Blackout 2020: Das Netz steuert auf massives Energieproblem zu

Das Internet steuert durch das rasant steigende Wachstum der Datenmengen auf massive Probleme zu. Allerdings nicht etwa, weil die Leitungen verstopfen könnten, sondern weil es in absehbarer Zeit schlicht schwierig wird, die benötigte Energie ... mehr... Internet, IT, Erde Bildquelle: Flickr Internet, IT, Erde Internet, IT, Erde Flickr

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Tja aber wir brauchen ja unbedingt die Energiewende. Nicht das ich begrüße, dass was für die Umwelt getan wird, aber wenn dann noch die Elektroautos etc. kommen wird es eng werden. Aber wir mussten ja die Atomkraftwerke abschalten.
 
@xerex.exe: Was ist daran so schlimm, die Atomkraftwerke - vor allem die alten - abzuschalten?

Ich habe eine kleine Tochter und wenn ich mir so die aktuelle Situation in der Welt ansehe, die Kriege (laufende und unmittelbar bevorstehende/provozierte) und die Umwelt u.s.w. dann mache ich mir wirklich große Sorgen, in was für einer Welt meine kleine Maus aufwachsen soll/wird.

Vielleicht sollte man mal nicht zu egoistisch sein und mittel- bis langfristig planen - auch um der nächsten Generationen willen...
 
@MaikEF_: genau das ist es ja. Gut ausgebildetes Personal, hoher stand der Technik etc. Ist leider in manchen Gegenden der Erde rar. Aber ein Land wie Deutschland hat es wieso wird aber gerade hier alles dagegen unternommen? Meiner Meinung nach sollte man in die Atomkraftwerke weiter investieren bis eine bessere Lösung als solar und Windkraft gefunden und auch genutzt werden kann. Fusionsenergie z.b. steht ja derzeit sehr gut da. Und ich denke mal so wie die Fortschritte derzeit aussehen dass es noch 20 Jahre dauern wird bis die ersten Kraftwerke dazu gebaut werden.
 
@xerex.exe: Wenn nicht wir als eine der führenden Industrienationen auf regenerative Energien setzen, wer soll es denn dann machen? Problem ist ja eher dieses idiotische Gesetz, dass uns unnötig zahlen lässt. Das hätte man anders lösen müssen. Und Fusionsenergie ist und bleibt noch lange ein Traum, die steht alles andere als gut da.
 
@The Sidewinder: ja aber wieso nicht einfach beides? Atom und regenerativ? Das gesetz ist und bleibt reines schöngerede und Stimmungsmache im Volk.
 
@xerex.exe: Moment, das Gesetz kam ja nicht wegen dem Atommüll oder ähnlichem. Da ging es darum, dass hier in Deutschland keine Katastrophe wie in Japan oder der Ukraine passieren soll. Und ganz ehrlich, dafür zahl ich gerne etwas mehr Geld. Atomkraft ist und bleibst gefährlich. Was aber natürlich stimmt ist, dass es nichts bringt, dass Deutschland hier in Europa alleine Vorreiter ist. Da müssen die anderen schon mitziehen.
 
@xerex.exe: Weil es auch nicht gerade von großer Intelligenz zeugt, wenn man der Nachwelt Tonnenweise ewig und 3 Tage strahlenden Atommüll hinterlässt. Zumal sich die Atomkraftwerke ja jetzt auch nicht gerade störungsfrei betreiben lassen - und nur weil es hier noch keinen größeren Unglücksfall gegeben hat, muss das nicht bedeuten, dass das auch in Zukunft so bleibt.
 
@gandalf1107: Und Windenergie ist besser? Also ich bitte dich. Der größte Schwachsinn den Deutschland hier eingeführt hat und die Leute schlucken es das es die Zukunft ist... reine Gehirnwäsche. Anstatt die Millarden in Forschung zu stecken und Atomenergie oder Fusionsenergie voran zu treiben wird so nen Müll quer in die Natur gebaut. Atomenergie hin und her, ich bin auch froh wenn die Dinger irgendwie weg sind aber 1. wird die schöne Natur dadurch ohne Ende verhunzt und es gibt noch keine Langzeittests wie die Tier und Pflanzenwelt darauf reagiert bzw in welchen maße sich geschädigt wird durch das abholzen der Wälder für Zugangtrassen der LKW´s usw. 2. kann man auch noch garnicht sagen welche psychischen Schäden der Mensch davon trägt wenn neben seinem Haus/Wohnort Tag und Nacht das gesäusel von den Dingern zu hören ist. Das was die Regierung hier macht ist nicht tragbar. Solange man so nen Ding nicht neben seinem Haus stehen hat ist man immer toll am reden, selber will man es aber nicht im Garten aufbauen, sollen andere doch den Lärm ertragen, hauptsache ich denke Grün...
 
@The Sidewinder: wenn du gerne mehr Geld dafür bezahlst kannst du ja gerne unsere Rechnung mitbegleichen. Die beläuft sich nur auf ca. 2800 Euro mehr im Jahr durch die EEG-Umlage. Ist doch nen Klax...
 
@lurchie: Wo habe ich behauptet, dass Windenergie besser sei? Aber für das Atommüll-Problem habe ich schon eine Lösung, wir können das Zeug ja bei dir im Keller bunkern.
 
@xerex.exe: Atomkraft ist das Paradebeispiel unseres Wirtschaftssystems: Gewinne werden privatisiert, Verluste und Risiken sozialisiert.
Bei der Nutzung der Atomkraft ist einem gigantischen und unvorstellbarem Ausmaß - die Kosten und Risiken der Endlagerung werden Zehntausenden von Generationen aufgebürdet. Das ist - schlicht - der absolute Wahnsinn.
Von daher gehören eigentlich alle Verantwortlichen, welche für die Nutzung der Atomkraft und der Produktion des Atommülls verantwortlich sind, vor Gericht gestellt und für den Rest ihres - im Gegensatz zur Strahlungsdauer des Mülls - extremst kurzen Lebens weggesperrt.
 
@xerex.exe: 200 Windkraftanlagen erzeugen so viel Energie wie ein Atomkraftwerk (bei den kleinen Meilern >600MW 3MW-Anlagen, bei den großen Meilern muss schon Offshore (oder mehr kleine Windräder) her).
Nur weil die Bayern ihre Berge damit nicht verunstalten wollen (und bei sich auch keinen Atommüll lagern brauchen) wird wegen der Trassen rumgeheult.
Erneuerbare Energien sind viel viel preiswerter als Atomenergie, selbst bei der MW-Klasse handelt es sich um einen Mittelwert, bei dem die Anlagen nicht rund um die Uhr laufen. In Wirklichkeit ersetzen sogar weniger Anlagen ein AKW, außer es ist absolute Flaute. Im Mittel erzeugt eine 3MW-Turbine 6,5MW, wenn man sie nicht unnötig abschalten würde.
Alleine für die Zwischenlager- und Transportkosten (die nicht der Betreiber sondern der Staat zahlt) könnte man den Ausbau schnell voran bringen.
- und Windenergie ist nur ein Beispiel, natürlich mischt man mit Sonne, Gezeiten, Wasserkraft und Geothermie um nicht auf eine Kraft angewiesen zu sein.

Die Stimmungsmache ist pro Atomstrom und gegen die Erneuerbaren, dafür verdienen unsere Politiker sich was dazu von den Betreibern und bekommen einen schönen Sitz im Aufsichtsrat mit netter Werksrente.
Wenn man es korrekt zusammenrechnet hätte man schon 1972 erkannt wie unlukrativ Atomenergie ist, da brauchte man aber schnell so viel Energie wie möglich, um das Wirtschaftswunder nicht zu blockieren. Heute verdienen ein paar wenige sich daran eine goldene Nase auf kosten der Gesellschaft. Und der konservative Bürger glaubt immer noch wie toll es wär. Die Kalkulation für den Strompreis berechnet übrigens bei Atomkraftwerken eine Nutzungszeit von 60 Jahren, hier ein Link der die tatsächlichen Kosten veranschaulicht. Nicht toll geschrieben aber informativ:
http://www.ecoquent-positions.com/wie-man-kosten-eines-atomkraftwerks-berechnet/

Ich bin für Forschungsreaktoren, denn man sollte hier marktfähig bleiben und neuste Reaktoren entwickeln - diese Reaktoren gehören aber nicht in Privathand sondern in die Hand von Universitäten oder anderen Forschungseinrichtungen und sollten eine Zahl von 3-5 nicht übersteigen (zur Zeit haben wir acht aktive Forschungsreaktoren, die Energiegewinnung von denen ist nicht nennenswert, nur München und Berlin übertreiben).
Ach, und alle erneuerbaren Energien sind auch nicht zu gebrauchen. Biomasse sollte nicht extra dafür auf Boden angebaut werden, den man besser für Nahrungsmittel verwenden sollte - aber das ist das gleiche Thema und Schuld daran sind auch die Energieversorger mit ihrer starken Lobby und den gekauften Politikern.

/edit:
Und zu deiner Kernfusion: bislang wurde noch nicht ein Watt Energie damit gewonnen. Selbst wenn die in ein paar Jahrzehnten einen Reaktor der auch funktioniert entwickelt haben dauert es noch ihn zur Serienreife zu bringen und dann, ob du es glaubst oder nicht, sogar noch mal über ein Jahrzehnt bis der Reaktor kommerziell eingesetzt werden kann, alleine schon wegen der Bauzeit.
 
@otzepo: Schön und gut dass 200 Windturbinen ein AKW ersetzen können. Blöd nur dass sie für die Grundlast völlig ungeeignet sind, da der Strom viel zu Unsauber ist und sich auch nicht genügend richten lässt.

Schade dass ich den Wikipedia Eintrag nicht mehr finde. Es gibt jetzt schon ein Fusionsreaktor, der für 1000s mehr Strom erzeugt hat, als die Plasmaheizung verbraucht hat. Von daher ist dein Edit hinfällig.
 
@xerex.exe: ich sehe in Wendelstein 7-X das größte Potential, aber hier haben die Forscher die Heizung noch nicht annähernd so hoch aufgedreht wie für Energiegewinnung nötig wäre, selbst das Brennmittel ist noch ungefährliches, nichtradioaktives Testmaterial (Wasserstoff und schweres Wasser) - der kann es also nicht sein.
Finde keine Informationen zu deiner Aussage und Wikipedia ist keine seriöse Quelle, somit ist mein Edit nicht hinfällig.
Sollte es in Greifswald weiter so gut laufen könnte es aber tatsächlich schneller gehen als vermutet, mit einem kommerziellen Start in 20 Jahren ist aber nicht zu rechnen - hoffentlich erleben wir es aber noch.

Wenn du mit "unsauber" bei der Windkraft die Frequenz meinst, die lässt sich seit Ewigkeiten schon richten - die WEA-Umrichter sind aber eine Schwachstelle, da sie gerne kaputt gehen.
Problem bei Windkraft ist ähnlich (aber genau die andere Richtung) dem AKW, die nicht bedarfsgerechte Erzeugung. Bei Windkraft kann man mal keinen Strom, dann aber wieder sehr viel erzeugen. In der Halbzeitpause bei der WM kann es bei Windstille zum Problem werden. Atomkraftwerke erzeugen konstant Energie, auch wenn sie gerade nicht benötigt wird. Dafür braucht man einen Energiemix und Stromspeicher.
 
@xerex.exe: Fusionsenergie... am besten noch kalte Fusion... wenn da in 100 Jahren mal ein funktionierender Reaktor entwickelt wird, der in der Lage ist relevante Energiemengen über einen ausreichend langen Zeitraum zu generieren, dann ist das verdammt früh.

20 Jahre sind wunschdenken. Die Entwicklung ist noch nicht mal ansatzweise weit genug fortgeschritten.

Und bzgl. der AKWs und deren Müll bleibt nur zu sagen, dass allein der deutsche Atommüll über 1000 Castorbehälter füllt (Quarks & Co. gestern Abend ^^) und jeder Castorinhalt 1 Mio. Jahre strahlt und das bei der Berechnung der Atomstrompreise einfach die Folgekosten (und damit meine ich nicht die Kosten eines GAUs) nicht einkalkuliert werden. Atomstrom ist derzeit ein vielfaches teurer als der teuerste Ökostrom es jemals sein könnte ;)

Also ja, der Atomausstieg ist die einzige intelligente Strategie, denn sie zwingt die Energiekonzerne dazu neue Quellen zu erschließen und die auch zu optimieren. Unter dem Aspekt kommt dein Fusionsreaktor vielleicht sogar schon in 50 Jahren ;)
 
@Mitsch79: dabei sind wahrscheinlich nur die Brennstäbe und noch nicht die Unmengen an radioaktivem Schrott der auch "entsorgt" werden muss, wenn man die Kraftwerke rückbaut.
Vielleicht sollte man es einfach wie die Japaner machen und die Brennstäbe im Reaktorraum lassen und einen neuen Reaktorraum anbauen, wenn der erste voll ist. Im Anschluss einfach alles drin liegen lassen und das Problem der nächsten Generation aufdrücken. Die kann dann einen Sarkophag um die undichten Kraftwerke bauen und das Problem der nächsten Generation aufdrücken...
 
@MaikEF_: Darum ist es vorher sinnvoll zu überlegen ob man Kinder in diese Welt setzt... ist ja nicht erst seit ein paar Jahren das der Planet ausgebeutet und runtergewirtschaftet wird...

Was ist so schlimm die AKW am Netz zu lassen bei vernünftiger Wartung?
 
@McClane: Genau, lasst uns alle aussterben. Und noch besser, was ist den schon schlimm an AKW?? Genau, lasst uns noch mehr hochverstrahlten Müll produzieren wo keiner weiß wohin damit und welcher für tausende von Jahren strahlt. Man man
 
@The Sidewinder: hat er doch selbst beantwortet. In Tausend Jahren ist keiner mehr da, der sich daran stören könnte - zumindest keiner den wir kennen.
Jetzt könnte man noch die Nazikeule schwingen und ihm vorwerfen er wäre Islamfeindlich, denn die Moslems werden nicht so schnell "aussterben". ;)
 
@McClane: Eigentlich nichts. Schlimmer sind die Denk-, Weiterentwickungs- und Forschungsverbote, die "wir" uns selbst auferlegt haben; z.B. bei der Verwertung der Rückstände und auch alternativen Technologien.
So wird D von einem Technologieführer zu einem Entwicklungsland!
Nur ein Baustein zum Projekt "Deutschland schafft sich ab".
 
@McClane: mal zur "vernünftigen Wartung":
Im Forschungsreaktor in Berlin ist ein Riss im Kühlsystem, der TÜV nennt es "nicht sicherheitsrelevant".
Ich kenne persönlich einen TÜV-Inspekteur für Atomkraftwerke. Der ist so verliebt in diese Technologie und bekommt bestimmt Geld von der Lobby, für den ist Fukushima höchst wahrscheinlich immer noch sicher.
Bei Überprüfungen werden jedes Mal Mängel gefunden, die aber irrelevant sind. So müssen in AKW Warnschilder mit bestimmten Dübeln an der Wand befestigt sein, wenn man nun aber einen 6er anstatt einem 8er dafür nimmt ist die Welt ja in Ordnung, da es nicht sicherheitsrelevant ist. Da hat ein Betreiber sich nicht an die Auflagen gehalten und da ist mir ziemlich egal ob es ein Dübel ist oder ausversehen von der Putzfrau die Brennstäbe hochgefahren werden. Fusch ist Fusch und wird sich durch den gesamten Betrieb ziehen.

Und nun zu deinem ersten Satz:
Kennst du den Sinn des Lebens? Bei der Einstellung brauchen wir gar keine Rücksicht aufeinander nehmen und verbrennen einfach Kohle und Öl bis es keins mehr gibt und verscharren hochradioaktiven Atommüll einfach im Vorgarten des Nachbarn.
 
@otzepo: [... verbrennen einfach Kohle und Öl bis es keins mehr gibt...] Das einzig wahre ;)
 
@McClane: Pfft, der CO2-Ausstoß hat mit der Klimawende nichts zu tun - bevor der Mensch die Erde bevölkert hat haben die Vulkane mehr CO2 ausgestoßen als es die Menschen in ihrer Zeit auf Erden je schaffen können.
Wir gehen auf eine Eiszeit zu und die kündigt sich (wie jedes mal) mit Temperaturanstieg und Wetterextremen an - die Eiszeit ist ja auch längst überfällig.
Und wenn es doch am CO2 liegt sind die Chinesen schuld, nicht durch ihre Fabriken, sondern schon seit Ewigkeiten durch ihren Anbau von Reis! ;)

Also, schmeißt die Braunkohle wieder in die Kraftwerke! :D
 
@MaikEF_:

Der Umwelt zuliebe hätte mal lieber erst alle Kohlekraftwerke vor dem ersten AKW abgeschalten. Denn die sind die wahren Umweltsünder. Hat ein Land keine Atom Altlasten, sollte er jetzt sicher nicht mehr damit anfangen. Aber um das Problem Endlager müssen wir uns eh kümmern, ob da noch ein paar Tonnen mehr anfallen oder nicht, spielt keine Rolle. Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Energiewende Deutschlands höchst fragwürdig.
 
@MaikEF_: Es gab historisch gesehen nie so wenige Konflikte wie jetzt, wir leben in einer der friedlichsten Zeiten. https://www.youtube.com/watch?v=NbuUW9i-mHs
 
@lesnex: Ach kommen Sie hier doch nicht mit Fakten!!! ;-)
 
@xerex.exe: Wenn Du eine Lösung für den Atommüll hast, dann her damit.
 
@iPeople: die gibt es bereits! Recycling für Brennstäbe! musste mal googeln
ist aber sehr aufwendig und teuer.
 
@rush: Ach deswegen die verkrampfte Suche nach einem Endlager. Brennstäbe sind nämlich nicht das Einzige, was entsorgt werden muss. Und machen wir uns nichts vor, das geschreie, wenn das auf die Stromkosten umgelegt wird, kann ich jetzt schon hören. Atomstrom ist im Gesamtkonzept das Teuerste, was es an Energiegewinnung gibt.
 
@iPeople: Brennstäbe dürften jedoch den Löwenanteil ausmachen, sowohl an Masse als auch an Strahlungsintensität. Neue Verwendung könnten "verbrauchte" Brennstäbe übrigens in Laufwellenreaktoren finden: https://de.wikipedia.org/wiki/Laufwellen-Reaktor
 
@iPeople: was denn noch? Was zumindest einen großen Teil ausmacht.
 
@SouThPaRk1991: "Bisher gelang es noch keinem der vorgenannten Wissenschaftler und Institutionen, einen lauffähigen Laufwellenreaktor zu konstruieren"
Aus deinem Wiki Artikel...
Hier wird immer so getan als wenn all die ganzen Lösungen schon alle existieren würden, nur die ganze Welt einschließlich aller Wissenschaftler und Ingenieure ist zu blöd sie zu nutzen. Sollen wir jetzt alle mit irgendwelchen spekulativen Entwicklungen der Zukunft anfangen zu argumentieren? Uran ist übrigens auch endlich...
 
@xerex.exe: Nicht Dein Ernst, oder?
 
@SouThPaRk1991: Lies mal Deinen Artikel selber ;) Und dann darfst Du gerne nochmal anfangen, zu Argumentieren ;)
 
@iPeople: na erzähl mal. Bis jetzt kam ja noch nix.
 
@xerex.exe: Du scheinst wirklich keine Ahnung zu haben. Allein beim Abbau von Uran fällt schon was an, das geht weiter über Reste von ausgedienten Kraftwerken und hört beim im Kraftwerk und/oder beim Hantieren mit radioaktiven Material genutzten Handschuhen nicht auf. Sorry, das Thema ist zu komplex, um es hier lang und breit zu erklären.
 
@iPeople: mach ruhig. Aber im Gegensatz zu dir stand ich schon am reaktorbecken. Von daher :-p
 
@xerex.exe: Und das macht Dich zum Experten?
 
@iPeople: Dass ich mit den richtigen Experten geredet hab.
 
@xerex.exe: Habe mal mit einem Zigarettenvertreter geredet, der meinte: Rauchen ist gar nicht schädlich.
 
@iPeople: sieht man doch an Helmut Schmidt. 96 Jahre ist der gute geworden.
 
@iPeople:

Die Russen verheizen die gerne in ihren Heissbrütern. Und hätte Deutschland nicht schon Bestandsmüll den es entsorgen müsste, würde ich dir recht geben. Das Problem Endlager besteht aber schon, also kommt es nicht drauf an, ob das Lager noch etwas mehr gefüllt werden muss.
 
@JTRch: Das Lager kann nicht gefüllt werden, es gibt ja keines.
 
@xerex.exe: und mit atomkraft verschiebt man das Problem um 3 jahre.....
 
@DNFrozen: Soweit denken doch viele gar nicht, also machen wir es!
 
@DNFrozen: ja ... 3 Jahre wo man die Möglichkeit hat eine Lösung zu finden? Ist das schlecht?
 
@xerex.exe: Wie wäre es, erst ne Lösung zu finden, bevor wir feststellen, wir finden ja gar keine. Ich gucke ja auch erst, ob genug Klopapier da ist, bevor ich mich auf die Schüssel setze.
 
@xerex.exe: ja das ist schlecht weil dabei radioaktive abfälle entstehen für die wir in den letzen 50 jahren keine Lösung gefunden haben die aber teilweise Miliarden jahre weiterstrahlen.
hier sind die Halbwetrszeiten (zeitraum in der sich die radioaktivität halbiert) :
Radium-226 1.600 Jahre
Kohlenstoff-14 5.370 Jahre
Uran-235 700 Millionen Jahre
Kalium-40 1,3 Milliarden Jahre
Uran-238 4,5 Milliarden Jahre

willst du ersthaft sagen das es das wert ist?
 
@DNFrozen: mal ehrlich. Merkst du was davon? Das zeug ist weg , keine Gefahr für die Umwelt. .. Also was soll es?
 
@xerex.exe: Hast du in den letzten Jahren keine Nachrichten gesehen oder dich nicht im Internet informiert? Stichwort: Endlager (auf der ganzen Welt)!
 
@seaman: ja und nun? unser wasser ist nicht kontaminiert, essen ist auch super. ist irgendwo die umwelt kontaminiert? nein!
 
@xerex.exe:
----Merkst du was davon?"
Dir ist schon klar das Radioaktivität nicht sehen fühlen oder schmecken kannst.
Es verändert dein erbgut und führt zu mutationen und deswegen zu häufigeren Krebserkrankungen.
----"Das zeug ist weg"
du solltest dir die halbwertszeiten durchlesen das Zeug verschwindet nicht.
----"keine Gefahr für die Umwelt"
Bist du bescheuert? alle Vögel die nach tschernobyl fliegen und dort nisten werden unfruchtbar um nur ein beispiel zu nennen.
 
@DNFrozen: ok dann anders. Hast du irgendwelche Auswirkungen von Strahlung? Nein. Also ist die Strahlung zuverlässig abgeschirmt. Das Zeug wird irgendwann weg sein bzw. durch die Halbwertszeit die Strahlung so minimiert, bis sie ungefährlich ist. Dauert Milliarden an Jahren ich weiss, aber bis dahin muss die Strahlung halt unter Kontrolle bleiben. Und da wir bis dahin so viel Zeit haben findet sich sicherlich ein anderer Weg dafür. Es ist doch wie im Kernkraftwerk. Da wird auch nicht alles gleich verseucht nur weil damit gearbeitet wird. Ordentliche Abschirmung und das Zeug ist sicher. Alles nur gelabber und Angstgemache.
 
@xerex.exe:
1. Unfälle im Atomkraftwerken: Fukushima und Tschernobyl sollten dir hoffentlich ein begriff sein.
2. AKWs im Normalbetrieb: aus atomkraftwerken tritt auch strahlung aus wenn sie wie geplant funktionieren.
http://www.bund.net/themen_und_projekte/atomkraft/gefahren/dauerstrahlung/

http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/atomkraft/20080422_atomkraft_kinderkrebs_akw_studie.pdf

3. Transport des Radioaktiv verseuchten Materials.
Das Radioaktive Material zu Transportieren ist sehr aufwändig. Dafür müssen sogenannte Castoren gebaut werden die extrem dick sind, eine aktive kühlung haben die ständig mit strom versorgt werden muss und einiges an Blei benötigen. Und nein diese castoren sind trotzdem nicht absolut dicht. und geben ständig strahlung ab.

4. Die endlagerung. hier nur gorleben als beispiel
https://www.youtube.com/watch?v=wH3hoAkzIvk

aber du wirst das ja sowieso alloes ignorieren
 
@DNFrozen: Ich ignoriere nix, ich differenziere. Schau dir mal die Strahlung bei Flügen an ...
 
@xerex.exe: Ich finde schon, dass du anscheinend einfach nur "weg schaust" und die ganze Sache verharmlost.

Strahlung ist unsichtbar. Man kann sie nicht spüren, nicht schmecken, nicht riechen und es kann auch einige hundert Jahre dauern, bis sie ihre eigentliche Zerstörungskraft entfaltet.

Fakt ist jedenfalls (wie ich schon weiter unten geschrieben habe), dass die Atomkraft die dreckigste, umweltschädlichste und gefährlichste bzw. unsicherste Energieform überhaupt ist. Moderne Kohlekraftwerke sind um Längen besser!

Aber leider gebe ich gerne zu, dass wir derzeit noch auf die Atomkraft angewiesen sind. Nur mit Kohlekraft, Wind-/Sonnen-/Wasserenergie können wir unseren steigenden Energiebedarf nicht decken.

Was also tun? Energiebedarf senken? Dafür ist es zu spät und ließe sich nicht (weltweit) durchsetzen. Atomkraft weiter nutzen? Ja, sage ich, aber nur für eine begrenzte Zeit (was ja im Grunde derzeit hier in Deutschland schon gemacht wird, aber das ist nicht ausreichend, es muss weltweit geschehen) und dafür mehr und zwar wesentlich mehr Geld in die Entwicklung und Erforschung alternativer Energiegewinnung und energiesparenden Technologien (von z.B. Kühlschränken, über Notebooks bis hin Flugzeugindustrie, Möbelindustrie usw.) stecken! In diesem Bereich wird meiner Meinung nach zu wenig investiert, zumindest wecken bei mir die Mainstream-Medien und diverse Blog-Beiträge diesen Eindruck.
 
@seaman: Ich sag doch im Grunde genommen nix anderes. So lange nutzen bis eine andere , sauberere und effizientere Energieerzeugung erfunden wurde.

Aber dieser Schmarn mit den regenerativen Energiequellen, Energiewende etc. ist für mich unter dem Gesichtspunkt der Probleme bei Endlagerung einfach nur eine Farce.

Wie schon woanders gesagt, im Gegensatz zu den meisten hier war ich schon in Atomkraftwerken. Und hab mich auch schon länger mit den Menschen die dort arbeiten unterhalten. Im Grunde genommen ist die Atomkraft wie wir sie nutzen sicher. Das bestimmte Meiler abgeschalten müssen wegen Terrorgefahr halte ich auch für richtig. Aber ein kompletter Austritt? Nein das ist Schwachsinn.
 
@xerex.exe: Es geht ja nicht nur allein um die Meiler, sondern (aus meiner Sicht) vorrangig um die Problematik der Endlagerung, wofür nach wie vor keine "echte" Lösung vorhanden ist und der Atommüll wird nicht weniger!
 
@seaman: Wo ist denn deiner Meinung nach die Problematik der Endlagerung? Die Strahlung wird geblockt also ist es keine Gefahr für die Umwelt. Das einzige Problem was wir haben ist, dass das Zeug einfach ewig liegen bleibt, weil wir keine bessere Verwendung bis jetzt dafür haben.
 
@xerex.exe: Und genau das sehe ich als gewaltiges Problem an. Es bleibt ewig liegen und der Atommüll wird immer mehr. Deswegen muss eine langfristige Lösung her, welche neben einer alternativen Energiegewinnung auch eine langfristige Endlagerlösung beinhaltet.
 
@seaman: Wir können es ja irgendwann auch einfach in die Sonne schießen, wenn die Erde so weit ist, dass Raumfahrt günstig ist. ;)
 
@xerex.exe: Laut Bundesamt für Strahlenschutz wird zwischen Abfall mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung und wärmeentwickelnden Abfall unterschieden. Vom ersteren gab es 2004 82.645 m³. Bei einem Atommüllwachstum von durchschnittlich 4.500 m³

Die energiemenge die benötigt wird damit dieses zeug die erdumlaufbahn verlässt übersteigt die produzierte energie der atomkraftwerke bvei weitem.
vor allem ist Strom als energieform ungeeignet um racketen zu starten.
dafür benötigt man Wasserstoff (hochexplosiv) und anderen treibstoff auf erdöl basis. Bei einere einigen explosion beim start oder in der atmosdphäre wäre die gesammte welt verstrahl (oder zumindest die Racketenstartrampe und einige kilometer der umgebung.

du kannst dir ja mal überlegen wie viele racketenstarts nötig wären um das zeug loszuwerden.
 
@xerex.exe: Die Atomkraftwerke abzuschalten schadet eigentlich genau niemanden. Wir haben in Deutschland sogar eine theoretische Überproduktion an Elektrizität! Wir verkaufen das alles nur ans Umland.

Die Mär um die Geschichte mit dem Strommangel seit der Abschaltung der Atromkraftwerke ist nonsens. Das ganze ist nur eine Ausrede um uns noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, nichts weiter - Denn wir haben mehr als ausreichend Strom für alle Bewohner Deutschlands.
 
@xerex.exe: Naja, Fakt ist doch, dass die Atomkraft die dreckigste, umweltschädlichste und gefährlichste bzw. unsicherste Energieform überhaupt ist. Moderne Kohlekraftwerke sind um Längen besser!

Aber leider ist es auch so, dass uns aktuell Alternativen zur Energiegewinnung fehlen. Man kann leider nicht die benötigte Energie mit Kohle-, Wind-, Solar- usw. Kraftwerken kompensieren. Die Welt ist hungrig nach Energie und derzeit sehe ich leider auch keine Möglichkeit der Atomenergie komplett den Rücken zu kehren.

Ich habe zudem auch das Gefühl, dass nicht genug geforscht und entwickelt wird, um die Atomenergie endlich "abzuschießen". Es müsste viel mehr Gelder in deren Entwicklung gesteckt werden. Aber das ist nur meine Meinung und die basiert eher darauf, was ich in den Mainstream-Medien zu diesem Thema lese bzw. nicht lese.
 
@xerex.exe: Wir haben doch schon die Energiewende, aus diesem Grunde baut Deutschland auch 15 neue Kohlekraftwerke (unfassbar, aber wahr).

Und mit was fahren deine Elektroautos? Die fahren mit Strom, der Hauptsächlich aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird -> Also produzieren auch die E-Autos CO2.

Leider kommen wir auch von den fossilen Brennstoffen auch nicht so einfach weg, denn einen Nachteil habe die erneuerbaren Energien: Diese lassen sich größtenteils nicht regeln. Hast du Sonne bekommst du Solarstrom, aber diese Produktionskurve passt nicht genau zur Verbrauchskurve, also benötigen wir noch effiziente Speichermethoden und dort gibt es extreme Defizite.
 
@basti2k: Was sagst du mir das? Das weiss ich doch :D
 
@xerex.exe: Wir können dir ja mal ein Atomkraftwerk nebens Haus stellen, mal schauen ob du die Teile dann immernoch so geil findest.

Ich wohne in BW in der Nähe von Fessenheim. Ich weiß nicht ob dir das AKW Fessenheim was sagt (steht in Frankreich, Grenze zu Deutschland), aber wir haben hier alle richtig Angst vor dem Meiler. Mängel werden im Wochentakt gefunden. Der Meiler ist in einem so dermaßen schlechten Zustand das die wahrscheinlichkeit nicht gerade gering ist das es und beim nächsten Erdbeben um die Ohren fliegt. Und wir wissen was die folgen von soetwas sind.

Ich bin froh das zumindest Deutschland die AKWs jetzt runter fährt. Da hab ich zwar nichts davon weil Fessenheim in Frankreich ist, aber irgendeiner muss ja anfangen. Die Teile sind einfach viel zu gefährlich. Da lebe ich lieber ohne Internet als mit nem verstrahlten Körper.
 
@Cheeses: Ich wohn in der Nähe vom AKW Isar... von daher ...
 
Bis dahin bin ich eh schon tot.
 
@RubyDaCherry: In 5 Jahren?
 
@sneak72: Bestimmt ja! Keine Bewegung, nur Essen was schmeckt = ungesund, hoher Blutdruck, Krebs in der Familie.
Irgendwas wird es schon richten.
 
@RubyDaCherry: Wir könnten froh darüber sein. Entlastete Rentenkasse, ein Quacksalber weniger. Eine Win-win Situation!
 
@XYBey: welche Rente? xD
 
@RubyDaCherry: So ists richtig immer positiv denken. Vielleicht kommt mit glück auch vorher der 3. Weltkrieg und wir landen alle wieder im Mittelalter.
 
eine internet freie welt, das möchte ich echt gerne miterleben. in den frühen 70ern gings ja auch ohne
 
@cs1005: Niemand zwingt Dich, das Internet zu nutzen.
 
@iPeople: Naja, doch. Arbeitgeber wollen oft Bewerbung per E-Mail und wer nicht zumindest ein Smartphone bedienen kann ist bei der Gesellschaft untendurch. Das sind nur zwei Beispiele, das Internet is jetzt so allumfassend, jedes Gerät hat WLAN...
 
@sinni800: Womit meine Aussage bestätigt ist. Man muss nicht, es sei denn, man will mitlaufen in der Menge. Und nein, nicht alle AG verlangen Bewerbungen per Mail.
 
@iPeople: Nicht alle Arbeitgeber, das habe ich denke ich damit gesagt. Aber oft. In den USA kann man sich auch sehr oft nur noch per Online-Formular bewerben. Für Wal-Mart Jobs!

Nein, man muss nicht, das stimmt. Wenn dir die Mitmenschen recht egal sind und du lieber gegen den Strom schwimmst
 
@sinni800: Wer arbeitet freiwillig bei Walmart (ohne Bindestrich)?. Bei deren Fluktation ist das klar, dass die keinen Papierberg aufgrund von Bewerbungen haben wollen.

Warum sollten einen dann die Mitmenschen egal sein?
 
@iPeople: Walmart wurde auf jedenfall mal mit Bindestrich geschrieben, sieht man an der Firmenbezeichnung noch: https://de.wikipedia.org/wiki/Walmart

Weil die Mitmenschen einen bestimmt subtil drängen werden... Peer Pressure tut auf Dauer weh, auch wenn man noch so selbstbestimmt ist.
 
@sinni800: Walmart wurde noch nie mit Bindestrich geschrieben, daran ändert auch der im Logo enthaltene Stern nichts.

Dann kennst Du die falschen Leute.
 
@iPeople: Es war mal "Wal-Mart": http://www.dailyfinance.com/2009/08/14/wal-mart-or-is-it-walmart-tries-to-shed-its-hyphen/
 
@iPeople: "Eine technikfreie Welt, das möchte ich echt gerne miterleben. In der frühen Kreidezeit gings ja auch ohne." Könnte da auch stehen. ;)
 
@Mowolf: Es geht auch heute noch. Nur muss man dann auf einiges verzichten.
 
@Mowolf: Weist Du, wie der Neandertaler im späten Neolitikum seine Twitternachrichten verschickt hat? Da wurden noch echte Vögel mit der Steinschleuder ins Nachbardorf katapultiert... Später wurde daraus die Brieftaube, weil deren Überlebenchance (und somit die Wiederverwendungsmöglichkeit) viel höher war - Stichwort Nachhaltigkeit! ;-)
 
@Kobold-HH: also hier liest man oft viel Mist, aber dein Kommentar unterbietet alles dagewesene. Gefällt mir :D musste echt lachen ^^
 
@Kobold-HH: Das sieht mir nach einer effizienten Maßnahme im Zuge der Prozessoptimierung aus. Sicher wurde das damals einstimmig auf dem Weltumweltschutzgipfel beschlossen ;)
 
@Kobold-HH: Basiert darauf Angry Birds?
 
@Stamfy: Hey, Du hast das Prinzip verstanden :-)
 
@iPeople: ja ich weiß aber wie unter mir steht, es ist schwer das internet los zu werden.. das internet muss schon ganz weg um ohne zu leben.
 
@cs1005: Ach Du bist süchtig ... sag das doch gleich.
 
@cs1005: Bloß nicht.
 
@cs1005: Wär sicher gut für die Geburtenrate, wenn nicht mehr alle rund um die Uhr mit dem Smartphone beschäftigt sind. ^^
 
@cs1005: Zieh auf's Land und lass Dich mittels dieser tollen LTE-Tarife "per Breitband" an's Internet ankoppeln. Dann hast Du einen Großteil des Monats eine internetfreie Welt vor Dir.
 
Vielleicht führt das wenigstens dazu, dass der derzeit grassierende Cloud Irrsinn endlich wieder verschwindet.
 
@chronos42: Was spricht bitte gegen die Cloud wenn sie Zuhause steht?
 
@picasso22: Mag für einige sicherer sein, sicher ist aber auch, dass mit der Performance der Geräte, die bei den meisten so 1-2 Personen bedienen, 10-20 bedient werden könnten. Da sind wir dann wieder beim Thema Energieeffizienz. Wenn ich unkritische Daten habe, lege ich die auch gerne ins Google Drive, weil läuft ja eh, ob ich es nutze oder nicht.
 
@chronos42: Cloud hieß früher Mainframe und war in den 90igern total out!
 
@chronos42: und vielleicht führt es auch dazu, das das Netz endlich "lernt" zu vergessen ... sozusagen eine Art Zwangs-Datenschutz durch die Hintertür ...
 
Die ersten RZ Betreiber steuern immerhin schon gegen, indem sie auf ihre Rechenzentren Solaranlagen installieren und Stromspeicher einbauen, deren Kapazität über eine normale USV deutlich hinaus geht.
Das allein wird aber wohl nicht reichen
 
Also genau wie schon längst 3x alle IP-Adressen belegt sein sollten oder wie war das noch?
Aber so sehr wird mich das dann eh nicht betreffen, bin Verfechter meiner eigenen Cloud und das wird auch so bleiben.
 
@Master_P.: Und deine eigene Cloud verbraucht kein Strom?
 
@Thermostat: Natürlich schon, aber der ist in den letzten 10 Jahren massiv zurückgegangen trotz mehr Speicherplatz und erheblich mehr Möglichkeiten.
Und aktuell sehe ich keinen Anlass die Technik in den nächsten 5 Jahren auszutauschen. Wenn möglich sogar die nächsten 10 Jahre.
 
Angst ist immer gut für Aufmerksamkeit und klicks. Hier geht es um sehr viel Geld, dass gewisse Leute mit Rechenzentren verdienen. Und wenn viel Geld im Spiel ist, dann ist so einiges möglich. Es werden halt neue Kraftwerke gebaut wenns nötig ist und sich rentiert. So einfach ist das. Als ob nen Betreiber zuguckt wie seine Felle den Fluss runterschwimmen. ALLE relevanten Zentren haben auch ne N + N Redundanz bei der Stromversorgung die mal locker 24h im Inselbetrieb ackern kann. Also nix mit Ausfall wegen plötzlich hohem Datenaufkommens. Außerdem hüten sich die Netzbetreiber davor nen neues Zentrum ans Netz zu lassen, wenn sie die Kapazitäten nicht stemmen können. (BTW bin selber in der Planung und Umsetzung von RZs tätig).
 
Dank des Sturzes der Netzneutralität werden bald nur "Premium"-IP-Pakete über die "Datenautobahn" rasen. Der Pöbel nutzt dann das "Kriechnet" durch die Pampa...
 
@Kobold-HH:

Nimm dem Pöbel nicht Brot und Spiele, sonst überlebst du das nicht, dass wussten die Cäsare schon. DDoS von Script Kiddies werden dann an der Tagesordnung sein.
 
Warum in der Rechnung Endgeräte auftauche erschließt sich mir zwar nicht so ganz, aber sei es drum.
Es mag Netflix, Musicstreaming&Co geben. Neu hinzu gekommen ist vielleicht auch noch VOIP-Festnetz u.Ä., diese Verdreifachung des Datenvolumes (Bild 1) von 2013 bis 2015 kann ich also nachvollziehen. Aber die Verzehnfachung in der Prognose von 2013 bis 2018 irgendwie nicht. Genauso wenig wie geschätzten Daten für 2020 in der Tabelle. In dem Artikel ist zwar vom Zuwachs der Weltbevölkerung die Rede, nur nach Wikipedia bzw. UN beträt die jährlich unter 80 Mio, mit sinkender Tendenz. Nur diese erklärt den gewaltigen Anstieg also nicht.
 
Wie sagt Volker Pispers immer? Genauso gut könnte man prognostizieren, wie lang Ihre Zehennägel in 50 Jahren wären, wenn Sie sie nicht mehr schneiden. Das Öl ist ja auch schon vor 20 Jahren ausgegangen laut damaligen Statistik-Schamanen.
 
Déjà vu.... Millenium Bug.. IP Adressen und IMEI gehen aus...
 
Solche Berechnungen sollen nur Ängste bei den Verbrauchern schüren damit steigende Kosten hingenommen werden.
Seit ich lebe wird dies immer wieder so praktiziert. Damals das Öl heute der Strom und immer wird des Menschen liebstes Ding in der Vordergrund gestellt,das Auto oder heute I-Net.
Natürlich darf man nicht Gleichgültig werden. Alternativen müssen weiterhin gefördert werden.
Ich glaube nicht das wir uns in ein paar Jahren mit solchen Ausfällen plagen müssen,das werden unsere
Energielieferanten zu verhindern wissen. Denen ist unser Geld doch immernoch am liebsten.
 
Eigentlich gibt es ja wieder nur zwei Varianten.

Entweder ist alles wieder Panikmache, damit Netzbetreiber und Co. wieder an den Preisen drehen können.
Weil eigentlich werden Server/Netzwerktechnik/Kühlung und Co. ja immer stromsparender.

Oder es stimmt, dann könnte man sagen, dass z.B. Deutschland mit den "sichersten" AKW´s dreht am Rad und schaltet alles ab.

In Zukunft wird man öfter mit Netzausfällen rechnen müssen.
Vor kurzem Stand es in einem Artikel, dass sie früher 2-4x im Jahr eingreifen mussten,
weil eben die AKW´s alles stabil abdeckten.
Bereits heute müssen sie 2x pro Tag eingreifen und den Strom in den Leitzentralen
umleiten etc.!

Naja "wenigstens" setzen die anderen Länder weiter auf AKW´s ..
Obwohl diese wesentlich unsicherer sind, aber so haben diese wenigstens noch eine sichere Grundlast.

Sollten die E-Autos mehr werden, dann gute Nacht, wenn in den Nachtstunden die
Garagenbesitzer dann die Autos laden, Solarkraftwerke abgeschalten sind und es windstill ist.

Aber ist ja wie immer kein Problem. "Wir schaffen das"
 
@andi1983: Ich will mal generell dazu anmerken, dass die Vergangenheit gezeigt hat, dass in Krisenzeiten (2.WK) der technische Fortschritt am schnellsten voran geht. Liegt im Grunde daran, dass sich in nicht-Krisenzeiten alle auspennen bis es quasi Tschernobyl-mäßig knallt, da es keinen Zwang gibt zu forschen bzw. in Forschung zu investieren - die größte Hürde heutiger Energiekonzerne. Was du aufzählst sind jahrzehntelange verpennte und selbstgemachte Probleme der Industrie.
 
@RocketChef: Naja was willst du da forschen? Man kann Solarstrom und Windkraft noch effektiver machen, aber ansonsten, gilt es weiterhin das es in der Nacht keinen Solarstrom und bei Windstille keine Windkraft gibt. Und die ganze Speichertechnik macht das ganze unverhältnismässig teuer, bzw. ist durch Akkus dann der Umweltaspekt kaputt.

Ich meine dieses ewige man hätte forschen können ist leicht gesagt. Aber man sollte sich klar werden das wir tolle Technik haben, aber im Prinzip haben wir auf der Erde nur gegebene Rohstoffe und Möglichkeiten.

Also ich habe da eher die Einstellung lieber jetzt gut leben und die normalen Ressourcen nutzen und aufbrauchen, sei es AKW, Erdöl etc. und wenn die Zeit gekommen ist, dann kann man umsteigen.

Nur alle anderen Länder machen nicht mit und haben die günstige Energie, und nur wegen ein paar Politikern machen wir auf grüner Umweltengel und wie immer dürfen es die Bürger ausbaden.
 
@andi1983: Zu dem Thema AKWs... Ich sehe da ebenfalls KAUM eine Alternative, unter anderem auch wegen Elektroautos. Kernfusion, wenn es denn überhaupt funktioniert frühestens 2075-2100 (Google Suchbegriffe: ITER und DEMO). Bis dahin müsste dann aber in jedem Hinterhof ein Windrad stehen und auf jedem Dach eine Solarzelle.
Afrika großflächig mit Solarfeldern zuzukleistern und dann ein paar Kabel legen, äähh ja....
Gut, Deutschland hat Geld und könnte sich einen schlanken Fuß machen, indem sie den fehlenden Strom einfach von AKWs in Frankreich und Russland kauft, nur diese Milchmädchenrechnung dürfte jedem Halbwegs intelligenten Politiker ein ungutes Gefühl bescheren (hoffe ich zumindest).
KAUM... Ich weiß jetzt nicht wieviel Strom für die Industrie genutzt wird, nur Strom kommt, seit ich denken kann, aus der Steckdose. Vielleicht wirft mal irgendeine Regierung sowas wie steuerlich absetzbare Energiesparfenster ins Rennen, beschließt ein Verbot für den Verkauf von Glühbirnen, aber das war es dann auch weitestgehend, was Energiesparen betrifft, da fehlt irgendwie der "Klick" in der Bevölkerung.
 
Das was am meisten gebraucht wird sind Speicherlösungen die wenig Strom ziehen, 99% der im Internet liegenden Daten werden nur selten oder garnicht aufgerufen. Bestes Beispielt sind Bilder und Videos bei fb und co, oder Onlinebackups.
 
Ist das Problem so ernst wie der Y2K-Bug?
 
Energie-Probleme? Dann macht Euch mal Gedanken über All-IP-Anschlüsse! Alles muss über das Netz und alles muss qualitativ immer besser. 4K ist nicht genug. Jetzt müssen 8K sein! Und alles über das Netz! Vollkommen richtig, dass hier die Energie knapp wird. Wenn man jeden Schrott versucht, digital und nachvollziehbar über das Netzwerk zu jagen! Werbung im TV reicht euch nicht. Ihr wollt prüfen, wie viele Zuschauer die Werbung laufen lassen, wie viele drauf klicken, welche Serien geguckt werden, welcher Film wie viele Einnahmen generiert, usw. Aber hey... Die Netzneutralität ist eh schon im Eimer. Machen wir bei den Stromverbrauchern doch das gleiche. Wer Öko-Strom ins Netz leitet muss dafür bezahlen, ist ja schließlich ähnlich der Überholspur für spzielle Dienste im Internet! :-D
 
Ich finde leider den Winfuture Artikel nicht mehr, bei dem ich mir sicher bin, das es den auch zu diesem Thema gab.

http://www.heise.de/ix/meldung/Ein-Drittel-aller-Server-im-Koma-2725585.html

"....Hinzu kommt, dass laut McKinsey-Schätzungen die Auslastung von Servern in Rechenzentren selten über 6 Prozent liegt....."

"....Für die geschätzten 10 Millionen Rechner weltweit käme man auf über 4 Gigawatt – entsprechend der Leistung von vier Kernkraftwerken....:"
 
@spackolatius: 6% ist aber doch ganz schön viel. Wenn auf einer Datenbank ohne Business-Logik längere Zeit 6% CPU anliegen, fühlt sich das schon nach Warten an.
 
Schon wieder so eine Welt-Untergangs-Hystery-Story. Habt ihr schonmal überlegt euch in WinBILD um zu benennen?
 
Tja, die ganzen Werbe- und Schnüffelserver abschalten und schon werden 50% weniger Energie benötigt.
 
naja...is sicherlich nich so viel dran. Und ich möchte wetten das es selbst 2020 sogar immer noch freie IPv4's gibt....
 
Ach gottchen, was versprechen sich die Medien eigentlich immer von so einer Panikmache ??? :)
Heut zu Tage dürfte man ja auch nichts mehr essen, würde man alles glauben dann wäre ich schon vor 5 jahren gestorben :)
Meine güte früher haben die in asbest Häusern gelebt und mit bleifarbe ihre betten angepinselt und werden heute locker 80 jahre.
Also das ganze dämliche zeugs glaube ich erst wenn ichs sehe :)

Aber wär doch mal ein tema für Roland Emmerich, ihr wisst schon der 2012 und the day after tomorrow gedreht hat ^^
 
Wäre interessant zu sehen, was die Smartphone-Zombies dann machen, so ohne FB, Whatsapp, etc.
 
@iWindroid8: Möglicherweise: sich morgens in der Bahn statt eines Smartphones eine Zeitung vor die Nase halten. Die dünner ist als die von heute, denn der Nachrichtenfluss in die Zeitungsredaktionen ist in Folge des IT-Niedergangs ebenfalls reduziert. Vielleicht läuft auch irgendwann wieder ein Junge mit einem Stapel frisch gedruckter Zettel durch die Straßen und ruft "Extrablatt! Extrablatt!!!" ;)

Und abends sitzen die Leute dann halt nicht daheim (am Rechner), sondern wieder besoffen in der (heutzutage aber eher nicht verrauchten) Eckkneipe ;)
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