"Hello Barbie" gehackt: das Spielzeug als Überwachungsmarionette

Der Spielzeug-Konzern Mattel steht mit seiner in diesem Jahr in den Handel gekommenen Hello Barbie vor einem kleinen Datenskandal: Denn die Wlan-fähige Barbie, die mit Hilfe der Cloud alle Fragen ihres Besitzers beantwortet, wurde jetzt von einem ... mehr... Hacker, Hack, Mattel, Hello Barbie Bildquelle: Mattel Hacker, Hack, Mattel, Hello Barbie Hacker, Hack, Mattel, Hello Barbie Mattel

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Was das nicht klar?
Hier ist doch sicher nicht einer der damit nicht gerechnet hat, oder?
Wer sich so eine Seuche kauft, tickt doch nicht mehr ganz sauber.
 
@Trabant: Hey, das musst du mal Ken sagen...
 
@DioGenes: Der ist sicher auch nicht begeistert wenn jeder hören kann wie unbefriedigt Barbie ist, weil er keinen Pen*s hat... ;)
 
@moribund: Dafür hat sie doch ihr Traumhaus...
 
@DioGenes: ...und unzählige Hobbies und Jobs.
Ich frage mich was sie damit kompensieren will. ^^
 
@moribund: Ihre Magersucht
 
@Trabant: Aber mit Handy rumrennen und sich die Xbox ins Wohnzimmer stellen...
 
Tja, Schuster bleib bei deinen Leisten. Aber wie viele Eltern die einfach nur hipp und cool sein wollen, aber keine Ahnung von Netzsicherheit haben, kaufen das ihrem kleinen Engel. Oh ja, den Jungs ihre easy Tablets und den Mädels die Wlan Babys. Es sollte einen Medienkompetenz-Füherschein für Eltern geben. Das wird noch alles böse enden!
 
@Ice-Tee: Sehe ich genauso. Sind bestimmt die gleichen, die sich am liebsten heute noch einen Chip unter die Haut stechen lassen würden, damit sie ja noch leichter alle Möglichkeiten haben...
 
@Ice-Tee: Naja das kann man bei fast allen Embedded Systems, die ins Internet können sehen. Sei es die Automobilbrange (BMW - Connected Drive - Ferngesteuerte Türöffnung, Jeep Cherokee - Komplette Fernsteuerung des Fahrzeuges über den Parkassistenten), weiter über Infusionspumpen im Krankenhaus (Rootzugang und WLAN-Daten unverschlüsselt) bis hin zum Scharfschützengewehr TP750.

Alle diese Vorfälle zeigen deutlich, dass man sich im Punkto Netzwerksicherheit gar keinen Kopf gemacht hatten. Gefährlich ist dies, da diese Geräte mehrere Jahre verwendet werden und auch solange mit Updates versorgt werden. Wenn man sich Industrieanlagen ansieht, so ist die Technik da mehrere Jahrzehnte im Einsatz. Was passiert denn wenn wir Industrie 4.0 haben und in den Steuerkomponenten deines Kraftwerks sind Sicherheitslücken drin und den Anbieter dieses Moduls gibt es nicht mehr?
Oder autonomes fahren: Eigentlich verlassen sich solche Fahrzeuge nur auf Ihre eigenen Sensoren, aber man möchte das diese auch übers Internet vernetzt sind. Wie nachlässig die Hersteller sind, sieht man bei den Smartphones mit dem Betriebssystem Android. Wie viele Hersteller verwenden hier eine modifizierte Variante dieses Betriebssystems und fixen einfach die aufkommenden Sicherheitslücken bei Ihren Geräten nicht mehr?
 
Ich rücke ja selbst sehr viele meiner Daten freiwillig an Google und Co. raus und gehe allgemein auch sehr fahrlässig mit privaten Daten um. Aber diese Hello Barbie geht zu weit, das ist schlichtweg unheimlich... Das würde ich meinen Kindern (wenn ich welche hätte :P) niemals kaufen! Irgendwo muss schluss sein mit der Datensammelei, spätestens im Kinderzimmer.
 
@Cheeses: Ach die sollen sich nur früh genug dran gewöhnen, dann meckern die auch nicht wenn sie älter sind.

Ich sage ja immer, uns alte Säcke werden die größtenteils nicht mehr einfangen, aber die nachwachsende Generation ("Digital Natives") werden von klein an dran gewöhnt und kennen es nicht anders, so dass es für sie "normal" ist.
 
Es gibt echt verrückte Spielzeuge. Wer zur Hölle kommt auf eine cloud barbie! O_o
 
@cycloop: Ja Wahnsinn, ich hab auch schon davon gehört das manche ihren Kindern Tablets in die Hand drücken die nicht gesichert sind...
 
Mattel plant "Hello Barbie 2.0", die hat dann eine Camera im linken Auge eingebaut.
 
@JimmiBondi: Gibts sowas auch für Jungs als Terminator-Version? ^^
 
@Trashy: Bestimmt, da ist die Kamera dann in der Pump-Gun eingebaut und per Minimotor schwenkbar ? *fg
 
Ich warte ehrlich gesagt fast schon drauf, das irgend so nen Extrem-Partei Politikerknallkopp fordert, das man die "sicherheitshalber" gleich reihenweise aufkaufen und an Flüchtlingskinder verschenken sollte..
Irgend eine suspekte Argumentation bzw. scheinheilige Ausrede wird dem oder derjenigen doch sicher einfallen, wieso es bevorzugt die islamischen Kinder sein sollten, die sowas geschenkt kriegen ? :-p

Im Ernst....wer das in der News beschriebene nicht hat kommen sehen, der sollte mal nachschauen, ob nicht 2..3 blaue Hühneraugen hat, die zur sowieso vorhandenen Blauäugigkeit hinzuaddierbar sind.. *fg
 
Da hört man mal 10 Jahre nichts von Barbie, und schong ibts die WLAN-Puppe. Wer ensthaft noch glaubt, eine Cloud wäre sicher bzw. einem Festspeicher überlegen, der glaubt auch an den Osterhasen!
 
Jop, und die Überwachungsmarionette für Erwachsene (Win10 Cortana) mit dem direkten Draht zur NSA gibts für lau ;)
 
@Taggad: Das kannst du doch nicht sagen, sind doch nur schlaue Leute hier die Abhörbabies kritisieren - aber die Überwachungsgadgets die man selber nutzt sind was gaaanz anderes
 
Schon interessant wie hier eindeutig nur leute schreiben die weder Windows 10 noch einen Fernseher mit Sprachsteuerung und schon gar kein Smartphone besitzen. Schon klar, da is ja nen knopf dran "Möchten sie ausspioniert werden: Ja, Nein".

Google suche, Foren benutzen, Facebook etc.. Das wird alles getrackt.

Wer das mit dem Datenschutz wirklich ernst angehen will, darf kein Internet benutzen und ausschließlich in Bar bezahlen.

Alles andere ist doch nur fürs Gewissen.
 
@MOSkorpion: Gebe dir teilweise recht. Allerdings sehr schwarz-weiß gedacht.
1. Natürlich kann man Internet verwenden - mann muss nur damit umgehen können.
2. Windows 10 kannst du auch verwenden, du brauchst ja nicht alles aktivieren.
3. Für google, Facebook & Co gibts Alternativen.
4. Das Smartphone kann man auch mal ausschalten und man braucht ihm nicht alles anvertrauen
5. Und auch das Bezahlen hat wenig Nachteile, wenn man im Regelfall bar bezahlt.
 
@gettin: 1. Tolle Plattitüde
2. Die Barbie kann man auch deaktivieren
3. Soziale Netzwerke ohne Nutzer, ja, gibt es tonnenweise
4. Schonmal was von Caching gehört? Der Barbie braucht man auch nicht alles anvertrauen.
5. Auch die Ausnahme verrät Dinge über dich, zb wo du um die Uhrzeit warst
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