Export von IT-Produkten aus Deutschland boomt - Import aber auch

Gefühlsmäßig kommt zwar der überwiegende Teil der Produkte im IT- und Kommunikations-Bereich aus Asien und den USA - und doch ist die Branche ein wichtiger Faktor in der deutschen Export-Wirtschaft. In den ersten neun Monaten dieses Jahres ging der ... mehr... IT-Branche, Statue, Kopf Bildquelle: W&V IT-Branche, Statue, Kopf IT-Branche, Statue, Kopf W&V

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Naja, nach meiner Meinung nützen die nackten Zahlen da nur bedingt etwas. Besonders dann, wenn unter "IT-Produkten" alles fällt, was irgendein Bitkom Mitglied exportiert. Beispiele, Siemens baut irgendwo eine technische Anlage, diese wird durch ein Computersystem gesteuert, irgendeine andere Firma exportiert z.B. einen Kernspintomographen usw. recht hochpreisige Einzelprodukte könnten also evtl. schon einen großen Teil dieser 24.6 Mrd ausmachen.
 
@Lastwebpage: Kann ich aus eigener beruflicher Erfahrung bestätigen.
Wir verkaufen u.a. eine selbst entwickelte Software, die (je nach Version)
mindestens 900 EUR - maximal 3300 EUR kostet.
Das ERP-System (deutscher Hersteller) das wir in der Firma nutzen
(400 Mitarbeiter mit 7 Standorten in DE und 4 Standorten im Ausland),
hat knapp 600.000 EUR gekostet (Nein, das ist keine SAP-Lösung)
All diese o.g. Anwendungen sind keine typischen Endbenutzerprogramme
sie sind am Markt also nicht wirklich "sichtbar". Die kennt eigentlich
nur derjenige, der unmittelbar mit ihnen zu tun hat, weil in dieser Preisklasse
logischerweise nicht diese Stückzahlen verkauft werden, wie z.B. bei
Smartphone-Apps für 99 Cent.

Wie auch immer...
Da müssen Apple, Google und Microsoft lange für stricken, bis die
ähnliche Gelder einspielen. Dafür ist ihre Verbreitung größer
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen