HoloLens: Microsoft verlegt Entwicklung in die USA - 'andere Technologie'

Microsoft hat das Team rund um sein Augmented-Reality-Headset offenbar stark zusammengestrichen. Der in Israel ansässige Teil der Entwicklergruppe hinter dem im kommenden Jahr im Markt erwarteten Headset wurde jüngst stark reduziert, wobei die ... mehr... Windows Holographic, Windows 10 Holographic, Microsoft HoloLense, Holographic, HoloLense Bildquelle: Microsoft Windows Holographic, Windows 10 Holographic, Microsoft HoloLense, Holographic, HoloLense Windows Holographic, Windows 10 Holographic, Microsoft HoloLense, Holographic, HoloLense Microsoft

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Ich möchte ja nicht in so einem US-Unternehmen arbeiten. "Oh, wir machen jetzt was anderes, du bist dann raus. Tschüssi!"
 
@der_ingo: In den USA sieht es mit dem Kündigungsschutz eher schlecht aus bzw. er existiert nicht. Da kann man schon froh sein, wenn einem ein neuer Job im Unternehmen angeboten wird.
 
@XPGenie: Kenn ich von Deutschland auch nicht anders. Gewerkschafften (außer Verdi und IGM) tun für den normalen Arbeiter gar nichts. Eher im Gegenteil, die stimmen Kündigungen zu! Würde ich heute streiken (zB für mehr Lohn als 8,20 Euro), wäre ich morgen weg...
 
@DARK-THREAT: Du willst doch nicht wirklich behaupten, in Bezug auf Kuendigungsschutz waere Deutschland nicht anders als USA...?!?
 
@DARK-THREAT: Ja wahrscheinlich :D
Dafür sind Gewerkschaften da. Um den Kündigungen zuzustimmen und an dem Ast zu sägen, auf dem sie sitzen :D nicht!
Die Arbeit der Gewerkschaften ist wichtig und richtig. Manchmal lassen sich aber Kündigungen nicht vermeiden um ein Unternehmen zu retten.
Übrigens, dich zu entlassen, weil du streikst ist gegen das Gesetz. Drin AG wird es nicht machen. Es sei denn du machst es eigenhändig ohne gewerkschaft :D:P
 
@DARK-THREAT: In Deutschland gibt es seit Anfang des Jahres einen Mindestloh von 8,50 Euro. Ausnahmen sind Schüler, Azubis und Langzeitarbeitslose. Damit haben Gewerkschaften erst einmal gar nichts zu tun. Es gibt ein paar wenige Branchenmindestlöhne, die übergangsweise bis Ende 2017 noch niedriger liegen dürfen. Tarifverträge handeln Gewerkschaften aus. Aber wenn die ganze Branche diesen niedrigen Mindestlohn hat, dann wirst Du vermutlich nirgendwo aktuell in der BRanche mehr bekommen. Ein Streikrecht hast Du übrigens überhaupt nicht, denn das wiederum haben nur Gewerkschaften. Du darfst Dich nur Streiks anschließen, die Gewerkschaften eingeleitet haben. Persönlich kannst Du nur Arbeit verweigern - und das ist ein Entlassungsgrund.
 
@der_ingo: ist hier in der Schweiz nicht anders. Dafür hat aber die Schweiz relativ wenig Arbeitslose und das, obwohl man hier länger arbeitet, weniger Urlaub hat und weniger Feiertage nutzen kann. Ich finde hingegen die Streikmentalität von uns deutschen nicht so wirklich prickelnd.
 
@b.marco: Besonders was Verdi abliefert ist bodenlos in Bezug auf Amazon. Die streiken immer dann, wenn man möglichst viel wirtschaftlichen Schaden anrichten kann.
 
@Seth6699: Sonst bringt ein Streik auch nichts ?
Was würde es Amazon jucken wenn die im sommerloch streiken. Da lachen die doch
 
@Seth6699: Stimmt! Zumal es bei den Streiks weder um Arbeitsbedingungen, noch um einen neuen Tarifvertrag geht. Amazon zahlt ja bekanntlich übertariflich gut. Sie wollen aber, dass die Mitarbeiter statt nach Logistik als eine andere Branche bewertet werden. Lustig ist, dass deutlich mehr Amazon-Mitarbeiter einen offenen Brief GEGEN Verdi unterschrieben haben als Mitarbeiter an den Streiks teilnehmen.
 
@b.marco: die Schweiz hat aber auch ein paar weniger Einwohner und hat mit dem Banken- und Versicherungssektor "noch" wirtschaftsstarke Unternehmen.

Ein Zusammenhang zwischen fehlendem Kündigungsschutz und hoher Beschäftigungsquote konnte zudem bislang auch nicht ansatzweise nachgewiesen werden und ist wohl wie die Befürchtungen um die Einführung des Mindestlohnes Schwarzmalerei.
 
@b.marco: die Schweiz hat weniger Feiertage? Ich finde im Netz die Info über 19 Tage. Mir wäre nicht bewusst, dass Deutschland mehr hat. Die nördlichen Bundesländer haben sogar deutlich weniger, weil man damals ja nur sehr einseitig Feiertage gestrichen hat.

In Sachen Streik sind die Deutschen übrigens eher harmlos. Schau nach Frankreich, da sieht das ganz anders aus...
 
@der_ingo: tja... in dem Fall lügt das Netz ^^
Du darfst die Feiertage nicht einfach zusammen zählen, da sie Kantonal unterschiedlich sind. 2016 werde ich hier 11 Feiertage haben. Ostersonntag und Pfingstsonntag sollte man nicht dazuzählen... In Bayern hatte ich früher 14.
 
@b.marco: Bayern hat m.W. 13, nur Augsburg hat 14 - da gibts einen städtischen Feiertag. Und wenn du 11 hast, hast du auch nicht weniger als eine große Anzahl der Leute in Deutschland.
 
@der_ingo: Wenn Du dafür ebenso schnell woanders wieder eingestellt wirst (weil Dein neuer Chef nämlich keine Angst vor langen Kündigungsfristen haben muss) kann man sich sogar als Arbeitnehmer deutlich verbessern. Aber stimmt, als Deutscher hat man eher die Vollkasko-Mentalität (da schließe ich mich ausdrücklich ein).
 
@rallef: klar, wenn man im Ernstfall dann alle paar Monate umzieht und nicht über längere Zeit vorweg plant, dann mag das klappen. Spätestens wenn man Familie, Haus oder schulpflichtige Kinder hat, sieht das irgendwie anders aus. Und das werden die Mehrzahl der Leute irgendwie mal haben.

Und ganz ehrlich: lange Kündigungsfristen gibts hier auch nicht für jeden, der grad frisch eingestellt wurde. Du musst schon 15 Jahre im Unternehmen sein, um sechs Monate gesetzliche Kündigungsfrist von Arbeitgeberseite zu haben. In den ersten Jahren sind es grad mal vier Wochen. Wer das noch kürzen will, dem sind die Menschen dahinter völlig egal.
 
@der_ingo: Allerdings liegt das an der mentalität. Ein "ich bleibe bei der Firma bei der ich gelernt habe bis zur rente" gibt es dort einfach nicht. Das will dort niemand, egal ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer.
 
@Bautz: das wollen hier heute auch lange nicht mehr alle Leute. Trotzdem plane ich meine berufliche Zukunft nicht in Wochen und ungerne in Monaten, sondern gerne in Jahren.
 
@der_ingo: Genau das ist der Unterschied ... ich möchte das auch nicht.
 
War wohl doch nur heißer Dampf, den MS da produziert hat.
 
@Jas0nK: Nein, den produzierst hier nur Du ;-)

HoloLens ist eines der bemerkenswertesten Produkte, die man aktuell finden kann. Und im Gegensatz zu einigen Mitbewerbern haben genügend Menschen das Ding schon auf dem Kopf gehabt und waren begeistert. Allein die Tatsache, dass es aktuell sehr viele Unternehmen gibt, die mal eben ne viertel Million auf den Tisch legen, nur um mal für eine begrenzte Zeit ein paar Konzepte auf HoloLens zu testen und ansatzweise umzusetzen, spricht Bände.
 
Springt eigentlich noch jemand auf den Zug auf? Seit Jahren haben wir von Oculus Rift gehört, es gibt's noch immer nicht. Und Microsoft macht jetzt das gleiche. Es wird Jahre dauern, bis das Gerät überhaupt erwerbbar sein wird. Mich persönlich interessiert's bis dahin absolut gar nicht.
 
@Lofi007: Wenns dich bis da hin überhaupt nicht interessiert, empfehle ich, keins Artikel darüber zu lesen und/oder zu kommentieren.
 
@Lofi007: es ist eine Komplett neue Ebene der "Ein- und Ausgabe". Das wird einfach dauern bis es sich Etabliert...

Genauso wenn ein Quantencomputer 2017 auf den Markt kommen würde: Es würde Software benötigen, Zusatzhardware,... erstmal Effektiv das "ersetzen" können was gegeben ist...

VR / AR ist jetzt der Anfang einer Ära... da wird sich von jetzt auf gleich nicht viel ändern. Auf lange Sicht aber irgendwie ALLES
 
@Lofi007: Man kann die Developer-Version in den USA ab Anfang 2016 erwerben. Vermutlich wird MS dieses Angebot in 2016 dann auf mehr Gebiete ausweiten. Vermutlich wird man ab 2017 dann tatsächlich HoloLens als Produkt kaufen können. Moment ist halt primär der Bereich der Unternehmenskunden im Fokus, da dort auch die Anwendungsbereiche vorhanden sind. Die meisten Privatleute wüssten wahrscheinlich eh nicht, was sie mit dem Ding machen sollen.
 
Schade, war eine geile Geschichte. Bleibt nur zu hoffen, dass die lediglich das Konzept der riesigen Brille einstampfen und auf eine neuere, kleinere Technologie wechseln.
 
@eshloraque: HoloLens als solches wird überhaupt nicht eingestampft. Dass sie die Entwicklung in die USA ziehen und vielleicht das ein oder andere an der Technologie ändern, liegt wahrscheinlich zum einen daran, dass MS mehr den Finger drauf haben will und zum anderen wahrscheinlich an den noch bestehenden Problemen bzgl. Laufzeit und Darstellung. Da muss sich ja noch was an der Technologie tun, wenn es massenkompatibel werden soll, denn momentan sind auch die Produktionskosten für ein solches Gerät VIEL zu hoch.

Aber das Konzept und auch die Art der Projektion ins Auge wird MS garantiert nicht fallen lassen, da es alles andere in den Schatten stellt. Vor allem bzgl. ermüdungsfreier Verwendung über Stunden hinweg.
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