FBI plaudert über die Ausnutzung von Zero-Day-Lücken zur Überwachung

Die Leiterin einer Forschungs-Abteilung des FBI hat mit einem Interview eine Empörungslawine in Gang gesetzt: Amy Hess, tätig in dem Hauptquartier der US-Ermittlungsbehörde, hat in einer ersten offiziellen Stellungnahme dieser Art erklärt, dass das ... mehr... Polizei, Kriminalität, Fbi, Agent Bildquelle: FBI Polizei, Kriminalität, Fbi, Agent Polizei, Kriminalität, Fbi, Agent FBI

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Man kann doch nicht erwarten, dass Institutionen, die durch Steuergelder finanziert werden und somit eigentlich im Auftrag des Volkes arbeiten (ja ja ich weiß - die arbeiten eigentlich im Auftrag bestimmter Politiker oder schlimmer), das Volk auch schützen - vor allem nicht digital. Was für ein Beschiss. Gerade deswegen gehören Geheimdienste gänzlich abgeschafft - sie agieren wohl kaum stets im Interesse der Mehrheit und die Gesetze, die für den Rest gelten, gelten für die scheinbar eh nicht.
Kontrollieren kann man so etwas nicht, dulden sollte man so etwas nicht - ergo: abschaffen. Was anderes bleibt nicht. Wenn es ähnliche Nachrichtendienste geben sollte, sollten die soweit transparent sein, dass die entsprechenden Politiker sogar prüfen könnten welcher Mitarbeiter wann irgendeine Suche getätigt hat.
 
@divStar: Ebenso kann man nicht von einem Geheimdienst erwarten, daß er sich die Quellen selber abdreht.

Außerdem: Stichwort Steuer-CD.

ich stimme allerdings zu, daß es mit der Kontrolle von Geheimdiensten momentan a) mau aussieht und man dagegen etwas tun muß; jedenfalls dann, wenn wir nicht b) annehmen wollen: nämlich daß die Kontrolle schon da ist, aber aus anderen Interessen geleugnet wird.
 
hauptsache es hilft terroristen und kriminelle zu schnappen.
moment das tut es ja garnicht, aber vieleicht bald oder danach oder irgend wann mal.
erstmal verraten wir die lücke, die außer uns noch ne menge kriminelle ausnutzen nicht.
 
Welch eine Überraschung!
 
Die Praktiken der USA werden wenn man sich den Mantel von Freiheit und Demokratie umhängen will,
immer untragbarer.
Macht euch mal Gedanken wer in den USA tatsächlich die macht hat.
Ein Tip: Es ist sicher nicht dieser sogenannte Präsident oder der Kongress.
 
@Trabant: Dass die gute Frau jetzt öffentlich darüber redet, zeigt doch, dass sie das machen, weil sie es können. Ob sich das jetzt auf US-Geheimdienste bzw. das FBI eingrenzen lässt, wage ich zu bezweifeln. Sollten andere Staaten solcherlei Praktiken nicht anwenden, liegt das m. E. sehr wahrscheinlich ausschließlich an technischem Unvermögen, aber nicht daran, dass die "besser" sind als die USA. Und natürlich ist davon auszugehen, dass die wenigsten aus dem Nähkästchen plaudern werden, wie es in diesem Fall geschehen ist.
 
Leider ist beim FBI erstmal jeder verdächtig ...
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