Sundes "Kopimashin" soll Musikindustrie riesige Verluste bescheren

Die Musikindustrie hat unter anderem auch mit einer etwas absurden Argumentation vor Gericht dafür gesorgt, dass der Pirate Bay-Mitbegründer Peter Sunde Monate seines Lebens im Gefängnis verbringen musste. Nun trollt dieser auf typische Hacker-Art zurück. mehr... Pirate Bay, Piratenpartei, Peter Sunde Bildquelle: shareconference Pirate Bay, Piratenpartei, Peter Sunde Pirate Bay, Piratenpartei, Peter Sunde shareconference

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jaaa die Musikindustrie und die Verwerter .... es ist nur lästig, dass deren zutiefst parasitäre Denkweise und Handlungen immer wieder in unser Universum durchschlagen. In einer echten Leistungsgesellschaft gäbe es diese Schmarotzer überhaupt nicht.

Und nun dürfen mich die Drohnen und Mietmäuler der Verwerter nieder machen, dem Rest wünsche ich angenehme Feiertage :)
 
@Drachen: "In einer echten Leistungsgesellschaft gäbe es diese Schmarotzer überhaupt nicht."

Wenn ich so was lese, frage ich mich immer, wovon der wohl leben mag, der so was schreibt... ob der seine Arbeitskraft und Lebensleistung der Welt wohl ohne Gegenleistung überlässt?

Schöne Feiertage zurück.
 
@rallef: Und ich frage mich immer wie jemand digitale Waren, die nach einmaliger Erstellung ohne wirklichen Aufwand in Sekundenbruchteilen und ohne jegliche Verluste in beliebiger Menge generiert werden können, mit echten Waren/Leistungen vergleichen kann.

Natürlich hat sich irgendwann mal ein Hafensänger ins Studio gestellt und hat mal was ins Mikrofon gequäkt, aber das hat der ein mal gemacht und das wird Kopiert. Dein Vergleich würde passen, wenn der Künstler jede Verkaufte MP3 einzeln "besingen" musste...
 
@RocketChef: naja .. die Herstellungskosten pro Lied sind schon höher als ein oder zehn oder hundert verkaufte Alben. Allerdings kenne ich auch einige (aus meiner Vergangenheit), die Musik eher "gehortet" haben - sie haben bei weitem nicht jeder Lied gehört - schon gar nicht hundert- oder gar tausendfach.

Die Vorstellung, dass sich jeder ein Lied, was er / sie gesaugt hat, auch gekauft hätte - und das zu den Preisen, die dort berechnet werden - ist schlicht dumm und hat mit der Realität einfach nichts zu tun. Wenn es ein Lied oder ein Album Online durchweg nicht gäbe, würde es niemand kennen und zumeist auch nicht wollen, da es im Zeitalter des Internets für so gut wie alles Alternativen gibt. Das geht aber leider nicht in die Köpfe der Musikindustrieheinis rein und selbst wenn, würden sie es nicht akzeptieren, denn das würde das Ende der Musikindustrie bedeuten.

Die MI könnte aber dem Problem entkommen wenn sie sich umstellen würde und z.B. Spotify und Co. nicht als "Miese" ansehen würde. Nur weil ne Band ein oder mehrere Alben veröffentlicht hat, hat sie noch längst keinen Anspruch darauf davon leben zu können, denn mal ehrlich: solange dauert das Erstellen, Aufnehmen und Publishen eines Albums dann auch wieder nicht.

Es mag zwar sein, dass es ohne Internet anders sein würde - aber es ist nun mal da und man sollte es als Chance und Möglichkeit wahrnehmen. Die MI nimmt das Internet als Problem und "Übel" auf und versucht sich mittels horrender Preise, Klagen und DRM abzuschotten. Würde man hier einsparen und stattdessen die Lieder günstiger machen, würden viel mehr Leute diese kaufen. Zwar gäbe es immer noch Raubmordkopierer - aber es wären wesentlich weniger.

Wenn ich ein Lied irgendwo illegal suchen muss - oder für 10-30 Cent kaufen kann - überlege ich meist nicht lange und kaufe es mir (wenn ich es haben will). Wie kann es aber sein, dass Musik bei iTunes und Amazon digital fast so viel kostet wie eine gepresste und bedruckte CD, über die ich gänzlich die Hoheit habe? Und kommt mir nicht mit Serverkosten - die sind winzig (ebenso wie "Verwaltung").
Da wird einfach übelst Geld geschäffelt und der Kunde bleibt - wie immer - auf der Strecke. Die MI will es also gar nicht anders haben; und Klagen beweisen, dass MI das Ganze auch als Einnahmequelle sieht, die auf theoretischen Zahlen basiert, jedoch ganz praktisch ist und reales Geld für nicht-erbrachte bzw. nicht-genutzte Leistungen bietet.

Ich hoffe das hört irgendwann auf. Obwohl ich gerne einiges an Musik höre (wobei die Importe aus Japan z.B. sündhaft teuer sind - wie kann so etwas sein?!), freue ich mich über jede Niederlage der MI oder der Verwerter, denn die sind im Prinzip die Pest einer modernen Gesellschaft. Künstler, die dort tätig sind und ihr Geld nicht mit Konzerten, Direktverkauf und Merchandising finanzieren und nicht gehypt werden, haben es wohl nicht anders verdient, denn wie viele Menschen sie real hören oder gar "illegal" herunterladen - ist nicht bekannt und angesichts von Pauschalklagen ohne echte Beweise wohl auch irrelevant. Daher habe ich weder mit denen noch mit der MI als solches Mitleid.
 
@RocketChef: Es ist eine Ware. Wird sie konsumiert, hat der Konsument den vom Urheber angesetzen Preis für die Nutzung zu zahlen. Der für die Reproduktion nötige Aufwand spielt dabei keine Rolle.
 
@iPeople:

Genau so ist es!
Die immer wieder angeführte These, die Vervielfältigung würde ja nichts kosten (bzw. die MI zuviel daran verdienen), ist absoluter Humbug.
Dann könnte man auch direkt alle Patente löschen, denn die Erfindung, die zur Patentierung führte, fand ja auch nur einmal statt. Wozu also für den Nachbau Lizenzgebühren bezahlen?!!
 
@iPeople: Ich vergleiche die Musikindustrie gerne mit der für Schuhe. Jeder will sie, jeder braucht sie aber der Markt hat sich grundlegend geändert.

In den sechziger Jahren, war es üblich, Schuhe im Schuhgeschäft zu kaufen, sie nach verschleiss dann beim Schuhmacher reparieren zu lassen. Dann kamen die sogenannten Mr Minit Geschäfte. Da konnte man Schlüssel anfertigen und Schuhe reparieren lassen. Damals meckerten alle, weil sie dem traditionellen Schuhmachern den Markt abgruben, da sie oftmals schneller und günstiger waren. Heute sind auch die Mr. Minit Geschäfte verschwunden, weil heutige Schuhe (ich spreche hier mal von der Massenware) nicht mehr wirklich zu reparieren sind, oder durch den Verkauf von Schuhen in grossen Handelsketten wie Deichmann und Co die Preise so niedrig wurden, dass sich eine Reparatur nicht mehr wirklich lohnt. Das ganze Gewerbe aht sich also im Laufe der letzten Jahrzehnte völlig geändert. Obwohl das Produkt nach wie vor im grossen Maße gekauft wird. Nur hat sich halt der Vertrieb und das Produkt in entscheidenden Details geändert. Das hatte dann die Marktumstellung zur Folge.

Ähnlich ist es mit der Musikindustrie.
Damals wurden Platten gepresst, die man für teures Geld an die Kunden verkaufte und fett abkassierte. Das ging Jahrzehnte so. Dann kam die Kassette auf und das Geschäft lief nahtlos weiter. Danach kan dann die CD und man sahnte wieder fett ab an teuren CD's. Dabei ging das Bombengeschäft ja nicht nur mit Neuerscheinungen gut, sondern bei jeder Einführung eines neuen Formates, verdiente man nochmal kräftig mit Re-Releases älterer Klassiker wie Beatles, Elvis, Pink Floyd, Rolling Stones usw.
Die Musikbranche, hatte sich daran gewöhnt, riesen Gewinne mit Musik zu machen, die sie schon vor etlichen Jahrzehnten veröffentlich hatten.
Das ging dann bis Mitte/Ende der neunziger Jahre so.
Dann kam das Internet, mp3, die passenden Player und brennbare CD's.
Diese neue "Möglichkeiten" trafen dann direkt auf CD-Preise von 25 DM und mehr pro CD. Den Rest kann man sich denken.

Das Hörverhalten hat sich aufgrund dieser Technologien auch grundlegend geändert.
Früher rannte man in den Plattenladen, gespannt wie Flitzebogen, um die neueste grad heute in den Handel gekommene Platte oder CD von XY zu erwerben, um dann wie vom Affen gebissen nach Hause zu sprinten und die Platte/CD mit der riesigen Stereoanlage völlig konzentriert zu hören.

Heute hört jeder irgendwie Musik, aber eher beiläufig. Eher in der U-Bahn, Dem Bus oder auf der Strasse gehend laufend beim Joggen oder so.
Bestenfalls noch am Rechner, während man surft oder ne Mail schreibt.
Man hat die CD, das Booklet nicht mehr in der Hand, blättert nicht mehr darin rum während man die Musik hört.
Musik ist zur Beiläufigkeit verkommen, für die auch die Konsumenten nicht mehr bereit sind so viel zu zahlen, wie vor 30 Jahren noch.

Klar dass das Komplikationen mit sich brachte, wo die alten Herren der Musikbranche in ihren Chefetagen nicht wussten, wie sie darauf adäquat reagieren sollten. Sie verstanden und verstehen es bis Heute nicht, was da alles abgeht.

Über Jahrzehnte, habe sie die Künstler mit Knebelverträgen an sich gebunden und schlechte Tantiemen an die Künstler selbst bezahlt. Aber zur gleichen Zeit gigantische Gewinne gemacht. Das ist jetzt vorbei.

Ich brauche als Künstler kein teueres Studio mehr mieten/kaufen um meine CD aufzunehmen. Alles was ich Heutzutage zur Musikproduktion brauche, ist ein Rechner mit jede Menge Ram, nen grossen Bildschirm mit hoher Auflösung, und ein paar Programme und Synt-Plugins samt Mikrofone und vielleicht noch nen Mischpult. aber selbst der ist nicht mehr wirklich nötig.
Desweiteren brauche ich auch kein Majorlabel mehr um gross rauszukommen und habe so die Möglichkeit einen fairen Vertrag zu bekommen oder mein eigenes Label zu gründen.

Majorlabels sind Relikte der Vergangenheit, die sich nur noch halten können, weil sie viel Geld in ihren eigenen Erhalt stecken und die Welt mit Klagen übersähen. Sie werden nicht mehr gebraucht. So wie der Schuhmacher und der Mann hinter dem Mr. Minit Schalter im Kaufhaus.
Meine Schlussfolgerung ist also, dass die üblichen Missetäter der unrealistischen Abmahnhochrechnungen diejenigen sind, die als Dinosaurier der Branche versuchen gegen ihr eigenes Aussterben anzukämpfen.

Die Zukunft der Branche liegt im Direktvertrieb durch die Künstler selber, ganz egal ob jetzt als Download oder als physische CD (streaming jetzt mal aussen vor).
Das wird auch die Preise deutlich nach Unten korrigieren aber noch genug und sogar grössere Gewinne für die Künstler selbst abwerfen.
 
@Traumklang: Langer Text, der vor allem eines nicht erwähnt: Über Majorlabels kann man geteilter Meinung sein, ich mag sie auch nicht. Aber: Die Majorlabels können nur klagen, wenn jemand etwas tut, was nicht erlaubt ist. Du kannst deren Vertriebssystem als antiquiert ansehen, steht Dir frei. Es erlaubt aber niemanden, deren Produkte ohne Gegenleistung zu nutzen. Wer nicht verzichten kann oder will, muss eben antiquiert CD`s kaufen und/oder auf die zahlreichen Downloadportale zurückgreifen, die legal sind.

Die Zukunft des Vertriebes bestimmt immernoch der Künstler selber, denn kein Künstler wird zu einem vertrag mit einem Label gezwungen Und solange Du Labels lediglich als Vertriebskanal siehst, also offenbar keine Ahnung hast, was ein Label wirklich tut, wird sich Deine Sichtweise auch weiterhin sehr engstirnig darlegen, wie Du gerade mit Deinem irrwitzig langen Text bewiesen hast.

Übrigens, ich hatte letztes Jahr ein Gespräch mit Steve Naghavi (seines Zeichens Sänger und Frontmann von And One), der meine Frage betreffs Label so beantwortet hat: "Ich habe einfach nicht die Zeit und das Know how, um mich mit Marketing, Promotion und Ähnlichem zu beschäftigen. ich mache Musik, fürs Geschäft sind andere zuständig."

Ein weiterer Musiker, den ich im Club in einem Gespräch auf das Thema Label lenkte, gab nmir folgendes zu Denken : "Ohne Label im Rücken gäbe es keine Konzerte von uns, da wir nicht die Kohle haben, Konzert fähiges Equipment zu kaufen. Desweiteren sind wir finanziell nicht in der Lage, Auslagen für Konzerte auf Festivals zu erbringen".

Du stellst Dir das alles sehr einfach vor. Frag doch mal die Bands, die sich auf bandcamp.com zu vermarkten versuchen, wie e denn läuft.

Übrigens, Dein Schuhvergleich ist etwas an den Haaren herbeigezogen. Vielleicht kommst Du von selber drauf, warum.
 
@rallef: es gibt zu viele die "zwischenverdienen"... normalerweise müsse man ein Lied bewerten (nach Platz in den Charts <- bzw. etwas Repräsentatives) und dann genau dieses eine Lied zu dem wert verkaufen das es in der Tat wert ist.
=> z.B. Platz 50 wird 10 Millionen mal geladen (Radio, Streaming und Co lassen wir mal weg). Der Liedermacher will damit 500 Tausend € Umsetzen (davon kann man gut Studio und Marketing bezahlen -> bedenken wir, wir reden von einem Lied). d.h. die Kosten fürs Downloaden beziffern sich auf 5ct.
ab Platz 80 Zahlt man nur 4ct. für die ersten 10 Plätze wegen mir sogar 15ct....

=> Bearbeitungsgebühr pro DL auch noch 1ct.

Schüler (mit Schülerausweis) und Verdiener zu trennen wäre auch noch eine Idee...

Letztlich macht es weniger Sinn zu Kopieren... ich weiß, es wird trotzdem noch Leute geben, aber dann kann man wenigstens zurecht sagen Zahl für deine 500 Songs eine Strafe von 50€ und das Geld geht nicht an Ärzte ohne Grenzen sondern an den betroffenen Künstlern... Keiner Meckert über 50€, das Geld wird gezahlt und gut isses... <- schreibt mir jetzt keiner, der Anwalt steht für 10€ Provision erst garnicht auf ^^

GEMA und der Kack verbrennt nur Geld, nutzt aber weder dem Künstler noch dem "Genießer" etwas...

=> Ich weiß das sowas wie ich vorschlage NIEEEE kommen wird, aber so wäre es Fair
 
@Drachen: Die leute doe Illegale Tauschbörsen betreiben sind nicht besser. Die Verdienen ebenso Millionen mit einschlägiger Werbung. Ich weis nicht wieso solche Leute immer noch verteidigt werden...
 
@Drachen: jaaa die Lausauger und die Urheberrechtsrevoluzzer .... es ist nur lästig, dass deren zutiefst parasitäre Denkweise und Handlungen immer wieder in unser Universum durchschlagen. In einer echten Leistungsgesellschaft gäbe es diese Schmarotzer überhaupt nicht.

Und nun dürfen mich die Drohnen und Mietmäuler der Lausauger nieder machen, dem Rest wünsche ich angenehme Feiertage :)
 
Musik ist Kunst, und Kunst sollte man Schaffen um der Allgemeinheit was gutes zu tun, auch um die Menschheit generell voran zu bringen. ich Selber höre fast keine Musik die man überhaupt kaufen kann, alles Musik die trotzdem genial ist.
Für mich ist es Unmoralisch für Kunst und Gesellschaft Geld zu verlangen, sie sollte jedem Offen stehen. Das ist nur Menschlich.
Das Internet ist da die Optimale Plattform, das erste mal haben Menschen angefangen zu schaffen ohne Gegenleistung zu verlangen, einfach weil die anderen es auch taten. Man könnte sagen sie haben sich Kommunistisch verhalten, soviel zum Thema das währe nicht möglich. Natürlich ist das so nicht auf alles Übertragbar aber es ist ein Anfang und es hat mich und meine Denke sehr geprägt.
 
@Alexmitter: Menschlich ist es ganz sicher nicht, auch wenn es schön wäre.
 
@hhgs: Warum, als ob Menschlichkeit eine Konstante währe, es verändert sich ständig. Und wir, als Menschheit, haben die macht diese Richtung zu verändern.
 
@Alexmitter: Die Geschichte lehrt uns, dass es sich sehr wohl eine Konstante handelt.
 
@hhgs: Sagt welche Geschichte. alleine die Tatsache das so viele Nationen dieses Thema so anders behandeln sagt uns das es keine Konstante ist, dafür muss man nicht in die Geschichte schauen.

Edit: Es ist wahrscheinlich genauso eine Konstante wie Reichtum im Kapitalismus immer weiter Wächst. Wenn man darüber nachdenkt weis man heute das beides Falsch ist.
 
@hhgs: Die Menschheit hat sich in Bezug auf "Menschlichkeit"(nach westlicher Soll-Vorstellung) über die Jahrtausende schon weiterentwickelt. Ich denke dass der Enwticklungsprozess, bei dem es auch Rückschläge gibt, sehr schleichent stattfindet und aufgrund unserer kurzen Lebenszeit kaum positiv wahrgenommen wird. Natürlich sind wir vom "Weltfrieden" noch ewig entfernt. Aber ich denke nicht mehr so weit wir noch vor 2000Jahren.
 
@Alexmitter: "Das Internet ist da die Optimale Plattform, das erste mal haben Menschen angefangen zu schaffen ohne Gegenleistung zu verlangen, einfach weil die anderen es auch taten."
Achnö, das ging auch vorher schon. Erinnere mich an ein Zeltlager vor 20 Jahren als wir nen Aufpasser hatten mit dem wir zusammen ein paar lustige Quatsch-Lieder komponiert haben die dann vermutlich wieder vergessen wurden.
Das Internet ist hier ein Werkzeug welches die Verbreitung krass verstärkt.
Das eigentliche Problem sind aber Organisationen wie die GEMA.
Angenommen wir hätten die Lieder aufgenommen um sie dann vor Freunden wiederzugeben. Dann hätte uns passieren können, dass wir beweisen müssen dass die Lieder GEMA-frei sind.
Als Kinder wären wir ziemlich überfordert gewesen, aber angenommen wir hätten auch den eigentlichen Komponisten aufgeschrieben und der würde sagen: "Ja, die Lieder hab ich für die Kinder aufgenommen und die sollen damit machen dürfen was sie wollen."
Geschichte zu Ende? Nichtmal unbedingt; wenn der Künstler jetzt bei der GEMA ist, dann ist die GEMA-Vermutung in dem Fall sogar zutreffend, weil GEMA-Mitglieder während ihrer Mitgliedschaft alle Lieder die sie Komponieren für die GEMA lizensieren müssen.
Die GEMA ist ein Monopolist, welcher seine Marktbeherrschende Stellung so massiv ausnutzt, dass es geradezu lächerlich ist. Ich vermute, dass die Situation in den Staaten nicht sehr viel besser ist.

Achso, zurück zum Beispiel: Der Ausweg lautet: Behaupten, dass die Kinder die Komponisten sind. Muss man allerdings rechtzeitig dran denken, sonst hat man verloren.

Wenn der Künstler kein GEMA-Mitglied ist, aber die Kinder dies nicht beweisen können, dann müssen sie u.U. Geld bezahlen von dem der Künstler offensichtlich nie etwas sieht.

Wer jetzt sagt: Ja, die GEMA nutzt die Monopolstellung aus, aber immerhing geht das meiste Geld an die Künstler: Ja, die Künstler sitzen ja auch im Vorstand, bzw. die erfolgreichsten Künstler. Genau dort haben sie aber sehr effektiv dafür gesorgt, dass sie als die erfolgreichsten Künstler deutlich mehr vom Kuchen abbekommen als der Anteil an Musik den sie verbreiten.
 
@Alexmitter:
Du meinst also es ist menschlich, Künstlern das Recht auf Verdienst ab zu sprechen? Es ist also menschlich Kunstschaffenden nicht das Geld zum Lebenserhalt zu zugestehen?
Mit anderen Worten: Kunst ist es nicht Wert, auch nur ein Cent dafür zu bezahlen?
Ich glaube das ist eher die Idealisierung von Schmarotzertum und völligen Verlust einer Wertschätzung des menschlichen Geistes und dessen Leistung!
Wenn ich da falsch liegen sollte, wirst du ja sicher demnächst bahnbrechende Erfindungen zum Wohle der Menschheit machen, spannende Bücher schreiben, Filme drehen die jeden Oskar gewinnen, wobei du natürlich Regie, Kamera, Filmschnitt und sämtliche Hauptrollen übernimmst.
Natürlich alles vollkommen umsonst und alle entstehenden Kosten übernimmst du natürlich auch noch selber, weil das ja menschlich geboten ist.
Ich freue mich schon drauf....
 
@Abzdef: Hey ich bin Kommunist, in meinem Ideal(ob realistisch oder nicht) kann jeder Leben mit dem was er braucht und schaffen was er will. Er leistet nicht um Geld zu verdienen, er leistet weil er was Tun will was anderen nützt/gefällt.

"völligen Verlust einer Wertschätzung des menschlichen Geistes und dessen Leistung!"
Ich möchte eher den Geist und dessen Leistung nicht mit Geld belohnen, ich will das Pure Maximum dessen was er schaffen kann. Und das geht nicht wenn man "nur" Geld will.

"Wenn ich da falsch liegen sollte, wirst du ja sicher demnächst bahnbrechende Erfindungen zum Wohle der Menschheit machen, spannende Bücher schreiben, Filme drehen die jeden Oskar gewinnen, wobei du natürlich Regie, Kamera, Filmschnitt und sämtliche Hauptrollen übernimmst. "
Ich tue mein bestes und Stelle all das der Allgemeinheit bereit, und ich verlange nichts anderes als von anderen selbiges zu bekommen. Ich bin in einer Gesellschaft aufgewachsen die das als Ideal anstrebt und bin sehr glücklich damit.
Ich genieße all das: OSS, Freie Musik und Freie Kunst und tue nichts anders als mein Bestes geben was die anderen Nutzen können.

Jeder nach seinen Fähigkeiten jedem nach seinen Bedürfnissen. Im Internet schon Realität.
 
@Alexmitter: Das konnten Kommunisten schon immer gut: Ihren Willen anderen aufzuzwingen versuchen. Wenn jemand seine Musik als Kunst kostenlos der Allgemeinheit zur Verfügung stellen möchte, steht ihm das frei. Es aber zu verlangen, ist nicht menschlich, sondern schlicht und ergreifend diktatorisch.
 
@iPeople: Du hast mir das Wort verzehrt. ich weis auch nicht was ihr immer mit eurer Diktator leier habt, ich werde den Teufel tun und jemanden etwas befehlen.
Ich rede nicht von "DU MUSST DAS" sondern "es ist eine Tugend".
Genauso wie ich verlange das niemanden jemand anderen Tötet, so musst du das sehen.
 
Die Medienindustrie ist ein Parasit der schon so viel schaden angerichtet hat das es fast nicht mehr möglich ist sich dagegen zu wehren. Sie bezeichnen den normalen Menschen als Abschaum.
 
@Menschenhasser: Der Name ist Programm.
 
@Menschenhasser: Und die Leute die Musik von Künstlern und Filmschaffenden zu verfüngung stellen sind keine Parasiten?
 
@Edelasos: Ich kann Dir sagen, wer Dir ein Minus gegeben hat: Leute, die selbst nichts Kreatives veröffentlicht haben. Ich drehe zwar keine Filme und verkaufe keine CDs, dafür eBooks und Taschenbücher. Wenn man damit sein Geld verdient, sieht man die ganze Kopiererei und Filesharing ein wenig anders. Deswegen von mir ein + für Deinen Beitrag.

Davon mal abgesehen: Wenn jemand wirklich eins meiner Werke illegal anbieten würde, wäre ich für eine angemessene Strafe, aber auf keinen Fall würde ich wollen, dass man demjenigen (wie die Musikindustrie es tut) sein Leben ruiniert.
 
Klar, dass sich die Industrie dagegen wehren will. Die Mittel lassen wir jetzt mal außen vor.
Aber es kostet eine riesige Summe Geld, Künstler zu promoten, das muss natürlich wieder rein und die Arbeitnehmer dort wollen auch was zum Beißen haben. Aber Ihr macht ja alles umsonst, oder? Finde ich klasse.
Meine Kloschüssel müsste mal wieder grundgereinigt werden, habt Ihr Lust drauf?
 
@Milber: Eine Kloschüssel, welche der Grundreinigung bedarf, offenbart deren Besitzer als Ferkel. Warum sollte jemand einem Ferkel etwas wegmachen, worin es sich offensichtlich wohlfühlt?
 
@Milber: Nur weil ein Anspruch gerechtfertigt ist, heißt es nicht das man über die Summe nicht sprechen darf. Sein letzter Punkt ist leider auch nicht komplett falsch. Bestes Beispiel aus der Realität wo dies bedeutend falsch läuft: Schwalbe verklagt Händler welche das Schwalbe Logo einsetzen aufgrund von Urherberrechtsverletzung. Sachen gibts ;)
 
@Milber:
"Aber Ihr macht ja alles umsonst, oder?"

Na - umsonst nicht (dann könnten sie sich ja die Arbeit sparen), aber doch hoffentlich kostenlos! ;)
 
Lustige Idee!
Leider wird das nichts bringen, denn das Raubkopien so einen großen Schaden anrichten wie es immer von der Industrie dargestellt wird ist einfach Schwachsinn! Würden sie aufhören unsummen an Geld in nichts bringende verfolgungen der ach so bösen Raubmordkopierer zu stecken, sich & den Künstlern vernünfige Löhne zahlen & nicht diese Völlig überzogenen XXXXX Stelligen Summen, tja dann gäbs 0 Probleme :) Aber nein, sie sind gierig & bekommmen den Hals nicht voll genug! Absoluter Schwachsinn!! Genau wie das Sperren von Videos bei Youtube durch die GEMA! Wisst ihr wieviele CD's sich meine Eltern schon gekauft haben, weil sie durch zufall auf einen Interpreten gestoßen sind, den sie noch nicht kannten ? Youtube ist Werbung! Aber auch das wollen die nicht verstehen! Das größe Problem ist, das alte Menschen diese Firmen führen, sie wissen wie man früher Geld verdient hat, sie haben Angst vor Veränderungen. Sie sind wie der Amische, sie wollen keine Elektrizität, sie wissen wie man ohne zurecht kommt!
 
@John_Dorian: Die Amischen lassen die anderen aber in Ruhe (und wollen halt selber auch in Ruhe ihrem Lebensweg folgen). Hier wird anderen etwas aufgezwungen was für die Masse Quatsch und für ein paar wenige eine reine Gelddruckmaschine ist :)
 
Da waren wir früher mit unseren Kassettenrekordern doch alle Schwerverbrecher. Wir haben auch die Musik im Radio mitgeschnitten und nicht gekauft...

Wenn sich von den Damen und Herren nicht jeder eine goldene Nase verdienen wöllte, könnte man auch vernünftige Preise machen. Dann würden auch mehr die Musik kaufen.
 
"Dabei wurde schlicht die Annahme zugrunde gelegt, dass jede Kopie, die ein Nutzer einer Tauschbörse anfertigte, regulär gekauft worden wäre. "

Bin neulich bei Soundcloud auf einen Künstler aufmerksam geworden. Hab dann gesehen, dass er die Tage ein Album veröffentlicht hat. Schwups bei der boerZe eingegeben, gefunden, von einem oneclickhoster runtergeladen und angehört. Album gefiel mir super gut (Melokind - Sinus), das Label ist klein und unabhängig....und daher heute Mittag bei Beatport digital gekauft und mich gefreut.

Inwiefern taucht mein Verhalten wohl in deren Statistik auf?
 
@Skidrow: klingt wie ein Schaden von mindestens 10.000€ ;)
 
Wenn ich Musik genießen möchte, nehme ich ne Platte und leg die Nadel in die Rille. Für Unterwegs wäre dann manchmal eine MP3-Kopie nützlich. Wieso muss ich dann doppelt zahlen?
 
@mriw: Mußt Du nicht. Die wenigsten mir bekannten Vinyldatenträger verfügen über einen funktionierenden Kopierschutz. Du kannst also ganz legal von Deinem gesetzlich verankerten recht auf Privatkopie Gebrauch machen.

Edit: typo
 
@starship:

"Die wenigsten mir bekannten Vinyldatenträger verfügen über einen funktionierenden Kopierschutz""
Der war gut! :D
Da hat sich mriw als richtiger Vinyl-Experte offenbart! ;)
 
Wenn die Leute doch nur endlich mal aufhören würden Geld für Content aus zu geben. Dieser Industriezweig muss erst einmal gesundgestutzt werden.
 
Nach den extremen Verlusten durch diese Kopien kann man die Musikindustrie mal wegen Insolvenzverschleppung festnageln.
 
solang die sich protzige Häuser und Autos kaufen können, kanns noch nicht so schlimm sein
 
@TeamST:

Mein Gott - welch eine abstruse Weltanschauung!
 
5€ Zwangsflat für alle, und jeder darf alles runter laden und hören^^
 
@Wlimaxxx: genau, weil das bei der GEZ so gut funktioniert hat.
 
Coole Idee mit den Kopien, die einfach so bei der Musikindustrie Schaden verursachen. Ich habe sogleich auch mal paar Millionen Schaden verursacht heute morgen. Wenn das jetzt jeder tut, ist die Musikindustrie morgen pleite :)
 
Ich denke schon, dass digitale Medien einen Wert haben, und muss ihm da widersprechen. Wer etwas erschafft, sollte dafür auch Geld bekommen können.
Aber, die Art und Weise wie die Verbreitung dieser Medien überwacht und kontrolliert wird ist absurd. Ich würde lieber Musik digital kaufen, als mir länger CDs ins Regal zu stellen, die ich eh nur nach dem Kauf kopiere um sie auf dem Rechner zu hören. Aber es gibt meines Wissens nach keinen einzigen Shop bei dem man Musik DRM-Frei kaufen kann. Immer braucht man irgendeine zusätzliche Software, oder sind sonstige Informationen in den Dateien integriert, die nicht entfernt werden dürfen. Und da seh ich das Problem.
Der ehrliche Kunde sollte nicht bestraft werden, und dieselben Freiheiten haben, wie der, der sich die Musik illegal besorgt. Wobei Spotify und Co. da kein Stückchen besser sind, was die Auszahlung an die eigentlichen Künstler angeht.

Anstelle jede Verbreitung auf Teufel komm raus kontrollieren zu wollen, sollte man lieber Angebote schaffen die einfacher zu erhalten sind, und den Kunden nicht länger einschränken. Es gibt immer Leute die nie zahlen wollen, aber man sollte jene ermutigen die dazu bereit sind.
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