Google Maps: Fleißig helfen und 1 Terabyte Online-Speicher abgreifen

Niemand kennt eine Gegend besser als die Nutzer, die dort wohnen. Daher setzt Google bei seinem Kartendienst schon länger auf Beiträge von Usern. Und nun soll ein neues Programm starten, das sogar Belohnungen für besonders geschätzte Helfer mit sich ... mehr... Maps, Google Maps, Karte Bildquelle: Google Maps, Google Maps, Karte Maps, Google Maps, Karte Google

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Das Erstellen von Karten und das ansammeln von Lokalen Infos ist eine Dienstleistung die bei Agenturen viele tausend Dollar Kostet. Aber Google hat ja die Kostenlosen Idio. ähh Comunity, die bringe die infos für Lau und Google kann sich darauf konzentrieren mit den infos Kohle zu machen.
 
@Butterbrot: Genau so sieht es aus. Ich sehe jederzeit ein zu Projekten beizutragen, auch zu Kartenprojekten, wenn das ganze unter einer freien Lizenz läuft und die Nutzbarkeit aller Daten an die Community zurückgegeben wird, aber das ist einfache nur unterbezahlte Arbeit.

An knapp 10$/Monat komme ich leichter ran.
 
@dpazra: Man kann auch Pilze im Laden kaufen und trotzdem gehen Leute stundenlang in den Wald Pilze suchen -aus Spaß an der Freude. Es gibt eben auch Sammler und Jäger die einfach spaß an daran haben.
 
@sk-m: Das ist, wie gesagt, auch kein Problem. Ich versuch mich mal an einer Analogie:

Pilze sammeln ist ein völlig legitimes Hobby und jeder darf Spaß daran haben. Wenn ich jetzt anfange Pilzsammler zu vernetzen und zum Pilze sammeln an anderen Orten anzuleiten und wir alle unsere Ergebnisse teilen oder die Pilze selber essen oder die Pilze verschenken oder die Pilze (jeder zu seinem eigenen Nutzen) zu verkaufen oder die Pilze zu einem gemeinsamen guten Zweck zu verkaufen oder ... und man den fleißigen Sammlern noch kleine Geschenke, die nicht unbedingt wertvoll sein müssen, macht, dann ist das auch alles gut.

Wenn ich aber Events für Pilze Sammler organisiere um die Pilze mit Gewinnabsicht für meinen riesigen Lebensmittelkonzern zu nutzen und die Leute mit Geschenken locke, die im Vergleich zum Arbeitsaufwand nicht wertvoll sind, dann ist es etwas anderes. Zumindest aus meiner Sicht.

Wie gesagt, würden die Google Maps Daten unter einer freien Lizenz laufen, dann wäre das etwas ganz anderes, aber so sehe ich das sehr kritisch.
 
@dpazra: Ich sehe das mehr als eine andere art vom GeoCaching. Dienste wie Streetspotr erfreuen sich auch großer Beliebtheit und das sicher nicht weil man damit sein Lebensunterhalt verdienen kann. Leute gehen in ihrer Freizeit raus und Sammeln Daten statt Pilze.

Ich finde das Konzept gut. Es ist zwar keine freie Lizenz, aber der Dienst kostet mich keinen Cent und ich nutze ihn an 6 von 7 Tagen. Die Daten sind auch für die Gesamte Community frei Zugänglich.

Andrerseits, wieso sollte Google andere dafür bezahlen (immerhin 10$/Monat) und die Daten anschließend allen Drittanbietern frei zugänglich machen die dafür keinen einzigen Cent bezahlen und Google die arbeit machen lassen?

Ich finde den Idee super und freu mich in Zukunft eine Gegenleistung zu bekommen, auch wenn ich sie wohl nicht nutzen werde, aber das ganze steht ja noch am Anfang.
 
@dpazra: Und ist es nicht an jedem selbst, ob er da mitmacht oder nicht?

Microsoft macht mit dem Insider-Programm ja genau dasselbe: Unbezahlte Betatests durch "Idio. ähh Comunity", um sich Geld durch professionelle Tester und Community-Verantwortliche zu sparen und sich gleich noch etwas positive Publicity anzuholen.
 
@Niccolo Machiavelli: Natürlich steht es jedem frei. Ich sage an keiner Stelle, dass ich Google oder Microsoft an solchen Vorhaben in irgendeiner Weise hindern will, ich stimme lediglich der Grundaussage zu, dass hier die Community für die Profitinteressen eines Konzerns benutzt wird. Ich fordere keine Klage oder Boykott, ich kritisiere es lediglich aus moralischen Gründen.

Diese Kritik wird im Übrigen nicht dadurch berührt, dass andere Konzerne es genauso machen. Ich sage ja auch nicht, dass Google dadurch schlechter oder "bösartiger" ist als alle anderen. Und selbstverständlich ist die selbe Kritik gültig für MS.
 
@sk-m: Ich verstehe deine Argumentation, aber ich glaube wir haben hier philosophische Differenzen. Wenn es keine freie Lizenz ist, gehört es nicht der Community. Google verdient auch mit Google Maps Geld, selbst wenn du das nicht direkt zahlst, genauso wie auch die Google Suche kein Geschenk ist.

Mein Vorschlag war nicht, dass Google dafür bezahlen soll UND es frei an alle geben soll. Wenn sei dafür bezahlen (angemessen), dann sehe ich kein Problem damit, dass sie es für sich behalten (also es nicht unter CC/GPL/MIT/BSD/Public Domain veröffentlichen, sondern unter den eigenen Bedingungen und für ihre eigenen Produkte nutzen, mit denen sie Geld verdienen auch wenn ein User nicht direkt für maps.google.com zahlt).

Wenn sie es nicht angemessen bezahlen und die Community es erarbeiten soll, dann ist auch alles gut, solange es dann auch frei (!=kostenlos) an die Community zurückgegeben wird. Wenn sie das tun und dann noch motivierende Geschenke drauflegen, dann wäre es natürlich selbstlos und besonders nett.
 
@dpazra: Google ist SEHR restriktiv mit seinen Daten aus Google Maps. Sie sind nicht kostenlos!!! Sobald Du die Daten nicht nur für Dich privat nutzt, musst Du an Google zahlen. Daher empfehle ich Leuten auch, lieber ihre Daten z.B. bei Openstreetmap einzustellen. Die Daten dürfen dann auch von den Usern wieder frei verwendet werden. Ich habe beispielsweise schon mehrere Navis gesehen, die Daten von Openstreetmap nutzen.
 
@Nunk-Junge: Das glaube ich sofort bzw. weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich habe nur aus der Sicht des Users gesprochen und ich kritisiere Google ja gerade dafür, dass sie mit den Daten Geld verdienen, sie aber für fast lau von der Community erarbeiten lassen wollen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie die Kosten sind, wenn man als Anbieter bestimmt Map-Dienste nutzen will.
 
@dpazra: Ich habe Dir auch nicht widersprochen, sondern es eher als Ergänzung gemeint. Ich habe mehrere Bekannte, die von Google abgemahnt wurden, weil sie Daten von Google Maps verwendet haben, z.B. als sie zu einer Studenten-Party eingeladen haben.
 
@dpazra: Keine sorge, ich versteh was du meinst ;)

Nun stellt sich aber die Frage was ist angemessen? Wir wissen doch gar nicht wie lange man das Abo behalten kann (oder hab ich es überlesen?). Was ist wenn du nach erreichen der 4. Stufe zwei Jahre oder länger ein 1 Terabyte bekommst? Zumindest steht im Artikel nicht ob es nur ein Monat (10$) oder ein Jahr (120$) ist.

Zum anderen wird man niemals alle Glücklich machen können, einer wird immer mehr haben wollen.
 
@Butterbrot: Jemand stellt es dir frei, dich an einem kostenlosen Dienst zu beteiligen und ihn damit für dich und andere zu verbessern. Dir aber fällt nichts anderes ein, als Google zu kritisieren.

Wie wäre es denn, wenn Google Agenturen beauftragt, diese dafür bezahlt und die Kosten an den Kunden weiter gibt? Dann wärst du vermutlich der erste, der schreit.

Und ja, Google macht Umsatz und vermutlich auch Gewinn mit Maps. Und? Es ist ein wirtschaftlich denkendes Unternehmen und keine karitative Vereinigung. Wer bezahlt denn fürs Hosting und den Traffic? Bist du das mit deinen monatlichen Beiträgen an Google Maps? Oder ist das etwa Google?
 
@Mehrsau: Nix kostenlos, die Nutzungsbedingungen sind sehr strikt: https://www.google.com/intl/de_de/help/terms_maps.html
 
@Nunk-Junge: Ui, da scheint jemand Googles Nutzungsbedingungen anzuweifeln... Warum sollte man sonst mir ein Minus geben für die offiziellen Nutzungsbedingungen von Google. ;-)
 
@Nunk-Junge: Link geöffnet, kurz überflogen, drücke Strg + F, gebe "kosten" ein, keine Treffer. Vielleicht falscher Link?
 
@Lona: Die Nutzungsbedingungen enthalten keine Preisliste, sondern sagen nur, was man darf. Die Preise sind komplizierter. Das geht vom einfachen Einbinden in eine Webseite mit Google-Logo bis hin zu werbefreien Nutzung. Die Verwendung in der Google eigenen App Maps ist zum Beispiel kostenlos. Beim Einbinden in eine Webseite kosten es bis 25.000 Abrufe pro Tag nichts, danach 50 US-Cent pro 1000 Abrufe. Für manche Arten der Nutzung verlangt Google Geschäftskunden-Verträge, die ab 10.000 US-$ pro Jahr aufwärts kosten. Ein paar der Preise für einfache Nutzung des Maps API siehst Du hier: https://developers.google.com/maps/pricing-and-plans/
 
@Butterbrot: Nennt sich Crowdsourcing, kann man z.B. auch selber als Privatperson beim Amazon Mechanical Turk für eigene Projekt benutzen. Erstaunlich ist was manche für Aufgaben dort erledigen für unter einem Dollar Stundenlohn.

Aber ist es z.B. bei Software nicht auch fast schon üblich? Open-Beta, anstatt teure Tester einzustellen?
 
@Butterbrot: Hab vor etwa zwei Jahren viel Zeit aufgewendet um "fleißig Mitzuhelfen".
Beispielsweise wurde für Slacklines ein kleiner Park gebaut, den ich gekennzeichnet habe. Die Satellitenaufnahmen waren veraltet. Ein paar weitere Nutzer bestätigten meine lokale Info.

Leider war alles fürn ar...ähh ich mein für die Katz und Google hat meine "Mithilfe" komplett rückgängig gemacht.
Also für mich hat sich das erledigt.
 
Oh ja. Bitte mehr "Android pinkelt auf Apple-Logo"-Bildchen...
 
Das bleibt doch jedem SELBST überlassen!!!! Wenn so ein paar Leute - die ja jeden Tach immer und überall vernetzt sein wollen - IHRE Freiheit aufgeben, ok! Aber ICH spiele nich' mit :-))

Andererseits müssen auch DIE darüber nachdenken, die IMMER alles umsonst haben wollen! Das gibt es nicht! NIX aber auch gar nix gibt es "Umsonst" - "Kostenlos" - was auch immer! Es wird IMMER bezahlt!

Wenn ICH allerdings für eine Leistung bezahlen soll, dich ICH gar nicht beziehe, dann ist Schluss mit Lustig!!!!
 
@DigitalKeeper: Was hat das jetzt mit dem Beitrag zu tun?
 
Wie ich das sehe kann man die eigenen Punkte noch nirgends einsehen oder?
 
@wertzuiop123: In der Maps App auf Android im Menü auf "meine Beiträge" tippen, dann siehst du deine Punkte.
 
Nach diesem Prinzip arbeitet "Open Street Map" seit Jahren und liefert bessere Daten und aktuellere als Google.
 
@Kobold-HH: In manchen Gebieten ist Openstreetmap um Längen besser und aktueller als Google, aber es gibt auch Gebiete, da ist die Datenlage von Openstreetmap sehr dünn. Der größte Vorteil ist aber, dass die Daten frei sind.
 
Mal wieder mit zweierlei Maß messen hier. Ich sag nur ms und Insider Programm... Ihr Pilz Sammler da oben.
 
@RubyDaCherry: Unpassender Vergleich. Das Insider-Programm ist für Firmen, um ihre Produkte frühzeitig anpassen zu können und für Interessierte, die vorzeitig kommende Produkte testen wollen. Natürlich nutzt MS das Feedback auch, um Fehler im eigenen Produkt zu finden. Das ist nichts anderes als klassische Beta-Tester-Programme wie es sie schon immer gab. Bei Google sieht es anders aus. Da werden keine Fehler im Produkt gefunden, die User haben keinen Einfluss aus das Produkt, sondern Google lässt sich durch die Community Content erstellen, den sie dann als eigenen verkaufen. Das ist eher vergleichbar damit, dass Du für Adele (eine der erfolgreichsten Musikerinnen aller Zeiten) neue Lieder schreibst und Adele sie dann als eigene vermarktet und viel Geld verdient. Als Dankeschön darfst Du das nächste Album von Adele einen Tag früher hören...
 
@RubyDaCherry: Du wirst von mir hier noch kein positives Wort über Microsoft lesen. Nur weil man Google kritisiert muss man nicht denken, dass Microsoft besser wäre.
 
@RubyDaCherry: Ich finde das Insider-Programm zwar gut, aber anscheinend reicht das trotzdem nicht aus. Gerade am Wochenende erlebt: Surface3 versucht auf TH2 zu aktualisieren - und keinem im Insider Programm oder bei Microsoft fällt es auf das man beim Update keine SD-Karte eingelegt haben darf da sonst das Update zwischen 40 und 44 % einfriert, man den PC (oder in meinem Fall das Tablet) wieder zurücksetzen darf und dann wieder von vorne anfängt?
 
Finde ich super! Aber 1 Punkt = zb. eine Bewertung oder ein Foto ist bestimmt unwahrscheinlich oder? eher weniger.. Wenn ja braucht man ja "nur" 501 um nach kalifonien eingeladen zu werden :D. Aber mich interessiert das Cloud Volumen mehr. Und etwas beizutragen was ich kostenlos seit Jahren gerne nutze find ich jetzt auch nicht so schlimm. Und Google kann auch damit verdienen wenn sie wollen. Dafür bekomme ich ja ohnehin viele gute Leistungen unendgeldlich.
 
@Driv3r: 5 bis 49 Punkte und Du 'darfst' Betatester für Google-Produkte werden.
 
@Driv3r: Hm da steht:
"You can earn points and level up by writing reviews, uploading photos, adding new places, fixing outdated information, and answering simple questions. Each contribution type is worth one point, so you can earn up to five points per place."
 
@moniduse: Ok das ist doch mal ne Aussge danke. Heißt für mich an 100 Plätzen ein Foto machen und eine Bewertung schreiben und die 200 läuft :D.
 
Googlemaps sollte endlich mal Deutschland im Maps-Dienst aktualisieren und ergänzen. Sogar in der Mongolei und Simbabwe werden bessere und aktuellere Daten angeboten.
 
Dann doch besser für StreetMaps arbeiten, Google könnte die Quelle doch selber einbinden, ist ja offen und für jeden zugänglich.
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