Nein, ist es eben nicht.
 
@böhser: Bringen beide Weihnachtsgeschenke.
 
@PakebuschR: ja aber einer von beidem im CocaCola Truck ;)
 
@gast27: Das mit dem CocaCola-Truck ist eh etwas merkwürdig, immer zur Weihnachtszeit isser unterwegs. Wo war das Teil als ich ihn gebraucht habe, bei 40 grad im Schatten?
 
Warum muss man immer glauben? Ist wissen denn nicht besser?
 
@Menschenhasser: Die Frage ist was man wirklich weiss oder ob man doch nur glaubt etwas zu wissen. Die meisten Dinge die einem medial um den Kopf geworfen werden kann man kaum glauben. Und ob es am Ende so war wie berichtet kann man auch in den seltensten Fällen wissen.
 
@aliasname: Man weiß nie wirklich etwas. Aber man sollte sich dieser Unwissenheit durchaus bewusst sein, um nicht zu sicher in etwas zu sein.
 
@Menschenhasser: Ich glaube nicht.
 
@Menschenhasser: Tendenziell ja, aber nicht immer.
 
@Menschenhasser: glauben/wissen oder Glauben/Wissen? Zumindest bei den Substantiven bin ich da etwas gespaltener Meinung. Irgendwann war Christi Geburt=Weihnachten =>Glauben. Dann gab es grob zwischen dem 17 und 18 Jahrhundert die Aufklärung; Stärkung der Naturwissenschaften, Bürger- und Menschenrechte, dem Hinterfragen von Dingen usw. Danach folgte eine Zeit der Indistrualisierung und Wissenschaften. Beide Punkte gehören auch zum Wissen.
Und Heute? Das reine Wissen ist ja durch das Internet weltweit, sofort und für jeden Verfügbar, aber... 1)Es gibt die Leute, die der festen Überzeugung sind, das Gras blau ist und alle Anderen einen Augenfehler haben. 2) Es gibt die Personen, die bezweifeln ob Gras grün oder blau ist. 3)z.B. Politiker, wo man nicht immer so weiß was die mit Wem so genau machen 4)Ich würde nicht unbedingt behaupten, dass das allgemeine Bildungsniveau durch dieses verfügbare Wissen unbedingt steigt. 5)Wir machen etwas, obwohl wir wissen das wir es besser nicht sollten (z.B. Sachen im Bereich Umwelt). Da ließen sich bestimmt noch mehr Punkte bezüglich dieses Wissens einfügen.
Im Gegensatz dazu gibt es im Fernsehen Worte von Papst Franziskus, die aber auch immer kritisiert werden, oder man findet den Dalai Lama in seinen Gewändern nett anzusehen.
Insgesamt gesehen, wenn ich mir das heutige "Wissen" so ansehe und das mit dem heutigen Glauben vergleiche, nein, ich vermag deine Frage nicht eindeutig zu beantworten. ;)
 
@Menschenhasser: Wirklich wissen tut man letztendlich sehr wenig. Du kannst ja nicht einmal beweisen, dass alles, was du siehst, real ist und nicht eine merkwürdige Illusion. ;)
 
Als meine Schwester 4 Jahre alt war, hat die Kindergärtnerin ihr und den anderen Kindern gesagt, dass es keinen Osterhasen gibt. Der Ärger vieler Eltern war daraufhin groß. Und in der Tat, was für eine pseudoaufklärerische, instinktlose Pute muss man sein, kleinen Kindern diese schönen Illusionen zu nehmen? Als ob diese nicht noch früh genug bemerken würden, wie der (Oster)Hase läuft. PS: Bei uns kommt heute übrigens nicht der Weihnachtsmann, sondern das Christkind.
 
@Heimwerkerkönig: Umgekehrt kann man sich fragen, warum man Kindern diese Illusion erst in den Kopf setzt.
 
@Thermostat: Vielleicht weil sich einige wenige daran erinnern, wie schön für sie diese Zeit in ihrer Kindheit war und sich daraufhin entscheiden, dass ihre Kinder das auch erleben dürfen, auch wenn sie wissen, welcher "Blödsinn" das ist.
 
@gutenmorgen1: Die Kinder freuen sich doch auch in ihren Geburtstagen, ohne dass der Geburtsatgsmann durch den Schornstein kommt, oder der Geburtstagsbär, oder Elch oder was auch immer...
 
@klein-m: Nun, dann wird es bei euch diese Naiven Traditionen eben nicht geben.
Es wird auch keinen Nikolaus geben, der am 5. Dezember in die Schulklassen oder nach Hause kommt, den Kindern etwas vorließt und ihnen etwas schenkt (Säckchen mit Mandarinen, Nüssen, Schokolade ect.)
Es wird auch keinen Martinsumzug geben, bei dem die Kinder mit ihren selbstgebastelten Laternen Lieder singen.
Aus Sicht eines Erwachsenen ist das alles Blödsinn, aber es sind die einzigen Momente im ganzen Leben, in denen man einen "Zauber" und den Glauben an etwas besseres, reines spüren darf.
Kinder sind naiv und das dürfen sie auch sein weil diese Naivität das Kind-sein ausmacht.
Ihnen diese Momente von Anfang an zu verwehren, sie im Prinzip systematisch kaputt zu machen, weil sie nicht in die eigene Denkweise passen, finde ich schade und hat auch was von Extremismus.
Dass das nichts mit der Realität zu tun hat, merkt jedes Kind noch früh genug.
 
@gutenmorgen1: Und es ist weniger Extrem mit Gewalt an Traditionen festzuhalten, welche eigentlich total unhaltbar sind?
Tradition sind doch mit Abstand das Extremistischste was wir in der Gesellschaft haben. Unhinterfragt an eine Vorgehensweise festhalten.
 
@gutenmorgen1: Die Argumentation mit dem Nikolaus ist für dich nur blöd gelaufen, den gab es nämlcih wirklich. Auch den heiligen Martin...
 
@klein-m: Auch das Christkind hat es mal gegeben...
Und die Handlungen dieser drei historischen Personen haben gleichermaßen nichts mit dem heute praktizierten Brauchtum zu tun.
 
@Thermostat: Traditionen bringen Menschen zusammen, das sollte das wichtigste sein und nicht deren "Haltbarkeit".
Und Kinder sollten Kinder sein dürfen inkl. Naivität, imaginären Freunden und Glauben an das Unmögliche.
 
@gutenmorgen1: Ja, und? Die Frage ist, wieso führst du diese Personen als Pro-Argument für was nicht existenzielles an?
 
@gutenmorgen1: Wenn Menschen zusammen sei wollen, brauchen sie keine Traditionen sondern nur den Anlass, sich sehen zu wollen.
 
@gutenmorgen1: definitiv. Ich habe noch keine Kinder (bin 23), aber wenn es in ein paar Jahren so weit ist, werde ich das genau so im Hinterkopf behalten :) Frohe Weihnachten!
 
@gutenmorgen1: Man kann Kindern auch ohne Illusion ein schönes Weihnachtsfest bereiten. Das ist der Schluss zudem ich gekommen bin. Figuren wie Weihnachtsmann, Nikolaus oder Osterhasen gibts bei uns nicht. Natürlich kommt man damit in Berührung durch Medien, Schule usw., wir haben das aber nie angenommen.
 
@Thermostat: Die emotionale Selbsttäuschung, derer sich Erwachsene beim Betrachten jedes Spielfilms hingeben, kritisiert auch niemand.
 
@Heimwerkerkönig: Ein Spielfilm ist ein Spielfilm. Die Bezeichnung selbst klärt auf, das es sich um eine Illusion/Fiktion handelt.
 
@Thermostat: Die Selbsttäuschung bleibt trotzdem, da man sich dabei wider besseren Wissens fürchtet oder freut.
 
@Heimwerkerkönig: Ich weiß nach dem Film aber das es eine Täuschung war. ich weiß es auch davor das ich mich einer Täuschung hingebe. Ich bin mir meiner also bewusst. Kinder zu täuschen, dessen sie sich nicht bewusst sind, ist, auf gut Deutsch, eine Verarschung. Du verkaufst deine Kinder für dumm, weil du dich daran ergötzt, in die strahlenden Augen deiner Kinder zu sehen, denen du eine Täuschung aufgebürdet hast. Und irgendwann folgt die große Ernüchterung, weil du die Illusion nicht mehr aufrecht erhalten kannst.
Für mich ist das kriminell.
 
@Thermostat: "Für mich ist das kriminell." Alles klar. Quasi ein bleibendes Trauma aufgrund der Fabel vom Christkind - oder wo auch immer du sonst einen Schaden verortest. Demnach sollte man vielleicht sämtliche Märchen verbieten, der psychischen Gesundheit unseres Nachwuchses zuliebe...
 
@Heimwerkerkönig: Ein Märchen ist ein Märchen, so wird es auch zu Kindern kommuniziert. Es ist eine Geschichte, nichts echtes. Eine Beflügelung der Fantasie. Wie erziehst du deine Kinder was Fernsehen angeht? Bei uns heißt es stets das alles, was im Fernsehen zu sehen ist, Erfunden ist. Dies ist nicht zu glauben und dient der Unterhaltung. Früher auch "Erwachsenenfilme sind wie Zeichentrick filme, sehen nur besser aus".
Sprich, ich mache den Kinder klar, das sie sich selbst bewusst sind/werden das sie sich auf eine Illusion einlassen. Auch daran kann man sich erfreuen, darum tun wir dies ja alle, weil wir mal einen Ausreißer aus der Realität brauchen.
 
@Thermostat: "Erwachsenenfilme sind wie Zeichentrick filme, sehen nur besser aus".
Du hast definitiv keine Ahnung, wie Kinder die Welt sehen.

"Sprich, ich mache den Kinder klar, das sie sich selbst bewusst sind/werden das sie sich auf eine Illusion einlassen."
Du gehst davon aus, dass Kinder als dumme, emotional Erwachsene Menschen auf die Welt kommen.
Das ist aber nicht der Fall.
 
@Thermostat: An die Momente mit "den strahlenden Augen" erinnert man sich jedoch mit gern zurück und möchte diese Zeit nicht missen. Egal ob man nun an den Weihnachtsmann oder das Cristkind glaubt/e, Weihnachten ist/wäre ohne einfach nicht das selbe.
 
@Thermostat: Deine Aussagen, dein Nickname, ein emotionsloser Gegenstand der an Weihnachten wohl eher am wow spielen ist.
 
@gutenmorgen1: Ich erkläre den Grundsatz meiner Haltung. Nicht berücksichtigen in einer Aussage kann ich einen Prozess über viele Jahre der statt findet.
Ich gehe nicht davon aus, was du mir unterstellst. Aber ich muss meine Kinder auf die richtige Welt vorbereiten und das tue ich nicht, in dem ich ihnen Illusionen indoktriniere.
 
@PakebuschR: Du erinnerst dich geren daran zurück, woran man sich aber nicht so gern erinnert ist, das deine Freude auf Kosten der Verarschung deiner Kinder geht. klingt auf einmal nicht mehr so prickelnd, hm? Und das Argument das die Eltern das mit einem selber gemacht haben, zieht bei mir nicht.
 
@Thermostat: PakebuschR meinte dass man sich als Erwachsener an seine Freude als man selbst Kind war zurück erinnert. Das wirst du aber nicht nachvollziehen können, du hattest wohl Eltern wie du selbst nun bist :-)
 
@rafterman: Nein, ich hatte sehr traditionelle Eltern. Und ich wusste, das ich das nicht weiter geben werde.
 
@Thermostat: Hast wohl öfter eins mit der Rute bekommen :)
 
@PakebuschR: Kennst du nicht diese Momente in deiner Kindheit, wo du wusstest, das es nicht richtig ist oder nicht deine Übereinstimmung findet, ohne das du es erklären konntest?
 
@Thermostat: "Aber ich muss meine Kinder auf die richtige Welt vorbereiten..."
Das macht jeder und es funktioniert trotz Christkind bei den meisten Menschen hervorragend.
Wenn du es wirklich so machst, wie du es hier beschreibst, kann ich nur für dich hoffen, dass du nicht irgendwann die Rechnung dafür präsentiert bekommst.
 
@gutenmorgen1: Und es funktioniert auch ohne Christkind sehr gut.
 
@Heimwerkerkönig: Hasen laufen nicht, sie hoppeln... ;)
 
@Heimwerkerkönig: Naja, es gibt ja so oder so keine Osterhasen. (christliches)Ostern<->Hasen? Hasen<->bunte Eier? (christliches)Ostern<->bunte Eier? (christliches) Ostern<-> Schokohasen in lila Folie? Schokohasen in lila Folie<->gefärbte Eier? Da passt bei Ostern doch irgendwie gar nichts zusammen, ist ja noch schlimmer als bei Weihnachten. Wenn dazu noch irgendwelche komischen Fragen der Kinder kommen, soll man sich da einen aus dem Hut zaubern? Vielleicht spielt ja auch noch eine Rolle, dass die meisten Kindergärten multi-kulturell sind. Nein, wenn ich Kindergärtner wäre, hätte ich mit Fragen nach dem Osterhasen oder Weihnachten auch so meine erheblichen Probleme.
 
Je eher die Kinder merken, dass es den Weihnachtsmann, den Osterhasen, Gott etc. nicht gibt, desto besser. Diese eingebildeten Phantasiegestalten schaden der geistigen Entwicklung. Am besten wäre es, wenn man ihnen so einen Mist gar nicht erst erzählen würde.

edit: Ihr Minuskinder, wenn euch was nicht passt, dann antwortet mit einem Kommentar. So sieht es nämlich aus, als ob ihr keine Argumente habt. Wenn ihr aber keine Argumente habt, dann bestätigt das meine Position!
 
@conan179: Richtig. Bei kleinen Kindern mögen imaginäre Freunde ja noch irgendwie niedlich sein, aber wenn man dann von erwachsenen Leuten hört daß es allen Ernstes einen Gott geben soll, weiß man wirklich nicht was man dazu noch sagen soll. Mir fällt es dann immer sehr schwer sie nicht wie andere kleine Kinder zu behandeln.
 
@Johnny Cache: Dazu gibt es auch nichts zu sagen, denn jede gebildete Person würde zu dem Schluss kommen, dass man kein Urteil bzgl. dieser Frage fällen kann, ohne gleichermaßen ein Glaubensbekenntnis abzulegen. Entsprechend wäre Agnostizismus die einzige valide Option ;)
 
@moeppel: Agnostizismus schließt die Existenz Gottes ja nicht aus. Da es keinen Gott gibt ist Atheismus die einzig valide Option. Wäre deine Annahme richtig, dass gebildete Personen zu dem Schluss kommen müssen, dass man kein Urteil über die Existenz Gottes fällen kann, dann wäre dieser Schluss auch bzgl. des Weihnachtsmannes, des Osterhasens oder jeder anderen von Menschen erdachten Phantasiefigur richtig.
 
@conan179: Dass Weihnachtsmann und Osterhase nicht existieren, ist ein zweifelsfreier Fakt. Ob Gott existiert oder nicht lässt sich nicht wissenschaftlich ergründen. Es bleibt also eine Glaubensfrage und es ist absurd seine eigene Überzeugung als Fakt darzustellen. Zudem sprichst du von Argumenten, lieferst aber selbst keine. Da es bisher keine wissenschaftliche Erklärung für unsere Herkunft und das Entstehen des Universums gibt, ist die Gottes Theorie m.M.n gar nicht mal so abwegig.
 
@FuzzyLogic: Die Frage ist, was du als zweifelsfrei bezeichnest. Wenn du die Naturgesetze annimmst, dann kannst du durchaus davon ausgehen, dass weder Gott noch Osterhase etc. existieren, weil sie in den allgemein anerkannten Definitionen widersprüchlich zu den uns bekannten Naturgesetzen ist. Der Weihnachtsmann kann sich z.B. nicht so schnell bewegen, wie er müsste, um tatsächlich alle Kinder zu beliefern und dennoch mit jedem die Zeit zu verbringen, die man ihm hier in Deutschland zumindest abends zuschreibt. Mit Gott ists das Gleiche.

Vielleicht existiert ein Gott. Das lässt sich nicht sagen. Aber es ist nicht der Gott, an den die Mehrheit der Menschen glaubt, sondern eher eine Art Logos, eine Art "einsteinscher Gott", den die meisten nie im Leben als "tatsächlichen Gott" bezeichnen würden, weil er keine Person im eigentlichen Sinne ist.

Ich mag die Aussage, dass Gott "nicht existiert" nicht, genauso wie ich es nicht mag, zu sagen, dass er existiert. Noch dümmer ists aber, seine Existenz vom Glauben abhängig zu machen.

Jeder, der meint, Gott existiere, sollte mir erstmal definieren, was er mit dem Begriff überhaupt zu sagen versucht und mir dann einen Weg aufzeigen, zu ebendiesem Gott zu finden.

Solange das keiner schafft ist die Aussage "es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott" (und Wahrscheinlichkeit jetzt im zweiten, nicht statistischen von Popper beschriebenen Sinne) das einzige, was ich unterschreiben kann.

Wenn allerdings ein Pantheist kommt und sagt, die Natur sei Gott, dann habe ich dem -- außer den berechtigen Vorwurf der unnützen Verwirrungsstiftung -- nichts entgegenzusetzen.
 
@FuzzyLogic: "Dass Weihnachtsmann und Osterhase nicht existieren, ist ein zweifelsfreier Fakt." Ja, so wie bei Gott auch.

"Ob Gott existiert oder nicht lässt sich nicht wissenschaftlich ergründen."
Das Gleiche könntest du auch über das fliegende Spaghetti-Monster oder das unsichtbare rosa Einhorn sagen.

"Es bleibt also eine Glaubensfrage"
Ja natürlich ist es eine Glaubensfrage, nur wer daran glaubt, der glaubt an eine von Menschen erfundene Phantasiefigur.

"und es ist absurd seine eigene Überzeugung als Fakt darzustellen."
Ja, das trifft auf die Theisten zu, jedoch nicht auf Atheisten.

"Zudem sprichst du von Argumenten, lieferst aber selbst keine."
Das Argument ist, dass Gott nicht existiert.

"Da es bisher keine wissenschaftliche Erklärung für unsere Herkunft"
Noch nie was von Evolution gehört? Das ist doch längst geklärt.

"und das Entstehen des Universums gibt"
Noch nie was vom Urknall gehört?

"ist die Gottes Theorie m.M.n gar nicht mal so abwegig."
Du leugnest Fakten und schlussfolgerst daraus, dass etwas erfundenes nicht abwegig ist. Meinst du, dich nimmt jemand ernst, wenn du so etwas von dir gibst?
 
@conan179: Atheismus bezieht Position auf eine unbeanwortbare Frage. Meinung und Glaube ändert an dem Tatbestand recht wenig.

Der geschichtliche Werdegang von einer Gottesidee ist im Übrigen nicht vergleichbar mit dem Osterhasen oder Weihnachtsmann, da die Gottesidee ein Abstrakt darstellt das im Menschen selbst angesiedelt zu sein scheint. Nicht zuletzt auch deshalb, da die Gottesidee durch die Geschichte/Entwicklung der Menschheit überall anzutreffen ist - auch wenn in stets verschiedenen Ausführungen.

Dass Religion (bzw. damit zusammenhängener Fanatismus/Extremismus) im Zuge der Zeit viele Opfer gefordert hat, stellt niemand in Frage. Nur ist das nicht die Schuld einer erdachten Figure oder abstrakten Idee, sondern die Schuld von Menschen, die sich aus Überzeugung auf eine Position berufen und gewillt sind, für diese - wider besseren Wissens - einzustehen und gar dafür zu kämpfen bzw. auf Konfrontationskurs zu gehen.

Wären wir alle überzeugte Agnostiker, so gäbe es wahrscheinlich nicht mal religiöse Auswüchse und jeder dürfte sich frei mit seiner Suche nach Gott befassen - allerdings ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit, bis ein tatsächlicher Beweis erbracht wurde - womit sich dann auch Agnostizimus erledigt hätte ;)
 
@namronia: "Vielleicht existiert ein Gott. Das lässt sich nicht sagen. Aber es ist nicht der Gott, an den die Mehrheit der Menschen glaubt, sondern eher eine Art Logos, eine Art "einsteinscher Gott", den die meisten nie im Leben als "tatsächlichen Gott" bezeichnen würden, weil er keine Person im eigentlichen Sinne ist."

Um es klarzustellen: ich sage nicht, dass es nicht irgendwo im Universum oder anderswo ein höheres Wesen gibt. Ich meine den Gott, den die Menschen erfunden haben. Den, den die verschiedenen Religionen beschreiben.
 
@moeppel: "Dass Religion (bzw. damit zusammenhängener Fanatismus/Extremismus) im Zuge der Zeit viele Opfer gefordert hat, stellt niemand in Frage. Nur ist das nicht die Schuld einer erdachten Figure oder abstrakten Idee, sondern die Schuld von Menschen, die sich aus Überzeugung auf eine Position berufen und gewillt sind, für diese - wider besseren Wissens - einzustehen und gar dafür zu kämpfen bzw. auf Konfrontationskurs zu gehen."
Ja klar. Da stimme ich dir voll zu. Deswegen meinte ich ja, es sei besser den Kindern gar nicht erst von diesen eingebildeten Phantasiefiguren zu erzählen.
 
@conan179: Zu behaupten, es gibt keinen Gott ist genauso verkehrt wie zu sagen, es gibt einen. Woher willst Du wissen, dass es keinen gibt? Wenn Du die Nichtexistenz nicht beweisen kannst, glaubst Du auch nur. Und das machen die, die an Gott glauben, genauso.
 
@Michael41a: Ich meine konkret die Götter, in der Bibel oder im Koran etc.
Der Gottesbegriff schließt mMn keine sonstigen übernatürlichen Wesen mit ein.

Nachdem das klargestellt ist, gibt es wohl keinen Zweifel mehr daran, dass Gott in diesem Sinne nicht existiert, oder? Sowohl die Bibel, als auch der Koran etc sind von Menschen ausgedacht und haben nichts mit der Realität zu tun.

Da diese Götter genau wie Weihnachtsmann und Osterhase von Menschen erfunden wurden gibt es keinen Grund anzunehmen, dass sie existieren. Jedes Argument für die Existenz Gottes trifft dann auch genau so auf den Weihnachtsmann und den Osterhasen zu. Daran sieht man, wie absurd das ganze ist.
 
@Michael41a: Ok, nehmen wir einfach mal an es gäbe tatsächlich einen Gott und die Dinge die z.B. in der Bible über den Gott aus der christlichen Mythologie wären tatsächlich wahr.
Schreib dem jetzt mal ein vernünftiges Zeugnis und überleg dann ob du mit dem auch nur ansatzweise etwas zu tun haben wolltest. Wir haben schon Leute mit deutlich besseren Zeugnissen entlassen und ich bin mir ziemlich sicher daß keiner von denen ein Gott war.
 
@Johnny Cache: Wir kommen zwar von Thema ab, aber die Bibel hat doch nichts mit Gott zu tun. Soviel ich weiß, gibt es auch nicht einen einzigen Hinweis darauf, dass Jesus wirklich gelebt hat. Wenn es Gott gibt, hat er weder was mit Raum, Zeit und Materie (das er ja erschaffen hat, und folglich nicht sein kann) zu tun. Persönlich glaube ich eher an Matrix, es spricht einfach zu viel dafür und man könnte alles damit erklären. Wenn es Dich interessiert, googel mal danach.

Davon abgesehen hast Du schon recht: Ein Gott, der es so einrichtet, dass einer den anderen (fr)essen muss, um selbst zu überleben, weist nicht auf einen "liebenden Gott" hin.
 
@Michael41a: es ist vollkommen idiotisch zu fordern, dass jemand die Nichtexistenz von etwas beweist, das ist schlicht unmöglich, nicht nur bei Gott. Sehr wohl kann man aber fordern, dass die Existenz von etwas, was mal aus irgendeinem Grund postuliert wurde, bewiesen wird, so wird in den Wissenschaften verfahren, siehe z.B. das Higgs-Boson. Es ist generell nichts Falsches daran, die Existenz von etwas, was man mit aktuellen Methoden nicht beweisen kann, was jedoch irgendwie Sinn macht, damit alles halbwegs passt, zu postulieren, nur sollte man bereit sein, diese Hypotese auch mal zu verwerfen, wenn sie sich durch spätere Erkenntnisse als falsch herausstellt (z.B Phlogiston).
 
@Link: Die Chance, dass es einen Gott gibt, liegt bei 50 : 50. Deswegen sagte ich, keiner kann sagen, es gibt ihn oder nicht. Und natürlich werden wir bei einigen Dingen immer nur Vermutungen anstellen können, weil sie einfach zu weit weg oder zu klein sind.

Auch wenn vieles für einen Gott spricht, kann es dennoch eine andere Erklärung für unsere Existenz geben. Was logisch ist, muss nicht stimmen. Früher konnte jeder überprüfen und bestätigen, dass sich die Sonne um die Erde dreht. Jeder sah es, konnte es verifizieren: im Osten ging sie auf, im Westen unter. Wie wir heute wissen, stimmt es trotzdem nicht.
 
@Michael41a: 50:50? Wie kommst du auf diese optimistische Schätzung?

"Auch wenn vieles für einen Gott spricht". Was denn z.B.? Mir fällt nichts ein und nur weil wir etwas noch nicht vollständig auf wissenschaftliche Weise erklären können, bedeutet nicht, dass wir da einfach ein übermächtiges Wesen hineindichten müssen und die Sache ist geklärt (den Fehler haben schon unsere Vorfahren gemacht), sondern dass wir weiter forschen müssen.

Die Erklärung für unsere Exitenz, wie sie die Bibel anbietet, ist übrigends nachweislich falsch (wie viele andere Sachen, die dort stehen).

Und nein, früher konnte eben niemand _überprüfen_, dass sich die Sonne um die Erde dreht, sondern hat dies aus dem, was er einfach gesehen hat, postuliert. Mehr nicht. Die Leute, die dann wirklich versucht haben das zu überprüfen, sind dann sehr bald auf Wiedersprüche gestoßen.
 
@Link: Ich denke, wie oben schon geschrieben, an Matrix, was auch einige Wissenschaftler annehmen. Eine Art "Aquarium" also, in dem wir leben. Und - wer auch immer - hat seine Freude daran.
 
@Michael41a: Behauptungen, die ohne Beweise gestellt werden, können auch ohne Beweise wieder abgetan werden.
 
Meine Freundin hat sich mal als Weinachtsfrau verkleidet und mir einen Kasten Bier geschenkt. Seitdem glaube zumindest ich an die Weinachtsfrau.
 
@karl marx: Ein Kasten Bier mit 24 Flaschen ist der wahre Adventskalender für den Mann. :)
 
weinachtsmann hin oder her, ich denke, wenn dann bitte die richtige geschichte erzählen, das es einen nikolaus gab und so weiter, ne!
 
@OliverK1: Naja, aber Nikolaus ist Nikolaus und Weihnachtsmann ist Weihnachtsmann...
 
Den Weihnachtsmann hat es noch NIE gegeben. Der ist eine reine Erfindung von Coca Cola und somit ein genialer Marketing Trick-Erfolg. Wen es allerdings sehr wohl gibt bzw gab, ist der heilige Skt. Nikolaus der am 6 Dezember 343 n. Chr. gestorben ist. Zu seinem Gedenken ist es Brauch am 6 Dezember kleine Geschenke "Nikoläuse" zu verteilen. Und am Heiligen Abend kommt N I C H T der Weihnachtsmann, sondern das Christkind! In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes Weihnachtsfest.
 
@flar1963: Und was sagst du zum Kommentar [o1]:[re1] ?
 
@klein-m: Ganz einfach: Dem Grunde nach stimmt dies doch es ist nur die halbe Wahrheit. Es war so das Coca Cola seinerzeit eine neue Strategie suchte um seine Umsätze zu puschen. Ein Mitarbeiter vom Marketing erinnerte sich auf das besagte doch zu der damaligen Zeit ziemlich unbekannte 1823 anonym veröffentlichte Gedicht The Night before Christmas. CocaCola nahm dies zum Anstoß "etwas eigenes" daraus zu machen. Coca Cola wollte deshalb die Gestalt des Weihnachtsmannes übernehmen allerdings mit einem BLAUEN Kostüm. Es fand eine Ausschreibung statt wo Vorschläge für Farben des Gewandes gemacht werden konnten. Durchgesetzt hat sich dann ROT. Somit wurde der Weihnachtsmann in rotem Kostüm mit einer riesigen Marketingkampange aus dem damals eher unbekannten Gedicht "The Night before Christmas" populär gemacht und der Weihnachtsmann wurde bis heute ein genialer Erfolg. CocaCola hält diesen Mythos mit großem finanziellen Aufwand bis heute lebendig.
 
Ganz einfach: Dem Grunde nach stimmt dies doch es ist nur die halbe Wahrheit. Es war so das Coca Cola seinerzeit eine neue Strategie suchte um seine Umsätze zu puschen. Ein Mitarbeiter vom Marketing erinnerte sich auf das besagte doch zu der damaligen Zeit ziemlich unbekannte 1823 anonym veröffentlichte Gedicht The Night before Christmas. CocaCola nahm dies zum Anstoß "etwas eigenes" daraus zu machen. Coca Cola wollte deshalb die Gestalt des Weihnachtsmannes übernehmen allerdings mit einem BLAUEN Kostüm. Es fand eine Ausschreibung statt wo Vorschläge für Farben des Gewandes gemacht werden konnten. Durchgesetzt hat sich dann ROT. Somit wurde der Weihnachtsmann in rotem Kostüm mit einer riesigen Marketingkampange aus dem damals eher unbekannten Gedicht "The Night before Christmas" populär gemacht und der Weihnachtsmann wurde bis heute ein genialer Erfolg. CocaCola hält diesen Mythos mit großem finanziellen Aufwand bis heute lebendig.
 
Meine Kinder werden Weihnachtsmann kaum kennen. Ich habe es aber auch nicht so mit religiösen Feiertagen. Ich finde die alle überflüssig.
 
@yournightmare: Ich frage mich, in wiefern religiöse Feiertage in einem vermeintlich säkularen Staat überhaupt legitim sind. Nicht das ich mich für ein paar freie Tage beschweren möchte, aber der Anlass ist höchst fragwürdig.
 
@Thermostat: Mag ja jeder selber halten wie er will, nur auf der anderen Seite, nehmen wir mal für einen Moment an, irgendeiner der wenigen verbliebenen christlichen Feiertage (Wenn mal von Weihnachten und Ostern absieht, welches ja eher kommerzielle Feste sind) würde gestrichen und dafür gäbe es einen muslimischen Feiertag (Ich persönlich würde das evtl. sogar befürworten). Na, da kann ich mir ungefähr vorstellen, was hier in Deutschland los wäre, selbst dann wenn das katholische oder evangelische Kirchenverbände dieses befürworten würden.
 
@Lastwebpage: Es sollte gar keine religiösen Feiertage geben. Ale abschaffen, diese auf die Urlaubstage drauf packen und das jedem selber bestimmen lassen.
 
@Thermostat: da würden sich die Arbeitgeber aber sehr freuen. Haben die doch die Zuschläge für die Feiertage gespart.
 
@flar1963: Den sie für die Urlaubstage, die oben drauf kämen, wieder los werden.
 
@Thermostat: Ja vielleicht, aber obwohl es da viele (schein-)heilige Aspekte gibt (die Meisten haben ja mit dem Sinn des jeweiligen Feiertages eigentlich nicht viel am Hut), hat zumindest Weihnachten und Ostern ja auch eine gewisse Tradition. Zu dieser Tradition würde ich auch noch Silvester und Neujahr zählen.
Als nicht kirchliche Feiertage sicher noch 1.Mai, Tag der deutschen Einheit und Rosenmontag (wobei, beim 1.Mai, diskussionslos wäre der wohl auch nicht).
Dann gäbe es da auch noch z.B. Allerheiligen, nicht wegen Allerheiligen, sondern mittlerweile wohl eher wegen Halloween am Vorabend, und Christi Himmelfahrt/Vatertag. Wenn ich da keinen übersehen habe, und man nicht gerade aus Bayern kommt, blieben da also nur noch Pfingstmontag und Fronleichnam, als rein religiöse Feste, also nur ganze 2.
 
@Thermostat: Deine Idee find ich auch klasse, aber nach welchem Bundesland wollen wir den die Feiertage in Urlaubstage wandeln? Ich persönlich wäre für Bayern, kein anderes Bundesland hat mehr Feiertage.
 
@Lastwebpage: Allerheiligen ist in Berlin z.B. kein Feiertag. Schüler können frei bekommen, müssen aber nachweisen das sie diesen Feiertag tatsächlich aus religiösen Gründen in Anspruch nehmen, sprich sich das von der Kirche bescheinigen lassen das sie da waren.
 
@Lastwebpage: Wenn es gar keine religiöse Feiertage gibt, kann sich keine Religion beschweren benachteiligt zu werden. Wer Ramadan feiern will, nimmt sich Urlaub am Ramadan, wer Weihnachten feiern will, nimmt sich an Weihnachten Urlaub. Natürlich muss alles durch zusätzliche Urlaubstage ausgeglichen werden. So hatten das meine Eltern früher in Russland gehabt. Dort gibt es keine religiöse Feiertage. Da kann man sich was abgucken.
 
@Thermostat: Die Frage ist doch, inwiefern Weihnachten überhaupt noch ein religiöser Feiertag ist. Weihnachten hat sich vom religiösen Kontext eigentlich weitgehend getrennt und ist Teil der hiesigen Kultur geworden. Alle Atheisten, die ich kenne, feiern Weihnachten in einem nicht-religiösen Kontext.
 
@adrianghc: Exakt so ist es. Bei uns ist es eine Art Familienfest geworden, um den Begriff Konsumfest zu vermeiden. Religiöse Aspekte spielen dabei keine Rolle. Getan wird das auch nur für die Kinder, ich selber brauche das gar nicht.
 
Ich hab nie ganz begriffen, warum man Kindern sowas überhaupt einredet, insofern sehe ich da nichts schlechtes drin. Wenn es Richtung Gott und was weiß ich geht, dann mag das eine etwas andere Sache sein, aber warum man Kindern weis macht, dass es eine evident von Coca-Cola erfundene Figur geben soll, da hört bei mir das Verständnis einfach auf.
 
@nablaquabla: Ob es sich nun um das Cristkind oder den Weihnachtsmann in rot oder blau handelt spielt dabei eigentlich auch keine Rolle.

"Wenn es Richtung Gott und was weiß ich geht, dann mag das eine etwas andere Sache sein"
- da will ich jetzt lieber nicht näher drauf eingehen.
 
@nablaquabla: "Wenn es Richtung Gott und was weiß ich geht, dann mag das eine etwas andere Sache sein" Ja, das ist noch viel schlimmer. Denk mal an die ganzen Menschen, die an einen erfundenen Gott glauben und sich und andere in die Luft sprengen, Kreuzzüge veranstalten oder auch Inquisition. So viel Leid wie der Glaube an einen imaginären Gott schon verursacht hat, wurde durch den Glauben an den imaginären Weihnachtsmann nicht verursacht!
 
@conan179, PakebuschR: Ich war auch Mal 16 und bin das Thema Religion mit einer ähnlichen Ignoranz angegangen. Punkt ist, dass Menschen an diese Dingen glauben und ihnen das viel bedeutet. Ob das nun jetzt objektiv wahr oder falsch ist, lässt sich ohnehin nicht zweifellos bestimmen, da sich diese immer auf eine Ebene rücken lassen, die sich objektiven Messungen entbehrt. Beachte -- ich bin selber nicht gläubig, aber diese dauernde kindische Argumentation, dass jeder Gläubige gleich ein Terrorist oder Kreuzzügler ist, ist einfach nur lächerlich. Das ist nicht einmal eine Frage der Philosophie, das ist einfach nur eine Frage des Anstands und des gegenseitigen Respekts. Der eine meint dies, der andere meint das; man mag das nicht optimal finden, aber respektieren soll man es dennoch, auch wenn man es nicht nachvollziehen kann.

@andi1983: Inwiefern ist denn die Erfindung des Weihnachtsmanns das Gegenkonzept zu Krieg und Elend? Für mich ist die Essenz des "Zaubers von Weihnachten" nicht irgendein erfundener Blödsinn. Für ein Kind sollte das Gegenkonzept zu Krieg und Elend in den frühen Jahren die Stabilität, Geborgenheit und Absolutheit der Familie darstellen. Wenn man dem Kind das nicht bieten kann, dann ist eine Gestalt wie der Weihnachtsmann natürlich nötig, aber ich denke man sollte 2015 über solchen Quatsch hinaus sein.

Edit: Frohe Weihnachten zusammen, übrigens.
 
@nablaquabla: "Punkt ist, dass Menschen an diese Dingen glauben und ihnen das viel bedeutet."
Ja, aber das sind dann dumme Leute und Dummheit darf man nicht dulden.

" Ob das nun jetzt objektiv wahr oder falsch ist, lässt sich ohnehin nicht zweifellos bestimmen, da sich diese immer auf eine Ebene rücken lassen, die sich objektiven Messungen entbehrt."
Äh, warum nicht? Es gibt keinen Gott, also ist es falsch. Das ist jetzt nicht sooo schwer, oder?

"aber respektieren soll man es dennoch"
Bestenfalls tolerieren, aber respektieren ist zu viel verlangt! Wo kämen wir denn da hin?!
 
@nablaquabla: "dass jeder Gläubige gleich ein Terrorist oder Kreuzzügler ist"
- habe ich nicht gesagt und wollte ich damit auch garnicht sagen.
 
@nablaquabla: Und wie wäre deine Vorgehensweise?

Ich finde, dass die Kindheit eigentlich die schönste Zeit eines Menschen sein sollte. Willst du jedes Kind gleich vor den Fernseher/PC setzen und ihm die volle Bandbreite der Gewalt des Alltags vorführen? Ich finde das kommt noch früh genug, wenn man sieht wie die heutigen Kinder bereits im Kindergarten mit Fremdsprachen gedrillt werden, und die Schulen immer kürzer und schneller den Stoff vermitteln müssen, damit man ja schnell die nächste brave Arbeitergeneration hervorbringen kann.

So ist doch für kleine Kinder ein wenig Zauber an Weihnachten und Ostern nicht schlecht. Man muss es ja nicht völlig übertreiben.
 
ALTER WAS???? Also diese News hier hat gerade meinen Glauben zerstört!!! Scheiße!!! Hätte ich bloß nicht gelesen... MAN EY! Ich kann es nicht fassen. 36 Jahre lang... und dann das. Ne ne ne. Winfuture muss das echt mal spätestens am 1.4 wieder gerade biegen. Echt mal!

Achja: Frohe Weihnachten an alle :)
 
Hide my ass pah. Ich habe nie an den Weihnachtsmann geglaubt, es sei denn, ich wußte, jemand kommt verkleidet und spielt ihn. Aber ich wußte halt, es ist nicht "der Weihnachtsmann". Bin geboren 81- konservativ aufgewachsen und hab heute an Heiligabend B-Day. Erster PC 386dx kam 91.
 
wer so was in umlauf bringt der ist eher schuld daran das der weihnachtsmann aus dem wortschatz bald ganz verschwindet! einfach mal eben altes deutsches liedgut verschandeln: https://www.youtube.com/watch?v=l0TEordOD2E und angemerkt, ich find sowas nicht lustig oder geistig kreativ!
 
Ich war glaub ich 5 oder 6. Denn da hat mein großer Bruder mi die im Haus verstecken Geschenke gezeigt... Seit dem hab ich nicht mehr daran geglaubt.
War kein Beinbruch, der der Weihnachtsmann wurde in unserer Familie immer so dargestellt, dass er eher böse ist, mit Rute, die er dann auch da ließ, wären wir uns versteckten.
 
Ob man seinen Kindern nun vom Weihnachtsmann dem Christkind oder dem heiligen Spaghettimonster erzählen will aollen alle Eltern für sich selbst entscheiden. Aber müssen 6-7 Jährige denn wirklich im Internet rumsurfen und das offenbar auch ganz alleine? Solchen Eltern sollte man die Kinder weg nehmen. Unverantwortlich sowas.
 
@picasso22:
Sorry: Weihnachtsmann= gibt es nicht

Christkind = gibt es, wurde im Stall in Bethlehem geboren!
 
@flar1963: Von einem Stall steht in der Bibel gar nichts. Dass Jesus zwischen Ochs und Esel geboren wurde, schloss man allein daraus, dass er in eine Futterkrippe gelegt wurde und die vermutete man eben in einem Stall.
 
@Grendel12: Da ist was wahres dran! Aber inne Biebel stehen sowieso merkwürdige Dinge, die mir nicht mal bibelfeste Mitmenschen erklären können. Zum Beispiel (Kurzfassung): Adam und Eva (erste Menschen dieser Welt), Eva wurde aus einer Rippe von Adam geschaffen. Adam und Eva hatten ja so einige Kinder gezeugt, unter anderem Kain und Abel. Jetzt habe ich schon mein erstes Problem, beide haben ja nun die gleiche DNA und sie betrieben Inzest, was ja zu recht verboten ist (man sieht ja was bei raus kommt). Kain hatte ja den Abel erschlagen, ging in ein anderes Land und heiratete dort eine Frau. Nun habe ich noch mehr offene Fragen. Woher kam die andere Frau und wer hatte die Ländereien aufgeteilt? Und wer hatte deren Ehe geschlossen. Da sich die kirchlichen Gemeinden ja immer so bahmherzig und voller Nächstenliebe zeigten, ist es mir wieder ein Rätzel, wie im Namen Gottes und der Kirchen (egal welche) Kriege geführt wurden, Ungläubige als Kätzer verbrannt wurden, oder gar die Hexenverbrennungen. Morden, stehlen, vergewaltigen und sonstige Straftaten (heute zumindest) standen damal auf der Tagesordnung. Könnte im Strahl kotzen, wenn ich Scheinheiligen sehe, oder höre!
 
@Roger_Tuff: Die Argumente werden nicht besser und nicht glaubhafter, wenn man in jedem Satz sinnfrei das Wort"JA" einfügt.
6mal "ja"... , ja ja ...
 
@Grendel12: Weitere Sorgen haste nicht, ja?
 
@Grendel12: Was? Hochwürden etwa angepisst??? Die Geschichte der Kirche kann man nicht ändern, traurige Realität! Das eine oder andere "ja" in meinem Kommentar ändert auch an geschichtlichen Tatsachen nichts. Ob Ratzinger, der K......er oder der "von Elst" der Prunkbischof, Beispiele aus der Neuzeit, um nur wenige zu nennen, könnte die Liste weiterführen! Sowas verlogenes wie die "Kirchen" habe ich noch nirgends anders gesehen! Der Strahl des K..... wird nur dicker!
 
@flar1963: Dieses Christkind gibt es nicht, sondern ist eine blumige Beschreibung für die Person Jesus von Nazareth.
 
@Thermostat: Wow, wer hätte das gedacht. Na, jetzt habe ich aber ganz neue Erkenntnisse.
 
@flar1963: Und wen genau interessiert das? Hast du keine anderen Probleme? Wie gesagt ist das Eltern selbst überalassen. Das hat niemanden zu interessieren. Und wenn ich meinen Kindern erzählen will das es einen Osterhasen gibt dann tue ich das auch wenn das manchen Leutchen vielleicht nicht passt.
 
Mama Mama, der Weihnachtsmann will eine Kreditkarte ;-)
 
Als ich schon 12 Jahre alt war, reichte es zur Erziehung, wenn Vater nur die Weihnachtsmann-Maske beim Öffnen des Kinderzimmers zeigte. Das funktionierte auch im Juli und für den ganzen Tag hockte ich hinter dem Schrank damit der Weihnachtsmann nicht findet. Ich wusste doch nicht, dass Vater vom halbdunklen Flur eine Maske hochhielt und angemessen draußen gepoltert hat.
Einmal hatte es gereicht, dass nur ein weißer Fussel - Haare von seinem Bart - auf dem Flur lag um zu glauben, dass der Weihnachtsmann gekommen ist um mich zur Maßregelung zu rufen und traute mich den ganzen Tag nicht mehr raus.
Er war jedenfalls immer sehr beeindruckend.
 
Nicht schlimm. ist eh ne persönlich angelegenheit aber ich würde es meinen kinder nicht vorgaukeln. als das bei mir damals rauskam, führte das nur zu frust, zorn und ärger. denn alles das, was ich nicht bekommen habe, lag an meinen eltern, nicht am weihnachtsmann und die waren im gegensatz zu ihm, greifbar. das ist dann der bittere nachteil, wenn man X nicht kauft, weil man zu spät los ist und dem kind dann sagt "vll hat der weihnachtsmann es nicht bekommen" oder "vll wollte er nicht, das du das bekommst". sowas kann man sich gleich ersparen
 
Kommt davon, wenn man 6 jährige früh ins Internet lässt, weil man zu faul ist sich mit ihnen zu beschäftigen ;)
 
Ich habe zwei Jahre lang einen Coca Cola Truck durch die USA gefahren. Und ich kann euch versichern: Für Gross und Klein ist das ein echter Wow-Effekt. Vor allem bei Dunkelheit wenn die Trucks voll beleuchtet sind (die schauen also nicht nur in den Filmen so aus).
Da verstummen auch die grössten Skeptiker, Kritiker und Hoffnungslosen.
Weihnachten ist einfach nur geil. je kitschiger um so besser.
es gibt nichts schöneres als freudige und starhlende Menschen zu sehen. Ob das nun auf einer Illusion beruht ist dabei gar nicht wichtig.
Arm sind die Menschen die keine Träume mehr haben und alles aufs nüchterne reduzieren wollen.
das Leben ist für viele hart genug - also lasst ihnen ihre Hoffnungen, Träume, Illusionen. Tut keinem weh und schön ists auch noch.
Schöne Feiertage noch allen - egal ob mit Nikolaus, Christkind, Weihnachtsmann, Coca Cola oder sonst wem....
 
@LastFrontier: "Ob das nun auf einer Illusion beruht ist dabei gar nicht wichtig.
Arm sind die Menschen die keine Träume mehr haben und alles aufs nüchterne reduzieren wollen."
Hast du Matrix nicht gesehen?!
 
@conan179: Gerade weil ich Matrix kenne....
 
@LastFrontier: Kann es sein, dass du ihn nicht verstanden hast?! Deine Auffassung, dass rationale Menschen arm wären ist doch falsch. Es müsste viel mehr rationale Menschen geben, dann ginge es allen besser. Also wirklich, nicht nur als Illusion.
 
@conan179: Hast du auch rationalen Sex?
 
@LastFrontier: Meinst du damit Sex zur Reproduktion oder Sex um endogene Drogen zu produzieren? Ersteres nicht so häufig, fast ausschließlich letzteres. Was hat diese Frage mit dem Thema zu tun?
 
@conan179: Ganz einfach: Ersteres ist rational und zweites dient auch nur um eine Illusion aufrecht zu erhalten undsei es nur um eine Selbstbestätigung zu erlangen.
es ist ertaunlich wie man sich über den Weihnachtsmann echauffieren kann, und gleichzeitig frönen die meisten Erwachsenen der Konsum-Illusion.
Also wer ist nun dümmer? Ein Kind das an den Weihnachtsmann glaubt oder der ganz normale erwachsene Alltagsmensch der in einer noch viel grösseren Illusion lebt?
 
@LastFrontier: Wie kommst du darauf, dass man eine Illusion aufrecht erhält, wenn man Sex hat um endogene Drogen zu produzieren?! Streitest du ab, dass dies passiert? Dass der Körper beim Sex endogene Drogen produziert ist wissenschaftlich bewiesen und keine Illusion. Somit ist auch zweites rational.

Definiere bitte, was du mit 'Konsum-Illusion' meinst.
 
@LastFrontier: Das die Dingern zweifels ohne schön anzusehen sind, hat hier auch niemand bestritten.
 
Informationen über den Weihnachtsmann googeln... Eine Generation von Truthern wächst heran xD
 
Ich sehe da kein Problem. Es ist schon beachtlich wie Eltern, Erziehungsberechtigte, Lehrer usw. den Kindern eine heile Welt vorgaukeln (inkl. Lügen wie Osterhase und Weihnachtsmann) und das sozial auch für wünschenswert gehalten wird. Einfach nur furchtbar.
 
Na Ja, Glauben macht vielleicht selig, ist aber die niedrigste Form des Wissens. Damit hat man schon seit Menschengedenken Erwachsene für Dumm verkauft ... bis heute ... und vermutlich auch in Zukunft weiterhin. Im Extremfall artet dann das aus in Fundamentalismus mit eventuellen Terroranschlägen. Da verzichte ich gerne auf den Weihnachtsmann und wünsche mir etwas mehr Aufklärung.
 
Ich finde da sollte der Kinder- und Jugendschutz eingreifen und in einem ersten Schritt Werbung verbieten. Haben sonnst ja auch kein Problem damit sich lächerlich zu machen ;)
 
@Memfis: Ach, Werbung verbieten wäre schon okay, spart einem immerhin den Blocker. ^^
 
och ist das aber auch schlimm, aber es gibt wenigsten einen Ausgleich, Erwachsene glauben dagegen jeden Blödsinn und hier ist glatt eine Steigerung zu verzeichnen.
 
Und was ist daran so schlimm?
 
Warum würde ich mein Kind belügen und ihm vorgaukeln das es einen Weihnachtsmann gibt?

Das ergibt keinen Sinn.
 
was, es gibt kein Christkind? snif
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