Microsoft Surface Pro 4 Test: Selbst perfekte Tablets haben Macken

Das Surface Pro 4 soll mit größerem Display, gleichem Konzept, neuem Stylus, diversen kleineren Verbesserungen und vor allem Windows 10 in die Fußstapfen seines Vorgängers treten und dabei vor allem dessen Macken hinfällig machen. ... mehr... Tablet, Microsoft Surface, Surface Pro 4, Microsoft Surface Pro 4, Type Cover, Surface Pro Type Cover 4 Microsoft Surface, Surface Pro 4, Microsoft Surface Pro 4 Microsoft Surface, Surface Pro 4, Microsoft Surface Pro 4

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Herrlich! Endlich mal ein Test, der ohne Vergleiche zum Macbook Air oder iPad Pro auskommt. Hat mich bei den meisten anderen Tests genervt. Ja das Air wird hier kurz erwähnt, aber weiter eingegangen wird da dann auch nicht drauf. Mein SP4 wurde gestern versandt. Hoffentlich kommts morgen noch an=) Bin echt gespannt. Für die Uni wirds sicherlich ne Erleichterung!
 
@Crider1990: Ist ja auch lästig, wenn man sich sowieso schon entschieden hat und man nur eine Bestätigung seiner Kaufentscheidung sucht.
 
@Niccolo Machiavelli: Darum ging es mir, ehrlich gesagt, gar nicht. Mich hats einfach nur genervt, dass ständig Vergleiche zum iPad Pro gezogen werden, die einfach keinen Sinn ergeben. Wenn die Teile beide auf dem selben Betriebssystem laufen würden, oder zumindest mit zwei ebenbürtigen Betriebssystemen würde das ja noch Sinn ergeben, aber wenn ich vom Funktionsumfang her David mit Goliath vergleiche, dann ist das irgendwie ziemlich Sinnfrei!
 
@Crider1990:
>>Für die Uni wirds sicherlich ne Erleichterung!<<

Bestimmt. Wie viele Vorlesungs- und Übungsstunden hat man denn da heute pro Tag und wie wenig Zeit geht für die Hin- und Abreise drauf, dass einem 4 Stunden Akkulaufzeit ausreichen?

Mein erstes Tablet-Convertible ist mit An- und Abreise im Jahre 2005 an manchen Hochschultagen 17 Stunden ohne Unterbrechung im Akkubetrieb gelaufen. Zu den (damals selbst in meinem technischen Studiengang noch vergleichsweise wenigen) Studenten mit Notebook, die beim Aufschliessen eines Vorlesungs- oder Überungsraumes nach der 2. Vorlesung morgens wegen ihrer inzwischen nahezu leeren Akkus fast den Dozenten umrannten um eine freie Steckdose zu ergattern, wollte ich nicht gehören und ich wollte auch nicht nach wenigen Vorlesungen wieder auf Papier statt auf dem Tablet-Convertible mitschreiben. Nach diesen Gesichtspunkten habe ich mir damals mein Tablet-Convertible ausgesucht.

Was macht man heute nach den 4 Stunden Surface-4-Pro-Akkulaufzeit? Wieder wie die Neandertaler mit Stift und Papier mitschreiben, weil man sich leider ein 1000EUR+ Gerät ausgesucht hat, das nicht länger läuft als 4 Stunden, da der Akku nicht im Betrieb gegen einen voll aufgeladenen zu wechseln ist? Bei meinem Tablet-Convertible von 2005 konnte ich mitten im Akkubetrieb den je nach Belastung 6-7h durchhaltenden Hauptakku tauschen, weil ein Nebenakku, der immerhin um die 3 Stunden hielt, das Gerät so lange mit Strom versorgte wie der Akkuwechsel dauerte. Was macht man beim Surface wenn mitten in der Vorlesung der Akku leer ist?

Oder gibt es inzwischen Studiengänge bei denen man pro Tag an der Hochschule nicht mehr als 4 Stunden mitschreiben/arbeiten muss? Mir erscheint ein nicht wechselbarer Akku für ein studentisches Arbeitsgerät im Hochschulbetrieb als denkbar ungeeignet. In Hörsäälen und Übungsräumen gibt es gemeinhin weit mehr Studenten als Steckdosen. Ein Surface wird da nach der dritten Vorlesung zum funktionslosen Frühstücksbrettchen und zu Hause kann man mit einem Desktop-PC effizienter arbeiten. Wozu benutzt man das Surface als Student, wenn der Akku den Hochschultag nicht durchhält? Als Schreibbrett oder auf dem Tisch liegendes, funktionsunfähiges Prestigeobjekt?

Fazit: Das ist sicher eine tolle Arbeitserleichterung für die Uni, wenn der Akku des Surface 4 Pro, schon wenn es nicht einmal unter Volllast arbeitet, nach 4 Stunden leer ist und man dann wieder mit Stift und Papier arbeiten und die Arbeit zu Hause noch einmal in das Gerät übertragen muss.
 
@resilience: Krass, ich hab noch nie gesehen wie man ein einziges Argument auf sage und schreibe 5 Absätze strecken kann. Und dann auch noch ein Falsches ...
Ich nutze das Surface Pro 3 für Uni und Nebenjob und sofern ich abends daran denke aufzuladen hält es locker den Tag durch und ja damit meine ich mehr als 4 Stunden! Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich beim Surface Pro 4 hier auf einmal große Einbußen ergeben haben.
Und die Geräte von heute mit den "Convertibles" von vor 10 Jahren zu vergleichen ist ja wohl absolut an den Haaren herbeigezogen. Allein das Betriebssystem war damals überhaupt nicht für diesen Einsatzzweck optimiert.
 
@JohnLocke94: >>Ich nutze das Surface Pro 3 für Uni und Nebenjob und sofern ich abends daran denke aufzuladen hält es locker den Tag durch und ja damit meine ich mehr als 4 Stunden! Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich beim Surface Pro 4 hier auf einmal große Einbußen ergeben haben.<<

Das als Ersatzgerät für die im Betrieb befindlichen Geräte von einem Freund für seine Firma gekaufte und eingelagerte Surface Pro 3 habe ich mehrere Tage ausprobieren können und kann die etwa 4 Stunden Betriebszeit, die auch ein Kommentar weiter unten für ein Surface Pro 3 ausweist, nur bestätigen. Da mein Leihgerät nagelneu war, wird der Akku nach einigen Tagen Arbeiten bis zum Abschalten und darauf folgendem Vollladen wohl die normale Kapazität für so ein Gerät gehabt haben und auch mein Freund kann die Laufzeit von seinem Gerät und denen seiner Mitarbeiter bestätigen. Seine Mitarbeiter laden ihre Geräte im Auto, ansonsten würden die 4 Stunden für einen Arbeitstag nicht ausreichen, da die Geräte aus Gründen der Firmenkommunikation immer an sind.

Ich weiss ja nicht was Du im Studium damit machst, aber den ganzen Tag lang in hellen Hör- und Übungssäälen ohne Verbindung zur Steckdose mit entsprechender Displayhelligkeit mitschreiben und im WLAN der Hochschule hängen um an die Arbeitsunterlagen zu kommen scheint es nicht zu sein.

>>Und die Geräte von heute mit den "Convertibles" von vor 10 Jahren zu vergleichen ist ja wohl absolut an den Haaren herbeigezogen.<<

Die Geräte hatten damals mit Windows-Betriebssystem, Tastatur-, Mausersatz- und Stift-Bedienung dieselben Ausstattungmerkmale wie ein Surface Pro 4 und mit dem MS Office 2003 hatte ich damals ebenfalls schon OneNote auf meinem Anfang 2005 gekauften Tablet-Convertible, auch wenn ich OneNote keine 3 Jahre später für immer von meinen Tablets verbannt habe, da ich einige meiner Notizen, falls ich dann noch lebe, eben auch in 10 oder 20 Jahren lesen können will, ohne dann mit alten Betriebssystemen und einer alten OneNote-Version herumkaspern zu müssen. Dazu wurde mein Tablet täglich im Studium eingesetzt, also in dem Anwendungsszenario, das Microsoft auch schon als Einsatzgebiet in der Werbung für die Surface-Reihe geschildert hat. Ein Vergleich ist also alles andere als abwegig.

Ich suche seit Jahren einen würdigen Nachfolger für mein 2007 gekauftes Tablet-Convertible, nachdem mir das direkte Nachfolgemodell, dass ich 2009 kaufte, wegen des gegenüber meines alten 4:3-Displays flächenmässig kleineren und zum Zeichnen/Fotos bearbeiten unschön schmalen 16:9-Display dann doch nicht zusagte und an meine Partnerin ging, der das nicht so wichtig war. Nur weil ich mein altes Gerät irgendwann ersetzen möchte interessiere ich mich überhaupt für die Geräte der Surface-Reihe. Bisher sehe ich aber weder bei Microsoft noch bei anderen Herstellern ein Gerät, dass ebenso durchdacht und funktionell wie meine Tablet-Convertibles von 2005 und 2007 wäre. Das 3:2-Display des Surface Pro 4 ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber dafür sind viele andere Punkte absolut inakzeptabel.

Ein fest eingebauter Akku ist ein absolutes Ausschlusskriterium. Schon weil LiIonen-Akkus Verschleissteile sind, die selbst bei Nichtbenutzung Kapazität verlieren und schon deshalb leicht austauschbar sein sollten. Zudem können LiIonen-Akkus auch mal in Flammen aufgehen, wonach ein Freund von mir froh war sein Notebook mit dem qualmenden Akku einfach aus dem Fenster halten und den Akku in den Garten "abwerfen" zu können. Gelöscht hat er den auf seiner Wiese brennenden Akku selbst mit dem Autofeuerlöscher nicht bekommen und er ist damals samt Feuerlöscher lieber in Deckung gegangen nachdem durch die Hitze eine weitere Zelle im Akku mit einer Stichflamme explodierte. Wäre der Notebookakku fest eingebaut gewesen, wäre sein Notebook ebenfalls verbrannt. Ausser billigen Geräten, wie etwa eine elektrischen Zahnbürste, kaufe ich daher grundsätzlich keinerlei Geräte mit fest eingebauten Akkus.

>>Allein das Betriebssystem war damals überhaupt nicht für diesen Einsatzzweck optimiert.<<

Wäre mein Windows XP nicht auf den Einstz auf einem mobilen Tablet optimiert, müsste mein altes Tablet pro Akkuladung eher weniger Laufzeit haben als ein modernes Surface mit "optimiertem" Betriebssystem. Es läuft mit seinen 6-7 Stunden pro vollgeladenem Hauptakku aber 2-3 Stunden länger mit einer Hauptakkuladung als ein Surface Pro 3 und scheinbar auch als ein Surface Pro 4. Rechne ich den gleichzeitig mit dem Hauptakku ebenfalls am Gerät befindlichen Nebenakku dazu, werden daraus gar 5-6 Stunden zusätzliche Laufzeit. Auf einem Windows-Tablet an die 10 Stunden Laufzeit unter realen Arbeitsbedingungen mit WLAN, konventioneller Festplatte! und mittlerer Displayhelligkeit ohne einen einzigen nicht direkt im Gerät befindlichen, losen Akku mitzuschleppen. Das schafft ein Surface selbst mit stromsparender SSD lange nicht. Das läuft scheinbar nicht mal die Hälfte der Zeit.

Das Betriebssystem meines 2005 gekauften Tablets war damals übrigens Windows XP Tablet Edition und, wie schon das "Tablet Edition" schon andeutet, war das für seinen Einsatzzweck auf dem Tablet optimiert. Heute läuft auf meinem alten Tablet eine Multiboot-Umgebung zu der u. a. auch eine Vista-Installation, ein Debian-Linux, DOS 6.22, eComStation und Apples OSX gehören. Gibt es schon jemanden der diese ganzen Betriebssysteme funktionsfähig auf einem Surface zum Laufen gebracht hat? Ist das ohne Virtualisierungslösungen auf der Hardware überhaupt möglich?

Wieso sollte da also ein Vergleich unzulässig sein, insbesondere wenn der zeigt, dass heutige Surface-Tablets mit ihrem fest eingebauten Akku und z. B. auch mit ihrer mit Tastatur recht grossen Standfläche, die man in Vorlesungsäälen mit kleinen Klapptischchen oder im Flugzeug nicht vorfindet, praxisuntauglicher ausgestattet sind als über 10 Jahre alte Geräte?

Im Übrigen gibt es weitere Punkte worin das Surface Pro 4 schlechter ist als meine alten Tablets und sogar als sein eigener Vorvorgänger Surface Pro 2: Der schwere mit Batterien bestückte und daher alles andere als wartungsfreie Stylus, der zudem nicht geschützt und unverlierbar im Gerät unterzubringen ist, ist zum Beispiel meiner Meinung nach ein ziemlicher Rückschritt gegenüber dem leichten, batteriefreien und ins Gerät einschiebbaren Stylus meiner alten Tablet-Convertibles. Das Surface Pro 2 hatte noch einen solchen Stylus, wenn auch nicht ins Gerät einschiebbar. Beim Surface Pro 3 und 4 setzt Microsoft hingegen auf die billigere, aber minderwertigere N-trig-Technik statt auf Wacom-Pendisplay-Technik.

Fazit: Man kann ein 10 Jahre altes Tablet durchaus mit heutigen Tablets vergleichen. Allerdings geht der Vergleich leider nicht zugunsten der modernen Tablets aus, weil damals für teilweise bis an die 3000EUR Kaufpreis noch wohldurchdachte Arbeitsgeräte verkauft wurden und heute leider hauptsächlich Lifestyle- und Entertainment-Schrott gebaut wird, bei dem "flach" mehr zählt als "kompromisslos funktionell".

Wenn ich damals auf der Hochschule nur ein bisschen im Internet hätte surfen wollen oder mal in Freistunden einen Film gucken, dann wäre ich auch mit einem Surface Pro 4 ausgekommen. Wenn dann der Akku leer ist, legt man das Gerät halt weg bis man das nächste Mal längere Zeit in der Nähe einer Steckdose sitzt. Für ein Lifestyle/Entertainment-Spielzeug spielt es keine Rolle, wenn die Batterie mal leer ist und es dann eben nicht mehr funktioniert. Für ein Arbeitsgerät schon, da man dann halt einfach nicht mehr damit weiterarbeiten kann und Zeit verliert.

Der wackelige und mit Tastatur davor weder auf kleine Klapptische in Hörsaal, Zug und Flugzeug, noch bequem auf meine Oberschenkel passende Standfuss des Surface wäre mir allerdings auch dann gewaltig auf den Nerv gegangen. Bei meinem Surface Pro 3 Leihgerät habe ich nach einem Versuch in einem Linienbus mit Tastatur auf meinen Oberschenkeln zu arbeiten lieber aufgegeben. Zu gross war die Gefahr, dass sich das Ding bei stärkerem Bremsen oder in einer Kurve Richtung Boden verabschiedet hätte und ich meinem Freund ein beschädigtes Gerät hätte zurückgeben müssen. Klar kann man es dort als Tablet ohne Tastatur nutzen, aber das ist einfach Mist. Um einen Rechner effektiv bedienen und Text eingeben zu können, brauche ich die Tastatur. Das Gehampel mit dem Stift ist bei Texteingabe einfach ineffektiv (nicht so schlimm wie der Fingertouch-Tastatur-Krampf auf reinen Fingertouch-Tablets, aber eben umständlicher als eine richtige Tastatur zu benutzen) und das nicht nur weil ich Text schneller tippen als von Hand schreiben kann, sondern weil die Stiftbedienung mit Schrifterkennung in einem fahrenden Autobus nicht die präziseste ist und man ständig falsch erkannte Buchstaben korrigieren darf und gefühlt kaum weiterkommt. Schreib mal Quellcode mit Stylus und Schrifterkennung in einem schaukelnden, vibrierenden Linienbus. Da wünscht Du Dir nach kurzer Zeit der fest eingebaute Akku des Surface würde endlich in Flammen aufgehen und das Gerät vernichten. ;-)
 
@resilience: Welches Gerät war das? Ich habe damals sowas gesucht und nicht gefunden? Wird sich wohl beim Gewicht und Größe bemerkbar machen.

Richtig ist beim Surface Pro brauche ich bei konstanter Nutzung, alle 3-4 Stunden ein Nachladen, hier könnte es wirklich Sinn machen, das wie für Handys auch einen externe Powerbank gibt. Ich habe da noch nichts gefunden.
 
@resilience: Mich würde ebenfalls das Modell interessieren, von dem du da sprichst. Im übrigen bleibe ich dabei, dass 4 Stunden allerhöchstens Worst-Case Szenario sind. Man sollte zudem schon darauf achten, dass man nicht durchgehend unnötig viele Programme/Browsertabs/Dienste offen hat. Bei längeren Phasen wo ich nicht mitschreiben muss, schalte ich das Gerät auch in den Standby.
Das Anwendungsszenario mit sehr vielen unterschiedlichen Betriebssystemen scheint ja auch nicht ganz mit dem der Zielgruppe des Surface zusammenzupassen. Vielleicht schaust du mal in Richtung Surface Book? (=> größer, mehr Power, richtige Tastatur, Digitizer).

Die dünne Tastatur hat sich nicht negativ auf meine Tippgeschwindigkeit ausgewirkt und auch im Bus habe ich mit dem Gerät auf dem Schoß schon gearbeitet. Sie fühlt sich an wie man es nun mal erwarten würde. Nicht wie eine feste Tastatur, aber dennoch solide und vor allem groß genug zum Arbeiten. Ich denke es ist hier vor allem eine Frage der Gewohnheit.
In einer Kurve halte ich das Gerät aber tatsächlich auch mit Händen fest. Das habe ich mit meinem alten Vaio-Laptop (F-Serie) aber auch gemacht.
 
@resilience: Keine Ahnung wo du studierst, aber bei uns hat jeder seine eigene Steckdose. Ist eig. inzwischen Standard.
 
@resilience: Also bei mir hält das SP3 Pro einen Unitag von 7:45h in der Regel ohne Nachladen durch, im Notfall hat aber auch jeder Platz seine eigene Steckdose ;)
 
@resilience: Wenn dein Gerät doch 17 Stunden durchgehalten hat, wofür brauchst dann einen Austauschakku?
Ich vermute eher mal dein Superteil hat auch nicht länger wie 4 h gehalten. Vor allem wenn es aus dem Jahr 2005 ist.
 
@LastFrontier: Die 17 Stunden ununterbrochener Betrieb sind selbstverständlich mit einem Akkutausch. Ich kann bei meinen Tablet-Convertibles den Hauptakku wegen eines Nebenakkus im Gerät während des laufenden Betriebs einfach herausziehen/tauschen, weil das Gerät auf dem Nebenakku weiterläuft. Damit kann ich das Gerät quasi unbegrenzt ohne Unterbrechung mobil betreiben. Es kommt nur auf die Menge der mitgenommenen, vollgeladenen Wechselakkus an wie lange das Gerät mobil läuft. Auch kann ich auf Reisen einen Wechselakku von einem Solarlader aufladen lassen und mit dem anderen Akku währenddessen weiterarbeiten und brauche so nicht einmal mehr als 2 Akkus mitnehmen. Ich kann auch einen Akku im Auto oder Hotel laden und kurz auf den wechseln wenn der aktuelle Arbeitsakku leer wird und bin sofort wieder mobil. Beim Surface müsste ich hingegen das Gerät selbst über eine Stunde am Ladeort belassen um erst danach wieder mobil damit arbeiten zu können.

Übrigens habe ich in der Zwischenzeit mal ein Surface so betrieben, wie mein Tablet-Convertible oft zu Studienzeiten betrieben wurde, nämlich mit einem Software zur Schlüsselberechnung oder alternativ einem Videorenderer im Hintergrund, welche den Prozessor komplett auslasten. Mit solcher Software und voller Displayhelligkeit auf einem Surface hält dessen Akku nicht einmal 4, sondern kaum mehr als 2 Stunden bevor man an einer Steckdose festsitzt und das Gerät wird unschön warm dabei. Mein altes Tablet-Convertible läuft selbst mit maximaler Displayhelligkeit, ständigem Lesen vom DVD-Laufwerk in der Docking-Station, konventioneller Festplatte statt SSD und mit der CPU unter Prime 95 auf Volllast mit einem Hauptakku immer noch um die 5 Stunden. Ein Surface hat weder DVD-Laufwerk noch mechanische Festplatte und auch keine Docking-Station mit Energie zu versorgen, schafft aber trotzdem bestenfalls um die zwei Stunden Akkulaufzeit mit der CPU unter Volllast.

Hast Du Dir schon einmal angesehen, was ein heutiger Intel-Core-i7 oder auch nur -i5-Prozessor unter beständiger Last an Energie aufnimmt? Der nimmt so viel Leistung auf, dass er sich in einem Surface bei Volllast nach Sekunden heruntertakten muss, weil die Abwärme in dem viel zu flachen Gehäuse nicht mehr abgeführt werden kann. Der Pentium-M-Prozessor in meinem Tablet-Convertible von 2005 ist hingegen per Heatpipe mit Lüfter volllastfest gekühlt, braucht daher bei Dauerlast nicht heruntertakten und nimmt zudem bei Volllast weit weniger Leistung auf als heutige Prozessoren.

Noch dazu habe ich vor einiger Zeit zwei alte Akkupacks von meinen beiden Tablets mit neuen Zellen bestückt und da die Akku-Entwicklung nicht stehengeblieben ist, haben diese Akkupacks nun noch mehr Kapazität als die Original-Akkus wie sie damals neu aus der Fabrik kamen. Mein altes Tablet läuft somit heute noch länger pro Akku als damals direkt nach dem Kauf mit neuen Akkus.

Mit der Laufzeit nur eines meiner Hauptakkus an meinem 2005er-Gerät unter maximaler Displayhelligkeit und CPU-Volllast kann ein Surface schon nicht mithalten und ich habe normalerweise noch einen Nebenakku mit der Hälfte der Kapazität des Hauptakkus am Gerät und oft noch einen Hauptakku zum Wechseln in der Tasche. Da hat das Surface absolut keine Chance was die maximale mobile Laufzeit angeht. Wenn Arbeitskollegen mit einem Surface im Flugzeug schon lange auf die Tageszeitung aus Papier umsteigen mussten, weil ihr Wohlstandsspielzeug keinen Saft mehr hat, kann ich noch etliche Stunden mit meinem Tablet weiterarbeiten.

Fazit: Neu ist eben nicht immer gleichbedeutend mit besser. Schon das im Stift aktueller Surfaces mehrere Batterien stecken -- im Gegensatz zu dem induktiv ohne Batterien funktionierenden Stift meines alten Tablet-Convertibles -- ist ein technischer Rückschritt. Ich hatte schon einen Kollegen, dem bei einem Beamervortrag vor Publikum der Stift wegen leerer Batterie auf einmal ausfiel. Damit war es dann vorbei mit erklärenden Skizzen auf dem Surface und er durfte auf Tafel und Kreide wechseln.
 
@resilience: Also in derheutigen Zeit ist es unter normalen Umständen kaum möglich, keine Steckdose zu finden. Ausser vielleicht ich fahre mit dem Kanu monatelang den Yukon herunter. Weitab jeglicher Zivilisation.
Im Prinzip sehe ich es ja genausowie du, wenn ich in "tote" Gegenden komme, habe ich Ersatzakkus dabei.
Aber selbst wenn ich mit dem Motorrad unterwegs bin habe ich da keine Probleme. Denn da ist auch eine Steckdose, an der ich meine Geräte laden kann.
Aber unserer degenerierten Technikgesellschaft ist es ja schon zuviel überhaupt ein Ladekabel mitzunehmen. Sehe ich doch bei uns in der Kneipe oft. Hast du mal ein Ladekabel da? Gleichzeitig schleppen aber Mädels Handtaschen mit rum, aus deren Inhalt du einen Flugzeugträger konstruieren könntest.
 
@Crider1990: Kann das mit der Erleichterung nicht nachvollziehen. Bin im Berufsleben zum Mitschreiben und Notieren nach viel Spielerei letztendlich wieder auf Papier umgestiegen. Mathe oder ähnlich formel- oder freiformlastiges auf einem Notebook oder Tablet mitzuschreiben habe ich auch in ganz, ganz schlechter Erinnerung. Um Abends auf der Couch zu Interneten tuts auch noch mein Surface 2 (nicht pro). Da ist viel Selbstsuggestion im Spiel, man will halt ein neues Gadget und sucht dann Gründe und verbringt dann effektiv den ganzen "Arbeitstag" damit sich über das Gerät zu ärgern. Papier ist das Maß der Dinge.
 
Der i5 ist im Surface auf 2,9 und nicht 3,0 GHz gedeckelt.
 
Für viele sicherlich sehr wichtig: Auf der Rückseite hinter dem Klappständer befindet sich ein kleiner Einschub für eine microSD Karte. Damit lässt sich der Speicher problemlos erweitern. Ich schätze mal, dass hier auch 1TB unterstützt wird wie bei den aktuellen Lumia Modellen.
 
@xmSc: Es ist ein UHS-I microSDXC Slot, somit werden 2TB unterstützt. Ich hab in meinem SP3 momentan die neue 200GB Micro SD, funktioniert.
 
4 Stunden für normale Arbeit ist aber ein bissel dürftig.
 
@wingrill9: Es langt wenn man es vollaufgeladen an einer Sitzung mitbringt. oder gibt es jeweils 8h Marathon-Sitzungen bei Dir?
 
@AlexKeller: tscha, Videos gucken auf dem Transatlantikflug... da wird es wohl eng... es sei denn Lufthansa stellt mittlerweile auch Steckdosen bereit... Überlege mir ob ich da nicht dann doch mein altes Surface2 mitnehmen sollte stattdessen.
EDIT: Typo
 
@AlexKeller: Ich rechne nicht sitzungsweise, sondern in tageweise. Und da würde ich bei 4 Stunden nicht auskommen.
 
@AlexKeller: aber wenn ich in der früh ausser haus gehe, und am nachmittag zurück komme, möchte ich nicht noch ein ladegesät mitschleppen. bei meinem macbook pro brauch ich das zumindestens nicht!!
 
@bst265: Bei meinem SF3 pro brauche ich das auch nicht
 
@wingrill9: Ich nutze einen Surface Pro 3. Der hat auch ca. 4 Stunden reale Arbeitszeit. Ich komm damit gut über den Tag. Bisher ist im Meeting (da habe ich Akku Betrieb) noch nie ein Problem mit der Akkulaufzeit.
 
@wingrill9: Benutz anstatt Edge Chrome oder Firefox und du wirst feststellen das der Unterschied enorm ist.
Dann kommst du beim selben Test mindestens auf 5 Stunden.

Ich denke nicht, dass die Konkurrenz da viel besser ist. Und wenn dann, ist das Gerät womöglich um einiges grösser.
 
@Edelasos: also mein Macbook Pro retina (13") kommt locker einen Arbeitstag klar. Allerdings nur als zweitgerät. Und mehr als shell und browser wird es auch nicht genutzt.
4h sind sehr wenig, realistisch gesehen ist man aber immer in der nähe einer steckdose. Wenn nicht ist sowohl das surface als auch das macbook wohl die falsche wahl.
 
@wingrill9: Völlig richtig.

Wenn mein erstes Tablet im Jahre 2005, zu meiner Studentenzeit, einen fest eingebauten Akku gehabt hätte der nach 4 Stunden aufgibt, dann hätte der gerade einmal die Hinfahrt mit dem Zug und dann mit Glück bis kurz vor Ende der zweiten Vorlesung gehalten. So ein Gerät hätte ich mir damals nicht gekauft und tue das heute erst recht nicht.

An einigen Hochschultagen lief mein Tablet mit Hin- und Rückfahrt damals bis zu 17 Stunden am Stück im Akkubetrieb, bevor ich zu Hause über Nacht die Akkus wieder laden konnte. Ich verstehe daher auch nicht so recht, wie man sich ein Surface "für die Uni" kaufen kann.

Ich habe damals auf meinem Tablet-Convertible täglich alle Vorlesungen mitgeschrieben, in Übungen darauf gearbeitet und Praktikumsberichte darauf angefertigt. Die PDF- oder PostScript-Scripte der Professoren waren drauf gespeichert, sowie Terminkalender, ToDo-Listen und sonstige Notizen. Wäre da der Akku nach 4 Stunden leer gewesen, hätte ich direkt nach Hause fahren können, weil ich nicht mehr hätte weiterarbeiten können. Einen normalen Stift oder Papier habe ich nur zu Klausuren in die Tasche gepackt.
 
@resilience: Was war das damals für ein Teil? Heute sind es ja die Bildschirme und anderen technischen Nettigkeiten, die längere Akkuzeit vermiesen. Ein iPad kommt mit gut 10 Stunden hin. Aber 17...
 
es ist das erste surface das ich lieben kann. finds ganz toll.
 
@Matico: Danach dann aber bitte wieder trocken wischen! ^^
 
Hardware ist toll, aber im Augenblick bin ich grad von der Software ziemlich angenervt. Habe heute mal die aktuellen Updates eingespielt und hatte schon zweimal dass kein Touch mehr ging und ich via powerbutton resetten musste. Dann stockt/stottert der Cursor, etc etc... Bin mir jetzt nicht ganz sicher ob das evtl. mit dem HP Dock zu tun hat über das LAN, externer Monitor, Tastatur und Maus angeschlossen sind (die ich nicht verwende).... Muss nochmal beobachten, aber heute Nachmittag war ich echt kurz davor nochmal von Scratch zu installieren....
 
@scar1: Es kommt auch oft genug vor, dass das Tastatur-Dock nicht erkannt wird und keine Eingaben annimmt, und Windows Hello den Akku aussaugt. Manchmal scheint der Lockscreen abzustürzen, sodass man das Gerät nicht entsperren kann, obwohl man von Hello erkannt wurde. Der Tabletmodus ist im Prinzip ein unnützes Feature. Für Apps schafft man sich sowas wie das Surface nicht an, W32-Programme sind mehr schlecht als recht bedienbar.
 
@Niccolo Machiavelli: MIt der Tastatur wäre das nicht so wild, die ziehst du ab und klickst sie wieder drauf, aber wenn der Screen keine Klicks entgegen nimmt, weder via Maus, noch Stylus noch touch und man hard-rebooten ist, dann nervt das gewaltig.
Ich kritzel halt mittlerweile viel mit dem Stift in OneNote rum, da ist der Tabletmode schon ok :-)
 
@scar1: wenn ich das so lese, kommt mir das irgendwie bekannt vor. Und zwar in der Hinsicht, dass das Win eben sich doch nicht so anfühlt wie ein mobiles OS, sondern eher wie ein typisches Desktop-OS mit alle seinen Macken. Genau das ist es, warum ich mir kein Surface holen werde. Es ist zu komplex, erst recht, wenn man noch mobil und "desktopig" rüberkommen will.
 
@wingrill9: Ähem, mal ganz ehrlich, das würdest du doch eh nicht, oder?
 
@DON666: ich weiß ja, dass du mitunter die Leute aus der Reserve locken möchtest. Ich kann dir nur dazu sagen, dass ich auch OSX nicht auf einem Tablet haben möchte, so lange es nicht entsprechende Anpassungen dafür gibt.
 
@wingrill9: Aber bei Windows gibt es sie und macht dort eine gute Figur.
 
@PakebuschR: Windows ist nur im Tabletmodus angepasst. Oder willst du mir sagen, dass das viel zu oft zitierte Photoshop als Tabletversion gibt? So lange die DesktopProgramme nicht angepasst sind, kann das System machen, was es will. Und wenn es irgendwann mal so ist, dass Desktop-Programme angepasst sind, dann macht das ganze Konzept keinen Sinn mehr.
 
@wingrill9: Photoshop gibt es noch nicht als Tablet Version, ist aber auch kein Bestandteil von Windows. Desktopprogramme ansich werden wohl auch eher nicht angepsst wenn dann höchstens durch eine universal App ersetzt bzw. ergänzt sofern es Sinn macht.
 
@PakebuschR: ich bleibe gespannt... :-)
 
@scar1: Das Problem habe ich auch. Ich musste das Update vom 2.12. (KB3116908) deinstallieren. Nun scheint es wieder zu funktionieren.
 
@Niccolo Machiavelli:
"Für Apps schafft man sich sowas wie das Surface nicht an"
- doch wenn man es zwischendurch als Tablet verwendet.

"W32-Programme sind mehr schlecht als recht bedienbar."
- im Desktopmodus auch nicht anders als auf einem Notebook.
 
@PakebuschR: "- doch wenn man es zwischendurch als Tablet verwendet." Wozu? Für die zwei, drei Apps? Für den ach so produktiven Einsatz? Sorry, aber für den Tablet-Einsatz ist das Ding viel zu schwer.

Benutzt man es dagegen vorwiegend als Notebook-Ersatz, stellt man fest, dass es ohne Tastatur nicht viel bringt. W32-Apps kann man ohne Tastatur zwar starten, aber man wünscht sich nach keinen zwei Minuten ein richtiges Notebook. *Hint* da kann man gleich ein richtiges Notebook kaufen. Das funktioniert auch auf dem Schoß, sowie im Flugzeug und im ICE auf der Ablage, ohne dass es umfällt. Und der Akku hält auch noch länger. Sogar das Pixel C wird besser als das Surface stehen können.

Im Vergleich zu zwei Geräten, die in je in ihrem Bereich optimal funktionieren, spart das Surface gerade mal 200-600 Euro und ein halbes Kilo Gewicht. Nur mit dem deutlich schwerer wiegenden Nachteil, dass man dann in keinen von beiden Bereichen ein wirklich gutes Produkt hat.
 
@Niccolo Machiavelli: Soll leute geben die sich sogar bewusst für ein Tablet entscheiden, bezüglich schwer: wenn dir das zu schwer ist hol dir halt ein anderes Gerät, muss ja kein Surface sein.

Wenn man es als Notebook nutzt nimmt man das Tastaturcover, auf dem Schoß ist es anderen dann wieder in Tabletform lieber oder andere Hybride/Convertible Geräte z.B. in Form des von dir angesprochenen Pixel C nur das da eben kein Windows läuft.

Ich finde wiederrum das es in beiden beireichen ein gutes Produkt ist aber das hängt halt immer von den eigenen Ansprüchen an das Gerät ab.
 
Wie ist eigentlich der neue Stift auf dem Surface Pro 3 im Vergleich zum alten?
 
"Perfekte Tablet" - nein - wenn es sowas überhaupt gibt, dann ist das Surface Pro davon auch noch weit weit entfernt. Da wäre die begrenzte Akku-Laufzeit, die wenigen Anschlüsse, der sündhaft hohe Preis, die Nichtaustauschbarkeit von Komponenten, der Stift (welcher schon von Apple jüngst in den Schatten gestellt wurde), und sicher noch vieles was dem ein oder anderen individuell stört.

Ganz sicher: es mag das beste aller Surface-Generationen sein, aber es gibt noch jede Menge zu tun.
 
@hhf: Für mich ist es aus einem Grund nicht das pefekte Tablet: Zu groß.
Das Surface 3 ist nach wie vor mein Favorit.
 
Ich habe das Surface Pro 4 in der gleichen Ausführung wie hier getestet seit rund einer Woche. Zunächst war ich voll zufrieden, aber inzwischen nervt mich ein Bug, den ich bisher noch bei keinem Laptop/Tablett hatte.

Ich verwende eine USB 3.0 Dockingstation ander externe Maus, Tastatur und Monitor angeschlossen sind, hierzu wird der DisplayLink Treiber verwendet.

Sobald ich die USB 3.0 DockingStation anschliesse, bricht das WLAN beim Surface zusammen. Zunächst dachte ich an einen Fehler des DisplayLink-Treibers, aber auch bei einer DockingStation ohne Displayanschluss trat der Fehler auf.

Recherchen im Internet ergaben inzwischen, dass wohl der USB 3.0 Port Frequenzen verwendet, die den WLAN Empfang stören können. Und hier ist wohl das Surface extrem anfällig.

Schade, damit kann ich das Tablett derzeit nur sehr eingeschränkt nutzen.
 
Wie kann etwas "perfektes" gleich mehrere "Macken" haben?
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