Microsoft: Neue Verschlüsselung für Arbeit mit hochsensiblen Daten

Der Software-Konzern Microsoft will mit dem Einsatz homomorpher Verschlüsselungs-Verfahren viele Probleme im aktuellen Umgang mit medizinischen Daten lösen. Das Problem dabei: Die fraglichen Methoden sind bisher eher noch in Form theoretischer ... mehr... Medizin, Medikamente, Tabletten, Pillen Bildquelle: e-MagineArt.com / Flickr Medizin, Handheld, Tricorder, X-Prize Medizin, Handheld, Tricorder, X-Prize X-Price

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Ich empfinde das als Extrem Problematisch, nicht Verschlüsselung bringt mehr Sicherheit sondern Daten erst überhaupt nicht zu "Verbreiten".
Hier ist WENIGER mehr, in Kürze wird jeder seine Gesundheits.- Krankheitsbibleogarphie m inklusive Lichtbild mit sich rumschleppen, auf Trägern die (mein derzeitiger Wissenstand) ohne großen Aufwand auslesen kann.
Da braucht es keine Pseudo-Sicherheits-Verschlüsselung, egal von wen, der die Hemmschwelle des Medizindaten Transportes noch weiter senkt,

Problem ist nämlich nicht der Transport der Daten bzw. das abfangen/mitschneiden, sondern wie der Adressat mit den Daten umgeht bzw. welsche Sicherheitshürden er für die Daten anlegt!
 
@Kribs: schwer zu verdauender tobak
 
@Kribs: Ich fände es aber durchaus sinnvoll, wenn man online meine durchaus beachtlich lange Liste an Allergien abrufen könnte. Aktuell habe ich die immer auf einem Zettel im Geldbeutel.

Es gibt also durchaus sinnige Anwendungen dafür. Es sollte aber jedem Freigestellt bleiben, das zu nutzen oder nicht.
 
@Bautz: Bei dem oben geht es aber weniger um ein paar Medi-Daten und ob die online sind oder auf nem Zettel, sondern um Berechnungen, für die sonst ein Krankenhaus sein eigenes Datenzentrum bräuchte - wie beispielsweise ne genauere Abstimmung von Dingen auf genetische Besonderheiten eines Patienten - sowas wird grad alles erst möglich, weil der Arzt nicht mehr übern Daumen peilen und probieren muss.
 
@Kribs: Dein Vorschlag funktioniert nicht. Die Datenmengen sind viel zu groß als dass man sie mit sich rumschleppen könnte. CT und MRT sind Beispiele wo schon heute große Datenmengen anfallen. Zukünftig werden dort die Auflösungen steigen, dazu kommen Genanalysen und vieles Mehr. Ein Genom hat über 500 GBit und das wäre nur eine einzige Diagnose. Es gibt keine passenden mobilen Speicher für alle Diagnosen. Dazu kommt, dass so ein Speicher gar nicht praktikabel ist. Was nützen die Daten, wenn sie in der Tasche des Versichten sind? Dann kann kein Arzt eine Diagnose erstellen ohne dass der Patient vor Ort ist. Ärzte könnten niemals Behandlungen aufeinander abstimmen, es sei denn der Patient rennt dauernd hin und her zwischen allen Ärzten. Außerdem wäre ein Patient zum Tode verurteilt, wenn er seine Brieftasche verliert, da dann alle medizinischen Daten weg wären. Und zu guter Letzt, wäre es extrem dumm, wenn man die Daten auf der Karte nicht verschlüsselt. Jeder, der Zugriff auf die Karte erhalten kann, wüsste die gesamte medizinische Historie von Impfungen, Geschlechtskrankheiten bis hin zu Krankheitstagen pro Jahr. Das wäre ein GAU.
 
@Nunk-Junge: Mein Vorschlag?
NEIN, auf keinen Fall!

https://de.wikipedia.org/wiki/Elektronische_Gesundheitskarte
siehe:
"Gespeicherte Daten"
"Weitere medizinische Daten"
 
@Kribs: Da ist es schön beschrieben. Es werden die Daten des Versicherten gespeichert und der Zugang zur elektronischen Patientenakte. Die Daten liegen NICHT auf der Karte. Die Karte hat auch nur 32 KB, das reicht für keinerlei Diagnosen. Also ist Dein Vorschlag hinfällig und eine Verschlüsselung um so wichtiger!!!
 
@Nunk-Junge: ES IST AUCH WEITERHIN NICHT MEIN VORSCHLAG!

Zum einen ist der wert 32 KB veraltet, die heute ausgegebenen Karten (Stand 1.12.2014) haben bis zu 144 KB (Release 0.5.3) (Link "1. Dezember 2014 15:08")
https://fragdenstaat.de/anfrage/elektronische-gesundheitskarte-daten-anwendungen/

Zum anderen sollen die noch kommenden EGK noch ausgebaut werden, jetziger Stand Release 1.5 ORS1 kapzität bis zu 512 Kb.
https://www.gematik.de/cms/de/spezifikation/release_1_5_ors1/release_1_7.jsp

Aber wenn du noch immer glaubst das dort immense Daten benötigt werden bist du auf den Holzweg, 2,8 Megabyte reichen völlig aus.

Sämtliche Krankheitsbilder und Verletzungen sind nach dem Internationalen ICD Code erfasst, z.B. J11.0. umfasst die Influenzainfektion (Grippe) oder A50-A64 die Gonokokkeninfektion (Tripper).
http://www.icd-code.de/icd/code/ICD-10-GM-2015.html

Auch der Erbgut unterschied ist von Mensch (Inuit - Aborigines) zu Mensch 0,1-0,15 %, "nur" mit speziellen Enzymen wird ein winziger Teil der DNA getestet (DNA Sequence Analyse mit EBG´s).
Also mit einen einfachen Code kann man die gesamte Krankengeschichte einen Menschen inklusive Vollständigen Persönlicher Daten und seiner Genetischen Abweichung in durchschnittlich 3 Megabyte unterbringen.

Menschliches Genom (DNA) 2,85 x 10 (hoch 9) Basenpaaren (2 Bit) 2² = 4 Zustände (A / T / G / C) oder 1,425 x 10 (hoch 9) Byte = 1359 Megabyte davon 1 Promille sind 1,359 Megabyte durchschnittlicher unterschied.

*Kopfschüteln*
 
@Kribs: Ein einfaches CT-Bild hat laut Herstellerangaben bereits heute bis zu 3,2 GB. In der Entwicklung befindliche Technologien lassen den Speicherbedarf voraussichtlich exponentiell explodieren. Da ist es egal, ob eine Karte 32 KB oder 2,8 MB hat. Die Datenmengen sind zu groß und außerdem wäre Datensicherheit und Datenschutz hochgradig gefährdet, wenn alle Daten auf der Karte wären.
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