Brasilien will WhatsApp blockieren - aus Notwehr gegen Ignoranz

Wer über den Messenger WhatsApp in den kommenden Tagen Kontakte in Brasilien erreichen will, könnte Pech haben. Das Netzwerk soll in dem Land vorübergehend blockiert werden - was im Gegensatz zu vergleichbaren Fällen in anderen Staaten aber ... mehr... Logo, Messenger, whatsapp Bildquelle: WhatsApp Logo, Messenger, whatsapp Logo, Messenger, whatsapp WhatsApp

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he he...wäre mal gespannt wenn man das hier mal in DE machen würde^^ alle Kiddies würden sicherlich voll am Rad drehen. ABER da sieht man mal wieder...es ist möglich. und ja es ist sicherlich auch möglich alles lahmzulegen. So ist das Internet nun mal aufgebaut. Also Leute macht euch nicht zu abhängig!
 
@legalxpuser: Die Leute wird es nicht groß berühren. Die Schreiben dann halt über Facebook oder Viber oder sonst was. Einzig Whatsapp wird's sicherlich stören - und das ist ja dann das Ziel von Brasilien.
 
@MarcelP: das sehe ich anders. Der Umstieg auf einen anderen Messenger ist ja nicht schwer - aber alle Kontakte dort zu finden, hinzuzufügen und vor allem die Chatprotokolle und Bilder zu haben -das ist deutlich schwerer bei einem Umzug.

Außerdem finde ich es unglaublich (ob nun hierzulande oder dort), dass Regierungen auf ausländische Unternehmen Druck machen, indem sie quasi ihre Bürger als Druckmittel einsetzen. Wie wäre es denn damit einen US-Botschafter einzubestellen und ihn unter Druck zu setzen - oder beim nächsten Treffen zwischen Staatschefs so etwas mal zu erwähnen? Woher nimmt sich eine Regierung, die FÜR die Bürger da zu sein hat, das Recht diese im Prinzip zu erpressen.

Hier geht es nicht darum, dass es Alternativen gibt. Aber die Bürger in Brasilien sollten überlegen welchen Hampelmann die dort als Chef wählen. Andererseits ist so etwas auch gut; so merken vor allem die Jugendlichen, dass Parteien und der Politik grundsätzlich nicht zu trauen ist. Vielleicht werden die Regenten dann ja (unter anderem deswegen) abgestraft. Ob das dann aber eine Verbesserung herbeiführt, ist fraglich. In Deutschland wüsste ich auch nicht wen ich wählen sollte - und wenn, dann wäre es eine Wahl mit dem Ziel eine Partei zu wählen, die den kleinstmöglichen Schaden anrichtet (denn DASS Regenten Schaden anrichten, ist unvermeidlich). Verbesserungen sind sehr dünn gesät und daher sind entsprechende Versprechen nicht wirklich ernst gemeint.
 
@divStar: "die FÜR die Bürger da zu sein hat"
-> Genau das tut sie hier. Fiktiver Fall: Deine Tochter (5) wurde in eindeutiger Pose mit 50-jährigem Mann abgelichtet und verbreitet. Das kann aber nicht gestoppt werden, weil der Dienst die Gerichtsanfragen blockiert. Wie würdest du reagieren? Würde die Regierung in deinem Sinne handeln?
Sperren aufgrund politischer Motivation ist zurecht stark entgegen zu treten. Bei dem ganzen Content-Zeugs ist das rechtlich nicht anders, doch da geht es "nur" um Geld (und auch ist diskussionswürdig). Aber wem die Menschenwürde(!) egal ist (und da ist sich so ziemlich jeder Mensch einig), der muss auch Konsequenzen spüren.
 
@larsh: (und da ist sich so ziemlich jeder Mensch einig)

ich bin mir auch einig! ^^

sry für offtopic, aber bei der Vorlage konnte ich nicht anders.
 
@divStar: Alter Schwede - es geht hier um ein Strafverfahren nach geltenden brasiliansichen Gestzen. Und Whatsapp verweigert Gerichtliche Anordnungen.
Wer oder was ist dieser Zuckerberg, dass er sich erdreistet sich über die Gestze eines Landes stellt?
Die Freiheit der Menschen hört dort auf, wo sie anderen Schadet. Und wer das nicht rafft, bekommt halt mal eins auf die Finger geklopft.
Das Zuckerberg jetzt tobt, ist ein typisch amerikanisches Verhalten. Auch Unternehmer in den USA glauben, nur die Amis haben die Weisheit mit Löffeln gefressen und alle anderen müssen sich dem unterordnen.
 
@LastFrontier: erm.. niemand MUSS Facebook / WhatsApp nutzen, oder? Es liegt aber nicht an einer Regierung für alle zu entscheiden, ob sie FB/WA nutzen dürfen oder nicht - das müssen die Menschen selbst tun. Wenn Daten zur Strafverfolgung (angenommen es handelt sich tatsächlich um berechtigte Strafverfolgung und keine willkürliche) benötigt werden, sollte halt der US-Botschafter eingeladen und dazu angehalten werden entsprechend zu intervenieren. Eine Sperrung ist nicht rechtens - das hat übrigens auch ein anderer brasilianischer Richter entschieden, der somit das Urteil von zuvor aufgehoben hat. Mein Gott. Ich würde eher um meine Rechte fürchten als um den Umstand, dass evtl. irgendwo irgendein unangebrachtes Bild von mir oder von sonst wem auftaucht (zumal wenn das Bild erst einmal einen bestimmten Personenkreis verlassen hat, dieses sowieso nicht mehr aus dem Netz zu holen ist).
 
@divStar: dass eine frühere Intervention nicht beantwortet, geschweige denn durchgesetzt wurde, hast du überlesen? Wenn beim ersten Mal der sanfte Weg nicht gefruchtet hat, legt man beim zweiten Mal halt die Samthandschuhe ab und redet Tacheles.

Wieso wird sowas überhaupt so heiß diskutiert, hier in D wird doch eh der Bückling vor den Amis gemacht?!
 
@MahatmaPech: kannst du deine Behauptung bzgl. des Bücklings beweisen? Und von welchen Samthandschuhen redest du? Die Frage ist doch: warum nutzt man die eigenen Bürger als Geiseln im Kampf mit Facebook (und ggf. anderen US- und sonstigen Unternehmen)? Ist die Politik SO unfähig entsprechende Abmachungen zu treffen? Wofür gibt es Botschafter und wofür treffen sich Staatschefs (bzw. wofür telefonieren die)??

Ich finde es dumm - und dass ich Recht habe, zeigt sich an Hand der schnellen Aufhebung des Urteils sowie daran, dass die Sperre angeblich recht einfach zu umgehen gewesen wäre / war. Kann natürlich jeder sehen wie er / sie will - aber das hier ist eben meine Meinung. Scheinbar sehen das auch einige Juristen, die entsprechende Urteile sprechen dürfen, auch so, sonst wäre das Urteil ja noch in Kraft und WhatsApp ausgesperrt.
 
@legalxpuser: Mir wollte in einem anderen Thread hier jemand letzte Woche weismachen, dass man das Internet nicht lahmlegen/abschalten könne.
Ein sogenannter Administrator........
 
@LastFrontier: Hier wird ja nicht das Internet abgeschaltet sondern nur ein Dienst blockiert. Wenn man das gesamte Internet abschalten würde entstehen riesige wirtschaftliche Schäden, die keine Regierung in Kauf nehmen möchte. Länder wie Nordkorea haben ihr eigenes Internet abseits des WWW, so funktioniert das natürlich besser. Man könnte in Deutschland das WWW abschalten und trotzdem wären lokale Seiten verfügbar.
 
@otzepo: korrekt! Aber wie viele deutsche Dienste werden denn täglich von der großen Mehrzahl genutzt? Whatsapp, Google, Facebook, Twitter, Ebay.... all das würde nicht wenn die USA es abschalten würden, und nur noch das deutsche gehen würde. Ja toll web.de, GMX, heise, Bild.de und winfuture gehen dann noch...naja evt. würde man sich so n wenig zurückbesinnen^^
 
@otzepo: Wenn die DNS-Server gekapert werden, ist schluss mit lustig.
Musst du aber nicht - es reicht die Stromversorgung zu unterbrechen.
Auf der Krim hat man ja gesehen wie schnell und mit relativ minimalen Aufwand das geschehen kann. Kein Strom - keine Kommunikation.
Gehört zum Grundsatz jeder militärischen Kriegsführung und wird so auch praktiziert.
Oberste Priorität hat die Zerstörung aller Kommunikationswege und lebenswichtiger Infrastruktur. Deswegen werden auch lange vor dem Einsatz der Hauptstreitkräfte Truppen hinter die feindlichen Linien gebracht um hier weitgehends Schaden anzurichten.
Für Terroristen wäre es weitaus effektiver die Kommunikationswege zu sprengen, als irgendwelche Leute in die Luft zu jagen.
Ich weiss wovon ich rede - ich wurde für so´n Schei$$ ausgebildet. Die Kriegsführung und auch der Kalte Krieg sind lange nicht zu Ende - hat sich nur in eine andere Ebene verlagert. Und dank fortschreitender Digitalisierung wird auch das Gefahrenpotenzial immer grösser.
 
In diesem Fall - richtig so! Es darf nicht sein, dass ein Unternehmen zwar bereitwillig Geschäfte in einem anderen Land macht, sich aber komplett seiner Verantwortung und der dortigen Rechtssprechung entzieht.
 
@mh0001: da gibt es andere Druckmittel als die eigenen Bürger unter Druck zu setzen. Jedenfalls sollte eine Regierung, die für das eigene Volk da ist, so etwas nicht machen. Aber ich glaube da werden wieder Argumente vorgeschoben - halt immer die Tabu-Themen Terror und Kinderpornographie.
 
@divStar: Wenn man die Bürger tatsächlich unter Druck setzt im Sinne von Steuern, Einsparungen im Sozialwesen oä,

Aber das hier ist nur WhatsApp!
 
@TomW: deshalb wurde das ursprüngliche Urteil, welches das Blocken forderte, ja auch durch einen anderen Richter aufgehoben. Ich finde es unglaublich, dass sich die Menschen dort so bevormunden lassen - wobei es hier kaum anders ist.
 
@mh0001: naja, wenn die Kommunikation Ende zu Ende verschlüsselt wär könnten die gar keine Daten rausrücken. Der Lauschangriff an sich ist schon ein Eingriff in die Privatsphäre. Nur weil eine Ermittlungsbehörde sagt es ginge um Pädophilie sollen alle Datenschutzbedenken über den Haufen geworfen werden und alle Kommunikation im Klartext an die Behörden überreicht werden. Nein Danke.

Welche Möglichkeiten Whatsapp überhaupt hat ist noch so eine Frage, wenn die Daten gespeichert werden könnten sie dem Kunden diese auch zur Verfügung stellen - man muss aber selbst Backups machen. Wenn in Echtzeit abgegriffen wird könnten die auch an unterschiedliche Geräte ausliefern und man wär nicht auf ein Telefon beschränkt und müsste dieses an haben um die WebApp zu verwenden.
Also muss Whatsapp wohl zu überwachende Personen protokollieren und diese Protokolle dann rausrücken, das klingt für mich nach einem Kostenfaktor, denn die Regierung wohl nicht bezahlen möchte. Außerdem verliert eine Firma, die ohne Gegenwehr Daten an Dritte gibt, an Vertrauenswürdigkeit - okay, Vertrauen und Whatsapp/Facebook in einem Satz ist schon naiv, aber die Gegenwehr an sich finde ich gut. Sonst werden bald Daten von der Opposition an die Regierung gegeben und nicht nur, wenn das Wort Pädophil fällt.
 
@otzepo: Darum geht es ja gar nicht! Auch wenn sie gar keine Daten sammeln würden, die sie herausgeben könnten, müssten sie irgendwie reagieren und Stellung beziehen. Es geht nur darum, dass sie jegliche Form der Kommunikation verweigern und komplett auf Durchzug schalten. Auf eine gerichtliche Anordnung einfach gar nicht zu reagieren nach dem Motto, das ist nicht die USA sondern irgendsoein anderer unbedeutender Staat der uns gar nix kann, geht einfach nicht.
 
@mh0001: Wenn Burkina Faso einen anschreibt und die Post der letzten drei Monate von einem haben möchte ignoriert man es eben. Du würdest Kopien deiner Briefe hinschicken, logisch. ;)
 
@otzepo: Wenn ich mit zehn-/hunderttausenden Kunden in Burkina Faso eine Geschäftsbeziehung hätte, und ich offiziell von deren Regierung / Justiz kontaktiert werden würde, würde ich mich durchaus genötigt fühlen, mich dazu zu äußern, und sei es nur eine Erklärung abzugeben, dass ich unter den gegebenen Umständen nicht in der Lage bin, Daten preiszugeben. Natürlich kann man auch Einspruch gegen die Forderung erheben. Wenn mir eine richterliche Bescheid ins Haus flattert, der unbegründet ist, bin ich schließlich auch verpflichtet, Widerspruch einzulegen, wenn ich ihm nicht zustimme.
Fändest du es ok, wenn z.B. Google als US-Unternehmen auf einen richterlichen Beschluss eines deutschen Gerichts mit "Sche*ß auf Deutschland, ist nicht unser Land" antworten würde, aber gegenüber den zahlenden Kunden in Deutschland weiterhin bereitwillig die Hand aufhalten würde?

Genauso ist es ja hier. WhatsApp möchte gerne in Brasilien Geschäfte machen, doch ist nicht bereit, sich gegenüber den dortigen Institutionen zu rechtfertigen. Man kann ja auch nicht einfach mutwillig Schrottprodukte, die bei korrekter Benutzung in Flammen aufgehen können, ins Ausland exportieren, und wenn einen ausländische Behörden dann dafür zur Rechenschaft ziehen wollen mit den Schultern zucken und sagen "mir doch egal, sind ja nicht meine Landsleute die dabei draufgehen könnten".
 
@mh0001: Es geht hier um die Herausgabe von privaten Daten, da freue ich mich egal welches Unternehmen egal welchem Land die Daten nicht gibt.
Kein Unternehmen sollte auf richterlichen Erlass Daten vorliegen haben, um diese weiterzugeben. Niemanden geht es an, was ich in einer E-Mail oder Kurznachricht schreibe. Die behaupten es geht um Pädophilie, in wenigen Jahren geht es um Oppositionsarbeit oder Wirtschaftsspionage und alle haben sich dran gewöhnt die Kommunikation offen für jeden zu führen. Dann können wir ja gleich wieder Rauchzeichen machen, die jeder mitlesen kann.
 
Ich finde es einfach nur dreist wie sich manche Konzerne/Unternehmen versuchen sich jeder Rechtsstatatlichkeit zu entziehen.
Wäre auch generell für FB mal eine Massnahme in Sachen Hassposting.
Einfach den kompletten Dienst blockieren. Verlust wäre es für die Menschheit eh keiner.
 
@LastFrontier: du schließt ja ganz schön von dir auf andere. Es sollte den mündigen und steuerblechenden Bürgern vorbehalten sein einen Dienst zu blockieren - keinem Land / keiner Regierung (ob nun aus Trotz oder Zensur). Und Hasspostings sind per se nur eine Meinung. Erst wenn es strafrechtlich relevant wird und der Poster verurteilt wird, sollte der Hasspost als Hetze entfernt werden - vorher ist es nur eine Meinung.
 
@divStar: Das ist keine Zensur sondern das Recht des Gesetzgebers.
Natürlich sind Äusserungen erst mal eine Meinung. Aber selbst die Communitie-Teilnehmer untereinander mobben sich ja gegenseitig herunter, wenn eine Meinung nicht genehm ist.
Und bei WhatsApp ist es nun mal so, dass sie sich einer Strafverfolgungsbehörde mit richtlicher Anordnung einfach durch Ignoranz entziehen. Da ist dann das abschalten/Stilllegen eines Dienstes durch die Strafverfolgungsbehörden nur zweckmässig und auch gerechtfertigt.
Genauso wie man Uber den Saft abdreht, weil sie sich nicht an gegebene Gestze halten.
Wo ist da das Problem?
 
Bei WhatsApp, wissen wir ja das die Daten mehrere Tage auf dem Servern rumliegen (Sieht man wenn man Medien weiterleitet).
Und in der Strafverfolgung möchten die Behörden natürlich genau an diese Daten ran.
Stellt sich der Dienst quer, so kann genau so was passieren.
 
man kann sich vorstellen wie die Amis reagieren würden wenn ein ausländisches Unternehmen ihre Anfragen derart ignorieren würde...da würde mit Sicherheit wieder der Straftatbestand der Erpressung zum Tragen kommen...
 
Mir fehlt eine wichtige Information, die wenn vorhanden bitte nachgereicht werden sollte!

Geht es (1) um eine Inner-Brasilianische-Kommunikation, 2 Geräte im Hoheitsgebiet von Brasilien, oder geht es um eine zum Teil (2) oder als ganzes (3) im Ausland geführte Kommunikation.

Wenn es um den ersten Fall geht hat Brasilien das Recht die Protokolle bei Straftaten einzusehen, im zweiten Fall nur die Daten des Brasilianischen Part, im dritten Fall hat die Justiz Brasiliens überhaupt kein Recht auf die Daten.
Im ersten und im zweiten Fall empfinde ich eine Blockade um den Rechtsanspruch durchzusetzen richtig.
 
Viele Internet-Firmen und auch Internet-Nutzer sehen sich leider in einem rechtsfreien Raum. Weil sie der Meinung sind, was nicht Internet ist, ist mittelalterlich. Also nach dem Motto: was modern ist, ist moralisch und ethisch besser!
In den USA gibt es eine Lobby von Internet-Firmen, die das Ziel hat, eine Steuerfreiheit für Internet-Firmen zu erhalten, weil sie Steuern selbst als mittelalterlich ansehen. Und sie ja modern sind, und deshalb nicht einsehen Steuern zahlen zu müssen. Ihre Argumente sind immer sehr überheblich.
 
"Formaljuristisch dürfte sich WhatsApp durchaus wohl durchaus weigern können, Anfragen von einer ausländischen Justiz nicht zu beantworten." Also wollen sie die Anfragen doch beantworten? Eine spannende Formulierung...
 
@TiKu: das ist ja der Punkt. Sollen Brasilien in Zusammenarbeit mit der USA doch Facebook FORMALJURISTISCH dazu zwingen auf solche Anfragen antworten zu müssen... Erpressung lässt jedenfalls weder Brasilien, deren Regierung noch Strafverfolger in einem guten Licht dar stehen.
 
@divStar: Ich beziehe mich auf die doppelte Verneinung: "[...] dürfte sich [...] weigern können, Anfragen [...] *nicht* zu beantworten"
Das "nicht" muss raus, sonst drückt man genau das Gegenteil von dem aus wie es tatsächlich ist.
 
@TiKu: Wenn Du zB nichts mit Uganda zu tun haben willst, hast Du Recht, wenn Du aber auch in Uganda Geld mit Werbung oder Nutzergebühren erzielen willst, ist es Dumm sich derart Stuhr zu präsentieren. Google könnte deutsches recht auch komplett ignorieren und nurnoch von den USA aus arbeiten, aber wenn dann zB Mercedes seinen nächsten Werbeetat für Google von der Deutschen Steuer absetzen will, wird das mit Hinweis auf deren Rechtsverstösse abgelehnt.
 
@Butterbrot: Siehe Antwort an divStar.
 
Die Kollegen von Telegram haben heute morgen schon innerhalb von kürzester Zeit über Eine Millionen Neue Anmeldungen
 
Andererseits scheint Datenschutz bei Whatsapp doch was zu bedeuten.
Und ob Brasilien das umgesetzt bekommt, ist die nächste Frage. Es müssten ja erstmal ALLE mitmachen und das würde wohl erst mit einem entsprechendem Gesetz funktionieren. Warum sollten die mobilfunkprovider dort eine der größten Cashcow lahmlegen? Macht dort nur einer mit, hagelt es da nur so kündigungen.
 
Kann die Regierung solche und andere Dienste tatsächlich einzeln sperren?
 
@gerhardt_w: Meinst du das technisch oder rechtlich? Technisch geht das natürlich. Zwar kann es die Regierung nicht selbst machen, aber Sie kann die entsprechenden Infrastruktur-Anbieter dazu auffordern. Diese könnten der Forderung ebenfalls "nicht nachkommen", müssten dann aber wohl mit Sanktionen rechnen. Wird so gut wie kein Anbieter riskieren.

Technisch gesehen wird einfach die Kommunikation mit gewißen IP-Adressen (Whatsapp-Server) an den "Knotenpunkten des Landes" blockiert. Wäre WhatsApp P2P aufgebaut (Also Client zu Client Kommunikation) würde die Sache gaaaanz anders aussehen. (Siehe Torrent-Netzwerke - da kann man nichts sperren)
 
Richtig so, wenn US Firmen glauben, sie stehen in anderen Staaten über dem Gesetz, sollte man so antworten.
 
@Butterbrot: Und würde Whatsapp die Daten einfach so rausgeben, wäre dein Kommentar wohl auch, super dass sich US Firmen so sehr um den Datenschutz kümmern.
 
ach wär das schön wenn das hier in DE mal durchgeführt werden würde, dann könnte man die faulen leute vielleicht endlich mal dazu bewegen eine vernünftige app zu installieren...
 
Also ich glaube eher die Anfragen bei Whatsapp werden nicht deshalb ignoriert weil ihnen Datenschutz so wichtig ist, aber es ist den Leuten wichtig seit den ganzen Skandalen, und da Whatsapp in Volksmunden eh schon als unsicher gilt, würde ihnen das vielliecht mehr kosten bzw. mehr Nutzer vertreiben als wenn man sich 2tage blockieren lässt. Und glaubhaft bleibt das die Daten sicher und verschlüsselt sind (wobei ich persönlich dies bezweifle was die sicherheit dieses Messanger angeht). Weiters gehe ich davon aus das wenn eindeutig belegt ist das Kinderpornographie in spiel ist sie sehr wohl reagieren würden. Weil mit dem Thema beschmutzt sich Whatsapp sicher nicht gerne da viele Teenis Whatsapp nutzen.
 
Dieser Artikel ist ja quasi Propaganda für die Zensur. Man könnte fast meinen der Artikel wurde absichtlich komplett aus dem Kontext gerissen. Ist mal wieder Winfuture-Bild-Niveau...

http://techcrunch.com/2015/12/16/brazils-congress-has-shut-down-whatsapp-tonight-and-the-rest-of-the-social-web-could-be-next/
 
"Notwehr gegen Ignoranz". Wieder mal ein sehr "objektiver" Artikel von winfuture. Erinnert mich fast schon ein bisschen an "Staatsnotwehr". Falls das die Geschichtskenntnisse der winfuture-Redakteure übersteigt: Wikipedia hilft.
 
Ist doch prima für WA. 35 Millionen Nutzer beanspruchen keine Infrastruktur und zahlen trotzdem den Jahresbeitrag.
 
@Tommy1967: Den Jahresbeitrag habe ich noch nie bezahlt und bekomme jeden Monat eine Nachricht, dass die Probezeit aus Kulanz um einen Monat verlängert wurde.
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