Autonome Kfz & Roboter: Toyota investiert 1 Mrd. Dollar in KI

Toyota hat im Silicon Valley ein neues Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz und Robotik gegründet. Das Institut soll in den kommenden Jahren an Künstlicher Intelligenz (KI) für Robotik und selbstfahrende Automobile arbeiten und Anfang 2016 die ... mehr... Auto, Toyota, Social Networking, Soziales Network, Toyota Friend Bildquelle: Toyota Auto, Toyota, Social Networking, Soziales Network, Toyota Friend Auto, Toyota, Social Networking, Soziales Network, Toyota Friend Toyota

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" erwarten von Toyota eine Reihe an Patenten"... wenn das ähnlich läuft wie Apple, Microsoft usw. mit den "Patenten", stellt sich für mich die Frage, ob das ganze überhaupt was vernünftiges wird und wie sich das mit den Patenten auf die Automobilbranche auswirkt.
 
@Lastwebpage: Die Automobilindustrie ist da weiter, einen Großteil der Patente dürfen gegenseitig genutzt werden. Meistens wird auch nicht alleine geforscht, sondern mit einem Zulieferer und der hat dann auch die Möglichkeit die Technik an andere Marken zu verkaufen.
 
Wer autonom fahren möchte, soll einfach Bus und Bahn nehmen.
 
@andi1983: Bus oder Bahn haben so einige Nachteile.

1. Er hält nie genau da, wo man es braucht.
2. Er kommt nicht genau dann, wann man es braucht.
3. Er legt unzählige - für mich unnötige -Zwischenstopps hin.
4. Es gibt fast nie eine direkte Verbindung, ich muss fast immer Bus wechseln und dabei Wartezeiten hinlegen.
5. Ich fühle mich in Busen sehr unwohl. Dort stinkt es.
6. Bus und Bahn sind teuer und unzuverlässig.

Die ersten 4 Punkte führen dazu, dass eine Bus- und Bahnfahrt locker 3-4 länger dauert als eine Autofahrt.

Autonomes fahren hat schon so einige Vorteile, wobei es hier insbesondere car-sharing viel Sinn macht.
 
@yournightmare: Was so in deinem Fall zutreffen mag. Für mich bieten sich folgende Vorteile:

1) Ich bin nie im Berufsverkehr.
2) Ich kann die fahrt auch sinnvoll nutzen. Z.B. Telefonieren, Lernkarten durchgehen.
3) Ich Spare mir die Suche nach einem Parkplatz.
4) Ich kann locker 20 Minuten länger schlafen
5) Ich muss nicht kratzen.
6) Ich zahle 40? im Monat fix für alle Fahrten. Egal wie viele.
7) Der Einfluss auf die Umwelt ist durchaus messbar. Man sollte aber nicht nur die Emissionen für die Freunde Fahrt einrechnen.
8) Ich habe eben wesentlich ruhigeren Puls und lebe länger.

Die Punkte 1-5 führen dazu das ich nur 1/2 der Zeit brauche ;-)

Ich bin gespannt wo es hin geht. Der aktuelle Nahverkehr ist aus diversen Gründen defintiv nicht Zukunftsfähig. Die U-Bahnen in London und Paris sind zur Rush Hour ein Horror! Letzte Woche erst wieder erlebt. Die Schlange steht zum Teil von Ebene -2 bis zum Eingang.
6) ich muss
 
@Beenthere: Die hier aufgelistete Vorteile, sind Vorteile gegenüber normalen Autos. Sind autonome Autos erstmal ausgereift, dann gibt es auch keine Parkplatzsuche, es gibt kein Kratzen, du kannst die Fahrzeit noch sinnvoller nutzen. Ich nutze übrigens die Bahn, und mein Puls ist überhaupt nicht ruhig. Selbst beim Umweltfaktor wäre ich mir unsicher, was gewinnen würde, Bahn oder autonomes Auto. Wie gesagt, gäbe es autonome Autos, ich würde auf car-sharing umsteigen. Wahrscheinlich nicht nur ich. Es müssen weniger Autos produziert werden, was gut für die Umwelt ist.
 
@Beenthere: In London ist Autofahren aber auch ein Alptraum.
 
@Beenthere: Parkplätze habe ich in meiner Garage und am Arbeitsplatz, d.h. auch kein Kratzen.
Fahrzeitenvergleich im Ruhrgebiet für mich (unter 50 km). Im Auto je Strecke 30-40min. Mit dem ÖPNV mindestens 2h mit viermal umsteigen, d.h. hohes Risiko den Anschluss zu verpassen.
Mit dem Auto habe ich also mindestens drei Stunden Zeit für andere Dinge. Bei dem Berufsverkehr-Sardinienbahnen zwischen den Städten hat man sowieso keine Ruhe zu lesen oder Dinge vorzubereiten. Das entsprechende Ticket würde im Monat im Abo 150? kosten.
Ich hatte mal zwei Monate das ÖPNV-Pendeln ausprobiert, die vielen gewonnen Stunden und die Ruhe im Auto sind mir die Mehrkosten für ein Auto wert.
 
@yournightmare:

1. Aber meist ist fußläufig eine Haltestelle
2. bei einem 10min-Takt auch nicht nötig (tagsüber)
3. Macht ein Auto auch ... an jeder Ampel, die Rot zeigt
4. Zeit zum Luftschnappen wegen 5. ;)
5. Wenn es IMMER im Bus stinkt, solltest Du mal drüber nachdenken, ob die Ursache nicht vielleicht Du bist ... denn "IMMER" kann ich nicht bestätigen
6. Auto ist auch teuer und die Fahrzeit nicht planbar, wobei eine 60-Euro-Flatrate für 24/7-ÖPNV-Nutzung nicht wirklich teuer ist.
 
@iPeople:

1. ich muss zur nächsten 15 min zu Fuß gehen. (ich wohne in einer Stadt mit 90.000 Einwohnern)
2. 10 min Takt habe ich in Düsseldorf zwar gesehen, dass es gibt, das ist aber nicht die Regel. Bei mir sind das im Schnitt 1-Stunden-Takt, Sonntags 3-Stunden-Takt, nach 23:00 läuft gar nichts mehr. Ich arbeite in Bonn, da ist es etwas besser, 10 min Takt existiert dort jedoch nicht mal ansatzweise.
3. An Ampeln hält auch der Bus, er hält aber noch zusätzlich an Haltestellen
4. Stimmt zwar, ich würde aber gerne darauf verzichten. Lieber wäre ich diese Paar min schneller am Ziel. So schlecht geht es mir in einem Bus nun auch nicht.
5. Der Gestank im Bus kommt von dem buseigenen Abgasen. In Reisebusen spürt man die weniger, in Linienbusen dagegen ziemlich stark. Auch ein Auto hat natürlich Abgase, minimal rieche ich die auch im Auto, jedoch hat sich das noch nie auf mein Wohlbefinden ausgewirkt. Wenn ich 30 min im Linienbus fahre, kommt es aber manchmal vor, dass leichtes Unwohlgefühl aufkommt. Dabei bin ich halbwegs jung(30 Jahre) und eigentlich ziemlich fit.
6. Das ist schwer zu sagen. Ja, für viele wäre Bus und Bahn deutlich billiger, für manche wenige sogar planbarer. Hier gibt es keine allgemeingültige Aussage. Für mich sind Bus und Bahn auch günstiger.
 
@yournightmare:

1. Bewegung ist gesund
2. Jedem kann man es eben nicht Recht machen. Und wenn die nachfrage nicht da ist, gibts auch kein Angebot.
3. Die 20 -40 Sekunfen an Haltestellen machen keine 3-4 Mal länger aus.
4. Warum immer das Gehetze?
5. Das schein mir eher ein Psychosomatisches Problem zu sein.
6. Dann schreib es auch "nur für Dich" und verallgemeinere das nicht. Du bist eben nicht Zielgrupee, also fahre Auto.
 
@iPeople:

1. Na gut, das stimmt schon. Auch wenn das irgendwie anders ist. Ich laufe jede Woche 16 km am Stück, macht sogar fast schon Spaß. Aber 15 min zu Fuß zur Haltestelle, das ist hart.
2. Das stimmt schon. ich sehe es ja auch ein, dass die Stadt nicht für mich alleine einen Bus vor meiner Tür schickt, wenn ich den brauche. Keine nennenswerte Nachfrage, kein Angebot. Es geht aber um Vorteile von autonomen Fahrzeugen. Dann wäre sowas eventuell machbar.
3. Haltestellen alleine machen nicht viel aus. Da gibt es aber noch Umstiege, große Umwege.
5. Habe nicht nur ich.
6. Ich fahre selber Bus und Bahn. Vergleich Bahn und Auto, wenn es nur irgendwie geht, tendiere ich zur Bahn, auch wen die Fahrt dann leider viel länger dauert. Dafür allemal billiger, Job-Ticket habe ich sowieso, und umweltschonender. Freude am Auto-Fahren habe ich nicht. Ich spüre nicht dieses Gefühl der Freiheit, wenn ich am Steuer sitze. Hier ging es doch um autonome Autos. Und da sehe ich die Zukunft. Dann sieht auch die Bahn plötzlich auch für mich ziemlich alt aus. Autonomes Auto ist wie Vorteile des Autos verbunden mit den Vorteilen der Bahn. Absolute Flexibilität, Schnelligkeit eines Autos, gepaart mit Vorteilen der Bahn wie: ich muss keine Parkplätze suchen, ich könnte während der Fahrt einen Film auf meinem I-Pad anschauen.

Wenn es um Umwelt geht. Dann weiß ich nicht wer hier gewinnen würde. Autonomes Auto hätte das Potenzial umweltschonender als die Bahn zu sein.
 
@andi1983: Nein... "my car is my castle" (oder so) Bei Verwendung des Individualverkehrs spielen auch psychogische Aspekte (siehe z.B. Punkt 5 von yournightmare), sowie Aspekte die nicht unbedingt direkt etwas mit dem Individualverkehr zu tun haben, z.B. Fahrten zur Arbeit, eine zu große Rolle.
Das ist dann auch mein Hauptkritikpunkt an der ganzen Sache, es wird nicht wesentlich weniger Autos geben und die Umweltvorteile sind auch eher bescheiden.
Zumindest in Europa und in Nicht-Megastädten, z.B. die U-Bahnen in London, Paris oder auch Moskau sind ja eher die große Ausnahme.
 
@Lastwebpage: Ich spielte ja auch nicht auf den Individualverkehr an sich an.

Immerhin kann man ein Auto doch auch selber lenken. Wo ist das Problem?
Wurde die letzten hundert Jahre doch auch so gemacht. (Und nein, früher war nicht alles besser)

Wieso muss man den Mensch an sich immer weiter zurückdrängen und bevormunden?
Darf man sich in 10 Jahren dann nicht einmal mehr das Essen selbst kochen, weil
die Möglichkeit besteht das das Haus abbrennt?

Darf der Mensch in 20 Jahren dann überhaupt noch selbst aus dem Bett aufstehen,
weil der Tag tödlich enden könnte?

Und dann wundern sich wieder alle, wieso Diabetes, Fettsucht und Co. immer weiter auf dem
Vormarsch ist, wenn man nicht einmal mehr ein Lenkrad bewegen will.

Naja aber gut. Auf normale Bürger hört sowieso keiner, weil Unternehmen das autonome Fahren schon längt zur großen Einnahmequelle erklärt haben.
Die neuen Fahrzeuge, neue Verkehrssysteme usw. usw.
Da hat der Bürger dann nichts mehr zu melden, ob er selbst fahren will, oder nicht.
 
@andi1983: achso meinst du das. ;) Ja, ich sehe in diesem Autonomen fahren auch kaum bis gar keine Vorteile, im Vergleich zum jetzigen Verkehr.
Wenn man den Verkehr generell verbessern will, müsste man aber mehr auf Massentransportmittel setzen, und da habe ich eben so meine Bedenken, ob das überall funktioniert oder das Viele es auch nutzen.
 
@Lastwebpage: Sehe ich auch so. Und wenn wieder mehrere in einem autonomen Fahrzeug sitzen, dann ist der Zeitvorteil des einzelnen Fahrzeuges schon wieder dahin und man kann gleich einen Bus nutzen.
 
@Lastwebpage: Durch autonomes Fahren können die Straßen viel effizienter genutzt werden, z.B. virtuelle Kolonnen der LKW. Die Fahrzeuge können durch das Computersystem deutlich umweltfreundlicher Betrieben werden, kaum plötzliches Abbremsen und unverhältnismäßiges Beschleunigen.
 
Mir gefällt nicht welche Richtung das mit der Robotik und der KI einschlägt!
Zu viel "Autonom" kann auch mal richtig fett nach hinten los gehen.
 
@The Grinch: Du meinst, dass ein Autonomes Auto seinen Insassen erpressen könnte ?
 
@iPeople: Noop!
Ich dachte eher an die drei Gesetze der Robotik, vom Isaac Asimov:
https://de.wikipedia.org/wiki/Robotergesetze
Und weiter hin an den Turing-Test:
https://de.wikipedia.org/wiki/Turing-Test
Mit dem Fazit: Man kann alles Gute auch für Schlechtes verwenden.
 
@The Grinch: Das gilt auch für Küchenmesser.
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