Netflix kodiert sein ganzes Archiv um und will 20% Traffic sparen

Der Videostreaming-Dienst Netflix will im neuen Jahr den Traffic in der Internet-Infrastruktur merklich senken. Dafür wird das gesamte Archiv von über einem Petabyte an Filmen und Serien neu kodiert, wodurch das Datenaufkommen bei gleichbleibender Qualität ... mehr... Streaming, Netflix, Netflix Deutschland Bildquelle: Netflix Streaming, Netflix, Netflix Deutschland Streaming, Netflix, Netflix Deutschland Netflix

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ich sehe das als ersten Erfolg und Antwort darauf, dass sich die Provider in Zukunft den Traffic vom Verursacher vergolden lassen wollen. Es geht also doch, ohne die Netze mehr als nötig zu belasten. Was Kosten so slles bewirken können ;)
 
@iPeople: ich denke auch mal die meisten Nutzer haben Geräte mit kleinen bis mittleren Diagonalen, wo der Unterschied eben nicht so zum Tragen kommt.
 
@iPeople: Ich als der, der den Traffic angefordert und damit verursacht hat, habe ihn bereits bezahlt, also vergoldet.

Aber du klatscht bestimmt auch, wenn DHL zukünftig nicht nur den Versand, sondern auch für den Empfang des Paketes abkassiert.
 
@Niccolo Machiavelli: du hast ihn eben nicht vergoldet. Du zahlst für eine Mischkalkulation Deines Betreibers und für den Inhalt von Netflix. Die Mischkalkulation Deines ISP geht aber nicht auf wenn immer mehr zum Streamdauerkonumenten werden, egal ob YouTube, Youporn oder Netflix und Konsorten.
 
@Yepyep: Wenn eine Mischkalkulation sich nicht mehr ausgeht, dann muss diese eben mal überarbeitet werden.
 
@thesunstar: natürlich, das wurde doch schon versucht. Drosselung und der Versuch von Streamdiensten einen extra Obelus zu bekommen. Sinnvoller wäre natürlich die Mischkalkulation anzupassen und die Preise anzuheben.
 
@Yepyep: Nein wäre nicht sinnvoller. Warum soll jeder Benutzer "pauschal" für den globalen Traffic bezahlen, wenn das via Anbieter -> Gebührenerhöhung auf die "Richtigen" umgelegt werden kann?

Netflix wird sich das Geld wieder von den Nutzern holen - aber damit kommen die entstandenen Kosten genau da an, wo sie verursacht werden / wurden.

So - und nur so - hat Netflix auch ein Interesse daran, den Traffic zu minimieren. Denn Hohe Gebühren schrecken Benutzer ab.
 
@dognose: Netflix zahlt doch jetzt auch bereits an seinen ISP die vielen Datenmengen und haben wie du siehst jetzt bereits ein Interesse das zu senken. Wenn die Telekommischkalkulation nicht mehr aufgeht müssen alle Flatnutzer mehr zahlen und neben der Flatrate Volumentarife anbieten für wenig Surfer.
 
@rafterman: Das System "Internet" sollte sowieso überarbeitet werden.

Für den einen ist eine Flatrate für 69,99 / Monat ein Schnäppchen, für den Anderen purer Wucher.

Es sollte wirklich mehr in Richtung "Pay-what-you-use" gehen. (Das sage ich sogar als Vielnutzer, der dann definitiv mehr bezahlen würde)

- Grundpauschale für Bereitstellung
- Abrechnung nach Traffic, ohne Bremse, ohne Drossel.
- ggf. "Abrechnungsfreien-Traffic" für gewisse Anbieter, wenn diese eine Ausgleichszahlung auf Basis ihrer eigenen Mischkalkulation und gesonderter Abrechnung durchführen. z.b. Netflix frei, weil Monatsbeitrag X, Traffic damit abgegolten.

Ich bin zum Beispiel wenig-telefonierer, habe daher keine Flatrate - und komme im Monat mit 3-5 Euro Telefongebühren durch.
 
@dognose: wäre auch eine Möglichkeit aber dann müsste der ISP aufschlüsseln wer wo wieviel nutzt, da wäre eine Drosselung einfacher umzusetzen, wer mehr möchte zählt dann eben auch mehr.
 
@dognose: Also bist Du für die Abschaffung der Netzneutralität, einem Gut für das es sich zu kämpfen lohnt und ein Grundprinzip des Internet.

Gratulation. Wandere doch nach Amerika aus und wähle die Republikaner. Die sehen das genauso.
 
@Thunderbyte: Nein ich bin nicht für eine Abschaffung der Netzneutralität - aber wie bei jeder Dienstleistung sollte sie DER bezahlen, der Sie auch nutzt! (Warum soll mein "Opa" nun 10 Euro mehr im Monat fürs Internet zahlen, weil sich jemand anders 10h am Tag bei Netflix austobt?)

Und wenn Unternehmen wie Netflix z.b. der Meinung sind: "Wir möchten nicht, dass unsere Kunden den Traffic zahlen müssen, wir bezahlen Ihn und erhöhen dafür den Netflix Account um 5 Euro (Mischkalkulation)", dann sollte dies möglich sein. (Wobei Netflix natürlich den realen Traffic zu bezahlen hat.)

Quasi "so", wie dir viele Einzelhändler im Einkaufszentrum die "Parkkarte" entwerten, oder manche Online-Marktplätze kostenlosen Versand gegen Monats-Pauschale X anbieten.
 
@Yepyep: So war es früher. Mein erster DSL-Anschluss hatte glaube 2GB inklusive, jedes weitere MB hat dann, lass mich nicht lügen, 5 Pfennig gekostet. Da wurde nicht gedrosselt, es wurde aber teuer, wenn man nicht aufgepasst hat.
Auf jedem Rechner hatten wir ein Programm um den Traffic zu zählen, damit man den Schuldigen finden konnte, wenn die Telefonrechnung kam. War scheiße damals.
 
@dognose: Ganz genau das meinte ich :)
 
@dognose: Netflix zahlt jetzt schon bei seinem Provider für die Daten welche sie ihren Kunden senden, der Upload ist schon bezahlt. Netflix codiert doch nicht aus Spaß an der Freude sein Archiv um, damit das ominöse arme Internet entlastet wird, sondern weil es für sie bereits ein großer Kostenfaktor ist.

Die Kalkulation bei Flatrates zielt ja schon immer drauf ab dass einige wenige recht viel Datenverkehr erzeugen, die meisten aber vergleichsweise wenig. Genau dies ändert sich aber eben. Streamingdienste sind keine Randgruppenerscheinung vergleichbar mit bissel Filesharing, das ist ein Trend in der Masse. Damit trifft eine pauschale Erhöhung eben auch die Richtigen.

Wobei dies natürlich außer acht lässt das die Trafficpreise bei deutschen Anbietern meist deutlich über dem liegt was andere aufrufen. Deshalb sind tummel sich die Contentanbieter ja in Peeringnetzen...
 
@dognose: Internetzugänge waren schon immer eine Mischkalkulation, davon abgesehen tendieren Vielnutzer ohnehin dazu, teuerere Internetzugänge mit höheren Geschwindigkeiten zu buchen. Dein "Opa" wird wohl kaum einen 200Mbit Glasfaseranschluß oder 100Mbit VDSL Vectoring haben. Ergo zahlt er ohnehin mit seinem 6000er Anschluss auch jetzt schon weniger.

Dein Vorschlag würde aber für neue Internetservices, die einen gleichberechtigten Zugang zum Netz brauchen, das Aus oder zumindest eine finanziell sehr hohe Einstiegshürde bedeuten.

Nebenbei zahl übrigens Netflix bereits Unsummen für seinen ausgehenden Traffic (nur für die Nutzer, nicht für Deinen Opa) und die Connectivity zu Internetprovidern, die "armen" Internetprovider sind also gar nicht so arm.

Weiterhin gibt es übrigens das Prinzip des "kostenfreien" Peerings, d.h. wenn in eine Anbindung etwa gleich viel rein kommt wie raus geht, einigen sich beide Anbieter darauf, nichts zu verlangen (oder anteilig).

So oder so: Deine Beispiele und Überlegungen sind eine Einschränkung der Netzneutralität und als solche zu verurteilen. Punkt.
 
@Thunderbyte: Das ist keine Verletzung der Netzneutralität.

Es gibt doch in Deutschland auch keine "Kraftstoff-Flatrate-Mischkalkulation" bei der jeder soviel fahren kann wie er will? - Siehst du die "Fortbewegungsneutralität" dadurch auch verletzt, dass Vielfahrer mehr für Sprit bezahlen? Wäre es für dich auch damit getan, dass doch der eine Bereits "mehr" für sein Auto bezahlt, als ein anderer?

Klingt absurd - aber GENAU SO absurd ist das Prinzip der Internet-Flatrates momentan.

Wer mehr nutzt soll mehr bezahlen. Punkt. Damit wird KEINE Neutralität verletzt, im Gegenteil. Es wird sicher gestellt, dass Traffic-intensive Nutzer auch Ihren (größeren) Brösel zum Erhalt eines funktionierenden Backends beitragen.

Dass die Backend-Provider derzeit nicht am Hungertuch nagen ist mir auch klar. Daher sagte ich ja : "Das gesamte Zahlungsprinzip müsste überarbeitet werden", d.h. nicht NUR irgendwo kosten rauf, sondern auch an anderen Stellen entsprechend runter, bzw. einfach allgemein "fairer" umlegen.

Und was könnte "Fairer" sein, als eine Abrechnung nach tatsächlichem Verbrauch?

Um dein Beispiel aufzugreifen: Es kostet den Povider in der Regel nicht mehr oder weniger, ob er dir einen 6000 oder - wenn verfügbar - 100.000er Anschluss schält: Weg mit den künstlichen Limits, einfach Anschlüsse "maximal" schalten und fortan über tatsächliche Benutzung abrechnen. Viele Menschen benötigen die Bandbreite eines 100.000er Anschlusses nicht, oder vielleicht 2-3 mal im Jahr. Wäre es da nicht schön, dieses Kapazität einfach "bei Bedarf" zu haben? Mit welcher Geschwindigkeit der Nutzer dann am Ende seine 50GB pro Monat lädt wäre kostentechnisch egal, aber er könnte Sie - bei Bedarf - auch mal binnen weniger Stunden abrufen.
 
@dognose: Treibstoff ist ein materielles Gut, das verbraucht wird. Traffic hat diese Begrenzung nicht, es ist ein immaterielles Gut. Ergo wieder ein schlechtes Beispiel, das nicht zum Thema passt.

50GB pro Monat? Hinter welchem Mond lebst Du denn bitte!? Eine Familie schafft heute locker ein Vielfaches im Monat! Dein Modell würde eine extreme Kostensteigerung zur Folge haben, für etwas was im Prinzip nichts kostet. Mit Deiner unglaublichen Haltung zu diesem Thema solltest Du echt zur Telekom gehen, die denken da genau so. Was soll es denn bringen, Leitungen, die zu mehr im Stande wären, die ganze Zeit nicht zu beanspruchen, weil jeder gedrosselt ist?

Begrenzungen des Internetzugangs, egal welcher Art, verhindern Innvation auf diesem Medium und dienen nur zum Abkassieren. Gut, dass Deine Meinung nicht von der Mehrheit der Konsumenten geteilt wird. Denn diese lehnen mit überwältigender Mehrheit diese Art des "Abkassierens" ab. Selbst die, die weniger nutzen.

Traffic kostet wirklich nichts! Wenn er "gerecht" abgerechnet würde, würde er 2-3€/TB kosten. Ist das was Du meinst?
 
@Yepyep: Wenn der Betreiber nicht in der Lage ist, eine tragfähige Mischkalkulation hinzubekommen, ist das nicht mein Problem.

Zudem machen die Provider, hier allen voran die Telekom, durchaus Gewinn, und das nicht zu knapp. Das Problem ist nur, dass es für die Konzerne wegen den Flatrates im Kerngeschäft kaum noch möglich ist, *steigende* Gewinne aufzuweisen. Mehr als eine Flatrate gleichzeitig lässt sich einem Haushalt leider kaum andrehen, weshalb man sich um andere Geldquellen umsieht.
 
@Niccolo Machiavelli: die Mischkalulation war bis zur Ära YT und Streamingdienste am Besten noch in 4K tragfähig. Zu DM Zeiten kam das MBit 8-9 DM, angenommen es ist einiges günstiger mittlerweile und gehen von 2Euro aus, käme meine 50Mbit 100 Euro, angeboten wird sie aber für 40 und dazu mehrfach vermietet. Nutze ich nun die 50 MBit voll aus und dies auch 12h am Tag geht die Rechnung nicht auf. Somit sollten sie für 50Mbit auch 120 Euro verlangen.
 
@Yepyep: Du hättest vielleicht recht, wenn das Mbit für den Provider genauso teuer wäre wie damals. Leider sind die Bandbreitenkosten pro MBit auch für den Provider inflationär günstiger geworden. Im Verhältnis wahrscheinlich noch viel günstiger als für uns.

Deiner Milchmädchenrechnung zufolge müsste eine 2-TB-SSD heute ebenfalls mehr als 20.000 Euro kosten. Schließlich kostete die gleiche Technologie 2007 rund 10 Euro pro GB.
 
@Niccolo Machiavelli: deswegen gehe ich von 2Euro aus, viel günstiger wird es nicht sein, wenn überhaupt bei 2Euro. Günstiger wurde nur der Traffic von Anbietern/Hostern, die Servertechnik wenn man Preis/Leistung rechnet und vor allem Plattenspeicher. Die Kosten für den Nutzer sind aber infaltionär gesunken. Die paar Poweruser von damals sind eben keine Größe gegen Lieschen Müller von heute, die soziale Netze mit Videoblogs zubombt oder ein geachteter Youtuber werden möchte. Früher waren Filesharer das Übel was aber durch geringen Upload und schnellem Download ausgeglichen wurde, heute sieht ein 4 Personenhaushalt Inet, bei uns Youtube, Netflix, Skygo, iTunes, auch Mediatheken und Livestreams. Die 50Mbit wird heute weitaus mehr ausgelastet als mit
Raubmordkopieren, was ja auch das Beispiel USA zeigt wo Stream 70% ausmacht. Was bedeutet, die ISP müssen ihr Konzept umdenken, ob sie dabei bei sich sparen, am Ausbau oder irgendwo Gebühren erheben, wird sich zeigen.

Du könntest natürlich auch eine Suchmaschine befragen, ich habe keine Probleme mit steigenden Preisen.
 
@Yepyep: Meine Fresse. Du glaubst tatsächlich, dass die noch einen lustiges Serverchen mit zwei, drei 100-Mbit-Kärtchen einsetzen? Ansonsten kann ich mir deinen Bullshit und diese komplett aus der Luft gegriffenen Rechnungen nicht erklären.

Hier kannst du nachlesen, was Traffic heute kostet:

http://www.golem.de/news/drosselung-die-maer-vom-teuren-traffic-oder-wie-viel-kostet-ein-gbyte-1305-99300.html

Laut diesen Daten kostet ein GB Daten den Provider an großen Tier-1-Knoten einen Betrag im "niedrigen einstelligen ct-Bereich". Wenn man dann eher hohe 5 ct und eine für den kompletten Monat voll ausgelastete 50 Mbit-Leitung (675 GB) annimmt, dann kommst du gerade so auf den Preis, den ein 50 MBit-Anschluss den Kunden kostet. Nur: Kaum einer hat 50 Mbit, fast alle deutlich weniger. Im Schnitt Deutschlandweit nur 8 Mbit. Die Anschlüsse kosten trotzdem gleich viel wie der 50-MBit-Anschluss. Und schon gar keiner nutzt die Leitung 24/7/30 im Monat voll aus.

Dazu kommt dein Netflix-Drama-Queen-Geheule: Netflix empfiehlt für 4k 25 Mbit/s, für Full HD 5 MBit/s. Und du glaubst tatsächlich, dass das einen 50-Mbit-Anschluss an den Rand der Wirtschaftlichkeit bringt? Weil manche 2 bis 3 h pro Tag bestenfalls 5 Mbit für Full-HD drüber laufen? Lass es meinetwegen 10 sein, wenn die Kinder auch noch einen Film sehen.

Du hast schlicht keine Ahnung. Aber weil du Finger zum Zählen an deiner Hand gefunden hast, glaubst du, nun irgendwas besonders schlaues rechnen zu können. Bitte lass es.
 
@Niccolo Machiavelli: man sollte Technik schon verstehen, Deine infantile Art zeigt aber Deinen Durchblick. Ich habe auch keine Ahnung wie ich Dir dieses Dilemma erklären kann aber wenn Du Sand für Deine Sandburg benötigst und Dir jemand sagt Du kannst soviel Sand haben wie Du willst aber darfst diesen nur mit einer Schaufel transportieren und diese Schaufel wird 10mal an andere Kinder zur gleichen Zeit für die Gleiche oder eine ähnliche Aufgabe weitervergeben, dann hast Du anschaulich auf Deinem Spielplatz dies Problem. Anders gesagt, Gigabyte ist relativ unwichtig da durch Durchsatz Leitung maximal definiert, siehe auch vorhergehenden Beitrag Poweruser Mischkalkulation.

Aber nochmal, lies doch bitte Deinen Link selbst und dabei auch alle 3 Seiten.
 
@Yepyep: Man sollte die Technik verstehen. So wie du, der "einfach mal von 2 Euro ausgeht" und dann locker flockig mit weiteren Annahmen kommt, die er sich aus den Fingern saugt?

Falls du auf die überlasteten Nodes der Telekom anspielst: Wenn die Telekom sich zu schade ist, sich aufm DE-CIX anständige Bandbreiten einzukaufen - die sind mit 2x 10 GBit/s an Bord, während jeder andere Anbieter ähnlicher Größe mehrere Terabit/s vorhält - hält sich mein Mitleid in Grenzen. An den Content-Anbietern und den Power-Usern liegt es jedenfalls nicht. Das geht soweit, dass die Telekom mittlerweile verklagt werden muss, um Verträge einzuhalten. Hier kannst du nachlesen, wie lächerlich wenig das kosten würde: https://www.de-cix.net/products-services/pricing/ Sorry, aber das liegt sogar in der finanziellen Reichweite reicher Haushalte, aber ein Milliardenunternehmen kann sich das offenbar nicht leisten.

Und die Art, wie ich mit dir umgehe, ist nur die angemessene Verfahrensweise für jemanden, der null Ahnung hat, aber trotzdem labert und dann auch noch belehren will.
 
@Niccolo Machiavelli: Du willst es also nicht verstehen oder kannst es einfach nicht. Die Traffikkosten sind untergeordnet, wie auch schon in Deinem Link beschrieben geht die schiere Masse am Traffik an die Leistungsgrenze der Technik und selbst Dein vielbeschworenes Volumen wird mittlerweile ducrh legale Dienste überschritten. Man rechnet sowieso nicht im Volumen sondern nach der Möglichkeit das Volumen zu übertragen, es ist also egal ob A mehr verbraucht als B, C und D zusammen, solange es eben die Leistungsfähigkeit des Netzes nicht übersteigt. Wenn Du mal Deine Wanne vollaufen lässt ist es egal, wenn aber alle in Deiner Umgebung in die Wanne wollen kann es zumindest in der Stadt zu Problemen kommen, nun können die Stadtwerke Baden verbieten, Haushalte mit einer Wanne zahlen mehr, die Wannenhersteller müssen einen extra Obelus errichten oder eben die Wasserpreise werden angepasst und dafür vielleicht sogar die Leitung ausgebaut. Viele Sachen basieren auf Mischkalkulationen, ob Dir es passt oder nicht, stellenweise gehören sie eben angepasst und dies meist zu höheren Preisen.

Keine Bange, ich nehme Dich auch nicht für voll, wenigstens kann ich so Zeit überbrücken.
 
@Yepyep: Und wenn die Netze an der Grenze der Leistungsfähigkeit liegen, warum werden sie dann nicht ausgebaut? Stattdessen versucht man doppelt abzukassieren, weil man festgestellt hat, dass die auf das Jahr 2010 ausgelegte Infrastruktur nicht mit den Anforderungen im Jahr 2015 zurecht kommt. *Hint*: So geht es vielen Branchen. Hier geht es nicht um die Grenzen der Technik, sondern um den Unwillen zu investieren und um das Melken bestehender Infrastruktur während anderswo Gigabitnetze realisiert werden.

Und Volumen und Traffic sind einerlei - pro Zeiteinheit kannst du bei einer bestimmten Bandbreite nämlich nur eine bestimme Datenmenge pro Zeit.

Und bei der Mischkalkulation sind wir bei normalen Haushalten lange schon hinaus. Ich habe es bereits einmal gesagt: Bundesweit liegen wir bei im Schnitt 8 MBit/s, die gleich viel wie 50 Mbit kosten kosten. Während der Provider bereits bei den kompletten Monat voll ausgelasteten 50 Mbit/s Gewinn rauszieht. Bei den Einleitungsgebühren geht es einzig und alleine um den Fakt, dass fast jeder Haushalt bereits eine Flatrate besitzt und die Provider deshalb kaum noch Umsätze steigern können. Was die Aktionäre leider wünschen.
 
@Niccolo Machiavelli: da gebe ich Dir wiederum recht. Es muss ausgebaut werden, ansonsten kommt Deutschland in eine generelle Schieflage die jetzt nur meist ländliche Gebiete betrifft. Da hat man sich damals beim privatisieren auf die Schultern geklopft und wurde wie meistens über den Tisch gezogen.

Volumen-Traffic habe ich oben schon geschrieben aber schön das Du mir zustimmst.

Wegen der Flatrate geht das Konstrukt nicht mehr auf, während früher kaum jemand die Flatrate voll ausgenutzt hat ist es heute eben problemlos möglich. Das Volumenkontigent ist nicht abhängig von einer einzelnen Leitung sondern zählt gesamt, auch hier verweise ich auf den von Dir geposteten Link auf Seite 3. ich kann Dir eine Gbitleitung für 350 Euro versprechen, wohlwissend das Du diese Leitung zur heutigen Zeit nicht ausreizen kannst, mit den 350 Euro kann ich aber selbst Auswüchse bei Dir deckeln. Selbst bei mehrfachen HD-Stream wirst Du 1Gbit nicht ausreizen können und Download dürfte Deine finanziellen Mittel für Speicher auch auf kurze Sicht übersteigen, ich kann also auch diese Leitung mehrfach vermieten.

Das die Vectortechnik genauso Blendwerk ist wie die tollen Downloadgeschwindigkeiten bei Kabelanbietern ist mir auch klar. Aber wie Du schon sagtest, Aktionäre wollen Gewinne, wenn auch stellenweise erst auf längere Sicht. Ich würde den Ausbau begrüßen aber bin auch erst nachdem Einbruch der "Volksaktie" eingestiegen.

So, danke für die Unterhaltung, ich muss ein paar Zimmer weiter.
 
@Niccolo Machiavelli: Nun ich kann ungefähr sagen was die Tkom 1 TB kostet nämlich ca 2 Euro, ich habe einen Server bei Leaseweb mit VolumenVertrag der kostet 110 Euro im Monat man gewährt mir ohne aufpreis 100 TB Traffic danach kostet mich jeder weitere Tb sofern ich ihn benötigen würde 3 Euro zusätzlich bei 1Gbit/s fullduplex also das Traffic so wahsinning teuer ist kann ich nicht bestätigen.
 
@Yepyep: Bullshit! Man rechnet NUR nach Traffic (Datenmenge) ab.

Davon abgesehen ist die Bandbreite auch technisch KEIN PROBLEM!! Denn zum einen liegt noch derart viel Dark Fiber im Boden, dass man damit noch lange auskommen wird, zum anderen kann man auf vorhandenen Glasfaserleitungen mit neuen Techniken immer höhere Geschwindigkeiten erzielen. Vernünftige Serverprovider haben im eigenen Netz 3 Terabit/s an Bandbreite ( https://www.ovh.com/us/about-us/network.xml ) und migrieren von 40Gbit zu 100Gbit/s für einzelne Leitungen. Traffic kostet Provider heute quasi NICHTS MEHR!
 
@Thunderbyte: sry, aber das ist Unsinn, zumindest in sofern wie Du eben die Menge transportieren musst. Unterhalte Dich einfach mit Kabelkunden die in einem Raum wohnen wo regelmässig in den Abendstunden die Bandbreite runter geht. Auch wenn dieses Phänomen bei DSL nicht in diesem Umfang auftritt, bleibt das Problem trotzdem bestehen. Aber Du kannst gemütlich die anderen Beiträge hier von mir durchlesen, es ist mühsam jeden einzeln aufzuklären.
 
@Yepyep: Ich rede ja auch von vernünftigen Anschlüssen. TV Kabel ist ein shared Medium mit zwar sehr hoher Bandbreite, aber dennoch mit limitierter Bandbreite. Wenn da die Provider hoffnungslos überbuchen, sind sie zur Rechenschaft zu ziehen, da sie ihren Job schlecht machen, nicht die Kunden durch Einschränkungen.

Da muss eben der Kabelbetreiber die Segmente kleiner machen, dann passts auch wieder mit dem Speed.

DSL ist kein shared Medium, daher tritt dieses Problem nicht auf.

Über kurz oder lang wird sowieso nur Glasfaser den Bandbreitenhunger stillen können. Schon heute ist er im Backbone nicht wegzudenken und hat noch viele Reserven.

Internetbandbreite / Traffic ist KEIN knappes Gut!

Ich habe mir Deine anderen Beiträge durchgelesen, viel sinnvolles ist dabei nicht rausgekommen.
 
@Thunderbyte: dann hast Du es immernoch nicht kapiert... Auch DSL hat unter dem Traffic zu leiden, was auch vollkommen logisch ist, schliesslich werden nicht unendlich Anschlüsse gebaut. Schon einmal sich mit dem Aufbau und Wirkungsweise des "Internet" beschäftigt oder langt es wenn man in einer Traumwelt lebt, wo alles kostenlos und im Überfluss vorhanden ist?
 
@Yepyep: Unendlich Anschlüsse gebaut? Hä? Was redest Du hier die ganze Zeit für einen Quatsch? Es gibt in der Regel eine (SEPARATE) Telefonleitung pro Wohneinheit, die zu einem DSLAM führt, von dort gehts in einen Konzentrator weiter, von dort ins Backbone des Providers. Der Teil, der zum Kunden führt ist nicht shared. Und ab dem DSLAM gehts sowieso mit Glasfaser weiter, insofern kann man hier mit der passenden Technik nahezu beliebig skalieren.

Von jemandem, der derartig haarsträubende Thesen zu Internet, Zugängen und Traffic aufstellt, brauch ich mich nicht fragen lassen, ob ich mich mit "Aufbau und Wirkungsweise" des Internet beschäftigt habe. Ich bin seit bald 20 Jahren im Internet, mein junger Padawan und kenne mich bestens aus, danke.

Es geht hier nicht um kostenlos. Natürlich kosten Internetzugänge und Infrastruktur Geld. Jedoch ist Traffic und Bandbreite keinesfalls ein derart "knappes Gut" wie Du meinst, sondern kostet tatsächlich um Größenordnungen weniger als Du denkst und kostet jedes Jahr rund 1/3 weniger für den Provider. Siehe hierzu z.B. den Jahres-Verlauf von http://drpeering.net/white-papers/Internet-Transit-Pricing-Historical-And-Projected.php .
 
@Thunderbyte: blablabla, seit gerade mal 20 Jahren. Schon einmal überlegt warum nicht SDSL Standart ist? Wenn es so einfach ist hätte ich dazumal nicht über 200DM für popliche 2Mbit bezahlen müssen. Und auch wenn das Gejammer der ISP übertrieben ist, es steckt Wahrheit drin. Und wenn Du Dir diese News durchliest, dann sollte selbst DIR der Zusammenhang zwischen Traffik/Nutzung damals und heute auffallen. Aber scheinbar beamst Du alles, ein 10Mbit Lan ist immernoch topaktuell, Engpässe kann es nicht geben weil es sie einfach nicht gibt. Es gibt Leitungen (die sind definiert) und es gibt Traffic der im vorraus bezahlt wird. Siehe Link von Niccolo/Golem. Wenn diese Rechnung nicht aufgeht und eben die mehrfach vermieteten Leitung im Dauerstress ist, ist es auch vollkommen logisch wenn ISP vom Streamer beteiligt werden möchte oder eben die Preise für den Kunden anhebt, bzw. es keine "Flatrate" ohne Aufpreis geben soll. Ähnlich zu mobilen Netzverkehr.
Aber ehrlich gesagt wird mir die Konversation mit Dir zu albern, vermutlich gerademal um die 40 und hier dümmlich fabulieren. Seit 20 Jahren..., ja auch ich kenne noch Textseiten ohne Geflacker, Foren die komplett uneigennützig betrieben wurden, die Geräusche des Modems auch irgendetwas beruhigendes hatten und mit der ersten Flashwerbung wurde es nervig und mit Google vollkommen absurd. Ja ich habe auch später noch den Navigator benutzt und Fossi trauer ich nach.
 
@iPeople: lies dir mal deren Blog durch, es ging vielmehr darum eine Konstante Bandbreite zu haben damit die Telkos damit klar kamen (wahrscheinlich USA). Wenn der Stream zu klein war wurde einfach Müll mitgesendet damit man auf die gewünschte Bandbreite kam.
Ist ja nicht so das Bandbreite noch nie Geld gekostet hätte oder das die bei Netflix doof sind und nicht das Wissen eines jeden Hobby Rippers haben ;)
 
@iPeople: ich sehe dein post als erster erfolg, dass die gehirnwäsche der provider funktioniert hat.
 
Die Beweisführung klingt so richtig typisch nach einem kalifornischen Unternehmen :D
 
Ach das machen die Jungs von YIFY nun, den Studios zeigen, wie man eine Film in 1.5 bis 2GB packt und dennoch mehr als DVD Qualität herüber bringt?
 
"bei gleichbleibender Qualität" ist falsch, da es sich um eine verlustbehaftete Kompression handelt. Somit leidet die Qualität immer. Nur rein subjektiv bleibt die Qualität gleich.
 
@F98: Das bezieht sich auf die Qualität der beiden Kompressions Algorythmen. Der neue hat bei geringerer benötigter Bandbreite dieselbe Qualität wie der bisherige Algorythmus. So die Aussage.
 
@F98: Wo steht, dass es verlustbehaftete Komprimierung ist?

Was Netflix da anwenden will nennt sich "dynamische Bitrate", ist sinnvoll und im Musik Bereich schon lange im Einsatz (Auch DivX kann das imho). Gewisse Szenen haben einfach keinen Bedarf für hohe Bitraten und können somit verlustFREI (gegenüber dem Status Quo) stärker komprimiert werden, wenn man die Bitrate reduziert.
 
@dognose: MPEG/X26x ist IMMER verlustbehaftet. Genauso wie MP3 und JPEG... je kleiner desto schlechtere Qualität. Durch neuere Codecs kann das gleiche Material kleiner werden (mpeg2(DVD) va x264 z.B.) ohne sichtbaren Qualitätsverlust. Komprimiert man aber weiter gibts es den durchaus. Oft an Nebel/Rauch und v.a. Farbverläufen zu beobachten.
 
@EinerVomPack: Das ist mir klar. Was ich sagen wollte: Gegenüber des Status Quo ist es nicht verlustbehaftet(er).

In so Fern ist die Aussage "bei gleichbleibender Qualität" vollkommen korrekt.
 
@EinerVomPack: Nein, H.264 unterstützt auch lossless-Kompression
 
@Overflow: Aber nur im High 4:4:4 Profil, was zumindest Stand-Alone-Player ziemlich sicher nicht beherrschen ... vermute ich mal.
 
@dognose: Egal ob h.264 oder h.265, es sind beides verlustbehaftete Verfahren.
 
@floerido: ...mit unterschiedlicher Effektivität und somit Bildqualität bei gleichen Dateigrößen.
 
@floerido: Nicht unbedingt, beide unterstützen theoretisch auch lossless-Kompression
 
@dognose: Wenn es Verlustfreie Kompression wäre könnte man das Mathematisch beweisen und man wäre nicht auf die Subjektive wahrnehmung der "Experten" angewiesen die durch eine Flasche Champagner hochmotieviert sind ihre Zeit dafür zu investieren den Fehler im rechten Bild zu suchen...

daher ist anzunehmen das es sich im verlustbehaftete Komprimierung handelt.
 
@F98: Nein, falsch, die qualität erhöt sich im schnitt, auch wenn die Bitrate vielleicht niedriger ist. Der Sinn von Variabler bitrate (hier gehts doch darum oder?) ist, dass in einem vordefiniertem Bereich der encoder entscheidet, welche Szenen mehr Bitrate brauchen und welche weniger. So kann man bei einfachen Szenen Bitrate einsparen und die qualität subjektiv auf gleichem Niveau lassen, während man die eingesparte Bitrate dafür wieder in aufwändigere Szenen stecken kann.

Während man standardmäßig vielleicht mit konstant 5000 kbit/s encodiert, wird bei ner variablen bitrate mit z.B. zwischen 2000 und 8000 kbit/s encodiert. Die Aufwändigen Szenen, die die Bitrate brauchen sind somit deutlich besser, während bei einfachen Bildern keine Bitrate verschwendet werden muss, die eh keiner erkennen würde. Ich meine, ein komplett schwarzes oder komplett weißes Bild mit 5000 kbits zu encodieren ist z.B. völliger Unsinn... Mit Qualitätsreduktion hat das überhaupt nichts zu tun, da die Algorithmen intelligent genug sind, die Bitrate so zu wählen, dass auch alle Details erfasst werden (ja, auch in den dunklen szenen).

Am besten nutzt man bei H.264 einfach den CFR Modus. Damit legt man die Qualität die man erreichen möchte fest und der Encoder entscheidet dann ganz automatisch, wie viel Bitrate er wann und wo braucht, um die Zielqualität zu erreichen. So erreicht man maximale Effizienz, also kleinere Dateien und ein besseres Bild. Idr. reicht CRF 17 für hohe Ansprüche völlig aus.
 
Die Bildqualität ist doch so schon am Abend nicht so gut wie über Tag.
Die sollen erstmal die Kapazitäten erhöhen.
Amazon Prime läuft hier den ganzen Tag mit bester Bildqualität.
 
@Yiruma: Das kann aber auch an deinem Anschluss liegen, da Abends die meisten on sind. Weniger Bandbreite -> Netflix schraubt runter. Nur eine Vermutung. e: Vllt ist Prime weniger empfindlich.
 
@treyy: Oder es liegt an den Feierabend-Bierchen :P
 
@treyy: Moin,
ich habe rund um die Uhr 200Mbit's.
Daran kann es also nicht liegen.
Es ist auch bekannt, dass Netflix am Abend in der Qualität einknickt.
Amazon Prime hingegen, hat auch Abend ein Sahnebild.
 
@Yiruma: Du hast 200MBit von wo? Peering-Agreements und CDN spielen da z.B. auch eine Rolle.
 
@Yiruma: natürlich ist die Qualität abends genau wie am Tag, hier laufen jeden Tag 2 streams in full HD und das knickt selten ein für paar Sekunden.
 
@neuernickzumflamen:
Das denkst Du wahrscheinlich.
Vielleicht siehst Du keinen Unterschied bei Deinem Equipment :)
 
@Yiruma: ich sehe den unterschied, jetzt gerade sogar, aber das ist wie gesagt immer nur kurz abends, KD Leitung.
 
Das liest sich aber seltsam...Actionszenen bekommen in Zukunft mehr Bitrate als z.B. Comics? Das ist doch bei jedem einigermaßen zeitgemäßen Codec seit jeher der Fall dass ein DVD-RIP von einem Comic deutlich kleiner ist als von einem hektischen Actionfilm, da haben die jetzt das Rad irgendwie nicht wirklich neu erfunden...
 
"My Little Pony in einer Auflösung von 1080p mit 1,5 Megabyte pro Sekunde auszuliefern.".. Stimmt das? Das wären ja 12 Mbit/s für einen Zeichentrick Film. Kommt mir viel zu viel vor. Sind hier vllt. 1,5 Mbit/s gemeint?
 
@nipper: die Stunde verbraucht netflix laut eigener Angaben 3-5 GB pro Stunde bei HD.
 
@nipper: war auch mein erster Gedanke. 8 GB für 90 Minuten Zeichentrick ist unrealistisch. 1 GB klingt richtiger.
 
Bin mal gespannt ob ältere Geräte das ganze dann noch decodieren können oder evtl. zu langsam sind.
 
@Toerti: Auch sehr alte MP3-Player können MP3s mit dem neuesten LAME-Codec dekodieren. Und auch die erheblich bessere Qualität gegenüber der Referenzimplementierung vom Frauenhofer-Institut ist mit alten Playern verfügbar.
 
Über ein Petabyte an Filmen/Serien? Wie haben sie denn das geschafft? Das kommt mir viel zu viel vor. Es sei denn, sie haben es in verlustfreier Studioqualität vorliegen, was ich aber kaum glaube. Bei den niedrigen Bitraten die sie haben und kein HD audio, dürfte kein Film mehr als 20GB haben (UHD Titel mal ausgenommen, aber sind ja eh nicht so viele). Denke der Durschnitt liegt da eher unter 10GB.
 
@Sledgehamma: Du weißt aber schon, dass Netflix nicht nur in Deutschland ein Angebot hat. Und das Angebot in anderen teilweise um ein vielfaches höher. Die verschiedenen Versionen der Filme und Tonspuren darfst du auch nicht vergessen.
 
@Pedro86: Okay, das mit größeren Angeboten in anderen Ländern habe ich vergessen. Tonspuren machen da aber nun wirklich nichts aus, da sie ja maximal DD mit 640kbit, ich glaube eher sogar nur 384kbit haben.
 
@Sledgehamma: Ich weiß nicht, wie Netflix das macht - aber prinzipiell könnten es auch verschiedene Bildspuren sein (eingebrannte Untertitel, anderer Vorspann u.ä.).
 
@Sledgehamma: Netflix hat von ALLEN Filmen und ALLEN Serien mehrere Versionen in verschiedenen Auflösungs- und Qualitätsstufen (ca 10! verschiedene in H264) vorliegen, zwischen denen manuell oder automatisch umgeschaltet werden kann. Die 1920er und 4K (in H265) Auflösungen sind dabei besonders platzintensiv.

Hinzu kommen von allem Content noch eine "Golden Master" (mindestens) Originalversion, die - wenn man sich an BR orientieren kann - gerne mal 45GB groß sein kann (womöglich größer?), die als Encodierquelle dient.
 
@Thunderbyte: Sicher, dass es nicht einfach live transkodiert wird? Selbst die 1080p Versionen werden kaum über 10Gbit haben bei der niedrigen Bitrate. Selbst UHD Material hat nicht mehr als 25mbit, also quasi so groß wie derzeit ein Film auf BD.

Hast du ne Quelle dafür, dass sie ein Master besitzen? Wie ich geschrieben haben, würde es dann ja eher hinkommen. Denn diese sind wirklich sehr groß. Wenn Verlustfrei dann sind das gerne mal 200 bis 300GB. In der Regel ist es aber so, dass z.B. Apple oder TV Sender beim Studio eine bestimmte Qualität nachfragen und diese dann geliefert bekommen.
 
@Sledgehamma: live transcodieren? Das wäre ganz schön teuer...
Rechenleistung ist viel teurer als Speicherplatz.

Ob es nun ein Master gibt, oder nicht, die verschiedenen Qualitäten liegen bei denen so aufm Server.
 
@Sledgehamma: Hast Du eine Ahnung, wie oft Filme und Serien angefragt und angesehen werden? Für jeden einzelnen Zuschauer hier eine Full HD Transcodierung hinzulegen würde selbst Amazons AWS in die Knie zwingen. 100%ig liegen die verschiedenen Versionen separat vor, sobald neuer Content in Netflix eingepflegt wird.

Außerdem heißt sogar die Überschrift "Netflix kodiert sein ganzes Archiv um", was ja wohl darauf hindeutet, dass das "offline" passiert.
 
@Sledgehamma: Ich wundere mich hingegen, dass es "nur" etwa 1 PB ist. Ich hätte wesentlich das Datenvolumen des Archives bei Netflix um einiges höher eingeschätzt!
 
Na hoffentlich kodieren die nicht um, sondern neu vom Master......
 
@DRMfan^^: Ich gehe mal davon aus dass Netflix durchaus einige Experten im Bereich Video- und Audio-(Trans)Codierung beschäftigt. Und das werden nicht nur Volltrottel sondern tatsächlich Experten sein...
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