Verdeckte Kosten von Spielekonsolen sind stark gestiegen

Die Nutzung von Videospielen ist in den letzten 20 Jahren wesentlich teurer geworden - ohne dass die Gamer dies direkt merken würden. Seit den 1990er Jahren hat sich der reale Stromverbrauch der Spielekonsolen schlicht mehr als vervierfacht. mehr... Microsoft, Konsole, Xbox, Xbox One, Spielkonsole, PlayStation 4, Microsoft Xbox One, Vergleich Microsoft, Konsole, Xbox, Xbox One, Spielkonsole, PlayStation 4, Microsoft Xbox One, Vergleich Microsoft, Konsole, Xbox, Xbox One, Spielkonsole, PlayStation 4, Microsoft Xbox One, Vergleich

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Aha, meine Stromkosten steigen wenn die Spiele länger werden und ich diese entsprechend länger Spiele. Danke Mr. Obvious. Der Ersteller der Grafik scheint ein großer GTA 5 fan zu sein: es taucht gleich 2x in dem Diagram auf. 1x mit 1ner Stunde, 1x mit 42 Stunden :o) Irgendwie ist auch die ganze News irgendwie seltsam.
 
@terminated: Es soll ja auch einst Menschen gegeben haben die auf nem NES/SNES genauso lange Mario gespielt haben, wie manche Menschen auf ner PS4 für GTA5 brauchen. -.-
 
@terminated: Das die Kosten bei längerem Konsum steigen ist ja wohl klar...Es geht aber wohl eher darum, das eine aktuelle Konsole X-Mal Mehr "Saft" verbrät als eine NES von 198X. Sieh Dir doch mal die Leistungsaufnahme von so einer alten 8-Bit Kiste im vergleich zu den hochgezüchteten aktuellen Konsolen an.
 
@-setter-: Danke für den Hinweis. Daran habe ich gar nicht gedacht. Ich dachte es wäre wie mit den Autos, dass neuere auch weniger verbrauchen als alte.
 
@-setter-: Wenn man dann Leistung/W betrachtet, dreht sich das Blatt wieder und ist es nicht das, was wirklich zählt?
 
@terminated: Das ganze ist eine Milchmädchenrechnung.
Es wird nicht berücksichtigt wie viel Mehr Leistung die aktuellen Geräte bringen.

Man kann das nicht einfach auf andere Haushaltsgeräte übertragen.
Ein Kühlschrank beispielsweise kann natürlich weniger Energie verbrauchen, er muss genau wie 1980 eine Temperatur von 4 Grad erreichen. Das das mittlerweile energiesparender geht ist klar.

Eine Konsole soll aber ein bessere Leistung bringen. Das die Energiemenge sich nur in etwa vervierfacht hat (N64->PS4) ist eine echte Glanzleistung wenn man die mehr als 1000 fache Leistung berücksichtigt.

Für mich persönlich kommt noch hinzu das mir der Stromverbrauch einer Spielkonsole relativ egal ist. Ich nutze die vielleicht 3 Stunden die Woche und da will ich maximale Qualität und nicht Energiesparen.

Mein Gaming PC zieht unter vollast mehr als 1500 Watt. Das ist mir bewusst und ich nehme es in Kauf weil ich eben maximale Grafikleistung will.
 
Theoretisch stimmt das schon, dass die Konsolen mehr Strom brauchen. Aber ein Gaming-PC zieht nochmals einiges mehr. Mir geht's auch nicht um die Geräte.
Der Strom insgesamt ist so teuer wie noch nie.

Ich würde die Rechnung gerne mal mit den Strompreisen von 1990 sehen.
Dieses ganze Ökostrom-Gedönz trifft uns alle als Verbraucher. Die Geräte sparen immer mehr, und dennoch bezahlt man immer das Gleiche oder mehr.
 
@Aloysius: Solange die großen Energieerzeuger in Deutschland jedes Jahr Milliardengewinne erzielen, würde ich die "Schuld" nicht an der Erzeugung von Ökostrom suchen. Ökostrom ist ja per se bei den günstigen Stromquellen zu finden da die Betriebskosten mittelfristig sehr niedrig sind. Wind muss nunmal nicht entsorgt werden wie Uran und kostet auch deutlich weniger als Öl oder Gas. Und den Firlefanz "Wir brauchen für Ökostrom aber ein neues Netz" glaubt doch keine Sau. Die letzten 20 Jahre wurde von den Netzbetreibern nur so viel in die Infrastruktur investiert dass uns nicht alles um die Ohren fliegt und jetzt lassen sie sich die Erneuerung dieser vom Staat vergolden.
Ich weiss noch was uns damals alles versprochen wurde bei der Privatisierung des Strommarktes. Was kam raus? Dasselbe wie immer: private Investoren machen es nur wenn sie dick verdienen können. Und wenn Investoren fette Gewinne erzielen, dann bestimmt nicht zu Gunsten von uns als Kunden! Post, Telekommunikation, Strom, Wasser... noch bei jeder Staatsprivatisierung waren die Leute hinterher völlig erstaunt dass vom versprochenen Wunderland nichts zu sehen ist - dafür eine dicke Rechnung kommt.
 
@Stamfy: Welcher deutsche Energieerzeuger verdient denn noch Miliarden? Die schreiben doch alle tiefrote Zahlen. Viele haben auf das falsche Pferd konventionelle Stromenergie gesetzt. Statt den wenigen großen Stromerzeugern haben wir heute hunderttausende kleine Stromerzeuger in Deutschland. Dadurch ist der Strompreis selbst auch extrem unter Druck geraten, was neben den weniger Verbrauch an konventionellen Stromerzeugung den großen Energieerzeugern außerdem zu schaffen macht. Mittel- bis langfristig werden wir stark sinkende Strompreise haben. Schlägt sich nur wegen der Ökoumlage noch nicht auf den Endverbraucher durch.
 
@ijones: Also deine Glühbirne scheint nicht grade mit viel Strom versorgt zu werden.Es gibt nur 4 große Energiekonzerne in Deutschland, die ganzen kleinen sind nur subsidiaries, damit man besser an der Steuer vorbei kommt.Dt. energiekonzerne erzeugen so viel Strom, der wird großenteils ins EU Ausland verkauft und fette Gewinne eingefahren.
 
@Ehrenfried: Es gibt hunderttausende Einfamilienhäuser mit Solardächern, das sind - genau wie Bauernhöfe- alles eigenständige Energieerzeuger. Die gelten auch beim Finanzamt als selbständige Energieerzeuger. Man muss sich nur mal die Aktienverläufe von RWE, E.ON und Co. anschauen, die sagen doch alles...
 
@Stamfy: Die Menschen sind dumm, insbesondere die Deutschen die alles mit sich machen lassen und dann immer wieder nur meckern, aber wehe es ändert sich was.Volker Pispers und seine Analogie des Deutschen und des Hundehaufens ist da perfekt.Die Firmen/Regierung weis das sie mit uns alles machen können, und das nutzen die auch aus.
 
@Aloysius: "umgerechnet auf Preise von heute", also ist der Verbrauch direkt vergleichbar. Warum man das von kWh in den Geldbetrag umgerechnet hat... Unnötig, aber Pfund(e) auf der Stromrechnung sind wohl anschaulicher als abstrakte Verbrauchszahlen, und man will ja zeigen dass es "teurer" geworden ist.
 
Statistiken die die Welt nicht braucht
 
Kurzum: Die Geräte heute sind Leistungshungriger geworden. Das sagt einem schon die Abwärme und Lüfter.
 
@freakedenough: Hmm, so ganz kann ich der Rechnung nicht folgen, denn in den 1990`ziger Jahren haben wir das Internet nicht konsumiert. Es ist schwierig etwas zu vergleichen was es so nicht gegeben hat. Wir nutzen heute digitale Medien und die laufen nun mal über Strom aber ob die Schallplattenproduktion oder CD Produktion, die Bücher usw. in der Ökobilanz sowohl in der Produktion als auch in der Müll Entsorgung besser sind wage ich mal zu bezweifeln. Die Ökobilanz bei den digitalen und analogen Medien auf Plastik, reicht ja bis hin zur Ölgewinnung und der Lanfschaftsumwandlung um dieses gewinnen zu können, bis hin zu Mafia ähnlichen Zuständen bei Preisgestaltung und Kriegen in Ländern und Kulturen die ausgebeutet worden sind und aufgrund dessen in Schaaren nach Europa einwandern wollen und bei uns Asyl suchen.

Anfang der 2000 Jahre brauchte man noch ein PC um einigermaßen vernünftig das Internet besuchen zu können, der wesentlich mehr Strom verbrauchte als heute unser Smartphone. Die Spiele PCs haben aber wirklich einen extremen Sprung gemacht. Zu XP Zeiten reichte noch ein 300 Watt PC, zu Vista Zeiten wurde es 500 Watt PC und in Windows 7 Zeiten ein 750 bis 800 Watt PC und die Geeks hatten ein 1200 Watt PC.

Gegenüber einen 750 Watt PC sieht die Ökobilanz einer Videospielkonsole doch deutlich besser aus.
 
@BufferOverflow: "Zu XP Zeiten reichte noch ein 300 Watt PC, zu Vista Zeiten wurde es 500 Watt PC und in Windows 7 Zeiten ein 750 bis 800 Watt PC und die Geeks hatten ein 1200 Watt PC."

Wie kommt man auf so einen Blödsinn? Zum Zocken war auch unter XP schon 300 Watt viel zu wenig.

Vista und 7 ist ja eigentlich das gleiche OS, nur dass die Oberfläche leicht überarbeitet wurde. 500 Watt bei Vista ist schon unrealistisch, aber dass ein PC dann zu Windows 7 Zeiten MEHR brauchen sollte entbehrt jeder Logik. Es ist ja WENIGER geworden, dadurch, dass der Verbrauch von CPUs mit jeder Generation sinkt. Auch bei GPUs ist dieser Trend zu erkennen, wobei selbst High-End-Karten seit Jahren meist mit 8+6-Pin-Stromkabel versorgt werden, da kann der Verbrauch also auch nicht gestiegen sein. 750-800 Watt schafft man ohne OC selbst mit 2 GraKas nicht. 1200 Watt reichen für 4 GraKas aus.

Tipp: Die Wattzahl, die auf dem Netzteil steht hat absolut nichts mit dem Verbrauch zu tun, das ist nur der Maximalwert.
 
@conan179: Dann kannst du ja auch behaupten Windows 10 ist identisch mit Windows Vista. Basiert ja auch auf den selben ursprungs Kernel. Also wirklich: Ich kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Zu deiner Aussage das die Wattzahl eines Netzteiles nicht mit dem Verbrauch zu tun hat, ist auch so nicht ganz korrekt. Netzteile haben eine Leerlauflast und die ist in der Regel bei höheren Watt-Netzteilen auch etwas höher. Grundsätzlich wird aber nur so viel Strom verbraucht wie Abnehmer angeschlossen sind. Deren Wattlast addiert man und berücktsichtigt die Spitzen, die beim Anschalten oder beim Spielen gebraucht werden plus etwas Reserve. Und dann hat man das passende Netzteil. Und so ist es auch mit Konsolen. Netzwerk braucht Strom USB-3 brauch mehr als USB-1 usw.
Ich habe gerade noch unten weitergelesen und habe noch mal was zu Statristiken: Glaubwürdiger wäre eine inflationsbereinigte Statistik. Mein heutiges Auto verbraucht im Schnitt genausoviel wie mein erstes. Genau eine Tankfüllung. Danach muss ich wieder Tanken!
 
@Lordlinux: "Dann kannst du ja auch behaupten Windows 10 ist identisch mit Windows Vista."
Nein, das wäre Blödsinn.

Vergleiche mal Vista mit XP: da sind extrem viele Unterschiede z.B. im Treibermodell. Software, die für XP geschrieben ist läuft u.U. nicht auf Vista.

Vergleiche Vista mit 7: kaum Unterschiede (abgesehen von der Oberfläche). Selbes Treibermodell. Software, die für Vista geschrieben ist läuft i.A. problemlos unter Windows 7.

Vergleiche Vista mit 10: große Unterschiede.

Du musst das ganze aus Sicht eines Softwareentwickler o.ä. sehen, um zu verstehen, dass es so gut wie gleich ist. Verstehst du das nicht, dann bist du nicht qualifiziert um das zu beurteilen.

"Zu deiner Aussage das die Wattzahl eines Netzteiles nicht mit dem Verbrauch zu tun hat, ist auch so nicht ganz korrekt."
Ja, da wird es wohl kleine Abweichungen im einstelligen Wattbereich geben - was hier allerdings keine Rolle spielt.
 
da wurde mal wieder nur ne halbe Rechnung gemacht... man hätte hier auch die TV-/Ausgabe-Geräte auch mit einbeziehen sollen.

Und meiner Meinung nach kann die Konsole nichts dafür, dass diese "länger" benutzt wird ^^

=> Fühlt sich mal wieder nach einer Statistik an die dafür gemacht wurde irgendetwas schlecht zu reden...
 
@baeri: Genau das Gefühl hab ich auch. Die ganze Aufstellung hinkt hinten und vorne. Zumal Gaming alles in Allem (egal ob PC oder Konsole) billiger geworden ist.

Zu meiner N64 Zeit gab es kein Spiel unter 100DM, viele sogar 120DM. Die Spielzeit stand in keiner Relation zu Riesen wie Witcher 3. Dazu kommt, dass man (wenigsten auf dem PC) nur selten mehr als 20 Euro für ein Spiel bezahlt (Keyshops, Bundles und Sales sei Dank).

Die Hardwarekosten sind auch deutlich geringer geworden. Mein 4 Jahre alter PC packt heute noch alle Spiele (wenn auch nicht in maximaler Qualität) und hat damals nur 500 Euro gekostet. Die vergangene Konsolengeneration war fast 10 Jahre aktuell.

Wieviel Geld kosteten NES, SNES, N64 und Gamecube? Und wieviel Zeit lag dazwischen? Dazu kommen, wie von dir genannt, die Ausgabegeräte (hier gab es massive Kosteneinsparungen bei Anschaffung und Verbrauch).

=> Die Statistik ist kompletter Blödsinn
 
@web189: nein, alles was Du aufgelistet hast ist schlicht nicht Gegenstand des Statistik. Die Kernaussage ist, dass die Konsolen immer leistungshungriger geworden sind und damit mehr Energie bei gleicher Spielzeit verbraucht wird.

Es geht bei dieser Statistik schlicht nicht um Anschaffungskosten von Spielen, Konsolen oder anderem Equipment.
 
@Thunderbyte: Genau das macht die Statistik ja so unglaubwürdig. Solche Untersuchen existieren ja nicht zum Selbstzweck, sondern um am Ende eine Aussage aus ihnen ziehen zu können.

In diesem Fall war das:
"Die Nutzung von Videospielen ist in den letzten 20 Jahren wesentlich teurer geworden"

Und diese Aussage ist falsch, da die Statistik die wichtigsten Punkte nicht beachtet. Wobei es genauso gut möglich ist, dass es dem Ersteller um eine Untersuchung des Stromverbrauchs ging und Winfuture die Statistik in einem völlig falschen Zusammenhang veröffentlicht. In diesem Fall wären nicht die Ersteller der Statistik schuld, sondern die Redakteure bei WF.
 
@web189: Doch die Statistik sagt das auch, die Fixkosten sind höher geworden. Ob du dir jetzt ein Spiel oder zwölf Spiele pro Jahr kaufst ist da egal, weil es dann nur einen Einzelfall berücksichtigt.

Der Energieverbrauch ist da schon eine sehr vergleichbare und faire Kenngröße.
 
@web189: Kosten der Spielekonsolen zum Launchzeitpunkt Inflationsbereinigt im Jahr 2013 in USD:
NES-432USD; SNES-342USD; N64-296USD; PS1-459USD; GC-264USD; PS4-399; X1:499

Ich habe mir damals Zelda OoT und Zelda ALTTP gekauft und mindestens 100 Stunden jeweils damit verbracht. Selbst bei Witcher 3 komm ich nur mit allem auf ca. 70 Stunden...
 
@Rhanon: Interessant, so unterschiedlich können Spielzeiten sein. Zelda OOT hat mich damals auch recht lange beschäftigt, so um die 120 Stunden. Danach sind aber auch ALLE Nebenquests und Boni fertig. Bei Witcher habe ich aktuell knappe 200 Stunden hinter mir und bin noch nicht mal überall gewesen.

Ich wollte auch nur ein Beispiel bringen. Titel wie OOT waren damals absolute Ausnahmen, heute kann man in fast jedem OpenWorld-Titel mehr als 100 Stunden versenken. Von den Online-Titeln, in denen leicht 500 Stunden erreicht werden, will ich gar nicht sprechen.
Ich denke, man kann ganz gut sagen, dass aktuelle Spiele einen länger beschäftigen als es damals der Fall war. Alleine Minecraft, Witcher, LoL(=kostenlos!) und Skyrim dürften (bei mir) mehr Stunden gefressen haben, als alle Titel, die ich auf dem N64 besaß zusammen.
 
@web189: Da muss ich dir leider Widersprechen. Zumindest in meinem Fall ist es so, dass ich damals länger gespielt habe. Bei heutigen Spielen gehe ich immer hoch motiviert ran, möchte 100% durchspielen und nach 40-50h merke ich das das ganze kein Spaß mehr macht also schließe ich das Spiel dann schneller ab und verzichte auf die 100%. Bei alten SNES oder NES Titeln war der Markt damals auch noch nicht übersättigt wie heute. Da hattest du 2 oder 3 große Spiele im Jahr und hast dich damit auseinander gesetzt. Heute hast du ja im Winter jede Woche 2 AAA-Titel.
 
@Rhanon: Okay, aber klingt für mich eher nach einer persönlichen Sache. Ich kenne das auch, dass ich nach kurzer Zeit keine Lust mehr auf bestimmte Titel habe.

Das liegt aber meistens nicht an dem Titel, sondern ist in gewissem Maße dem Erwachsenwerden geschuldet. Zu hohe Erwartungen und veränderte Empfindungen. Die Marktübersättigung kommt hinzu. Man war damals auch viel fixierter auf einzelne Titel (einfach weil es nicht so viel gab).

Das Ganze kann man aber nicht den heutigen Titeln anlasten. Content ist mehr als genug da, wenn man ihn den Nutzen will. Und nur darum ging es mir.
 
@web189: Da stimme ich dir zu. Das einzige das mich persönlich daran stört ist, dass ich das Gefühl habe, dass der content früher liebevoller ins Spiel integriert wurde. Nicht so ala Nesingwary: Töte 100 Gegner danach töte weitere 500.
 
@Rhanon: Da stimme ich dir zu, wenn auch nur begrenzt. Die Bandbreite ist heutzutage einfach viel größer, daher fällt es schwer zu pauschalisieren.

Der Hexer ist objektiv genauso liebevoll umgesetzt, wie es damals der Fall war. Dem Gegenüber stehen viele Negativbeispiele, aber auch andere Positive.

Dazusind die Ansprüche auch extrem angestiegen. Ein Rollenspiel ohne gesprochene Dialoge gilt heute schon als lieblos. Selbst, wenn zu wenig Sprecher engagiert wurden, ist das ein Kritikpunkt. Im Idealfall kann man die Handlung durch eigene Entscheidung beeinflussen. Das sind Punkte, die damals niemanden interessiert haben.
Ich hatte zumindest kein Problem damit, eine Handlung in Textform zu verfolgen. Es war damals einfach eine andere Zeit. Die Spiele waren anders und die Spieler auch.

Ich denke nicht, dass sich etwas verschlechtert hat. Fast alles, was es damals gab, gibt es heute immer noch (notfalls in Form von Retro-Spielen). Es fühlt sich heute nur anders an. Wir sind eben ziemlich verwöhnt worden und wünschen uns bei jedem Titel das Gefühl von Früher zurück. Da wir mittlerweile erwachsener und somit zwangsläufig auch sorgenbeladener durchs Leben gehen, wird kein Spiel sich mehr so vollkommen anfühlen, wie die Zelda, Mario & Co.

Das ist zumindest meine Meinung.
 
@Rhanon: Also bei Witcher 3 war ich aber weit jenseits der 70 Stunden...
 
@baeri: Die Liste kannst Du Dir selbst machen mit den tausenden von verschiedenen TV Geräten, AV Receiver etc. Um die geht es ja aber nicht, von daher ist eine Konsolenstatistik ohne Endgeräte keine halbe Sache, da diese keinen Einfluß haben.
 
@nokiaexperte: brauch ich nicht... ich weiß, dass man früher 1000DM für 2X" bezahlt hat und 400W aufwärts gebraucht hat... heute kommt man mit 600€ für 4X" und brauch 150W.
=> Wichtig dabei ist, das 600€ definitiv weniger als 1000DM sind (im vergl. von Früher und heute)
 
Moderne Hardware, 4K Auflösungen, 3D Spiele, 5 Milliarden Transistoren auf einer APU und Dolby Sound 7.1 verbrauchen tatsächlich mehr Strom als ein N64 oder die PSX? Das glaub' ich nicht ...

Eigentlich ist die Sensation wohl eher, dass sich der Verbrauch GERADE MAL vervierfacht hat, da die Energieeffizienz in der Bilanz immer besser wird.
 
@L4m3r: Es geht doch um Konsolen. Die haben keine moderne Hardware, die können kein 4K und selbst 3D geht bei den meisten Spielen nicht.
 
@conan179: Ähm. Doch. Crysis 3 für die XBoxOne hat 3D Modus, genau wie BlackOps. Die PS4 kann dank HDMI 1.4 mit 4K auflösen. Beide Konsolen haben den AMD Jaguar (8-Core) verbaut. Die 8 GB GDDR5 RAM der PS4 sind auch nicht unbedingt von vorgestern ...
Primär geht's hier um den Energiehunger der Hardware, nicht um die Games.
 
@L4m3r: Nenne mir ein Spiel, was es für die Konsolen in 4K gibt...
 
@klein-m: Kann ich nicht nennen, weil nicht existent. Die PS4 KANN in 4K auflösen. Das es aktuell keine Spiele gibt, die es unterstützen, tut ja nichts zu Sache. Die Stromaufnahme in Summe ist Topic; nicht etwa welche Games bei welcher Auflösung x Watt an Strom ziehen.
 
ahja :D dass man in den 90ern aber auf dicken Röhrenfernsehern spielen musste die deutlich mehr Strom verbraucht haben als heutige TV´s wird nicht erwähnt?! Da man zum spielen wohl Konsole und TV (oder ähnliches) benötigt, sollte man schon das Gesamtpaket "Stromverbrauch" betrachten :P!
 
@MiKo1992: naja so viel deutlich mehr haben die auch nicht verbraucht .... als regel kann man sagen das ein röhrengerät pro cm bildschirm 1 watt verbraucht hat ... also ein 50cm röhrengerät ca. 50 watt

(meine kleine 50cm sony röhre in der laube futtert 46 watt ^^ )
 
"doch die Leistung der aktuellen Systeme liegt stets möglichst weit am aktuellen Maximum"... wir sprechen von Konsolen oder? Also am aktuellen Maximum ist bei deren gar nichts ;)
 
@Fallen][Angel: Der war gut. :)
 
Ich will meine 3 Minuten leben zurück!
 
@Feii: Lerne ordentlich lesen, dann schaffst du so einen Artikel in weniger als 20 Sekunden :-P
 
@Drachen: Muss ja auch noch ein bisschen die Kommentare lesen :D
 
@Feii: :-D
 
Dazu kommt ja noch:

+ Onlinegebühren, was ja auch versteckte Kosten sind.
+ generell wesentlich höhere Kosten für Spiele.
 
@LivingLegend: Wesentlich höhere Kosten für Spiele sind nicht ganz richtig. Hab damals für ein N64 Spiel gute 100 DM bezahlt, für manche auch mehr. Wenn man die steigenden Lohnkosten einrechnet (man selbst verdient zudem idR auch mehr)dürfte das +- 0 sein
 
@Feii: Ich hab jetzt einfach von Vergleichssystemen gesprochen. Ich zahl auf PC für die Spiele meist 50€! Auf den Konsolen werd ich dafür dann 69.99 los! Und es gibt weniger gute Angebote!
 
@LivingLegend: Wesentlich höhere Kosten für Spiele? Das sehe ich nicht so. In den 90ern hat ein SNES Spiel 119-159 Mark gekostet. PC 70-90 Mark. Bedenkt man den damaligen Gegenwert des Geldes und die Inflation, waren Spiele damals um ein vielfaches teurer als heute. Mit Games with Gold usw. bekommt man ja auch etliche Spiele als Ausgleich für die Monatskosten
 
@EffEll: Im Vergleich zum PC...... Leute sagen immer Konsole is günstiger, ein vergleichbarer PC würd mich xfach mehr kosten. Rechne ich die Preise für Spiele und die Onlinegebühren mit ein, hab ich auf einmal wesentlich höhere Kosten, versteckte Kosten, um die es ja im Artikel ging.
 
@LivingLegend: ~50€ im Jahr für Xbox Live, aber unzählige kostenlose Spiele im Jahr. Du hast recht. 10-15 Jahre Xbox Live Abonnement und man kann sich einen eingeschränkt spieletauglichen PC kaufen... Deine Behauptung kann man damit jawohl klar widerlegen...
Edit: Zumal die Konsole in der Anschaffung rund 700€ weniger kostet, nicht aufgerüstet werden kann/muss und nur ein drittel-hälfte des Stroms verbraucht.
Mit GwG gibt's 24 kostenlose Vollpreisspiele im Jahr und hat man 360 und One, doppelt so viele
 
@EffEll: Das ist Blödsinn. Ich kann ja die Komfortargumentation verstehen, aber Konsolen bleiben einfach massiv teurer.

Viele gute Spiele sind auf dem PC kostenlos oder kosten dank Keystore, Bundles und Steamsale unter 10 Euro. Das sind Preise, die Konsolenspiele nie bzw nur im absoluten Ausnahmefall erreichen. Ich habe über 200 Titel in meiner Steambibliothek, für dich dank Bundels zusammen 100 Euro bezahlt habe. Da kommt keine Konsole auch nur Ansatzweise ran.

Und 700 Euro weniger? Das ist lächerlich. Mein 4 Jahre alter PC hat damals 500 gekostet und packt ohne aufrüsten Wichter 3 (wenn auch nicht auf Max Details, aber an diese Grafik kommen auch Konsolen bei Weitem nicht ran).

Bitte versteh mich nicht falsch, ich will hier keinen "Konsolen vs. PC"-Krieg aufleben lassen. Ich habe selbst eine Wii U und weiß die Vorteile zu schätzen. Der Preis ist aber kein Argument.
 
@web189: Ich hab selbst auch einen Spiele PC und man bekommt dank Xbox Live 48 Spiele im Jahr geschenkt. Wie gesagt, ich besitze 360, One und nen guten Spiele PC. Damit mir der PC einen Mehrwert gegenüber meiner Konsolen liefern kann, halte ich ihn aktuell und deine Spielepreisargument zieht nicht, da man ja die aktuellen Blockbuster spielen will und da ist der Preisunterschied marginal und beim PC kann es vorkommen, dass mit einem neuen Spiel eben auch eine neue GraKa Einzug halten muss. Gerade eben bei PC only Spielen, die mir den Besitz eines Spiele PCs rechtfertigen. Wenn es rein ums Spielen geht: Ich habe so viele kostenlose GoG Spiele auf der Platte, ich könnte komplett ohne Geld für Spiele auszugeben auf den Boxen zocken, denn diese Spielezugaben schaffe ich in diesem Leben nicht mehr. Kann sein, dass du mit deinem PC und der Nischenkonsole das Gefühl hast, dass spielen auf der Konsole teurer wäre (trifft bei Nintendo wahrscheinlich sogar zu). Ich habe aber den direkten Vergleich und da ist es definitiv nicht so.
Edit: Witcher ist keine Messlatte, da Multiplattform. Es geht ja dann um PC only Blockbuster Titel, die die Hardware auch fordern.
 
@EffEll:
"Witcher ist keine Messlatte, da Multiplattform. Es geht ja dann um PC only Blockbuster Titel, die die Hardware auch fordern."

Das hast du festgelegt. Für mich geht es nicht um Blockbuster-Titel, sondern um das gesamte Angebot. Und das ist nachweisbar deutlich kostengünstiger und reichhaltiger als in der Konsolenwelt.

Zumal "aktuell" relativ ist. Denn auf dem PC gibt es oftmals auch die Blockbuster schon nach wenigen Monaten für 10-20 Euro, während die Konsolenversionen noch den Vollpreis kosten.

Auf "Konsolen sind günstiger" kommt man eigentlich nur, wenn man nur AAA-Titel kauft und dies immer direkt zum Release. Und selbst dann bleiben duzende vollständig kostenlose Titel (z.B. Mobas), mit denen man hunderte Stunden verbringen kann, ohne einen Euro auszugeben. Etwas vergleichbares gibt es auf keiner Konsole.
 
@web189: Die 48 kostenlose Titel pro Jahr ignorierst du konsequent. Dabei handelt es sich auch um AAA-Titrl und selbst wenn man auf PC nur 10€ dafür zahlen müsste, wären das immer noch Spielegeschenke im Wert von 480€ im Jahr. Dafür argumentierst du mit Preisen von 5-10€ die man auf Xbox gar nicht benötigt, da es 48(!) in Worten: Achtundvierzig Spiele geschenkt gibt.
 
@EffEll: Die Spiele sind nicht kostenlos/geschenkt, die zahlst du mit deinem Abo. ;-)
 
@floerido: Du musst alles lesen. Mein erster Kommentar in der Unterhaltung fing so an:"~50€ im Jahr für Xbox Live, aber unzählige kostenlose Spiele im Jahr." Klar muss man das Abo zahlen. Das Abo kostete aber schon immer das gleiche und früher gab es keine Spiele dazu. Daher ist es mE geschenkt, denn das Abo zahlt man für den Live Dienst
 
@EffEll: Auch wenn ich weder eine Konsole noch einen aktuellen Spiele-PC habe und mich euer putziges Gerangel eher amüsiert als berührt: Der Durchschnittsspieler will nicht ständig die aktuellen Blockbuster spielen, das machen bestenfalls die LetsPlayer und ein paar Junkies.
Die meisten Spieler haben ihre bevorzugten Genres und spielen durchaus mehrere Spiele ihrer Richtungen, aber eben nicht die komplette Produktpalette eines Publishers oder einer Konsolenfamilie. Shooter, Adventuere, SinglePlayer, Multiplayer, Online, offline, MMPORG usw. usw. ... FiFa, WoW, SimCity, GTA5, Anno oder Star Citizen beispielsweise sind doch grundverschieden. Nebenbei sind damit auch deine mehrfach erwähnten 48 kostenlosen Spiele vom Tisch, ein Teil davon ist ganz einfach uninteressant und für einen weiteren Teil davon hat man ohnehin keine Zeit.
Ich verstehe ohnehin nicht, wieso du ausgerechnet auf diese mageren 48 Titel dieser einen Konsole fixiert bist. Nimms mir bitte nicht übel, aber das hat so ein klein wenig von Schönreden deiner favorisierten Plattform ....
 
@Drachen: Wie ich bereits schrieb, besitze ich Spielerechner und Konsolen, alleine schon deshalb, ist die Xbox nicht meine favorisierte Plattform. Bei PSN, also das Abo auf Playstation, gibt's auch kostenlose Spiele. Allerdings rede ich grundsätzlich nicht über Dinge, mit denen ich mich nicht auskenne. Es ging ja einzig und allein und die Aussage von web189, Konsolengaming sei grundsätzlich teurer als auf dem PC, weil die Spiele teurer sind. Als Gegenargument nannte ich eben diese monatlichen Spiele. Ich versteifte mich dann später nur darauf, weil er immer noch die günstigeren Preise erwähnte, darauf aber nicht einging. Ein Filmjunkey, bzw ein Filmeliebhaber ist auch nicht nur auf ein Genre fixiert. So halte ich das, wie die meisten anderen ebenso, auch. Wenn ein Spiel gut ist, bekommt es ne Chance und Triple A Titel sind Pflichtkäufe, wie bei einem Filmjunkey Blockbuster, um bei dem Vergleich zu bleiben
 
@EffEll: Der eine Satz steht irgendwie ohne jeglichen Bezug da und wird allein dadurch in sich widersprüchlich ("Allerdings rede ich grundsätzlich nicht über Dinge, mit denen ich mich nicht auskenne."), der Rest passt schon.
Dass die Stromkosten nicht isoliert betrachtet werden können, einige Kostenpunkte völlig fehlen und die ganze Kostenrechnung und eigentlich auch der Artikel somit Makulatur ist/sind, sind wir uns vermutlich einig.

Schöne Feiertage :-)
 
@Drachen: Das war bezogen auf PSN und den Spielegeschenken. Da ich keine Playstation mehr habe, hab ich davon auch keine Ahnung. Daher redete ich lediglich von Xbox Live.
Ja, da sind wir uns einig.
Das wünsche ich dir ebenfalls
 
@EffEll: Aber da hat man dann auch für den Preis das ganze Spiel bekommen, oft mit Booklet usw. und nicht nur ein Basis-Spiel, welches erst durch DLCs komplettiert wird.

z.B. aktuelle Preise bei Amazon: Fallout 4 - 49€ + 28€ = 77€ (ca. 150 DM)
 
@floerido: Die DM-Umrechnung kannst du jetzt (2015 oder so?) endlich mal komplett vergessen, denn das passt hinten und vorne nicht mehr.
 
@floerido: Weil es nicht anders möglich war und Fortsetzungen gab es auch damals schon. Zu der Zeit bekam man nen 3er BMW voll ausgestattet für 35000DM. Heutzutage kostet der dann 40000€. Das Geld war noch viel mehr wert und die Fortsetzung hat dann auch wieder 150 Mark gekostet.
 
und jetzt ersetzen wir das Wort Konsole mal mit dem Wort PC. Ich finde es lustig das die Konsolen immer als Stromfresser bezeichnet werden obwohl dem gar nicht so ist. Ein entsprechender Gaming PC verbraucht weitaus mehr als so ne Konsole mit ihren 119 Watt im Spielbetrieb und 69 im IDLE (ja das ist tatsächlich zu hoch aber wer bitte lässt seine Konsole Stunden aufm Dashboard stehen? Wenn ich sie einschalte dann zocke ich auch). Selbst die 15 im Sleep-Modus der Xbox finde ich nicht schlimm berücksichtigt man hierbei das sie alle anfallenden Updates und Spiele herunterlädt. Und mit 0,22 Watt im Standby verbraucht sie weit weniger als manch anderes Gerät. Seit dem ich meinen PC entsorgt habe und nur noch die Konsole im Betrieb habe sind bei mir die Energiekosten sogar gesunken und zwar um knappe 100 Euro im Jahr. Und das obwohl ich an nem 50 Zoll Plasma zocke der nicht gerade als Stromsparwunder bezeichnet werden kann und zugeschalteter 7.1 Anlage.___ Wenn es große Stromfresser gibt sind das meines erachtens die veralteten PC´s in der Industrie, Verwaltungsbetrieben, Privathaushalten usw wo Systeme im Einsatz sind die teilweise 8-10 Jahre und älter sind. Wenn die mal alle Up to Date wären mit der Hardware währe der Welt ein viel größerer Gefallen getan als mit so nen paar Konsolen.
 
Leistung verbraucht Energie, viel Leistung verbraucht viel mehr Energie, ist halt so.

Aber ich glaube, würde man die Leistung auf das kleinste maß (z.B. auf 1 Ghz) herunter rechnen, dürfte ein deutlicher Energie Rückgang zu verzeichnen sein.

Auch vermisse ich die Preissteigerung (ziemlich relevant in D. / ÖKO-Stromabgaben) der Energie in der Vergleichsrechnung.
 
@Kribs: nun, das ist eine Aufstellung von "British Gas", also gehe ich nicht davon aus, dass deutsche Verhältnisse zugrunde gelegt wurden.
 
@Thunderbyte: Ich meinte die allgemeine Preissteigerung, ich kenn mich zwar nicht speziell mit der Britischen aus, nehme aber an das in den letzten Jahren dort auch die Preise gestiegen sind.
Eine Gerät, das z.B. 10 Jahre "alt" ist, mit einen neuen zu vergleichen macht irgendwie keinen Sinn, wen man den Technischen Fortschritt und die immense Leistungssteigerung nicht mit einbezieht.
Anders Ausgedrückt: ein Gerät verbrauchte in Verhältnis zur Leistung vor 10 Jahren mehr Energie als ein heutiges, genauso auch im Preis einschließlich Anschaffung.
 
Eine komische Statistik, wenn man bedenkt, dass die 360, PS3 und PS4 eigentlich mehr Strom verbrauchen als die XBOX One...

Hier mal der Verbrauch unter Spielen bei der Originalkonsole:

PS3 – über 200 Watt
360 – über 150 Watt
PS4 – 146 Watt
XBO – 119 Watt
 
@DARK-THREAT: Ja, wieso es dennoch mehr Kosten sind, steht ja auch im Artikel. Einfach noch einmal lesen, dann fällt bestimmt des Aspekt der längeren Laufzeit durch größere Funktionsvielfalt ins Auge ;)
 
Ich dachte erste so: Sehr interessant, endlich mal eine Analyse der gesamten Kosten, die fürs Spielen anfallen, inklusive externer Kosten. InGame-Käufe, Werbung die Downloadstraffic frist, Internetkosten, monatliche Zwangsbeiträge für Plus-Mitgliedschaften, Inflation - alles! So richtig wissenschaftlich.

Stattdessen vergleicht man die Stromkosten.

"Verdeckte Kosten" also.

Wow. *clap* *clap* *clap*
 
@xploit: Ich hatte gleiche Gedanken beim klicken der News. Oh man, wer hätte das gedacht, dass die mehr Strom verbrauchen...
Edit: Wobei, ich habe anfang/mitte der 90er 159 Mark für Mega Man X SNES bezahlt. Wenn man die Inflation bedenkt, waren die Spiele damals um ein vielfaches teurer.
 
@xploit: Vor allem, fällt mir gerade ein, ist der Strompreis ja nicht ein brauchbares weil konstantes Vergleichskriterium, da er nach Region, Anbieter, Saison und vermutlich vielen anderen Kriterien unterschiedlich hoch und niedrig ist.
 
Ahhhh. Verstehe. Also die Hersteller die nur noch Spiele mit einer Laufzeit von 2-4 Stunden zum Preis von 50-60 Euro bringen wollen also nur beim Sparen von Energie helfen ;-)

Naja ehrlich gesagt sind für mich Stromkosten keine versteckten Kosten. Jeder kann auf das Schild schauen und sich ausrechnen wie viele Stunden man spielen kann, damit man eine Kilowattstunde durch hat.

Aber solange es noch viele gibt, die mit einer solchen Konsole sogar einfache Filme ansehen, kann sie ja eigentlich nicht zuviel Strom verbrauchen.
 
@andi1983: Richtig, nach Umweltzone und Energiewende kommt nun: "Weniger Spielzeit für den grünen Planeten". Umweltsünder (Spielehersteller) die eine Spielzeit von mehr als 4h bieten, müssen dann eine Sondersteuer für jedes verkauftes Exemplar ihres Spieles zahlen.
 
Oh man. Tolle Untersuchung... Wahrscheinlich ist denen auch aufgefallen, dass ein Handy ende der 90er weniger Strom verbrauchte als heutige Smartphones, oder eine damalige Quarzuhr weniger als heutige Smartwatches... xD
 
"Die Playstation 4 erwies sich in der Untersuchung als das Gerät, das die höchsten Stromkosten verursacht. Die Xbox One folgt knapp dahinter."
ähm, auf der Graphik genau andersrum - die technischen Daten unterstreichen aber diesen Satz. Das Bild zeigt also etwas Falsches. Schon kann man der Ganzen Studie nicht mehr glauben!

Die ganze Statistik ist total verwirrend und nichtssagend.

Wenn man JEDEN Tag DREI Stunden PS4 zockt zahlt man dafür 42 EUR im Jahr. (150 kWh)
Spielt man genauso viel SNES kostet es nur 2,30 EUR. (8 kWH)
Und wenn es eine XBox One ist zahlt man 35 EUR. (122 kWh)

Quelle: http://www.blitzrechner.de/spielekonsole/

Da braucht man keine wissenschaftliche Erhebung, sondern einfach einmal schauen was die Konsole so für eine Leistungsaufnahme hat und einen Taschenrechner.

Aber wer zockt denn bitte so viel? In England ist der Strompreis niedriger als in Deutschland, daher kommen bei der Erhebung hier ja noch mehr Stunden dazu.
Ich sage mal man spielt jeden zweiten Tag 90 Minuten, dann kostet der Spaß 10 EUR (38 kWh). Damit kann man ja ohne Probleme leben.
1990 mit dem SNES waren es nur 20 Pfennig, aber der Strompreis ist gestiegen und die Konsolen kann man ja kaum vergleichen.
 
Ich denke das ein GTA V mit der Optik von 1988 auch nicht mehr Saft brauchen würde. Irgendwie ist dieser Vergleich ziemlich...naja, sagen wir mal Sinnlos. Aber auch er wird genug Opfer finden die demnächst eine Ökoabgabe auf Konsolen rechtfertigen werden. Die Welt verblödet zusehens mit immer schnelleren Schritten.
 
"Hinzu kommt, dass Konsolen der frühen Tage auch komplett ausgeschaltet wurden, wenn sie nicht im Einsatz waren. Heutige Systeme werden hingegen meist nur in einen Stand-by-Modus geschaltet." Das ist so nicht richtig, das Netzteil der alten Konsolen hat immer Strom gezogen, auch wenn die Konsole aus war.
 
Wegen den Stromverbrauch habe ich mir die Wii u geholt und nicht bereut. (30 Watt unter Last)
 
Stromkosten sind verdeckte Kosten!?!?!?!?!? Welchen Knall hat welcher Brite nicht gehört und welcher *namederbesserungeschriebenbleibt* übernimmt so einen - sorry - Bullshit? Auf jeder Verpackung steht das die Konsole nicht mit Luft und Liebe läuft! Wer Stromkosten als verdeckte Kosten sieht dem ist nicht mehr zu helfen... statt dem ganzen Game-In Käufen mal ein Ende zu machen. Die Spiele sind nach wie vor teilweise total überteuert - wenn auch stabil!
 
Dann müssen die Konsolen Hersteller ein Stromsparendes Netzteil entwickeln. Im PC Markt macht z.b.Bequiet gute Fortschritte.
 
snes fruher 8 watt heite reicht eine aa baterie fur denn betrieb
 
@werosey: wie meinen?
 
Mein SNES hat einen 3,6Mhz Prozessor und 16 bit... Xbox one 6 Prozessorkerne mit 1,75Ghz. Mehr Leistung, mehr Energie. Wo sonst soll die Leistung her kommen...Bin dann mal Strom sparen mit Mario Kart.😁
 
@robs80: Tatsächlich hat die Xbox One 8 Prozessorkerne getaktet auf jeweils 1,75Ghz, wovon aber mehr als ein Kern für das Betriebssystem reserviert ist.
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