GVU-Jahresbericht gibt Eindruck eines Kampfes gegen Windmühlen

Der Jahresbericht der "Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen" (GVU) zeigt ziemlich klar, dass die Medienindustrie im Internet quasi einen Kampf gegen Windmühlen führt. Den Download- und Streaming-Portalen kommt man durch ... mehr... Filesharing, Keyboard, Share Bildquelle: Niklas Wikström / Flickr Filesharing, Keyboard, Share Filesharing, Keyboard, Share Niklas Wikström / Flickr

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Zum Umdenken über die allgemeine Akzeptanz der derzeitigen Auffassung des Urheberrechts und vor allem deren Praktiken zur Durchsetzung führt das aber leider immer noch nicht.
 
@zupipo: Wäre doch viel zu einfach im Bananenstaat Deutschland :)
 
"Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten."
(Albert Einstein)
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
(Derselbe)
 
"Diese Szene ist Teil der organisierten Cyber-Kriminalität, die zur Durchsetzung ihrer Profit-Interessen jetzt auch vor Gewaltanwendung nicht mehr zurückzuschrecken scheint", sagte der scheidende GVU-Geschäftsführer Matthias Leonardy.

Inwiefern Gewaltanwendung? Würde mich mal interessieren, was er damit genau meint.
 
@Skidrow: Ich bekomms nicht mehr genau zusammen wann und wo das war, aber es spielte in einem der Verfahren schonmal eine Rolle. Da sind sich Konkurrenten ähnlich untereinander ans Leder gegangen, wie man es sonst so aus dem Film von Dealer-Gruppen kennt.
 
@ckahle: War das nicht bei kinox.to?! Zumindest hatte die Anklage doch diesen Vorwurf damals gestellt bzgl. der beiden noch Flüchtigen ...
 
@Skidrow: bewaffnet ins Kino stürmen, alle anwesenden erschießen, und den Film auf Video aufnehmen... ;) noch nie davon gehört? wahrscheinlich weil es nie passiert ist...
 
Und das wundert die? Was will ich mit Musik, die ich nicht kopieren kann oder im Auto anhören kann? Was will ich mit Filmen, die ich nicht von der Blue Ray bekomme? Was will ich mit Spielen, die beim nächsten Update nicht mehr funktionieren? Und das geht alles nur nicht, weil die originalen Kopien einen so beschissenen Kopierschutz haben. Und die geklauten Sachen funktionieren wunderbar......
 
@shriker: Ist Teil des Geschäftsmodell.
 
@shriker: Oder noch schlimmer, wenn man ins Kino geht...
Ich war im James Bond Film und habe beschlossen, nie wieder ins Kino zu gehen:

Man zahlt für Karte 10 € - dafür kann man den Film genau ein mal sehen - bekommt aber zuvor 20 - 30 Minuten Werbung und Raubmordkopierpropaganda aufgedrängt.
Dann ist es im Saal entweder zu warm oder zu kalt. Von hinten krieg ich Tritte ins Kreuz, vor mir schaut einer dauernd ins Handy und blendet mich, von links raschelt und schmatzt es, rechts wird die ganze Zeit gelabert. Falls ich während des Films aufs Klo muss (oder noch schlimmer, einer neben mir...) ist es eine Katastrophe sich durchzuquetschen (für alle, nicht nur für mich).

Im Zweifel kauf ich lieber ne BluRay für etwas mehr € und kann den Film so oft sehen, wie ich will - dann will ich aber auch, dass die einwandfrei funktioniert und ich nicht drauf achten muss, dass meine Graka/Player, Kabel, Software, Monitor/TV DHCP können, ich vielleicht noch ne aktive Internetverbindung brauche, ich Werbung drauf hab, die sich nicht überspringen lässt, es eventuell wegen Kopierschutz auf älteren Geräten gar nicht geht und so weiter.

Inzwischen warte ich lieber, bis es den bei Amazon Prime, Netflix, Maxdome oder sonst wo gibt und schaus mir dann dort an, das ist immer noch die beste Alternative, wenn man ne brauchbare Internetverbindung hat. Auch wenn ich den Film dann nicht wirklich besitze.

Eigentlich ist es traurig, dass Stream hier für mich das Beste ist - wobei ich doch eigentlich lieber nen Datenträger hätte, den ich immer wieder ansehen kann, oder ggf. auch mal mit zu nem Kumpel nehmen kann.

Kann schon verstehen, warum so ein reges Interesse an Downloads besteht.
Und warum vermutlich 90 % der Downloader die Filme einfach gar nicht angucken würden, wenn es die da nicht gäbe.

Gäbe es zum Beispiel Filme zu nem vernünftigen Preis - sagen wir zwischen 5 und 15 € (jeh nach Film halt) zum Kaufen - dann als unverschlüsselte Datei zum Download oder als Datenträger, die man sich so oft man will ansehen und für sich kopieren kann, würden die Downloadportale vermutlich zwar nicht aussterben wohl aber starke Nutzereinbußen haben und man würde auch was dran verdienen.

Man spart sich die horrenden Entwicklungskoten für unwirksame Kopierschutze, die nur die legalen Nutzer nerven und hat am Ende zufriedene Nutzer, die sich nicht abwenden und zum Warez Portal rennen.
 
@pcfan: Ins Kino geh ich nur noch um etwas besonderes zu erleben. Das bietet mir nur noch das Cinemagnum. https://www.cinecitta.de/de/CINEMAGNUM-3D-Kino-501.html
 
@pcfan: BD kaufen -> via makeMKV rippen -> fertig.
 
@Aerith: zur absoluten sicherheit noch anydvd hd davor spannen schon kanns losgehen.
 
@timeghost2012: Wenn da ein Kopierschutz drauf ist den man umgeht handelt man illegal.
Wenn ich schon illegal handeln muss um meine einfachen Rechte zu wahren, dann hält mich von kinox auch nichtmehr viel ab. (Die Quali z.Bsp.)
 
@shriker: Musik, die Du nicht kopieren kannst...? Ist bei Streaming-Anbietern mit Abomodell wohl so (Spotify & Co - hier ist das Nutzungsrecht ja an das laufende Abo gebunden, entsprechend müssen Kopierschutzmaßnahmen dies realisieren), aber heutzutage gibt es reichlich Anbieter für in rein digitaler Form erwerbliche Musik ohne Kopierschutz (Amazon MP3, ...). Probier es doch mal mit einem Anbieterwechsel :)
 
@pcfan: Ja... Nee... ;) Wenn es das Ding als BlueRay gibt und vielleicht noch ein paar Monate wartet, interessiert es gewisse Advokaten kaum noch. Ich schätze mal so spätestens 1 Jahr nachdem das Ding im Laden steht, krähen da selbst die Hähne in z.B. München nicht mehr danach (Ich habe zumindest noch nirgendwo etwas über Abmahnungen für ältere Filme gelesen). Gerichte gehen von einer Abverkaufsphase von 6 Monaten aus, nach Erscheinen der DVD/Blueray, danach muss das "gewerblichen Ausmaß" speziell begründet werden.
SO... wenn man dieses als Grundlage nehmen würde, geht es den Anbietern und damit dann auch den Rechteverwertern, also eventuell gar nicht primär um die Verfügbarkeit selber, sondern um die Aktualität. Vielleicht könnte man sogar soweit gehen, dass es auch nur ein sehr geringes Interesse gibt, außerhalb von Streaming, entsprechende Angebote zu schaffen.
 
Der zweitletzte Absatz bringt es wunderbar auf de Punkt. Die Hobbykids hat man beiseite geräumt, dafür hat man es nun mit knallharten Verbrechern zu tun. Da die Branche auch absolut lernresistent ist wird sich diese Spirale auch noch etwas weiter drehen.
 
@Memfis: Was genau sollen sie lernen - dass die Leute zwar ganz wild darauf sind ihre Produkte (Filme, Musik, ...) zu konsumieren, dafür aber nichts zahlen wollen? (und angenommen sie würden das lernen - was wäre dann die Konsequenz? die Produktion einzustellen und sich ein anderes Geschäftsfeld zu suchen?).

Sicherlich geht vieles, was die Medienindustrie macht und wie sie ihre Produkte gestaltet, an den Kundenbedürfnissen vorbei, aber den massenhaften Konsum illegaler Kopien ihrer Produkte allein darauf zu schieben erscheint mir nicht realitätsnah. Die Medienfirmen werden von manchen hier gern verteufelt, dabei sind die Vertreiber und Konsumenten illegaler Kopien kein Deut besser (die sind auch primär von Habgier motiviert - die Vertreiber machen mit ihren Portalen Profit, und die Konsumenten wollen konsumieren ohne zu bezahlen). Hier bekleckern sich beide Seiten nicht mit Ruhm.
 
@FenFire: Die Konsequenz sollte sein, das Geschäftsmodell so zu planen, dass es für beide Seiten nutzbringend ist. Die Content-Industrie glaubt immer noch, dass ein wasserdichter Vertriebsweg her muss, und vergrault damit die ehrlichen Kunden. Das klappt aber genausowenig wie beim Einzelhandel, auch da gibt es immer Schwund durch Leute die das Risiko erwischt zu werden eingehen.

Macht es für die zahlungswilligen Kunden einfach und bequem, die anderen bekommt Ihr sowieso nicht. Die ersten Schritte gehen ja jetzt in die richtige Richtung, Flatrates mit Streaming ist so einer.

Mich als zahlungskräftigen Kunden habt Ihr seinerzeit mit DRM auf CD verloren, die letzte CD die ich gekauft habe war die, die ich nicht im Autoradio abspielen konnte und rippen musste. Dazu hatte ich schon damals keine Lust. Dann habe ich mir einmal den Aufwand gemacht meine Sammlung von über 2000 ehrlich erworbenen CD zu digitalisieren, und das reicht mir für alle Zeiten, an mir verdient ihr nichts mehr, das reicht mir als Auswahl.
 
@wunidso: Nettes Argument mit der CD (damals "UN-CD`s" genannt). Nun ist es aber so, dass es diese Art von "Kopierschutz" schon ewig nicht mehr gibt, das heißt, Dein Argument für das Nichtkaufen ist obsolet. Du kannst also wieder CD`s kaufen.
 
@Memfis: Irgendwann wird auch der letzte Betreiber gelernt haben, sich auf bullet-proof Server zurückzuziehen, wo kein Staatsanwalt der westlichen Hemisphäre mehr drankommt. Und dann ist das Geschrei der Content-Industrie noch grösser ...
 
@Memfis: lernresistent ist aber auch die GVU und deren Auftraggeber auch selbst. Hätte man faire Angebote gemacht, die sich die meisten leisten können (Stichwort "Kulturflat"), würde man jetzt trotzdem ordentlich von vielen kassieren, die im Gegenzug einfach die Möglichkeit bekämen sich Filme usw. anzuschauen - wann, wo und worauf sie wollen. Quasi ein besseres Prime Instant Video/Netflix/Maxdome.

Doch statt Kunden zu bekommen, gibt man sich lieber mit Windmühlen ab - gut ..wenn die unbedingt wollen, sollen sie doch. Nur: solange es Angebote gibt, die es einfach ermöglichen sich die neusten Filme in passabler Qualität anzusehen (und der Bedarf ist da und wird stets da sein) und solange die offizielle Seite im Gegenzug schläft, wird es immer viele illegale Angebote geben.
 
@divStar: Ich möchte aber kein Solidarprinzip auf Konsumerwahre. Wer es sich nicht leisten kann, Musik und Filme zu konsumieren, hat eben Pech gehabt. es gibt kein Grundrecht auf Musik und Film.
 
@iPeople: Ich würde dir ja zustimmen... Nur man sollte hier eben doch zwischen denen trennen, die überhaupt nicht zahlen wollen und dann eben (weiterhin) illegale Quellen nutzen, und denen die nicht zahlen wollen, weil ihnen das Angebot, warum auch immer, nicht zusagt, obwohl ein entsprechendes Angebot technisch zu realisieren wäre.
 
@Lastwebpage: DAs spielt überhaupt keine Rolle, warum jemand nicht zahlen WILL. Letztlich hat er nicht das recht, sich die leistung zu erschleichen.
 
@iPeople: Da muss ich dir zwar zustimmen, nur auf der anderen Seite, wenn es offenbar eine Nachfrage nach einem Produkt, bzw. einer bestimmten Eigenschaft eines Produktes, gibt, und diese wird nicht angeboten, darf man sich eben auch nicht wundern, wenn man sich das Produkt illegal beschafft.
 
@Lastwebpage: Es gibt auch eine Nachfrage mach Luxusautos für 10k Euro. Wird es aber nicht geben.
Man wundert sich ja nicht, sondern geht aktiv dagegen vor. Es gibt zig legale Möglichkeiten, Filme und Musik zu beziehen. Was es nicht gibt, ist ein legales Angebot, was kostenlos ist und wo man ALLES streamen/runterladen kann. gegen solche Portale können die Contentanbieter nunmal nicht konkurieren, denn die Kosten dafür können die nicht mal eben auf andere abwälzen.
 
@divStar: Irgend so eine Ex-Trante die mal bei der RIAA war (und es heute offensichtlich besser weis) meinte, dass es ein rießen Fehler war sich damals mit Napster anzulegen, anstatt mit denen ein Geschäftsmodell zu entwickeln von dem alle was haben. Den Kampf haben sie zwar gewonnen, den Krieg dafür haushoch verloren.
 
@Memfis: Als ob die damaligen Napsternutzer dafür bezahlt hätten.
 
@iPeople: Wieso? Gibt ja auch Leute die für Netflix, Maxdome und wie diese ganzen Dienste heißen zahlen. Später kamen dann auch Dienste wie R@diomp3 und Megaradiomp3 die sich großer Beliebtheit erfreuten (Zumindest bei Megaradiono3 brauchte man ein kostenpflichtiges Abo für die Mega Alben), obwohl dafür eine TV-Karte mit speziellem Chip notwendig war. Damals waren die Bandbreiten für Filme noch zu gering, heute hätte man das wunderbar integrieren können.
 
@Memfis: Du vergleichst ernsthaft das damalige Napster (runterladen und behalten) mit heutigen Streamingdiensten (Anhören dürfe, solange man zahlt)?
 
@iPeople: man heute ohne große Probleme auch Spotify und Co. mitschneiden (und Shoutcast sowieso). Es gibt dafür durchaus einen Markt und hätte man das von vornherein so gemacht, hätte ein guter Teil der Bevölkerung Pauschalen (Abo-Kosten) bezahlt. Illegale Tauschbörsen gibt es natürlich immer noch - aber je mehr einfach und legal verfügbar ist, desto weniger Zulauf werden die finden.

Natürlich gilt das aber nur für MP3. Die meisten Dienste bieten nämlich kein FLAC-Streaming und schon gar nicht die Möglichkeit so etwas herunterzuladen. Da ist die Musikindustrie aber selbst Schuld.
 
wofür werden die überhaupt bezahlt wenn sie eh nix erreichen ...
Sollten mal ihren Laden aufräumen und fähige leute einstellen und/oder ein vernünftiges Urheberrecht schaffen das dem Internet angepasst ist ...
Gegen die finanzschwachen können sie eh nichts machen so lange es die Möglichkeiten gibt und vernüftige Leute die entsprechend verdienen zahlen auch gerne!
 
@veraeppelt: Sie erreichen doch was. Regelmäßig schlagen sie der Hydra einen Kopf ab.
 
@Memfis: http://sd.keepcalm-o-matic.co.uk/i/cut-off-one-head-and-two-more-shall-take-its-place-1.png
 
Kannste im Wald Pilze sammeln, wie de willst, am nächsten Tag sind wieder welche da! Ist wie mit Downloadportalen. Mehr als 80% der Einnahmen einer Kinokarte gehen an den Filmverleiher, ergo ist die einzige Verdienstmöglichkeit Getränke und Speisen. Würden die angemessene Preise machen, würden wieder mehr in die Kinos strömen und Getränke und Speisen könnten auch günstiger, die Masse machts, angeboten werden. Mir ist aber auch bewusst, bei den Kitterköppen wird es eh nie passieren! Und zu guter Letzt die Qualität der Produke, Drehen wir heute mal die sechste Fassung des Films, den es in der Erstfassung vor 20 Jahren gab. Was hatte es für Knaller in den 80er und 90er gegeben. Ab 2000 wurde es nur flach am Filmemarkt. Sage nur "Ich meine Eltern und Hund" oder "Meine Eltern´s Hund und ich" oder "Mein Hund, ich und meine Eltern", sind jetzt nicht reale Filme, aber ihr wisst was ich meine, ein Abklatsch jagt den nächsten. Wo sind die Großen Ideen der Macher? Mehr als 2 Euro waren die Filme nicht wert und die Gagen der Schauspieler unangemessen zu hoch. Dazu kommt noch die Gängelung des DRM auf Datenträgern, wo ich erst mal zur illegalen Software greifen muss um den erwobenen Inhalt des Datenträgers sehen zu können. Also kann man auch gleich zur illegalen Kopie greifen, spart Wege in die Läden oder zur Post, da nicht zu Hause nach Onlinekauf oder spart Zeit um das Medium zu knacken. Nicht umsonst gibts den Satz: "Ins Kino, nöö, da laufen nur Wiederholungen aus dem Internet"
 
"Alle paar Monate freut man sich, dass einmal mehr ein entsprechendes Portal stillgelegt werden konnte, und feiert dies Öffentlichkeitswirksam. Doch meist dauert es maximal wenige Tage, bis das Angebot mit neuem Namen und neuer Adresse zurück ist."

Und das merken diese Milchgesichter erst jetzt ? Möchte garnicht wissen, wieviel Steuergelder da schon völlig Sinnlos verbrannt wurden...

Ich erinnere mich noch an einen TV Beitrag, wo sie von Filesharingprogrammen wie eMule ect. sprachen, wie leicht man dort erwischt werden kann, weil man automatisch Daten anbietet, und die IP für jeden Öffentlich einsehbar ist. Aber zeigen dann im Beitrag Bilder von One Klick Hostern :D Spätestens da hat man gemerkt, gegen One Klick Hoster kommen die nicht an, darum erzählt man einfach was von Filesharing & Ip-Adressen in der Hoffnung, die dummen fressen es & hören auf zu Downloaden! :D

#diegvuisteinkarnevalsverein
 
Die Filmindustrie ist meines Erachtens der Medienbereich, der es aufgrund seiner arroganz, verpasst hat, sich mit den Downloads zu arrangieren. Die Streamingdienste die es seit paar Jahren gibt, sind auch nur der letzte Hilfeschreib der Produktionsfirmen ihre Filme/Serien gegen Entgelt an den Mann zu bringen.

Schaut euch doch mal die Musikindustrie an. Die Musiker verdienen fast ausschließlich an Konzerten, Auftritte, Merchandising und Tantiemen. Das bißchen was aus den CD-Verkauf rausspringt oder den Musikstreaming-Portalen, davon kannste dir nichtmal ne neue Gitarre leisten. Aber trotzdem sind die meisten Musik-Künstler Millionäre.

Die sagen sich ganz einfach, je mehr meine Musik runtergeladen wird, desto mehr Leute hören diese auch. Und wenn es denen gefällt, gehen die vielleicht zum Konzert oder kaufen sich ein Shirt von der Band. Mit den Downloads haben die Künstler eine viel größere Reichweite an Höhrern, als mit verkauften CD´s vor 15 Jahren. Das ist im Grunde kostenlose Werbung für ihre Konzerte.

Genaus ist es mit der Sofware, die sich illegal aus dem Netz gezogen wird. Die meisten Software-Entwickler verdienen 90% ihrer Einnahmen an Firmenlizenzen.So ein Homeuser, der sich die Programme im Internet besorgt, ist denen erstmal egal. Microsoft ist doch froh, je mehr Win-Kopien runtergeladen werden, desto mehr Rechner haben Windows installiert. Besser geht es doch gar nicht... Wie gesagt, das Geld kommt hauptsächlich von kommerziellen Nutzern (Firmen, Selbstständige...).

Oder schaut euch mal die Spieleindustrie an... Die Spielehersteller klagen über die Cracks und runtergeladenen Games, aber verdienen in den letzten 5 Jahren soviel wie nie zuvor. Ein Spiel wie GTA, Assassins Creed, Fallout, Battlefield, CoD usw. erwirtschaften mit all ihren Fortsetzungsteilen Milliarden. Da soll mal noch einer rumjammern, die Spieleentwickler sind arm dran, wenn jeder alles runterlädt. Ganz im Gegenteil... Durch Steam z.B. kann jeder Depp, überall auf der Welt das Spiel sich auf seinen Rechner installieren. Und Spass haben... Das selbe verhält sich mit den illegalen Downloads der Games...

Alle verdienen dran... Nur die Movie-Industrie ist die, die am lautesten rumheult. Mein Gott, dann dürfen die halt für schlechte Filme und Serien ihren Darstellern keine Millionen in den Rachen werfen. Ein amerikanischer Hauptdarsteller einer erfolgreichen Serie kann schonmal pro Episode über eine Million bekommen. Das ist doch Wahnsinn... Warum sollen wir Kunden deren ausufernden Löhne finanzieren.... Da scheint es denen ja gar nicht so schlecht zu gehen, trotz dieser bösen illegalen Downloads. Die Blockbuster werden auch immer teurer, interessiert auch keinen Produzenten.

Das ist alles nur hausgemachtes rumgehäule. Im Grunde profitiert jede Medien-Industrie an Downloads... Nur das sagt halt keiner so richtig...
 
@DonD1: "Aber trotzdem sind die meisten Musik-Künstler Millionäre."

In einer fernen Parallelwelt möglicherweise... oder kennst Du nur die Künstler der Top 10 Charts?
 
Anstatt das viele Geld in die GVU zu pumpen lieber umleiten zu den Künstlern und in ein vernünftiges Geschäftsmodell, dann braucht keiner mehr Streaming oder Download-Portale!
Solche Hilfssheriffs sind so nützlich wie ein Pickel am Hintern.
 
Hier was zum lesen, denn dann muss ich hier nicht rein kopieren (ist ein Joke) ...: http://freies-in-wort-und-schrift.info/2015/09/24/ich-der-raub-mord-kopierer/
 
Sowas kann passieren, wenn man die zahlende Kundschaft glaubt gängeln und um ihre gesetzlich verankerten Rechte (Privatkopie) betrügen zu dürfen. Dumm gelaufen.

Außerdem:

Kaufe einen Film auf DvD oder Blu-Ray und Du darfst Dir jedesmal beim abspielen erstmal ein paar Werbespots bzw. Trailer reinziehen, die Du meist nicht überspringen kannst. Warum solltest Du auch, Du hast doch für diesen "Mehrwert" bezahlt, also sieh sie Dir gefälligst an!

Bei den guten alten Videokasetten konnte man wenigstens noch vorspulen...

Daß sowas die besagten Windmühlen nur noch mehr antreibt, darauf kommt die Contentmafia im Leben nicht...
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