Spätfolgen: Fehler bei Browserwahl kostet Microsoft erneut zig Millionen

Das vor Jahren abgeschlossene Wettbewerbsverfahren wegen der Integration des Internet Explorer in Windows hat für Microsoft erneut Spätfolgen. So einigte man sich jetzt in einem damit zusammenhängenden Gerichtsverfahren mit den Klägern und muss ... mehr... Windows 8.1, Eu, Browserwahl Windows 8.1, Eu, Browserwahl Windows 8.1, Eu, Browserwahl

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Wer solche Aktionäre hat, braucht keine Feinde mehr. Unglaublich, so was.
 
@HeadCrash: Ein Aktionär, der durch das Installieren einer relativ günstigen firmeninternen Institution sicherstellen will, dass wegen Wettbewerbsverletzungen nicht noch mehr Geld in den Sand gesetzt wird, ist also ein Feind?

Was ist dann für dich ein Aktionär, der sich aktiv für das Verletzen des Wettbewerbsrecht ausspricht? Ein Freund?
 
@Niccolo Machiavelli: Ein Aktionär, der sich für so etwas einsetzt und seine Bedenken bei der Aktionärsversammlung zur Sprache bringt und zur Diskussion stellt, ist für mich ein sehr guter Aktionär, da er sich mit dem Unternehmen auseinandersetzt.

Ein Aktionär, der mich verklagt, weil er seinen Willen nicht bekommt, ist definitiv mein Feind. Denn er stellt seine persönlichen Interessen über die des Unternehmens.

Da hilft es auch nicht, dass Du versuchst, mir das Wort im Mund rumzudrehen.
 
@HeadCrash: Du glaubst doch nicht, dass Microsoft einem Vergleich zugestimmt hat, obwohl sie den Prozess für sich hätten entscheiden können.
 
@HeadCrash: Warum sollte MS auf den Willen von zwei Aktionären hören? Da hilft nur Klagen. Nimm mal als Beispiel VW, wenn das mit dem Abgasskandal einer der Aktionäre gewusste hätte...
 
@HeadCrash: Wieso? Die Aktionäre sind die Eigentümer, deren Kapital die Geschäftsführung von MS mit ihrem Verstoß gegen die Abmachung und der sich daraus ergebenden Strafe gemindert wurde. Eine Klage wegen dieses Missmanagements ist also nur folgerichtig.
 
.... "mussten die Redmonder erneut Hunderte Millionen Euro Strafe zahlen."

Wieso erneut? Das einblenden des Menüs war die Auflage, da hat MS noch keinen Cent Strafe zahlen müssen!

Selbst Schuld würde ich mal sagen.
 
@OttONormalUser: "Hintergrund ist der Umstand, dass Microsoft zuletzt noch einmal satte 563 Millionen Euro Geldstrafe an die EU zahlen musste, weil das Unternehmen bei der Einblendung des Menüs zur Browserwahl in Windows 7 einen Fehler gemacht hatte."
 
@PakebuschR: Richtig, da haben sie das erste mal gezahlt, und nicht erneut!
 
@OttONormalUser: Sorry falscher Auszug.

Laut dem: "gab es jedoch einen Zeitraum, in dem das Browser-Wahlmenü bei rund 15 Millionen in der EU verkauften Ausgaben von Windows 7 nicht angezeigt wurde. Weil dadurch die Auflagen der EU verletzt wurden, mussten die Redmonder erneut Hunderte Millionen Euro Strafe zahlen." wurde die zweite aber auch bereits beigelegt.
 
@PakebuschR: Ja und? Wo haben sie da ERNEUT was zahlen müssen?
Das ist falsch formuliert.

MS ist zu einem Browserauswahlmenü verdonnert worden 0€
MS hat diese Auflage nicht eingehalten 563 Millionen Euro <-- Das ist KEINE erneute Zahlung.

Ich will hier jetzt keine Erbsen zählen, wollte nur die Aussage im Artikel richtig stellen, denn sonst wird wieder behauptet die EU wäre ja nur aufs Geld aus, obwohl sie von MS ursprünglich nicht einen Cent haben wollten!
Also nix mit erneut Strafe an die EU zahlen.

Sie zahlen erneut eine Strafe, aber nicht an die EU, sondern an die Anwälte ihrer Aktionäre, das steht aber so nicht in den betreffenden Absätzen der News.

Sorry, wenn ich pingelig bin, aber beim EU-bashen sind die WFler auch immer vorne mit dabei.
 
@OttONormalUser: "Sie zahlen erneut eine Strafe, aber nicht an die EU, sondern an die Anwälte" - Stimmt, jetzt verstehe ich dich erst, da hast natürlich recht.
 
@PakebuschR: Deutsche Sprache eben ;)
 
Wurde jetzt von der EU ermittelt oder hat MS eine Selbstanzeige gemacht?

"Konkreter Hintergrund ist die Strafe für den "vergessenen" Browserauswahlbildschirm in Windows 7. Microsoft hatte 28 Millionen PCs in der EU ohne die vorgeschriebene Auswahl ausgeliefert, den Fehler bemerkt und sozusagen Selbstanzeige erstattet. Die EU Kommission freute sich und ließ sich den Lapsus mit 561 Millionen Euro Strafe vergolden."
http://www.drwindows.de/content/8183-browserauswahl-streit-eu-fuer-microsoft-nochmal-teuer.html
 
@Vietz: Selbstanzeige.
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