Anschläge in Paris: Täter kommunizierten wohl nicht verschlüsselt

Zu den Terroranschlägen in Paris laufen inzwischen die ersten Ermittlungsergebnisse der Polizei ein. Und diese zeigen unter anderem, dass die auch hier wieder teils bis in die Hysterie geführte Debatte um die Verschlüsselung der Kommunikation völlig ... mehr... Polizei, Terror, Maske, Aufstand Bildquelle: Nicolai Grut /Flickr Polizei, Terror, Maske, Aufstand Polizei, Terror, Maske, Aufstand Nicolai Grut /Flickr

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Stellt sich die Frage ob überhaupt in so einen Fall eine Verschlüsselung "notwendig" ist,
der Reaktionszeitraum für die Polizei ist mit oder ohne (Null), denn die "Aktion" folgt unmittelbar auf die "Nachricht"!
 
@Kribs: Für die Bewertung von Terroranschlägen gibt es einige Faustregeln (siehe unten), die behilflich sein können. Eine Beantwortung der Fragen im Fall der Pariser Anschläge ergibt sechs bzw. sieben Punkte. Daraus folgt, dass die Anschläge in Paris sehr wahrscheinlich eine synthetische (staatliche) Operation waren, sei es, dass das Gegenteil eindeutig nachgewiesen wird. - Von Elias Davidsson

In welcher Welt leben wir, wo Staaten ständig ihre eigene Bürger ermorden?

Wie man einen Terroranschlag vorläufig klassifizieren kann

Wenn von wahlloser Gewalt gegen unbeteiligte Zivilisten berichtet wird, stellt sich daher immer die Frage, ob es sich um authentischen oder synthetischen (staatlich inszenierten) Terrorismus handelt. Die folgenden acht Kriterien – in Frageform – gestatten, eine vorläufige Einordnung der Ereignisse vorzunehmen.

Frage 1: Hat sich eine reale Organisation zur Tat bekannt?

Kommentar: Falls nein, addiere einen Punkt. Eine existierende Organisation besitzt eine Telefonnummer, eine Adresse, eine Email, eine Webseite, zugängliche Leitpersonen, eine Satzung. Das Rote Kreuz ist z. B. eine reale Organisation; fie SPD eine andere. Sogar die kurdische PKK oder die palästinensische Hamas, die gelegentlich Terroranschläge ausführen, sind reale Organisationen. Al Qaeda und ISIL / ISIS sind keine, da sie nicht die Kriterien einer realen Organisation erfüllen.

Frage 2: Wurde eine gewaltsame Handlung durch eine plausiblen Forderung unterstützt?

Kommentar: Falls nein, addiere einen Punkt. Eine plausible Forderung ist jene, die die Organisation auch durch gewaltfreie, politische Handlungen stellt und die mit der Satzung der Organisation vereinbar sind.

Frage 3: Sind die mutmaßlichen Täter gestorben?

Kommentar: Falls ja, addiere einen Punkt. Tote Täter können nicht vor Gericht gestellt werden. Der Staat wird damit von der Bürde befreit, die Schuld der Täter gerichtlich nachzuweisen.

Frage 4: Falls die mutmaßlichen Täter starben, wurden sie von einer breiten, nachvollziehbaren Gemeinschaft als Helden oder Märtyrer gefeiert?

Kommentar: Falls nein, addiere einen Punkt. Personen, die erfolgreich authentische terroristische Handlungen ausführen, werden in der Regel von ihrer Gesellschaft oder von Mitgliedern ihrer Bewegung, und sogar von ihren Familien als Helden oder Märtyrer verehrt und gefeiert. Anonymes Zelebrieren im Internet ist nicht nachvollziehbar.

Frage 5: Falls die mutmaßlichen Täter überlebt haben und vor Gericht gestellt wurden, bestanden sie auf der moralischen Legitimität ihrer Angriffe?

Kommentar: Falls sie ihre Tat vor Gericht nicht verteidigen, addiere einen Punkt. Man darf annehmen, dass Teilnehmer einer authentischen terroristischen Handlung an die Gerechtigkeit ihres Handelns glauben. Man darf daher erwarten, dass sie ein Gerichtsverfahren nützen würden, um ihre Tat öffentlich zu rechtfertigen und für ihre Sache zu werben. Wenn aber mutmaßliche Täter ihre Teilnahme an der Operation bestreiten bzw. sich von der Tat distanzieren, kann davon ausgegangen werden, dass sie entweder zu dieser Teilnahme durch Täuschung angeworben oder sie zu Unrecht beschuldigt wurden.

Frage 6: Besaßen die Behörden eine Vorkenntnis des Anschlages oder haben sie die mutmaßlichen Täter schon früher gekannt?

Kommentar: Wenn ja, addiere einen Punkt. Wo mutmaßliche Terroristen durch staatliche Stellen im Vorfeld überwacht worden sind, liegt es nahe, dass die Behörden den Anschlag hätten verhindern können. Wenn, dann die Operation trotzdem stattfand, ergibt sich der Verdacht, dass die Behörden ihre Ausführung bewusst duldeten oder die überwachten Personen als Sündenböcke eingesetzt hatten.

Frage 7: Gab es Vertuschungs- bzw. Verdunkelungsversuche der Operation seitens der Polizei oder des Staates?

Kommentar: Wenn ja, addiere einen Punkt.

Frage 8: Gab es kurz vor den Anschlägen oder während der Anschläge eine Anti-Terror-Übung seitens der Polizei oder des Militärs?

Kommentar: Wenn ja, addiere einen Punkt. Wenn eine Anti-Terror-Übung gleichzeitig oder unmittelbar vor einer terroristischen Handlung stattfindet, gilt dies als wesentliches Merkmal für eine staatliche Terror-Operation.

Eine großangelegte Militärübung fand z. B. am Morgen des 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten statt. In dieser Übung wurden Flugzeugentführungen simuliert.
-> http://www.vanityfair.com/news/2006/08/norad200608?printable=true€tPage%3Dall

Fluglotsen konnten daher nicht zwischen konkreten und simulierten Flugzeugen auf ihren Radarschirmen unterscheiden. Im Nebel dieser Übung konnten die Anschläge mit Erfolg ausgeführt werden.

Auch während der Londoner Bombenanschläge vom 7. Juli 2005 gab es eine Antiterror-Übung, die das genaue Szenario der wahren Anschläge als Grundlage der Übung benutzte.
-> https://www.youtube.com/watch?v=JKvkhe3rqtc

Vor den Madrider Bombenanschlägen des 11. März 2004 führte die NATO in Spanien Antiterror-Übungen durch. Über den Ablauf dieser Übung gibt es nur wenige Informationen. Die späteren Attentäter aber waren der Polizei bekannt.
-> http://www.spiegel.de/politik/ausland/attentat-in-madrid-terrorverdaechtige-sollen-polizeispitzel-gewesen-sein-a-297644.html

Am Nachmittag der Terroranschläge des 22. Juli 2011 in Oslo und Utøya (Norwegen) haben norwegische Spezialkräfte auch merkwürdigerweise eine Antiterrorübung durchgeführt.
-> http://canspeccy.blogspot.de/2011/08/utoya-norway-breivic-atrocites-police.html

Eine Anti-Terror Übung fand auch am 13. November 2015 in Paris statt.
-> http://www.theguardian.com/world/2015/nov/15/paris-attacks-medic-we-were-treating-war-wounds-made-by-war-weapons

-> http://www.challenges.fr/france/20151115.CHA1650/comment-le-samu-s-est-prepare-aux-attentats-simultanes-de-paris.html

-> http://yournewswire.com/large-military-exercise-took-place-on-same-day-as-paris-attacks/

Zur Benutzung der acht Kriterien für die Einordnung von Nachrichten über Terroranschläge:
Bei vier Punkten ist nicht auszuschließen, dass es eine synthetische (staatliche) Operation war.
Bei fünf oder mehr Punkten soll davon ausgegangen werden, dass es eine synthetische (staatliche) Operation war, sei es, dass das Gegenteil eindeutig nachgewiesen wird.

Über die Frage, ob die Kommunikation verschlüsselt oder unverschlüsselt stattfand, braucht man nicht zu diskutieren. Letztlich wussten die entsprechenden Stellen von den "Attentaten" und das so schnell "Ermittlungsergebnisse" vorliegen, spricht für sich selbst. Übrigens genauso, dass Obama der erste (!) war, der sagte, dass das den Terroristen heimgezahlt werden wird, nicht Hollande, sondern Obama...
 
@MaikEF_: Eine Wall Of Text - Kriterien, die sich auf islamistischen Terror allerdings NICHT anwenden lassen! Fast alle Kriterien werden durch den Islamistenspruch: "Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod" schlichtweg ausgehebelt.
 
@Bengurion: Da mag ich dir teilweise Recht geben. Recht merkwürdig finde ich für mich zumindest, dass - wie auch bei anderen Terroranschlägen - vorher Übungen stattfanden mit den gleichen Szenarios. Und was auch nicht vergessen werden darf: Terror sorgt für ein stabiles Feindbild auf allen Seiten (und ich traue den westlichen Regierungen durchweg zu, diesen auch gegen "ihr eigenes" Volk zu richten). Und das ist es, was man derzeit aufrecht zu erhalten versucht.
Ich glaube längst nicht mehr an solche Zufälle und wer von Dr. Daniele Ganser das Buch "NATO-Geheimarmeen in Europa: Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung" kennt, wird auch zweifeln (kann es jedenfalls empfehlen!).
https://de.wikipedia.org/wiki/Gladio
 
@MaikEF_: Also nochmals konkret: Fragen 1-5 werden tatsächlich durch besagten Spruch, der eben weit mehr ist als ein Spruch, komplett ausgehebelt: "Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod" (ganz nebenbei hebelt diese Einstellung erschreckenderweise auch fast alle Anti-Terror-Szenarien aus, weil man "normalerweise" davon ausgeht, dass Attentäter lebend aus der Sache herauskommen wollen).
Frage 8 ist absoluter Schwachsinn: es finden täglich weltweit hunderte von Anti-Terror-Übungen statt. Passiert nichts, ist auch kein Zusammenhang herstellbar, passiert etwas ist die zeitliche und räumliche Nähe nur eins: Zufall. (wie beim Lotto: fast immer gewinnt jemand und doch werden Tausende ihr ganzes Leben lang Lotto spielen, ohne jemals mehr als drei Richtige zu haben. Du kannst nicht davon ausgehen, dass, obwohl fast immer jemand gewinnt, Du auch gewinnst).
Konkretes Beispiel: ich war 2006 bei den Vorbereitungen zur WM an der Sicherheitskonferenz in Kaiserslautern beteiligt. Es gab die Übung eines Bombenattentats im Stadion - übrigens mit der Prämisse, dass selbst bei einem Bombenattentat IM Stadion das Spiel - so irgend möglich - weitergelaufen wäre, um eine Massenpanik mit Hunderten von Toten zu verhindern. Vergleiche dies mit Paris - Ähnlichkeiten.
 
@MaikEF_: Den obigen Text, lass ich auch unkommentiert, den eig. würden vermutlich 90% aller Terrororganisation dort durchfallen.

Zu den Übungen: Richtig stand hält das auch nicht, bei Breivik wird von einer identischen Übung erzählt und dann aufgeklärt mit: "a mobile terrorist attack in which one or more perpetrators only goal would be to shoot as many people as possible and then shoot the police when they arrive."

Für mich klingt das wie der "durchschnittliche" Terrorakt.

Wir hatten schon mal in der FFW eine Übung und 10min danach kam ein richtiger Alarm rein, vorher haben wir den Brand einer Scheune geübt und danach hat tatsächlich eine Scheune gebrannt. Darum hat man ja Übungen, um den Ernstfall zu trainieren.

Im Artikel fehlt auch komplett wie oft Übungen durchgeführt werden, wenn bspw. die Polizei jeden Monat so eine Übung durchführt, steigt die Wahrscheinlichkeit weiter.

Genauso sind die Übungen der Franzosen verständlich, sind sie doch bereits mehrfach vom Terror betroffen wurden (Stichwort Charlie Hebdo).

Die Quelle für die Anschläge in Madrid beweist auch null, nur das Verdächtige (!) Polizeispitzel waren / sind, das ist jetzt auch keine Seltenheit, das Kriminelle der Polizei Informationen zu spielen. Siehe V-Männer in Deutschland oder man schaut einfach eine von zig Krimiserien an, da kommt das auch in gefühlten 80% aller Folgen vor. Und das Attentäter vorher der Polizei bekannt sind, ist für mich auch keine Besonderheit, Kriminelle haben meist eine Vorgeschichte, so schlicht und einfach ist das.

Also aufgrund der obigen Quellen von staatlich inszenierten Terror auszugehen, halte ich für Fantasterei.
 
@JackSlater91: Das ist auch gemacht für Verschwörungstypen. Es gibt natürlich dauernd solche Übungen. Nur meistens keinen Terroranschlag direkt danach. Wenn es dann einen gibt kann man natürlich sagen: Oh, komisch, genau vorher war eine Übung! (Gut den Monat davor auch, und davor auch und davor auch...) Aber das ist ja in dem Zusammenhang egal... ;)
 
@Bengurion: "Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod" Woher hast du dieses "Geistige Exkrement"
 
@BadMax: Dazu gibt es ein Video:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/bekenner-video-ihr-liebt-das-leben-wir-lieben-den-tod-a-290529.html
 
@fishboneHH: Die Quelle der Quellen! Nun ja für die "Denkenden Wesen" heutiger Tage wohl ausreichend. usw.
 
@MaikEF_: Ich weiß nicht wie ich deinen Text nehmen soll das ist mir zu "Surrealistisch", deshalb lass ich ihn unkommentiert.

Aber wenn ich deine darin zum Ausdruck gebrachte Sorge richtig interpretiere, das sich Frankreich in ein Zerrbild einer Demokratie verwandeln könnte (Verfassungsänderung/Präsidenten Ermächtigung), teile ich diese Sorge!
 
@Kribs: Diese Sorge sollte aber nicht nur in Bezug auf Frankreich gelten. Gleiches geschieht auch bei uns hier in Deutschland bzw. wird geschehen.
Man erkennt schon jetzt, wie sich die Bundesregierung alles zurechtrückt, auch gegen den Willen des eigenen Volkes, dessen Interessen sie ja eigentlich vertreten sollte! Das wird noch weiter gehen und schlimmer werden.
Unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den Terror (welchen man auch selbst installieren kann), kann man doch alles mögliche ändern, die "tollsten" neuen Gesetze erlassen, die einem plötzlich all das erlauben, was vorher nicht durchsetzbar war.

Und mit dem Text und den darin enthaltenen Links wollte ich darauf aufmerksam machen, dass es Kuriositäten gibt bei einer ganzen Reihe von Anschlägen, die kein Zufall sein können.

Aber ich merke schon, dass man gleich zum Verschwörungstheoretiker abgestempelt wird, wenn man eine andere Meinung hat, als sie uns von der Mainstreampresse vorgegeben wird.

Beschäftigt euch doch mal mit dem direkten Verhältnis zwischen Politik und Medien.
Man kann die eigene Bevölkerung mit Medien sooo schön dahinlenken, wohin man sie für die Durch-/Umsetzung der eigenen politischen Interessen haben will. Und man kann mit Medien sooo schön diejenigen denunzieren, die nicht mit der Masse mitlaufen.
Kleines Beispiel: Der Spiegel bezeichnete Demonstrationsteilnehmer, die gegen TTIP in Berlin demonstrierten (fast 100.000 Teilnehmer) indirekt als Rechte, als Nationalisten und diskretitiert diejenigen Kritiker.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ttip-bei-der-demo-marschieren-rechte-mit-kommentar-a-1057131.html

Wer sich jedoch positiv zu TTIP äußert (die Geheimverhandlungen akzeptiert, akzeptiert, das ausschließlich EU-Abgeordnete ein gewisses Einsichtsrecht haben und um dies wahrnehmen zu können auch noch in die AMERIKANISCHE Botschaft stiefeln müssen, wer sich also die in Europa geltenden Gesetze von den Amis vorschreiben lässt), der ist genau da, wo ihn die Verantwortlichen auch haben wollen...
 
@MaikEF_: Wer Verschwörungstheorien verbreitet, darf sich nicht wundern als Verschwörungstheoretiker abgestempelt zu werden.
Alle Zusammenhänge, die du meinst in den verschiedenen Schnipseln zu sehen, sind theoretisch - es sind und bleiben Theorien. Und da deine Theorien eine Verschwörung von Regierungen gegen das Volk andeuten, sind es Verschwörungstheorien. Punkt. Mehr gibt es zu deinem Geblubber nicht zu sagen.
 
@Cipher: Informiere dich mal über die Operation Gladio! Als Verschwörungstheoretiker lasse ich mich nicht abstempeln, fresst ihr ruhig den ganzen Kram, den man euch so vorsetzt, ohne es zu hinterfragen. Solche Marionetten braucht das Land!
 
@MaikEF_: Ich halte mich durchaus für ein denkendes Wesen. Weiterhin hinterfrage ich relativ viel. Trotzdem muss man sich dann auch gefallen lassen das andere denkende anders denken... Öhm, also... Naja.. :) Zu vermuten die Regierung steckt absichtlich dahinter halte ich aber für so was von abwegig. Nichts desto trotz halte ich die Terrorgefahr seit 3 Tagen nicht für höher als noch vor 4 Tagen. Und insgesamt schätze ich doch noch immer als äußerst gering ein. Anders gesagt: Ich halte die Chance von einem Ziegel (ist gerade echt windig hier) erschlagen zu werden gerade für deutlich höher als einem Terroranschlag zum Opfer zu fallen... ;-)
 
@Yamben: Der Anschlag fand doch schon statt. Und zwar auf den Verstand! Der kümmerliche überlebende Rest hält sich immer noch für ein "denkendes Wesen"
 
@MaikEF_: Die eigentliche Funktion von Gladio war es Wiederstandsgruppen im Fall einer sowjetischen Invasion zu haben. Was danach mit Gladio geschehen ist, war Jahrzehnte nach der Gründung. Die geheimdienstliche Kontrolle war weitesgehend verloren gegangen und die ohnehin schon radikalen Gruppen wurden zum Selbstläufer.
 
@RaymondO: Falsch! Gladio wurde bereits zu Zeiten des Kalten Krieges eingesetzt, um Terrorakte in Italien zu verüben und diese dem kommunistischen Parteifeind und den Linken in die Schuhe zu schieben. Kontrolle hat da niemand verloren, im Gegenteil.
Erst Buch lesen, dann...
 
@MaikEF_: Dieser Angriff auf die Kommunisten in Italien war nach dem Verhaften der Kommunisten nach der Machtergreifung Hilters das schlimmste auf dem Gebiet in Europa. Es hat nicht die Verachtenswerten Stalinisten getroffen sondern Politiker in ganz Europa.
 
@Kribs: es ist nicht nur so, dass es zu einem "Zerrbild einer Demokratie" werden könnte, es ist bereits eine Illusion einer Demokratie.
Etwas staatenübergreifendes, zentralistisches, mit Lobby-Organisationen, die hinter verschlossenen Türen abstimmen
NEQ
Demokratie.
 
@MaikEF_: Ich bin nicht sicher ob westliche Staaten ernsthaft selbst Terroranschläge verüben. Das ist ein schwerer Vorwurf den man nicht so ohne weiteres in den Raum stellen sollte.

Ich bin mir allerdings sehr sicher das die Politik Terroranschläge nach besten Wissen und Gewissen ausschlachtet um ihre Agenda bzgl mehr Kontrolle und Überwachung / Einschränkung der Bürger durchzuboxen.
 
@Aerith: Wie gesagt, ich empfehle Dr. Danile Gansers Buch "Nato Geheimarmeen". Fast 40 Jahre lang wurden durch diese Terroraktionen (natürlich damals in kleinerem Maßstab als heute) durchgeführt und tatsächlich konnte es erst in den 90ern bewiesen werden, es ist also keine Fantasterei gewesen, sondern wahr!
Stichwort Operation Gladio (https://de.wikipedia.org/wiki/Gladio).
Darüber sollte man mal nachdenken.

Auch mal so am Rande: Jeder hier wird den Film "The Sixt Sense" kennen. Den Film über spricht Bruce Willis mit mehreren Personen, doch erst am Ende bekommt man mit, dass eigentlich nie jemand geantwortet hat, dass niemand ihn sehen konnte und das er tot war. Der Regieseur hat es so gut inszeniert, dass das niemandem aufgefallen ist. Wer weiß, was uns in einigen Jahren plötzlich mal so auffällt...
 
@Aerith: NSU-Morde, Oktoberfestattentat (... Die Akten würden zudem ein rechtsterroristisches Motiv des Täters belegen: Er wollte offenbar dem damaligen Kanzlerkandidaten Franz Josef Strauß kurz vor der Bundestagswahl zur Macht verhelfen. Köhler hatte sich vor dem Anschlag über die bevorstehende Bundestagswahl geäußert, man könne doch einen Bombenanschlag in Bonn, Hamburg oder München verüben. Nach dem Anschlag könnte man es den Linken in die Schuhe schieben, dann wird der Strauß gewählt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfestattentat#Hinweise_auf_m.C3.B6gliche_Mitt.C3.A4ter)

Das (auch westliche) Staaten bzw. Regierungen und/oder Geheimdienste selbst Terroranschläge verüben (lassen), halte ich für ganz und gar nicht ausgeschlossen, im Gegenteil!

Edit: Quelllink eingefügt.
 
@MaikEF_: Wie ich bereits oben geschrieben habe, die Quellen sind da mehr als dürftig, nur weil in einigen Fällen staatliche Stellen direkt oder indirekt beteiligt waren / sind, kann man nicht generell alles in diese Ecke stellen, die obigen Beispiele: Breivik, Paris, London und Madrid stufen nur auf ganz schwachen Indizien.

Das ist übrigens dann typisch für Verschwörungstheoretiker, wir anderen leben in einer rosaroten Welt, nur weil für diese alles schwarz und weiß ist. Natürlich haben manche Regierungsorganisationen in einigen (Geheim-)Aktionen ihre Finger drin und gerade die CIA ist da nicht zimperlich, aber jetzt nur aufgrund dessen die Anschläge in Paris als staatlich inszeniert hinzustellen ist einfach nur fahrlässig. Genauso wie bei Breivik, London oder Madrid.

Und die Links in deinem ersten Beitrag halten einer kritischen Beobachtung auch nicht stand denn die könnten in den meisten Fällen einfach nur Zufall sein, bzw. ganz "normale" Gründe haben. Wenn man unbedingt Hinweise auf eine Verschwörung finden will, dann findet man diese halt auch.

Das eigentlich traurige an der Sache ist, anstatt das man nun näher zusammenrückt, wird sich gegenseitig zerfleischt, der Staat gegen die Bürger mit VDS und Generalverdacht und die Bürger gegen den Staat, weil der der Urheber des Terrors sein soll.
 
@JackSlater91: Klar, alles nur Zufall... Verstehe ;-)

1.)
großangelegte Militärübung am Morgen des 11. September 2001 und ZUFÄLLIG Entführung von 4 Flugzeugen durch Araber am selben Tag els echter Terroranschlag

2.)
Antiterrorübung der NATO vor Madrider Bombenanschlägen des 11. März 2004 führte und ZUFÄLLIG passiert gleiches

3.)
Antiterror-Übung vor den Londoner Bombenanschlägen vom 7. Juli 2005 und ZUFÄLLIG passierte es dann auch

4.)
Anti-Terror Übung am 13. November 2015 in Paris und ZUFÄLLIG passierte das auch

5.)
Antiterrorübung durch norwegische Spezialkräfte und ZUFÄLLIG passierte das dann auch

Entweder hatten die am Ende der Übungen total Spaß dran gefunden und einfach weiter gemacht oder es war noch Material übrig das weg musste oder jemand hat sich nicht an den Zeitplan gehalten und kam "zu spät" zu den Übungen.

Erzähl doch nicht, dass das nur ZUFÄLLIG passierte...

Und warum sind die Terroristen immer welche, die aus Ländern stammen, die Reich an Bodenschätzen sind? Nie waren seit Ende des Kalten Krieges Deutsche, Polen, Franzosen, Tschechen, Spanier u.s.w. die Terroristen. Immer Afghanen, Araber, Palästinenser, ... Schon mal von einem israelischen Terroristen gehört? Oder einem kanadischen? Oder einem amerikanischen?
 
@MaikEF_:

Zu 1. Es wird doch immer kolportiert, das die CIA Hinweise auf geplante Anschläge mittels Flugzeuge in den USA hatte. Also wird das geübt, außerdem ist eine Entführung von Flugzeugen nicht die große Seltenheit. Siehe bspw. Entführung der Landshut, ich würde mal sagen, JEDE Spezialeinheit trainiert Flugzeugstürmungen mehrmals im Jahr. Außerdem habe ich nirgendwo behauptet das ALLES ZUFÄLLIG passiert ist, ich hab nur behauptet, das nicht alles eine Verschwörung ist, sondern zum Teil auch zufällig sein kann.

2. Weißt du eig. wie viele Übungen die NATO abhält? Allein zu Hochzeiten des kalten Krieges waren das etliche pro Jahr allein in Deutschland und vor allem auch groß angelegt. Außerdem steht in deinem Link nur etwas davon, das zwei Verdächtigte vorher die Polizei mit Informationen versorgt haben, aber auch nur von anderen "Verbrechen" und ich wiederhole mich, Kriminelle, die der Polizei Informationen zukommen lassen, oder andere Kontaktmänner, sind ganz "normal". Wie man in diesem konkreten Fall mit der Quelle auch nur ansatzweise eine Verschwörung sehen kann, entzieht sich jeglicher Grundlage.

Zu 3, 4 und 5: Ob du's glaubst oder nicht, in der Feuerwehr wird immer häufiger THL trainiert, weil das immer häufiger vorkommt. Nach dem elften September war doch jeder "westliche" Staat in Panik und hat über alle Maßen hinweg seine Spezialkräfte auf solche Situationen trainiert. Ich mein, da trainieren norwegische oder französische Spezialkräfte Antiterroreinsätze, ja was sollen die denn sonst tun? Das ist nahezu das einzige Einsatzgebiet dieser Truppen, und ja, die sollen gefälligst so oft trainieren, wie sie können.

Und zum letzten: Vielleicht liegt das mit dem wer Terrorist ist, eher mit der Betitelung in den Nachrichten zusammen. Es gibt einfach "weniger" europäische Terrorgruppen, im Gegensatz zu früher. Trotzdem gibt es aber immer noch genug von denen, siehe NSU, Breivik oder guck einfach mal in die USA. Islamische Terroristen sind einfach nur häufiger in den Nachrichten (Zudem wird auch oft genug über "deutsche" Terroristen gesprochen, wie bspw. der Rapper, der sich dem IS angeschlossen hat).

Außerdem bringt es - bis auf die Geschwindigkeit - keinen Vorteil am selben Tag der Übung einen Einsatz zu machen (vor allem wenn es - wie du behauptest - kurz danach war), die Leute sind einerseits nicht ausgeruht und können mitunter sogar verunsichert sein, weil die Übung vorher scheiße verlief und es noch keine Nachbesprechung gab.

Ich kann zum Ende hin, nur wieder die Feuerwehr bringen, sogar einige Freiwilligen Feuerwehren haben im Jahr an die 100 Übungen, die trainieren dann THL und Brände, da findest du auch locker 10 Übungen, an denen danach ein Einsatz war. Ist mir selbst auch schon passiert und ich bin in einer kleinen Feuerwehr mit gefühlten vier Einsätzen pro Jahr.
 
@Aerith: Eines noch zum Ende, dann lass ich dich in deiner rosaroten Welt:
https://www.youtube.com/watch?v=AwpjRba1e9w
 
@MaikEF_: Das hat bei "denkenden Wesen" keine Sinn.
 
@MaikEF_: Ich habe weder das notwendige Hintergrundwissen um solche Inhalte hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit beurteilen zu können, noch habe ich das notwendige Interesse um mir dieses Wissen zu erarbeiten.

Mir ist klar das man KEINERLEI ungefilterte oder unbearbeitete Informationen über die mainstream medien bekommt. Deswegen mach ich mir auch gar nicht erst die Mühe mir das Gewäsch reinzuziehen.

Sorry, you're barking up the wrong tree here.
 
@MaikEF_: Diesen Fragenkatalog kannst du definitiv in den Bereich Verschwörungstheorie buchen und ist absolut lächerlich. Er versucht zu suggerieren, dass Terroranschläge generell vom Staat initiiert werden.
Es ist schon hanebüchen, welchen Unsinn man alles verbreiten darf.
 
@MaikEF_: Ein Running Gag bei False Flag ist auch der "gefundene" Ausweis. Ein Flugzeug rast ins Hochhaus, wird komplett pulverisiert, aber der Ausweis liegt völlig unbeschädigt neben dem WTC... Terroristen massakrieren ein "Satire"-Magazin, gehen dabei vor wie Special Forces und dann "vergißt" einer seinen Ausweis... Ausweise sind ein running Gag nach dem Motto "Die Bevölkerung frißt alles, also laßt uns den Leuten ins Gesicht schei***."
 
@Chris Sedlmair: Oktoberfestattentat das gleiche, da wurden vom Verdächtigen sowohl Studentenausweis als auch der Personalausweis gefunden - nur er selbst nicht.

Und rein zufällig sind alle Terroristen plötzlich tot...
 
@MaikEF_: Auch interessant... kurz vor den Anschlägen hat die deutsche Polizei einen Waffentransport nach Frankreich abgefangen und die irakischen Behörden haben Frankreich ganz offiziell gewarnt. Beides war in den Mainstream-Medien. http://nuoviso.tv/paris-wusste-die-franz-regierung-von-den-anschlaegen/
 
@Chris Sedlmair: Ich würde nuoviso.tv jetzt nicht zu Mainstreammedien zählen - sorry, falls ich deine Ironie da nicht entdecke...
 
@MaikEF_: Nicht Nuoviso, aber die Quellen, die Grundlage für das Video waren
 
@MaikEF_: Man, das ist ja blöd gelaufen:
"Frage 1: Hat sich eine reale Organisation zur Tat bekannt?
[...]Eine existierende Organisation besitzt eine Telefonnummer, eine Adresse, eine Email, eine Webseite, zugängliche Leitpersonen, eine Satzung.[...]Al Qaeda und ISIL / ISIS sind keine, da sie nicht die Kriterien einer realen Organisation erfüllen."
Da gibt sich der IS alle Mühe als Staat zu operieren, und jetzt wird er nicht mal als Organisation annerkannt. Und das nur weil sie vergessen haben, eine Adresse anzugeben. (Die Telefonnummer hat man ja jetzt gefunden) - Manchmal ist das Leben schon hart!
 
@Kribs: Eben. Und bei jedem Messenger besteht ein wesentlich größeres Risiko einer zeitlichen Verzögerung z.B. aufgrund schlechten Datenempfangs als bei SMS, die in der Regel sofort ankommen.
Allerdings könnten verschlüsselte Nachrichten in der Planungsphase schon eine Rolle gespielt haben, woher WF die Gewissheit nimmt, dass das nicht geschehen ist würde mich mal interessieren. Telegram soll beispielsweise eine IS-Gruppe mit mehreren tausend Mitgliedern gelöscht haben.
 
@nicknicknick: Die "verschlüsselte Nachrichten" will und kann ich nicht ausschließen, aber mein Alter-Ego meint:
selbst verschlüsselte Nachrichtensind Indizien, die zu vermeiden sind für Täter die Unverdächtig und oder Unerkannt bleiben wollen.
 
"Wir fangen an..." ist ja auch sooo aussagekräftig, des weiteren bringt das auch 2 Minuten vor dem Start nicht sonderlich viel, selbst wenn die Behörden das LIVE auf ihren Ticker bekommen:
Terroristen schrieben vor 30 Sekunden ... an dem und dem Ort in 10 Sekunden fliegt ne Bombe in die Luft...

und dann? Selbst die Identität der Täter bringt nichts, weil diese ja selbst auch nicht wirklich daran interessiert waren weiterzuleben.

=> Das ganze Drama Zeigt mir nur, trotz Vorratsdatenspeicherung passiert sowas.
 
@baeri: Doch die Identität der Täter bringt den Behörden was. Und die Täter sind ja sogar immer so nett einen Ausweis bei sich zu tragen. Sogar bei 9/11, bei dem quasi die Flugzeuge pulverisiert wurden, konnte man glücklicherweise noch einen unversehrten Ausweis einer der Täter finden! So ist der Schuldige schnell ausgemacht und kann Stunden später schon Vergeltungsschläge verüben, praktisch!
 
@FuzzyLogic: Im Fall von Paris wurde der Ausweis von den Tätern wohl absichtlich hinterlassen, um die Flüchtlinge zu diskreditieren, weil sie nun mehr denn je unter Generalverdacht fallen.
 
@FuzzyLogic: Ausweis mit duranium plating eh? :D
 
@baeri: Zur Verhinderung aller Anschläge sicherlich nicht, aber dass mit Hilfe der gespeicherten Daten die konspirative Wohnung ausgehoben wurde, in der schon der nächste Anschlag geplant wurde sollte man nicht unter den Tisch fallen lassen. Ich bin zwar auch klar gegen eine umfassende Überwachung aller Bürger aber man sollte die Debatte schon differenziert führen.
 
@nicknicknick: schreib ich ja o3>re:1>re:2...

aber das ist eher ein Glücksgriff... besonders weil Selbstmordattentäter selten einen 2. Anschlag unternehmen.
 
Hatte Frankreich nicht auch die Vorratsdatenspeicherung? Hat ja viel gebracht...
 
@TomW: Wie oben schon erwähnt, bringt die Vorratsdatenspeicherung nur was, wenn sich das ganze über 10 Jahr hinweg streckt und man das alles auch noch auswertet.

Weil:
=> Angeblich hat sich das über 7 Jahre hingestreckt...
 
@baeri: Womit sie im Umkehrschluss nichts bringt. Eingeführt, um terroristischen Anschlägen vorzubeugen, und genau dabei hat sie versagt. Zweimal hintereinander. Im selben Jahr. In der selben Stadt.
 
@TomW: Du hast zwar Recht,
aber die Grundlegende Idee war das man im Vorfeld erhaltene Hinweise durch die VDS verifizieren kann (XY trägt Bart oder sieht Arabisch aus und betet leise/laut 5 mal am Tag), nur die Täter haben nicht mitgespielt sprich sie haben sich Kommunikationswege gesucht die außerhalb der VDS liegen.
 
@TomW: würde ich jetzt so nicht sagen, weil wir nicht wissen "wie viel sie ja schon gebracht hat"... kann ja sein, das es NUR zwei statt 3-10 waren...

aber zugegeben, die effizienz ist Fragwürdig!
 
@baeri:
Und in den 10 Jahren gibt es neue Extremisten die dazu kommen und die man dann nicht "auf dem Radar" hat.
Wie du siehst bringt es gar nichts, außer dem Staat Schutz vor der eigenen Bevölkerung.
 
@TomW: Woher willst du wissen, dass die Vorratsdatenspeicherung nichts gebracht hat? Wer weiß, vielleicht waren ja die gestrigen Aktionen gegenüber weitere Terroristen in Paris nur dank der Vorratsdatenspeicherung möglich. Du bekommst als Normal-Bürger*in der Regel nur mit, wenn eine Tat im Sinne der Terroristen erfolgreich war. Wenn eine geplante Tat verhindert werden konnte, erfährt man das in der Regel nicht in der Ausführlichkeit. Teilweise sogar gar nicht, um nicht den Tätern Einblick in die polizeiliche und geheimdienstliche Tätigkeiten zu gewähren.
 
@ijones: Was soll man den Tätern an "wir speichern eure gesamte Kommunikation" jetzt verheimlichen? Ich verstehe das Argument wenn man einen Spitzel in der Organisation hat, aber jeder der Lesen kann weiss dass in Frankreich vollumfängliche VDS betrieben wird. Welche tieferen Einblicke gäbe es denn welche man verheimlichen müsste?
 
@Stamfy: Die werden nicht verkünden, wie und mit welchen Tricks sie den Terroristen auf die Schliche kommen. Da lassen sie diese Gruppe und damit auch die Allgemeinheit gerne im Dunklen. Ansonsten könnten deren Ermitlungsmethoden zukünftig weniger bringen.
Ich bin selber kein Befürworter der Vorratsdatenspeicherung, denke aber, dass man als Normal-Bürger*in nicht beurteilen kann, was sie nun bringt. Dafür fehlt uns der Einblick in die Akten.
 
@ijones: Aha, Du bist also komplett Ahnungslos, weswegen Du nicht forderst aufgeklärt zu werden um als Bürger darüber entscheiden zu können sondern brav alles abnickst. Das mit der Demokratie scheint noch nicht ganz angekommen zu sein...
 
@ijones: Das Problem ist nur: Wie hat sich denn die Anschlagszahlen geändert, nach der Einführung der VDS? Vor der Einführung des VDS gab es schlichtweg keine größeren Anschläge in Frankreich mit terroristischem Hintergrund. Die Bilanz hat sich also eher ins Negative gewandelt.
Laut Statistik gibt es in Frankreich seit Jahren keine großen Änderungen bei der Kriminalität und auch keinen Sprung nach 2006 (http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/images/7/75/Crimes_recorded_by_the_police%2C_2002-12_YB14-de.png). Die VDS hat auch hier nichts gebracht. Selber Effekt auch iN Deutschland. Die Aufklärungsquote pendelt seit 1998 zwischen 50 und 56% hin und her, auch im Jahr der Einführung der ersten VDS in Deutschland 2008 keine Sprünge: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/2303/umfrage/entwicklung-der-aufklaerungsquote-von-straftaten-seit-1989/

Es bleibt dabei: Vorratsdatenspeicherung hat keinen Einfluss auf irgendeine Statistik und bleibt teure Scheinpolitik!
 
Ich frage mich bei manchen Meldungen: Wieso wurde das überhaupt gefunden? Sollte das vielleicht gefunden werden?

1. Der Syrische Personalausweis, warum wurde der mitgenommen?
2. Wieso wurde das Handy nicht zerstört? Wieso wurde kein Sperrcode verwendet? Der Fluchtwagen hätte es mitnehmen können. Es hätte am Körper getragen werden können, da es bei der Sprengung zerstört wird.
 
@Der_Nachbarino: Wir reden hier von Leuten die die Absicht haben sich fuer einen guten Zweck selbst in die Luft zu sprengen. Wenn wir ehrlich sind - Ganz Hell koennen die Leute nicht im Kopf sein, oder. Wieso sollten sie sich dann gedanken um den Rest machen
 
@-adrian-: Das diese Personen einen Schaden haben ist klar und steht außer Frage. Jedoch werden diese Personen nur als Marionetten benutzt. Die erhalten ihre Anweisungen von Oben, von der strategische Planungsabteilung. Den Attentäter wird ordentlich das Hirn gewaschen, die machen sich darüber keine Gedanken.
 
@Der_Nachbarino: 1. z.B.
"
Zwietracht säen

Der Attentäter wollte allem Anschein nach, dass die Behörden diesen Weg über Griechenland und den Balkan nachvollziehen können. Die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) lehnt das Konzept einer Staatsbürgerschaft generell ab und betrachtet Syrien wie alle anderen Länder als illegitime Gebilde, die zerstört werden müssen. Trotzdem trug der Dschihadist einen syrischen Pass bei sich. Offenbar wollte er, dass das Dokument gefunden wird.

Es gehört zu den Zielen des IS, Zwietracht zwischen den europäischen Gesellschaften und den islamischen Minderheiten zu säen. Wenn sich die Muslime in Europa ausgegrenzt und stigmatisiert fühlen, sind sie für den radikalen Islam der Dschihadisten empfänglich, so das Kalkül. Sollten sich nun tatsächlich einer oder mehrere Attentäter als Flüchtling getarnt haben, um nach Frankreich zu gelangen, wird in Europa das Misstrauen gegenüber den syrischen Flüchtlingen wachsen. Wenn das gesellschaftliche Klima feindseliger wird, spielt das den Radikalen in die Karten."
http://www.spiegel.de/politik/ausland/islamischer-staat-paris-attentaeter-waren-in-syrien-a-1062898.html
 
@wertzuiop123: Eigentlich sollten die Medien auch in die Veranwortung genommen werden. Wieso wird überhaupt berichtet das ein syrische Personalausweis gefunden wurde? Das ist reines Hetzmaterial und damit wird erzielt was IS will.
 
@Der_Nachbarino: Die Medien können ruhig alles Berichten. Aber die Medien müssten mal ihren Job machen und das für den average DAU RTL schauer in den korrekten Kontext setzen.

Einfach nur die roh Information rauskanten und die Leute selber denken lassen (Haha) kann böse enden.
 
Egal, Verschlüsselung muss trotzdem verboten, die VDS eingeführt werden und überhaupt sollte jeder einen Chip implantiert bekommen um alle Gedanken direkt an die Behörden zu melden. Nur so kann man dem Terror Einhalt gebieten.
 
@Memfis: Die Idee mit dem Chip ist langsam gar nicht mehr so abwegig, das Blöde ist nur, dass grade die, die damit überwacht werden sollen, das Ding hundertprozentig rausschneiden. Erinnert mich etwas an "Wayward Pines" ...
 
@EinerVomPack: Drei Chips.
An jeder Schläfe und am Hinterkopf einen.
Und wenn sich die Entfernung ändert explodieren sie!
 
@Memfis: Ich wäre dafür, nur die ISlamisten zu chipen - "Die" wollen ja den Terror - ich aber nicht
 
@Zonediver: Wenn es dazu beiträgt diesen Scheiss zu verhindern, lass ich mir auch einen einsetzen. Aber mit denen wird angefangen. Wenn die lückenlos damit ausgestattet sind (am besten gleich bei der Geburt irgendwo reinschieben) können wir auch.
 
@Zonediver: Und woran willst du die VOR Anschlägen erkennen? Danach sind sie ja meist tot.
 
Die Medien machen die Anteilmahme an z. B. dem Anschlag in Paris erst richtig gewaltig und geben den verantwortlichen Gruppierungen noch Futter mit ihren reißerichen Botschaften, hauptsache es zieht. Medien sind das allerletzte, unverantwortlich und machten z. B. Snuff Videos erst richtig populär. Es würde mich nicht wundern, wenn die Kommunikation der Täter in Zukunft öfter verschlüsselt abläuft, wo es so schön hinaus posaunt wurde.
 
"Es geht aber auch hin bis zu der Vorstellung, dass sich Terroristen austauschen, indem sie sich über die Playstation 4 in Online-Shootern zusammenfinden und ihre Botschaften dort an virtuelle Wände schießen. "...wtf...! hör ich jetzt zum 1. mal! Aber zeigt mal wieder wie Einfallsreich Menschen, bzw. Terroristen werden können, denn die Löcher verschwinden ja wieder. Aber es zeigt…verhindern lässt sich nichts. Die Terroristen werden immer neue Wege finden sich auszutauschen.
 
@legalxpuser: lol, wer glaubt denn so nen Scheiß. Immer die bösen Shooter...

Warum nicht was harmloses wie http://www.jetztspielen.de/spiel/montagsmaler
Da können sie gleich die Anschlagspläne aufmalen und noch was dazuschreiben. ^^

Die Paranoia kennt echt keine Grenzen.. die Polizei solls doch einfach sagen wie es ist.. die nehmen wie in jedem Film schon 100x gesehen einfach Einweghandys, die evtl auch noch 5x gewechselt werden.. deren Nummern kennt niemand, eine Zuordnung zu den Terroristen ist daher nicht möglich.

Und selbst wenn man ganze Funkzellen überwacht, ist der Anschlag passiert, bevor man angreifen kann, weil die Reaktionsgeschwindigkeit der Polizei viel zu langsam ist. Ansonsten überwachen sie doch nach wie vor nur das klassische Festnetz naher Verwandter und viel mehr geht halt nicht.

Hinterher kann man dank VDS das Puzzle bestenfalls wieder zusammensetzen, wenn man die Smartphones gefunden und dort weitere Kontakte, Adressen und sonstiges ausgewertet hat - aber im Voraus sind die Behörden meist blind und deshalb werden solche Anschläge wie in Paris auch nie verhindert werden können, egal wieviel sie überwachen.
 
Warum sollte man sowas auch verschlüsseln?

Für nicht kritische Dinge nutzt man einfach unauffällige Sprache.
Für kritische Dinge trifft man sich persönlich.

Selbst wenn jedes Bit im Internet in Echtzeit überwacht wird kann man nicht alle Terroranschläge verhindern. Es geht nicht. Man kann nicht Milliarden Menschen in Echtzeit rund um die Uhr online sowohl als auch im Real life überwachen.
 
@Aerith: Oder man es, so wie die Attentäter hier, eben klassisch OFFLINE!
Da gibts dann nur noch die Methoden STASI und GESTAPO, sowie den Lauscher an der Wand ...
 
@The Grinch: "Lassen sie mich nur kurz diese völlig harmlose und absolute unauffällige Wan- ..*hust* .. ich meine Rauchmelder installieren..."
 
@Aerith: ... und das blinkende rote Licht ignorieren Sie bitte!
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