Abschied vom Routerzwang durchgewinkt: Gesetz tritt 06/2016 in Kraft

Der Bundesrat hat in der zurückliegenden Woche anders als zunächst erwartet endlich einen Schlussstrich unter das Thema Routerzwang gesetzt: Die Länderkammer hat den im August gefassten Gesetzentwurf nun ohne weitere Verzögerungen durchgewinkt, so ... mehr... Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet Bildquelle: secretlondon123 / Flickr Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet secretlondon123 / Flickr

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E N D L I C H :-D
 
@Yps: Sowas gibts bei uns in Ö garnicht ;-) Wer kommt überhaupt auf so nen Schwachsinn???
 
@Zonediver: na klar ist das bei uns in Ö auch gang und gebe von A1, LIWEST und CO bekommst auch einen Zwangsrouter ins Haus gesetzt den du nicht ändern darfst bzw. nicht alle Einstellungen selbst vornehmen kannst damit die Provider immer Zugang zum Router behalten inkl Einstellungsrechte. Wir hinken hier D wiedermal hinter her weil bei uns ist das leider noch nicht durch :/
 
@Yps: Richtig! Ich zahl 5€ im Monat für die Telefon Komfort Option damit eine FritzBox haben darf und dabei besitze ich nicht mal ein Telefon -.-
 
@sk-m: Wie läuft das dann mit dem bestehendem Vertrag, kann man die Komfort-Option dann einfach Kündigen (Kündigungsfrist?), sich eine Fritz!Box anschaffen und sich dafür die Netzzugangsdaten mitteilen lassen? Btw. Bist du bei Kabel Deutschland oder Unitymedia ?
 
@RmS: Gute frage, ich glaub die Option hat eine Laufzeit von 12 Monaten. Danach sollte man sie Kündigen können und sich eine eigene Kaufen können. Die Daten sollte man dann vom Anbieter bekommen, wenn alles gut läuft. PS: Bin bei UM
 
Ich finde es gut, dass der "Routenzwang" angeschafft wurde. Ich mag es nicht, wenn ich zu einem bestimmten Weg gezwungen werde.
 
@Niccolo Machiavelli: Wird man doch fast überall gezwungen.
 
@Menschenhasser: Du hast wohl nicht verstanden, dass er auf den Tippfehler im Titel anspielt ^^
 
@FensterPinguin: Ah ok. Habe ich jetzt auch gesehen ;)
 
@Menschenhasser: Der Tippfehler wiederholt sich auch nochmal im ersten Absatz bzw. Teaser, das hat mich ein bisschen verwirrt muss ich zugeben.
 
@FensterPinguin: Das hab ich auch absolut nicht verstanden, danke für den Hinweiß
 
@Niccolo Machiavelli: Gut dass der Rutenzwang noch besteht. Wirkt in der Erziehung Wunder! ;D
 
@dodnet: Kommt doch in ein paar wenigen Wochen und somit sogar vor dem Gesetz die Zeit, wo üblicherweise ein gewisser Knecht den Router mit seiner Rute auf die richtige Route knechten könnte.. ? Könnte der nicht vorher nen Umweg, in die Büros gewisser Providerchefs, nehmen ? *fg
 
@Yps: Es war ja auch immer so, dass man irgend so einen Billigrouter gestellt bekam und wenn man dann z.B. etwas wie eine Fritzbox haben wollte, gab es die nur zu mietern. - Frechheit. Endlich ist dieser Schwachsinn vorbei.
 
@Niccolo Machiavelli: Zitat "Ich finde es gut, dass der "Routenzwang" ""angeschafft ""....

Ich weis so ein Rechtschreibfehler ist lustig aber aber bei dir liegt das "n" auch recht dicht neben dem "b" :-p (ich hoffe ich hab mich nirgends verschrieben :-p)

Ich habe hier auch nen eigenen Router von ASUS, die Geräte vom DSL Anbieter sind oftmals offen wie ein Scheunentor. Oft sind überflüssigerweise Dienste eingeschaltet, obwohl die zumeist nicht von den Besitzern gebraucht werden. Weiterhin werden oft Standardpasswörter verwendet und der Provider kann von Außen in die Geräte schauen. Inwieweit dann auch IP Adressen von Websites sichtbar sind welche ich zuletzt besucht habe entzieht sich meiner Kenntnis aber ich möchte nicht das mein Provider mein Sufverhalten bis in den Router hinein nachvollziehen kann. Jetzt muss der Gesetzgeber nur noch den Markt bei den Kabelmodem Teilen öffnen, dann müssen sich die Kabelnetzbetreiber eben auf einen Grundstandard für die Datenübertragung einigen und die Zugangsdaten der Anschlüsse herausrücken.
 
@X2-38000:
"(ich hoffe ich hab mich nirgends verschrieben :-p)" - Doch - hast Du: "Ich weis, so ein " - Ich kauf Dir noch ein "s"! ;)
 
@X2-3800: Dein Surfverhalten kann Dein Provider so oder so nachvollziehen, wenn du nicht über VPN o.ä. gehst... Dafür zumindest braucht er den Router nicht. Spannend ist viel eher die Frage, ob der Provider auch über seinen eigenen Router auf dein lokales Netzwerk Zugriff hat...
 
@Niccolo Machiavelli: ...schon korrigiert! Nadine liest wohl auch die Kommentare.
 
@Niccolo Machiavelli: Bis dann der Support bei Problemen den Fehler auf deinen Router schiebt und sie deshalb nicht mehr zuständig sind.
 
@Niccolo Machiavelli: Wenn ich es richtig verstanden habe ist mit diesem Gesetz der Routerzwang noch lange nicht weg. zB O2 (Alice) verrät dir immer noch nicht die VoIP-Zugangsdaten und schon muss deren Router genommen werden. Im Gesetz geht es nur um den Internetzugang und nicht um die Telefonie, daher alles nur heiße Luft.
 
@otzepo: Oh da hast du falsche Infos. Die Provider werden durch das neue Gesetz verpflichtet die vollständigen Zugangsdaten an den Kunden herauszugeben. :-)
 
@overload125: Stimmt die haben jetzt auch die Telekommunikationsdienste mit aufgenommen.

"[...]Notwendige Zugangsdaten und Informationen für den Anschluss
von Telekommunikationsendeinrichtungen und die Nutzung der Telekommunikationsdienste
haben sie dem Teilnehmer in Textform, unaufgefordert
und kostenfrei bei Vertragsschluss zur Verfügung zu stellen."
 
Es gibt sie also doch noch, die verbraucherfreundlichen Beschlüsse. Aber man soll den Tag nicht vor dem Abend loben... 6/16 sind noch so einige Monde, genug Zeit für die Lobby gegen das Gesetz vorzugehen. Das wird wohl so auch gewollt sein, sonst wäre das Gesetz 01/16 mit Übergangsfrist gekommen.
 
@Thermostat: Eigtl. ist 06/16 bereits erstaunlich kurzfristig. Ich hätte da frühestens mit Anfang oder Mitte 2017 gerechnet. Das ist ja bereits in einem halben Jahr. Es gibt ja immer irgendwelche Übergangsfristen etc.. Z.B. bei der EU-Regulierung zum Roaming zieht sich das ganze auch bis 2018 hin.
 
@mh0001: Manche scheinen illusorische Vorstellung über die Gesetzgebung in Deutschland zu haben. Der Gesetzesentwurf der Neandertaler-Partei auf Ausweisung aller Homo Sapiens wurde bis heute noch nicht abgestimmt.
 
@Thermostat: Nein! Gesetze, die bestehende Gesetze ändern und bisheriges Handeln ändern, müssen eine Übergangsfrist bieten. Wie lange diese ist, ist aber immer individuell. Die Provider müssen nicht nur sicher stellen, dass sie die Verträge ohne Geräte anbieten können, sie müssen auch die Möglichkeit schaffen, dass die "Einwahldaten" zur Verfügung gestellt werden können, sie müssen auch den technischen Kundendienst anpassen. Bisher sind hier meist ungelernte und nur kurz eingearbeitet Kräfte tätig, die sich mit 1-2 Geräten auskennen. Nun werden wieder Profis gebraucht, die mit allen gängigen Geräten klar kommen. Da hier der Support dann aber nicht mir kostenlos sein wird, müssen die Provider hier auch umplanen. Und zu guter letzt muss man auch den Geräteherstellern die Möglichkeit geben, passende Geräte anzubieten. Gerade im Bereich für Kabelkunden sieht das bisher eher schlecht aus.
Und dann sei zu bedenken, die Frist bestimmt der Bundestag und der war von Anfang an gegen die Lobby und für die Abschaffung. Auf der Seite der Lobby stand "nur" der Bundesrat und der hat bei der Frist gar nichts zu melden!
 
@Scaver: ziemlich naiv,das wirlich denkst du das sich der technische Support bei den ISPs nach dem Ende des Routerzwang ändern wird. Die sagen einfach bis zum TAE ist alles in Ordnung, alles was danach ist nicht unser Problem, wenn es nicht von uns ist wende dich an den Routerhersteller zugansdaten hast du ja, Supportende.
 
So und jetzt noch ein Gesetz das besagt das jeder ein recht auf einem Internetzugang hat.
 
@Menschenhasser: Wem wird denn das Recht versagt? Es bedarf kein Gesetz auf Recht auf Internet, sondern eine Festlegung der Grundversorgung. Wobei man mit dem Begriff schon wieder vorsichtig sein muss, das nicht wieder weitere Zwangsgebühren daraus entstehen.
 
@Thermostat: Jedem denn die Grundversorgung ist nur auf dem Telefonanschluss bezogen. Es gibt nämlich kein recht auf einem Internetfähigem Anschluss. Grundversorgung wäre schon der richtige weg.
 
@Menschenhasser: Freiwillige Grundversorgung. eine zweite GEZ ist nicht das Ziel.
 
@Thermostat: Nein so in etwa wie der Telefonanschluss. Hier gibt es auch keine zwangsgebühr. Warum sie auf das GEZ Modell kommen ist mir schleierhaft.
 
@Menschenhasser: Jep, wenn ich keinen Strom will, muss ich dafür nicht bezahlen. Aber wenn ich will, muss der lokale "Grundversorger" mir eben auch einen Vertrag anbieten.
 
@Menschenhasser: Und trotzdem bekommt jeder einen! Und doch, beim Telefon gibt es eine "Zwangsgebühr"... nennt sich da nur Grundgebühr, die ich sogar zahlen muss, wenn ich diesen gar nicht nutze.
 
@Scaver: Das hat aber trotzdem nichts mit dem Model der GEZ, jetzt Beitragsservice, zu schaffen denn die Gebühr für den Telefonanschluss dient der Instandhaltung und Wartung der Leitungen, das ist nämlich sinnvoll, außerdem musst du diese nicht zahlen wenn du kein Anschluss besitzt bei dem Thema Beitragsservice der ÖR musst du auch zahlen wenn du keine Empfangsgeräte besitzt.
 
@Menschenhasser: Hab ich auch gar nicht gesagt! Die Aussage mit dem GEZ kam von Themostat, nicht von mir. Bitte genauer lesen!
Dein Beispiel mit der Leitung... ich muss eine Leitung und TELEFONgrundgebühr zahlen, auch wenn ich kein Telefon nutze. Ich muss ihn aber mit abschließen, wenn ich einen Internetzugang will und der kostet noch mal separat.
Bei mir (Kabel) ist es sogar noch mal anders... DSL via Telefonleitung gibt es hier nicht wirklich (nicht mal 1 MBit und das seit 8 Jahren!). Damit ich hier Internet bekomme, muss ich ZUSÄTZLICH einen Kabel TV Anschlusss abschließen und bezahlen, einen Festnetzanschluss abschließen und bezahlen und dann noch den Internetanschlus. Und die anderen beiden muss ich auch dann zahlen, wenn ich sie nicht nutze, weil ich alles dies über das Internet nutze. Es gibt nur EINE Leitung und ich zahle 3x (der normale DLS Kunde 2x) die Instandhaltung und Co!

Zum Thema ÖR: Zum einen gibt es niemanden in DE, der keine Empfängsgeräte besitzt. Entweder man hat Telefon, Radio, Samrtphone, Tablet oder PC. Das sind alles Empfangsgeräte für die ÖR. Zudem haben diese einen gesetzlichen Grundversorgungsauftrag. Oder glaubst Du, wenn Krieg in DE ausbricht, berichten die privaten? Die Chefs und Verantwortlichen sind mit die ersten, die in so einem Fall das Land verlassen. Die ÖR müssen Berichterstattung und Co. aber sicherstellen, selbst wenn es unter Einsatz deren Lebens wäre!
 
@Scaver: und doch es gibt solche Menschen die keine Empfangsgeräte besitzen. Außerdem haben die ÖR das Internet zwangsvereinnahmt in dem sie auf einmal Sendungen u. andere Leistungen im Internet gestartet/ausgeweitet haben (Das ist ein sehr feiges verhalten um an neue Geldquellen zu kommen sie haben somit das freie Internet abgeschafft).

Das mit dem Telefongebühren haben sie also nicht verstanden. Solange sie keinen Anschluss dieser Art besitzen müssen sie gar nichts zahlen bei dem Beitragsservice sieht das anders aus.

Wenn Deutschland ein Krieg anzettelt glaube sie wohl nicht ernsthaft das die ÖR ausgeschlossen wird und diese unabhängig Berichtet (Wunschdenken)? Da wird das Militär hingeschickt und dafür gesorgt die eigene Propaganda zu senden.
 
@Scaver: Wieso musst du einen Kabel-TV-Anschluss abschließen und bezahlen? Gibt den Kabel-Internet-Anschluss auch ohne TV... Und den Festnetzanschluss musst du auch nicht dafür abschließen?!?
 
@Scaver: Ich habe Internet und keine Telefon-Grundgebühr. Nennt sich KabelDeutschland.
 
@RayStorm: Es gibt im Kabelbereich Anbieterkonstellationen bei denen es nicht möglich ist "Internet Only" zu buchen. Beispiel: Das Kabelnetz im meinem Wohnviertel gehört einem kleineren Anbieter. Dieser versorgt nur mit TV-Signalen, die Internet-Leitung über das gleiche Kabel wird von TeleColumbus angeboten. Ein Kunde der nur Internet haben wollte, würde somit ja nur an TC zahlen, da spielt der Leitungsbesitzer nicht mit, denn der will ja auch an diesem "Kabelnutzer" zurecht mitverdienen. Dumm nur das man damit auch gleich an zwei Anbieter gebunden ist.
 
@Menschenhasser: So betrachtet ist auch schon eine Grundversorgung für einen Internetanschluss vorhanden. Du meinst sicherlich einen Breitbandanschluss.
Hier sieht man das Problem man muss es dann schon richtig definieren. 56k? 1 Mbit? 5 Mbit? ...
 
Wenigstens etwas, der Routerzwang ist somit weg.
Was jetzt natürlich noch fehlt ist das freie Internet, aber die EU hat sich da ja quer gestellt.
 
Bekomme ich dann bei jedem Anbieter einen subventionierten Router meiner Wahl oder bekomme ich z.B. bei der Telekom einen Speedport für 30€ und eine Fritzbox für 200€?
 
@MOSkorpion: Du bekommst anschlussdaten und kannst diese in einem Gerät deiner Wahl eingeben.
 
@Thermostat: Hmm ich habe meine Zugangsdaten noch ich habe den Vertrag 2008 Abgeschloßen da gabs wohl noch keinen Router Zwang, aber gut das es wieder so ist.
 
@MOSkorpion: Die Anbieter werden weiter subventionierte Router anbieten. Wenn Du aber einen privat kaufst, wirst Du keinen Support bekommen und einige werden sich das Herausgeben der Zugnagsdaten fürstlich bezahlen lassen.
 
@iPeople: "...Wenn Du aber einen privat kaufst, wirst Du keinen Support bekommen..." Und genau hier fängt das Chaos an! Hinz und Kunz versauen sich ihre Router-Konfigurationen und der böse Provider ist wieder Schuld, obwohl der Endkunde sein EIGENES Gerät nicht im Griff hat. Ich würde eher den Weg vorziehen, dass die Provider 5 Geräte zur Auswahl anbieten müssen und schon hat der Kunde die Wahl.
 
@tommy1977: Und bei den vorgegebenen Routern kann man die Konfiguration nicht verhunzen oder wie?
 
@dodnet: Sicher kann man das...allerdings hat hier der Support die technische und rechtliche Möglichkeit, korrigierend einzugreifen.
 
@dodnet: Nein. Die angebotenen Router sind alle komplett dicht. Man kann nur WLAN für 2€/Monat einschalten. Alles andere obliegt den Anbieter. WLAN Kennwort trägt man online im Kundencenter ein / Sendet es an den Support und wird dann in den Router eingetragen. eine Änderung pro Jahr kostenlos. Das ist es was tommy1977 möchte.
 
@tommy1977: Und wo wäre bei deinem "Vorschlag" ein Unterschied zu heutigen Routerzwang? Was würde sich dann ändern? Wo wäre für mich als Endkunden der die Wahl haben will, der Vorteil bzw. der Unterschied?

Sorry, aber so wie ich dich verstehe, befürwortest du wohl den Routerzwang und bist gegen die freie Wahl?

Denn selbst ohne Routerzwang wird der normale Bürger wohl eher das (ich denke weiterhin) prominent beworbene Bundle (mit Router) nehmen, als sich darum selbst zu kümmern. Deswegen gehe ich stark davon aus, dass sich für den normalen DAU absolut nichts ändern wird, aber z.B. für mich endlich die Möglichkeit besteht, dieses überflüssige zusätzliche Modem (welches aber eh schon im BridgeModus betrieben wird, weil dahinter meine eigene FritzBox hängt) von KabelDeutschland los zu werden.

Weniger Geräte, weniger Stromfresser, weniger potentielle Sicherheitslücken, volle Kontrolle für mich.

Für mich als Technikfreak hat das alles nur Vorteile, während z.B. meine Eltern weiterhin bei ihrem Bundle bleiben können. Habe einfach nicht die Zeit und wegen eine "gewissen"örtlichen Trennung nicht die Möglichkeit, bei möglichen Problemen immer auszuhelfen.

Ok, mir ist schon bewusst, dass ich mir dann wohl eine neu FritzBox kaufen müsste, wenn ich in Zukunft auf das Modem verzichten will, aber das würde ich dann auch tun.
 
@seaman: Ich bin aus persönlichen Gründen auch gegen den Routerzwang, da ich als versierter Anwender meine Technik im Griff habe. Allerdings arbeite ich für einen Kabelanbieter und bekomme das Theater jeden Tag hautnah mit. Viele Kunden haben noch nicht mal ihren Fernseher im Griff und fluchen auf meinen Brötchengeber, obwohl der Verursacher der Probleme VOR der Glotze sitzt. Ein Router ist da noch heikler, da für viele nicht greifbar (aufgrund des fehlenden technischen Verständnisses). Ich sehe da auf die Support-Hotlines eine riesige Welle von unberechtigten Anrufen zurollen, da Endgerät=Kundeneigentum. Die Jungs und Mädels dort tun mir jetzt schon leid. Warten wir es einfach ab und hoffen das beste.
 
@tommy1977: Also so "schwarz malerisch" ;-) sehe ich das eigentlich nicht, aber ich arbeitet auch nicht bei irgendeinem Provider oder so.

Prinzipiell denke ich aber, das sich in Zukunft für den Kabelanbieter/Provider nichts ändern wird. Der normale Kunde wird sich auch weiterhin für das Bundle entscheiden, während aber der versierte Anwender die Wahl haben wird. Und ganz ehrlich, versierte Anwender wenden sich (wenn überhaupt) eh nur bei schwerwiegenden Problemen bzw. bei Problemen die zu 99% beim Provider liegen, an den entsprechenden Support.

Darüber hinaus denke ich (kenne aber die Gesetzestexte noch nicht), dass die Provider auch in Zukunft die Möglichkeit haben werden, ihre Bundle bevorzugt anzubieten. Derjenige der eigene Geräte nutzen will, muss dann eben an der richtigen Stelle ein entsprechendes Kästchen anhaken. ;-) Ich hätte gegen ein solches Vorgehen jedenfalls nichts einzuwenden.

Aber mal schauen, wie das alles letztlich umgesetzt wird. Ich bin gespannt und freue mich gleichzeitig darauf, in der Hoffnung bzw. Erwartung, dass ich bald ein Gerät weniger in meiner Bude haben werde bzw. die Möglichkeit dazu haben werden, ein Gerät auszusortieren.
 
@seaman: Sehr vernünftige Einstellung! Wenn jeder so denken würde, gäbe es keine Probleme.
 
@tommy1977: Das sehe ich genauso. Mit diesem Gesetz sollten Provider dazu gezwungen werden, mehrere Geräte in verschiedenen Preisklassen/Austattungen anbieten und Support leisten zu müssen.
 
@iPeople: Nein, da die Herausgabe der Daten eine gesetzliche Pflicht ist, dürfen sie dies nicht in Rechnung stellen! Es gibt zwar einige wenige Ausnahmen, aber grundsätzlich muss man die Kosten die entstehen, wenn man seine gesetzlichen Pflichten erfüllt, selber tragen! Was sich die Provider aber bezahlen lassen werden ist der Support. Die werden auch weiterhin Support bieten (da sind sie ja jetzt schon per Gesetz zu verpflichtet). Das ändert sich auch nicht, wenn man eigene Geräte nutzt. Allerdings muss der Provider hier keinen kostenlosen Support anbieten. Dies muss er nämlich nur dann, wenn Probleme, Störungen usw. in einem Bereich liegen, der der Verantwortung des Providers unterliegt und der Kunde keine Kontrolle hat... wie es bisher war. Künftig ist es umgekehrt und der Provider kann hier kräftig kassieren!
 
@Scaver: Welche Zugangsdaten? Zumindest beim Kabelanbieter ist das irrelevant, da die Geräte über die MAC-Adresse identifiziert werden. Eine weitere Rolle spielt in diesem Fall, dass jeder Kabelanbieter seine IP-Dienste auf anderen Frequenzen einspeist. Um hier eine Lösung zu finden, müssten alle Hersteller die aktuellen Frequenzlisten ALLER Kabelanbieter in der Firmware verfügbar machen. Das halte ich für nur schwer realisierbar. Bei allem, was über das TK-Netz läuft, ist das sicherlich unproblematisch.
 
@Scaver: Dann wäre ja dieses gesetz quasi ein Schuss in den Ofen, oder?
 
@MOSkorpion: Du hast zwei Möglichkeiten. Du nimmst ein Gerät das der Provider anbietet (das wird ja nicht verboten, nur der Zwang dazu wird verboten) oder Du nimmst ohne Gerät. Dann musst Du dir woanders(!) selber ein Gerät (oder mehrere) besorgen, anschließen und einrichten. Die Zugangsdaten muss dir der Provider in beiden Fällen zur Verfügung stellen.
 
@Scaver: Jetzt wäre nur noch zu klären wann auch die Kostenübernahme für das Mietgerät abgeschafft wird. Denn ich zahle ja zur Grundgebühr fürs DSL auch einen monatlichen Beitrag um den Router zu mieten. Wenn ich aber einen eigenen Router verwende, möchte ich diese Kostenbeteiligung auch nicht zahlen. Ich sehe das so ähnlich wie wen man einen Handyvertrag abschließt, da zahlt man ja schließlich auch deutlich weniger wenn man nur den Vertrag ohne Handy nimmt. Der Router ist natürlich deutlich günstiger als ein Handy aber 1 bis 2 € im Monat weniger dürften da schon anfallen.
 
Und wie wird das Gesetz jetzt genau ausgelegt? Was sind die Rechte und Pflichten des Providers? Was genau bedeutet freie Routerwahl für den Endkunden?

Kann der Kunde jetzt einen x-beliebigen Router kaufen und an die Dose hängen und der Provider muss Zugangsdaten rausrücken? Oder funktioniert das wie so oft bei Cable, dass das ganze weiterhin an die MAC-Adresse gekoppelt ist und der Kunde dann dem Provider die MAC-Addy seines Routers mitteilen muss, um überhaupt Zugang zu bekommen? Wer hat zukünftig Hohheit über die Router-Updates - weiterhin der Provider oder der Endkunde? Fragen über Fragen... wer kennt die Antworten? ^^
 
@Trashy: Das Gesetz sagt, dass der Netzabschlusspunkt die Anschlussdose in der Wand ist. Das bedeutet dass dort das Netz des Providers endet.
Faktisch darf er also nicht mehr darüber bestimmen, was nach diesem Punkt passiert, also nicht mehr die Geräte die da angeschlossen werden vorschreiben.
Das heißt der Provider darf zwar noch Endgeräte mit anbieten, aber muss auch die Option bieten, den Anschluss ohne Endgeräte zu buchen. Hier darf er die Kosten für die Endgeräte nicht berechnen, bzw. da wo sie genommen werden, darf er sie berechnen.
In beiden Fällen muss dir der Provider aber die Zugangsdaten zur Verfügung stellen, da Du jeder Zeit die Geräte wechseln darfst. Die muss er dir unaufgefordert, z.B. im Kundenportal oder per Post zur Verfügung stellen.
Sofern man Geräte vom Provider nutzt, bleibt auch seine (kostenlose) Support Pflicht für diese bestehen. Wenn man eigene Geräte nutzt, muss der Provider trotzdem Support anbieten, darf diesen aber in Rechnung stellen und das werden sie auch tun und zwar sehr teuer. Denn bisher haben die meisten eher Techniker gehabt, die nur angelernt waren und sich mit 1-2 Geräten aus kannten. Nun brauchen sie für die Vielfalt an Geräten ausgebildete oder studierte Techniker und die kosten das 2-3 fache! Entsprechend teuer wird der Support per Techniker für eigene genutzte Geräte dann.
 
Ich bin seit 10 Jahren bei der Telekom, da gab es in der Zeit nie einen Routerzwang. Das sollte auch mal betont werden, da Die ja sonst gerne als Böser Bube dargestellt wird.
 
@Butterbrot: Zu recht, Drosselkom
 
@Smoke-2-Joints: Welche tarife sind gedrosselt?
 
@iPeople: Die die sie dank des riesigen Protestes nicht durchsetzten konnten.
 
@Alexmitter: Also gibts doch gar keine ;)
 
@iPeople: Komm den sich ewig wiederholenden Kindern doch nicht immer mit Fakten. Das ertragen die nicht.
 
@iPeople: Irgendwie will die Telekom nicht verstehen das sie nur ihre blöde Leitung als Verbindung zwischen Internet und haus dient. Sie sind ein Furz in diesem System, mehr verdienen sie auch nicht. Sie sind ein Nichts, ein Niemand.
Und trotzdem lässt die Politik sie so viel entscheiden.
 
@Alexmitter: Ohne diesen Furz hättest Du aber kein Internet. Schön wenn das Internet super modern ist und Du auch nen super Rechner zu Hause hast... aber ohne die Leitung kommst Du trotzdem nicht ins Netz! Diese Leitung ist das A und O für die Nutzung des Internets!
 
@Scaver: Sehr witzig, ich nutze ein anderes Netz, ein Modernes netz, ein Netz das erwartbare Geschwindigkeiten schafft. Dazu ist es nicht das A und O des Internet, man kann es machen wie Unis es vormachen, ein eigenes Backbone betreiben. Kostet viel, bringt auch viel. Und man kann gleich noch selbst Internet Anbieter werden. Auch wenn es eher unrealistisch ist das selbst zu machen.
 
@Alexmitter: Selbst mit eigenen Backbone brauchst Du Leitungen, die dich mit dem Rest des Internets verbinden. Das ist nur per physischem Kabel möglich und diese gehören in 90% der Fälle der Telekom. Und du selber darfst keine Kabel verlegen und die Telekom darf dir Verbieten, dass Du dich an deren Kabeln dran hängst (Vertragsfreiheit).
Ohne die Leitung der Telekom wäre das Internet in DE nicht mehr existent. Denn selbst die Kabel, die anderen Providern gehören, führen nur bis zu gewissen Knotenpunkten... und ab da verlaufen wieder Leitungen der Telekom.
Auch bei den UNIs... die Leitungen auf dem Gelände gehören den Unis. Damit lässt sich aber nur ein Intranet realisieren. Der Anschluss mit dem Rest des Internets ist nur über Leitungen der Telekom möglich!
 
@Scaver: Ich glaube du hast das nicht verstanden.
Das Internet ist nicht Haus <-> Telekom(Das ist auch nur ein Intranet).
Es ist von Backbone(z.b. Kabeldeutschland) <-> Backbone(z.b. AT&T).
Und dieses netz betreibt NICHT die Telekom.

Ich Rede auch nicht von dem Intranet einer UNI.
Unis haben früher in der zeit des Entstehenden Internets als Backbone fungiert, man hat sich mit seinem Modem auf eine Nummer dieses Uni Backbones verbunden. Die Telekom hat nichts anders gemacht als ob man ein Telefonat führt.

Auch heute macht die Telekom nichts anders, nur das sie ihr eigenes Backbone betreiben, in den sich des Nutzers Modem einwählt.

Sie sind ein Furz, ein Furz der sich aufspielt als ob er der wahre Treiber des Internets währe.
 
@Alexmitter: Von dem Netz zwischen Backbone und Backbone betreibt die Telekom aber deutlich mehr als Kabeldeutschland oder irgend ein anderer Deutscher Anbieter. Da kannst dir sicher sein.
 
@Alexmitter: Na wenn Du ohne diese völlig unwichtige Leitung zwischen Deinem Router und dem "Internet" auskommst, ist das doch gut. Bist Du einer der Wenigen. Gratuliere.
 
@iPeople: Sie ist wichtig, sie ist nur nicht das Triebwerk des Internets wie die Telekom es gerne behauptet. Dafür brauche ich ja nicht ihre hochmodernen Kupferdrädchen, da gibt es auch bessere Möglichkeiten.
 
@iPeople: Och komm, stell dich doch nicht blöd.
 
@Butterbrot: Nicht ganz. Wenn man Entertain Kunde ist, werden einem die Geräte auch vorgeschrieben. Habe ich aktuell bei nem bekannten, der deswegen den scheiß wieder gekündigt hat, da die Geräte nur Schrott sind. Lediglich beim normalen Internetzugang hat man bei der Telekom die Möglichkeit, eigene Geräte zu nutzen.
 
@Butterbrot: Die Telekom versaut es dafür an anderer Stelle.
 
Die Kabel-TV Anbieter werden es schwer haben, bisher waren die Zugangsdaten und die gebuchte Geschwindigkeit im Router " eingekapselt", und wurden daher beim Login nicht überprüft. Das Identifizierungsmerkmal war ausschließlich der Router, eine Nutzername/Pin kontrolle gab es nicht, der Nutzer wurde ausschließlich durch die Geräte ID identifiziert.
 
@Butterbrot: Genau das wollte ich grade fragen. Ob nämlich ein Provider durch das kommende Gesetz wirklich drauf festgenagelt ist, sich nichtmehr drum drücken kann, die für den Betrieb eines in dem Sinne unerwünschten Routers benötigten Daten KOMPLETT (für händisches eingeben können durch den Kunden) herausrücken muss. Natürlich hoffe ich, das das nun so ist, aber die Befürchtung, das die mit aller Kraft versuchen werden, sich ein Schlupfloch zu suchen, wieso und das sie davon nicht tangiert sind / werden, ist ziemlich groß..
 
@Butterbrot: Ich habe ein Modem, und einen Router. Das Modem hat die zugangsdaten, der Router meldet sich nur noch im Modem an.

Jeder der sich hier für eine 2 in 1 lösung entscheiden hat hats halt falsch gemacht.
 
@Alexmitter: Richtig...Kabelmodem + FB 7390...super Kombi.
 
@tommy1977: Ich habe ein Motorola Kabelmodem und einen D-Link Router der aber leider immer wieder unter der Last meines Heimnetzwerks zusammenbricht
 
@Alexmitter: Ich habe bei meinem Glasfaser IP200 Anschluss auch ein Modem der Telekom vor dem Router, aber die Zugangsdaten gebe ich im Router ( eigene Fritzbox 7490 ) ein. Ich denke, die Kabelanbieter werden es alle mit vorgeschaltetem Modem machen in dem dann die Zugangsdaten in der Firmware stecken. In wie weit das dann wegen der doppelten Stromkosten Sinnvoll ist, sei mal dahingestellt.
 
@Butterbrot: Ach, Jemand wie ich der Drei Bildschirme, einen Zweitrechner und noch die beiden Server hat, da sind die beiden Dinger zu vernachlässigen.

Dazu sollte man nicht davon ausgehen das 2 Geräte unbedingt mehr benötigen wie ein 2 in 1 gerät, da die Komponenten von beiden ja auch in einem vorhanden sind.
 
@Alexmitter: Das Problem ist nur, dass bei bestimmten Tarifen z.B. bei Unitymedia nicht möglich ist. Bei Unitymedia als Horizon Kunde bekommt man EIN Gerät, das als Moden, LAN/WLAN Router, Reciever und HD Recorder dient. Man hat keine Möglichkeit, andere Geräte zu nutzen. Man kann maximal einen eigenen Router dahinter hängen, das bringt aber maximal was für WLAN, da das WLAN des Kombi Gerätes recht schwach ist. Mehr bringt das aber auch nicht, oft sogar Probleme. Ich freue mich, wenn ich das später in min. 3 Geräte splitten kann.
 
@Butterbrot: Selbst schuld, Scheisse by Design zahlt sich nie aus!
 
Super, jetzt fehlt nur noch die Abschaffung der Drosselung bestimmter diente (z. B. P2P, OCH bei Kabel Deutschland/Vodafone)
 
@terminated: Und die Ausnahmeregelung, dass T-Entertain-Dienste nicht in die Trafficmessung einbezogen wird - was ist zB mit AmazonTV? Läuft das unter der Drosselgrenze (muss demnächst bei der Drosselkom umstellen auf IP-Internet und bin genervt)...
 
@Schweini1: Bei Netflix, Amazon, Youtube und Co. greift die Drosselung zum Glück noch nicht. Das würde glaube ich Kabel Deutschland/Vodafone auch nicht überleben...
 
@terminated: Naa, ich meinte bei der TCOM - bei Kabel ist es "bekannt", was die drosseln. Und ich mag weder das eine, noch die Entertain-Ausnahme bei dem Magenta-Riesen. Wo will man da noch hin? M-Net bietet kein VDSL an, also ist man trotz Wahl und guter Anbindung der Depp und "ausgeliefert". Ein guter Schritt in die richtige Richtung, aber denen fällt jährlich neue scheisse ein...grrr
 
@Schweini1: Bei Kabel wird bei den genannten Diensten nichts gedrosselt! Auch nicht bei der Telekom. Wenn Du halt nen Datentarif hast und hast die aufgebraucht, wird halt alles gedrosselt... nur Entertain nicht. Hast Du nen Flat vertrag wird nichts gedrosselt (auch nicht, wenn es im Kleingedruckten steht!).
 
@Scaver: danke, hat mich ipeople schon darauf hingewiesen. Hatte das nur als geplant in Erinnerung und nicht weiter verfolgt.
 
@Schweini1: Erstens hat die Telekom die Drosselpläne verworfen, zweitens ist Entertain nicht Bestandteil des Internetzuganges. es läuft auf anderem Level (im Gegensatz zu Amazon-TV).
 
@iPeople: Das erste ist an mir wohl verbeigezogen (wäre super) und zweitens ist das genau was ich meinte... Bei ner 300GB Drossel hat man das mit A-TV &Co schnell erreicht und wird gedrosselt.
 
@Schweini1: Ja, offensichtlich.

Ja, weil Du dann mit A-TV den entsprechenden Traffic verbraucht hast, den es mit Entertain in dem Sinne gar nicht gibt, weil das auf einer anderen Ebene abläuft.
 
Für viele Nutzer ist das Augenwischerei. 1)Wie hoch sind die monatlich Kosten, wenn ich den Router, den es i.d.R. für 0€ gibt, nicht nutze? 2)Ist das jeweilige Login-Verfahren wirklich so standardisiert, wenn es denn überhaupt einen Standard gibt, das ich jeden Router anschließen kann? 3)Z.B. VDSL 50 + Festnetz VOIP, na wie viele Router gibt es denn da so überhaupt auf dem Consumer Markt? Z.B. Lancom, Cisco etc. würde ich jetzt nicht als Consumer Markt bezeichnen. Da fällt mir höchstens noch Draytek ein, aber da gibt es bei 2) und z.B. 1&1 Probleme.
Nein, insgesamt denke ich nicht, dass AVM, Speedport Zulieferer (Huawei, Arcadyan, AVM) u.A. jetzt das große Fürchten bekommen.
 
@Lastwebpage: Beispiel Kabel Deutschland: ohne deren Modem/Router kommst du gar nicht ins Netz. Und die sind noch so dreißt und wollen jeden Monat Geld fürs WLAN. Da musst du also zwei Geräte betreiben, allein schon um nicht jeden Monat auch noch Geld für das WLAN bezahlen zu müssen.
 
@terminated: Dreist find eich eher, einen solchen vertrag zu unterschreiben und anschließend zu jammern.
 
@iPeople: Äh, die Alternative ist ein DSL6000 Anschluss und da man beim Kabel den Anbieter nicht wählen kann....
 
@terminated: Du hast also für Dich den Kompromiss geschlossen, Dich dem Routerzwang zugunsten des Speed zu unterwerfen, so what.
 
@iPeople: Ah und deswegen darf ich mich über die gängige Praxis nicht mehr beschweren? Ich hab ja schließlich unterschrieben... Super Logik die du da an den Tag legst.
 
@terminated: Es hat was von Heucheln, ganz einfach. Du nutzt etwas, was Dir eigentlich gar nicht zusagt. Wo ist da die Logik?
 
@iPeople: Ich nutze etwas, weil die Alternativen noch schlechter sind. Trotzdem muss ich - obwohl ich etwas nutze - doch jetzt nicht verblendet und zu 100% mit der Leistung/den Bedingungen zufrieden sein.
 
@terminated: Musst Du nicht, aber Du jammerst über etwas, was Du in Kauf genommen hast.
 
@iPeople: Sorry, aber was ist denn das für eine dumme Argumentation deinerseits? Dir ist doch bekannt, dass man heute auf Internet angewiesen ist und mit DSL6000 nicht viel zu holen ist, oder?

Außerdem jammerst du hier wohl, während terminated nachvollziehbare und gute Argumente geliefert hat. Er hat damit jedenfalls vollkommen recht und wird von dir jetzt grundlos mit deiner seltsamen Logik angefeindet.
 
@iPeople: Wenn er eine Alternative hätte, könnte man Dir zustimmen, nur alzuoft gibt es aber keine. Du nimmst entweder schnelles Internet mit knebeln oder den rostigen Draht, mit dem Du gerade mal Emails verschicken, aber Videos etc. mal knicken kannst.
 
@bowflow: Es ging aber nicht um "alternativlos".
 
@iPeople: "Friss oder stirb", sagt dir das was?
 
@heidenf: Das war hier aber nicht die Auswahl, sondern friss viel, friss wenig oder stirb. Er hat sich für "friss viel" entschieden, mit gewissen Kompromissen.
 
@terminated: Nunja, die FB 6490 ist aber ordentlich für 5€ monatlich incl WLAN - besser als bei der TCom mit ihrem Speedport-Gedöns. Allerdings stimme ich da zu, die 6490 sollte frei käuflich sein und nutzbar...
 
@Schweini1: Und was stimmt nicht mit den Speedports? Die hab ich jetzt seit 6 Jahren durchgehend und genau ein Problem damit gehabt. Kostet mich 4€ im Monat und hab nen neuen wenn was passiert. Ja echt schlimm von der Telekom, diese Monster.
 
@terminated: Ja und genau das wird sich ändern. die müssen dir ab 06/2016 die Zugangsdaten zur Verfügung stellen, so dass Du auch mit selbst beschafften Geräten ins Internet kommst. wie die das möglich machen, ist deren Sache. Das Gesetz schreibt es ihnen vor! Und können sie ab dem 01.06.2016 das nicht bieten, prasseln Millionen Klagen auf die ein!
 
@Scaver: Bei den Kabel Anbietern gibt es gar keine Zugangsdaten...
 
@Stefan1200: Ja dann wohl schon.
 
@terminated: Kostenlosen Bridge Mode bei Vodafone Kabel aktivieren und einen eigenen Router am Kabel Modem anschließen (dank Bridge Mode bekommt der eigene Router sogar die externe IP direkt, sinnvoll für Port Forwarding, etc.). Ist doch ein klasse Konzept. Nutze ich seit Jahren und bin glücklich.
 
@Stefan1200: ja, das mache ich aktuell auch so aber eine "ein Gerät Lösung" wäre mir einfach lieber. Spart Strom, Platz und eine Fehlerquelle weniger :)
 
@Lastwebpage: zu 1) Die Geräte gibt es in der Regel NICHT für 0 €. In den meisten Fällen kosten sie monatlich um die 5 €. Bedenke, dass nicht die kleinen billig Provider das Maß der Dinge sind. Bei der Telekom, Unitymedia und den anderen Kabelanbietern muss man die Geräte bezahlen, bei Vodafone ist nur das billig Gerät für 0 €(und das bietet kaum Einstellungsmöglichkeiten). Das heißt wenn man die Geräte weiterhin mit bucht (freiwillig dürfen die ja weiter angeboten werden), werden sie auch berechnet. Ansonsten müssen die kosten abgezogen werden. Bei kleinen Providern wo es nichts kostet, wird sich nichts ändern. zu 2) Ja und Nein. Im Bereich ADSL, VDSL und Kabel ist es jeweils standardisiert, allerdings nutzen diese je einen anderen Standard. Aber das ist ja jetzt schon so. Man muss also beim Modem (Router mit Modem) Kauf darauf achten, was man kauft. Das ist jetzt so und wird so bleiben. zu 3) Hunderte! Du kannst da jedes VDSL Modem/Router nehmen. VOIP braucht keine extra Technik im Modem. Wichtiger ist die Frage, was für Telefone Du nutzt, denn da gibt es verschiedenen Möglichkeiten und dann braucht man entsprechende Router oder Adapter bzw. Zwischengeräte. Geräte gibt es jetzt schon hunderte mit tausenden Geräten die wir nutzen könnten. In anderen EU Ländern wie Belgien ist es ja schon so und wie gesagt, die Login Verfahren sind meist standardisiert. Im Bereich des "normalen" Zugangs über die Telefonleitung meist via PPPoE mit Kennung und Kennwort. Anpassungen z.B. für Geräte aus den USA und EU sind minimal und können von den Providern schnell gemacht werden. Beim Kabel Anschluss sieht das aktuell etwas anders aus, da sie nur mit einer einfachen Kennung arbeiten, aber da gibt es Geräte, aber noch nicht so viele.
 
@Scaver: 1) Ich weiß nicht wie es bei anderen ist, aber ich bezahle für die FritzBox 7390 bei 1&1 keine Monatsgebühr, oder es ist in der Grundgebühr enthalten. Es wird auf jeden Fall nicht auf der Rechnung separat aufgeführt 2)Ja, PPPoE... als ich noch DSL 16 + Festnetz hatte, habe ich mir einen DrayTek gekauft. Auf Umwegen konnte ich damals die Zugangsdaten so ermitteln und DSL und dieses VOIP Festnetz (wo man die Telefone an den Router ansteckt) lief sogar, fast... ich weiß jetzt nicht mehr genau welche Einstellung das war, aber das VOIP Vorrang hat, funktionierte über eine separate PPPoE Einstellung (ich meine zumindest das war PPPoE). Problem: Draytek hatte für den Router nur einen Benutzernamen/Passwort. Bei der 1&1 Fritzbox war der Benutzername für dieses VOIP ein anderer. DSL und Voip lief zwar, solange man keine Downloads gemacht hat und jemand anrief, dass war dann nicht so dolle. 3)Hunderte? Also viele dieser Komplett-Modemrouter finde ich immer noch nicht. Als ich VDSL bekam, war das Angebot sogar noch übersichtlicher.
 
Außer den Nerds interessiert das doch keinen. Der normale User schließt einen Vertrag ab, nimmt die Router und nutzt einfach, genießt bei problemen den Support des providers für den von ihm erhaltenen Router und gut ist.
 
@iPeople: du wirst mit sicherheit auch support für andere gerät bekommen, wie soll das auch anders laufen? die telekom gibt dir auch support, egal welchen router du benutzt.

ich hab aktuell das top modell der telekom und das sind 5€ im monat, die ich aus dem fenster werfen, weil er einfach unbenutzbar ist.

wenn man schon router anbietet, dann sollte man auch etwas qualität liefern und nicht sowas.

damals bei kabel deutschland war es übrigens nicht anders. nur war es da nicht das top modell, sondern das günstigste.
 
@Mezo: Die derzeitige Praxis ist leider so, dass die Hotline, sobald man anruft und denen sagen muss, dass mein keinen Router von denen hat, das Gespräch "freundlich" beenden. Habs selber durch mit Telekom und Versatel. Hatte Probleme mit dem Zugang und die sagten mir, für Fremdgeräte können sie keinen Support leisten.
 
@iPeople: Ja und? Was spricht dagegen? Aber es gibt auch Hunderttausende Kunden (die "Nerds" werden jeden Tag mehr!), die das eben nicht wollen. Sicher hätte die Regierung keinen Handlungsbedarf bei ner Handvoll unzufriedener Nerds gesehen. Da gehen monatlich tausende Beschwerden bei Verbraucherschützern zu dem Thema ein und klagen gab es auch schon dutzende, wo die Provider immer recht bekommen haben aber nur, weil es eben eine Gesetzeslücke gab. Jetzt wurde diese Lücke geschlossen und zum Glück im Sinne des Kunden!

Und auch mit eigenen Geräten wird man Support bekommen, den dann nur ggf. nicht kostenlos. Aber das weiß man dann ja, wenn man sich dafür entscheidet!
 
@Scaver: Es spricht nichts dagegen. Ich begrüße das Gesetz. Wie ich etwas weiter oben schrieb, sollte es noch viel weiter geführt und die Provider dazu gezwungen werden, mehrere Geräte in unterschiedlichen Ausstattungs- und Preisklassen anbieten zu müssen, damit der Kunde eine Wahl hat.

Nein, leider nicht. Provider geben keinen Support, sobald ein fremdgerät am Anschluss hängt, auch nicht gegen Bares. habs selber durch.
 
@iPeople: Oh man, hast du heute deinen Troll-Modus aktiviert?

Alle deine Kommentare zu diesem Thema sind einfach nur dumm bzw. im Sinn der Lobby, die für den Routerzwang ist und für welche Datenschutz sowie Sicherheitsupdates keine Rolle spielen.
 
@seaman: Und zeigst Du mir auch den von mir verfassten Kommentar mit der Aussage: "Pro Routerzwang"? Ich finde den nämlich nicht.
 
@iPeople: Also ich möchte mich auch als normaler User nicht abzocken lassen und was aufzwingen lassen. Besonders wenn ich ein neuen Vertrag abschließe, man mir den Router in Rechnung stellt und ich zuhause aber ein deutlich besseren hatte bzw noch habe den ich dann.. joa vergessen könnte. Vllt bin ich sogar ein Ökologisch orientierter Effizienter Mensch der sich ärgert das extra ein neuer Router produziert wird obwohl man noch einen hat. Das kapiert auch ein nicht Nerd.
 
@Driv3r: Mag ja alles sein, aber die mehrheit der Internetuser nimmt einfach den angebotenen Router und nutzen diesen.
 
Dann bin ich ja mal gespannt, ob O2 endlich die Telefoniezugangsdaten ´rausrückt
 
@JimmiBondi: Du weißt schon, dass es in dem Gesetz nur um die Zugangsdaten geht, die man zum Anschluss von eigenen Geräten benötigt? Welche Telefoniedaten sollte O2 denn da raus rücken?
 
@Scaver: Er meint wohl die VOIP-Zugangsdaten zum Telefonieren. Da die bei den meisten Provider fest im Router verschlüsselt gespeichert sind, kann man sie bisher nicht in eigenen Routern verwenden. Und die Accountdaten auch nicht direkt in reine IP-Telefone oder Smartphones zum Telefonieren eintragen und damit den Router umgehen.
 
Endlich, ich hätte es nur dieses Jahr schon gebrauchen können.
1&1 hat mir einen kleinen Router aufgezwungen und in Rechnung gestellt, obwohl ich von ihnen aus einem vorherigen Vertrag noch eine Fritz Box besitze, die sogar 1&1 gebrandet ist. Trotzdem ließ sich auch über den Telefonsupport von 1&1 kein Vertrag abschließen, bei dem nicht automatisch eine Fritz Box mitgeliefert und in Rechnung gestellt wurde. Zurück schicken und erstatten lassen war auch nicht drin.
 
@Astaroth-kun: Für mich ein Zeichen von Dummheit, das man einen solchen Vertrag eingeht.
 
@Butterbrot: Normalerweise stimme ich dir da sogar zu, allerdings war 1&1 auf Grund von Netzabdeckung trotzdem noch der einzige günstige Anbieter ohne Vertragslaufzeit, was in meinem Fall wichtig war. Daher blieb mir kaum eine andere Wahl.
 
@Astaroth-kun: Und? Ab dem 01.06.16 bist den dann doch los. Da bekommst Du dann das Recht, das Gerät zurück zu geben und dafür keine Gebühren mehr zahlen zu müssen. Schließlich gilt die Neuregelung dann auch für Bestandskunden und -verträge und nicht nur für Neukunden bzw. Neuverträge!
 
Muss das Gesetz nicht erst noch vom Bundespräsidenten geprüft und unterzeichnet werden, bevor es im Gesetzesblatt erscheint? Dann kann es noch später werden als 06/2016.
 
@TUFKAPL: Gauck unterschreibt vernünftige Gesetze idR innerhalb von 2-3 Wochen, da er diese nicht auf Verfassungsmäßigkeit prüfen muß.
 
@Butterbrot: Muss er nicht, macht er nicht, aber LÄSST er öfter mal machen. Aber das ist kein verfassungsrechtlich bedenkliches Gesetz, daher wird es wohl hier schnell gehen. Sprich im Laufe des Dezembers wird er es unterschreiben und die 6 Monatsfrist beginnt dann mit Ablauf des Monats, als ab dem 01.01.16.
 
Wusste gar nicht das es in Deutschland einen "Router-Zwang" gibt/gab... ist ja erschreckend steinzeitlich. So was kennen wir in USA Gottseidank nicht.
 
@stars&stripes: Nicht bei allen Anbietern, aber einigen (z.B. Kabelanbietern).
 
...und dann erklärt's gleich auch Sky, dass sie ihre schrottigen Zwangsreceiver verschrotten sollen...
 
@Zonediver:
erstens: receiver ungleich router
Zweitens: kannst doch sky auch ohne deren receiver bestellen. Habs grad geprüft.
 
lol Ich habe unter anderem wegen Routerzwang gekündigt und bereue es keine Sekunde
 
Sorry.....aber dass sich der Bundesrat überhaupt mit so etwas beschäftigt ist reine Zeit und Geldverschwendung!

Ist man ( zumindest bei DSL ) bei einem halbwegs vernünftigen anbieter ( wirklich vernünftige anbieter gibt's im moment nicht ), so hat man doch die freie Routerwahl. Bei Telekom, Vodafone, 1 & 1 isses vollkommen egal welchen Router man anschließt......selbst VoIP funktioniert!

Das sich unser Bundesrat Gedanken über so nen scheiss machen muss liegt einzig und alleine daran, dass die leute teilweise wegen ein paar euro im Monat zu irgendnem drecksladen wechseln der sich dann halt wirklich quer stellt und für einige Leistungsmerkmale mehr kohle sehen will.

ganz ehrlich? selbst schuld

in Sachen kabel Internet isses halt klar dass man zumindest ein modem vom anbieter bekommen muss zwecks geräteprovisionierung ( hat mit der Mac Adresse überhauptnix zu tun). aber auch dass ist kein Problem, selbst wenn man wegen telefonie ne Fritz box bekommt. Hängt man halt nen zweiten router dahinter.

Viel interessanter wäre es gewesen, wenn man sich drüber nen kopf gemacht hätte wirklich die anbieter zum herausgeben der telefoniezugangsdaten ( Serveradressen, Benutzernamen und Passwörter ) zu verpflichten. Die bekommt man nämlich generell nicht einfach so. Selbst bei der Telekom, die ja gerne mal zugangsdaten zusendet....oder das auch vergisst.....liegen diese Daten nicht einfach so vor, weil die VoIP authorisierung irgendwie über Anschlusskennung läuft.

Bei manchen Anbietern scheint man aber selbst auf nachfrage diese Infos nicht zu bekommen

Hätte 2 Vorteile mit sich gebracht wenn die anbieter diese Daten herausgeben müssten:

1. Der Kunde hätte VoIP in vollem Umfang gehabt....sprich auch von einem anderen Standort aus nutzen können; was ja eigentlich der einzige Vorteil eines VoIP Anschlusses ist ( Qualitativ ist VoIP nämlich weit hinter ISDN (Audio und Stabilität)).

2. müsste z.B. die Telekom wirkliches VoIP an Ihre Kunden verkaufen und nicht so nen halb zusammen gewürfelten Dreck den man auf den MArkt wirft um Kosten einzusparen

Lange Rede kurzer Sinn..... Unsere Politiker haben mal wieder ne Entscheidung getroffen, die in der schule mit THEMA VERFEHLT bewertet worden wäre!

Aber das kennen wir ja schon von unseren Politikern......Arbeiten kopieren und klauen....hauptsache es sieht so aus als würde man produktiv arbeiten
 
@andreas31HD:
sorry, aber kompletter stuss was du da von dir gibst.

1. der kunde erhält zukünftig VoIP in "vollem Umfang" (zumindest bei der Telekom) - dort ist in Zukunft eine "vagabundene" Nutzung möglich, sobald alles vollständig migriert ist und das PSTN-netz abgeschaltet ist. Leider ist so eine Umstellung von PSTN nicht von heute auf morgen möglich - in dieser größenordnung ist das Vorhaben einmalig auf der Welt!

2. wo ist denn die qualität gegenüber ISDN schlechter? im gegenteil, es wird sogar nachträglich ein "komfortrauschen" aufgespielt, da die gesprächspartner bei gesprächspausen denken, dass die verbindung unterbrochen ist.

davon ab, was hat dein post überhaupt mit dem thema zu tun?!^^

ich für meinen teil befürworte die entscheidung! :)
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