Massenentlassungen bei IBM Deutschland - jeder 7. muss gehen

Die Wirtschaftswoche berichtet über einen geplanten drastischen Stellenabbau bei IBM Deutschland. Demnach sollen in den kommenden zwei Jahren rund 3.000 Stellen gestrichen werden. Offiziell bestätigt ist die Meldung von IBM noch nicht, aber die ... mehr... Ibm, Supercomputer, Watson Bildquelle: IBM Ibm, Supercomputer, Watson Ibm, Supercomputer, Watson IBM

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Verdammt, wir konnten bisher immer in der IBM-Kantine weiter unten in der Strasse Essen gehen. Jetzt nicht mehr! Die hat schon zu gemacht!
 
@notepad.exe: Warst wohl nicht oft genug dort... ;)
 
Die müssen für die ganzen Macs Geld sparen... ;)
 
@Knarzi81: Die Lumias haben unterm Strich ja auch nur der kompletten Nokia-Mobile-Mannschaft den Job gekostet. Dagegen gehen die IBM-Macs ja noch als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme durch.

Ahja: ;)
 
@Knarzi81: "Die müssen für die ganzen Macs Geld sparen... ;)"

Nun, diesbezüglich fragt man sich doch aber, was die bei IBM bisher für billige Gurken im Einsatz haben mussten, dass der Unterschied zu den Mac-Käufen jetzt wirklich so viel Mehrkosten verursacht haben soll. ;) Ganz davon abgesehen, dass durch den teilweisen Wechsel auf Apple-Hardware ja eigentlich sogar weniger Kosten für Wartung und Administration anfallen sollen.
Möglicherweise sind von den jetzt geplanten Entlassungen ja eben gerade u.a. auch etliche Administratoren-Stellen betroffen. :)
 
@KoA: Es fliegen die raus, die jetzt beim Support anrufen und nicht alleine klar kommen, damit die Rechnung am Ende stimmt. :)
 
IBM auf den absteigenden Ast. Man sollte auch beachten, dass IBM im Softwareentwicklungsbereich massenhaft auf indische Fachkräfte setzt und auch dadurch das eine oder andere Großprojekt verloren hat, da die Qualität und (Nicht-)Selbstständigkeit der indischen Kollegen leider im Schnitt zu wünschen übrig lässt.
 
@kleingeldhorter: Ich persönlich arbeite momentan auch noch mit IBM Software und bin ehrlich gesagt froh ab nächsten Jahr eine neue Stelle zu haben die nur noch MS, Linux und Software von VMware nutzt. Manchmal denke ich mir schon was sich IBM bei ihrer Software gedacht hat.
Als Beispiel IBM Domino. Wenn man dort was an einer Person ändert, wird es dort nicht direkt geändert sondern wann sich der Server denk wann es am besten passt. Man bekommt leider auch keine Rückmeldung ob er jetzt fertig ist und man muss in den Logs schauen ob er jetzt wirklich durch ist oder überhaupt angefangen hat.
 
@kleingeldhorter: Ich bin zwar nicht bei IBM, aber die Arbeitsweise von unseren indischen Kollegen ist ebenfalls alles andere als prickelnd. Alles was auch nur ansatzweise an deren zugewiesenen Prozess vorbei geht kommt postwendend unbearbeitet zurück. Das ist besonders geil wenn man mindestens 15min auf irgendwas warten darf, was man früher, als man die Berechtigungen dazu noch hatte, selber in einer haben Minute lösen konnte.
Ernsthaft, wenn die Inder vom Pizzaservice genau so arbeiten würden, wäre ich schon längst verhungert.
 
@kleingeldhorter: also ich hab damals im Böblinger Labor keinen einzigen Inder gesehen, weiß nicht was du meinst. Der Support wurde nach Afrika und Osteuropa ausgelagert.
 
@xploit: Dann hat es eben "damals im Böblinger Labor" keine Inder gegeben, was aber nicht meine Erfahrungen und die anderer Kollegen aus der Branche negiert. IBM setzt viele Projekte für Business-Kunden um, bei diesen dann hauptsächlich Inder eingesetzt werden. Ich selbst war bereits in 2 millionenschweren Projekten in einem der größten österreichischen Unternehmen und in der deutschen Allianz Versicherung als Entwickler beteiligt und die Performance und der Hausverstand der indischen Kollegen ließ in beiden Fällen zu wünschen übrig. Zusätzlich bekommt man in der Branche mit, dass in der österreichischen Telekom seit ein paar Jahren sukzessive österreichische Fachkräfte gegen indische ausgetauscht werden - bisher mit eher wenig zufriedenstellendem Erfolg.
 
@kleingeldhorter: Nur damit ich das verstehe: du hast bei zwei großen Unternehmen millionenschwere Projekte betreut und meinst zu wissen, dass IBM nur Inder einsetzt und die durchweg schlechte Leistung abliefern? Nuff said...
 
@xploit: Offensichtlich kannst du nicht lesen. Ich habe klar und deutlich geschrieben, dass ich als Entwickler beteiligt war und nicht die Projekte selbst betreut habe. Ich war wie die indischen Kollegen als externer Mitarbeiter am Projekt beteiligt. In diesen Projekten war auch die IBM als externer Dienstleister beteiligt und hat da eben, wie eingangs erwähnt, fast ausschließlich indische Fachkräfte eingesetzt, die für einen Zeitraum von ein paar Monaten eingeflogen wurden. Diese indischen Fachkräfte waren im Schnitt sehr unselbstständig bzw. dachten einfach nur soweit, wie man es ihnen sagte und keinen Zentimeter weiter. Auch die Code-Qualität und Produktivität ließ im Schnitt zu wünschen übrig. Das ist meine persönliche Erfahrung und auch viele Kollegen teilen diese. Insofern kannst du dir dein "Nuff said" sonst wo hinschieben.
 
@kleingeldhorter: Nach meiner Erfahrung. Ja, die Inder arbeiten sehr unselbstständig und der Tellerand scheint oft so hoch wie das Himalaya ... aber das sind alles Kleinigkeiten gegenüber den viel häufiger vollkommen hirnrissigen Vorstellungen und Zielvorgaben beim deutsch-amerikanischen Managment ... das oft viel zu wenig Ahnung mitbringt, wie überhaupt Softwareentwicklung ganz grundsätzlich in einem Team organisiert und kommuniziert werden muss, ... dann wahnhaft versucht, immer schneller und immer größere Anteile der Aufgabe nach Indien zu verschieben, weil da alles viel billiger gemacht wird, bis letztlich auf beiden Seiten der Welt die Fähigkeit zu Lösung gar nicht mehr gegeben ist und das Projekt gegen die Wand fährt. Aber das macht nicht nur IBM, das treibt die ganze Branche .. leider
 
Ich hatte geschäftlich auch schon mit Indern zu tun,
Verantwortungsvolles agieren, bzw. die verbindliche Einhaltung von Verträgen, ist nicht immer ganz einfach gewesen. Damals habe ich gelernt, wieso es mit Indien nicht vorwärts geht. Ist halt eine andere Mentalität.
 
Die kulturellen Unterschiede werden von den meisten Firmen nicht beruecksichtigt. ich arbeite global und ich habe Kunden, die sih staendig ueber 'die Inder' beschweren, ich habe andere Kunden, die sehr gut mit ihren indischen Kollegen zusammenarbeiten. Man muss Zeit investieren, viele Firmen schieben Arbeit nach Indien, weil sie offen, dass sich die Kosten massiv senken. Aber: wenn ich sparen will, muss ich erst investieren.
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