Apple-Chef: Wir sind doch nicht Schuld am veralteten Steuer-System

Wirtschaft & Firmen Apple-Chef Tim Cook hat sich einmal mehr gegen Vorwürfe verwahrt, sein Unternehmen würde alle möglichen Tricks ausnutzen, um dem US-Staat Steuereinnahmen vorzuenthalten. Die Argumente, die von den Verfechtern dieser These vorgebracht würden, seien ... mehr... Foxconn, Tim Cook, Apple Foxconn Bildquelle: Apple

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ich finde er hat recht. Jeder von uns versucht Steuern zu sparen und die meisten werden auch schonmal schwarz gearbeitet haben oder einen Handwerker schwarz bezahlt haben. Hier geht es zwar um andere Summen, aber wenn irgendjemand Millionär wird, würde er auch versuchen die ein oder anderen 10k/100k zu sparen.
 
@606alex606: Sag das mal den Milliarden von Leuten die 2-3 Monatslöhne steuern Zahlen müssen. Dann noch 1-2 Monatslöhne BVG einzahlen und dann noch leben müssen.
 
@Edelasos: Mir geht es nicht anders. Aber wie du schon unten geschrieben hast, da sind nicht die "Reichen" schuld sondern die Regierungen
 
@606alex606: Meistens sitzen Reiche (Unternehmer) in der Regierung.
 
@Edelasos: Nein Juristen sind im BT. Die Kanzlerin ist angeblich Physikerin und hat bei der Energiewende total versagt.
 
@jediknight: Hier iN D ist das vielleicht so.. In den USA freut man isch wie Bolle wenn der Präsident mindest eine Milliarde lockermachen kann.. und das macht er sicher nicht mit Leuten und 1-2 Monatslöhnen derer die hier Beiträge reinstellen... Bald ist nicht mehr die ethnische Herkunft die Sensation sondern wenn ein Tippelbruder amerikanischer Präsident würde.. was ist wohl wahrscheinlicher...
 
@Edelasos: Eher Beamte und Rechtsanwälte (siehe Bundestag). Vor allem Leute die mit selber Geld verdienen eigentlich gar nichts am Hut haben und stets bemüht sind andere zum "Wohle des Staates" auszuplündern.
 
@Edelasos: Dann nenne mir doch einen einzigen Grund warum irgend ein Unternehmen freiwillig auf (sehr) viel Geld verzichten soll? Das Geld wird meistens für eigene Investitionen benötigt (Betonung: Meistens!). Warum soll man dem Staat, der ja offensichtlich nicht mit Geld umgehen kann, das Geld hinter her werfen?
Fakt ist ja dass die Steuergesetze so sind wie sie sind. Dass die Multinationalen Unternehmen das Geld hin und her schieben scheint ja so gewünscht zu sein. Es ist seit Jahren bekannt dass die jede Lücke ausnutzen nur geändert hat sich nichts.
 
@wieselding: Soziale Verantwortung. Nenn du mir doch mal die Investitionen in Irland/Europa, für die Apple so einen krassen Geldberg bereit halten muss.
Warum man den Staaten, die zugegeben nicht immer gut mit Geld umgehen, Geld zahlen sollte? Weil man an anderen Stellen sehr stark von ihnen profitiert!
 
@TiKu: Soziale Verantwortung gibt es aber nicht von Unternehmen. Schon gar nicht in den Staaten. Die Amis leben nach dem "Hire and Fire"-Prinzip, haben also nicht mal eine soziale Verantwortung im eigenen Haus, warum s(w)ollen die dann noch überschuldete EU-Staaten Zucker in den allerwertesten blasen?
 
@wieselding: "Soziale Verantwortung gibt es aber nicht von Unternehmen." Das sehe ich absolut anders! Einige Unternehmen sind mächtiger und reicher als so mancher Staat. Sie bestimmen unser Leben stärker als so mancher Staat. Sie profitieren von der Umgebung, die die Staaten schaffen. Wenn es den Unternehmen schlecht geht und sie Schulden machen, werden sie mitunter mit Steuergeldern gerettet! Ja, in Gottes Namen, sie haben eine soziale Verantwortung! Das ist in den Köpfen von Raubtierkapitalisten wie Cook, Zuckerberg, Nadella und wie sie alle heißen nur noch nicht angekommen.
 
@TiKu: Unternehmen, insbesondere Aktiengesellschaften, sind aber nicht die Wohlfahrt. Die machen sich unter Umständen strafbar, wenn sie die vorhandenen, offensichtlich legalen Lücken nicht ausnutzen.
 
@TiKu: Ersetze "haben" mit "sollten" und ich stimme dir zu 90% zu.
 
@Chiron84: Es wäre mir neu, dass man zur Wohlfahrt wird, wenn man einfach nur seine Steuern zahlt, ohne jede existierende Lücke auszunutzen.
 
@TiKu: Wie gesagt... die Firmen, insbesondere das Management, macht sich eventuell zivilrechtlich angreifbar wenn sie's nicht tun. Ist natürlich nicht toll. Wir haben ja in der EU das gleiche Problem, wo Länder wie Luxemburg, die Niederlande oder Irland Firmen mit niedrigen Steuersätzen anlocken... und dann Regeländerungen blockieren, mit denen Steuern da anfallen würden wo die Umsätze sind.

Denn die Frage hier ist ja weniger, dass Apple wenig Steuern zahlt, sondern dass Apple Steuern nicht in den USA zahlt, da wird ja nur wieder die Patriotismus-Keule geschwungen, die in den USA sogar noch schlimmer ist als hier die Nazi-Keule, wenn das überhaupt vorstellbar ist.
 
@wieselding: Ich beschreibe den Soll-Zustand. Die Unternehmen haben soziale Verantwortung (Soll), kommen der aber nicht wirklich nach (Ist).
 
@TiKu:

Deine Argumentationskette ist meiner Meinung nach falsch. Natürlich habe die Soziale Verantwortung. Inwiefern sie diese in welchem Umfang ausführen ist aber ein ganz anderes Blatt. Die Ressourcen (Zeit, Geld und co) sind überall begrenzt. Also auch in Unternehmen, jetzt haben wir zwei Konkurrenten mit den selben zur Verfügung stehenden Ressourcen. Der eine gibt deutlich mehr aus Aufgrund seiner sozialen Verantwortung, der andere tut es nicht. Wer wird sich durchsetzen und wer hat schuld daran? Der Unternehmer? Der Abnehmer (Kunde)?

Die Rahmenbedingungen für so etwas werden von Regierungen gestellt. Will er das etwas Unternehmen mehr soziale Verantwortung übernehmen, oder der Kunde nicht immer das Billigste kauft so muss er die Rahmenbedingungen dafür schaffen. Einfach nur zu sagen, sie sollten es sein führt zu nichts. Den der der es Tut wird sich auf dauern nicht gegen die Durchsetzen die es nicht tuen.
 
@TiKu:
"Es wäre mir neu, dass man zur Wohlfahrt wird, wenn man einfach nur seine Steuern zahlt, ohne jede existierende Lücke auszunutzen."

Ist es ausnutzen von Lücken, wenn jemand seinen Arbeitsweg absetzt. Oder Kosten die sich beruflich ergeben? Warum tut er das... er soll gefälligst einfach seine Steuern zahlen...

So Schwarz-Weiß wie du es dir ausmalst ist es einfach nicht!
 
@Andy2019: "So Schwarz-Weiß wie du es dir ausmalst ist es einfach nicht!" .. natürlich denn es geht um apple als aufhänger
 
@Andy2019:
"Die Rahmenbedingungen für so etwas werden von Regierungen gestellt."

Prinzipiell hast Du vollkommen Recht! Die Realität ist aber eine Andere- ;-)
Und da liegt das Problem, was auch die Beurteilung hier nicht ganz so einfach macht.

Denn dank des Lobbyismus, oder wie in den USA, dem direkten Kaufen von Politikern, sind es eben nicht mehr die Regierungen die diese Rahmenbedingungen schaffen!?
Natürlich ist es nicht illegal was Apple und viele andere da tuen!
Selbst der faktische Kauf von Politikern in den USA ist nicht wirklich illegal.

Da aber ist eben wo es problematisch wird!
Die Unternehmen - und Apple ist da nur eines von vielen - machen faktisch diese Rahmenbedingungen und das ganz bewußt!

Und dann wird es verwerflich!
Besonders dann, wenn man die Öffentlichkeit von der Realität abzulenken versucht, indem man mit dem Finger auf die manipulierten/gekauften Politiker zeigt!?
Aber auch genau das gehört mit zum Spiel.
 
@TiKu: Zahlst du etwa mehr Steuern, als du gesetzmäßig tatsächlich zahlen musst? Nein? Warum eigentlich nicht? Zahlst du für deine Einkäufe im Laden stets mehr, als der Kassierer von dir verlangt? Sehr wahrscheinlich auch nicht. Ignorierst du sämtliche Sonderangebote und Rabatte, die sich dir täglich darbieten? Ebenfalls sehr unwahrscheinlich. Also, was glaubst du anderen Leuten hier bezüglich "sozialer Verantwortung" ernsthaft mitteilen zu können.
 
@KoA:
Er setzt aber auch nicht die Rahmenbedingungen?!
Die Unternehmen, mittels Lobbyismus und in den USA dank der Möglichkeit Politiker ganz legal(!) kaufen zu können, aber schon!?
DAS ist das Problem!
 
@KoA: Urteile nicht über Leute, die du nicht kennst.
Steuern: Ja, denn ich habs nicht nötig, jeden Cent zweimal umzudrehen und finde es in Summe gut, was der Staat mit den Steuergeldern macht. Außerdem weiß ich, dass ich selbst schneller auf Hilfe vom Staat angewiesen sein kann, als mir lieb ist.
Einkäufe: Bei normalen Einkäufen tatsächlich nicht. Ansonsten gebe ich aber bei vielen Gelegenheiten Trinkgeld, ja.
Rabatte: Fragen nach Payback etc. nerven mich regelrecht. Solche Spionage-Programme boykottiere ich. Normale Rabatte (temporäre Preissenkungen) freuen mich wenn ich das Produkt ohnehin grad brauche, aber ich kaufe in keinster Weise gezielt danach.
 
@OPKosh:

Ich möchte dir diesbezüglich garnicht widersprechen. Dennoch ist die Aussage "Regierungen definieren diese Rahmenbedingungen" meiner Meinung nach richtig und entspricht auch der Realität.

Wer nun aber in den Regierungen das Zepter schwenkt (Lobbyisten und co), ja da ist ein Problem an sich ;). Dennoch ist es die Regierung und nicht das Unternehmen. Ich fällt z.b. auf Anhieb kein Land der Welt ein wo ein Unternehmen das Recht hat Gesetzte zu bestimmen.
 
@Andy2019: Erstbestes Beispiel: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Interessengruppen-formulieren-ganze-Gesetzesartikel/story/14587050
Klar, verabschiedet werden die Gesetze letztlich von Politikern. Aber formuliert werden sie vorher durchaus von der Wirtschaft. Sicherlich nicht immer, aber die Ausnahme scheint es auch nicht gerade zu sein.
Und letztlich sind die abstimmenden Politiker ja auch oft genug stark mit der Wirtschaft verbandelt.
 
@Andy2019:
TiKu hat mir die Antwort gerade abgenommen.
Und für Derartiges gibt es auch in Deutschland Belege.
 
@TiKu: Danke, dass Du mir das Antworten abgenommen hast! ;-)
 
@TiKu:
@OPKosh
... dem widerspreche ich doch nicht. Ich verstehe auch gar nicht was an meiner Aussage nicht zu verstehen ist. Dein Beispiel beschreibt auch nicht das das Unternehmen das Gesetzt verabschiedet hat. Also nochmal. In welchem Land dürfen Unternehmen Gesetzte bestimmen?

Es ist und bleibt einfach. Die Regierung bestimmt das! Wer am Ende in der Regierung seine Finger mit im spiel hat, ist ein anderes Thema.

Fakt ist aber. Gesetze verabschiedet die Regierung. Die Aussage:" Gesetze werden von der Regierung abgesegnet, aber von der Wirtschaft formuliert" wiederlegt die erste Aussage nicht. Einfachste Logik... was genau ist das jetzt falsch bzw. nicht absolute richtig?!?
 
@Andy2019:
" Wer am Ende in der Regierung seine Finger mit im spiel hat, ist ein anderes Thema."

Der Punkt ist, dass dies das entscheidende Thema ist!
Denn wichtig ist am Ende doch nicht wirklich wer die Entscheidung tatsächlich trifft, sondern aus welchem Grund und zu wessen Vorteil die Entscheidungen getroffen werden!?

Das ist ja gerade das Perfide!
Sie können, wie Cook es hier ja auch tut, sich rumdrehen und auf die Politik zeigen.
 
@TiKu: "Urteile nicht über Leute, die du nicht kennst."

Warum gestehst du anderen nicht das gleiche Recht zu, das du dir, bezüglich der Beurteilung Anderer Leute bzw. Firmen (in deinem speziellen Fall "Apple") selbst herausnimmst? ;)

"Steuern: Ja, denn ich habs nicht nötig, jeden Cent zweimal umzudrehen"

Und trotzdem hast auch du schon des Öfteren sich bietende finanzielle Vergünstigungen zu deinem eigenen Vorteil ausgenutzt. Insofern stellt sich halt die Frage, wieso du Apple für die Nutzung finanzieller Vergünstigungen kritisierst, während du dir selber diese jedoch ganz normal genehmigst. ;)

"und finde es in Summe gut, was der Staat mit den Steuergeldern macht."

Ich bezweifle aufgrund deiner obigen Anmerkung, dass du dir wirklich darüber im Klaren bist, wieviel Steuergelder von staatlicher Seite völlig zweckentfremdet verschwendet werden, statt sie im Sinne der Gesellschaft wirklich sinnvoll und nutzbringend zielgerecht einzusetzen, so dass man es wirklich als gut bzw. lobenswert bezeichnen könnte.

"Außerdem weiß ich, dass ich selbst schneller auf Hilfe vom Staat angewiesen sein kann, als mir lieb ist."

Allerdings scheinst du hingegen nicht zu wissen, wie wenig wirkliche Hilfe von staatlicher bzw. behördlicher Seite diesbezüglich tatsächlich zu erwarten ist, wenn man mal wirklich auf entsprechende Hilfe angewiesen ist! Da wird dann nämlich genau so versucht, jedes Schlupfloch bis ins letzte Detail auszunutzen, nur um finanziell möglichst gut bei der Sache wegzukommen. Der ernsthaft Hilfebedürftige muss sich auf einen extrem harten Kampf - selbst um eigentlich gesetzlich verankertes Recht - einstellen!

"Normale Rabatte (temporäre Preissenkungen) freuen mich [...]"

Siehst du... Ebenso freut sich Apple über sich bietende Vergünstigungen in Sachen Steuerkosten. Tatsächlich bist du Apple zumindest in diesem Punkt ähnlicher, als es dir bewusst und zugleich lieb zu sein scheint. ;)
 
@OPKosh: "Er setzt aber auch nicht die Rahmenbedingungen?!
Die Unternehmen, mittels Lobbyismus und in den USA dank der Möglichkeit Politiker ganz legal(!) kaufen zu können, aber schon!?
DAS ist das Problem!"

Nein, das eigentliche Problem hierbei ist, dass lediglich pauschal behauptet wird, Apple würde in dieser Angelegenheit lobbyistisch aktiv sein, um sich - entgegen ihrer öffentlich gemachten Äußerung zu dieser Thematik - hintenrum steuerliche Vorteile zu verschaffen. Und das ohne jedoch wirklich nachvollziehbare Anhaltspunkte oder gar Belege parat zu haben. Mit einer Diskussion um tatsächliche Fakten, hat das Ganze jedenfalls rein gar nichts zu tun. Hier wird lediglich versucht, pauschale Vermutungen zur generellen Tatsache erklären zu wollen.
 
@KoA:
Oh bitte sag mir, dass Du nicht wirklich so naiv bist!
Die Agressivität von gerade Apple's Geschäftspraktiken sind doch nun wirklich hinlänglich bekannt, oder?!
Glaubst Du da wirklich, dass sie keine Lobbyarbeit betreiben?
Ich bitte Dich!

Aber nochmal!
Ich habe nicht behauptet, sie täten etwas ilegales!
Das ist ja das eigentlich Schlimme an der ganzen Sache, dass derartiges eben nicht mal ilegal ist.
 
@OPKosh: "Oh bitte sag mir, dass Du nicht wirklich so naiv bist!
Die Agressivität von gerade Apple's Geschäftspraktiken sind doch nun wirklich hinlänglich bekannt, oder?!"

Nun, ICH halte es eher für reichlich naiv, Apples Geschäftspraktiken als aggressiv darzustellen, nur um diese somit in ein negatives Licht stellen zu können und diesen so konstruierten Umstand dann auch noch als Beleg dafür anbringen zu wollen, dass Apple in Sachen steuerrechtlicher Gesetzgebung entsprechende Lobbyarbeit betreibe, welche das genaue Gegenteil ihrer öffentlich gemachten Aussagen zu dieser Thematik zum Ziel habe, ohne jedoch einen tatsächlichen Beleg für ein derartiges Vorgehen seitens Apple hervorzubringen. Denn letztendlich bleiben bei faktischer Betrachtung der diesbezüglichen Angelegenheit ja dann doch nur bloße Vermutungen und Unterstellung gegen Apple übrig. :)

"Glaubst Du da wirklich, dass sie keine Lobbyarbeit betreiben?"

Ich habe nichts dergleichen je behauptet.
 
@KoA:
"Nun, ICH halte es eher für reichlich naiv, Apples Geschäftspraktiken als aggressiv darzustellen, nur um diese somit in ein negatives Licht stellen zu können..."

Ernsthaft?
Die brauchen mich nicht dazu um das darzustellen, das schaffen die ganz allein! ;-)

https://www.google.de/search?q=apple+zulieferer&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&ei=UWd4VuOWDMbePNnToKAK#safe=off&q=apple+gesch%C3%A4ftspraktiken

Schon vergessen als Apple dieses Jahr versuchte sich seine Werbekampange für Apple Music von den Künstlern finanzieren zu lassen, indem sie diese für die dreimonatige Probezeit der Kunden nicht bezahlen wollten?
Das ging schief, ja!
Aber das war nun wirklich ne Nummer nach der man denen so einiges zutrauen darf.

""Glaubst Du da wirklich, dass sie keine Lobbyarbeit betreiben?"
Ich habe nichts dergleichen je behauptet."

Also wo ist Dein Problem?
Was für Lobbyarbeit machen die dann wohl dMn?
Alles nur nichts mit Steuern?

Dir geht es wirklich nur darum, dass man ihn beim Wort nehmen sollte?!
Weil CEO's auch immer nur die Wahrheit sagen, richtig?! ;-)
Ich bitte Dich!

Sie nutzen natürlich(!) jede legale Möglichkeit bei den Steuern aus.
Und - siehe Link - nicht nur da.
Und das ist grundsätzlich auch alles ok, weil ja eben legal!
Aber warum sollte man da dann auch nur annehmen, dass sie das bei Lobbyarbeit nicht täten?
Nur weil er das so sagt?

Du glaubst auch, dass in drei Tagen da so ein Dicker mit weißenm Bart bei Dir durch den Kamien kommt, was?
 
@OPKosh: ""Nun, ICH halte es eher für reichlich naiv, Apples Geschäftspraktiken als aggressiv darzustellen, nur um diese somit in ein negatives Licht stellen zu können..."

Ernsthaft?

Ja, ernsthaft!

"Die brauchen mich nicht dazu um das darzustellen, das schaffen die ganz allein! ;-)

https://www.google.de/search?q=apple+zulieferer&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&ei=UWd4VuOWDMbePNnToKAK#safe=off&q=apple+gesch%C3%A4ftspraktiken"

Eine von den Medien aufgestellte und von dir übernommene reißerische Behauptung, ist noch lange kein Beleg für die tatsächliche Korrektheit einer derartigen Darstellung. Es ist aber durchaus interessant, auf welch fragwürdiger Basis du deine Argumentation zu begründen und zu bekräftigen versuchst. ;)

"Schon vergessen als Apple dieses Jahr versuchte sich seine Werbekampange für Apple Music von den Künstlern finanzieren zu lassen, indem sie diese für die dreimonatige Probezeit der Kunden nicht bezahlen wollten?"

Das soll ernsthaft ein Beispiel bzw. ein Beleg für Apples angeblich "aggressive Geschäftpraktigen" sein? Wenn ja, scheinst du nicht im Ansatz zu verstehen, wie attraktive Angebote zu gestalten sind, damit am Ende ALLE (also Dienst-Anbieter, Künstler und Kunden) gleichermaßen von der Einführung eines solch neuen Angebots profitieren. Schließlich ist es ja nun nicht so, dass Apple für die besagten ersten drei Monate entsprechend Geld für die gebotene Leistung eingestrichen hätte. Und es ist keineswegs ungewöhnlich, dass seitens der Anbieter, zu denen hierbei selbstverständlich auch die musikproduzierenden Künstler zu zählen sind, im Vorfeld einer Erfolgreichen Vermarktung, eine unentgeltliche Vorleistung erbracht werden muss, um im Endeffekt erfolgreich am Markt verkaufen zu können.

"Das ging schief, ja!"

Ach ja? Was genau ging denn diesbezüglich für wen tatsächlich schief?

""Glaubst Du da wirklich, dass sie keine Lobbyarbeit betreiben?"
Ich habe nichts dergleichen je behauptet."

Also wo ist Dein Problem?"

Steht alles oben geschrieben. :)

"Was für Lobbyarbeit machen die dann wohl dMn?
Alles nur nichts mit Steuern?"

Nun ja, mit dieser Frage gibst du ja wohl selbst das klare Eingeständnis, dass du es selbst nicht wirklich weißt, sondern diesbezüglich lediglich Vermutungen aufstellst, anstatt wirkliche Fakten für die Falschheit seiner Äußerungen zu präsentieren. Insgesamt ist das wohl kaum als taugliche Argumentation für deine bisher angeführte Darstellung zu bewerten. :)

"Dir geht es wirklich nur darum, dass man ihn beim Wort nehmen sollte?!"

Solange man - so wie z.B. du hier - keine wirklichen Nachweise für die eigene Darstellung erbringt, sondern lediglich auf Grundlage schlichter Vermutungen zu argumentieren versucht, ist es doch wohl nur fair, seinen Worten entsprechend zu glauben. Alles andere entspricht schlicht und einfach einer pauschalen und unbegründeten Vorverurteilung.

"Weil CEO's auch immer nur die Wahrheit sagen, richtig?! ;-)"

Dazu passend kann man eigentlich nur entgegnen:
Weil CEO's auch immer nur lügen, richtig? ;))

"Du glaubst auch, dass in drei Tagen da so ein Dicker mit weißenm Bart bei Dir durch den Kamien kommt, was?"

Nein, denn schließlich habe ich gar keinen Kamin. ;)
 
@KoA:
Ok! Belassen wir es einfach bei naiv! ;-)
Auch wenn das noch eine höfliche Umschreibung ist.

Apple, ein reiner Konsumelektronikhersteller, erwirtschaftet 60% seiner Gewinne mit drei Smartphones, häuft dabei BarRESERVEN von ~1,8 Milliarden Dollar an und wird eines der wertvollsten Unternehmen des ganzen Planeten.
Und das alles ausschließlich mit den fairsten Methoden!

Ja nee schon klar! ;-)

Allein wenn ich das hier lese:
"Wenn ja, scheinst du nicht im Ansatz zu verstehen, wie attraktive Angebote zu gestalten sind, damit am Ende ALLE (also Dienst-Anbieter, Künstler und Kunden) gleichermaßen von der Einführung eines solch neuen Angebots profitieren."

Ja, sicher kann man sowas machen.
Aber nicht einfach über die Köpfe der Künstler hinweg, wie sie es machen wollten! DAS ist der Punkt!
Und das war nur ein Beispiel!

Mensch selbst die großen Plattenlables haben irgendwann gesagt, sie hätten sich bei den iTunes-Deals damals über den Tisch ziegen lassen.
Ja, selbst Schuld!
Bände spricht es trotzdem.

Aber glaub Du nur was Du willst.
 
@OPKosh:
Kann ich mich nur wiederholen. Deiner Aussage widerspreche ich nicht. Ich behaupte nur das es ein anderes Thema ist. Ob es nun ein entscheidendes ist oder nicht, wird mit meiner Aussage nicht getroffen.

Wo ich anderer Meinung bin ist, dass Cook (ich kann den Typen nicht leiden) mit seiner Aussage absolute richtig liegt. Es ist die Aufgabe der Politik (und nicht die Aufgabe der Unternehmen/Kunden und etc), die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.

Vielmehr geht es hier um die Frage warum schafft es die Politik nicht und was sich ändern müsste das es die Politik schafft. Da müsste unterschiedlichste Problematiken angesprochen werden, wie z.B. der Lobbyist, den Korrupten und/oder der dümmste anzunehmende Wähler ist. Wobei ich z.B. einen Lobbyisten perse nicht negativ ansehe. Er ist ein Interessenvertreter und das ist erstmal nicht negatives.
 
@KoA:

Ich glaube du führst ein hoffnungslosen Unterfangen durch. Nicht Fakten und Tatsachen sind entscheidend sondern das was jemand denkt was Fakten und Tatsachen sind. Bei manchen reicht halt einfach die Newsmeldungen "Firma XY spart viele Steuern" aus um daraus eine klare Tatsache zu schaffen wo Moral und Fairness unwiderruflich dem eigenen Verständnis entsprechen muss, welche selber für einen nicht eingehalten werden muss. Das Unterfangen müsste wahrscheinlich viel viel Tiefer angegangen werden. Wie z.b. das 1x1 der Medienkompetenz ;)
 
@Andy2019:
"Wo ich anderer Meinung bin ist, dass Cook (ich kann den Typen nicht leiden) mit seiner Aussage absolute richtig liegt. Es ist die Aufgabe der Politik (und nicht die Aufgabe der Unternehmen/Kunden und etc), die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen."

Ja natürlich!
Das Problem ist aber, dass gerade in den USA, aber nicht nur da, das ganze System korumpiert und korrupt ist!?
Der oberste Gerichtshof der USA hat im vergangenen Jahr mit einem Urteil zur Wahlkampffinanzierung faktisch Bestechung legalisiert! Weshalb ich ja auch sagte, dass Apple nichts illegales tut. Weder sind die "Steuervermeidungstricks" illegal, noch etwaige Beeinflussungen der Politik. Und die findet statt.
Ob Apple sich jetzt an dieser Politikmanipulation selbst aktiv beteiligt, oder nicht (wie Cook hier beteuert), oder sich nur zurückleht und die Ergebnisse dessen dann (wie die Steuerechtslage) anschließend nur legal(!) (aus)nutzt, ist doch nicht wirklich entscheidend!?
Ich halte seine Aussage lediglich für scheinheilig, denn es glaubt doch nicht wirklich jemand, dass er sich dieser Situation nicht bewußt wäre?
Und das sie die Ergabnisse dieser Situation nutzen steht außer Frage, wie man ja an der Debatte hier um die Steuern sieht!?

"Wobei ich z.B. einen Lobbyisten perse nicht negativ ansehe. Er ist ein Interessenvertreter und das ist erstmal nicht negatives."

Nein, natürlich nicht!
Das Ergebnis des Lobbyismus der letzten Jahrzehnte kann aber auch nicht als positiv bezeichnen, oder?
 
@OPKosh: "Ok! Belassen wir es einfach bei naiv! ;-)
[...]

Allein wenn ich das hier lese:
"Wenn ja, scheinst du nicht im Ansatz zu verstehen, wie attraktive Angebote zu gestalten sind, damit am Ende ALLE (also Dienst-Anbieter, Künstler und Kunden) gleichermaßen von der Einführung eines solch neuen Angebots profitieren."

Ja, sicher kann man sowas machen.
Aber nicht einfach über die Köpfe der Künstler hinweg, wie sie es machen wollten! DAS ist der Punkt!"

Du versuchst mir wiederholt Naivität zu unterstellen, scheinst aber letztendlich doch selbst immerhin naiv genug zu sein, offenbar allen Ernstes zu erwarten, dass Apple in dieser Sache mit jedem einzelnen Künstler in Verhandlungen tritt und somit die Markteinführung des Dienstes auf unbestimmte Zeit hinausschiebt, anstatt die diesbezüglich notwendigen rechtlichen Grundlagen mit den Künstlervertretern aus der Musikindustrie auszuhandeln, so wie Apple das ja in langwierigen Verhandlungen letztendlich getan hat.
Und was man diesbezüglich auch nicht außer Acht lassen sollte, ist die Tatsache, das Apple doch recht schnell nach dem Aufkommen erster Kritik, die diesbezüglich getroffenen Regelungen abänderte und den betroffenen Künstlern eine entsprechende Vergütung zugestand. Allein das spricht doch wohl keineswegs für eine wirklich als aggressiv zu bezeichnende Geschäftspraktik.

"Mensch selbst die großen Plattenlables haben irgendwann gesagt, sie hätten sich bei den iTunes-Deals damals über den Tisch ziegen lassen."

Ja, aber auch hier nicht, weil Apple angeblich aggressive Geschäftspraktiken angewandt hätte, sondern weil die damaligen Vertreter der Musikindustrie schlicht nicht die gleiche Weitsicht besaßen, welche Apple bei den entsprechenden Verhandlungen auf seiner Seite hatte.
Auch das ist also keinesfalls ein passender Beleg, für deine Theorie bezüglich der angeblich aggressiven Geschäftsmethoden, die du Apple hierbei zu unterstellen versuchst. :)

"Aber glaub Du nur was Du willst."

Nun, bisher fällt es mir nicht sonderlich schwer, eher den im Raum stehenden Äußerungen eines Tim Cook zu vertrauen, dessen Argumentation sich für mich in recht plausibler Weise nachvollziehen lässt, anstatt deinen fragwürdigen Ausführungen zu folgen, welche sich zum wiederholten Male als völlig unzureichend erwiesen, und der entsprechenden Gegenargumentation nicht ansatzweise standhalten konnten.
 
@Andy2019: Na ja, um die Sache noch tiefer anzugehen, erscheint mir der Kommentarbereich nicht wirklich der geeignete Ort zu sein. Aber ansonsten liegst du mit deiner obigen Feststellung wohl durchaus richtig. ;)
 
@OPKosh: "Ob Apple sich jetzt an dieser Politikmanipulation selbst aktiv beteiligt, oder nicht (wie Cook hier beteuert), [...]"

Jetzt zeige bzw. zitiere doch bitte mal genau die Stelle, an der Cook sich tatsächlich zum Thema "politische Manipulation" äußert und diesbezüglich wahrhaftig beteuert, sich nicht an einer solchen Einflussnahme zu beteiligen. Ich bin gespannt! :)

"Ich halte seine Aussage lediglich für scheinheilig,"

Meinst du die "Aussage", die du ihm hier lediglich zu unterstellen versuchst?
(siehe oben) ;)
 
@OPKosh:

Das Beispiel mit den USA, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Zwar lehne ich persönlich das System ab, man darf dies aber nicht all zuschnell als das gänzlich Falsche darstellen. Allgemein muss die Lange in den USA in einem historischen / geografischen Kontext gesetzt werden und kann nicht so einfach in unsere moralischen Vorstellung transformiert werden. Traditionell verbinden die Amerikaner nun mal die freie Marktwirtschaft mit freier Demokratie. Siehe wie das Obama Care-System als kommunistische Freiheitsbedrohung wahrgenommen wird. Naja vorauf ich hinaus will ist zu sagen, dass die Amerikaner da etwas anderes ticken. Und auch Entwicklungen in andere Richtung gibt. Monopolzerschlagungen, Gerichtsprozesse werden auch gegen große Firmen geführt. Verbraucherschutz erwirtschaftet jedes Jahr Millionen von Millionen.

Das Wort "Steuervermeidungstricks" ist hier meiner Meinung unzutreffend und gleichzeitig mit einer Abwertung verbunden. Es ist doch kein Trick Steuern zu sparen? Vielmehr ist hier der Wissende dem Unwissenden gegenüber im Vorteil.

"Ich halte seine Aussage lediglich für scheinheilig, denn es glaubt doch nicht wirklich jemand, dass er sich dieser Situation nicht bewußt wäre?". Das äußert er doch garnicht. seine Aussage bezieht sich lediglich darauf das die Politik hier in der Verantwortung ist. Ob er das nun selber will oder nicht, fällt er in seiner Aussage nicht.

"Das Ergebnis des Lobbyismus der letzten Jahrzehnte kann aber auch nicht als positiv bezeichnen, oder?"
Du verallgemeinerst, was der erste Fehler ist. Ja es gibt einige Bereiche wo sich das (nach meinen Empfinden) in untragbare Bereiche entwickelt. Genau so gibt es aber auch andere Bereiche die in den letzten Jahren deutlich stärker wurden. Was man nun als positiv oder negativ ansieht, ist Blickwinkelabhängig. Es gibt schwarze Schaffe, aber auch jene die von dem was sie tuen überzeugt sind.
 
@Andy2019:
"Siehe wie das Obama Care-System als kommunistische Freiheitsbedrohung wahrgenommen wird. Naja vorauf ich hinaus will ist zu sagen, dass die Amerikaner da etwas anderes ticken."

Und das ist eine Fehlwahrnehmung!
Die Medien, allen voran FOX, versuchen es schlecht zu reden und die Konservativen (Rep) versuchen es wieder zu killen, in Umfragen sieht das Ergebnis aber ganz anders aus.
Und bei den Demokraten ist im derzeitigen Vorwahlkampf mit Bernie Sanders ein Mann sehr erfolgreich (obwohl selbst die DNC versucht ihn klein zu halten), der sich selbst als "demokratischen Sozialisten" bezeichnet!

"Das Wort "Steuervermeidungstricks" ist hier meiner Meinung unzutreffend und gleichzeitig mit einer Abwertung verbunden. Es ist doch kein Trick Steuern zu sparen?"

Das Wort steht bewußt in Anführungszeichen, was soviel bedeutet wie "sogenannte Steuervermeidungstricks". Ich hätte gedacht, dass Dir das bekannt wäre?!
Zudem sagte ich mehrfach, dass NICHTS was sie da tun illegal sei!?
Es geht hier ja auch gerade darum DAS diese Dinge eben nicht illegal sind?!

"Du verallgemeinerst, was der erste Fehler ist."

Nein, ich verallgemeinere weil es mir um die allgemeine Situation geht!
Ich nahm diesen Artikel nur als Anlass und/oder Beispiel.

Und erscheint es wirklich jemandem wahrscheinlich, dass ausgerechnet ein eigentlich unbedeutender Konsumerlektronkhersteller, mit ausschließlich fairen Methoden, zu einem der wertvollsten und reichsten Unternehmen der Welt wird?!
Wirklich? ;-)
Ich finde da muß man schon eine recht eigenwillige Wahrnehmung von "Big Business" haben um das glauben zu können.
 
@Andy2019:
Zu den oben genannten Themen.

Bernie Sanders
https://www.youtube.com/watch?v=YJCOGh-5Jis

Korruption
https://www.youtube.com/watch?v=98aucR0v4Kc
 
@OPKosh:

Sorry das ich erst jetzt drauf antworte. Dennoch möchte ich die Diskussion aufrecht erhalten weil mich die Thematik interessiert.

1) Amerikaner.
Unabhängig davon ob die Einführung des Obama Cares ein Erfolg ist/war oder nicht. Fakt ist das der Widerstand diesbezüglich in der amerikanischen Bevölkerung ist/war enorm, welches sich größtenteils auf das amerikanische Freiheitsempfinden zurückführen lässt. Wo genau ist da meine Fehlwahrnehmung? Man könnte darüber streiten ob die Wahrnehmung dieser Amerikaner fehlerhaft ist ;)...
Aber auch wenn Sender wie Fox oder die Republikaner mobil dagegen gemacht haben. Auch sie sind nicht das Böse, sondern folgenden irgend welchen Interessen, wie z.b. wirtschaftlichen, politischen und etc. Wahrscheinlich sind sogar viele untern ihnen die tatsächlich daran glauben das das Obama Care der Anfang des Niedergangs der Demokratie ist.

2) Amerikaner Part B
Wenn wir gerade dabei sind. Für mich zeigt gerade die Präsidentschaft von Obama eindrucksvoll wie gut die Demokratie in den USA funktioniert (In meinem Empfinden im negativen Sinne). Obama ist Präsident bekommt aber (wenn überhaupt) einige seiner Vorhaben nur mit viel Widerstand durch. Warum? Weil er einfach nicht die Mehrheit in einigen Bereichen trägt. Ein schönes Beispiel wie Demokratie funktioniert. Häufig wünschte ich mir das auch wir in Deutschland so eine starke Opposition hätten...

3) Steuervermeidungstricks
Auch wenn über "sogenannte Steuervermeidungstricks" gesprochen wird. Dies ist und bleibt für mich ein Wort, welches allein zur Stimmungsmache zu gebrauchen ist. Aber selbst wenn dies nicht der Fall wäre, was wäre die Definitin des Wortes? Handelt es sich bei Steuervermeidungstricks wenn das Unternehmen seinen Hauptsitz ins Ausland setzt, wenn es Arbeitskosten absetzt oder gar schon wenn der Angestellte seinen Fahrtweg absetzt. Wo soll da die Grenze gezogen werden?! Eine mögliche Grenze ist das Gesetzt. Alles dahinter ist illegal, alles davor ist legal. Das Wort "Steuervermeidungstricks" polarisiert, bringt aber einer möglichen Lösung/Anpassung keinen Schritt weiter.

4) Apple
Ich vertrete nicht die Meinung das Apple ein Engel ist. Ich vertrete die Meinung das Apple das Spiel spielen muss um überhaupt sich durchsetzen zu können. Und nein Apple ist aktuell nicht das wertvollste elektro Unternehmen der Welt, weil es das Spiel besser bzw. skrupelloser spielt als seine Konkurrenten, sondern weil es sich glücklich schätzen kann das es so viele blinde Konsumenten als Stammkunden aufweisen kann. Denn die bringen das Kapital, womit es erst Sinn macht das Spiel überhaupt zu spielen.
 
@Andy2019:

Zu 1. und 2.:
Wie es scheint bist Du wirklich nicht so ganz im Bilde was in den USA tatsächlich los ist!? Und das eigentlich seit Reagan! ;-)
Der Link in re:36 zur Korruption ist zwar nur ein Bsp. aber leider eines für die Norm! Und wenn Du dabei bist, sieh Dich auf TYT mal weiter zu diesem und ähnlichen Themen um!
Solltest Du die USA dann immer noch für ne Demokratie halten, brauchen wir allerdings wirklich nicht weiter reden.
Laut einer Studie hatte in den USA seit 20 Jahren die Meinung oder auch nur das Interesse der Wähler NULL Einfluß auf politische Entscheidungen. Nennst Du das Demokratie?
Und hier in Deutschland, eigentlich in der gesamten EU, sieht es nicht viel besser aus. Oder hältst Du z.Bsp. den Fraktionszwang für demokratisch?

Zu 3.:
Ich sag es nochmal! NICHTS DAVON IST ILLEGAL!
Und natürlich WÄRE es die Aufgabe der Politik diese nennen wir es jetzt eben SteuervermeidungsMÖGLICHKEITEN(?) zu beseitigen. Wegen 1. und 2. wird das aber wohl eben nie geschehen!?
Im Gegenteil! Wenn die Freihandelsabkommen (TTIP, TTP, ...) durchgehen, wird es eher noch schlimmer. Denn das "Chlorhühnchen" ist das kleinste Problem an diesen Abkommen. Und die werden wohl auch hier einfach so durchgewunken.
Wie kann es sein, dass Pölitiker Abkommen und deren Akzeptanz jetzt schon beführworten obwohl sie nicht mal wissen was drinsteht und man auch noch erwartet, dass sie sie de facto blanco ratifizieren?
Ich schätze das ist auch demokratisch?

Zu 4.:
Und da kommt eben AUCH Apple ins Spiel. Denn diese Freihandelsabkommen werden eben nicht von der Politik gemacht (die läßt man ja, auch in den USA(!), dabei gar nicht mitspielen), sondern von den Unternehmen. Und Apple ist eben eines der Größten. Meinst Du die sehen dabei nur zu?
Natürlich ist Apple's Geheimnis des Erfolgs maßgeblich ihr Marketinggenie!
Aber nicht nur.

http://www.bloomberg.com/bw/magazine/apples-supplychain-secret-hoard-lasers-11032011.html#p1
 
@OPKosh:

"Wie es scheint bist Du wirklich nicht so ganz im Bilde was in den USA tatsächlich los ist!?"
Anstatt einen Diskurs zu führen, wird der Geprächspartner als unwissend dargestellt und seine eigen Wahrnehmung als unfehlbar. Das ist immer ein guter start.....

"Laut einer Studie hatte in den USA seit 20 Jahren die Meinung oder auch nur das Interesse der Wähler NULL Einfluß auf politische Entscheidungen." <- sind inhaltsleere aussagen dir nur zur Stimmungsmache dienen. Wie groß der Einfluss am Ende ist, ja darüber kann man sich sicherlich streiten. Aber zu behaupten es gäbe Null Einfluss....ich bitte dich.

2) Demokratie
Was demokratisch ist oder nicht, habe ich nicht versucht zu beurteilen. Ich habe nur eingeführt das eine funktionierende Opposition ein Merkmal einer Demokratie ist, wenn nicht sogar einer der Hauptmerkmale ist. Welches z.B. in vielen anderen Länder, die sich als demokratisch bezeichnen, noch nicht mal der Fall ist. Daher ja, ich empfinde die Amerikaner demokratischer als uns, ohne zweifel demokratischer als die Russen. Und das machen ich an zwei Dingen fest. 1) starke Opposition, 2) keiner ist länger als 8 Jahre an der Macht.
"...Nennst Du das Demokratie?..."
"...hältst Du z.Bsp. den Fraktionszwang für demokratisch?..."
"...Ich schätze das ist auch demokratisch..."
Ps.: Wenn ich sage dieser Baum da ist blau, treffe ich nicht die Aussage "Alle Bäume sind blau". Da Empfindet man die starke Opposition als ein demokratisches Merkmal und plötzlich wird gedacht, dass ich alles (in den USA) demokratisch finde...

3) TTIP
Ist ein Thema für sich. Und ohne ein Wort das ich darüber losgeworden bin, hast du die Meinung ich könne dafür sein, oder dies gar als demokratisch halten

4) Apple
Das was du schreibst deckt sich mit meinen Aussagen. Weil Apple nun so groß ist, sind nun mal ein Global-Player und üben dort Einfluss aus wo sie nur können. Trotzdem, Apple ist nicht deswegen so groß weil sie enormen Einfluss ausgeübt haben, sondern weil sie einfach sehr sehr sehr sehr viele Produkte verkauft haben.
 
@Andy2019:
"Anstatt einen Diskurs zu führen, wird der Geprächspartner als unwissend dargestellt und seine eigen Wahrnehmung als unfehlbar. Das ist immer ein guter start.....
ich empfinde die Amerikaner demokratischer als uns, ... 1) starke Opposition, ..."

Was für eine "starke Opposition"?
In den USA gibt es keine Koalitionen, ja. Aber was für eine "Opposition" ist das dMn. wenn Demokraten und Republikaner faktisch dieselbe Politik vertreten?
Hast Du Dir das Video überhaupt angesehen?
Du solltest mal die amerikanischen Medien verfolgen und nicht nur die übersetzten Schnipsel die es im deutschen Fernsehen gibt?!
Ich tue das jetzt seit einigen Jahren!
Oder scheitet das an der Sprachbariere? (Was keine Beleidigung sein soll, sonndern eine ernstgemeinte Frage!)

Apple:
Ich habe nicht behauptet sie seihen wegen der Einflußnahme so groß geworden.
Es ging ursprünglich darum, dass ich es für scheinheilig halte was die Steuerrechtslage angeht auf die Politik zu zeigen, wenn man auf der anderen Seite alles daran setzt, dass die Politik diese nicht ändert.
Und Du sagst gerade selbst, dass sie als Global-Player eben Einfluß ausüben wo sie nur können?!
Also?
 
@OPKosh:

Opposition:
"http://www.duden.de/rechtschreibung/Opposition".
Und nein ich habe mir das/die Video/s nicht angesehen. Ich will mich hier auch gar nicht in details verlieren. Ich verneine mit keinem Wort das es dort keine Korruption gibt oder/und die Wirtschaft großen Einfluss auf die Politik hat. Daher ist mir auch schleierhaft womit du mich überzeugen möchtest. Fakt ist einfach das Obama(Demokraten) es nicht einfach haben irgendwelche Reform durchzubekommen, weil es aktiven Widerstand gibt (Opposition). Punkt. Mehr will ich nicht sagen.

Apple:
"...wenn man auf der anderen Seite alles daran setzt, dass die Politik diese nicht ändert." Wie und wo tuen sie das?
 
@Andy2019:
"Und nein ich habe mir das/die Video/s nicht angesehen. Ich will mich hier auch gar nicht in details verlieren."

Ok, dann können wir das hier lassen!
Wenn Du mir Unterstellungen vorwürfst, Dich aber nicht mal mit meinen Argumenten beschäftigen willst, hat das nun wirklich keinen Sinn.
 
@OPKosh:

Schon mal wissenschaftliche Arbeiten angefertigt? Soll ich mir die Zeit nehmen den Inhalt eines amerikanischen Showmasters zu validieren und in Zusammenhang deiner Argumentationskette bringen? Das ist deine Aufgabe. Zusätzlich sind Quelle und Herausgeber mehr als fraglich ob dies jeweils Experten in ihrem Fachbereich sind? Mal abgesehen davon das der Showmaster in erster Linie unterhält und nicht informiert.

"Wenn Du mir Unterstellungen vorwürfst"
Was werfe ich dir den vor?
 
@Andy2019:
"Schon mal wissenschaftliche Arbeiten angefertigt? Soll ich mir die Zeit nehmen den Inhalt eines amerikanischen Showmasters zu validieren und in Zusammenhang deiner Argumentationskette bringen?"

Oh, bitte!? ;-)
Willst Du behaupten, dass Du Deine Auffassung vollumfänglich "validiert" hast!?
Ich bitte Dich! ;-)

""Wenn Du mir Unterstellungen vorwürfst"
Was werfe ich dir den vor?
Anstatt einen Diskurs zu führen, wird der Geprächspartner als unwissend dargestellt und seine eigen Wahrnehmung als unfehlbar. ....."!?

Lass gut sein!
Wir sind offensichtlich sehr Unterschiedlicher Meinung und werden wohl auch nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
Also was solls?
 
@OPKosh:

"Willst Du behaupten, dass Du Deine Auffassung vollumfänglich "validiert" hast!?
Ich bitte Dich! ;-)"
Nein das habe ich nicht behauptet. Ich habe jedoch keine, außer der Duden Link, keine Quellen herangezogen. Desweiteren stelle ich grundsätzliche gewisse Punkte als 'meine Meinung' dar und/oder versuche dies mit logischen Argumente zu untermauern. Z.b warum ich der Meinung bin die Politik und nicht Apple und co in Verantwortung steht. Findest du gewisse Argumente nicht logisch, steht einem Diskurs diesbezüglich nichts im Wege. Ein du liegst falsch, siehe youtube yx ist kein Argument.

1) Unterstellungen
Den Satz den du zitierst ist eine Antwort auf deine Aussage "Wie es scheint bist Du wirklich nicht so ganz im Bilde was in den USA tatsächlich los ist!?".
 
@Andy2019:
Und wieder Unterstellung.
"Z.b warum ich der Meinung bin die Politik und nicht Apple und co in Verantwortung steht."
Wo hab ich behauptet Apple und Co. "stünden in der Verantwortung"?
Ich sagte nur es sei scheinheilig auf die Verantwortung der Politik zu zeigen, wenn man mit z.B. den Freihandelsabkommen, Lobbyismus uä. Einflußnahmen, der Politik genau diese Verantwortung zu nehmen versucht!?
Und diese Einflußnahme hast Du doch zumindest bestätigt!?
"Weil Apple nun so groß ist, sind nun mal ein Global-Player und üben dort Einfluss aus wo sie nur können."

"Den Satz den du zitierst ist eine Antwort auf deine Aussage "Wie es scheint bist Du wirklich nicht so ganz im Bilde was in den USA tatsächlich los ist!?"."

"Wie es scheint ...".
Und es "scheint" nun mal so, wenn Du anschließend schreibst, dass Du Dich nicht wirklich mit den amerikanischen Medien beschäftigst?! Ich würde denken, dass lokal Medien aussagekräftiger sind als die paar Ausschnitte die man hier davon zu sehen bekommt?!
Oder erwartest Du dafür auch erst wissenschaftliche Belege von mir?
 
@OPKosh:

Du hast recht, es macht einfach keinen Sinn...du scheinst mehr zu lesen als ich eigentlich schreibe :/ und es ist mir zu anstregend verdrehte Aussagen gerade zu biegen.

"Wo hab ich behauptet Apple und Co. "stünden in der Verantwortung"?
Wo habe ich das geschrieben dass du es behauptest?!?!?

"Und diese Einflußnahme hast Du doch zumindest bestätigt!?"
Ich schrieb, dort wo sie können. Ich habe weder beschrieben welcher Einfluss das ist noch diesen bewertet. Ich persönlich denke das sie auch in den von dir genannten Bereichen Einfluss ausüben, jedoch nicht in der stärke wie du annimmst.

"dass Du Dich nicht wirklich mit den amerikanischen Medien beschäftigst?!"
Da schreibe ich, dass ich mir deine Videos nicht angesehen habe und du setzt es gleich mit, dass ich mich nicht mit amerikanischen Medien beschäftige.
 
@wieselding: Und oft sind Gesetze so wie sie sind weil unzählige Lobbyverbände der Wirtschaft Einfluss ausüben. Daher finde ich es schon sehr scheinheilig wenn Unternehmen behaupten, dass sie nichts dafür könnten.
 
@kubatsch007: Ich schreibe nicht dass ich das gut finde. Auch für mich sind das Schmarotzer. Lobbyistentum, oder besser legale Korruption, tut da sein übriges.
 
@kubatsch007: Na ja - die Lobbyisten treiben die Politiker aber auch mit Gefälligkeiten in die Enge. Erstes Argument: Dampfhammer Arbeitsplätze.
Politiker sind nur ihrem Gewissen gegenüber verantwortlich - wir wissen aber, dass jeder Kopf seinen Preis hat.
Schon mal überlegt, wer einem Staat Kredite geben kann und damit auch die Macht hat?
 
@LastFrontier: Sehe ich auch so. Vor allem wenn man so sieht, welche Positionen die Politiker oft genug nach ihrer aktiven Politikerlaufbahn bekleiden.
 
@wieselding: scheint so als ob es mal eine steuerprüfung bei "winfuture" geben sollte ;)
 
@gast27: Ich bin nur Ehrenamtlich hier und mache alles hier in meiner Freizeit. Außer dass ich hier Moderator bin, habe ich nichts weiter zu melden.
 
@wieselding: Der Staat geht mir Steuergeldern lasch um, weil er sich durch Lobbyisten beeinflussen lässt. Und die arbeiten bekanntlich für die Industrie und große Konzerne - die wiederum keine Steuern zahlen wohlen. Irgendwas stimmt da ja nicht.. ;)
 
@Edelasos: Auch wenn das jetzt abwertend klingt, aber wer etwas gelernt hat in dem er sich auskennt und gut ist, braucht keine 3 Jobs. Der hat einen und für den wird er auch korrekt entlohnt!
 
@606alex606: hier geht es nich um 100 000 €, was die machen kannst du nur machen wenn du richtig geld hast...
Da geht es um Milliarden!!!!
 
@606alex606: Der Unterschied ist aber der, dass solche internationalen Konzerne Steuerschlupflöcher nutzen können, die für mittelständige oder gar kleine Firmen gar nicht möglich sind. Und gerade diese großen Unternehmen könnten es sich leisten. Das sind die eigentlichen Schmarotzer unserer Gesellschaft.
 
@dodnet: Die eigentlichen Schmarotzer sind Politiker die ohne jegliche Vernunft und Überlegung Gesetze beschliessen.
Siehe TTIP. Verhandlungen im Geheimen und kein Politiker wehrt sich dagegen. Die sogenannte westliche Demokratie ist eine reine Farce.
 
@LastFrontier: Noch schlimmer sind Politiker, die massenhaft gegen Gesetze verstoßen. So wie aktuell Merkel.
 
@606alex606: Ein kleiner Unterschied besteht da aber schon. Schwarzarbeit ist gesetzeswidrig, das ist klar geregelt. Es geht nicht darum, dass Apple hier gesetzeswidrig handelt. Sie nutzen den gegebenen Rechtsrahmen aus. Das ist etwas anderes. Schwarzarbeit ist verboten. Handwerkerrechnung steuerlich anrechnen ist gesetzlich erlaubt, man muss es nicht tun aber man kann. Das was Apple tut muss man nicht, aber man kann. Die halten sich an geltendes Recht. Wenn das nicht passt, muss das eben geändert werden. Man kann aber nicht etwas fordern, was anders geregelt ist. Denn dann stellt sich die Frage ab wo ist das OK.
 
@606alex606: Nein, das ist absoluter Blödsinn. Die multinationalen Konzerne sparen durch Steuertricks Geld ein. Im Idealfall zahlt der Konzern überhaupt keine Steuern, da durch Umlage alles so erscheint als ob gar kein Gewinn eingefahren wurde - zumindest nicht in dem Land, in dem die Firma sitzt.
Auch der letzte Satz ist falsch. Nicht die Konzerne sind die großen Steuerzahler sondern die Angestellen und Arbeiter. Was an Lohnsteuer abgeführt wird macht im Prinzip den einzigen großen Berg an Steuereinnahmen aus. Da Apple 110000 Mitarbeiter hat könnte man jetzt behaupten Apple würde viele Steuern bezahlen - aber um die Lohnsteuer geht es bei diesen Tricksereien überhaupt nicht. Die Konzerne zahlen keine Kapital- und Gewinnsteuern und er versucht es anders darzustellen als es in Wirklichkeit ist.

Wenn man das Geld direkt bei den Firmen in Form von höheren Kapital- und Gewinnsteuern abgreifen würde und dafür die Lohnsteuer streichen würde würde das Finanzamt fast keinen Cent sehen. Da ist das Problem und nicht bei den Punkten die irgendwelche Milliardäre in Führungspositionen behaupten.

edit: Typo
 
@606alex606: Die Lobbyarbeit von Apple & Co. wird schon dafür sorgen das sich auch nicht viel daran ändert.
 
@606alex606: wie kann man auf solch einen coment ein + vergeben!? die nutzen die infrastruktur, bildung, rechtssystem etc des landes kostenlos aus, dann sollen sie gefälligst auch ihre pflicht tun und ihren teil auch wieder zurückzahlen. das der arme staat an dem dilemma schuld sein, ist ja wohl die as$ozialiste ausrede ever. es gibt millionen von menschen auf der welt, die nix zu beissen haben und vor die hunde gehen, weil der staat es nicht leisten kann. und bei denen liegt die kohle nur faul auf dem konto anstatt helfen zu können. solch eine apple-einstellung ist einfach nur zum k0tzen
 
Apple zahlt in der Schweiz keinen Rappen/Cent an Steuern und das trotz einem Store der pro Jahr mehrere Millionen (Miete) kostet.

Starbucks das selbe.

Diese Gelder wandern alle in die ach so tolle EU. Daran sieht man was für ein Pack in Brüssel sitzt.
 
@Edelasos: Ja die Steuersysteme der Regierungen sind die wahren Übeltäter. Aber die kommen ja nicht auf die Idee die Gesetze großartig zu verändern..
 
@Edelasos: das hat etwas mit der Schweiz zu tun und weniger mit der EU, innerhalb der EU kommt auch nichts rum, einzig Irland profitiert. Deswegen schaut auch die EU jetzt genauer auf die Praktik. Trotzdem nutzen sie einfach bestehende Regeln zu ihrem Gunste, was wiederum jeder macht, wenn auch im geringeren Umfang.
 
@Yepyep: Wie lange ist Irland nun in der EU? Mir als Schweizer scheint es noch immer so als ob die kleine Schweiz für die EU wichtiger ist als ein Staat in den eigenen Reihen der Milliarden an Steuergeldern einsackt bzw. Anderen Ländern stiehlt.
 
@Edelasos: Ach?! Und die Schweiz macht sowas nicht! Stichwort: Unterstützte Steuerflucht z.B. oder immer noch verwahrte "Nazi-Gelder". In diesem Sinn macht Dein Satz "...die kleine Schweiz für die EU wichtiger ist als ein Staat in den eigenen Reihen..." tatsächlich wirklich Sinn.
 
@Edelasos: Es ist ein ewiges Rad, man beschliesst etwas um nach vorne zu kommen und irgendwer findet darin eine Möglichkeit zur Gewinnmaximierung. Mir ist kein Thema bekannt wo nicht irgendjemand profitiert und dies eben zu Lasten der Allgemeinheit.
 
@Edelasos: Das hat mit der EU wenig bis nichts zu tun... das sind Länder wie Irland oder Luxemburg, die die Zentralen dieser Firmen mit Dumping-Steuersätzen zu sich locken. Und genau diese Länder blockieren Regeländerungen. Da die EU keine Diktatur ist, sondern in der Regel ein Konsens nötig ist...
 
@Edelasos: aber sowas interessiert Apple doch nicht... Ich machs doch nicht anders. Wenn Alternate einen Prozessor 100€ billiger als z.B. Conrad anbietet, kauf ich bei Alternate (den selben Prozessor mit der selben Aussattung) NIEMAND hat hier das Recht sich zu beschweren, warum ich mein Geld nicht zu Conrad getragen hab... Conrad kann jetzt hier sagen > dafür bist jetzt nicht mehr unser bester Kunde, aber wayne Interessierts???

Genauso macht es Apple, vergleichen und die Lebenshaltungskosten Minimieren...

Staatliche Regelungen könnten da helfen... aber ne Große Firma dabei schlecht machen ist eher Fraglich...

trotzdem ärgert es mich als "kleiner Mann" schon auch irgendwie,... Milliardäre und Großkonzerne fahren immer (auch Prozentual) besser als der "kleine Mann".
 
@baeri: Die Steuer ist eine Verpflichtung, und kein Produkt/Dienstleistung!
Immerhin verschmutzen diese Firmen die Umwelt, und nutzen genauso die Autobahnen, und Kanäle, die der Staat unterhält!
 
@TobiasH: da hast du recht... aber wenn du Firmensitz in X Länder hast, dann hast du X Optionen wo du wieviel du besteuerst... und wenn du dich "n kleines bisschen" mit der Situation beschäftigt hast, geht es darum, das Apple einfach die größten Geldbestände genau da Lagert wo diese am wenigsten besteuert werden.

Ein noch besserer Vergleich wäre: man legt sein Geld da an, wo man den höchsten Zinssatz bekommt...
=> oder findest du das Gemein deiner Bank in deiner Gemeinde gegenüber?
 
@Edelasos: Nichts gegen die Schweizer Bevölkerung - aber die grössten Gauner und Betrüger kommen aus den Schweizer Bankhäusern. Hier bekommt man sogar Anleitung und Hilfe, wie man sein Vermögen in Sicherheit bringt.
Auch vor den Nazi-Geldern hatten die Schweizer Banken keine Skrupel und flüchtigen Kriegsverbrechern sogar ihre Gelder nach Südamerika transferiert.
Also schön den Ball flach halten.....
 
Recht hat er, siehe doch ws in Deutschland Stadt passiert, die eigene Leute mit Hartzer stranguliert und zu Tode gespart,, jetzt das Geld dem Flüchtlingsproblem hinterhergeworfen.
Die gegen sehr locker mit Steuergelder um, haben ja nix dazu beitragen müssen, so würden es die USA doch auch machen wenn sie mehr Einnahmen heutigen, eher ins Militär reinpumpen als was fuer die Leute reformieren, sorry am Thema vorbei
 
@Wlimaxxx: kannst Du deine Gedanken nochmal in vernünftigen Sätzen darstellen? ;-)
 
@SpacyTrancer: Er meint sowas wie "wozu Steuern und Arbeitslosenversicherung bezahlen, wenn der Staat das Geld dann eh nicht für den Bürger ausgibt und die unterbezahlten Arbeiter und Angestellten die Leidtragenden sind, vor allem wenn man arbeitslos wird und dann auch mal länger keine neue Anstellung, bei der nicht aufgestockt werden muss, findet."

und dann geht es weiter mit "wenn Apple an die USA mehr Steuern zahlen würde, wär dieses Geld im Militäretat und nicht im Gesundheits- und Schulwesen."

So habe ich es jedenfalls verstanden, auch zwischen den Zeilen.
 
Schuld am Steuersystem sind sie nicht, aber schuld daran, dass sie die Lücken ausgiebig ausnutzen. Wenn jemand am Hungertuch nagt und Steuern spart, um über die Runden zu kommen, ist das okay. Aber jemand, dem es finanziell gut geht, sollte seiner sozialen Verantwortung gerecht werden.
Klar, es wäre sinnfrei, Geld erst in die USA zu transferieren und 1 Jahr später zurück nach Europa, um dort eine Investition zu tätigen. Das verlangt glaube ich auch keiner. Aber Apple wird wohl kaum den kompletten Geldberg, auf dem sie in Irland sitzen, hier wieder investieren. Dass es Apple generell um Steuervermeidung geht (und nicht nur darum, teures Hin-und-Her-Transferieren zu vermeiden), sieht man daran, dass sie a) ausgerechnet ein Steuerparadies als Europasitz gewählt haben und b) sie Aktionäre nicht von besagtem Geldberg bezahlen, sondern dafür lieber Kredite aufnehmen.
 
@TiKu: Es ist nicht nur sinnfrei sondern für die EU höchst problematisch. Denn jetzt wird wenigstens ein wenig Steuergeld hier gezahlt. Die Amis hätten natürlich ganz gerne dass alles am Firmensitz versteuert wird. Nur dass dann gar nichts mehr hier bleibt. Steuergesetze müssen durch alle beteiligten Regierungen verabschiedet werden, nur so lange die EU nur Speichellecker ist, sehe ich für die EU keine rosigen Aussichten. Und der Ami kommt vor lachen nicht in den Schlaf.
 
@TiKu: An sich richtig (moralisch) - nur stehen sich die soziale Verantwortung und die Interessen der Shareholder da gewaltig im weg. Denn letztere stehen vor allem anderen bei solchen Konzernen. Und wenn der CEO und seine restliche Führung nicht (belegbar!) darum bemüht sind, alles an Geld rauszuholen was nur geht, dann kommen diese offiziell ihrer Aufgabe nicht nach. Da passt soziale Verantwortung leider nicht ins Bild. Ich bin auch deiner Meinung - aber so funktioniert Kapitalismus nunmal nicht :)
 
@kazesama: Kapitalismus funktioniert auch besser, wenn Geld im Umlauf ist anstatt gehortet zu werden. Apple hortet aber Unmengen an Geld.
 
@TiKu: Also aktuell funktioniert er eigentlich sehr gut - nur eben nicht für den normalen "Hans und Franz" sondern eben für eine gewisse Gruppe von Menschen. Und da ist Geldhorten genau das richtige, dann vermehrt es sich auf magische Art und Weise. Nicht dass das Sinn machen würde, aber so ist das aktuell nun mal :)
 
@TiKu: "aber schuld daran, dass sie die Lücken ausgiebig ausnutzen" .. richtig. aber genau diese denkweise fängt doch schon beim kleinen mann an. jeder versucht seine eigene steuerlast zu minimieren, oftmals legal/illegal vermischt. das schlimme ist, je reicher jemand ist , umso mehr möchte man sparen. oftmals hat das einen touch von "sport" , wer das meiste einspart. alle großen konzerne handeln so. ich finde man soll in dem land die steuern bezahlen, indem man tätig ist.
 
@Balu2004: "ich finde man soll in dem land die steuern bezahlen, indem man tätig ist." Sehe ich auch so.
Dem "jeder" in "jeder versucht seine eigene steuerlast zu minimieren" kann ich übrigens nicht zustimmen.
 
@Balu2004: Das mit den Steuern zahlen wo man es erwirtschaftet klingt gut. Nur müsste dann das internationale Steuerrecht homogenisiert werden. Das wird nicht passieren.

Weiterhin, gilt das für jeden Steuerzahler oder nur für Unternehmen? Ich müsste dann für dieses Jahr in 4 Ländern eine Steuererklärung abgeben, da ich dieses Jahr in 4 Ländern mein Geld verdient habe. Das kann für kleine Lichter wie ich es im Steuerrecht eines bin, nur ein Schuss in den Ofen werden.
 
@TiKu: "Das verlangt glaube ich auch keiner" -> Doch. Genau das verlangen die Amerikaner ja.

zu a) -> Angenommen du bist Amerikaner und zuständig für die Wahl des Europasitzes deiner Firma. Welchen würdest du wählen? Sofern du keine starke emotionale Bindung zu irgendeinem EU-Land hast, würdest du doch, genau wie jeder andere, das Land wählen das die die meisten Vorteile bietet, oder nicht? Dabei geht es nicht NUR um Steuern/Geld, aber wenn alle anderen Faktoren mindestens identisch oder zumindest nicht nennenswert schlechter sind, würde ich gerne mal deine Begründung hören warum du ein anderes Land wählen würdest!? Wohltäter bzw. soziale Verantwortung in einem beliebigen Land wählen, das du dann nach Losverfahren aussuchst?
 
@Rodriguez: Mag ja sein. Dann kann man aber hinterher nicht abstreiten, dass man Steuern vermeidet und das System ausnutzt.
 
@TiKu: Ist halt Definitionssache. Wenn es eine Entscheidung ist die selbst der selbstloseste Mensch treffen würde, ist das Wort "ausnutzen" irgendwie fehl am Platz. Wir reden hier ja nicht von eine mini-Lücke die einer schamlos ausnutzt, sondern von einem normalen Vorgehen.

Und so gesehen streiten sie (stellvertretend für alle) auch nicht ab es auszunutzen. Der entscheidende Part ist ja, das sie Quasi fordern das Steuersystem zu ändern damit es gerechter ist. Wohlwissend das sie dabei wesentlich mehr Steuern zahlen müssen. Es geht nur darum das es utopisch ist den Firmen den schwarzen Peter zuzuspielen, denn es ist nicht ihre Aufgabe freiwillig ihr Geld nach eigener Entscheidung irgendwem zu geben (sprich, sich ein Land auszusuchen dem sie unnötigerweise Milliarden an Steuern schenken). Ein absolut klassicher Fall von "Don't hate the Player, hate the Game".
 
@TiKu: Wenn sie die Lücken nicht nutzen, werden sie von den Aktionären verklagt.
 
@Niccolo Machiavelli: Oooowww, die armen...
 
@TiKu: Dein infantiler Sarkasmus ändert nichts daran, dass jede Aktiengesellschaft dieser Welt so menschenfreundlich sein kann, wie sie will: Am Ende gehört die Aktiengesellschaft den Aktionären und deren Vorstellungen haben ohne Wenn und Aber umgesetzt zu werden. Und Philanthropie gehört da höchst selten dazu.

Ich möchte deine Reaktion sehen, wenn der Geschäftsführer deiner Firma beginnt, auf eigene Faust und unnötig dein Geld zu verschenken.

Es ist halt ein großer Unterschied, ob man wirtschaftlich für ein Unternehmen verantwortlich ist, oder einfach nur ein Winfuture-Forenkrieger.
 
@Niccolo Machiavelli: Die Aktionäre, denen das nicht passt, können ihre Aktien verkaufen. Selbst schuld, wenn sie ihr Geld jemandem geben, mit dessen Entscheidungen sie nicht zufrieden sind. Niemand hat sie dazu gezwungen.
 
@TiKu: Hörst du dich überhaupt reden? Die Aktiengesellschaft ist der Besitz der Aktionäre! Und die CEOs deren Angestellte! Seit wann stellt (innerhalb eines gewissen rechtlichen Rahmens) der Besitz Bedingungen an seinen Besitzer? Wenn jemand mit einem Mehrheitsentscheid der Aktionäre nicht zurecht kommt, hat der Vorstand seinen Hut zu nehmen, nicht die Mehrheit seiner Aktionäre ihre Aktien zu verkaufen.
 
@Niccolo Machiavelli: Tja, dann sind eben all die Aktionäre moralisch verwerfliche Steuervermeider.
 
@TiKu: Ja. Wie jeder andere auch. Niemand zahlt freiwillig mehr Steuern als er muss. Eine international agierende AG hat halt einige Möglichkeiten mehr als der angestellte Handwerker von nebenan. Wie etwa den Staat zu wählen, in dem man die besten Konditionen bekommt. Und das ließe sich nur ändern, indem man den rechtlichen Rahmen ändert.

Genau das, was Apple hier festgestellt hat.
 
@Niccolo Machiavelli: Nein, nicht wie jeder.
 
@TiKu: Doch. Zumindest jeder, der eine Steuererklärung abgibt. Und der Rest verzichtet in der Regel nicht aufgrund von Philanthropie auf die Steuererklärung, sondern aufgrund purer Faulheit.

Ansonsten freue ich mich darauf, dass du mit gutem Beispiel vorangehst, eine Steuererklärung abgibst, die Rückzahlung einem gemeinnützigen Verein spendest und du das Ganze hier für jeden nachvollziehbar öffentlich machst.

Aber hey, das Fordern von moralischer Integrität war noch immer dann am einfachsten, wenn es die anderen sind, die was ändern sollen.
 
@Niccolo Machiavelli: "Aber hey, das Fordern von moralischer Integrität war noch immer dann am einfachsten, wenn es die anderen sind, die was ändern sollen." Was macht Cook denn anderes?
Ich habe mir bzgl. Steuervermeidung und Spenden übrigens nichts vorzuwerfen.
 
@Niccolo Machiavelli: es ist Apple. Natorloch erwartet TiKu, dass die freiwillig alles verschenken. Apple macht für ihn prinzipiell alles falsch, ohne Ausnahmen.
 
Das macht Apple Weltweit, habe mal gelesen das Apple in Deutschland Ihren Gewinn noch nicht mal mit 4% versteuern..
Das ist krass, aber noch schlimmer ist Facebook, die nehmen jeden Trick mit, und dann wird er noch zum heiligen erklärt weil er 4 Milliarden spendet.... (lol das hinterzieht der im Jahr um ein vielfaches mit Steuertricks.
Und ich als kleiner selbständiger werde geschröpft bis zum gehtnichtmehr
 
@counter2k: Und mir zog die Bank einfach mal so fast 3k Euro vom Konto, weil sie die nach einem Split zugebuchten Aktienpakete bei gleichzeitiger Kurshalbierung als zu versteuernden Gewinn kategorisierten :D
Da können die natürlich auch nix mehr dran machen, aber man kann gerne versuchen das im Rahmen der Steuererklärung irgendwann vielleicht mal zurück zu bekommen.
 
Ich glaube das die Entwicklung so schnell voran geht, das die Gesetzteshüter gar nicht mehr hinterher kommen. Auf beiden Seite stehen Anwälte, die einen versuchen Schlupflöcher zu finden und die anderen versuchen sie zu schließen. Dann gibt es noch die Lobbyisten, die versuchen Gesetzte zu verhindern, durchzusetzten oder Hintertüren einzubauen.

Im System gibts keine Fehler. Es wird Zeit zu erkennen, das das System der Fehler ist.
 
Da muss ich jetzt aber mal für Tim Cook eine Lanze brechen:

"Laut Cook wäre es schlicht unvernünftig, die Auslandseinnahmen zum Konzernsitz (...), später wieder die benötigten Gelder an die Niederlassungen in Übersee zurückzuschicken."

So eine Schifffahrt von Hamburg nach New York dauert 5 Tage, hin und zurück also 10 Tage. Da macht es in der Tat wenig Sinn, das Geld 10 Tage über den Atlantik hin- und her zu schippern...
 
@Bengurion: Schonmal was von Online-Banking gehört? ;)
 
Sind die Steuertricks legal, dann sind sie legal! Fertig! Da braucht man nicht zu diskutieren.
 
Naja, jedes Unternehmen dieser Größe trickst bis aufs Letzte. Und Tim Cook hat recht. Der Fehler liegt wo anders. Warum sollten Unternehmen Steuern zahlen, wenn das legal anders möglich ist UND erst recht, wenn die Konkurrenz Steuern spart und somit einen Wettbewerbsvorteil hat. Alleine aus dem Grund ist man schon fast gezwungen, diese Tricks anzuwenden, um eben keinen Nachteil gegenüber der Konkurrenz zu haben. Apple mag da jetzt mit seinen riesigen Gewinnen ggfs. eine Ausnahme bilden, aber bei anderen Konzernen, die ebenfalls steuern sparen, sieht das ganz anders aus.
 
So wie Cook das darstellt wäre es unlogisch Geld zu überweisen, aber das ist sicher nicht die Wahrheit, weil ganz zufällig besonders viel Steuern gespart werden. Er hätte auch noch sagen können das Apple vorher gar nicht wußte das sie so Steuern sparen und ganz überrascht sind was da tolles passiert.
Fakt ist das sicher jedes Unternehmen das in irgendeiner Art und Weise macht. Fakt ist auch das jeder der viel Geld hat versucht so wenig wie möglich dem Staat in den Hals zu werfen, der ja wirklich einem überall in die Tasche greift. Die mit viel Geld können Leute bezahlen die Steuern sparen zu ihrem Beruf gemacht haben und wo es auf Grund der Menge auch was bringt.
Apple macht sich eh schon kaum Freunde mit ihrer Arroganz (bei den Smartphones nur ganze 16%) und das bestätigt mal wieder das man die Truppe auf jeden Fall meiden sollte. Was ich ziemlich gut schaffe.
Jedes dieser nach Außen sauberen internationalen Unternehmen hat in ihrer Lobby groß stehen für welche Werte sie stehen. Ethisch alles ganz toll beschrieben. Ist aber alles nur Papier.
 
naja recht hat er. die lücken sind bekannt. man hätte die schon vor 10-20 jahren schließen können macht aber niemand.

neulich gab es doch eine übereinkunft so ein verhalten zu verhindern und das steuern dort gezhalt werden wo sie anfallen.
 
VW macht es genauso über Firmen im Ausland.
 
Solange es der Gesetzgebung entspricht finde ich das vollkommen in Ordnung - und ich mag Apple keinbsisschen.....
Wenn Land A sagt im Absatzland wird versteuert und Land B sagt im Produktionsland wird versteuert finde ich es vollkommen legitim, wenn eine Firma in A produziert und in B verkauft usw.

Die Aufregung ist einfach lächerlich - sollen die entsprechenden Länder Ihre Steuergesetze anpassen und fertig aus....
 
Es ist von den entsprechenden Ländern und Regierungen mehr als nur lächerlich, sich öffentlich lauthals darüber zu beklagen, dass ihre gesetzlich verankerten Einladungen zur Steuereinsparung letztendlich tatsächlich auch angenommen wurden. Wenn ich doch tatsächlich etwas wie Steuervermeidung gar nicht wollte, dann lade ich doch eigentlich erst gar nicht mit entsprechend gesetzlich geschaffenen Steuer-Sonderegelungen dazu ein! Insofern ist das öffentliche Anprangern der Steuersparer nicht nur peinlich, sondern auch mehr, als nur scheinheilig!
 
Cook hat eben genügend schmierige Rechtsverdreher. Moralisch ist das ein riesengroßer asozialer Haufen Egoistischer Gierköpfe. Menschen werden ausgebeutet, Kinderarbeit in China und anderswo. Alles nimmt man billigend in Kauf. Diese riesigen Geldmaschinen sind die größte Pest des 21 Jahrhunderts. Sie zerstören diesen Planeten.
 
Tja .. nur dass Regierungen mit ner Lobby zusammenarbeiten (=Geldkoffer von Unternehmen erhalten) und daher Entscheidungen in deren Interesse treffen, denn Politiker sind ja nicht gegenüber dem Volk oder den Wählern verpflichtet, sondern nur sich selbst (und den ursprünglichen Eigentümern der Geldkoffer).

Eine unabhängige Regierung würde im Interesse des Volkes handeln und Steuern auf ein angemessenes Maß hochschrauben, sodass nicht nur irgendeine Firma Milliardengewinne macht, sondern auch die Menschen des entsprechenden Landes / der entsprechenden Länder etwas davon haben. Aber eben nicht NUR - sonst ist es eben auch verkehrt.
 
Es braucht doch hier gar nicht soooo lange hin und her diskutiert werden. Welches Steuersystem wäre wohl nach Ansicht von Apple-Chef Tim Cook modern? Na klar doch! Das, das ihm am meisten zusagt und Gewinn / Vorteile bringt. Sooo einfach ist die Antwort darauf!
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Apples Aktienkurs in Euro

Apple Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

iPad im Preisvergleich

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles