Toshiba am Abgrund: Man versucht nur zu retten, was zu retten ist

Um den japanischen Elektronikkonzern Toshiba steht es nicht gut. Das Unternehmen wird unter anderem durch den kürzlich bekannt gewordenen Bilanzierungs-Skandal wohl einen Verlust ausweisen müssen, der viele Milliarden Dollar höher liegt als bisher ... mehr... Ifa, Toshiba, IFA 2015, 2-in-1-Tablet Ifa, Toshiba, IFA 2015, 2-in-1-Tablet Ifa, Toshiba, IFA 2015, 2-in-1-Tablet

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Unternehmen kommen und gehen, es gab Zeiten, da haben die Japaner die Deutschen Elektronik Konzerne ruiniert, nun sind sie selber drann
 
@Butterbrot: So schauts aus. Wer hätte noch vor ein paar Jahren gedacht das es Nokia praktisch nicht mehr gibt. Morgen Toshiba, übermorgen Sony und Nintendo, dann ist Korea mit Samsung und LG dran. Und in 40 Jahren werden unsere Kinder von diesen Marken sprechen wie wir heute über Grundig, Telefunken, Nordmende usw.
 
@refilix: Zitat hats geknallt und gestunken wars ein telefunken.
 
@Butterbrot: Das pikante dabei ist, dass Toshiba nicht im regulären Geschäft geschlagen worden ist, sondern sich mit Bilanzmanipulationen selbst ins Knie geschossen hat.
 
@rallef: Die Bilanzmanipulation haben sie aber gemacht um zu verschleiern wie schlecht das Geschäft lief! Ergo doch vom regulären Geschäft geschlagen.
 
@refilix
So seh ich das auch. Ich werde immer belächelt wenn ich sage das Thema Mobiltelefon ist keine 20 Jahre alt und Firmen wie Apple und Google werden sich auch noch umsehen müßen!
Gerade Apple wird sich umsehen müßen, der Visionär Steve Jobs ist weg und nun wird noch von seinen Errungenschaften gelebt. Die anderen haben somit eine Kopiervorlage verloren und der Weg ist für was neues frei geworden!
 
@bebe1231: Zustimmung zu Apple und das nach Jobs nichts aufregendes mehr kam.
 
Selbst schuld. Mein Toshiba Laptop rennt nun schon 9 Jahren. Mein drei mal so teurer Gaming Laptop von Asus ist auf 4 Jahre gekommen. Asus weiß eben wie man das Geschäft am laufen hält xD
 
@sk-m: Wie ? Mit hardware mit der man auch spielen kann.. Toshiba hat diese wohl nicht leisten koennen. Sonst haettest du wohl kaum zu Asus gegriffen
 
@-adrian-: Wenn ich ein Gerät kaufe das 500€ kostet erwarte ich nicht das man damit spielen kann. Dafür hatte ich mir dann ein Asus Gaming Laptop gekauft und den Toshiba an meinen Vater weitergegeben. Bei einem 1500€ teuren Gaming Laptop erwarte ich aber mehr als ein Kabelbruch zwischen Display und Mainboard nach 3 Jahren, einem Display schaden nach 4 Jahren und eine unzureichende Kühlung die das Spielen auf diesem Gaming Laptop fast unmöglich macht.

PS: Der Toshiba war erst letzte Woche bei mir und hat eine neue Festplatte bekommen. Diesmal eine SSD und jetzt rennt er wieder wie am ersten Tag mit seinem kleinen DuelCore.
 
@sk-m: Ich kenne kein Gaming Notebook das sich auch nur annähernd über Jahre hält. Die Gaming Produkte haben ALLE Probleme mit der Abwärme. Und ich hab hunderte auf meinem Tisch liegen gehabt. Hab die Dinger früher ne Weile repariert, alle möglichen Marken.
 
@LivingLegend: Ja da gebe ich dir recht, zumindest was CPU und GPU angeht. Das Display und das Laufwerk sollte trotzdem halten.
 
Weder die Tablets noch die Laptops oder die Fernseher von Toshiba hatten irgendwelche erwähnenswerte Alleinstellungsmerkmale und waren oft teurer als die Konkurrenz. Dazu hatten die gefühlt ein eher altbackenes Design. Da hat man dann doch eher zu LG, Samsung und Co. gegriffen. Naja, schade ists trotzdem um den Wettbewerb.
 
@terminated: Wer hat denn heute noch Alleinstellungsmerkmale?

Von einer treuen Gefolgschaft der Käufer mal abgesehen...

Die Geräte von denen galten immer (keine Ahnung wie das jetzt im Moment ist) als grundsolide, die Fernseher zB auch im mittleren Preissegment mit top Bild und Ton. (Ich "musste" leider wechseln.)
 
@rallef: Quasi jeder erfolgreiche Hersteller hat irgendwo Alleinstellungsmerkmale, mal mehr, mal weniger.

Bei Smartphones ist bei Apple z. B. das Betriebssystem. Waren zuerst auf dem Markt, haben über Jahre das größte Appangebot und auch die Updatepolitik war über Jahre ein Alleinstellungsmerkmal. Im Android-Bereich hatte Samsung die AMOLED Display Technologie als Alleinstellungsmerkmal im Android-Geräte-Dschungel. Dazu über lange Zeit noch - bei den Highend-Geräten - einen Wechselakku und MicroSD.

Bei Tablets war Apple über eine lange Zeit hinweg auch der einzige Anbieter mit einem 4:3 Format. Lediglich HP hat es mit dem TouchPad und ein paar unbekannte China Hersteller hatten ein ähnliches Bildformat zu bieten. Alle Android Hersteller haben lieber auf das 16:9/16:10 Format gesetzt und haben sich in dem Segment halt untereinander überhaupt nicht unterschieden (leider).

Bei den Fernsehern ist es halt aktuell vielleicht Sony mit Android als OS oder Samsung - mit dem größten App-Store für Fernseher. Dazu vielleicht 4k, OLED irgendwas Technik, wobei ich mich seit dem letzten Fernsehkauf damit nicht mehr beschäftigt hab.
 
Typisch mal wieder: "Toshiba am Abgrund: Man versucht nur zu retten, was zu retten ist". Arbeitsplätze der normalen Arbeitnehmer gehören mal wieder nicht dazu. Typisch auch mal wieder: Die höheren "Dienstgrade" betrifft es eher nicht.
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