Sehr viel mehr würden inzwischen für mehr Datenschutz auch zahlen

Der Bedarf an Online-Services, die ihren Nutzern einen besseren Datenschutz garantieren, ist in der letzten Zeit deutlich gestiegen - auch wenn dies heißt, dass die Nutzer für diese Geldbezahlen sollen. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von TNS ... mehr... Datenschutz, Cd, schloss Bildquelle: Flickr Datenschutz, Cd, schloss Datenschutz, Cd, schloss Flickr

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Ich liebe meinen Mailanbieter posteo.de . Da sind die 1Euro im Monat mehr als gut investiert.
 
ich gehe lieber gleich offline als meine daten versuchen best möglich zu schützen
 
@cs1005: Wie liest und kommentiert man offline eigentlich Artikel bei Winfuture? (hier ist ja genug Werbung eingebunden, die vermutlich auch das ein oder andere Tracking-Cookie setzt)
 
Ich finde datenschutz sollte nichts kosten sondern eine selbstverständlichkeit sein bei anbietern bei denen man kontaktdaten ect hinterlegt.
Und gezielte werbung mit trackern ect, die Profile erstellen, bei nicht einwilligung auch unterlassen werden.
 
@Finsternis: jain, du hast schon recht, dass Datenschutz eine Selbstverständlichkeit sein sollte... Allerdings sehe ich es auch als Selbstverständlichkeit als Kunde für die empfangenen Leistungen zu Zahlen.

Wie soll denn ein Serverbetreiber / Entwickler,... überleben können, wenn er seine Dienste mit bestmöglichen Datenschutz zur Verfügung stellt - aber Werbung, tracking und Geldeinbringene maßnahmen unterlässt?

Es wäre naiv zu glauben, dass hier Woltätigkeitsveranstaltungen gemacht werden. Amazon, Apple und Microsoft könnten sich das leisten einen Emaildienst zur Verfügung zu stellen > immerhin bieten die Ihren (wo anders zahlenden Kunden) eine art Dienst an der aussagt: "schön dass du unser Kunde bist". Aber selbst hier MUSS Profit eingebracht werden.
Google hingegen lebt ausschließlich davon Daten zu Geld zu generieren.
 
@Finsternis: Man könte auch den Lobbygruppen unterstellen, dass sie es geschafft haben, dass Leute Geld für etwas bezahlen, was eigentlich selbstverständlich und kostenfrei sein sollte. Und die Menschen sind auch noch so dumm und blechen für sowas.
 
Wobei man allerdings auch bedenken muss, dass es bei sowas mehr ums Vertrauen als ums Geld geht und in einem kapitalistischen System kann im Grunde ausnahmslos alles, was man mit Geld kaufen kann, von jemandem mit noch mehr Geld überboten werden. In dem Sinne würde ich Datenschutz als "unbezahlbar" erst mal als bezeichnen.
 
Wer so paranoid ist, hat es nicht anders verdient abgezockt zu werden.
 
VPN ohne mache ich nichts mehr, bei mir gibt es nichts zu Schnüffeln :P

NVPN ist dabei sehr gut und günstig.
 
Glaube nicht das viele extra mehr dafür bezahlen.
Trotz negativ Presse und Tests sind immernoch alle bei Facebook und Whatsapp.

Hier wird gerne über Datenschutz usw. geredet, aber gehandelt wird nicht.
 
Erst minimiert man die die Möglichkeiten der Nutzer, sich selbständig um die Sicherheit ihrer Daten zu kümmer, dann verlangt man Geld für die Sicherheit.

Was hat diesem Geschäftszweig wohl "PATE" gestanden?
 
Für Datenschutz muss man nicht zahlen - es reicht ihn einfach zu praktizieren.
Zahlen muss man nur für den Typen der sich damit auskennt, weil man es selber nicht auf die Reihe bringt oder keinen Bock dazu hat.
 
Das stimmt irgendwas nicht, blos ich weiß nicht was. Sicher, ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es Leute gibt, die den FB-Messenger, Skype, GoogleTalk, WhatsApp und andere Messengerdienste kritisch sehen, nur 10 € für Messenger ABC zu bezahlen, um dann nur Selbstgespräche zu führen, da ist das Monatsabo ganz schnell wieder gekündigt. Selbiges bei sozialen Netzwerken usw. Ausnahme ist hier vielleicht diese DE-Mail&Co nur... ach ja... da war doch was...
Nein, der Grund dafür ist für mich nicht unbedingt, dass ja bereits alle Nutzer bei FB &Co sind, z.B. WhatsApp gibt es auch erst seit 2009 und da gab es schon lange Smartphones. Neue Produkte können sich also durchaus durchsetzen. Kostenlos? Auch hier sehe ich das Problem nicht unbedingt, WhatsApp ist auch nicht kostenlos und es wird genug Leute geben, die für z.B. Skype auch Geld ausgeben. Das ist es also auch nicht.
Die Bereitschaft Geld zu bezahlen und der Bekanntheitsgrad sind also nicht die Gründe, warum Produkte mit mehr Privatsspähre und Sicherheit nicht funktionieren. Woran es sonst scheitert weiß ich aber auch nicht. ;)
 
Versteh ich nicht... wenn die Nutzer zwar für Datenschutz im Netz zahlen würden, sollten sie mal überlegen, warum sie solche Daten überhaupt ins Netz pusten. Unterstützt Dienste und Seiten im Netz, die ihr mögt, statt für Dinge zahlen zu wollen, die eurer Verantwortung obliegen und die euch niemand wirklich abnehmen kann oder sollte.
 
Man zahlt für "Datenschutz"... aber unterm Strich muß man dem Typen immer noch vertrauen das er mit den Daten die er so oder so bekommt keinen Schindluder betreibt.

Warum vertraut man dem mehr wenn man ihm Euros direkt in die Hand drückt als wenn man dem die Euros indirekt durch Werbe-Blah zukommen lässt?

Bottom line: stell nur Daten ins Netz die unverfänglich sind.
 
Wwieso soll man für etwas an jemanden Geld bezahlen, was man selber in der Hand hat? Wenn ich bewußt Soziale Netzwerke und OnlineBanking etc. meide, so habe ich auch kein Datenschutzproblem. Meinen Namen findet man aufgrund vieler Gleichlautender durchaus im Netz, aber selbst wenn ich gezielt mit Querverweisen suche, findet Google nix über mich. Danke Google, für deine Unvollkommenheit!

Ich kann diesbezüglich jeden Morgen extrem entspannt aus dem Haus gehen! ^^
 
GPG4Win kostet doch nichts.
 
Hmm.. ob das es mit der Zahlungsbereitschaft wirklich so weit her ist? In einer Umfrage lässt sich ja recht leicht behaupten "dafür würde ich auch zahlen", in der Praxis hört (liest) ma dann aber Dinge wie "waaaah, das soll 99 Cent kosten".

Nehmen wir mal das Tracking durch Werbung. Es gibt (oder gab?) beispielsweise bei viele Apps, die im Google Play Store (ist das im Apple AppStore ähnlich?) eine für den Anwender kostenlose werbefinanzierte Version und eine zu bezahlende "Vollversion" ohne Werbung (und eventuell ein paar zusätzlichen Features) haben (ein Beispiel: Quizduell). Wer die App anschnuppert, wird zunächst mit hoher Wahrscheinlichkeit die werbefinanzierte Version installieren. Aber wie sieht es mit jenen aus, die die App für tauglich befinden und sie längerfristig nutzen? Wäre interessant da zu sehen, wie hoch der Anteil jener ist, die dann tatsächlich den i.d.R. geringen Obulus für die werbefreie Version entrichten. Das vermag ich nicht zu beurteilen (meine persönliche Schätzung: kein allzu hoher Anteil, Geiz ist doch soooo geil...). Aber nicht selten liest man Kommentare bei den Werbe-Versionen in der Art von "Schöne App, aber die Werbung ist ja sooo nervig, doofe Entwickler" - der Gedanke, sich für 1,69 EUR o.ä. die Werbung "wegzukaufen" ist so manchen Leuten offensichtlich völlig fremd. Vielleicht ist obendrein auch der Zusammenhang "Werbung -> Tracking" in der Wahrnehmung der Anwender einfach (noch) nicht hinreichend verankert.
 
Was mich interessieren würde ist die befragte Altersgruppe, die für solche eine Umfrage befragt wurde.
Ob davon auch wirklich alle bezahlen würden, wage ich dann doch zu bezweifeln, auch wenn es bis zu 54% sein sollen^^

Wie in einigen VE ( Voreinträgen ) schon geschrieben wurde, sollte Datenschutz normalerweise kostenfrei sein.
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