Amazon gibt Kampf mit New Yorker Verkehr auf & zieht nach Manhattan

Wenn man als Online-Händler in Sachen Sortiment und Preis bereits ganz vorn dabei ist, kann man sich gegenüber der Konkurrenz im Grunde nur noch durch kürzere Lieferzeiten weiter absetzen. Amazon hat daher nun einen weiteren recht ungewöhnlichen ... mehr... Amazon, Pakete, Halle, Paketzentrum, Lieferzentrum Bildquelle: Amazon Amazon, Pakete, Halle, Paketzentrum, Lieferzentrum Amazon, Pakete, Halle, Paketzentrum, Lieferzentrum Amazon

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Bald hat man nur 45% vom Mausklickweg geschafft & schon klingelt der Bote mit dem Paket an der Tür. Oder der Bote steht vor der Tür "Guten Tag, sie wollten in 10 Minuten diesen Artikel bestellen. Hier ist er."
 
@Blubbsert: Daran arbeitet Amazon ja. Aber mal im Ernst: Wenn man von den Mitarbeiterbedingungen absieht, kann was den Service angeht niemand mit Amazon mithalten. Da sind die allen anderen Lichtjahre voraus.
 
@Chiron84: Wieso von den Mitarbeiterbedingungen absieht? Warst du schon mal dort? Ich habe schon mal ein Amazon Logistikzentrum (Graben) von innen angeschaut. Die Leute, die da drinnen die Waren entgegennehmen, einsortieren, "picken" also wieder rausholen und auch die Verpacker machten allesamt keinen gestressten Eindruck. Ja, man hat ständig was zu tun, aber es rennt niemand und jeder normale gesunde Mensch kann das schaffen und kann dort ohne jeglichen Schulabschluss bis zu 11€ die Stunde verdienen. Mit Zulagen und Aktienpaket sind das deutlich über 2000€ Brutto. wohlgemerkt ungelernt.
 
@FatEric: Was ist an den Mitarbeiterbedingungen so schlecht?

Also wenn man sich die Löhne ansieht finde ich es alles andere als schlecht.
Immerhin gibt Amazon vielen Ungelernten eine Stelle.

Und diese ewigen Forderungen wegen Einzelhandel finde ich übertrieben, weil es sich um reine Lagertätigkeiten handelt.

Jemand im Einzelhandel sitzt auch einmal an der Kasse, oder beantwortet einem Kunden Fragen.
 
@Chiron84: Was genau ist an den Mitarbeiterbedingungen zu bemängeln? Dass sie Lagerarbeiter deutlich über Tarif bezahlen?
 
@Mehrsau: Ich war tatsächlich noch nicht dort. Wenn ich fehlinformiert bin freu ich mich natürlich um so mehr und kaufe komplett ohne schlechtes Gewissen weiter dort ein ;)
 
@Mehrsau: Nun kommt wieder die alte Frage und die strittige Frage: Welchen Tarif? Logistik oder Handel. Bei Logistik ja vielleicht. Bei Handel nein mit Sicherheit.

UND eines sollte man nie übersehen. Amazon will überhaupt KEINEN Tarif(Vertrag)! Nicht den von Logistik, nicht den vom Handel, nicht einen hauseigenen. Überhaupt keinen! Keine Festlegung. Wobei ein Tarif(Vertrag) nicht nur die Bezahlung regelt, sondern auch weitere Bedingungen wie Arbeitszeiten, Urlaube, Zulagen usw...usw...usw...!
 
@Kiebitz: Wieso sollte es Handel sein?!?!?!? Die Leute haben keinen Kundenkontakt... Boah.. das rafft keiner.
 
@Kiebitz: Naja, ein Arbeitsvertrag regelt auch so dinge wie Bezahlung, Arbeitszeiten, Urlaube zulagen etc. Dafür ist ein Tarifvertrag nicht notwendig.
 
@Mehrsau: Ich wollte keine Diskussion darüber aufmachen. Hat es hier schon viel zu oft und viel zu lange gegeben. Ich habe mich lediglich auf den Stand der Problematik bezogen wie er zur Zeit ist.

Und nicht alle nach dem "Tarif Handel" bezahlten Personen haben Kundenkontakt. Z.B.interne Einkäufer, dort tätige Personaler usw.

UND "... Boah.. das rafft keiner....", zumindest Du nicht. AMAZON WILL KEINERLEI TARIF(VERTRAG)!!!!!! DIE KÖNNTEN DOCH EINEN HAUSTARIFVERTRAG MACHEN?!?!?!? Wollen sie aber nicht. Sie wollen sich nicht tarifvertraglich festlegen egal wie was und so... ... Boah.. das rafft keiner.

Gaaanz nebenbei: Wenn es irgendwie geht wollen die auch keinen Betriebsrat trotz gesetzlicher Verpflichtung dazu! Rate mal warum wohl nicht!
 
@FatEric: Ein Arbeitsvertrag ist ohne Bezug auf (irgend)einen Tarifvertrag immer eine Einzelfallregelung. Es gibt dann eben nicht einen geregelten Standard für gleiche Tätigkeiten / Berufsgruppen usw., auf die sich ein Mitarbeiter berufen könnte. Es gibt zwar gesetzliche Mindeststandards dafür, aber die können unterschiedlich zusätzlich weiter ausgestaltet werden - oder aber eben auch nicht. Das was gesetzlich geregelt ist, ist immer ein Mindeststandard.
 
@Kiebitz: Zunächst einmal gibt es keine, wie in re3 genannte Verpflichtung zur Errichtung eines Betriebsrates für den Arbeitgeber. Zwar spricht § 1 (1) BetrVG davon, dass in Unternehmen, die bestimmte Kriterien erfüllen, ein Betriebsrat zu wählen ist, jedoch obliegt es nicht dem Arbeitgeber die Organisation der Wahl eines Betriebsrates durchzuführen. So übrigens auch die herrschende Meinung in der Literatur, vgl. DKK/§1 (eher Arbeitgeber-freundlich) oder Fitting/§1 (eher AN-freundlich).
Die Aussage ist insofern übrigens auch wenigsten irreführend, wenn man bedenkt, dass es durchaus Amazon-Standorte mit Betriebsräten gibt. Dass ein Arbeitgeber hingegen nicht pauschal "Hurra" schreit, wenn ein Betriebsrat errichtet werden soll, ist nachvollziehbar.
Zu der Frage eines Kollektivvertrages: Nun, es gilt Vertragsautonomie. Für dich, mich, jede andere natürliche Person ebenso wie für juristische Personen und damit auch Amazon. Natürlich stünde es Amazon frei zumindest einen Haustarifvertrag auszuhandeln - nur warum? Wenn du Arbeitgeber wärst und an verschiedenen Standorten in Deutschland, in gänzlich unterschiedlichen Regionen (z.B. Bad Hersfeld ist nun mal vom wirtschaftlichen Umfeld nicht mit den Zentren in z.B. Ostdeutschland zu vergleichen) deine Niederlassungen hättest, würdest du dann einen Tarifvertrag haben wollen, der ohne Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort pauschal Regelungen setzt? Man wäre schön doof, wenn man das machen würde.
Noch weniger Grund gibt es, sich allgemeinen Tarifverträgen anzuschließen. Ihr selbst hier im Forum bzw. in den Kommentaren jammert ständig über die Rückständigkeit des lokalen Handels etc. und nun erwartet ihr, dass sich ein "New Economy"-Player gerade den von diesen "alten Elefanten" ausgehandelten Verträgen anpasst und seine vertragliche Flexibilität aufgibt? Sicher doch...
Man mag im Ergebnis zwar sicher eine Meinung dazu haben, dass sich Amazon verhält, wie sie es tun - aber sie machen das, was auch du machst: Sie nutzen ihre Rechte und Möglichkeiten. Dazu gehört es auch, eben keinen Vertrag abzuschließen, wenn man das nicht will.
 
@LostSoul: Zunächst einmal, ich schrieb wortwörtlich:"...Wenn es irgendwie geht wollen die auch keinen Betriebsrat trotz gesetzlicher Verpflichtung dazu!..."! Wo habe ich was davon geschrieben, dass es eine "...Verpflichtung zur Errichtung eines Betriebsrates für den Arbeitgeber..." gibt? Richtig! Nirgends! Ich betonte damit lediglich, dass Amazon keinen Betriebsrat will und dessen Bildung maximal erschwert!

Und es ist schon und wiederholt nachlesbar in Presse, Internet, bei Gewerkschaft, dass Amazon die "Einführung" / Wahl eines Betriebsrates erheblich erschwert bzw. erschwert hat! Auch da, wo es schon Betriebsräte gibt. Und wenn man dann diese (gesetzlich) gezwungenermaßen duldet, heißt das noch lange nicht, dass man diese will.

UND Deine sehr arbeitgeberfreundliche Ansicht teile ich natürlich NICHT zum Stichwort "Tarifvertrag".

"..."New Economy"-Player gerade den von diesen "alten Elefanten" ausgehandelten Verträgen anpasst und seine vertragliche Flexibilität aufgibt?..." Tatsächlich erwarte ich von einem Arbeitgeber, auch von einem "New Economy"-Player, dass er seinen Beschäftigten Sicherheiten über Mindeststandards (gesetzliche) hinaus einräumt. So wie in den allermeisten / überwiegenden Bereichen auch. Notfalls durch den Kampf von Arbeitnehmern / Gewerkschaften!

Und was heißt überhaupt hier "New Economy"-Player? Sind die gekennzeichnet durch maximale Minderung der Arbeitnehmerrechte. Ist es das was Du willst. Keine Tarifverträge mehr. Jeder Arbeitnehmer für sich allein gestellt in den Regelungen mit dem Arbeitgeber. Also ab und zurück in die Verhältnisse des Frühkapitalismus / des Beginns der Industriealisierung? MEINE Welt ist das jedenfalls nicht.

Du:"...Dazu gehört es auch, eben keinen Vertrag abzuschließen, wenn man das nicht will...". Habe ich ja nicht bestritten-oder? Aber es ist eben auch das Recht der Arbeitnehmer / Gewerkschaften, einen Tarifvertrag abschließen zu wollen und dafür zu kämpfen! Richtig-oder?
 
Amazon dürfte schon ziemlich gute Kundenprofiele haben, würde mich nicht wundern wenn man auf die Idee käme Businesskunden vor ab zu beliefern, etwa "dieses Produkte könnten sie Interessieren" völlig unverbindlich.

Als Beispiel:
Wenn jemand nacheinander schon 3 Generationen XY Smartphone gekauft hat, wieso nicht auch ohne Bestellung die 4 Generation zur Ansicht schicken.
 
@Kribs: Heißt es nicht, Waren die man unaufgefordert geschickt bekommt, darf man behalten? ;)
 
@Heimwerkerkönig: In Deutschland ist das so. Aber Du kannst ja mit solchen Leuten / Interessenten einen Vertrag darüber schließen, das so verfahren wird, sie dann aber verpflichtet sind, die zur Ansicht aber nicht in Form einer Bestellung zugesandten Artikel wieder zurück zu geben, wenn sie diese nicht behalten wollen. Mit dem besonderem Anreiz: Kostenfreie Abholung / Rückgabe / Rücksendung.
 
@Heimwerkerkönig: Ich bin nicht 100% sicher für D. hab ich das so in Erinnerung, die Ware bleibt Eigentum des "Verkäufers", für den der die Ware unaufgefordert zugesandt bekommen hat entstehen keinerlei Verpflichtung außer er nimmt die Ware in Gebrauch.
Dem Versender obliegt es für die Rückführung der Ware zu sorgen auch die Kosten zu übernehmen, nach einer bestimmten Zeit (Abhängig wann dem Versender die Fehlsendung bekannt wird) kann der Empfänger die Ware entsorgen.
Die Fristen weiß ich nicht.
 
@Kribs: Gaaanz kompliziert: Die Ware bleibt Eigentum des "Verkäufers". Aber der, der die Ware unaufgefordert erhalten hat, ist im Besitz derselben, er ist der Besitzer. Deshalb

grundsätzlich gilt:

Ist auf der einen Seite ein Unternehmer (der, der die Ware unbestellt versendet hat) und auf der anderen Seite ein Verbraucher (der, der die unbestellte Ware erhilt) beteiligt, dann greift die gesetzliche Regelung des § 241 a BGB. Erhält hiernach ein Verbraucher unbestellte Ware zugesandt, kommt weder durch bloßes Schweigen noch durch Ingebrauchnahme der Ware ein Vertrag zustande. Verbraucher können die Ware also nach Belieben benutzen oder vernichten. Sie sind weder zur Aufbewahrung noch zur Rücksendung verpflichtet. Der Unternehmer hat keinerlei Schadensersatzansprüche.

Siehe da >>> http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/Unbestellte-Ware-was-tun
 
@Kiebitz: Nachtrag! Warum Minus? Begründung! Ich habe lediglich die geltenden gesetzlichen Regelungen für Deutschland dargestellt.
 
@Heimwerkerkönig: Eventuell bieten sie es ja irgendwann an, dass man sowas explizit zustimmen kann, und was man nicht brauchen kann schickt man zurück. Dann behält man den Karton, kriegt einen Aufkleber für die Packstation und schickt's zurück, ist ja kein Akt.

Ich würde das zumindest mal ausprobieren... so viel wie ich da bestelle haben die bestimmt ein exzellentes Profil von mir... Wobei ich auch schon mal über meinen Prime-Account Schuhe für eine Kollegin bestellt habe. Die Schlußfolgerung wird interessant :D
 
@Chiron84: Ist ein Konzept, dass Outfittery und Konsorten schon länger fahren. Es gibt in regelmäßigen Abständen Boxen zugeschickt (z.B. zu Beginn einer Jahreszeit) und was nicht gefällt, geht zurück.
 
@LostSoul: Ich würde sagen da ist das ja noch recht einfach. Beim Sortiment von Amazon stell ich mir die monatlichen Boxen spannend vor ;)
 
Eine komplette Etage mit zehntausenden Produkten? Hoffentlich mit den Brandverhütungsvorschriften vereinbar ;)
 
@kohni: Die mieten doch eh irgenwann das ganze Haus. Würde mich nämlich nicht wundern ^^

Und daraufhin folgt dann der Kauf ^^
 
@Launebub: leisten können würden sie es sich. will nicht wissen was alleine die etage kostet, wenn wohnungen in dieser gegend für bis zu 80 millionen dollar verkauft werden.... (oder evtl sogar noch mehr, bin nich ganz auf dem stand mehr).
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