Google arbeitet an neuem Messenger - mit KI-basierten Chat-Bots

Der US-Internetkonzern Google arbeitet laut dem Bericht einer renommierten Zeitung an einem neuen Messenger-Dienst für mobile Geräte, bei dem die Nutzer nicht nur untereinander Nachrichten schreiben können, sondern sich dank der Einbindung von ... mehr... Google, Messenger, Sms, Google Messenger Bildquelle: Google Google, Messenger, Sms, Google Messenger Google, Messenger, Sms, Google Messenger Google

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Sowas rüttelt nicht an der Dominanz von WA. Der wird noch min. 10 Jahre Nr. 1 sein. Keine Ahnung was ein Messenger bräuchte, um die Leute zum Umsteigen zu bewegen.
 
@hexenkind: "Blackjack und Nutten"?
 
@hexenkind: WA zeigt, das weniger mehr ist. Die Einfachheit hat WA beliebt gemacht. Aber Facebook arbeitet schon am Untergang. Was da alles integriert werden soll... aus einem einfachen 2MB Messenger wird bald eine überladener 20MB+ Kommunikationskrüppel.
 
@hexenkind: Na zunächst mal Teilnehmer. Was nützt mir der beste Messenger, wenn ich nur Menschen im Kontaktkreis habe, die zu faul sind umzusteigen, bzw. einen zweiten Messenger zu installieren. In WhatsApp erreiche ich den Großteil der Menschen aus meinem Telefonbuch. In Telegram leider nur 4 - 5.
 
@5pl3nd1d: Sehe ich genau so. Auch wenn ich selbst einen anderen Dienst gern mutzen würde, nutzt es mir nix, wenn nahezu 100% der Kontakte WA nutzen.

Es wäre gut, wenn man einen Messenger nutzen könnte, der dann mit allen anderen kommunizieren könnte. Dann würde sich das Nutzerverhalten komplett ändern. Nur da hat doch WA gar kein Interesse daran.

Und so wird wie oben schon erwähnt sich leider am aktuellen Zustand in den nächsten Jahren nix ändern. Leider!!!
 
@hexenkind: Schwer zu sagen. WA ist sicher die Nummer 1, was aber nicht an der Qualität der Software liegt. Die ist bei allen gleich. Das einzige womit WA punkten kann sind die Nutzerzahlen. WA durch einen andere Chat-App zu ersetzen ist aber ein Klacks. Da braucht es nicht viel, dass WA auch schnell untergeht, teilweise kann WA das nicht mal wirklich beeinflussen. In dieser Branche kannst du 99 % des Marktes beherrschen(was WA nicht tut), und 5 Jahre späte kannst du ins Bedeutungslosigkeit verschwinden. Nicht umsonst hat WA so viel Angst vor Telegramm. WA zensiert seine Chats so, dass manche Nutzer das Wort Telegramm nicht mal versenden können, einen Link zu Telegramm kann über WA keiner versenden. Da greift direkt die Zensur.
 
Solange Google Hangouts nicht öffnet und einen Login ausschließlich über die Handy-Nummer erlaubt, wird es mit Hangout auch weiterhin nichts werden, trotz irgendwelche Bots. Wobei ich beim Lesen der Überschrift eher an einen Service für Unternehmen gedacht hab. Quasi ein Hangouts Chat in die Seite einbinden und dann kann der Benutzer den Bot Fragen wie hoch die Versandkosten sind usw.
 
erinnert stark an james aus knuddels.de :-)
 
Ist er dann auch End-to-End verschlüsselt?
 
Gut das Telegram schon lange Bots eingeführt hat die genau das machen. Das einzige alleinstellungsmerkmal bei Google wird sein, wie "Intelligent" die KI hinter den Bots ist.
 
Ist schon gut, dass nicht alles von Google kommt. Den Messengermarkt haben sie verloren, finde ich auch gar nicht schlimm. Vielfalt ist immer gut. Und wenn ich sehe, wie viele nette Features web.whatsapp mittlerweile hat, müsste Google da schon einiges bieten, um mich von Whatsapp wegzubringen.
 
Ich fände für die Zukunft eine Umsetzung wie sie Microsoft unter dem Namen "Flow" vorgestellt hat ja interessanter, als nur noch mehr zueinander nicht kompatible Messenger-Netzwerke. Einfach die bestehende Mail-Infrastruktur benutzen und dem Messenger einen x-beliebigen IMAP-Mailaccount zuordnen. Der pickt sich dann die für ihn bestimmten Nachrichten aus allen eingehenden Mails raus (die entsprechend im Titel als Chatnachrichten getaggt sind) und zeigt sie im Messenger als Chatnachricht an, und löscht sie gegebenenfalls aus dem Posteingang des Mailaccounts, damit sie im normalen Mailclient dann nicht stören.
Vorteil wäre ganz klar, man kann erstmal mit jedem kommunizieren, egal ob derjenige so eine App nutzt oder nicht. Falls nicht kann er die Nachricht ja klassich im Mailprogramm/Webmailer sehen. Man könnte sich auf einen Standard einigen, wie entsprechende Mails getaggt werden, sodass Messenger-Apps unterschiedlicher Entwickler zueinander kompatibel sind. Im Endeffekt trennt man so das Protokoll vom Messenger, ähnlich wie auch alle Autos unterschiedlicher Hersteller auf ein und denselben Straßen fahren können.
Aber so wie es aussieht, macht ja jeder lieber sein eigenes proprietäres Kommunikationsprotokoll auf... Im Endeffekt passiert dann genau das, was aktuell der Fall ist. Hat sich einmal ein Messenger etabliert, wird es ein anderer aus eigener Kraft nie schaffen. Denn wer soll den Anfang machen? Typisches Henne/Ei-Problem, die Alternative hat zu wenig Nutzer, also wechselt keiner, sodass die Nutzerzahlen aber auch nicht zunehmen. Nach einiger Zeit nehmen sie sogar wieder ab, weil die wenigen anfangs wechselfreudigen letztlich die Nase voll haben, weil keiner mehr nachzieht (siehe Threema).
 
Der wievielte Messenger denn noch? Die Summe X an Leuten die überhaupt einen Messenger benutzen ist eh ziemlich begrenzt. Infolgedessen das mittlerweile ja jeder, der eines haben will, ein Smartphone und/oder PC hat, kommen eben auch keine komplett neuen Nutzer hinzu. Ein Großteil derer die einen Messenger haben, verwenden ja auch einen, inklusive entsprechendem Frreundeskreis. Ob nur der Name "Messenger von Google" reicht, wir werden sehen, aber ich glaube die Nutzerzahlen werden eher überschaubar sein.
 
Geht also in die Richtung von Facebook's M http://www.wired.com/2015/08/facebook-launches-m-new-kind-virtual-assistant/
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