Computer ersetzt Mensch: Studie zeigt, welche Jobs gefährdet sind

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat in einer Studie versucht zu ermitteln, welche Berufsgruppen von der zunehmenden Digitalisierung am meisten betroffen sind. Das Ergebnis: Der Mensch ist aktuell kaum vollständig durch Computer & ... mehr... Studie, Jobs, Arbeitsplätze, Digitalisierung, Berufsgruppen Bildquelle: IAB Studie, Jobs, Arbeitsplätze, Digitalisierung, Berufsgruppen Studie, Jobs, Arbeitsplätze, Digitalisierung, Berufsgruppen IAB

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Was nen Unfug. Jeder weis doch das eines Tages der Döner den Menschen ersetzen wird.
 
@FuckTheMods: du meinst der gerät oder?
 
@cs1005: https://www.youtube.com/watch?v=N4Tuj9JZheA
 
Dann kommt der demografische Wandel ja wie gerufen.
 
Computergesteuerte Maschinen, werden üblicherweise von denen gewartet,
kontrolliert und gesteuert, denen man diese Maschinen aufs Auge drückt.
Zusätzliche Arbeitsplätze entstehen da so gut wie keine.Denn diese
Maschinen werden ja auch unter der Prämisse hergestellt und verkauft,
das sie möglichst einfach zu bedienen, wartungsarm - und damit billig sind.
Zum erlernen der Bedienung wird maximal ein-zwei Tage Schulung akzeptiert.
und die Nachrücker, weden dann im laufenden Betrieb eingewiesen.
Da ist alles heute schon so...aber scheinbar bei diesen "Forschern"
geistig noch nicht angekommen.

Zusammengefasst:
Die Arbeitsplätze werden sich natürlich verändern(das ist schon immer so),
einige Tätigkeiten werden auch wegfallen, dafür andere entstehen.
Da ändert sich also nur das Anfordungsprofil, aber kaum die Menge
der Arbeitsplätze.Auf der Stecke bleiben nur die, die nicht mehr in das
veränderte Anforderungsprofil passen...und auch das war schon immer so.

Aber vermutlich sind diese sog. Forscher "gewerkschaftsnah"..und
dort postulierte man ja schon in den 70ern die Parole "Computer sind Jobkiller"
Und seit damals haben die Gewerkschaften ganz offenkundig nichts
dazugelernt.
 
@Selawi: Es gehen trotzdem Arbeitsplätze flöten, da man nicht für jede Maschine einen vollzeit controller braucht. Da können dann 3 1/2 Hanseln die ganze Werkhalle beaufsichtigen.

Wenn was zu Bruch geht müssen dann eh Ingenieure und Experten ran.
 
@Aerith:
So wie Selawi es schreibt. Die Anforderungsprofile ändern sich, aber kaum die Anzahl an Jobs.

Im Prinzip gilt es diese Entwicklung zu begrüßen, da diese bestimmte Arbeiten effizienter durchführt. Das erlaubt Menschen in anderen Bereichen Wertschöpfung zu betreiben die woher nicht rentable waren. Denn Irgendwo hin muss das Geld ausgegeben werden, welches durch Roboter erwirtschaftet wird. Und ich glaube wir sind noch sehr sehr weit davon entfernt bis Roboter mit Robotern Geld verdienen wollen ;)
 
@Andy2019: das Geld, welches durch Roboter erwirtschaftet wird, bekommen die Aktionäre. Irgendwelche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen werden die Firmen von alleine bestimmt nicht finanzieren.
 
@Link:

Nein Arbeitsbeschaffungsmaßen werden sicherlich nicht die Antwort darauf sein.
Machen wir doch ein kleineres Gedanken experiment. Unternehmer BossA Produziert Waren/Dienstleistung zu CostA und verkauft diese zum PriceA. Wobei sein Gewinn ProfitA = PriceA-CostA sein wird. Schafft er aus einem bestimmten Grund CostA zu senken (z.b. durch besserer Roboter/Computer ->geringere Personalkosten) können zwei Situationen auftreten PriceA wird gesenkt oder bleibt bestehen.
Situation 1) PriceA bleib bestehen (oder steigt) -> ProfitA steigt um DiffCostA
Situation 2) PriceA wird um DiffCostA kleiner -> Konsument spart DiffCostA

Beide Situationen verschieben also entweder DiffCostA in die Taschen von BossA oder in die Taschen des Konsumenten. Zwischen Situation 1 und 2 können auch unterschiedliche Abstufungen auftreten. Die Summe des Profits und der Ersparnis des Konsumenten wird aber immer gleich DiffCostA sein. D.h. die ersparten Ressource verschwinden nicht, sondern werden nur transferiert. Und Solange BossA und der Konsument die Menge DiffCostA anderweitig ausgeben wird (andere Produkte, Dienstleistungen oder oder) werden Jobs durch andere Jobs ersetzt werden.

Genau diese Entwicklung (meiner Meinung nach) ist dafür verantwortlich das der durchschnitt vor einigen Jahrhunderten hauptsächlich dafür gearbeitet hat um gerade mal zu überleben und heute im Schnitt deutlich mehr erwirtschaftet als er zum überleben eigentlich notwendig ist. Dadurch hört er ja aber nicht auf das Mehrerwirtschaftete für irgendetwas anderes auszugeben. Das war in der Vergangenheit so, das ist heute so, und ich sehe keinen Anzeichen das es in der Zukunft anders sein wird.
 
@Andy2019: in deinem Gedankenexperiment gehst du davon aus, dass die Herstellung der anderen Produkte (oder oder...) nicht ebenfalls mehr und mehr durch Roboter erledigt werden sollte. Sicherlich wird nicht alles auf ein Mal automatisiert, aber früher oder später schon.

Ich meine nehmen wir mal Smartphones als Beispiel (oder generell Elektronik), jetzt mal ehrlich, wenn ein Roboter es schafft, die Platine zu bestücken, warum sollten andere Roboter es nicht schaffen diese Platine zusammen mit anderen Komponenten in ein Gehäuse zu stecken, das ganze zu verpacken und in einen Container zu laden? Ich sehe da keinen Grund, wieso das nicht gehen sollte. Und die Millionen von Menschen, die aktuell diese Arbeit machen, wo sollen die dann arbeiten?

Gleiches auch z.B. in der Autoindustrie: die ganzen fertigen Teile zu einem Auto zusammen zu stecken/schrauben, da sehe ich nicht wirklich, wieso das nicht irgendwann vollständig durch Roboter gemacht werden sollte, da wird zig Tausend Mal das gleiche Bauteil an die gleiche Stelle geschraubt, dafür braucht man keinen Menschenhirn.

Ganz ehrlich: ich denke wenn es nicht möglich wäre in China & Co. so niedrige Löhne zu zahlen, wäre die Entwicklung schon sehr viel weiter, es hat sich bisher nur nicht gelohnt da viel Geld in die Forschung zu stecken.

Zu deinem letzten Absatz: richtig. Früher hat man 10 Leute mit Hammer un Meißel geschickt und die konnten von ihrer Arbeit kaum leben. Heute geht einer mit ner Hilti hin und kann davon ganz gut leben. Und in Zukunft geht die Hilti alleine hin. Maschinen wurden schon immer dafür gebaut, um die menschliche Arbeit zu vereinfachen, das Maximum ist erreicht, wenn der Mensch nichts mehr tun muss, so einfach ist das.
 
@Selawi: Ach, du Schlaumeier. Wenn Computer irgendwann kognitiv mindestens so leistungsfähig wie Menschen sind, welche Jobs sollen letztere noch erledigen? Vor allem, wenn man bedenkt, dass ein Mensch verdammt hohe Betriebskosten hat und gleichzeitig mehrere Stunden pro Tag ein Selbstwartung durchführt, vielleicht noch krank wird oder gar streikt.

Die Maschinen der industriellen Revolution konnten nur Muskelkraft ersetzen. Die Menschen strömten deswegen in die Dienstleistungsberufe, wo ein viel höherer Anteil an geistiger Arbeit besteht oder wurden einfach nur Dienstleister für die Maschine. Inklusive allem Elend und Lohndumping, das daraus erwuchs. Wo sollen die Menschen hinströmen, wenn Computer auch diese Aufgaben erledigen können? Sorry, da haben sich viel schlauerere Menschen als du - gewerkschaftsnah oder nicht - Gedanken gemacht. Und die kommen alle zu gleichen Schluss.
 
@Niccolo Machiavelli:

Jaja der Schlaumeier Selawi. Und selber alles genau wissen ;).

Ein Computer der kognitiv so Leistungsfähig ist wie der Mensch ist noch sehr sehr sehr sehr weit entfernt. So weit Entfernt das die Panikmache darum absolute realitätsfern ist. Auch wenn es deine genannten Experten sagen. Darüber kann ich nur lachen und schmunzeln.

Und selbst wenn wir die utopische Behauptung aufstellen das ein Computer kognitiv dem Menschen ebenbürtig sind, solltest du den Menschen biologisch nicht schlechter machen als er ist. Du wirfst mit irgendwelchen Halbwahrheiten um dich herum und definierst diese als Nachteile. Die Nachteile die du erwähnst, können auch vorteile sein. Selbswartung/Selbstregeneration sing Eigenschaften die aktuell kein Computer aufweisen kann. Die Anpassungsfähigkeit des Menschen ist enorm. Das Bedürfnis seine Existenz verbessern zu wollen bringt ihn immer wieder zu Hochleistungen und Ideen. Welche Motivation soll ein Computer haben sich weiterentwicklen zu wollen wenn er keine Bedürfnisse hat?

Ja die digitale Revolution wird den Arbeitsmarkt umkrempeln. Ja es werden viele Jobs so nicht mehr gebraucht. Aber so wie Selawi es schreibt gibt es nur eine Anpassungen des Arbeitsmarkt. Dabei wird es Gewinner geben sowie Verlierer. Auf diese Situation muss man sich einstellen.

Order mit welcher Rechtfertigung willst du behaupten das z.b. nicht du dich auf die Welt einstellen musst sonder die Welt auf dich?!?
 
@Andy2019: "Ein Computer der kognitiv so Leistungsfähig ist wie der Mensch ist noch sehr sehr sehr sehr weit entfernt. So weit Entfernt das die Panikmache darum absolute realitätsfern ist. Auch wenn es deine genannten Experten sagen. Darüber kann ich nur lachen und schmunzeln."

Wir hatten 60 Jahre lang ein exponentielles Wachstum an Rechenleistung. Es gibt keine Anzeichen, dass dieses exponentielle Wachstum in absehbarer Zeit enden wird. Ich hoffe, du weißt, was exponentielles Wachstum bedeutet. Ein Gehirn ist am Ende auch nichts weiter als ein neuronales Netzwerk, das sich im Vergleich zum Computer aber so gut wie gar nicht weiterentwickelt. Wie kommst du also zu jeglicher Grundlage entbehrenden Annahme, es würde noch "sehr, sehr sehr sehr weit entfernt" sein? Vor allem jetzt, wo die ersten Quanteneffekte in Computern genutzt werden, welche die Parallelisierung exorbitant verbessern werden? Gerade letzte Woche hat Google einen neuen Computer vorgestellt, der in bestimmten Teilgebieten Millionenfach schneller als jeder normale Prozessor ist. Zufällig ist dieses Teilgebiet die Hochparallelität. Genau dort, wo der normale Prozessor gegenüber dem Gehirn noch hinterherhinkt. Du kannst gerne schmunzeln und lachen. Liegt aber mehr am Dunning-Kruger-Effekt als an irgendwelchen gehaltvollen Argumenten oder gar Ahnung von der Materie.

"Und selbst wenn wir die utopische Behauptung aufstellen das ein Computer kognitiv dem Menschen ebenbürtig sind, solltest du den Menschen biologisch nicht schlechter machen als er ist."

Und warum sollte man einen Menschen noch beschäftigen, wenn es Maschinen gibt, die kognitiv wie mechanisch mindestens ebenbürtig sind? Maschinen ersetzen den "biologisch ach so überlegenen" Menschen schon jetzt in extrem vielen Bereichen. Solche Maschinen müssen sich auch nicht selbst warten. Es reicht, wenn sie selbst ihresgleichen bauen können. Aktuell geht das nicht, das ist korrekt. Aber so gut wie alles, was heute in der Produktion möglich ist, war vor Jahrzehnten noch unmöglich.

"Welche Motivation soll ein Computer haben sich weiterentwicklen zu wollen wenn er keine Bedürfnisse hat?"

Welche Motivation hat ein Computer heute, seine Aufgaben zu lösen? Doch nicht etwa Anweisungen von seinem Benutzer/Besitzer?

"Aber so wie Selawi es schreibt gibt es nur eine Anpassungen des Arbeitsmarkt. Dabei wird es Gewinner geben sowie Verlierer. Auf diese Situation muss man sich einstellen."

Erleuchte uns: Wie stellen wir uns darauf ein? Deine ganze Hoffnung basiert darauf, dass der Fall nicht eintritt. Was machst du, wenn du falsch liegt? Denn die Existenz des menschlichen Gehirns beweist, dass die Rechenleistung des menschlichen Gehirns mit einer endlichen Menge an Aufwand und Raum realisiert werden kann. Und wenn das künstliche Gehirn nur die genaue Kopie eines echten sein wird.

"Order mit welcher Rechtfertigung willst du behaupten das z.b. nicht du dich auf die Welt einstellen musst sonder die Welt auf dich?!?"

Wo behaupte ich das?
 
@Niccolo Machiavelli:

1)Bezüglich Rechenleistung
Kognitive Fähigkeiten ungleich Rechenleistung. Biologisch ist es noch absolute unklar was genau dafür verantwortlich ist das der Mensch ein Bewusstsein hat oder selber in der Lage ist sich seine Dasein in/und seiner Umgebung in Selbstreflexion bewusst zu sein. Ja die Computer werden immer schneller, dadurch werden sie aber nicht klüger! Auch der schnellste Computer macht genau das was der Programmiere ihm vorgibt zu tun!

2) Biologische Vorteile/Nachteile
Ich möchte mich gar nicht vertiefen. Ich wollte nur darauf hindeuten das deine Ansicht zu einsichtig ist. Das eine sowie das andere hat seine Vorteile und Nachteile. Was welchem überlegen ist vermag ich selber für mich kaum zu beantworten. Eindeutig ist dies aber alle male nicht!

3) Motivation des Computers
Das was du schreibst ist genau das worauf ich hinaus will. Der Computer hat keine Motivation. Er tut das wofür er gebaut/programmiert wurde. Und tata bauen und programmieren tut der Mensch. Also entweder ist der Computer ein Werkzeug des Menschen, wie ein Hammer oder eine Schere. Oder er ist ein kognitive ebenbürtiger Partner. Da in dieser Diskussion von der Grundannahme ausgegangen wird in der Computer kognitiv ebenbürtig ist, ist meine Frage was ihre Motivation wäre. Deine Antwort berücksichtigt diese Grundannahme nicht.

4) Anpassungsfähigkeit
Das ist nun mal eine Aufgabe die jeder für sich selber beantworten muss. Daher auch meine Aussage: Es wird Gewinner und Verlierer geben. Das Prozedere eine Arbeitsmarktumstellung ist nicht neu. Die menschliche Geschichte zeigt das nicht alle Berufsgruppen von Anbeginn der Zeit existiert haben. Die haben sich aus den neu enstehenden Bedingungen ergeben bzw. durchgesetzt. Sei es der Viezüchter, der Maurer, Wissenschaftler, Autor, Künstler, Musiker, Informatiker, Astronaut oder oder. Wer weis welche Berufsgruppen es gab die sich nie durchsetzen konnten, oder relative schnell wieder verschwanden. Die Welt untersteht einem stätigen Wandel im positiven und im negativen Sinne. Dementsprechend muss der Mensch immer lernen sich mit neuen Begebenheiten auseinander zu setzen. Es wird viele geben die das nicht schaffen. Die haben aber genau das selbe Problem wie der Jäger oder Schamane vor einige tausend Jahren. Also kein neues Problem was der Menschheit jetzt unerwartet ereilt.

5) Wer behauptet das.
Du kritisiert offenkundig diese Entwicklung, die lediglich eine Anpassung des Arbeitsmarktes mit sich sieht. Das scheinst du nicht zu wollen, aus welchen Gründen auch immer.
 
@Andy2019:

1) Nein, das ist ziemlich genau klar: Es sind die lernfähigen neuronalen Netze, die man heute noch nicht in dem Umfang eines Gehirnes hinbekommt, weil sie sich auf traditionellen Prozessoren nur simulieren und nicht implementieren lassen. Allerdings sind Computer heute ohne Weiteres in der Lage, einfache Dinge zu erlernen. So werden solche Netze beispielsweise dazu genutzt, die Laufweisen von Fossilien zu ermitteln. Der Computer bekommt ein Skelett und Muskel. Durch Versuch und Irrtum lernt er den ökonomischsten Laufstil. So wie das auch Menschen und Tiere machen. Gleiches kürzlich, wo ein Computer gezeigt wurde, der selbstständig das Erlernen von Computerspielen beherrschte.

2) Janeisklar. Ein Mensch hat viele biologische Vorteile zu einem Fließbandrobotor. Trotzdem reicht es auch, dass der Roboter genau das beherrscht, was er beherrscht. Guess what: Dem Arbeitgeber reicht es aus, dass du deinen Job innerhalb der vom Vertrag festgelegten Spezifikationen erledigst. Egal, welche biologischen Vorteile du sonst noch hast. Es geht in der Wirtschaft nur um die Wertschöpfung, und nicht darum, was für ein netter und hübscher Kerl du doch bist

3) In dem Fall baut der Mensch nur die ersten Computer/Roboter dieser Art. Dieser kann dann seinesgleichen bauen. Sobald er seinesgleichen auch noch verbessern kann, hast du eine technologische Singularität. Die Motivation dieser Maschinen ist es natürlich, den Besitzern einen möglichst großen materiellen Wohlstand zu bescheren. Da dazu langfristig keine Konsumenten und Arbeiter notwendig sind - er hat die dafür notwendige Arbeitskraft ja in Form von Maschinen - , braucht er auch nicht zwingend Geld, das selbiges nur einen Tauschgegenstand für materiellen Wohlstand darstellt.

4) Ja, wir werden uns anpassen müssen. Und zwar daran, dass in Zukunft Lohnarbeit extrem zurückgehen oder gar komplett verschwindet, da die Wertschöpfungskette fast vollständig automatisiert sein wird. Da kommt es halt darauf an, denjenigen, welchen die Maschinen gehören, irgendwie in die Tasche zu greifen. Ansonsten brennen die Straßen, da einem Großteil der Bevölkerung die Teilnahme am Wirtschaftskreislauf versagt bleibt. Das Ausweichen auf andere Berufe wird nicht möglich sein. Denn wo früher die Muskelkraft ersetzt wurde, wird innerhalb der nächsten 50 Jahre die menschliche Geisteskraft weitestgehend ersetzt sein. Wo dann noch die ominösen Jobs herkommen sollen, welche die dann rund 9-10 Mrd Menschen auf dem Planeten ausüben sollen, und wo sie gleichzeitig noch wertschöpfender als Maschinen sind, kann keine von euch sagen. Nur dass dass definitiv so sein wird. Da seit ihr euch sicher. Willst du jeder Maschine ein Duzend Ingenieure für Wartung und Betrieb zur Seite stellen? Weil bereit jetzt so viele für eine Hochschulausbildung talentiert genug sind?

5) Ich kritisiere nicht die Entwicklung, ich erwarte und erbete sie und es gibt keinen rationalen Grund für die Annahme, warum sie nicht eintreten sollte. Allerdings bin ich nicht so blauäuig, dass diejenigen, die ihre Gewinne jetzt schon lieber ihren Aktionäre als Angestellten auszahlen, in Zukunft anders handeln werden, wenn sie nicht mehr auf Menschen als Arbeitskräfte angewiesen sind.

Hier kannst du ein bisschen was lesen, damit du zumindest einen Hauch von Ahnung hast, worum es geht: http://www.heise.de/tp/artikel/46/46810/1.html
 
@Niccolo Machiavelli:

1) Also man weis also was ein Bewusstsein ist und dieser Zustande kommt? Da würde ich gerne mal wissenschaftliche Quellen hören. Ich wäre der Erste der diese Erkenntnis begrüßen würde :)
1b) Nein es gibt nicht einen Computer der selber lernen kann. Bestenfalls simuliert er Lernverhalten, aber richtiges erlernen ist das nicht. Der Computer arbeitet ein Programm ab, das was das Programm kann wird vom Programmierer definiert. Somit gibt er vor zu welcher Situation er welche Schlüsse ziehen soll. Auch ist es möglich dem Programm die Möglichkeit zu geben selber neue Situation zu definieren oder auch selber neue Schlüsse zu ziehen. Diese werden aber immer im Vordefinierten Rahmen es Programmierers sein. Dein Beispiel beschriebt ein Algorithmus der klaren vorgaben folgt und ein Ergebnis ermittelt. Das hat nichts mit Lernen zu tun.

2) Ja in der Wirtschaft geht es um Wertschöpfung. Und ja natürlich ist ein dafür optimierter Fließbandroboter dem Menschen am Fließband überlegen. Daher auch meine Aussage 'Arbeitsschritte werden effizienter'. Aber eine Wertschöpfung kann auch von einem Menschen ausgehen der einfach nur ein hübscher Kerl ist. Oh wait dass passiert ja heute schon....
Ich bezweifele ja garnicht das viele Computer viele Arbeiten ersetzen wird. Das wird er zweifelsfrei tuhen. Dies wird lediglich zu einem Umstrukturierung führen. Und wer weis vielleicht werden dann mehr Menschen, die einfach nur Hübsch sind, ihren Lebensstandard damit sichern können.

3) Also beschriebst du ein Werkzeug des Menschen. Und by the way... wenn das Ziel der Maschinen ist möglichst hohe Wertschöpfung zu produzieren (was es sein wird), wer soll den für diese Wertschöpfung zahlen, wenn alle anderen Arbeiten auch von Robotern erledigt wird? Daher ist deine Aussage, das Konsumenten nicht notwendig sind meiner Meinung nach Fehlerhaft. Wertschöpfung kann nur dadurch existieren, wenn es jemanden gibt der diese Wertschöpfung haben will (Konsument)

4) Das ist deine Meinung. Ich vertrete eine gänzlich andere. Als Argument nehme ich die Geschichte. Veränderungen gab es schon immer, durch technologischen Fortschritt gab es immer Arbeitsprozessoptimierungen. Sei es der Jäger der eine besseren Bogen hatte, der Weber mit seinem Webstuhl und etc. Aber siehe da der Mensch arbeitet nach wie vor, geschichtlich gesehen geht es im im Schnitt so gut wie nie zuvor. Was meiner Meinung nach auch vollkommen nachvollziehbar ist. Durch Effiziensteigerung muss nicht mehr das halbe Dorf jagen gehen. Müssen nicht mehr tausenden Kleider nähen um die Stadt zu versorgen und etc. Dadurch ergeben sich erst bestimmte Berufszweige die sie mit der Grundversorgung nicht mehr beschäftigen müssen (Künstler, Anwalt, Wissenschaftler, etc) Und nein es werden dann nicht alle Ingenieure, wie du behauptest, sonder werden dort Berufszweige erschließen wo eben neue entstehen. Forschung, Kultur, Sozialarbeit und co

5) 'nicht mehr auf Menschen als Arbeitskräfte angewiesen'. Panikmacherei ist das und nicht mehr. Wer soll den die so effizient produzierten Produkte kaufen wenn keiner Arbeitet und de facto Geld verdient? Der Roboter selber (der aber ja kein Geld verdient)?

PS.: Ja Selawi ist ein Schlaumeier und ich habe keine Ahnung. Du aber, der Panikmacher, weis ja so vieles besser. Mal so nebenbei, ich habe einige Zeit in Bereich der kognitiver Systeme gearbeitet/geforscht, Bewegungs-/Mappingalgorithmen und Bilderkennungsalgorithmen für Rettungsrobotern erarbeitet und geschrieben. Und eins kann ich dir sagen. Eine Ratte ist in kognitiven Fähigkeiten dem schnellsten und schlausten Computer der Welt meilenweit überlegen. Du scheinst kein blassen schimmer davon zu haben was dein Gehirn alles an an Informationsverarbeitung durchführt, und wie effizient er die richtigen Schlüsse daraus zieht. Einfachste kognitive Fähigkeiten wie z.b. die Farberkennung/Objekterkennung wird heute noch kein Algorithmus der Welt besser beurteilen können als der Mensch. Aber ja wir müssen soviel Angst haben das der Computer den Menschen bald überholt.....ich muss lachen
 
Interessantes Gespräch zum Thema: https://m.youtube.com/watch?v=ZI3h6SlaSbs
 
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