"Die Zukunft spricht eSIM": Telekom spricht über eSIM-Launch 2016

Die eSIM verspricht gegenüber der althergebrachten SIM-Karte einen praktischen Vorteil: sie kann bei Vertrags- oder Anbieterwechsel schnell umprogrammiert werden. Kunden müssten nicht mehr mit den kleinen Karten hantieren, denn sie wird in die ... mehr... Mobilfunk, Deutsche Telekom, Sim-Karte, esim Bildquelle: Deutsche Telekom Mobilfunk, Deutsche Telekom, Sim-Karte, esim Mobilfunk, Deutsche Telekom, Sim-Karte, esim Deutsche Telekom

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Und was soll der arme Drogendealer jetzt machen? iPhones auf Vorrat kaufen? :D
Nein Spaß beiseite gute Sache und hätte schon längst passieren sollen.
 
@Speedp: Gute Sache? Wirst du dann sehen wenn die Provider das nutzen um dein Handy erst nach Zahlung einer Wechsel Gebühr für neue sim Daten freigibt oder bei Streitigkeiten über noch zu leistente Zahlungen, oder oder...

Mal sehen wie gut du es dann noch findest.
 
@dirk0402: Vom Technischen Sinn her eine gute Sache das man damit den Providern Tür und Angel aufmacht ist klar. Aber eine Zahlung um nach Vertragsablauf zu einem anderen Provider zu wechseln halte ich für mehr als unwahrscheinlich, die Leute würden sich dermaßen aufregen und den freundlichen Mitarbeitern im Shop die Gräte um die Ohren werfen. <- Also ich zumindest!
 
@Speedp: Haloooooooo, wir sind hier in Deutschland. Hier gibt es keine Aufschrei oder Aufstände, der doofe deutsche nimmt alles hin.
 
@winfuturemann2: sag das mal den Gida-Truppen die u.a. in Leipzig Demonstrieren.
 
@Speedp: Wenn Du den Provider wechseln und Deine überall bekannte Handynummer mitnehmen willst, zahlst Du auch jetzt schon saftig dafür. Ok, wenn der neue Provider was auf sich hält erstattet der Dir das, aber gerade die Billigheimer eben nicht.
 
@rallef: Genau. Sägt die EU nicht gerade dran? Der bestehender Anbieter durfte (in Österreich zumindest) 15€ + 4€ für den Antrag verrechnen.
 
Ich sehe nur Vorteile darin. Jederzeit Provider wechseln können, ohne Gefummel ...
 
@iPeople: mach das mal im urlaub...
es soll leute geben, die holen sich eine prepaid-sim im urlaubsland, da das nutzen der heimischen karte einfach zu teuer ist...

mal schauen ob du immernoch nur vorteile darin siehst..
 
@Lingo1988: Nichts einfacher als das: QR-Code an der Grenze des Providers scannen und das Gerät ist im gewünschten Tarif des gewünschten Providers registriert.
 
@iPeople: alles klar und dein heimischer provider verzichtet auf die Restlaufzeit deines Vertrages.
Das kannst du jemand anderem erzählen.
 
@Lingo1988: Hä? Erklär mal. Warum soll es nicht möglich sein, das Gerät bei mehreren Providern zu registrieren und per Menüpunkt zu switchen?
 
@iPeople: Ganz einfach, weil dein Provider daran NICHTS verdient!
 
@Lingo1988: Der bekommt doch davon gar nichts mit.
 
@iPeople: genau, der bekommt nicht mit wenn du in seinen Zellen nicht mehr eingeloggt bist.

an der grenze deaktivierst du die eSIM, und kommst 2 wochen Später an einer anderen Stelle der Grenze wieder.

das bekommt absolut niemand mit, genau ;)
 
@Lingo1988: Wenn Du Dein Handy ausschaltest, bist Du auch nicht eingeloggt. Wenn Du die physische SIM wechselst, bist Du auch nicht eingeloggt. Also was genau willst Du mir mitteilen?
 
@Lingo1988: Warum sollte denn auf die Restlaufzeit verzichtet werden. Klar bezahlst Du weiter PLUS dann noch Kosten für die andere Karte.

Dein alter Provider freut sich sogar!
Immerhin zahlt Du ja fröhlich OHNE irgendwelche "inklusive Minuten/MB/SMS" zu nutzen.
 
@Lingo1988: Ich glaub Du hast nicht ansatzweise verstanden wie die eSIM funktioniert. Und dem Provider kann es egal sein, mit welchen eSIM Providerdaten ich MEIN Smartphone benutze. Und wenn ich einem anderen Provider nutze, kann doch der aktuelle Provider froh sein, dass ich bei ihm Zahle und seine Dienste nicht nutze.
Ich frag mich wie Menschen die einfachsten zusammenhänge nicht erkennen können und trotzdem das Internet nutzen dürfen....
 
@iPeople: Ich glaube er wollte darauf hinaus, dass wenn der Provider I dir verbietet während der Vertragslaufzeit auf einem subventioniertem Gerät in ein anderes Netz bei Provider II einzubuchen (selbst wenn es bisher hundertmal simlockfrei gewesen wäre) schaut man in die Röhre

Ich sehe hier aber (auch) ein anderes Problem .. hier könnte sich bzgl Tethering ein neues Geschäftsmodell entwickeln zum Nachteil des Kunden.
Wie ich darauf komme? Nunja .. ne Wlan-Cam hat in der Grafik so eigentlich nichts verloren ausser sie hätte eine Verbindungsmöglichkeit mittels LTE oder UMTS .. ... aber vl auch nur ein sehr unglücklich gewähltes Beispiel ;)
 
@chrislog: Er redet von SIM- oder Netlock. Gibts bereits heute, ohne eSIM.
 
@iPeople: Es könnte so einfach sein. Aber die Provider wissen sicherlich so etwas zu unterbinden. Gerät muss für die Vertragslaufzeit an den Vertrag gebunden werden etc. Ich sehe die Gefahr dass dort eSIM und Sim-Lock des Gerätes miteinander gekoppelt wird.
 
@++KoMa++: Und? Das gibt es bereits heute, nennt sich SIM- oder Netlock. Was aber ist mit frei kaufbaren Geräten?
 
@iPeople: Und wenn du das glaubst verkaufe ich dir einen Gebrauchtwagen.
Man darf schon schwer davon ausgehen daß die "Aktivierung" eines Geräts mit Kosten verbunden sein wird, was bisher bei einem simplen SIM-Kartentausch noch nicht der Fall war. Wenn es nicht zum Vorteil der Provider wäre, würde sowas überhaupt nicht diskutiert werden.
 
@Johnny Cache: Bei gefühlt 1 Mio Provider wird schon der eine oder andere dabei sein, der sich über Neukunden freut und das Gerät kostenlos registiert.
 
@iPeople: Das sollte man bereits heute schon denken, aber so wirklich scheint sich das noch nicht bei allen rumgeschwiegen zu haben. Möglich ist das sicher, wetten würde ich allerdings nicht darauf.
 
@Johnny Cache: Es herrscht wettbewerb. jeder, der sich das registrieren eines Handys fürs eigenen Netz vergolden lassen will, hat einen Nachteil gegenüber jenen, die sich über neukundschaft freuen und das einfach kostenlos machen.
 
@iPeople: Und dennoch hat es bisher viele nicht davon abgehalten mal eben 30€ für die Aktivierung einer Karte (aka Bereitstellungsgebühr) zu verlangen.
 
@Johnny Cache: Und? Wenn der Kunde einen dieser Anbieter wählt, ist er doch selber schuld. Und warum ist das bei eSIM dann böse?
 
@iPeople: Weil die tatsächlichen Kosten für die Bereitstellung dann noch geringer sein werden als sie es bereits heute schon sind. Sowas nennt man wohl Kostenoptimierung.
 
@Johnny Cache: Kosten richten sich NIE nach tatsächlichen Kosten. Was ist daran neu?
 
Dann hoffe ich schnellstmöglich auf Geräte die 2 E-Sim Enthalten
 
@Butterbrot: Man kann damit sogar 20 SIM-Karten verwirklichen.
 
@iPeople: Damit du auch 20 Nummern gleichzeitig verwenden kannst und wenn es nur im standby ist brauchst du auch 20 Empfangseinheiten. Wo willst du die dann noch ins Gehäuse packen?
 
@dirk0402: Von gleichzeitig Online habe ich nichts gesagt.
 
@iPeople: Das ist aber der Sinn von dual sim Geräten! Was oben ja auch gefragt wurde, worauf dann deine sinnfreie Antwort mit den 20 esim kam.
 
@dirk0402: kennst Du die Geräte, die nur ein Radio-teil haben und trotzdem 2 SIM-Kartenslotas haben? Diese Geräte switchen unbemerkt in Bruchteilen einer Sekunde zwischen den beiden SIM-Karten. Somit ist das gleichzeitige Nutzen 2er SIM-Karten möglich. Genau diese Technologie könnte man mit eSIM und 20 SImkarten verwirklichen. Jetzt verstanden?
 
@iPeople: Welches dual sim funktioniert so? Dual sim Geräte haben 2 Empfangseinheiten und teilen sich die Sendeeinheit um Platz und Energie zu sparen.
 
@dirk0402: Heute gibts die Dinger nicht mehr, das war in der Anfangszeit der DUAL-SIM-Handys, als die Hardware noch teuer war. Aber warum nciht da ansetzen und die Technik modernisieren ? Möglichkeiten wären unbegrenzt.
 
@iPeople: Das funktioniert heute noch genauso wie von mir beschrieben. Deshalb ja auch meine Frage zu dir, welches Gerät funktioniert nach deiner Weise? Und bitte noch einen Verweis auf die Quelle wo diese Technik beschrieben wird.
 
@dirk0402: Wir reden vollkommen aneinander vorbei.
 
@iPeople: Warum reden wir jetzt aneinander vorbei? Deine beschriebene Technik gibt es nicht, heute aktuell ist die von mir. Und das war nicht der Anfang der dual sim Technik, der Anfang war das zwar 2 sim Karten im Handy lagen aber immer nur eine aktiv war. Um zu wechseln, müsste das Gerät sogar einmal neu gestartet werden.
 
@dirk0402: Muss mich korrigieren. Was ich meinte, waren DUAL-SIM-Adapter für Single-SIM-Geräte. Diese funktioertierten auf die von mir beschriebene Art und Weise.
 
Die Frage ist die nach der Sicherheit. An die Physikalische Sim eines Anderen zu kommen, zB um Mobile-Tan zu unterlaufen ist relativ aufwändig, die digitale sim zu bekommen wird wesentlich einfacher sein.
 
@Butterbrot: Im Gegenteil. Eine physische SIM kann ich ausbauen und kopieren. Eine eSIM weniger.
 
@iPeople: Die normale SIM kannst du als Kopie nicht nutzten, denn der Provider identifiziert deine SIM anhand der Seriennummer und sobald zwei Karten mit identischen Seriennummern auftauchen, wird der Provider diese mit Sicherheit sperren.

Die eSIM ist auch nur ein Flash-Speicher im Gerät und diese kann man auch ohne Probleme auslesen. Und das Problem ist, dass das Telefon alle Schreibrechte auf diesen Flash hat (sonst könnte es ja nicht die SIM einrichten). Im schlimmsten Falle gibt man im OS des Smartphones vielleicht noch die Möglichkeit diese Karte durch eine App zu sichern. In diesem Falle wäre die Sicherheit gleich null, denn wie viele lesen sich die Appberechtigungen durch.
 
@basti2k: Meinst du, der Provider kann eine eSIM nicht anhand einer [virtuellen] Seriennummer identifizieren und im Falle einer Doppelanmeldung diese sperren? Macht absolut keinen Unterschied, zumal ja die Daten in beiden Fällen digital ausgelesen werden, es verlagert sich lediglich der Speicherort um ein paar Zentimeter.
 
@basti2k: Ich glaube nicht, das die eSIM einfach nur ein Flashspeicher sein wird.
 
@iPeople: Der Kunde bekommt bei der eSIM eine persönliche Profilbeschreibung, die er auf sein Handy laden muss.
Jetzt verbindet sich das Endgerät mit dem Mobilfunknetz des Providers und läd die Profilbeschreibung zu diesen hoch.
Der Provider nimmt dein Mobilfunkprofil und die Profilbeschreibung und generiert dir ein Datensatz für den eUICC-Chip. Dieser Datensatz wird jetzt im letzten Schritt heruntergeladen und auf deinem Handy installiert.
(die Verbindung ist dabei SSL-verschlüsselt)

Dieser ganze Einrichtungschritt ist größtenteils softwaregesteuert, da man die Profilbeschreibung über mehrere Wege ins Endgerät laden kann.

Wenn nicht google ist dein Freund, denn die Spezifikationen der eSIM (84 Seiten) und des eUICC-Chips (453 Seiten) sind öffentlich.
 
@basti2k: Betonung lag auf "einfach".
 
@Butterbrot: Genau das. Das bisherige Konzept war ja im Prinzip nichts anderes als eine 2-Faktor-Authentifizierung, bei der man ohne phyischen Zugriff eine SIM nichts machen konnte, während zukünftig wohl das reicht was auf irgendeinem Papier steht oder was womöglich sogar aus einem Gerät ausgelesen werden kann.
Sicherheitstechnisch klingt das nach einem ziemlichen Rückschritt.
 
@Johnny Cache: Warum sollte es leichter sein, eine eSIM auszulesen, als eine physisch ins Gerät einelegte SIM?
 
@iPeople: Weil man sie gar nicht erst auslesen muß sondern die Daten unter Umständen schon bei der Programmierung der eSIM softwareseitig abfangen kann. Das mag bei Neugeräten noch sehr unwahrscheinlich sein, bei Gebrautgeräten scheint mir das ein nicht zu unterschätzendes Risiko.
 
@Johnny Cache: Gibt es schon Schadsoftware, die die Registrierungsdaten einer physischen SIM auslesen kann?
 
@iPeople: Das weiß ich nicht, im Falle einer eSIM dürfte zumindest das vermutlich gar nicht mehr nötig sein.
 
@Johnny Cache: Warum nicht? Was soll bei einer eSIM anders sein, nur weil Hard- und Software der SIM nicht mehr auf einem extra Stück plastik untegebracht ist?
 
@iPeople: Was genau anders ist kann ich natürlich auch nicht sagen, aber allein die Tatsache daß auch mehrere Verträge auf einer eSIM möglich sein sollten zeigt daß es sich von der bisherigen Lösung gravierend unterscheidet.
Sobald Hardware nicht mehr nur Hardware ist, sondern erst einmal via Software programmiert werden muß, dürfte sich die Wahrscheinlichkeit eines Mißbrauchs nicht nur auf Leute beschränken die das Gerät physisch in die Finger bekommen, sondern eben auch auf alle die entsprechende Software programmieren können.
 
@Johnny Cache: Anders ist, dass das Gerät beim Provider registiert wird, statt die SIM selber. Aber hier sieht man den typischen Deutschen: technische Veränderung ist teuflich und daher abzulehnen.
 
@iPeople: Wenn mögliche Sicherheitslücken zu hinterfragen wirklich typisch deutsch sein sollte, bin ich wirklich traurig darüber daß es so wenig Deutsche gibt.
Nichts würde mich glücklicher machen als wenn ich unrecht hätte, aber bis das hinreichend bewiesen ist bleibe ich bei meiner optimistischen Einstellung.
 
@Johnny Cache: Ohne zu wissen, wie das technisch umgesetzt wird, ist jegliches "Hinterfragen" lediglich Spekulation um nichts. ich sehe lieber Chancen. Um Gefahren kann ich mich kümmern, wenn es soweit ist.
 
@iPeople: Dann möchte ich aber keinen Mucks von dir hören wenn dir genau das irgendwann um die Ohren fliegt. Auch ich sehe Chancen, nur gehen die in eine völlig andere Richtung.
 
@Johnny Cache: Nun ja, sicherlich ist es nicht falsch, Risiken vorher zu diskutieren. Dabei sollte man jedoch wissen, wovon man spricht - obige Diskussionen sind zum Teil wildes Spekulieren, Rumgerate und Missverstehen dessen, was eine eSIM eigentlich ist. "Sicherheitslücken hinterfragen" kann man das in vielen Fällen nicht nennen, eher "seiner Phantasie, was mit dem Namen eSIM eigentlich gemeint sein könnte, freien Lauf lassen".
 
@iPeople:
"Um Gefahren kann ich mich kümmern, wenn es soweit ist."

Soweit, oder nicht doch eher zu spät!? ;-)
 
@FenFire:
Das hat nichts mit Rumgerate zu tun.
Die eSIM ist - und das ist ja gerade der Witz daran - "manipulierbar", weil programierbar!?
Der Chip einer herkömmlichen SIM, ist das nicht!
 
Natürlich wird hier wild rumgeraten. Siehe die Spekulationen zu "dann kann ein Provider verhindern, dass ich zu einem anderen Provider wechsle".

Und zu "manipulierbar" - nun ja, im Mobilgerät liegt die physische SIM. Nun kommuniziert aber nicht die physische SIM mit den Systemen des Providers (sie hat ja kein internes Funkmodul), sondern das Mobilgerät liest Daten aus der physischen SIM und verwendet diese zur Kommunikation mit dem Provider. Bei einer "eSIM" würden die zur Kommunikation mit dem Provider verwendeten Daten nicht aus einer physischen SIM ausgelesen, sondern wären stattdessen im Speicher des Mobilgeräts abgelegt.

Bugs bei der Implementierung, die zu Sicherheitslücken führen, kann es natürlich immer geben. Aber wo genau siehst Du *vom Konzept her* die Hinterlegung der zur Kommunikation/Authentifizierung/... mit/beim Provider nötigen Daten im Speicher des Mobiltelefons als unsicherer als die Hinterlegung auf einem physischen Chip? (theoretisch könnte es ja auch bei der physischen SIM einen Angriffspunkt geben, nämlich zwischen dem Auslesen der Daten durch das Mobiltelefon und deren Verwendung in der Kommunikation) - dabei könnte zwar die physische SIM nicht verändert werden, durchaus jedoch die mobile Kommunikation (was auch der Effekt bei einer Manipulation der "eSIM" wäre). Was übersehe ich?
 
@OPKosh: In der IT gibt es ständig ein hin und her zwischen denen, die etwas anbieten und denen, die darin bestrebt sind, Lücken zu finden und/oder auszunutzen. Ich als normaler Nutzer kümmere mich wenig darum, daher sehe ich lediglich die Möglichkeiten, die eine eSIM bieten könnte, die Vorteile, die sie mitbringen könnte.
 
@iPeople: Bei der normalen SIM (wie beim Chip der EC-Karte) sind Teile nur einmal Programmierbar und dann sind diese im Chip fest verankert.

An diese Teile kommst du auch meistens gar nicht mehr ran um diese auszulesen, denn du sollst diese Daten nur über die Nutzerschnittstelle nutzen, die dir der Chip gibt. Und da wird es mit Sicherheit keine Möglichkeit geben diese sensiblen Daten auszulesen. Und falls doch dann sollte man den Entwickler des Chips mal auf die Finger hauen.
 
@basti2k: Und es ist natürlich völlig unmöglich, eine eSIM auch mit einem gesicherten Bereich auszustatten.
 
@iPeople: Wie bekomme ich meinen neuen Vertrag auf die im Gerät verbaute E-Sim? Ich bekomme vom Provider wohl eine Vertags-Nummer, die ich dann in den Einstellungen des Telefons eingebe, daraufhin holt sich das Telefon die Freigabe vom Provider. Der Dieb benötigt also nur die Vertragsnummer. Das Ganz macht ja nur dann sinn, wenn es einfacher wird zu wechseln. Derzeit benötige ich max. 1 Min. um mein Smartphone mittels Kartenwechsel von T-Mobile auf O2 zu bringen. Ebenso dauert es nicht mal 1 Minute um meine Karte vom Lumia zu Iphone zu wechseln, indem ich einfach die Sim umstecke. Wo sind also die Vorteile der E-Sim?
 
@Butterbrot: Nein, die ID des Handy bzw der eSIM wird beim Provider registriert ... denk doch nicht in alten Strukturen. Was spricht dagegen, die ID der eSIM auf mehrere provider zu registrieren und per Menüpunkt zu switchen?

Nimm als Beispiel Twinbill. 2 verträge auf einer SIM-Karte (habe ich hier). Derzeitig angeboten durch einen Provider könnte das mit einer eSIM grundsätzlich Provider unabhängig funtionieren.
 
@iPeople: Ja ja twinbill, hatte ich auch vom Arbeitgeber. Wenn dann die für Arbeit aktiviert ist geht die private nicht. Schön für den Arbeitgeber aber nicht für mich. Habe mir dann lieber ein dual sim Gerät geholt.
 
@dirk0402: Hä? Mein Arbeitgeber hat den bisherigen Vertrag gekündigt. Mein privater TWIN-Billvertrag ist davon nicht betroffen, den kann ich weiter nutzen, bis ich ihn selber kündige. Nennt sich Twinbill Pro.
 
@iPeople: Mit dir zu diskutieren macht keinen Sinn.
Was hat das mit kündigen zu tun? Bei twinbill hast du 2 Nummern auf einer Karte, hat aber den Nachteil wenn die Nummer von Arbeit angemeldet ist, deine private nicht auf das Internet zugreifen kann.

Schicke und empfange aber gern mal eine WhatsApp Nachricht auf Arbeit.
 
@dirk0402: Jetzt versteh ich , was du meinst, sorry. Richtig, es geht nur entweder, oder. Das weiß ich, ist aber für mein Beispiel nicht relevant, da es ledilgich metaphorisch dafür stand, was mit eSIM möglchi wäre, ohne diese Einschränkung.
 
@iPeople: Du beschreibst und verteidigst hier über den ganzen thread den einzigsten Vorteil der dieser Technik, der wie von mir oben schon beschrieben aber auch zum Nachteil wird wenn die Provider es nutzen um die Geräte zu blockieren für andere sim Karten nur weil du vielleicht im clich mit Ihnen um eine Zahlung stehst.

Ansonsten hat das Verfahren nur Nachteile für den Nutzer.
 
@dirk0402: Woher nimmst Du die Information, dass ein Provider verhindern kann, dass Deine eSIM für einen Vertrag eines anderen Providers freigeschaltet wird?

Ich hätte eSIM eher so verstanden:

Dein Gerät hat eine feste Kennung. Bei Provider X wird diese nun einem Vertrag zugeordnet und diese Zuordnung auf Deinem Gerät auch gespeichert (es braucht ja eine Konfiguration zur Nutzung des Providers, z.B. Gateways für Datenzugang, SMS etc.).

Nun gehst Du zu Provider Y und schliesst dort ebenfalls einen Vertrag. Die notwendige Zuordnung samt Konfigurationsdaten wird ebenfalls auf Deinem Gerät gespeichert. Davon bekommt Provider X nicht mal was mit, verhindern kann er es schon gar nicht.

Dein Gerät weiss nun die eSIM sowohl mit dem Vertrag von X als auch dem Vertrag von Y zu nutzen - in den Einstellungen des Gerätes legst Du fest, welchen Vertrag und damit welche Verbindung Du gerade nutzen möchtest.

Wenn ich iPeople richtig verstehe entspricht diese Variante auch seinem Verständnis (denke ich mal ;)).
 
@FenFire: Was glaubt ihr denn? Steht doch beschrieben eine esim die von außen programmierbar ist. Und die Provider werden sich wohl absprechen das nur die Daten darauf kommen die sie wollen.
Darüber kann zum Beispiel auch geregelt werden das nur Geräte funktionieren die für den jeweiligen Markt vorgesehen waren.
Ganz neue Möglichkeiten für hersteller und Provider bei der Preispolitik.

Seit doch bitte nicht so naive das diese Technik für den Nutzer eingeführt werden soll.
 
@dirk0402:
Ein Unternehmen will immer nur Dein Bestes! ;-)
Dass das Dein Geld ist, ist offenbar für manche hier ein völlig merkwürdiger Gedanke! ;-)
 
@dirk0402: Wie genau liest Du in die Aussage "von aussen programmierbar" ein "wenn die Daten eines Providers von aussen programmiert wurden, können ohne dessen Zustimmung die Daten keines anderen Providers mehr von aussen programmiert werden" hinein? Dass Provider sich absprechen würden, um ein derartiges Feature einzuführen, ist reine Spekulation und nicht von der Newsmeldung gedeckt.

Und inwiefern passen meine These zur Funktionsweise der eSIM (s. [re:7]), bei der parallel Zugangsdaten verschiedener Provider eingetragen werden können, und "von aussen programmierbar" nicht zusammen?

Natürlich wird mit dieser Technik auch einiges für die Provider einfacher, die haben schon ihren Nutzen davon. Aber wieso sollte dadurch ein Umstieg zwischen Providern erschwert werden? (nebenbei: so sehr wie Providern gefiele, dass niemand mehr von ihnen weg wechseln kann, so sehr würde ihnen missfallen, dass auch keiner mehr von einem anderen Provider zu ihnen wechseln kann).
 
@FenFire: Wieso Spekulation? Um so eine e-sim einzuführen müssen alle Provider und auch Hersteller miteinander reden und Spezifikationen festlegen.

Und da kannst du und alle anderen ganz fest von ausgehen das sie es nicht dir überlassen werden ob die Daten auf der e-sim ohne die Zustimmung des bisherigen Providers überschrieben werden. Mit dieser e-sim, könne sie dich sogar zwingen ein neues Gerät zu kaufen, in dem sie ältere Geräte mit der Begründung sie wären mit neuen Verfahren der e-sim nicht mehr kompatibel.

Aber wenn du das nicht verstehen willst, lebe weiter in der rosa Wolke das Firmen etwas zum besten für dich ändern werden.
 
@dirk0402: Liegt daran, dass ich weniger Pessimist bin und eher Vorteile sehe. Ob und was uns tatsächlich erwartet, ist alles im bereich der Spekulationen. Ich verteidige gar nichts, ich habe angefangen damit, Vorteile zu sehen und dann kommen zig Leute und wollen nur Nachteile sehen. So auch Du. Und der Witz ist, die meisten sehen Nachteile in "Sperren" und "Gängeln", was aber bereits heute mit Provider-Geräten und SIM-Lock möglich ist. Ich bi auch nicht so paranoid, zu glauben, dass eine "von außen programmierbare eSIM" von Hinz und Kunz per Handauflegen umprogrammiert werden kann. Genau deswegen sitzen alle Beteiligten an einem Tisch. Du wirst es nicht glauben, aber nicht nur im WF-Kommentarbereich tummeln sich Experten rum.
 
@dirk0402:
> Wieso Spekulation? Um so eine e-sim einzuführen müssen alle Provider und auch Hersteller miteinander reden und Spezifikationen festlegen.

Was allgemein für Standards gilt (sonst wären sie ja kein Standard - gut, manchmal wird auch eine proprietäre Lösung zum Standard erhoben, aber auch da einigen sich dann mehrere darauf, eben diese Lösung ebenfalls zu nutzen)... bist Du der Ansicht, dass Standards im Allgemeinen nur dazu dienen, den Verbraucher zu gängeln und an einen der beteiligten Anbieter zu binden? Kannst Du beispielsweise USB-Geräte, nachdem Du sie einmal in eine Gerät eines Herstellers eingesteckt hast, etwa an Geräten anderer Hersteller nicht mehr nutzen? Deine Spekulationen laufen genau in diese Richtung.

> Und da kannst du und alle anderen ganz fest von ausgehen das sie es nicht dir überlassen werden ob die Daten auf der e-sim ohne die Zustimmung des bisherigen Providers überschrieben werden.

Nein, davon kann man nicht fest ausgehen. Es mag dann sicherlich auch Verträge geben, bei denen eine Sperre vorliegt - aber SIMLock (physisches Gerät kann nur mit einem Provider/Vertrag genutzt werden) gibt es jetzt bereits, ganz ohne eSIM. Wo siehst Du eine gesteigerte "Gängelung" bei eSIM, die über SIMLock hinausgeht? (ich sehe nebenbei auch in SIMLock keine Gängelung, wer will kann sich ein Gerät ohne kaufen - zahlt aber halt dafür mehr. Wer den günstigeren Vertrag mit stärkerer Subvention der Hardware wünscht, nimmt dafür SIMLock als Teil der Kosten ganz bewusst in Kauf. Oder siehst Du andere Teile der Kosten auch als Gängelung - "der Provider gängelt mich mit einer Monatsgebühr"?).
 
Na, dann warten wir mal ab, wie sich das entwickelt. So schön es klingt, bleiben doch einige Nachteile unerwähnt:

Was macht man z.B., wenn man mit dem Handy mal für drei Wochen in den Urlaub fährt und für diese Zeit gerne eine lokale Prepaid-Karte einsetzen würde? Ich wage zu bezweifeln, dass man da "mal eben" auf die lokale Karte und später wieder zurück wechselt. Vor allem, da solche Wechsel garantiert mit Ausfallzeiten verbunden sind. Man sieht ja schon, wie lange es heute dauert, nur eine Rufnummer mitzunehmen, was technisch eine Aktion von ein paar Sekunden ist.

Wie gut werden Anbieterwechsel funktionieren? Auch hier kann ich nur das ständige Chaos bei der Rufnummernmitnahme als Beispiel anführen. Da werfen einem die Anbieter ja jeden erdentlichen Stein in den Weg. Wenn ich mir vorstelle, dass ich in Zukunft zu 100% vom Anbieter abhänge, wird mir angst und bange.

Und zu guter Letzt dürfte das dann wohl der Tod der Dual-SIM-Geräte sein.
 
@HeadCrash: wieso? statt nach Grenzübergang eine andere physikalische SIM in dein Handy einzulegen buchst du (einfach: wird sich dann zeigen wie) deine logische SIM Karte auf einen anderen Provider. Im Zweifelsfall über ein freies WLAN an der Grenze, scan per QR code auf großen Werbetafeln, etc....
 
@scar1: Ich glaube kaum, dass das so einfach machbar sein wird. Die Provider werden da sicherlich den Finger drauf haben und man wird nicht einfach so seine SIM umbuchen können.
 
@HeadCrash: dass die versuchen werden, das in irgendeiner Weise zu monetarisieren, das glaube ich allerdings auch.
Vermute/hoffe, dass es dann so ist, dann du eben deine ID bei sagen wir Telekom in DE hast und der Wechsel auf CroatiaCom dann von denen übernommen wird (quasi wie ein Prepaid SIM im Supermarkt/Shop kaufen. Wenn du wieder zurück nach DE kommst wechselst du via Menu auf deine Telekom-ID (ohne Kosten), analog zur Telekom-SIM wieder einlegen
 
@HeadCrash: Du hast nicht verstanden was eine eSIM ist. Es ist ein Chip, der wie eine SIM arbeitet, die jedoch mit Zugangsdaten gefüttert wird. Wenn ich in ein anderen Land fliege, kaufe ich mir die Zugangsdaten zu seinem Netz, bezahle das im voraus, und wenn ich an der Grenze bin oder im Flieger, gebe ich diese Daten ein und buche mich automatisch in das Netz ein. Anstatt die Sim zu wechseln, gebe ich die entsprechenden Daten ein. Hat den Vorteil, ich muss mir nicht Lokal eine Sim Karte besorgen und muss nicht darauf achten das ich meine alte verliere. Im Optimalfall werden die Smartphonehersteller dafür sogar Profile bereitstellen um mehrere Provider nutzen zu können.

Der HERSTELLER packt die eSIM in sein Smartphone, nicht der Provider. Der Provider unterstützt das nur indem er die Zugangsdaten dafür schafft.
 
soll heißen ich bin dem provider und dem hersteller des gerätes auf gedeih und verderb ausgeliefert.

einen vorteil hat es: wenn das gerät gestohlen wird, isz es wertlos.
 
@Crazylena: Wieso wertlos? Es kann ja angeblich ganz einfach umprogrammiert werden. Schon heute wäre es problemlos möglich entwendete Geräte über ihre IMEI zu sperren, was aber nicht passiert. Warum sollte das bei diesen Geräten besser sein?
 
@Johnny Cache: mein gedanke ging in die richtung das die e-sim nummern in einer zentralen datenbank gespeichert sein müssten auf die alle provider für die freischaltung zugriff haben.
 
@Crazylena: Im Prinzip das gleiche in grün. Die Tatsache daß wir das bisher schon nicht haben sollte einem zu denken geben. Denn die Provider haben einen neuen Kunden mit einem gestohlenen Gerät, der genau wie jeder andere zahlen muß und zusätzlich gibt es einen ehemaligen Handybesitzer der auch noch ein neues Gerät braucht. Kein schlechter Deal. ;)
 
@Crazylena: Warum sollten die Nummern zentral gespeichert sein?
 
@iPeople: Um einen möglichen Mißbrauch zu verhindern oder zumindest einzuschränken. Da dies aber Geld kostet wird das sicher auch zukünfitig nicht passieren.
 
@Johnny Cache: Dazu muss man das nicht zentral speichern. Und welcher Missbrauch sollte dabei möglich sein?
 
Jippi, totale Überwachung ohne nervendes SIM wechseln :D
 
@NeMeSiSX2LC: ? Inwiefern bietet das mehr Überwachungsmöglichkeiten als physische SIMs?
 
Viel interessanter ist für mich die Frage wie es sich mit mehreren Karten und einem Handy verhält. Das könnte man bestimmt richtig gut lösen, leider bezweifle ich dass das von den Anbietern so einfach möglich gemacht wird.
 
@P-A-O: Inwiefern geht es die Anbieter an, ob ich mein frei gekauftes Handy dann bei 25 providern anmelde? ich kann heute auch 25 SIM-Karten kaufen und stündlich wechseln.
 
@iPeople: die frei im Handel erworbenen Geräte wird das vielleicht nicht betreffen. Aber wer kauft denn alle seine Geräte schon so? Ich zumindest nicht. Wenn eine VVL ansteht nehme ich da immer wieder gerne ein Gerät mit. Unabhängig davon dass sich das bei kaum einem Gerät/Vertrag wirklich lohnt macht es trotzdem einen Unterschied ob man 800 Euro auf einem Schlag los wird oder peu a peu paar Euro drauf zahlt.
 
@P-A-O: SIM-LOCk ist heute schon möglich. Und wer ein subventioniertes SIM-Lock-Gerät kauft bzw per VVL geschenkt bekommt, muss eben damit rechnen. Das ist nichts Neues.
 
@iPeople: Die gehören seit einiger Zeit zur aussterbenden Art. Ich schätze mit der eSIM werden sie wieder beliebter. Meine Intension zielte aber eher in die Richtung ob Dual SIM vereinfacht werden könnte und ob der Wechsel der SIM genau so schnell funktionieren würde wie heute. Meine zurzeit genutzten Geräte beschränken sich auf 2. In einem ist meine normale SIM und im anderen eine aus dem Ausland. Wenn das optimal läuft müsste man mehrere Karten auf das Gerät aufschalten können um dann per Schalter im Menü zu switchen. Und gerade dort sehe ich irgendwo das Problem denn wann wurde zum letzten mal was optimal implementiert?
 
@P-A-O: Wir werden sehen. Potential hat das Ganze auf jeden Fall. Die herkömmliche SIM ist jedenfalls ein überflüssiges Relikt.
 
@iPeople: richtig, und wenn die Hersteller und Provider das anständig lösen dann wird das eine gute Sache.
 
Immer diese kunstvollen Namen wie "eSIM", die den Eindruck erwecken sollen, da sei eine neue Technologie geschaffen worden. Dabei ist es letztendlich ganz einfach so, dass SIM-Karten abgeschafft werden, man sich somit ab sofort in jedes beliebige Netz einbuchen kann, die Nutzung von Funktionen wie Telefonie und Daten jedoch über Zugangsdaten abgesichert wird. eSIM = Benutzername und Passwort für das Mobilfunknetz
 
@mh0001: Sicher? Wie soll denn das dann mit Rufnummern, Vertragskonstrukten etc. gehen? Ich glaube, das ist eine Wunschvorstellung, dass es so einfach geht.

Und die eSIM wird wahrscheinlich genau das sein: eine embedded SIM, also das, was wir bisher in Kartenform hatten, ist jetzt fest verlötet. Und dann muss der jeweilige Provider nur noch IMEI und SIM-Seriennummer in sein System eintragen.
 
@HeadCrash: Alleine das wwäre schon ein Vorteil : keine 5 Tage auf eine SIMkarte warten, keine weiteren 5h auf die Aktivierung warten.
 
@iPeople: Da bleibt nur die Frage, wie lange die Anbieter brauchen, um die Aktivierung der eSIM vorzunehmen.
 
@HeadCrash: Richtig umgesetzt sollte das schnell gehen.
 
@iPeople: Ja, SOLLTE ist das Schlüsselwort ;-) Eine Rufnummernmitnahme SOLLTE auch in ein paar Minuten erledigt sein. Aber da wird noch veraltete Technologie eingesetzt, es existieren zig verschiedene Prozesse, bei jedem Anbieter ein anderer. Und deshalb dauert es im Normalfall fast zwei Wochen, bis die Rufnummer übertragen ist.
 
@HeadCrash: Mag sein. Möglicherweise ist das mit eSIM und einem dementsprechenden Background wesentlich einfacher. ich stelle mir das so vor: Das Handy wird per Anmeldung bei einem Provider z.B. per Internet registriert. man bekommt einen Code, gibt den ins Handy ein und der Vertrag kommt zustande, das Handy loggt sich ins Netz ein. Alternativ kann man das auch mit QR-Code machen. Stell Dir mal vor, Du fährst ins Ausland. Gleich hinter der grenze steht dann nicht der fliegende Händler mit der Tasche voll SIM-Karten, sondern Du kaufst eben einen QR-Code ..... einscannen und Netz nutzen per Prepaid.
 
@HeadCrash: Wo soll da ein Problem sein? Bei meinem Festnetz-Anschluss ist es genauso, da ist im Router der Telefonieserver mit Zugangsdaten für jede Nummer eingetragen. Bei Kabel- und DSL-Anschlüssen passiert nichts anderes, als dass entweder du selber oder der Techniker deine Zugangsdaten eingibt und dann lädt der Router die Konfiguration für dich runter. Im Gegenteil sogar, dass ist 100x flexibler als eine SIM-Karte, da prinzipiell alles über Software geht. Du kannst dann auch gerne 10 Mobilfunktarife unterschiedlicher Anbieter in einem Gerät nutzen, indem du dich eingach umloggst.
 
@mh0001: Ich sag ja, in der Theorie sollte es einfach sein. Ich glaube aber nicht, dass die Netzanbieter das mitmachen. Die waren noch nie auf der Seite des Kunden und versuchen seit eh und je zu knebeln. Aber warten wir es ab, vielleicht sehe ich es nur zu schwarz.
 
@mh0001: Richtig. Nur ist es leider so daß man Router relativ häufig von außen angreifen kann und mit genau diesen Daten auch anderorts Unsinn anstellen kann. Gleiches dürfte dann auch für Geräte mit eSIM gelten, welche dann nicht mehr durch zusätzliche Hardware, sondern lediglich durch die Zugangsdaten geschützt sein werden.
 
@HeadCrash: Ach ja und überleg mal, was eine SIM-Karte überhaupt macht. SIM-Kartennummer = Benutzername und dein Passwort hat der Anbieter in der Karte fest eingespeichert. Eine SIM ist nichts weiter als ein gesicherter Kennworttresor. Beim Einschalten des Handys öffnest du den Tresor mit deiner PIN, woraufhin deine Zugangsdaten aus der SIM ausgelesen und an das Netz übermittelt werden, in das du dich einzubuchen versuchst.
 
@mh0001: Ja, ich weiß ;-)
 
@mh0001: Im Endeffekt verstehe ich das ebenso :) Wie man an den wilden Spekulationen weiter oben in den Kommentaren sieht, vernebelt der "kunstvolle Namen" (schön ausgedrückt :)) recht effektiv, worum es eigentlich geht :D (ein vermutlich eher unerwünschter Effekt, man sieht ja oben wie er sofort rein auf Spekulation beruhende typisch deutsche Ablehnung gegenüber Neuerungen schürt).
 
hier wird schon wieder über etwas gestritten von dem noch keiner plan hat. ob die esim gut ist oder nicht hängt doch einzig von dem genauen handling, der freiheit etc. ab. und so wie ich es verstehe weiss da noch keiner genaues. die eigentliche "hardware" sprich die sim braucht wirklich keiner.
 
@Matico:
Schon richtig!
Aber hast Du schon mal ein Unternehmen gesehen dem die Interessen des Kunden wichtiger gewesen wäre als sein Profit? ;-)
Also ich nicht!
 
@OPKosh: gutes argument.
 
@Matico:
Nich wahr!? ;-)
 
Ein Gewinnorientiertes Unternehmen erläutert die Vorteile einer neuen Innovation, welche zum Vorteil der Verbraucher sein soll? Hehe.
Muß unweigerlich an HD+ denken, oder an Sky, mit Ihrem/n Zwangspairing/Zwangsreceivern.
 
"Neues Angebot: Für nur 5€ monatlich mehr, können Sie 5 Geräte mit Ihrem jetzigen Vertrag verwenden. Damit sparen Sie 20€, die man sonst für jedes Einzelgerät buchen müsste."
Alternativ
"Für 19,99€ programmieren wir Ihre bestehende eSIM auf Multi-Nutzung um, für jedes weitere Gerät zum aktuellen Aktionspreis von nur 14,99€"

Bin mal gespannt, wie die Verträge mit Anzahl Geräte pro Vertrag und den damit verbundenen Kosten aussieht, ist ja selbst mit Twin- und TriCards heutzutage schon entsprechend merkwürdig gelöst..
 
Wer wechselt denn alle Nase lang die Karte? Einmal einlegen und dann in 2 Jahren wieder wenn es ein neues Handy gibt...
 
@McClane: Ich. Wie ich auch alle Nase lang den Akku entnehme.

Habe gehört, es soll Menschen geben, die können sich ein 500€ Gerät per Sofortzahlung leisten, auch wenn es unvorstellbar klingt.
Diese Menschen suchen sich eventuell das Mobiltelefon und Ihren Vertrag und die SIM nach Ihren Bedürfnissen, und nicht nach denen des Providers, aus.

Natürlich steht es jedem frei, sein Gerät zu überteuerten Preisen für 2 Jahre zu mieten. Aber machen meines Wissens nicht alle so.
 
@Candlebox: das klingt aber doch sehr überheblich. ich nutze auch nur prepaid und kaufe meine geräte ohne vertrag. ich würde aber nicht gleich jemanden dissen der das anders macht. so wie ich das auch nicht mit jemanden machen würde der unbedingt den akku aus seinem handy nehmen will. das ist mir sehr suspekt. es hat aber nicht gleich damit zu tun was sich jemand leisten kann, noch wichtiger leisten will.
 
@Matico: Sorry, sollte meinerseits nicht überheblich klingen und dissen wollte ich damit auch nicht. Aber ich las den Kommentar eben so, daß darin (wie so oft) von sich auf die Allgemeinheit geschlossen wird, und das mißfiel mir eben, und wollte eine Art der differenzierung überspitzt darlegen. Auf jeden Fall sollte es nicht beleidigend sein.
 
@Candlebox: Yo - habe für meines sogar 550 bezahlt ;) Deswegen hole ich trotzdem nicht alle Nase lang die Karte oder sonst was raus;)
 
@McClane: Kriminelle wechseln sehr oft ihre SIM-Karten. Daran wollen die Provider mitverdienen.
 
Vom Grundgedanken ist es praktisch keine physische SIM mehr benötigen zu müssen.
Praktisch glaube ich kommen damit aber wieder einige Nachteile, wie z.B.:

-der Wechsel der "SIM" wird meiner Meinung nach erschwert (Telekom hat dies bereits bestätigt vgl. http://www.golem.de/news/deutsche-telekom-die-esim-kommt-als-fest-im-endgeraet-verbauter-chip-1511-117431.html)
-die Mobil-Anbieter wohlen mitverdienen
-die Privatsphäre wird weiter reduziert
 
@Techgek:

- hast Du den Golem-Artikel gelesen oder nur die Überschrift?
- Firmen wollen immer verdienen. das passiert im Falle der E-SIM schon durch reduzierte Kosten für den Plastikkram, den es heute gibt
- warum wird die Privatsphäre reduziert? Bitte eine kurze Erläuterung dazu.
 
Ich glaube was die meisten hier vergessen ist, dass wir, wenn die eSIM dann sich durchsetzt, keine Laufzeitverträge haben werden. Dh man könnte dann jeder Zeit den Anbieter wechseln, wenn man möchte. Und jetzt denken einige, die meisten holen sich doch die Geräte mit einem Vertrag weil das manchmal günstiger ist. Aber da muss man nur die letzte Apple Präsentation sich ansehen. Denn da wird erwähnt, dass man das iPhone, mit einer monatlichen Gebühr, jedes Jahr das aktuelle bekommt (vorerst nur in USA) Aber dass sie das hier auch irgendwann so machen ist ja klar.
Was die Sicherheit angeht, wird sich dann zeigen ob die Hersteller auch an alles gedacht haben und werden falls Lücken sind sie wohl schnell schliessen.
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