Monopolkommission: Netzagentur agiert viel zu Telekom-freundlich

Die Monopolkommission sieht bei der Bundesnetzagentur aktuell einen Trend, die Zügel gegenüber der Deutschen Telekom wieder lockerer zu lassen und damit Probleme heraufzubeschwören. Infolgedessen forderte sie einen kompletten Ausstieg des Bundes ... mehr... Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet Bildquelle: secretlondon123 / Flickr Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet secretlondon123 / Flickr

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Ohne die Telekom würde absolut gar nichts voran gehen, die sollen alle mal ihren Mund halten solange sie selber nie was investieren bzw ausbauen. Peinlich.
 
@RubyDaCherry: Es geht was voran? Ich dachte Deutschland geht hinterher.
 
@daaaani: Irgendwer geht immer hinterher und nur weil auf dem Dorf immer noch welche über langsames DSL weinen, anstatt umzuziehen, heißt das nicht das Deutschland weit abgeschlagen ist. Da sind noch weit mehr als genug Länder hinter uns.
Vor allem spielen hier oft auch andere Firmen mit rein. Wäre zb TeleColumbus nicht so dreist und hätte sich bei meinem Vermieter eingekauft, hätte die Telekom die Häuser hier kostenlos ausgebaut. So hab ich nun Vectoring was durch die Straße führt, aber kann es nicht nutzen.

Damit will ich nur sagen, es liegt nicht unbedingt daran das die Telekom keinen bock hat...
Und das sich ein Dorf Ausbau nicht lohnt, dürfte jedem Klar sein.
 
@RubyDaCherry: genau ..damit man schnelles dsl bekommt soll man gefälligst umziehen .. selten solch einen käse gelesen.
 
@Balu2004: Ja genau, alternativ kann man auch heulen, bis man irgendwann weg stirbt und auf dem leeren Dorf Friedhof begraben wird. Da hat man dann mehr von gehabt...
Du könntest auch im Lotto gewinnen und den Ausbau der sich für keine Firma lohnen würde, selber übernehmen.
 
@RubyDaCherry: Lebensqualität oder schnelles Internet ... genau
 
@CvH: leider bedeutet schnelles internet nicht gleich gute qualität, siehe telekom und netzneutralität.
 
@RubyDaCherry: Echt traurig deine Kommentare.

Und Städter heulen dann rum, weil es ja so voll und laut ist in der Stadt und weil man keine Parkplätze findet und weil ein Hochhaus nach dem anderen gebaut werden muss..

Da könnte man ja auch sagen, wieso der Steuerzahler dauernd neue Parkplätze und Parkhäuser finanzieren soll. Sollen doch die Städter aufs Land ziehen, dann haben sie ein großes Grundstück und Parkplätze.

Und Dorf Ausbau würde sich genauso lohnen, wenn man sich vorstellt, dass jeder Haushalt bereits jahrelang 40 Euro pro Monat für DSL 16.000 zahlt, aber nur einen Bruchteil der Leistung erhalten hat.

Aber der Telekom sind halt die Auslandsgeschäfte wichtiger, als der deutsche Bürger. Aber schön das Geld einstecken und für den Ausbau darf der Steuerzahler ran.
 
@andi1983: Man muss ja nicht direkt nach Berlin Mitte ziehen ne...
 
@RubyDaCherry: "Da sind noch weit mehr als genug Länder hinter uns."

Das stimmt natürlich, aber sollte man sich nicht vielmehr an den besseren messen als an den schlechteren? ;)
 
@RubyDaCherry: Was hat das mit dem Land zu tun Oder dem Dorf? Irgendwie erfasst du die Problematik nicht. Und es geht auch nicht darum, dass es sich nicht lohnt. Es ist einfach so, dass es sich woanders eben mehr lohnt. Ich denke nicht, dass der geringe Glasfaserausbau nur um den mal als Beispiel zu nennen, von ca 1% zu anderen Ländern damit zu tun hat, dass Deutschland zu 99% Ländlich ist. Komischerweise wird dann die Verstädterung wiederum genauso als Grund für den Schlechten Ausbau als Argument gebracht.

Komischerweise sind es alle möglichen noch so komplexen Theorien nur nicht die einfachsten und offensichtlichsten. Ihr habt es vor der Nase und dennoch ignoriert ihr es und verteidigt es! Frage mich was ihr davon habt. Vektoring zeigt doch das Prinzip ganz deutlich, wie am einfachsten mehr Geld zu machen geht. Es lohnt sich halt mehr in kurzer Zeit als anderes nur darum geht es. Man kann es auch Tubokapitalismus nennen. Daran ist erstmal für sich genommen nix verwerflich, nur Ausreden dafür zu nennen schon!
 
@daaaani: Die erste Ausrede, die mir beim Kirschenrubbler aufgefallen ist, war die: das er sich nienicht, bestimmt nicht, absolut unmöglich und ganz sicher auf keinen Fall: irren kann, in und bei seiner Annahme.
 
@DerTigga: "Ruby" ungleich "Rub"...
 
@klein-m: verstehe. Nur er darf 'ne Annahme formulieren.
 
@DerTigga: Och, ist dein mal wieder unlustiger Witz nicht aufgegangen und nun musst du rumbocken?
 
@klein-m: Bitte nicht von dir auf andere schließen, das die auch so sind bzw. sein wollen.
 
@klein-m: Ich glaube der bockt auch ohne unlustigen Witz rum. Und wie ich sehe hat er sich noch immer nicht die Seite www.das-dass.de angesehen :D
 
@DerTigga: Lerne erstmal Englisch. Oder geh zum Optiker...
 
@thescrat: , ,
 
@klein-m: Ich treffe dich bestimmt beim Optiker, denn du blickst nicht durch.
Die Frage ist: Wieso darf ich denn, im Gegensatz zu ihm, nicht ebenfalls einfach mal etwas annehmen, nämlich: das ich genauso "absolut gar nichts" falsch gemacht habe, bei und mit meiner "Übersetzung" ?
Ich darf "nie" in sowas "investieren" bzw. es etwas "ausbauen", nur er darf auf diese Art bzw. mit solchen 100%ist das so Worten, was drauflos behaupten ?
Jetzt kapiert, das es garkein Witz war ?
 
@DaSpaggn: Es ging um "Kirschenrubbler" und das "Ruby" nichts mit "rubbeln" zu tun hat und du 0 lustig bist. Endlich geschnallt, 0-Experte?

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Edit.: Adressierung geändert
 
@klein-m: Was soll das dümmliche Geschwafel + Versuch zu foulen ? Weder hast du kapiert, das ich garnicht vor hatte, nennenswert lustig zu sein, noch das ich vorhatte / vorhabe, dir irgendwie gerecht zu werden. Nimms einfach hin, das deine Unterstellungen und Wunschträume, wie sehr berücksichtigenswert du seist, den falschen Adressaten erreichen sollten..auch wenn dir / deinem Ego genau das absehbar sehr schwer fallen wird.
 
@RubyDaCherry: hast recht, ohne die telekom würden wir heute nicht auf netzneutralität scheissen :D
 
@RubyDaCherry: Die Telekom ist der größte Bremser!
 
@Bengurion: Wen bremst denn die telekom? wo sind denn die anderen anbieter groß am ausbauen anstatt am schmarotzen?
 
@0711: Jahrelang sah sich die Telekom hier bei mir noch nicht mal in der Lage, mir DSL-Light zur Verfügung zu stellen. Ich hab dann ein paar Jahre eben dieses DSL-Light auf den Telekom-Leitungen von Accor genutzt.
Seit drei Jahren haben wir nun Inet über Kabel mit echten 100/6 Mbit (zu jeder Tageszeit).
Da bekommen wir doch tatsächlich vor einigen Wochen einen mit unserer Hausanschrift beschrifteten Prospekt der Telekom mit so einem "Drecks-Hybrid"-Angebot. Theoretisch (!!!) 32 Mbit ( LTE hier GAR KEIN EMPFANG und DSL vermutlich immer noch besagtes DSL-Light) Es würde mich wundern, wenn da mehr als 1 Mbit tatsächlich herauskäme. Und das Ganze für einen Preis, der DEUTLICH über meinem 100/6 Mbit-Anschluss liegt.

Also bitte, bleib mir weg mit diesen Telekomikern, mit denen ich zu früheren Zeiten Erlebnisse hatte, die ein ganzes Horrorbuch füllen könnten.

Und was ich derzeit im Unternehmen als Businesskunde der Telekom erlebe, spottet jeder Beschreibung. Das wird nichts mehr: Preise (sowas von) hui, Service pfui.
 
@Bengurion: Ist doch schön, wen hat die telekom jetzt gebremst bei dir was anzubieten?
 
@0711: Kannst oder willst Du mich nicht verstehen? Die Telekom bremst sich selbst, wenn sie es im Jahr des Herrn 2015 hier gerade mal schafft, 1Mbit zur Verfügung zu stellen, während ein anderer Anbieter echte 100 Mbit anbieten kann.
 
@Bengurion: Offenbar verstehst du das Problem der Telekom dabei nicht, angenommen sie würden vdsl oder ftth bei dir legen...was müsste die telekom machen? Das neu gebaute netz den Konkurrenten vermieten und die Kundschaft nimmt das auch dankend an, wird nicht bei der telekom kunde sondern bei der Konkurrenz. Die Telekom hat sich dahingegend schon oft genug geäussert dass sie durchaus (über die bisherigen bestrebungen hinaus, die trotz allem weit mehr tun als jeder konkurrent) ausbauen/neu bauen würden, wenn die neuen netze nicht reguliert werden...seitens des staates hört man aber lieber auf die wahren bremser (jene reseller) die dann ihre nicht konkurrenzfähigkeit beklagen und ruft gleichzeitig ambitionierte "jeder haushalt mit min 50mbit anzubinden" aus aber wer das machen soll sagt aus der Politik niemand.

Wenn ein anderer anbieter (der das netz selbstredend nicht vermieten muss) da eine Leitung reinlegt bzw eine vorhandene dir fürs Internet zur Verfügung stellt ist doch alles in Butter - hier ist es aber wie im Telefonnetz, gelegt wurde diese Leitung vom alternativanbieter in aller regel nicht...die Leitung lag schon und das ist das große Problem im deutschen netz, es gibt praktisch nur einen anbieter der ein neues netz baut...
 
@RubyDaCherry: Tja die Sache ist nicht so einfach. Diese komische Konstruktion Telekom + Netzagentur + Leitungsmieter, ist sicher weder ein reines Staatsunternehmen, freier Wettbewerb gibt es hier aber auch nicht, und dann gibt es eben noch die Unternehmen, die ohne die Telekom oder die Netzagentur auskommen. Die Frage bei der Telekom ist also, ob sie durch die Vermietung der Leitungen genug Geld für den Ausbau einnimmt. Dieses scheint aber ja offensichtlich nicht der Fall zu sein, der Anreiz zum weiteren Ausbau ist bei der Telekom also kaum vorhanden.
 
der brd gehören 30% der aktien, der rest ist verteilt. die telekom hat darum das grösste ausbaunetz weil die telekom aus dem staatsfinanzpool schöpfen kann. das heisst ohne staatliche unterstützung geht nicjts. das ist in jedem land, überall wo telecom,....com gehört zum teil dem staat.
 
@realGoliath: welchen staatsfinanzpool meinst du? Als eigner zahlst du nicht laufend ein sondern bekommst eher raus....was auch eher der Realität entspricht.
 
@0711: warum hat die Telekom das größte Netz? Weil die Telekom kein reines Privatunternehmen und zum teil Verstaatlicht ist. 1&1 und Konsorten haben schlichtweg den Finanziellen background nicht um ein eigenes Netz aufzubauen. Die Telekom wird ausnahmslos immer der größte Anbieter bleiben.
 
@realGoliath: Die Telekom hat das größte Netz, weil sie dieses geerbt hat. Durch den 30%-Anteil hat die Regierung natürlich eine Sperrminorität und kann Einfluss auf die Handlungen nehmen. Trotzdem ist es kein Staatsunternehmen und andere könnten mit dem Eingehen von Risiken den Platz an der Sonne erkämpfen. Man darf aber auch nicht vergessen, wenn die Telekom frei agieren würde, dann hätten andere wirklich keine Chance.
 
@realGoliath: solange die alternativen anbieter schlicht keine Ambitionen zeigen ein netz auszubauen, ja wird es so bleiben.

"Teil Verstaatlicht"? Der Bund hält einen großen Anteil aber dadurch kommt kein Geld rein sondern bürdet ihnen u.a. pflichten auf die andere anbieter gar nicht eingehen und auch nicht eingehen würden (z.B. versorgungspflicht).

Von dem abgesehen bewegen sich im deutschen Markt einige Schwergewichte wie telefonica oder vodafone (hier übrigens auch durch übernahmen ehemaliges staatsnetz im besitz) nur müssen die schon gar nicht solche Verpflichtungen eingehen, schon gar nicht dritte Anbieter "mit versorgen".

Warum sollte die Telekom auch überall glas legen wenn sie mit komplett eigen finanzierten netzen nicht machen können was sie wollen? selbst vdsl ist praktisch ein "neues" netz aber die Mitbewerber muss die telekom sowohl in ihren Gebäuden, in ihren verteilern wie auch auf ihren Leitungen "dulden".
Die Konkurrenz (allen voran 1&1) weiß schon wie man kosten kalkuliert und wartet lieber darauf dass die telekom ausbaut...warum sollte man auch ein eigenes netz unterhalten?

Was bremmst ist die Regulierung neuer netze, es hemmt Investitionen, es hemmt den ausbau.
 
@realGoliath: Die Telekom finanziert aber auch einen Teil der Pensionen ihrer ehemaligen Beamten. Genauso wie Post und Bahn. Nur deswegen hält der Bund auch noch Aktien.
Der Bund hat also ein Interesse daran dass seine ehemaligen Staatskonzerne möglichst viel und nachahltig Gewinn abwirft um so auch den Steuerzahler zu entlasten.

Wenn die Mitbewerber, die ja nur Leitungen mieten, besser dastehen wollen, dann müssen sie halt eine eigene Infrastruktur aufbauen. Dazu müssten sie aber investieren und das können sie nicht.

Würde der Bund die Netze betreiben und vermieten, gäbe es auch Probleme, wenn der Bund neue Technologien einführt und der eine oder andere Anbieter das nicht stemmen könnte und dann doch wieder der Steuerzahler für alles aufkommen müsste.
Da beschweren sich also jetzt die Mitbewerber weil ihr ominöses Geschäftsmodell nicht mehr funktioniert. Sollen sie doch LTE ausbauen.
 
Überall in Deutschland ? Dann wohl nur nicht bei mir *lach*
 
Bei mir auch nicht. EWE,- EWE TEL, EWE Strom, EWE Gas
 
wird auch zeit dass man diesen Unsinn langsam beendet
 
Ich wäre für ne andere Idee: Die technische Netz-Infrastruktur wieder in Hand des Bundes oder vielleicht einem einzelnen Unternehmen, das auch *nur* die Infrakstruktur bereitstellt, wartet und ausbaut.. und die Telekom wieder als reiner Provider... mal sehen, wie lange sich das Theater dann noch hält - und wie lange die Telekom.
 
@Slurp: Bravo, das scheint mir auch die einzige wirklich sinnvolle Lösung !!!
 
@Slurp: Der Bund ist u.a. dafür verantwortlich dass wir nicht bundesweit glas liegen haben, das Ausland lachte damals lauthals

Ich sehe auch keinen grund warum man es auf "die Infrastruktur" fokussieren sollte...neue netze gehören nicht reguliert, es muss Konkurrenz geben und kein "einheitsbrei" gesteuert von einem langsamen starren Verwaltungsapparat.
 
@Slurp: Genau so!. Bei den Energiebetreibern hat der Bund genau diesen Schritt vor Jahren bereits gemacht, weil er erkannt hat, dass es nur so geht. Der Unterschied zwischen beiden Infrastrukturnetzen ist tatsächlich die Beteiligung an Telekomaktien mit 30%. Verkaufen! Sofort!
 
@nixdagibts: Beispiel EnBW?
Das Land hält 46,75% der EnBW Aktien

Ist das Stromnetz denn wirklich in der Hand vom Bund? Das ist doch ein chaotischer Flickenteppich, zumindest war es das noch vor Jahren 2-3 jahren
 
es ist immer wieder lustig zu beobachten, wie die wettbewerber rumweinen, wenn sie bestimmte technologien nicht nutzen dürfen, obwohl sie nicht einen einzigen cent investieren....
die telekom ist der einzige anbieter in deutschland, der milliarden (!!) in die hand nimmt, um vectoring in die verteilerkästen zu bringen, soll dann aber für "nen appel und nen ei" die leitung an den wettbewerb vermieten, was dazu noch massive technische probleme mit sich bringt?
leute, mal im ernst - das kann jedes kind ausrechnen, dass das nicht funktioniert!
wo ist denn 1&1 mit ihrem super netz (welches überhaupt nicht existiert)? wieso bauen sie denn nicht selber aus, wenn das so einfach und kostengünstig von statten geht? aber hauptsache immer die magentas bashen! :)
lächerlich!
 
@dogsmack: 1und1 hat einen netzpartner und der nennt sich mediaways aka telefonica. die bauen sehr wohl aus.
 
Die Telekom ist so oder so der Provider der den ganzen Ausbau verhindert, obwohl Sie fleißig die TAL-Miete von den Fremdanbietern abkassiert. Weiterhin wenn sich ein Provider für einen Kabelverzweiger interessiert kann es sein, dass die Telekom dann mit allen Mitteln ausbaut, bevor der Fremdanbieter erst tätig werden kann. (Ist bei uns mit einem Kabelverzweiger passiert, die anderen waren für die Telekom nicht interessant gewesen, also wurde auch nicht seitens dieser ausgebaut).
Es weiteren tragen die Technologien wie Vectoring oder G.Fast nicht zum Ausbau der weißen Flecke bei, denn von dieser Technik profitieren nur die Kunden, die schon heute eine hohe Bandbreite haben.

Man sollte sich endlich mal vom Kupferkabel verabschieden und auf Glasfaser (FTTH & FTTB) setzen.
Außerdem sollte man hier mit den Gebieten anfangen, die wenig Bandbreite haben und nicht nur die Filetstücke herauspicken. Oder ganz einfach gesagt man nimmt die Gelder aus der Mobilfunkfrequenzauktion und nutzt diese um unattraktive Festnetzgebiete zu fördern. Aber leider geht das so ab: Die Provider ersteigern sich die Frequenzen mit irgendwelchen Auflagen und wollen dann trotzdem nicht ohne Förderung ausbauen.

Fakt ist jedenfalls mit dem jetzigen System werden wir im Breitbanddurchschnitt der Welt immer weiter nach hinten rücken, wenn es so weiter geht.
 
@basti2k: Wenn die Telekom die Konkurrenz behindert, dann kann die Konkurrenz doch auch selber ausbauen. Diese wollen doch auch selber nur die günstige Lösung.
Dann möchte der Deutsche seine Verbindung auch über Erdkabel bekommen, was die unattraktiven Regionen noch teurer zu erschließen macht. Auch die Eigentümer wollen doch einen billigen Anschluss und nicht selber für die Erschließung bezahlen, wenn es so günstig wäre, dann könnten sich doch ein Nachbarn für den eigenen Glasfaserausbau zusammenschließen.
 
@floerido: Ja das hatte bei uns ein Provider probiert, aber nachdem der Provider den Kundenstamm abgefragt hatte, lag 2 Tage später ein Tiefbauantrag der lukrativsten Gebiete vor. Und diese wurden dann innerhalb kürzester Zeit erschlossen und die anderen einfach vergessen.
Aber das beste kommt noch: Die Provider haben auch die Auflage bekommen, falls Sie einen Mobilfunkmasten mit Glasfaser angraben sollen die Provider alle auf dem Weg liegenden Kabelverzweiger mit VDSL ertüchtigen. Das Glasfaserkabel geht schon seit 3 Jahren direkt an den einem Kabelverzweiger vorbei, aber von VDSL ist auf diesen noch immer nichts zu sehen. Oh ich vergaß, auf dem Mobilfunkmast ist nur die Telekom drauf ;)
Hier sieht man genau wie die Provider sich z.B. an Auflagen halten, die sie Vertraglich eingegangen sind.
 
@floerido: Du hast völlig Recht. Es ist wirklich untragbar das die anderen Telkoanbieter nicht selber die Infrastruktur aufbauen. Die sollten sich mal ein Beispiel an den ganzen deutschen und holländischen Speditionen nehmen die für all ihre LKWs jeder für sich ein Strassennetz ausbaut. [kopfschüttel]
 
@Tatalus: Der Vergleich hinkt etwas. Die Speditionen werden kräftig zur Kasse gebeten um unsere Strassen zu nutzen. Egal woher der LKw kommt.
Gerechterweise müsste auch der Autofahrer zur Kasse gebeten werden.

Ausserdem ist bei der Telekommunikation das Problem von uns allen selber gemacht. Industrie, Wirtschaft und auch Menschen konzentrieren sich auf die Ballungsräume, oder dort wo es auch Verkehrsanbindungen gibt. Und dort wird dann auch kräftig investiert. Schuld sind wir doch alle selber - das Problem nennt sich Landflucht ist seit jahrzehnten zu beobachten....
 
@basti2k:
was für ein schönes unwissen mal wieder... du weißt schon, dass vectoring nur durch glasfaser möglich ist, oder (FTTC)?
wenn jemand in deutschland ausbaut, dann wir (ja, ich arbeite bei der telekom und bin zufälligerweise für den ausbau von dsl-leitungen zuständig)!
wir haben dieses jahr alleine bundesweit 17.000 MFG's aufgestellt, 10.000km Glasfaser (!!) verlegt - das ist eine Strecke von Berlin bis nach Rio de Janeiro, über 3.200 Techniker nur zu diesem Zweck täglich im Einsatz....

und nun nenne mir bitte einen einzigen weiteren anbieter in DE, der diese zahlen auch nur ansatzweise im traum erreicht!

viele Grüße,

ein telekomiker :)
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