Reiner Betrug: Bahn warnt vor vermeintlichem Schnäppchen-Anbieter

Die Deutsche Bahn hat vor einem vermeintlichen Schnäppchen-Portal gewarnt, auf dem Bahntickets zu günstigen Preisen beworben werden und der Verkaufspreis angeblich auch noch an gemeinnützige Organisationen fließt. Dahinter steckt aber wohl lediglich ... mehr... Betrug, Bahn, Bahnheld.com Bildquelle: Bahnheld.com Betrug, Bahn, Bahnheld.com Betrug, Bahn, Bahnheld.com Bahnheld.com

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Im Prinzip ist das doch nichts anderes wie bei PC games und keyshops. Klar sieht die Bahn das nicht gerne, solange ich aber Geld sparen kann, warum nicht. Nur weil ich nicht auf der offiziellen Seite kaufe und die Bahn vor der Seite warnt, damit man kein Geld spart, heißt das nicht das Leute hier gestohlene Kreditkarten oder ähnliches benutzten
 
@RubyDaCherry: doch leider heisst es das eben doch! Es werden gestohlene Kreditkarten benutzt.
 
@xerex.exe: Woher weißt du das? Bei keyshops wird das auch oft behauptet, gebannt bzw den key gelöscht bekommen hab ich nie. Ist doch Logisch das die Bahn sowas behauptet, hat aber absolut nichts zu bedeuten, solange niemand verurteilt wurde und bis dahin dürfen die Kunden auch davon ausgehen das es sich um eine legale Art des weiter bzw wieder verkaufen handelt
 
@RubyDaCherry: Der Unterschied ist aber, dass bei Keys tatsächlich solche Preise zustande kommen könnten. Bei der Bahn die Tickets aber zu solchen Preisen nicht mehr zu haben sind und es eigentlich keien Drittanbieter dafür gibt. Somit werden die Tickets unter Wert verkauft. Spielt aber bei Geldwäsche keine Rolle.
 
@RubyDaCherry: Bei den Key Shops ist das etwas anderes. Ja, auch hier gibt es das, am Ende kommt das auch immer raus. Nur viele Anbieter unternehmen nichts, weil sie dann vor allem erst mal ihre eigenen Kunden vergraulen und bestrafen, anstelle der Täter. Aber: Das ist nicht der Hauptweg wie diese Seiten an Keys kommen. In den meisten fällen gibt es Keys für Games, Gametime usw. z.B. in Russland sehr viel billiger. Die Keys werden also in Russland sehr billig aber legal gekauft und dann mit Gewinn, aber immer noch wesentlich billiger, in der EU verkauft, zumindest dort, wo RU Keys in EU Versionen funktionieren... aber das ist bei den meisten Games gegeben! Des weiteren gibt es tatsächlich oft Leute, die Keys legal erwaroben haben (z.B. durch Gewinnspiele) und diese dann verkaufen Auch hier oft aus dem Ausland, da wie gesagt in RU z.B. vieles sehr viel günstiger ist.
Bei der Bahn gibt es so etwas aber nicht! Die Bahn verschenkt kaum Tickets. Zumal kann man ja nachvollziehen, welche Tickets dort gekauft wurden und ob diese von der Bahn als Gutschein oder so ausgegeben wurden oder ob diese regulär mit Kreditkarten, die später noch als gestohlen gemeldet werden, bezahlt werden!
 
@RubyDaCherry: So einen Quark schreibst du aber auch nur, so lange DEINE Kreditkarte bzw. das damit verknüpfte Konto nicht betroffen ist...
 
@RubyDaCherry: Glaubst Du etwa die Story mit den mildtätigen Freifahrt-Spenden? Wenn dem sö wäre gäbe es sicher einen Spendenaufruf auf der Webseite. Stattdessen wird das Ticket spätmöglichst gebucht, damit ein Kreditkartenbetrug möglichst nicht vor Fahrtantritt auffliegt.
 
@ringlo: nein das mit den spenden glaube ich nicht, aber darum geht es ja auch nicht.
 
@RubyDaCherry: Die Bahn verkauft aber nur selbst ihre Tickets und gibt diese nicht an Zwischenhändler weiter. Das dürfte eigentlich schon einmal den Vergleich zu Keys etc. erklären.

Wenn ein offizielles Spiel 60 Euro kostet, und der Einzelhändler es mit dem Einkaufspreis von 30 Euro einkauft und dieses dann nicht für 60 Euro verkauft, sondern für 32 Euro, dann ist es sein Problem.
Der Hersteller hat sein Geld und fertig.

Und wenn ein Key von einem nagelneuen Spiel für 5 Euro angeboten wird, kann ja ggf. auch etwas nicht stimmen.
 
@andi1983: Naja, bei den Keys ist das etwas komplizierter. Selbst wenn die Keys mit echten und seriösen Zahlungsdaten gekauft werden, kaufen unseriöse Keystores diese Keys oft im Ausland in ärmeren Ländern, wo die Spiele regulär vielleicht umgerechnet für 20 EUR statt 60 EUR verkauft werden. Diese dann in Länder wie Deutschland zu verkaufen ist einfach unfair. Immerhin werden die Preise der Spiele nicht ohne Grund an das Durchschnittseinkommen der jeweiligen Länder angepasst.
 
@Stefan1200: Was ist daran unfair. Mir steht es zu zu kaufen wo ich will und zu verkaufen wo ich will, solange es legal ist. Oder was glaubst Du, wie es in anderen Branchen abgehet? Es wird immer so billig wie möglich eingekauft und so teuer wie möglich verkauft... und dabei werden Rohstoffe sehr oft billiger im Ausland gekauft, obwohl es diese auch in DE geben würde.
Und ob das funktioniert oder nicht, das liegt auch an den Anbietern. Z.B. kann man bei SW:ToR diese Auslands Keys nutzen für Gametime, bei WoW funktioniert das aber nicht! Auch bei Steam kann man als EU/DE Kunde diese "Russland" und "China" Keys nicht aktivieren ("Geoblocking"). Und da dies oft durch PRoxys umgangen werden kann, limitiert man dann noch die Sprache auf 1 und fixiert diese an den Key (nicht so häufig, gibt es aber auch). Sprich man muss das Spiel dann auf russisch spielen oder gar nicht.
 
@Stefan1200: Stimmt das ist ein weiterer Grund, wieso man Keys billiger anbieten kann.
Wobei ich mich frage, ob man das Spiel dann auf Deutsch umstellen kann?
Ich persönlich spiele eigentlich so gut wie nie, darum meine Frage. Kann man ja sicherlich abprüfen aus welchem Land der Key stammt.

Zum zweiten muss ich jedoch "Scaver" zustimmen. Ich finde es überhaupt nicht unfair.

Immerhin haben Unternehmen dank Globalisierung auch keine Scheu ihre Produkte im jeweils günstigsten Lohnland produzieren zu lassen und sie dann für 300-400% in den EU-Ländern zu verkaufen.
Hier könnte man auch sagen, produziert in Deutschland, und bietet das Produkt zum jetzigen Preis an. Dann gibt es halt nur 20-30% Aufschlag. Und jeder würde damit gut leben.
Aber die Löhne in Deutschland bleiben seit Jahren gleich, werden sogar bei Neueinstellungen weniger, Unternehmen zahlen so gut wie keine Steuer und Produktpreise ziehen trotzdem an.

Zum anderen gerade Keys. Unternehmen wirft man Software hinterher, und Verbrauchern nimmt man auch hier das große Geld ab.

Siehe Office.Die Professional Plus Version, also Office komplett gibts den Key (eigentlich nur für Firmen für 29-40 Euro) im Internet.
Ganz normal für den Endverbraucher bei Amazon 459 Euro (auch nur Key).
 
@andi1983: Naja, Spiele werden ja nicht in Billiglohnländer verfrachtet, sondern sind nunmal da, wo das Studio ist. Gibt ja viele Spielestudios in Europa und USA, würde ich jetzt nicht als Billiglohnländer einstufen.

An eine Sprache sind Keys selten gebunden, aber es gibt schon einige Unternehmen, die das aktivieren von günstigen Keys nur in bestimmten Regionen ermöglichen. Technisch kann das oft aber (illegal) ausgehebelt werden.

Und natürlich kann ich ein Auto oder Waschmaschine (nur als Beispiel) nicht mit einem Key vergleichen. Klar kann ich ein Auto oder eine Waschmaschine günstig in Russland oder sonstwo kaufen. Muss aber damit rechnen das ich hohe Versandkosten/Überführungskosten und ggf. Zollgebühren zahlen muss. Bei DVD und Bluray Filme gibt es ja aus ähnlichen Gründen auch den Regionalcode, da hier die Versandkosten verhältnismäßig gering sind.

Es ist bei den Keys doch einfach eine Mischkalkulation. Die Produktion eines Computerspieles ist inzwischen teurer und aufwendiger als die Produktion von Kinofilmen. Und es ist hoffentlich allen klar, das ein Computerspiel in Indien (Beispiel) günstiger sein muss, als in Deutschland (Beispiel). Immerhin sind die 60 EUR, die UVP ein Spiel in Deutschland kostet, in Indien der halbe Monatslohn. Wenn aber ein Spiel weltweit nur zu dem Preis verkauft wird, zu dem das Spiel in Indien verkauft wird, ist es für das Entwicklerstudio und dem Verleger unmöglich jemals schwarze Zahlen zu schreiben. Dann gibt es bald nur noch Low Budget Produktionen. Das will doch auch keiner.
 
@andi1983: Ich weiß jetzt nicht, wo du deine Informationen so herbekommst, aber in der aktuellen Comparex-Preisliste für Volumenlizenzkunden aus dem Bereich "öffentlicher Dienst" (und die kriegen die Software günstiger als "freie" Unternehmen) kostet Office 2016 Professional Plus - ohne Software Assurance - exakt € 304,26 zuzüglich Mehrwertsteuer. Habe es gerade mal nachgesehen. Für € 29 - 40 bekommst du z. B. 1 Exchange Enterprise User CAL (€ 32,79 + Steuer), richtige Software aber absolut nicht.
 
@DON666: @Andi1983 hat recht. Es gibt Angebote für Firmen die unter den 29,-€ für ein Office Professional Plus liegen.
 
@gutzi4u: Was sind denn das für Angebote? Kann dann ja eigentlich nur der Markt für "Gebrauchtlizenzen" sein. Da kenne ich mich allerdings auch nicht mit den Preisen aus, mag natürlich sein.
 
@DON666: Nein, keine Gebrauchtlizenzen! Wer diese Angebote erhält, wird dir aber weder Microsoft noch eine nutzende Firma verraten. Der Weiterverkauf ist natürlich strengstens verboten!
 
@gutzi4u: Was ist das denn für eine merkwürdige Geheimniskrämerei, und was muss ich tun, damit meine Firma auch in den Genuss solcher Preise kommt (falls das stimmt)? ;)
 
@DON666: Keine Ahnung, wenn ich wüsste wie man da legal rankommt, würde ich sogar mein LibreOffice aufgeben.
 
@DON666: Also die Preise für das Plus habe ich im Internet nachgeschaut, weil es da angeboten wird, obwohl es ja "eigentlich" nicht sein dürfte.
 
@RubyDaCherry: Die Bahn kann doch nachverfolgen, mit welchen Karten bezahlt wurde und solche werden, meist leider etwas später, dann als gestohlen gemeldet und zwar rückwirkend für diesen Zeitraum. Die Bahn kann dies also (im Nachhinein) gut nachvollziehen.
Und nicht vergessen: Wer etwas kauft, dass gestohlen wurde oder mit gestohlenen Kreditkartendaten bezahlt wurde, macht sich der Hehlerei schuldig! Sprich denjenigen, auch wenn er davon nichts weiß, erwartet nachher auch noch ein Verfahren, denn Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!
 
Der Reiner hat aber auch überall seine finger im spiel...
 
@Motverge: ist der Reiner Betrug nicht der Bruder vom Reiner Zufall?
 
Wer das geglaubt hat und auf sowas reinfällt ist selbst Schuld.Ein Blick ins Impressum, Sitz im Ausland, zu verschenken hat auch keiner was, warum sollte man also Fahrkarten "spenden" um diese Firma zu unterstützen und die auf der Webseite genannten Unternehmen bzw. gemeinnützigen Vereine wissen von dieser "Kooperation" nichts.Also alles Beschiss und ein paar Dumme sind abgezockt worden!Selbst Schuld!Übrigens, ein Eisenbahnforum hat im August schon entsprechend spekuliert:Zum Mitlesen:
http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?3,7525877,7526252#msg-7526252
 
Der Spruch unter der Werbung "Geschäftsmodell bekannt aus RTL, BLÖD.de etc..." hat ja in dem Kontext irgendwie was... ^^
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