Dell & HP: Support rät von Windows 10 ab, was aber nicht am OS liegt

Der technische Kundendienst namhafter Hersteller rät den Kunden bei telefonischen Anfragen teilweise von der Installation von Windows 10 ab, ebenfalls empfohlen wird immer wieder ein Downgrade auf eine frühere Version des ... mehr... Windows 10, Startmenü, Windows 10 Insider Preview Build 10576, Windows 10 Build 10576 Windows 10, Startmenü, Windows 10 Insider Preview Build 10576, Windows 10 Build 10576 Windows 10, Startmenü, Windows 10 Insider Preview Build 10576, Windows 10 Build 10576

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Bitter. Windows 10 ist nun wirklich nicht schwierig zu bedienen.
 
@Chiron84: Das ist richtig. Allerdings darfst du beim Support nichts sagen, was nicht abgesegnet wurde. Du bist hier kein Individuum, sondern ein Sprachrohr. Und, wenn die Mitarbeiter bzgl. Windows 10 noch nicht geschult wurden, dann können sie einfach nichts dazu sagen und müssen quasi den Kunden auf ein Downgrade hinweisen. Das es dazu aber noch nicht einmal eine Sprachregelung gibt, zeigt, dass sogar die großen Hersteller ebenso große Probleme haben, ihre Prozesse zu planen und zu steuern. Immerhin gibt es Windows 10 nicht erst seit Gestern und ich gehe davon aus, dass die Hersteller selbst PC's und Notebooks mit Windows 10 verkaufen )^^).
 
@Fraser: Davon abgesehen das es um Windows geht, man ruft ja auch nicht beim Hardwarehersteller an wenn das Betriebssystem zickt. Wobei ich grade bei Dell und HP sagen muß das die einen guten Support haben. Hingegen ist der Microsoft Support eine Katastrophe, die sind noch verbesserungsfähig und man hängt ewig in der Warteschleife.
 
@simaticplc: Naja, als Käufers eines Computers mit einer OEM Version von Windows musst du sogar beim Hardware Hersteller anrufen, und nicht bei Microsoft. Unter anderem deshalb erhalten diese Windows ja so günstig, da Microsoft keinen Support übernimmt.
 
@simaticplc: was zum Teufel schreibst du da?
 
@Chiron84: Die Systemeinstellungen sind durch die Aufteilung auf die klassische Systemsteuerung und das neue Einstellungsmenü zum Teil schon extrem unlogisch aufgeteilt. Hätte man auch mit einem großen Update ausrollen können, wenn die Umstellung tatsächlich fertig ist...
Außerdem war der Explorer bei Windows 7 auf seinem Höhepunkt angelangt, seit Windows 8 geht es mit dessen Effizienz (für mich) zurück. Und damit meine ich nicht die Ribbons!
 
Armutszeugnis
 
@Edelasos: bei Lenovo, völlig normal
 
Ich weiß nicht, was das Problem ist, da es eine Einstellungssache im Windows ist, und Sie da vom Support zum Beispiel da nicht helfen dürfen/können, verweise ich den Kunden zum Microsoft Support. (Viele Supporter dürfen ja auch nicht überall bei helfen). Wohlbemerkt nur wenn es sich wirklich um eine Windows-Sache handelt und nicht um Software/Treiberproblem der jeweiligen Hersteller.
 
@DarkAngel2002: Microsoft erklärt sich durch das Vertragswerk bei OEM-Versionen von Windows einfach für unzuständig und lässt die Hersteller für den OS-Support geradestehen.
 
@Niccolo Machiavelli: Das ist übel, na dann auf gut Google ;)
 
@DarkAngel2002: Da isses im Prinzip dasselbe. Nur dass Google nicht auch noch Geld für das OS nimmt.
 
@Niccolo Machiavelli: Für Windows Phone bzw. Mobile verlangt MS auch nichts.
 
@PakebuschR: Ja klar. Weil es ansonsten gar niemand mehr auf seinen Geräten verwenden würde.
 
Und jetzt bitte noch die richtigen Lottozahlen für morgen Abend?
A
lso manchmal könnte ..., "es liegt immer an den Mitarbeitern", bei sowenig Realismus kann es auch bei guten Willen nichts werden.
Fehlende/Falsche Treiber, ständige Berichte über Bugs und Fehler, aber wenns um die Fehlersuche geht sind es die Supportmitarbeiter bzw. deren mangelndes Wissen.

*Kopfschütteln*
 
@Kribs: ob immer sei mal dahingestellt aber obige Beispiele sprechen schon dafür
 
Windows 10 sieht nett aus, lässt sich gut bedienen, ist neu
Das heisst es gibt auch noch nicht von allem die Treiber, also ist es auch nicht so einfach festzustellen was den Fehler verursacht. Ist es Windows 10, ein Treiber oder auch eine installierte Software die das Problem erzeugt ? Es dauert seine Zeit bis sich alles eingespielt hat. Wieso ist man so realitätsfremd und setzt voraus das alles sofort funktionieren würde ? Hätte MS alle möglichen Konfigurationen mit sämtlichen Treibern und Software noch durchzuspielen würde es erst in 20 Jahren das nächste Windows geben. Und dann soll auch noch ein Support Mitarbeiter von HP oder Dell über alles bei MS Windows 10 wissen. Die haben die Software nicht verbrochen. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Einfach mehr Geduld wenn etwas mal nicht funktioniert.
 
Na ja als von HP erwarte ich auch nichts anderes. Die haben selbst für eigene Produkte ein Grotten schlechten Support. Bei Dell ist man ein wenig eingeschnappt, da MS jetzt auch als Hardware-Hersteller auftritt. Also beides absolut nicht ernst zu nehmen. Anstatt nicht immer nur herum zu jammern, sollte die endlich mal anfangen innovativ zu werden, das habe die beiden doch die letzten 10 Jahre komplett verpennt und nun führen die sich auf wie ein paar Waschweiber.
 
Ja, Dell hat massiv nachgelassen, Privatkundensupport war immer schon problematisch, da die Supportmitarbeiter oftmals kein vernünftiges Englisch, bzw Deutsch sprachen und Fehlerlösungen nur anhand ihrer Database rezitierten, Goldsupport hingegen war im 3.Level schon ziemlich Klasse und echt gut. Ich kann/will mir aber echt nicht vorstellen das sie inzwischen so grottenschlecht geworden sind, wäre schade.
 
@teufler: Bei HP find ich den Support richtig gut
 
Kann ich bestätigen. Als mein Vater unlängst einen neuen Router von 1&1 bekommen hatte und er es nicht geschafft hatte damit ins Internet zu kommen, rief er den Support an. Nach zwei Telefonaten mit jeweils über einer Stunde Hilfestellung, gab sich der Support geschlagen,weil sie sich mit Windows 10 noch nicht auskannten und rieten ihm, sich einen professionellen Service zu holen. Das war dann ich, der festgestellt hatte, das der Support meinem Vater einen falschen Netzwerkschlüssel genannt hatte als im Router hinterlegt war, bzw. sie ihm nicht nicht erklären konnten wo er auf dem Router hinterlegt war. Mit Windows 7 oder 8.1 wäre das aber überhaupt gar kein Problem gewesen. Jaja.
 
@Neckreg: ein Wunder, dass dein Dad es überhaupt geschafft hat, den Router auszupacken. Ich finde dem Support kann man keinen Vorwurf machen. Versuch du mal jemandem im Blindflug die Wege durch ein unbekanntes Betriebsystem zu erklären. "Lesen Sie doch mal vor was angezeigt wird, da müsste irgendwo Systemsteuerung stehen." -Ne hier steht gar nix." "Ich meine links im Menü gibt es einen Punkt namens Systemsteuerung." -"Ach Systemsteuerung? Ja das steht hier". 20 Minuten später...... "Ja geben Sie doch mal den Wlanschlüssel ein. Der steht unten auf dem Router drauf." -"Der steht im Keller und im Keller ist kein Empfang. Bleiben Sie doch kurz dran". Weitere 10 Minuten später....... Usw.
 
@Neckreg: Ähnliche Probleme hatte ein Freund von mir mit 1&1.
So wie in der Werbung von wegen Auspacken funktioniert das nicht.
Da mein Freund von dem Kram mit dem Einrichten keinen Plan hat, bin ich vorbei gekommen und habe das übernommen. Alles ordnungsgemäß erledigt, um dann feststellen zu dürfen, dass die Leitung nicht steht. Dann den Support angerufen und alles abgeklärt. Freitags sollte ein Techniker vorbeikommen und im Haus wegen dem Anschluss nachschauen. Mein Freund hatt sich extra Urlaub genommen, um dann telefonisch zu erfahren, dass man Montags vorbei käme.
Alles in allem hatte er zwei Wochen kein Internet.
Tolle Leistung von 1&1.
Wenn ich mich nicht drum gekümmert hätte, hätten sie meinem Freund bestimmt erklärt, dass es am bösen Windows 10 läge.
Naja, ich denke, so sind alle Provider.
Im Abkassieren schnell, im Liefern der Leistung und dem Support sind sie dann lame.
 
Das ist bei allen anderen Herstellern genau so. Die wollen doch nur neue Geräte verkaufen.
Microsoft hat etwas geschaft was bisher fast ausgeschlossen war , nämlich mit erscheinen
von Windows 10 Betriebssystems höhere Hardware Voraussetzungen zu verlangen.
Es läuft fast auf allen Hardwaresystemen ab 2006 und älter. (AMD Athlon XP )
Microsoft könnte noch mehr Freunde bekommen wenn diese Treiber für Macbooks ab Intel Generation
zur Verfügung stellen würde vorallem für Tastaturen und TFT Beleuchtung.
Windows 10 läuft flüssiger , besser als alle OSX die bisher erschienen sind.
Und ich weis dies aus eigener Erfahrung mit meinem Macbook von 2006,
da läuft seit dem erscheinen von Windows 8 jetz Windows 10 pro.#
 
@bigulrike: Ich glaub, im dritten Satz hast du ein "keine" vergessen. Nur n Hinweis, las sich komisch.
 
@bigulrike: Bei AthlonXP bin ich mir nicht so sicher (da will schon Googles Chrome nicht mehr), gibt schon einige P4/Athlon64 wo es nicht läuft (hängt teilweise auch mit Board/BIOS zusammen) aber im großen ganzen hast recht, läuft fast überall, bin auch positiv überrascht.
 
Man braucht wirklich nicht alle 3 Jahre ein neues Betriebssystem.
Ich sehe da echt keine Vorteile.
MS will ja nur diesen bescheuerten App Shop damit verwursten ind vom peinlichen w8 ablenken.
 
@Trabant: Was hätte MS den deiner Meinung nach nach Windows 8 machen sollen? In die Ecke sitzen, schmollen und vielleicht in 10 Jahren dann mal wieder über die Zukunft nachdenken? Ich glaube du hast den Technik Markt nicht ganz verstanden.
 
Ja, Lenovo at its best...mit Unwissenheit auch noch Kohle scheffeln
 
@0711: Mit Unwissenheit der Kunden "Kohle scheffeln" ist keine Spezialität von Lenovo. Unwissenheit der Kunden ist im Hart- und Softwaremarkt genau das mit dem nahezu alle grösseren Hersteller ihr Geld verdienen. Oder bilde ich mir nur ein, dass fast jeder Hersteller regelmässig mit immer einfacher zu bedienenden Geräten bzw. noch einfacher zu bedienender Software wirbt?

Die Mehrheit der heutigen Microsoft- und Apple-Kunden zahlen wegen ihrer Unwissenheit für "einfacher zu bedienende Geräte" mit vorinstalliertem Windows mehr, für noch simpler zu bedienende Apple/OSX-Geräte oftmals sogar viel mehr Geld als sie für die reine Hardware mit einem kostenlosen Betriebssystem bezahlen müssten.

Lenovo bietet viele seiner Geräte auch ohne Betriebssystem oder mit vorinstalliertem Linux-System an. Die meisten Kunden legen aber trotzdem lieber noch einmal um die 50EUR auf den Gerätepreis drauf um ein vorinstalliertes Windows zu bekommen.

Das die Kunden versuchen ihre eigene Unwissenheit mit Geld auszugleichen statt sie einfach durch Dazulernen zu kurieren, führte schon vor Jahrzehnten zu den ganzen trägen, nur langsam zu bedienenden und oft nur umständlich und fehleranfällig mit Makrorecordern automatisiert zu steuernden heutigen grafischen Bedienoberflächen in Betriebssystemen und Software. Der ganze bunte Bedienoberflächenunsinn bringt den Herstellern genau deshalb Geld ein, weil es offenbar massenweise unwissende Nutzer gibt, die eine Menge Geld investieren um weiterhin bequem nichts dazulernen zu müssen, sondern stattdessen die meisten Funktionen durch zeitraubendes Herumsuchen (Besonders schön in Firmen, da Arbeitszeit Geld bedeutet. Was die Einführung der "Ribbons" in MS Office die Unternehmen an Geld gekostet hat, deren Mitarbeiter da erst einmal wieder neu suchen durften, möchte ich gar nicht wissen. Microsoft wäre vermutlich längst Pleite wenn die Firmen weltweit ihnen die durch "Ribbons" vergeudete Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter in Rechnung gestellt hätten.) in so einer Oberfläche finden zu können und von den Funktionen des Systems, mit denen sie bei ihrem Wissenstand völlig überfordert wären, nie Kenntnis zu erlangen, weil der Hersteller sie ihnen zuliebe aus der grafischen Oberfläche ausblendet und durch Default-Einstellungen oder irgendwelche Automatiken ersetzt, welche dann die Profis nerven, weil man sie oft nur sehr schwer identifizieren und abschalten kann.

Fazit: Nahezu die ganze Branche verdient heute mit den unwissenden Kunden Geld. Letztere machen ständig deutlich, dass sie gut dafür zu zahlen bereit sind, nichts oder möglichst wenig dazulernen zu müssen und ihnen die Lebenszeit, die sie in grafischen Oberflächen beim Nachexerzieren seitenlanger ComputerBild-Klickanleitungen vergeuden, völlig egal ist.
Ich finde es daher völlig in Ordnung, Kunden für ihre Wissensdefizite bzw. ihre Bequemlichkeit abzukassieren. Das macht auch jeder Dienstleister so. Wenn ich es nicht selbst könnte, müsste ich für Sanitär- und andere Haustechnikreparaturen, Kfz-, Konsumelektronik- und IT-Reparaturen auch Geld zahlen. Warum sollte Lenovo sich einen besseren Support alo nicht gesondert bezahlen lassen? Je unwissender der Kunde, desto komplizierter, langwieriger und damit teurer ist der Support und das würde ich als Unternehmen dann ab einem gewissen Punkt auch nicht mehr als freie, zum Gerät gehörende Leistung anbieten.

Viele Kunden, so wie ich, nehmen den Support nie in Anspruch (Ich habe nicht mal ein Telefon, daher käme ich auch nie in die Versuchung.) und zahlen beim Gerätekauf dann trotzdem einen höheren Preis, weil sie den Support für die Anfänger mitzahlen, die diesen exzessiv nutzen.

Ich habe beispielsweise einen Bekannten, der sich, als er mit über 60 Jahren Lebensalter seinen ersten Computer kaufte, einmal lang und breit vom Support erklären lassen hat, wie man eine Treiberdatei von einer frei zugänglichen Webseite auf seinem Rechner speichert, weil gerade niemand anderes aus seinem Bekanntenkreis erreichbar war (Die wussten alle warum. ;-) ). Kann man ja mal machen, da der Support ja für ein Jahr kostenlos war. Solche Anfänger beklauen dann gewissermassen die Leute, die keinen Support brauchen, weil letztere die Dienstleistung bezahlen, welche die Anfänger in Anspruch nehmen. So etwas finde ich nicht korrekt. Ich habe mir als nicht einmal 10-jähriger mit den DOS- und Basic-Lerndisketten ohne weiteren Support durch meine Eltern (denen gefiel nach kurzer Zeit nicht mehr, dass ich so gerne vor dem Ding hing) selbst beigebracht mit dem Computer meines Vaters umzugehen, wohlgemerkt damals noch mit DOS als Betriebssystem, und ein Erwachsener kriegt es auf Windows nicht hin einen Download-Link zu klicken und die Datei irgendwo zu speichern wo er sie wiederfindet, so dass er sich das von einem Supportmitarbeiter erklären lassen muss? Das ist Supportmissbrauch und sollte nicht unter hundert Euro bestraft werden! ;-)
 
@resilience: Unwissenheit des supports und als lösung etwas kostenpflichtiges anbieten wodurch das problem nicht gelöst wird...

Deine Beispiele liefern das wonach die Kunden suchen, es ist auch völlig legitim sich durch Geld Einfachheit zu erkaufen, man muss und kann nicht alles selbst können...so läuft das auch im Handwerk oder jeglicher Dienstleistung. Kannst du Mauern hochziehen? Beliebige Maschinen reparieren? Kennst dich in jeglichen Gesetzeslagen so gut aus dass du nie einen Anwalt brauchst?
Bei Lenovo eben nicht geliefert wonach gefragt wurde (allerdings auch bei den andern Kandidaten, "downgrade auf 8.1 für ne mauseinstellung?"...ja downgraden sie mal) und wie du so schön sagst ist der support ja in der Kalkulation drin.

Jede Branche verdient mit Unwissen bzw Faulheit
 
@resilience: Sie schreiben ein bisschen viel, deshalb habe ich nur den Anfang und den Schluss gelesen! Was mir aber aufgefallen ist, ist der letzte Satz!!! Supportmissbrauch.... Ich war Jahrelang Onsite - Supporter von verschiedenen Computer - Herstellern. Bei den meisten ist der Support im Kaufpreis inbegriffen (wurde berechnet, ist sicher nicht Gratis). Ich verstehe das als eine Art Versicherung. Bei Versicherungen ist es so das alle Bezahlen für Fälle die mal passieren können. Also ist jeder der eine Versicherung beansprucht, einer der sie Missbraucht und muss bestraft werden.
Bei Onsite Support ist es so, dass der Kunde bezahlen muss, wenn es sein Verschulden ist, dass ein Einsatz getätigt wurde.
Leider wird der Support immer schlechter, bei allen, das ist keine Einzelerscheinung. Warum ist das so? vergleicht mal die Hardware - Preise der letzten 10-15 Jahre!
 
Als ich die Überschrift gelesen habe, habe ich zuerst dran gedacht das es daran liegt das die Hersteller der Notebooks, Ultrabooks und wie sie doch alle heißen Ihre Treiber nicht pflegen (was ja auch wirklich so ist) und die Kunden ihr Gerät mit Windows 10 nicht mehr vollständig benutzen können (hab selber so zwei Fälle hier liegen wo der Touch nicht mehr geht am 2in1 Tablet von Asus). Aber das es dann doch so ein belangloser Grund ist dem Kunden zu sagen macht nen Downgrade hat mich doch schon sehr überrascht^^
 
@lurchie: Es ist manchmal etwas seltsam mit den Treibern.
Ich habe ein Transformerbook Tx201la und unter Windows 8.1 ist ein Upgrade auf 10 noch immer nicht möglich. Aber seit 10.2014 läuft auf einer zweiten Partition Windows 10 Insider fast ohne Probleme es sind nur einige Asus Funktionen die nicht installieren. Asus behauptet sie arbeiten an den Treibern, macht aber nicht so den Eindruck. Die 8.1er Partition werde ich erstmal weiter pflegen aber kaum noch nutzen. Mir erscheint Win10 flüssiger.
 
@GWOL: Ich habe das Transformer Book T300LA. Eine saubere Installation von Windows 10 ist noch immer nicht möglich, weil Asus bis heute nicht in der Lage ist viele unter 8.1 64 Bit bereitgestellte Treiber und Utilities in einer für 10 kompatiblen Version verfügbar zu machen. Ich habe den Urzustand bei Lieferung, Windows 8.1 Pro 64 Bit, wiederhergestellt und darüber dann Windows 10 Pro 64 Bit installiert. Hat fehlerfrei funktioniert. Treiber und Utilities, die mit 8.1 installiert und nicht durch 10er Versionen ersetzt wurden, funktionieren.
 
@andy1954: hab selber auch das T300 und meine Schwester das "alte" T100. Bei dem T300 schmiert mir das System regelmäßig ab weil er irgendeinen Chiptreiber nicht gefunden hat und die Treiberinstallation per Hand fehlschlägt mit Bluescreen. Bei dem T100 will der Touch nicht und zusätzlich hat es jetzt keinen Sound mehr. Auch hier schlägt die manuelle Treiberinstallation fehl und endet in einem Bluescreen. Werde beide jetzt wieder zurück flashen da es einfach nur nervt.
 
@andy1954: Das ustige ist ja, dass alte Treiber problemlos auch mit Windows 10 funktionieren, wenn sie ordentlich programmiert wurden. Nur viele Hersteller prügeln irgendwelche Schrotttreiber zusammen und halten sich nicht an offizielle Schnittstellen. Die schlechte Qualität rächt sich dann irgendwann. Lenovo ist ein gutes Beispiel dafür. Die Hardware ist durchaus gut, aber die Software ist sch..lecht. Unsere Admins kotzen be jedem Lenovo-Gerät, das sie betreuen - auch vor Windows 10 schon.
 
Ich habe ein Inspiron 7537 und habe leider auf Win 10 gewechselt. Dell gibt an das sie es getesten haben und das Gerät mit Win 10 läuft.....und was stellen nun die User fest? Irgend ein Softwareproblem mit den Inteltreibern sorgt dafür, dass das Gerät gar nicht mehr richtig aus geht. Schalte ich mein Gerät aus, so dreht jede halbe Minute der Lüfter eine Minute sich, da die CPU weiter wohl angesteuert wird und Wärme produziert. Ein Ausweg kennt DELL nicht, noch nicht....
 
@Krucki: ich hab ein ähnliches Problem mit meinem Yoga 2. Es fährt runter, der Lüfter läuft aber weiter, ewig lang. Hab es mal 20 min so laufen lassen, es geht nicht aus. Da hilft nur auf dem einschaltknopf drauf bleiben bis es aus ist. Ka was ich da machen soll
 
Hm.. das Problem im Dell Business Support ist eher das wir Eierlegende Wollmichsäue sein müssen.
Und keine Betriebssystem Spezis, (würde auch nicht in unsere Gehaltsgruppe passen ;))
Mittlerweile Supporten wir 3 Windows Betriebssysteme parallel + Ubuntu ab 12.04 LTS. Alle Dell Clientprodukte (Notebooks > Latitude, Precision, XPS, Inspiron (ja auch die gibt's mit Business Support *Seufz*) Workstation und Optiplex Desktops + Alienware im Entwickler Sektor oder vom Chef seinem Sohn.... , dazu kommen dann noch alle Dell Laserdrucker + Dell Software wie Data Protection und der andere vorinstallierte Kram . Ich Nutze selber Privat kein Windows 10 daher fehlt mir hierzu detailiertes wissen. Die meisten Kunden die bei uns anrufen erdreisten sich wenigstens seltenst eine Anwendungsfrage zu Windows 10 zu stellen. Das Windows Training bezieht sich bei jedem Release lediglich auf die neuen Funktionen und Änderungen im vergleich zum Vorgänger. Wir wissen oft genau so viel wie Ihr oder können vielleicht etwas besser Googeln, das wars dann auch schon zum Fachwissen. Ich habe oft auch schon von Windows 10 abgeraten (zumindest beim Release) und dann auch nur bei eher speziellen Geräten wo es noch bekannte Treiberprobleme gab. (Oder die W10 Update Funktion halt einfach frecherweise einen eigenen Grafiktreiber vorgeschoben hat, der erst die Probleme brachte... usw. usf.) @ Krucki der letzte Satz betrifft übrigens dich.
Soweit mal von einem Frontliner.
@ all Happy Troubleshoot ;)
 
@delli83: Auch wenn ich Deine Argumente nachvollziehen kann: dem Kunden muss sowas egal sein dürfen. Wenn Geräte mit Windows 10 verkauft werden bzw wie bei Dell auf der Webseite die Upgradefähgkeit angepriesen wird, dann muss es auch Support dafür geben.

Du lässt in einer Vertragswerkstatt wohl auch nicht gelten, dass der Mechaniker dort mehrere Marken, Typen und Modelle warten und reparieren können muss. Stell Dir mal vor, da sagt Dir einer "Mit den neuen Winterreifen, ja, das ist ein Problem, die lassen sich nicht korrekt wuchten. Geben Sie lieber die vor Vorjahr wieder drauf, das klappt das." Na dem würdest Du was erzählen :)

Ich denke, man muss dem Kunden gegenüber ehrlich sein: klar machen, dass es beim Standardsupport erst ein Jahr nach Erscheinen eines neuen OS Support dafür gibt. Wer das früher möchte, muss mehr zahlen. Dann kann ich als Kunde meine Entscheidung sinnvoll treffen. So werden Kunden nur verunsichert, weil sie hören, dass mit Windows 10 "etwas nicht stimmt".
 
Krass - man stelle sich vor ein Kunde fragt beim Verkäufer seines Autos wo er die Innenraumbeleuchtung bei geschlossenen Türen anschalten kann, weil bei den Leuchten keine Schalter mehr sind und die scheinbar nur über die Türkontakte in Verbindung mit einer Zeitschaltung gesteuert werden. Und der Verkäufer Antwortet, er empfiehlt zum vorherigen Modell zu wechseln, weil das hatte noch Schalter an den Leuchten ...
 
@Hobbyperte: Von der Technik her finde ich alte Fahrzeuge besser. Klar die neuen haben mehr Komfort und mehr Sicherheit, aber wehe es ist mal was kaputt, dann wird es teuer. Früher konnte man selbst reparieren. Mit Windows ist es nicht anders.
 
Man fragt sich was die großen Anbieter seit der ersten Win 10 Preview gemacht haben was ihre internen Prozesse angeht? War nicht voraussehbar das das Produkt über kurz oder lang zur Serienreife gebracht wird und von diesem zeitpunkt an windows 8 stück für stück ersetzt? wieso schläft man bei einem so wichtigen Thema, wo es doch der eigene Broterwerb und somit der Ast auf dem man selber sitzt ist? folglich muss man doch unweigerlich zu dem schluss kommen, dass in diesen besagten firmen die immer diecke eier zeigen "wir sind die besten im it sektor" eigentlich nicht wirklich ernst nehmen kann? professionell ist anders... dummerweise müssen es diejenigen mit den wenigsten informationen ausbaden
 
Ich sag nur Fachkräftemangel und Support Auslagerung nach Indien Und Bulgarien wo der Supporter nur nach Knowledgebase arbeitet ... "das habe ich aber nicht auf meiner Checkliste" ... "Bitte führen sie eine Installation auf Windows 8.1 durch damit ich ihnen meine Passenden Checklisten vorlesen kann ps.: ich habe noch nie einen Windows PC bedient"
 
Also bei meinem Lappy von Dell läuft unter Windows10 alles super. Keine Probleme. Ich bin froh, dass ich vom trägen Windows7 weg bin und auf meinem Desktop lief das Upgrade von Windows8.1 auf Windows10 ebenfalls problemlos.
Microsoft hat einen guten Job gemacht.
 
tja...muss ja auch nicht ständig immer was neues sein zum Teufel noch mal MS!!!! Windows 7 bleibt bei mir jedenfalls noch ewig drauf. Deise ekelhafte Zwangsaufdrängung via Win-Update ist ebenfalls völlig daneben. Ich sehe keinen Nachteil in der Nutzung von Windows 7 und vermisse nichts. Windows 10 stellt für mich einfach keinen Mehrwert da und daher zum Teufel mit diesem OS!
 
Softwareprodukte mit trägen und genauso umständlich zu erklärenden wie zu bedienenden grafischen Oberflächen, die sich auch noch ständig verändern, würde ich als Hotline-Mitarbeiter auch nicht supporten wollen.

Man stelle sich z. B. vor, es ruft jemand an, der in MS Office ein Bild mit Beschriftung im Fliesstext einbinden will.

Laut Anleitung auf offiziellen MS Supportseiten im Internet geht das so:

Schritt 1: Einfuegen eines Bildes aus einer Datei

1. Klicken Sie auf die Stelle, an der das Bild in Ihrem Dokument eingefuegt werden soll.
2. Klicken Sie auf Einfuegen -> Bilder.
3. Suchen Sie das Bild, das Sie einfuegen moechten. Dabei kann es sich z. B. um eine Bilddatei handeln, die unter Eigene Dokumente gespeichert ist.
4. Doppelklicken Sie auf das Bild, das Sie einfuegen moechten.

Schritt 2: Hinzufuegen von Beschriftungen

Wenn die Moeglichkeit bestehen soll, den Text um das Objekt und die Beschriftung fliessen zu lassen oder das Objekt und die Beschriftung zusammen zu verschieben, muessen Sie das Objekt und die Beschriftung in ein Textfeld einfuegen.

1. Klicken Sie auf der Registerkarte "Einfuegen" in der Gruppe "Text" auf "Textfeld", und klicken Sie dann auf "Textfeld erstellen".
2. Ziehen Sie in Ihrem Dokument das Textfeld ueber das Objekt.
3. Klicken Sie auf der Registerkarte "Format" der Zeichentools in der Gruppe "Formenarten" auf "Fuelleffekt" und dann auf "Keine Fuellung".
4. Klicken Sie in der Gruppe "Anordnen" auf "Textumbruch", und klicken Sie dann auf die Textumbruchoption, die Sie für das Objekt verwendet haben.
5. Klicken Sie unter "Textfeldtools" auf der Registerkarte "Format" in der Gruppe "Anordnen" auf "Hinter den Text bringen".
6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Textfeld, und klicken Sie dann auf "Form formatieren". (Anm. d. Autors: WTF? Form formatieren?)
7. Klicken Sie auf "Textfeld", und legen Sie dann die internen Seitenrandwerte auf 0 fest.
8. Markieren Sie das Objekt, und klicken Sie dann auf der Registerkarte "Start" in der Gruppe "Zwischenablage" auf "Ausschneiden". Sie koennen auch STRG+X druecken. (Anm. d. Autors: Letzteres würde ich auch empfehlen, wenn man nicht in Rente sein will bevor das mal über die grafischer Oberfläche was wird. ;-) )
9. Klicken Sie in das Textfeld, und klicken Sie dann auf der Registerkarte "Start" in der Gruppe "Zwischenablage" auf "Einfuegen". Sie koennen auch STRG+V druecken.
10. Waehlen Sie das Objekt aus, und fuegen Sie die Beschriftung ein.

Schritt 3: Erstellen eines Abbildungsverzeichnisses mithilfe von Beschriftungen

1. Klicken Sie auf die Stelle, an der Sie das Abbildungsverzeichnis einfuegen moechten.
2. Klicken Sie auf der Registerkarte "Verweise" in der Gruppe "Beschriftungen" auf "Abbildungsverzeichnis einfuegen".
3. Klicken Sie fuer die Elemente, die dem Abbildungsverzeichnis hinzugefuegt werden sollen, in der Liste "Beschriftungskategorie" auf die gewuenschte Beschriftungskategorie.
4. Waehlen Sie gegebenenfalls weitere Optionen aus, und klicken Sie anschließend auf OK.

Hinweis: Wenn Sie Beschriftungen aendern, verschieben oder loeschen, muessen Sie das Abbildungsverzeichnis aktualisieren. Klicken Sie dazu auf das Abbildungsverzeichnis, und druecken Sie dann F9. Klicken Sie, wenn Sie dazu aufgefordert werden, auf "Gesamtes Verzeichnis aktualisieren" oder "Nur Seitenzahlen aktualisieren", und klicken Sie anschließend auf "OK".

Öh, ja...alle Klarheiten beseitigt, Maus totmüde und der Supportmitsrbeiter der einem das vorgebetet hat liegt vermutlich im Koma.

Bevor ich das jemandem am Telefon erklärt und mit ihm durchexerziert hätte, wäre ich vermutlich alt und grau. Meine Hochachtung an alle Supportmitarbeiter, die einem Kunden, der vermutlich bei einigen der Anweisungen noch mal nachfragen wird, weil er etwas nicht richtig verstanden hat, so eine Litanei erzählen können ohne die Produkte ihres Arbeitgebers zu verfluchen.

Ich habe unter anderem deshalb weder Mobil- noch Festnetztelefon, weil es mir einfach auf den Nerv gefallen ist, ständig per Telefon in meinem Tagesablauf von Verwandten, Freunden und Bekannten gestört zu werden, die sich "mal eben" so eine ganz simple Aktion wie die oben geschilderte erklären lassen wollen. Daher müssen die jetzt eine geduldige E-Mail schicken oder mit ihrem Problem, auf Verdacht das ich da bin, vorbeikommen (wenn sie denn wissen wo ich wohne und ich gerade nicht in meiner Wahlheimat bin, für die sie ein Flugzeug besteigen oder eine längere Schiffsreise buchen müssten ;-) ), was für sie ja glücklicherweise unbequemer ist als der Griff zum Telefon und daher nicht ganz so oft vorkommt.

Ich bediene die diversen Windows-Versionen bei mir und im Bekanntenkreis schon seit mehr als 10 Jahren fast nur noch über die Kommandozeile. Da lernt man einmal einen Befehl und kann den jahrzehntelang in unveränderter Form nutzen und der kurze Befehl lässt sich im Gegensatz zur obigen Klickanleitung auch ganz schnell und unkompliziert einem Bekannten per E-Mail übermitteln und von dem einfach in die Kommandozeile kopieren. Da hat man keine Probleme mit Bekannten, die sich irgendwo in den Menüs verklicken oder irgendwas am Telefon falsch verstehen und im falschen Menü landen, so dass man alles noch einmal erklären darf und auch nicht das Problem, dass man in einer älteren oder nagelneuen Windows-Version, die man selbst gar nicht verwendet, die Bezeichnung und Lage der Schaltflächen/Menüs nicht kennt. Die Hilfesuchenden führen einfach den Befehl in der Kommandozeile aus und damit hat es sich. Für mich die einzige Möglichkeit ohne Remote-Desktop-Verbindung Windows zu supporten. Sonst würde ich dabei graue Haare kriegen.

Zum Schluss möchte ich auch nicht verschweigen, wie ich das oben genannte MS-Office- bzw. MS-Word-Problem mit der ellenlangen Klickanleitungen bei mir im Office-Bereich gelöst habe, damit ich beim Verfassen mehrhundertseitiger wissenschaftlicher Dokumente, die oft hunderte Abbildungen mit Beschriftungen im Fliesstext enthalten wie die obige, keine seitenlangen Klickanleitungen in MS Word mehr nachexerzieren muss. Ich habe einfach auf Word verzichtet und LaTeX genommen. Da reduziert sich die ganze Klickanleitung auf gerade mal eine Hand voll Zeilen, die man einfach kopieren und damit, wenn es sein muss, auch problemlos "mal eben" hundert Mal ins Dokument einfügen kann um damit 100 Abbildungen einzufügen:

In LATEX braucht man, um eine Abbildung bzw. ein Bild in Textbreite und mit durchnummerierter Beschriftung (etwa „Abbildung 1: Dies ist eine der vielen Abbildungen im Dokument.“) in den Fliesstext im Dokument einzubinden und ein Abbildungsverzeichnis zu erstellen z. B. folgende Befehlsstruktur:

\begin{figure}
\includegraphics[width=\linewidth,keepaspectratio]{img/Abbildung.jpg}
\caption{Dies ist eine der vielen Abbildungen im Dokument.}
\end{figure}

Fuer das Abbildungsverzeichnis reicht an der Stelle des LATEX-Quelltextes wo man dieses Verzeichnis gerne haette ein...

\listoffigures

...und das Abbildungsverzeichnis wird im fertigen Dokument immer mit aktuellen Seitenzahlen und aktueller Durchnummerierung der Abbildungen erzeugt. Man kann nicht vergessen es vor dem Ausdruck noch einmal zu aktualisieren, wie das bei MS Word passieren kann. Ich denke der Unterschied zwischen LaTeX und MS Word ist so schon gross genug, die zur Aktualisierung in MS Word noch zusätzlich nötigen Schritte führe ich daher jetzt nicht noch als Klickanleitung auf. ;-)

Wenn man den Aufwand unter LaTeX mit dem Aufwand unter MS Word für dieselbe alltägliche Aufgabe des "Bild mit Beschriftung in einen Fliesstext"-Einfügens vergleicht, wird klar, wie ineffizient grafische Oberflächen sind und wie umständlich und zeitraubend es ist, einen Support für Nutzer zu leisten, die mit solchem grafischen Gehampel arbeiten wollen. Wenn viele Nutzer den Support mit solchen Anfragen nerven würden, also wie man in der grafischen Oberfläche von Windows 10 irgendetwas einstellt, würden die Hersteller den Support garantiert irgendwann per Minute abrechnen, da ein Supportarbeiter selbst bei alltäglichen Aufgaben nur noch wenige Kunden pro Tag "abarbeiten" könnte und man die teure Arbeitszeit des Supportmitarbeiters einfach nicht mehr beim Verkauf des Softwareproduktes aufschlagen könnte, ohne dass das Produkt dem Markt als völlig überteuert erscheint.

Fazit: Telefonsupport für Software mit grafischer Oberfläche leisten zu müssen wünsche ich keinem. Irgendwelchen Anfängern endlose Klickanleitungen zu vermitteln ohne das man sieht, wenn die irgendwelchen Unsinn machen, ist einfach nur grausig. Wie häufig ich schon hinter jemanden gestanden und ihm den Namen einer Schaltfläche gesagt habe wo er klicken soll, wonach der es dann problemlos geschafft hat eine andere Schaltfläche ähnlichen Namens zu klicken, kann ich gar nicht mehr zählen. Am Telefon steht man als Supporter da erst einmal völlig im Wald, wenn der Kunde einem dann kurz nach seinem Fehler erzählt, dass in dem Menü welches sich bei ihm geöffnet hat aber nicht die Schaltfläche zu finden ist, auf die er nun klicken soll. Sowas ist einfach nur Krampf und ich kann Support-Mitarbeiter verstehen, die von so etwas genervt sind und um den Fall abzuschliessen dem Kunden erst einmal eine Neuinstallation empfehlen. Damit ist der Kunde erst einmal beschäftigt und sie können einen weiteren Fall abhaken. ;-)

Auch aus anderen Gründen kann ich verstehen, dass die Support-Mitarbeiter von Windows 10 abraten. Wie schon hier bei einigen der Kommentare deutlich wird, gibt es bei Windows 10 den Fall, dass man es über ein die gesamte Hardware unterstützendes Windos 8 installiert, es erst komplett funktioniert, dann, wenn man nicht aufpasst und das abgestellt hat, aber plötzlich neue Treiber läd und installiert, wonach auf einigen Tablets wohl sogar die Touch-Funktion ausfällt. Bei so etwas geht der Support viel zukünftigem Ärger aus dem Weg, wenn er die Kunden überzeugt doch lieber zu Windows 7 oder 8 zu greifen bis Lösungen für diese Probleme existieren.

Ich habe übrigens noch nie den Herstellersupport von Microsoft, Lenovo, HP, Dell und Co. angerufen. Auch nicht, als ich im letzten Jahrzehnt tatsächlich noch ein Telefon hatte. Heute, also ganz ohne Telefon, wäre das ohnehin nicht praktikabel. Meistens findet man die Lösung ohnehin mit einer Recherche im Internet. Was soll ich also mit der Telefon-Support-Hotline des Herstellers? Wie sich ein Hersteller bei Garantiereparaturen oder Serienfehlern bei seinen Produkten verhält ist vielleicht noch bei der Kaufentscheidung von Interesse, aber die Qualität des Telefonsupports steht bei mir auf der Prioritätenliste bei Gerätekauf ganz unten.
 
@resilience: "Softwareprodukte mit trägen und genauso umständlich zu erklärenden wie zu bedienenden grafischen Oberflächen..." - die genannten Schritte wären also über die Kommandozeile einfacher?
 
@PakebuschR: Ja, über Textkommandos ist die Aufgabe in den meisten Fällen viel einfacher durchzuführen als über eine grafische Oberfläche. Das habe ich mit dem MS-Office-vs.-LaTeX-Beispiel gezeigt und das gilt auch für die meiste andere Software (Es gibt natürlich Ausnahmen, wie z. B. die Bildbearbeitung. Sofern man darunter "von Hand im Bild herummalen" versteht, ist die grafische Oberfläche da alternativlos. Wenn man allerdings dieselben Bearbeitungsschritte auf tausende Bilder anwenden muss, dann sind wiederum Textkommandos/Batchabläufe alternativlos. Ansonsten sitzt man tagelang an einer Aufgabe, die automatisiert über Textkommandos mit Erstellung der Batchdatei bestenfalls eine halbe Stunde braucht.).

In LaTeX brauche ich per E-Mail oder Chat nur ganze 5 Zeilen versenden, die der Hilfesuchende so in sein Dokument kopieren kann und einfach nur den Pfad zu seinem Bild einsetzen und die Bildbeschreibung reintippen muss. In MS Office brauche ich dafür, wie in meinem vorherigen Kommentar gezeigt, 1-2 DIN-A2-Seiten voll Text/Klickanleitung, die der Hilfesuchende lesen, verstehen und durcharbeiten muss. Wo hat er das Bild wohl eher mit Beschreibung im Fließtext stehen und kann weiterarbeiten?

Wenn er später mehrere Bilder auf die genau gleiche Weise (gleiche Beschriftungsart, Position, Grösse etc.) im Dokument einbinden möchte, braucht er sich nicht einmal aufschreiben welche Einstellungen er beim ersten Bild in den Einstellmenüs benutzt hat, wie man das in MS Office oft muss, sondern kann sich einfach den Text der das erste Bild einbindet kopieren und an weiteren Sellen im Dokument einfuegen um dort weitere Bilder einzufügen. Da der Text immer gleich ist, geschieht auch das Einbinden der Abbildungen immer gleich. So hat er weder grossen Tipp- noch Klickaufwand pro Bild.

Bei der grafischen Oberfläche von Windows hat man genau dasselbe Problem wie in MS Office: Wenn ich da drei Einstellung ändern will, die in der grafischen Oberfläche unter verschiedenen Punkten der Systemsteuerung liegen, brauche ich in der Kommandozeile dafür oft lediglich drei kurze Befehle, welche ich, sollte ich mehrere Rechner haben oder irgendwelche Einstellungen häufiger ändern müssen, auch gleich in eine Batch-Datei kopieren, in den Systempfad eintragen und so zukünftig mit einem kurzen Kommando ausführen kann.

In der grafischen Oberfläche von Windows klicke ich mir hingegen den Wolf (-> Lupus erythematodes -> http://www.stern.de/noch-fragen/hat-jemand-eine-ahnung-woher-die-redensart-sich-einen-wolf-laufen-kommt-und-was-genau-damit-gemeint-ist-hab-die-kuerzlich-aufgeschnappt-und-noch-nie-vorher-gehoert-1000172971.html) beim Navigieren zu den Checkboxen, Rollfeldern, Schaltflächen, Textfeldern etc. mit denen ich die Änderungen in dem Falle vornehmen muss. Wenn ich die Einstellungen auf zehn anderen meiner Rechner ebenfalls ändern muss, habe ich eine Stunde Arbeit, weil ich die Klickorgie auf jedem einzelnen wiederholen oder auf jedem erst noch einen Makrorecorder installieren darf, um das irgendwie automatisiert zu bekommen.
 
@resilience: Ob es nun wirklich einfacher ist dem gegenüber zu erklären wo er welche Pfade angeben muss ohne den restlichen Code zu verändern und so untauglich zu machen/vielleicht sogar schaden anzurichten? Was wenn er mehrere Bilder auf unterschiedliche Art bearbeiten möchte?

Sicher gibt es Szenarien wo die Kommandozeile angebrachter ist aber meist ist es dann doch schneller/einfacher drei Mausklicks zu tätigen als wegen einer Aufgabe unzählige Zeilen Code zu schreiben, ich nutze gelegentlich auch die Eingabeaufforderung aber MS-DOS trauere ich deshalb nicht hinterher.
 
Supports raten von Win10, eigentlich niemand in meinem Umfeld will Win10 noch haben und lassen es eher drauf, weil sie keinen Bock haben jetzt wieder win7 zu installieren, ca. die hälfte hat es doch wieder gedongradet, sogar Redakteure bekennen bei youtube, dass Win10 irgendwie eigentlich nichts neues für den Otto-Normalverbraucher im Petto hat (Cortana nett, aber irgendwie doch nur spielerei die keiner nutzt), auch die Nutzerzahlen steigen nicht wie erhofft... Einzig die News-Portale bleiben dabei und beharren darauf, dass Win10 meegageil ist. warum eigentlich? Liegt es daran, dass man sonst eingestehen müsste, dass die Vorschusslorbeeren wohl doch übertrieben waren? Ich kann es nicht nachvollziehen. Ich konnte meine Freundin mit ach und krach noch überzeuigen das große Herbstupdate abzuwarten, bevor wir ihr wieder Win7 installieren. Ich hoffe sehr, dass sich damit noch einiges tut, aber so richtig daran glauben kann ich nicht mehr.
 
Gerade bei Dell wundert es mich nicht, da sie ja heftige probleme haben mit win10 und ihren geräten. Wobei man aber auch die schuld getrost zu intel schieben kann, ist ja ihr mistiger chipsatz.
 
Ich mach das mittlerweile genauso, hab jetzt über ein Jahrzehnt den Supportkasper für Windows im Bekanntenkreis gemacht, nun ist Schluss.
 
Ein Vergleich wäre halt angebracht.
Bedeutet dies nun, dass der Support jemals gut war und nun auf neuer OS-Basis schlechter ist?

Meine Erfahrungen mit dem Dell+HP Kundensupport waren seit '05 sehr negativ.
Diese Firmen wollten dieses Niveau / (n) Tiefstand wohl auch erreichen und haben es durch gezieltes Outsourcing auch erreicht.
 
Erstaunlich, was sich diese Support Dienste da leisten. Ich habe meinen ersten PC 1986 gekauft. Ab 1991 arbeite ich als Supporter. Windows 10 ist das erste Betriebssystem vom MS, welches wirklich stabil läuft. Es langt halt nicht, wenn man Studenten etc. die von der Materie her gesehen, von tuten und blasen keine Ahnung haben an die Telefone gesetzt werden. Ich habe Windows 10 in der Betaphase getestet und auf diversen älteren über 5 Jahre installiert und die liefen alle.

Aber wenn man Ihre Grundinstallationen ansieht, wird diese Aussage eigentlich verständlich

PC-M
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