Uralt-PCs mit Windows 3.1 ausgefallen: Pariser Flughafen lahmgelegt

Am Samstag letzter Woche saßen tausende Passagiere am Pariser Flughafen Orly fest, darunter auch der Bürgermeister der Großstadt Bordeaux. Jetzt soll feststehen, wie es dazu kommen konnte: Ein Computersystem fiel aus, auf dem ausgerechnet das uralte ... mehr... Windows 3.1, Windows 3.11, Windows 3.11 for Workgroups Bildquelle: Wikipedia Windows 3.1, Windows 3.11, Windows 3.11 for Workgroups Windows 3.1, Windows 3.11, Windows 3.11 for Workgroups Wikipedia

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Nicht ernsthaft? Und die verantwortlichen denken bestimmt immernoch nicht daran, die Systeme zu ersetzen...
 
@xerex.exe:
Warum sollten die das den tuen? Erstens ist sowas sehr sehr teuer, zweitens erhöht dies massiv das potential möglicher Softwarefehler.
Betrachte man dies doch anderes, die ganzen Jahre scheint das System Fehlerfrei gewesen zu sein.

Beispiel: http://de.engadget.com/2015/06/15/heimautomation-amiga-2000-steuert-seit-30-jahren-klima-in-ameri/

Nur alt, heißt nicht gleich das es schlechter ist.
 
@Andy2019: "Alt, aber nicht veraltet"
 
@Andy2019: Das Problem ist aber zu erkennen, kaum noch Ersatzteile und wenn, sind diese auch schon gebraucht. Zudem kaum noch jemand, der sich noch damit noch auskennt (und es wird auch nie wieder neue geben!) und zudem kann so ein System wesentlich leichter irreparabel geschädigt werden. Ich weiß ja nicht, wie diese System gesichert sind. Aber in ein 3.1 System zu kommen, ist relativ einfach und es irreparabel (auch die Hardware) von Software Seite aus zu schädigen, ist ebenfalls nicht schwer, WENN man sich damit auskennt (ich habe z.B. mit DOS 6.22 und Windows 3.11 damals angefangen).
Solange es läuft und es niemand angreift, könnte es auf Ewig genutzt werden. Aber Probleme gibt es immer irgendwann. Jede Hardware geht irgendwann kaputt und Windows 3.1 ist auf moderner Hardware nicht lauffähig und Hardware auf der es laufen kann, wird auch schon seit über 15 Jahren nicht mehr hergestellt!

Und wenn man sieht, was aktuell los ist, könnten solche System demnächst auch Ziele von Angriffen werden.
 
@Scaver: je nachdem... wenn es spezielle Steuerungskarten gibt, wird es schwierig(er) - aber sofern es keine ISA-Karten sind, könnte man auch auf einem relativ neuen Rechner Windows 3.1 laufen lassen (notfalls in einer VM und mit ggf. durchgeschleifter Hardware). Es erfordert jedoch Aufwand und wird u.U. nicht funktionieren wenn die Hardware speziell ist. Ein normales Windows 3.1 jedoch läuft problemlos in einer VM.

P.s.: ich weiß wovon ich rede, weil ich so mal einen Rechner in einem Krankenhaus eingerichtet hatte, der eine spezielle ISA-Steuerungskarte für irgendwelche Küchengeräte besaß. Der Host war allerdings damals noch Windows XP.
 
@divStar: das ist genau der Punkt, wir haben beispielsweis ein komax kabeldrucksystem was noch isa Karten verwendet und Windows xp. Man muesste zur virtuellen maschiene zusaetzlich einen USB zu isa Adapter verwenden wenn es sowas gibt um die alte schnittstellenkarte weiter verwenden zu koennen.
 
@X2-3800: USB nach ISA? No Problem! Look: http://arstech.com/install/ecom-prodshow/usb2isar.html

sowas gibt's inklu Gehäuse und in den verschiedensten Varianten. das Argument "ISA" zieht also nicht ^^
 
@MahatmaPech: Dann guck dir jetzt noch die Verzögerung an die diese Umwandungsdongel haben. Es gibt genug Anwendungen die mit so einer Verzögerung nicht mehr arbeiten können.
 
@deischatten: dann kauf dir halt eines der letzten Bretter mit ISA onboard. so schwer kanns ja wohl nicht sein: http://www.adek.com/ATX-motherboards.html ... hier hat es für ein paar Generationen zwischen So 1155 und 478 MBs mit ISA. Die Auswahl ist zwar nicht mehr riesig, aber es gibt noch welche.
 
@Scaver: Man kann doch aber sicher WIN3.1 in einer VM auf einem modernen Rechner laufen lassen. Der ist sicher auch einfacher zu reparieren und selbst in einer VM auf einem modernen Rechner sollte WIN3.1 doch performant genug sein, die erforderliche Software laufen zu lassen, um den Flugbetrieb aufrecht zu erhalten - sind doch "bloß" Wetterdaten.

Das man auf einem Flughafen jedoch so inkonsequent ist und sich ein System zurecht frickelt, das mit unterschiedlichen Betriebssystemen arbeitet, die untereinander noch nicht einmal kompatibel sind, ist für mich unbegreiflich.
 
@Andy2019: "Nur alt heißt nicht gleich, dass es schlechter ist." Ich stimme in dem sehr begrenzten Sinne zu, dass gilt: "Man könnte etwas neues entwickeln, dass schlechter ist.". Aber in diesem Fall heißt "alt" schon mindestens, dass es schlecht ist, wenn auch nicht schlechter als jede vorstellbare neue Variante, aber trotzdem schlecht, denn der Artikel sagt ja bereits, dass sie nicht in der Lage sind die Systeme verantwortungsvoll (hoffen, dass irgendwelche gebrauchten Teile von eBay als Ersatz herhalten können ist verantwortungslos) zu warten.

Seit der Entwicklung des oben genannten Systems sind mehrere Jahrzehnte durchs Land gegangen. Es gibt enorme Fortschritte in den Testmethoden und in der Entwicklung ausfallsicherer Systeme (z.B. redundante Systeme, bei denen du in Sekundenbruchteilen auf ein Ersatzsystem umschalten kannst).
Die Neuentwicklung dieser Software kann auch nicht schwierig sein, das kann ich sagen ohne das System zu kennen. Schwierig würde heißen, dass es von Fähigkeiten abhängt, die kaum jemand hat, tatsächlich sind aber Entwicklungsmethoden heute besser als vor 20+ Jahren und man hat auch einen größeren Pool aus fähigen Entwicklern, die man beschäftigen könnte.

Das einzige Probleme an der Geschichte ist, dass ein- oder mehrere Entscheidungsträger zu geizig oder zu faul/träge sind um das machen zu lassen. Solange das System läuft, ist die Chance da, den Ersatz des Systems verantwortungsvoll zu managen. Wenn das System endgültig kaputt ist, weil sich irgendein Ersatzteil gar nicht mehr ranschaffen lässt oder keiner mehr da ist, der sicher weiß, wie er es wieder zum Laufen kriegt, dann wird es noch viel teurer und schwieriger werden.
 
@dpazra:

Ich kann deine Argumentation verstehen, teile aber die Schlussfolgerung nicht. Ein wichtigen Faktor lässt du aber teilweise offenen und zwar die Frage der Kosten. Aus ökologischer Sicht stellt man sich nicht die Frage was das Beste ist, sonder was ist das Beste mit den vorhanden Ressourcen. Ob es nun Verantwortungslos ist so ein älteres System nicht zu modernisieren ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Bei dem aktuellen Fall von Win 3.1. fehlen mir die Informationen um dies genauer zu beurteilen, finde es aber komisch das die Meisten dies mit einem Fail der Verantwortlichen gleichsetzen. Ja ich bin sogar der Meinung das es Situationsbedingt sogar Verantwortungslos wäre das System zu modernisieren. Abgesehen von den Kosten die enstehen, sind Risiken die eingegangen werden kaum abschätzbar.

Das mit dem Geiz und Faulheit von Entscheidungsträger abzustempeln ist für mich zu einfach. Ich kann mir im diesem Fall auch sehr gut vorstellen das IT-Verantwortliche dringend dazu geraten haben, das System nicht anzufassen. Aus der aktuellen Informationslage ist dies jedenfalls nicht zu beurteilen.
 
@Andy2019: Feherfrei in der Vergangenheit reicht nicht, das wird dir jedes QA sagen, denn es bedarf auch Redudanz und eines Notfallmanagments und das ist mit solch alten Maschinen ganz einfach nicht möglich.
 
@unbound.gene:
Sicherlich reicht das nicht aus. Dennoch ist Fehlerfrei die wichtigste Kennzahl.

Warum das andere bei alten Maschinen nicht möglich sein soll entzieht sich mir.
 
@Andy2019: Ich denke, unbound meinte, dass ein Notfallmanagement in diesem Fall nicht möglich ist (wie man ja sah), weil das System auf solch alter Hardware lief und eben das Alter das Problem mit sich bringt, immer stör- und fehleranfälliger zu werden und das sicher größere Problem hier ist, Ersatzteile und fittes Personal zu finden...
 
@xerex.exe: das ist die Weltweite Realität
 
@xerex.exe: Wieso denn auch? Wenn es läuft, läuft. Heutzutage wird doch bei Flugunternehmen gespart wo es nur geht
 
@Muplo: Ja DA wird gespart, aber nicht bei der Limousinen vom Vorstand (=
 
@xerex.exe: Ein System mit den Wetterdaten muss aber auch AB Tag X fehlerfrei laufen. Und genau das ist das Problem, sowas anzupacken kostet nicht nur viel Geld, sondern auch ne Menge Zeit und Mannkosten, die wieder viel Geld kosten
 
@xerex.exe: Auf ein Windwos 10 das sich mit einem BSOD verabschiedet, oder wegen Sicherheitslücken eine Gefahrenstelle darstellt?
Lieber ein System das funktioniert und sich bewährt hat, als aktuelles und Fehlerbehaftetes.
 
@bebe1231: Die alten Systeme sind im Vergleich zu heutigen Systemen weiteaus häufiger abgeschmiert und die Sicherheit ist bei derart alten Systemen garnicht mehr gegeben.
 
@PakebuschR: Könnte ich nicht behaupten, Win 3.1 lief bis vor Wochen noch bei einem Bekannten in der Mühle zu Steuerung der Mischvorgänge.
Das lief auch noch als es abgeschaltet wurde, durch Erweiterung der Mühle wurde in dem Zug auch die IT erneuert.
Solange nur eine Aufgabe zu bewältigen ist, ist auch Win 3.1 ein stabiles System weil es unheimlich schlank ist im Vergleich zu den heutigen.
 
@bebe1231: Und es dürfte heute kaum noch Viren zu finden sein ;-)
 
@bebe1231: Was Win3.1 bertrifft mag das stimmen aber die Hardware wird auch immer älter und ist schwerer zu beschaffen, defekte kommen da wohl immer häufiger vor.
 
@PakebuschR: Das Risiko ist da, deshalb garantiert in dem Fall die IT Firma auch über einen Zeitraum von 15 Jahren einen Austausch defekter Hardware binnen 24h. Die haben sich wohl ne Lagerhalle angemietet und bunkern Hardware die nicht einfach Austauschbar ist.
Früher hat man sich über sowas keine Gedanken gemacht, da wurde ein PC verkauft und dann war das Geschäft gelaufen, auf zum nächsten.
Heute bindet man die Kundschaft viel enger an sich, eben auch über solche Erstzteilverträge.
 
@PakebuschR: ja...das problem mit so alten systemen ist immer die hardware...schon alleine die in heutigen systemen nicht mehr vorhandenen schnittstellen sind problem genug...
 
@PakebuschR: Ich sag nur Win95 bis Me.....
 
@bebe1231: Hast du überlesen, dass die auch Windows XP einsetzen? Wäre mir neu, dass das frei von BSODs oder Sicherheitslücken wäre. Und was in 3.1 schlummert, was nie(!) auch nur einen Patch gesehen hat, möchte ich gar nicht wissen.
 
@xerex.exe: Ich dachte zuerst Cortana sei einem Postillion-Artikel aufgesessen. Aber das ist echt ... OHNE WORTE!!!!!
 
Ja, da sieht man mal wie gut schon das damalige Windows war. Warum aber keine diese Systeme warten können soll möchte sich mir wirklich nicht erschließen. Dafür muß man doch sicher kein Raketenchirurg sein.
 
@Johnny Cache: Eigentlich weniger Windows 3.1 eher das DECOR-System. Das DECOR-System würde wahrscheinlich auch die nächsten 30 Jahre seinen Dienst verrichten, wenn das Windows 3.1 nicht abstürzen würde.
 
@qmert: Sagen wir es mal so, egal ob Win3.1 oder irgendwas das darauf läuft, wenn es so dermaßen alt ist dürfte es für heutige Verhältnisse nicht sonderlich kompliziert sein. Zumindest nicht so daß man keine Leute mehr dafür herbekommt.
 
@Johnny Cache: du kennst hp-ux nicht oder? was du da schreibst ist eben genau nicht der Fall. Je älter die Systeme, desto mühsamer die Wartung.
 
@Johnny Cache: Schonmal versucht nen Win 3.1 auf neueren Rechnern zu installieren ? Damals gab es auf nem pc kein Plug & Play oder sonstwelche erleichterungen. Da musste man noch selbst in den startdateien herumschreiben damit man nen system hatte was brauchbar war und die treiber einzubinden.
 
@AndyB1: Danke, ich alt genug um mich mit all dem Zeug schon mal rumgeschlagen zu haben. Und auch wenn das bei mir schon einige Tage her ist daß ich sowas in den Fingern hatte, fällt es mir sehr schwer zu glauben daß man niemanden finden kann der sowas nicht auch heute noch machen würde.
 
@Johnny Cache: Das Problem dürfte eher da liegen jemanden zu finden der das machen will weil das doch eine elendige Arbeit ist die sich über Tage ziehen kann bis man alle Konflikte ausgebügelt hat sofern man nicht ein Backup der nötigen Daten hat.
Die Spezifikationen mit allen nötigen zu bekommen dürfte schwer werden also wird man raten müssen und zwangsläufig Konflikte schaffen wodurch es erstmal nicht Perfekt und so Reibungsfrei läuft wie es soll eventuell gar nicht, kleinstes übel die im Grunde die Platte auslesen alle Konfigurationen Ausdrucken und hinterher sofern man nicht einfach zurückkopieren will per Hand wieder Eintippen.
Ich denke schon das es da schwierig ist Leute zu bekommen da es da bestimmt am Geld hängen wird würde mir das auch nicht unter mindestens 2500 Netto eher 5000 Netto im Monat an tuen wollen weil man ja nur Unterwegs sein wird um Hardware zu beschaffen um eventuell ein oder zwei Reserve Systeme zu Bauen die als Redundantes System immer als Backup laufen.
Wobei auch diese da die genauso 24 Stunden 365 Tage Aktiv sein müssten sich jederzeit ausklinken können mit nicht Reparablen Defekten.
 
@Freddy2712: Das kann gut sein. Wenn es allerdings an dem bisschen Geld hängt, daß sie keine neuen Mitarbeiter finden, machen sie sowieso etwas grundlegendes falsch.
 
@Johnny Cache: Die Wartung wird immer komplizierter werden, du siehst ja, sie kriegen schon keine Ersatzteile mehr ran. Was aber wahr ist, ist dass die Funktionalität nicht sonderlich kompliziert umzusetzen sein konnte, im Verhältnis zu dem was heute möglich ist. Das ist aber in erster Linie ein Grund die Systeme zu ersetzen, solange sie noch laufen.
 
Irgendwie schockiert mich das gerade.
 
@Slurp: "Wer ist schockiert? Ich bin's nicht!" ;)
 
@Slurp: Warum? Macht die Deutsche Bahn doch genauso. ^^

http://fs5.directupload.net/images/151114/cwi3bmoa.jpg
 
Da ist sie wieder diese verfluchte turbo Kapitalismus Mentalität.
Funktioniert zwar, aber werfen wir es besser weg.
Man muss nur Hardware in entsprechender Menge vorhalten
und das könnte ewig laufen.
Aber da werden doch lieber mehrere Millionen aus dem fenster geworfen
 
@Trabant: Fortschritt ist nicht unbedingt schlecht, aber sie muss einen Vorteil bringen.
Wenn das ding läuft und die wirklich 16bit Uralt Software für den Modernen Flugverkehr einsetzten und das so funktioniert, warum nicht.
 
@Trabant: Auch Elektronik hat ein Verfallsdatum und hält (auch unbenutzt) nicht unbegrenzt lange, Elkos neigen z. B. zum Sterben. Und versuch mal heute eine 25 Jahre alte ISA-Steckkarte oder Festplatte mit ATA oder ESDI Anschluss zu bekommen. Da wird die Luft schon dünn.
 
@ZappoB: Kommt drauf an, wenn´s dem guten alten Windows nicht zu schnell wird, dann macht man halt mit nem I3/i5 oder i7 weiter. ISA Unterstützung gibts. Es muss ja nicht unbedingt ein Home/Office PC sein, in der Sparte der Industrie PCs gibt es so einiges worüber man sich als Heimanwender nur wundert: http://www.adek.com/ATX_motherboards.html und für gängige Hardware gibts auf Amazon auch den einen oder anderen Anbieter für wiederaufbereitete Ware: http://www.amazon.com/gp/offer-listing/B00B873ZRY/ref=dp_olp_refurbished?ie=UTF8&condition=refurbished und wenn es wirklich unter den Nägeln brennt, dann kann man auch schon mal ne 8 Bit ISA IDE Controllerkarte selber bauen. http://www.notanon.com/electronics/how-to-build-an-8-bit-ide-controller-for-a-pc-xt/2010/07/30/
 
@ZappoB: Hab so was noch hier rumstehen , es geht aber noch älter mein atari und c64 laufen noch ziemlich toll.
 
@Trabant: Ne, das ist gerade nicht das Problem.

Das Problem, das der Kapitalismus hier macht ist gerade: "Funktioniert hoffentlich noch bis ich hier nicht mehr verantwortlich bin, kein Grund Geld auszugeben." solange, bis es eben nicht mehr funktioniert. Hätte man es vor Jahren durch ein modernes gut dokumentiertes und mit modernen Methoden entwickeltes System ersetzt, könnte man es ohne Probleme warten, es wäre extrem robust gegenüber dem Ausfall einer oder mehrer Komponenten und das Problem wäre gar nicht erst aufgetreten.
 
cool. windows 3.x ist einfach das coolste!
 
warum wird das nicht virtualisiert auf aktueller Hardware gemacht?
 
@steffen2: war auch mein erster Gedanke. Alte Software, ok. Aber alte Hardware hat nun mal die Tendenz irgendwann auszufallen. Und wie ja auch schon im Artikel steht wird es immer schwieriger Ersatz zu finden (der ja selbst auch nicht mehr fabrikneu ist). Das sind solche Probleme hausgemacht und nur eine Frage der Zeit.
 
@steffen2: Ich glaube das ist nicht ohne weiteres möglich, weil Software die in der Flugsicherung eingesetzt wird einen strengen Zertifizierungsprozess durchlaufen muss. Den müsste die Virsualisierungssoftware erst mal bestehen.
 
@ElLun3s: Es gibt tausende Flughafen auf der Welt. Da wird doch wohl mindestens einer eine virtualisierte Umgebung betreiben, welche zertifiziert ist.
 
@steffen2: Die Frage wird immer wieder in diesem Zusammenhang gestellt und meistens nicht beantwortet. Wahrscheinlich denken die Betreiber das es einfacher ist uralte Hardware bei ebay zu kaufen als Windows 3.1 mit der Unterstützung einer IT Beratung in eine VM zu migrieren.

Oft haben die Entscheider und die verantwortlichen Admins auch nur wenig von Virtualisierung...
 
@steffen2: Reich doch mal die ISA-Karte an das Win3.1 weiter und richte es mit den passenden Treiber ein. Wenn sowohl Hard- als auch Software speziell für einen bestimmten Zweck sind, wird es mit der Kompatibilität eng. Aber dennoch finde ich ist es hier ein Problem, bei dem man einfach kein Geld für eine konstante Software Entwicklung ausgeben wollte und daher der Geiz wie immer die Ursache ist.
 
Win3.1 und Dos6.22 mit tcpip stack, hat mir immer gefallen! Ein paar Papiermaschinen am laufen gehalten und paar Labormessgeräte. Man muss halt alte eigenheiten noch kennen.
 
Jetzt mal ohne Witz, wenn ich an einem Ort ein Computersystem laufen sehen möchte, wo jede Menge Menschen(leben) auf dem Spiel stehen, dann bitte irgendwas, was Spezialisten von irgendeiner nationalen Behörde auf die Beine stellen und warten können, sowohl software- als auch hardwaretechnisch.
Ein angepasstes Linux oder noch besser ein eigenes OS wäre da sehr viel ratsamer!
 
@kebab3000: Linux war damals unbrauchbar warum sollte selbs eine selbst gestrickte Lösung die nicht breitflächig eingestzt wird und dadurch weit weniger getestet ist...vom generellen aufwand ganz abgesehen, da kannst dir auch keine leute am markt recruiten sondern musst zwingend selbst ausbilden.

In summe wäre letzteres wohl der schlechteste weg
 
@0711: Im Space Shuttle bspw. hatte die NASA auch selbst geschriebene Systeme laufen, einfach aus dem Grund, damit die für genau definierte Aufgaben ihre Dienste ohne Pannen verrichten konnten, und das mit einer akzeptablen Anzahl an Codezeilen, sprich keine unnötigen Implementierungen,unzählige Treiber oder Herstellerschnickschnack, was jedes moderne System überproportional aufbläht.
 
@kebab3000: Die NASA hat auch einen Arsch voll Kohle für das SpaceShuttle (PrestigeObjekt) bekommen. Kein Vergleich zu einem Flughafenbetreiber.

Zudem; Was sagt Dir, dass bei dem eingesetzten Win3.1 nicht auch unnötiger Ballast zuvor runtergeworfen worden war? Unnötige Treiber und anderen Ballast einfach mal per Hand zu löschen ging damals noch viel einfacher, als heutzutage. Zumal es damals so viel Schnickschnack auch wieder nicht gegeben hat. Mein Win3.1 lief um längen stabiler als alles nachfolgende bis Win XP SP3. Und wie der Bericht zeigt krankt das System anscheinend auch nicht in sich, sondern eher daran, dass ihm die Ersatzteile ausgehen, weil das OS mit dem neumodischen Kram gar nicht mehr umgehen kann.
 
@kebab3000: Ja die Nasa hat auch selbst geschriebene Systeme, jede firmware könnte man so bezeichnen...aber die nasa setzt auch für hochkritische Systeme wie Steuereinheiten standardsysteme wie vxworks ein....auch laufen auf einer Vielzahl Gerätschaften windows, dos, Linux und viele weitere standardsysteme.

Ändert alles nichts an meiner grundlegende aussage, selbst geschriebene Systeme sind teuer, sowohl in der Entwicklung als auch im Unterhalt und bringen auch ordentlich Probleme mit entsprechendes fachpersonal zu finden.
 
Alt wert am bestens. Was bis heute hält muss gut sein.
 
@Montag: ja genau. Ich lebe schon über 40 Jahre, ich muss unsterblich sein!
Mann, was für quatsch. Die Zeiten und die Anforderungen ändern sich, die Herausforderungen übrigens auch. Ein solch kritisches System muss ausfallsicher und wartbar bleiben, also sollte es aktuell gehalten werden. Es gibt genügend Beispiele in anderen Bereichen wo man das bereits erkannt hat.
 
@Rob Otter: Ehrlicherweise sehe ich das nicht so.
Wenn das System keinen Zugang zum Internet hat, also auch keine Konnektivität kann es softwarebedingt noch sehr lang bis ewig die selben Aufgaben ausführen. Veränderungen kommen von Außen, also Internet, Eingaben, Installationen.
Bewußt lasse ich hier alle Hardwarebedingten Ausfälle / Störungen außen vor.
Festplatten verschleißen, die Magnetivität baut sich ab, Elkos verschleißen etc.
 
@Montag: Das ist genau die Mentalität mit der man irgendwann aufwacht, das System kaputt ist und es gibt keine Ersatzteile mehr und keinen mehr, der sich damit auskennt. Entweder man investiert genug in die Weiterentwicklung und profitiert von modernen Methoden um Ausfallsicherheit zu gewährleisten oder man hat ein System, das immer schwerer zu warten ist, bis es irgendwann zum Desaster kommt, wie man hier sehr schön sehen konnte.
 
Warum bietet Microsoft auch Windows 10 nicht als Gratisupgrade für treue Win3.1-Kunden an?
 
@gettin: Dann hätte Microsoft erst mal mit XP und Vista anfangen können. Vista war ja der totale schrott bis SP2, da ging es noch!
 
@Cihat: Gerade die Leute, die sich Vista gekauft hatten, sind von MS so ziemlich ge@rscht worden.
 
@M4dr1cks: Das finde ich nicht, mein erster eigener PC hatte Windows Vista, und es hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen (Design) und kam auch sehr gut damit zurecht (vertraute Oberfläche).
Davor habe ich mit Windows 98 und Windows XP gearbeitet.
Vista wird oft als "Sündenbock" hingestellt, obwohl Vista einen wichtigen Grundstein für alle nachfolgenden Windows Versionen legte.
 
@Unglaublich: Ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich meinte, dass Windows 7 so kurz hinter geschossen wurde und man den Käufern zusicherte, gratis Upgraden zu dürfen und selbst wenn diese Zusicherung nicht gewesen wäre, fände ich es nicht fair. Da haben Leute z.B. für die Ultimate so viel Geld bezahlt.
Das meinte ich damit.
 
@M4dr1cks: Das stimmt auch nicht. Wenn man einen neuen Rechner mit ausreichend Leistung gekauft hat, war auch Vista nicht schlecht. Das konzept war halt noch nicht so ganz ausgereift, so wie es Win8 für Win10 war.
 
@Bautz: siehe [re:1]
 
Atomkraftwerke in den USA werden immer noch mit PDP-7 betrieben, dagegen ist das ja langweilig.
 
Win 3.11 War damals was besonderes, mein erstes DosOS, nenne ich mal so. Waren das tolle Zeiten mit MSDOS und die Spiele erst!
 
@Cihat: Windows war kein OS! Weder ein DosOS noch sonst ein OS. Windows 3.11 war ohne ein MS-Dos nicht lauffähig. Es war nur eine Arbeitsoberfläche.
 
@SunnyMarx:
Ist ja selbst das WinX, nur ein schöner Aufsatz für das Betriebssystem darunter!
Und auch bei Linux sind sämtliche Desktops nur Aufsätze zur Bedienung, darum heisst ja
z.B. KDE richtig "Kool Desktop Environment".
Nur würde da heute keiner mehr mit zurecht kommen, so mit Kommandozeile, PowerShell und Konsorten.
 
Naja bei aller Aufregung könnte ein neues System auch von einer, auf die andere Sekunde sich verabschieden.
 
@andi1983: Eben. Ersatzteile bei eBay kaufen und gut ist. Diese alten dinger halten schon sehr lange.
 
@Link: Richtig, hat selbst die NASA eine Zeit lang fürs SpaceShuttle in großem Umfang gemacht. http://www.chip.de/news/NASA-will-i8086-CPUs-bei-eBay-und-Yahoo-kaufen_34204592.html
 
@Link: Irgendwann gibt es aber nirgendwo mehr Ersatzteile oder die sind so teuer, dass man für die Reparatur dutzende neue Systeme anschaffen könnte. Leider merken die das vermutlich erst, wenn es schon viel zu spät ist.
 
@dodnet: davon sind wir noch weit entfernt. Es geht auch nicht um die Kosten für einen neuen PC, die sind hier vermutlich nahezu irrelevant, nur die Spezialsoftware ist teuer und die müsste entweder angepasst oder eventuell sogar komplett neu entwickelt werden.
 
@andi1983: Bei einem neuen System, kannst du aber auch das Ersatzsystem in weniger als einer Sekunde dazwischen schalten und das kaputte Systeme in aller Ruhe mit Teilen ersetzen, die du vorrätig hast und jederzeit innerhalb von wenigen Stunden zuverlässig neu beschaffen kannst.
 
@dpazra: ich muss also in jedem Fall ein komplettes und fertig konfiguriertes Ersatzsystem bereit halten, ob das nun ein neuer oder alter PC ist, dürfte relativ egal sein.
 
@Link: Ne, das dürfte nicht relativ egal sein. Ich weiß ja nicht, was Windows 3.1 so für Anpassungen hat um in ein High Availability Virtual Server eingebunden zu werden, so banal ist das nämlich nicht, ein System zu haben, dass auf Anfragen an die selbe Adresse permanent in gleichem Verhalten antwortet, egal, ob hinter der virtuellen Adresse etwas kaputt geht oder nicht.

Selbst wenn du dich für eine schwächere Variante entscheidest und einfach 2 Systeme nimmst, macht es einen ziemlichen Unterschied. Kann Windows 3.11 in ~300ms starten und hat einen Service Manager, der den Socket mit den Anfragen direkt übernehmen und in den Dienst einspeist, so dass keine Übertragung verloren geht? Bzw. können deine Windows 3.1 Systeme auf eine solche Weise mit dem Steuerungssystem kommunizieren, dass er den Zustand des einen in ein paar ms auf den Zustand des anderen übertragen kann?

Es würde mich sehr wundern, wenn Windows 3.1 die Fähigkeiten hätte, die es benötigt um in einer solchen Anwendung eingesetzt zu werden. Wir sprechen hier von einem System, das älter ist als Mosaic.
 
@dpazra: es scheint bisher funktioniert zu haben, egal ob die von dir aufgezählten Fähigkeiten vorhanden waren oder nicht. Also ist Win 3.1 ausreichend für diesen Zweck.
 
@Link: Die von mir aufgezählten Fähigkeiten hätten für ein System gesorgt, das 1. resistent gegenüber Ausfällen ist, 2. wartbar und 3. besser untersuchbar ist. Und Ersatzteile würde man auch zuverlässig von der Stange kriegen.

Und ich habe viele Probleme, die in anderen Berichten genannt wurden und explizit mit dem Alter der Systeme zusammenhängen, hier noch gar nicht aufgezählt. Sie haben in Paris nur noch 3 Spezialisten, die sich damit auskennen, sie haben Schwierigkeiten neue zu finden und einer geht nächstes Jahr in Rente. Expertise mit modernen Systemen hingegen lässt sich ebenfalls "von der Stange" "kaufen".

Zuverlässigkeit, Sicherheit, Tests auf Korrektheit, sichere Programmiersprachen, etc. sind alles aktive Forschungsbereiche und gerade bei kritischen Systemen ist es dumm auf den Fortschritt in diesen Bereichen von 20 Jahren zu verzichten, dann hätte man sich diesen Ausfall, der wer weiß wieviel Geld gekostet hat, sparen können.
 
Na und? War beim Space Shuttle auch so. 8088er Intel-Prozessoren und Disketten, Ersatzteile hat man sich ebenfalls bei Ebay geordert.

Und für die Zeit, in der man Hard- und Softwareupgrades durchführen könnte, würden Tage oder gar Wochen vergehen, in denen der Flughafen keine Wetterdaten hat und somit nicht betriebsbereit wäre. So lange es läuft und den Anforderungen genügt, besteht sowieso kein Grund, größere Aufrüstaktionen durchzführen, die immer mit dem Risiko von Problemen verbunden sind.

Wenn man mal beschreiben würde, inw elchen Branchen welche Technik zum Einsatz kommen würde... Die ISS wird ua. gesteuert durch über 100 Laptops, von denen die Ältesten von 1998 sind. Windows XP und 2000 ist in vielen krankenhäusern, Behörden etc. nach wie vor vorhanden.
 
@TomW: Mit einem modernen System, kannst du jeweils ein System im Wartestand haben, dass du upgradest und auf welches du dann umschalten kannst ohne auch nur eine Sekunde Wetterdaten zu verlieren. Dafür müsste man allerdings ein paar Euro mehr investieren und das geht ja überhaupt nicht. Nein, dann lassen wir lieber alles wie es ist und warten auf das unvermeidliche Desaster, wird schon meinen Nachfolger treffen und ich bin nicht mehr dafür verantwortlich.
 
Beachtlich, wenn man bedenkt, wie alt die Systeme sind und es offenbar bisher noch keine nennenswerte und für eine IT-Newsseite relevante Ausfälle gab. Würde sagen, die Ausfallquote scheint doch sehr gering zu sein. Ob das bei aktueller Hard-und Software auch so wäre? Bei uns in der Firma laufen noch einige Clients mit Windows 2000. Warum auch nicht, sie funktionieren ohne Probleme. Ersatzrechner sind preiswert beziehbar. Warum aufrüsten, wenns läuft? Mit Kanonen auf Spatzen schießen, ist letztlich rausgeworfenes Geld.
 
@topsi.kret: Um gottes willen, was kannst du den bitte mit Windows 2000 noch machen? Es gibt keine aktuellen Programme mehr, im Internet surfen ist unmöglich (Darstellung der Webseiten nicht möglich). Die VM mit 2000 Prof. SP4 ist nur noch aus Nostalgie auf der Platte. Nutzen kann ich Windows 2000 mittlerweile aber null.
 
@Cheeses: Du machst den fatalen Fehler, Dein Anwendungsprofil auf die Allgemeinheit zu portieren. Diese Clients mit Windows 2000 verrichten ihre Arbeit, mit der dafür damals beschafften Software. Und genau das machen sie seit Jahren zuverlässig. Keiner will damit ins Internet zum Surfen, keiner will damit Zocken. Und offenbar sind wir in der Firma dazu in der Lage, den Nutzen von 0 auf 100 zu bringen.
 
@topsi.kret: Ich sehe das genau so. Die damaligen Anforderungen und Programme kann man doch getrost ausführen.
Zum Thema Internet, wer es wagt, mit Win 2000 ins Netz zu gehen (Kabel anschließen reicht ja eigentlich) kann doch einen aktuellen Firefox installieren oder Chrome?
Und damit gurkt das Ding auch im Netz herum, langsam aber es gurkt.
Unter XP läuft der aktuelle Avast noch, unter Win 2000 weiß ich nicht. Aber ich denke, ein Virenscanner wird sich finden lassen.
Abgesehen davon, auch Viren haben ihren Stolz und greifen nicht jedes langsame System an. :-):-)
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Sagen wir es mal so: Ich kann mit meinem Trabant auf der Autobahn am Verkehr teilnehmen, sicher und bequem ist das nicht.
Die meisten LKWs sind schon schneller (langfristig),
aber mal ehrlich wenn das Ding fährt, lenkt und bremst und TÜV hat, was spricht dagegen mit dem Ding am Wochenende in der City (ohne grüne Plakette natürlich) ein Eis Essen zu fahren?
Abgesehen davon denke ich, was nicht dran ist, geht nicht kaputt. Die Pappen gibt es heute nur noch, weil nicht viel dran ist, was kaputt gehen kann.
Ich halte das Windows 3.11 für ein ähnliches eher rustikales System. Keine Kacheln :-), keine Treiberleichen und mehr...
 
@Johann1976: Was soll es auch an Treiber Resten geben die aller meisten 3.11 Systeme hatten ein Disketten Laufwerk ansonsten Maus oder Trackball mit Tastatur und in Firmen Nutzung eine Netzwerkkarte meist BNC Netzwerk später dann vielleicht den heutigen RJ45 Standard.
Und da es dann aufgrund der Größe eher selten war das CD-Rom zum Einsatz kam waren die auch eher selten anzutreffen.
Festplatten dürften das aller größte Problem darstellen die restliche Hardware ist ja fast unzerstörbar sofern diese regelmäßig gewartet wird sprich gereinigt das Hitze Stau nicht Vorkommen kann.
Problematisch dürfte da echt die Verschleißteile sein wie Festplatte, Ram, Lüfter sofern keine Passiv oder Wasserkühlungen zu bekommen sind wenn auch durch Spezialanfertigung was bei dieser Unternehmensgröße bestimmt nicht das Problem sein dürfte das es an den par Euro scheitert für eine Adapter platte bzw angepasste Version.
 
Profis am werk
 
Die Aufgabe des Computers hat sich ja in den letzten 30 Jahren nicht verändert. Also warum upgraden?!
 
@Screenzocker13: Upgraden ist nicht notwendig aber man sollte die hardware erneuern, nicht besser/schneller aber neuer...problematisch ist bei Computern dieses alters z.B. dass die Kondensatoren langsam austrocknen und dadurch irgendwann platzen oder einfach den dienst versagen, die kleinen dinger sind meiner Ansicht nach auch die Haupt problemquelle bei wirklich alten systemen
 
@Screenzocker13: Weil sich die Fähigkeiten in den letzten 30 Jahren schon verändert haben. Hätte man das System geupgraded und sich neue Errungenschaften zunutze gemacht, hätte man automatisiert beim Ausfall ein Ersatzsystem dazwischen schalten könnten, das so schnell übernimmt, dass keiner außer dem Admin etwas mitbekommt, während der Admin in aller Ruhe mit zuverlässig und sofortig beschaffbaren Ersatzteilen das ausgefallene System, welches auf einer Technik basieren würde für die es massenhaft Profis am Personalmarkt gibt gibt, in Ordnung bringen.
 
Hardware scheint ab einer Betriebsdauer von 20 Jahren allmählich unzuverlässig zu werden. Diese Meldung hier ist etwa ein Jahrzehnt her...

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Wenn-Computer-Oldies-nicht-mehr-wollen-Update-135968.html
 
Das Problem hier ist nicht, dass die Kiste auf Windows 3.11 läuft sondern, dass es offensichtlich kein Backupscenario gab. Schlicht unverantwortlich. Wenn man keine passende Ersatzhardware mehr bekommt musss man halt zwangsläufig aktualisieren. Hätte dort eine Backupmaschine gestanden die bei Ausfall übernimmt hätte es keinen gejuckt.. Und mal ehlich wenn das System aktuell eine Win3.11 Kiste war kann die Invenstition in Relation zu einem Möglichen Ausfall des Systems nicht wirklich eiN Faktor gewesen sein. Hier sollten Köpfe rollen, endweder weil das Mangement keine Mittel bereit gestellt hat oder der Admin war schlicht unfähig. Selbst wir als kleines Mittelständiges Unternehmen haben unsere System 3fach Redundant auf VMs laufen und da hängen keine Menschenleben dran...
 
Scherz ?
Wieso kein Aktueller Rechner mit Aktuellem System wo ein Virtuelles Dos/Windows 3.11 Installiert wird mit allem was an Programmen benötigt wird sollte doch innerhalb einer Nacht wenn keine oder wenige Flugbewegungen sind zu schaffen sein die Umschaltung.

Aber das sieht solchen Gesellschaften ähnlich unfähig diese Spezialisten werden es sogar Empfohlen haben mit einem Aktuellem System zu Arbeiten wo einfach eine VM drauf Läuft als Übergang bis eine Anpassung der Software bzw. eine Neuentwicklung bereitsteht die zu vorhandener Hardware Kompatibel ist.
Aber das kennen wir ja auch aus Deutschland das Behörden eigentlich keine Ahnung haben weil sich auf überbezahlte Spezialisten verlassen die sonst nirgendwo als beim Arbeitsamt unterkämmen und da auch nur als Kunde.

Peinlich ist auch das es nur noch Aktuell 3 demnächst 2 Techniker mit Kenntnissen der Systeme gibt da hätte doch schon vor Jahren ein Techniker von den noch vorhandenen 3 geschult werden können so das dieses Essenzielle Wissen nicht verloren geht und der Betrieb wegen unkalkulierbarem zusammenbricht, ich sage nur Krankheit oder Unfall.
 
@Freddy2712: Bei aktueller Hardware dürfte es schon allein an den Treibern mangeln, die mit Windows 3.1 kompatibel sind. Es fängt schon mal damit an, dass WIndows 3.1 maximal 64MB RAM addressieren kann.
Und in einer NAcht bekommt das garantiert keiner hin. Es dürfte wohl weniger darum gehen, schnell mal die passende CD/Diskette einzulegen, als das ganze in ein Netzwerk einzubinden und die Systeme wieder auf Vordermann zu bringen. Oder neue Schnittstellen einbauen, dass dort USB 3.0 zum Einsatz kommt, wage ich zu bezweifeln.
 
@TomW: @0711:
Sehe eigentlich euer Problem nicht ein Windows 7 64bit Professional oder Enterprise bringt die Funktionalität ab Haus mit Virtuelle Maschinen zu erstellen ansonsten gibt es mit VM Ware eine gute Freeware die das kann.
Man muß nur das Microsoft Tool nach Installieren gerade nicht sicher aber meine das es Virtual Box heist.
Damit lässt sich bequem ein Kompatibles System Simulieren was alle Technischen Daten eines 30 Jahre alten Gerätes Emuliert.
Ob der Wirt PC der dann die Virtuelle Maschine hostet nun ein Intel I3, 5 oder 7 ist spielt hierbei keine Rolle genauso ob eine Klassische HDD , Moderne Hybrid HDD oder SSD genauso Arbeitsspeicher soviel wie die Hardware des Rechners kann und Windows ansprechen kann.
Nehmen wir mal an PC mit Aktuellem I7 mit 4 mal 500 GB Hybrid HDD als Raid damit auch ein Schaden nicht das sofortige Ende bedeutet da als Gespiegelt ist, 32 GB Ram die GPU ist in dem Fall eher egal da tut es irgendeine billige On Board aber da man Sicherheit braucht kommt eine Geforce QUADRO K420 zum Einsatz falls mal was ist lässt sich diese nämlich schnell ersetzen, da aber eine Anbindung nötig ist fürs Netzwerk und man wohl eher nicht eine veraltete Netzwerkkarte braucht würde eine Gigabit Lan fähige genommen.
Klingt mächtig aber ist gewollt der IT Mensch stellt die VM nähmlich so ein das ein 486 DX mit 64 MB Ram Simuliert wird der mittels 10MBit Netzwerk Kommuniziert bzw. einer BNC Verbindung. Und genau in diese Simulierte Umgebung wird ein Windows 3.111 mit DOS Unterbau Installiert sowie der erforderlichen Software.
Aber das ganze Vorhaben geht auch billiger und kleiner man nimmt einen Raspery Pi 2 der leistet dafür genug und haut das ganze dadrauf in eine VM die Leistung reicht so eben dazu aus sollte aber locker für das vorhaben reichen
Knackpunkt bei beiden Varianten dürfte da dann sein ein Funktionierendes Disketten Laufwerk zu haben was aber kein Problem ist zumindest unter Windows läst sich das leicht über USB lösen um die Disketten falls es nicht eh schon geschehen ist auf CD oder USB Stick zu Speichern so ein Laufwerk kostet nicht viel 15 bis 30 Euro wenn überhaupt und Funktioniert genauso gut wie jedes Interne.
Für etwaige Alte Externe Hardware gibt es Adapter damit die an Neuen Geräten Funktionieren zumeist Seriell oder Parallel diese sind über USB Adapter kein Thema nachzurüsten teils gibt es das als Steckkarten Treiber könnten vielleicht Haarig sein aber auch nicht so ein Drama ein guter Experte kann den Umschreiben das er auf z.B. Windows 7 Funktioniert.
 
@Freddy2712: oft sitzt in solchen Systemen hardware/schnittstellenkarten für die es schlicht nichts neues gibt...

Und nein das ist kein scherz und findet sich überall, Autoindustrie, Flugsicherung, wäschereien (ganz schlimm) usw usf.
 
@0711: so eine Virtuelle Maschine ist dir völlig unbekannt wie mir scheint.
VM oder Virtuelle Maschinen sind Software Seitig auf Rechnern die genug Leistung haben ablaufende Simulierte Rechner die mit so ziemlich jedem Betriebssystem versehen werden können damit läst sich auch auf einem Modernen High End Gerät ein C64 Original getreu der bekanntlich schwächer wie jeder Windows 3.11 war von daher währe dieser kein größerer Aufwand. Betreiben natürlich kein echtes Gerät weil Simuliert und eine Kommunikation nach außen erfolgt dann über Software Schnittstellen da braucht es nicht einen Treiber nur die verwendete Hardware muß von der VM fehlerlos erkannt und angesteuert werden können.
Bei mancher Netzwerkkarte gibt es da mitunter Probleme aber die passende sollte nicht das Problem werden gerade Kommerzielle VM sind da recht Kompatibel.
Diese Schnittstelle ist im übrigen ein Treiber den die VM bei der Installation direkt mit Installiert und damit dem Gast System eine Hardware Vorspielt die gar nicht da ist und eigentlich so eine Brücke zwischen der Simulation und der Realen Hardware darstellt.
Mir nun erzählen wollen das es nicht Funktionieren kann wegen Hardware da ich selbst eine Windows 3.x Maschine aus Spaß und Nostalgie erstellt hatte unter Windows XP noch ist da schon Lustig.
 
@Freddy2712: Dir scheinen derartige Schnittstellenkarten völlig unbekannt, diese schnittstellenkarten sprechen mit einer gegenstelle und wie willst du die an deinen vm host anstöpseln? Durch luft und liebe? Das sind VESA oder wenn "modern" ISA Schnittstellenkarten mit properitären Protokollen und auch properitären elektrischen Verbindungen sowie steckern.
Hardware virtualisieren für die keine echte Dokumentation existiert bei der du schon Probleme hast die überhaupt an deinen host anzustöpseln?

Da wünsche ich dir als VM experte viel spaß, der markt wartet auf deine lösung, bring sie!
 
dann erklär mal was für karten das genau sein sollen die Anbindung an die Hardware wird wenn es externe gibt wohl über seriell sein daher USB Adapter ausreichend.
zeitkritisch ist es aber die Verzögerung wird im Millisekunden bereich liegen wodurch es verschmerzbar ist natürlich darf es nicht zuviel sein mehrere Sekunden währen da vielleicht sogar fatal.
Das dies nur eine Übergangs Lösung sein kann sollte klar sein als Dauerlösung mehr wie nur Ungeeignet da bestimmt in ein paar Jahren die nächsten Probleme auftauchen werden da niemand wirklich sagen kann wie lange die Aktuelle Hardware wirklich hält.
Auch eine VM wird nicht so Zuverlässig sein wie ein richtiges System daher würde ich auch eher zu einer Grundlegenden Modernisierung Tendieren bringt ja nun nichts wenn man alles mit Schnur und Tape irgendwie am Laufen hält.
Die alten Teile sind vielleicht unter großem Aufwand Instand setzbar da vieles halt sehr viel Größer ist wie heute aber kein Mensch kann so Perfekt Löten wie eine Maschine und verbrauchter Ram ist halt verbraucht und den kann man irgendwann nicht mehr wirklich bekommen.
 
@Freddy2712: ich kann dir die karten nicht benennen, da ich weder Schnittstellen, noch Protokolle kenne und ausm stehgreif auch nicht die kartennamen o.ä. sagen kann...so oft hatte ich sowas auch noch nicht in der hand. Ich rede aber nicht von LLC, CAN bzw seriellen anschlüssen - das wäre nicht das riesen Thema. Die karten wurden oft "im paket" mit der anlage verkauft und wenn der hersteller hier nicht mehr liefert isses rum mit nachschub oder gar Modernisierung.

Natürlich wäre eine Erneuerung der richtige weg, austausch bedeutet aber oft austausch der anlage, ist damit kostenintensiv und wird nicht gern gemacht.
 
@Freddy2712: In welcher VM willst Du denn zeitkritische Anwendungen betreiben?
 
@Freddy2712: Ne da hätte man ja zwischendurch Geld investieren müssen, ohne dass man von einem schon eingetroffenen Desaster dazu gezwungen wird. Dann lieber wegducken, abwarten, hoffen das nichts passiert, bis man den Laden an den nächsten abgibt für den es dann jeweils noch teurer wird, den Spaß zu erneuern, bis er dann wirklich nicht mehr läuft und man ihn unter Zeit- und Kostendruck mit einem System ersetzt, das so halbgar ist, dass sich wieder 30 Jahre lang keiner rantraut und der nächste Ausfall kommt.
 
Warum ist im ersten Bild der Galerie Windows NT 3.1? Da ist mit Win 3.1 maximal eine optische Ähnlichkeit.
 
@opensys: Ich glaube hier gehts auch nur um die Optik ;)
 
Never change a running system. ;)
 
@MarcelP: Genau die Mentalität mit der man irgendwann vor dem nicht mehr running system steht und keinen mehr hat, der das wieder hinkriegt ;)
 
@dpazra: Nunja eine ISA-Karte auszutauschen oder eine IDE-Platte einzubauen ist weniger das Problem. Das sollte auch einer der jüngeren Generation packen. Das Thema DOS und Treiber schon etwas mehr. Hach wie die Zeit vergeht. Ich will meine DOS-Shell wieder :D
 
"Das französische Transportministerium erklärte als Reaktion auf den Ausfall am letzten Wochenende, dass man für das Jahr 2017 eine Aktualisierung der betroffenen Systeme plant."

Na endlich wird mal auf Windows 3.11 geupdatet, das war schon lange überfällig ;D
 
@dodnet: Die neue 120 MB UWSCSI-HDD ist schon am gleichen Abend mit einer Propellermaschine eingeflogen worden. Es soll reines Glück gewesen sein, dass die nur noch ehrenamtlich tätige Elektronikfachkraft passende 5 1/4"-Installationsmedien zur Hand hatte. "Die modernen Dinger halten doch nur fünf Jahre." - soll der Rentner spöttisch gesagt haben als er den betroffenen Rechner endlich unter dem meterdicken Staub lokalisiert hatte. ;D
 
man kann hier auch sicherlich hergehen und sich neue ersatzteile bei einem hardware fertiger der die lizenzen hat bestellen, ist ja nicht so das man solche hardware nicht nachproduzierne könnte...
 
Ich habe zwar nicht nachgeschaut, aber warum nehmen die nicht einfach ein virtuelles System und emulieren 3,1. Tssssss...
 
@Lordlinux: Könnte vielleicht ein Problem mit aktueller Hardware sein?
 
Mist, wenn sowas passiert, müsste ich meinen PC ja doch mal aktualisieren.
 
Ich kenn mich aus, bin damit groß geworden......aber ich spreche kein französisch ^^
 
wenn man bedenkt wie alt das ist unddas es jetzt erst einmal ausgefallen ist, hut ab!!!! da würden so manche nachfolge windows schon mehrfach den dienst quitiert haben!
 
Am Ende steht immer nur das Geld im Raum, das man nicht ausgeben will, damit die Entscheidungsträger nicht bei ihrem eigenen Gehalt sparen müssen. Der Kunde hat anscheinend immer noch nicht verstanden, das sie alle nur lebende Brieftaschen für diese asozialen Manager sind...
 
Ich wurde schon vor über 15 Jahren für"verrückt" erklärt wenn ich noch funktionsfähige Nostalgiehardware bunkerte ... bis was ähnliches bei einem Wartungskunden passierte .....
anschließend gab es keine Diskussionen. Die tickenden Zeitbomben wurden zeitnah umgestellt ...
 
Liebe Leute, ich weiß gar nicht, was ihr wollt. Ich habe selbst noch Zwei Rechner am laufen (ein Compaq von 1987 und ein Compaq Notebook von 1992). Beide laufen noch schnell und sauber. Der Desktop mit Dos 6.0 und das Notebook mit Win95 Aufsatz auf Dos/win3,11. Die ALTE Hardware ist bedeutend Haltbarer als so manch moderne Hardware. Heutzutage ist alles extrem verkleinert und wird aus Kostengründen extrem billig hergestellt, das war Damals so nicht der Fall. Allerdings dürfte die Ersatzteilbeschaffung tatsächlich als die Krux an der Sache erweisen. Es ist den verantwortlichen dringenst dazu zu raten, Ersatzsysteme mit angepassten Programmen zu nutzen bzw entwickeln zu lassen. Ich denke, das es Weltweit sicherlich solche gibt, den schliesslich arbeiten zumindest die Großen Flughäfen mit weitaus moderneren Systemen als Win 3.11.
 
Das ist immer so, daß sich Leute damit brüsten, wie lang Ihr System auf WfW3.1x schon läuft. Wenn man Sie dann nach dem PW fragt, hat plötzlich jede Sau was wichtiges zu tun. Aber vorher war jeder von Ihnen ganz dick an der Technik interessiert.
 
Die Software ist bei diesen alten Kisten nicht das Problem,ausser sie muss neu installiert werden. Wen dann die windows 3.1 Disketten nicht mer laufen OMG.
Schlimmer mit der Hardware. Geht ein HDD kaputt Nja dann wird es übel oder wo bekommt man heute noch IDE HDD's mit 256 MB oder Ram?
Da die Software ja das Teuerste ist verstehe ich nicht warm mann nicht einen Billig PC oder server Kauft und da ein Virtuelles windows 3.1 Aufbaut mit der software. Somit währen einige Probleme aus der Welt oder mind. eingedämmt.
@Andy2019
Der Amiga ist gut nur dumm wen er im Winter seine geist aufgeben würde..
 
Die moderne Pariser Technik kann ja noch an den Berliner Flughafen weiterverkauft werden *hust*
 
Never chance a running system :-)
 
Ich würde jetzt erst recht Windows 3 weiterlaufen lassen. Damals hat noch ein Computerexperte den angemessenen Lohn für seine Leistung bekommen. Die Kostenersparnis alter Anlagen ist exorbitant. Keine Schulung, kein Update, keine Viren, laufen normalerweise ewig und ist vergleichbar mit einer alten Bohrmaschine oder einer Standardmaschine in Schreinereien. In diesen Fragen sind Fachleute begehrt, sie haben noch einen Wert. Ein Aufruf im Internet würde immer die notwendige Hardware zu beschaffen sein. Ich selbst habe alle alten Computer noch am Dachboden.
Windows 3 ist nicht Asembler (programieren mit Hex-Zahlen) aus den 70-iger. Ja die Verdummung der Computerindustrie schreitet weiter voran und auch die Kosten und Bill Gates ist heute der reichste Mann. Dos-Systeme sind jedoch zu bevorzugen, da diese nicht von der NSA kontrollierbar sind.
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