Google Chef-Designer: Windows 10 funktioniert immer noch wie XP

Geht es nach Googles Design-Chef, so ist Windows 10 nichts weiter als ein aufgefrischtes Windows XP. Der Mann hinter dem mit Android 5.0 eingeführten "Material-Design" hält offensichtlich nicht viel von den Fähigkeiten seiner Kollegen bei Microsoft. mehr... Windows 10, Design, Interface, Windows Xp, Oberfläche, Startmenü, Vergleich Windows 10, Design, Interface, Windows Xp, Oberfläche, Startmenü, Vergleich Windows 10, Design, Interface, Windows Xp, Oberfläche, Startmenü, Vergleich

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"So habe er schlichtweg ein deutlich "anderes und spannendes Paradigma" erwartet" -- Stichwort "fehlendes" Startmenü bei Windows 8... Man hat ja gesehen was bei rauskommt. Android scheint das Problem nicht zu kennen, dass Nutzer sich ungern an neue Bedienkonzepte gewöhnen wollen - gibt ja ewig keine Updates ;)
 
@sibbl: Doch alle 2 Monate wird der Store überarbeitet :P
 
@Edelasos: Jo, und dann findet man nichts mehr. Supi ^^
 
@sibbl: Naja wenn man sich das AOSP anschaut kann ich dir nicht zustimmen. Mir ist klar das dein Kommentar eher sarkastisch gemeint war, aber den Unterschied muss man halt schon machen ;-)

Ich bin bis jetzt kein allzu grosser Fan vom Material Design. Trotzdem habe ich mir ein neues Nexus bestellt und schaue mal ob es mich überzeugen kann.
 
@hundefutter: Das AOSP interessiert den Kunden nicht. Den Kunden interessiert, was er auf seinem gerät hat... und da ändert sich nie was!
 
Klar... Microsoft nahm Google immer auf die Schippe wegen den Chromebooks, die ja keine echten Laptops sein sollen und jetzt kommt der Konter. Ich finde es nur schade, dass man sich nicht was kreatives überlegt hat und stattdessen sagt, das Produkt sei quasi scheisse...
 
@frilalo: Der Unterschied ist, dass Microsoft Recht hatte...Er hat zwar recht, aber man sah ja wie gross der Aufschrei war als z.B. das Startmenu weg war. Der User will kein ganz neues Benutzererlebnis auf seinem Computer...

Das einzige was Er bei Android geändert hatte ist, das er sich sehr von Windows 8 inspirieren lies.
 
@Edelasos: "Das einzige was Er bei Android geändert hatte ist, das er sich sehr von Windows 8 inspirieren lies."

Ich konnte diese Aussage noch nie ganz verstehen. Für mich sehen die beiden Designs grundlegend anders aus. Und das sage ich als Benutzer aller OS. Gibt es da vielleicht ein paar konkrete Beispiele dazu? ios7 und Android Lollipop sind meiner Meinung nach gleich nahe am Modern UI Design. Beide sehr flach und minimalistisch.

"Er hat zwar recht, aber man sah ja wie gross der Aufschrei war als z.B. das Startmenü weg war"
Ich glaube das Problem hier war nicht dass das Startmenü weg war, sondern womit es ersetzt wurde. Ich habe dazu keine Lösung parat, deswegen arbeite ich auch nicht bei MS ;-)
 
@hundefutter: Es ist einfach falsch erklärt worden:

Microsoft hat nicht das Startmenü ersetzt. Der Durchschnittsnutzer hat es ersetzt. Durch Icons auf dem Desktop oder auf der Taskbar. Und Microsoft hat den Platz auf der Taskbar einfach auf Bildschirmgröße gebracht. Und für die Fans des Icons auf dem Desktop: Microsoft hat die Möglichkeit gegeben noch mehr Icons auf den Desktop zu packen, sie in ihrer Größe zu ändern und sogar noch Informationen anzeigen zu lassen. Außerdem hat Microsoft endlich die Gebete erhöht, dass sich die Leute durch endlose Untermenü bei alle Programme Durchklicken müssen und hat diesen Abschnitt endlich bildschirmfüllend gemacht. Und dann gibt es noch die Leute, die tatsächlich das Startmenü genutzt haben und nie genügend Platz für ihre angepinnten Programme hatten. die können jetzt so viele anpinnen wie sie wollen. Und die, die eh nur über die Suchfunktion ihre Programme aufgemacht haben? Das können sie weiterhin wunderbar effektiv mit Windows Taste und anfangen zu tippen.

Wie du siehst war alles so da, genau wie es sich alle immer gewünscht haben. Es hat ihnen nur keiner erzählt.
 
@eshloraque: Du hast sicher nicht unrecht. Die Kommunikation war in dem Bereich sehr karg.
Ich persönlich war halt einfach kein Fan vom fullscreen Startmenü. Wenn ich X Fenster offen habe schien mich das W8 Starmenü immer etwas aus dem Arbeitsflow zu ziehen. Die Lösung wie sie bei W10 implementiert ist finde ich super. Wer auf Livetiles steht muss nicht darauf verzichten und als Poweruser wird man nicht vom Desktop in eine "andere Umgebung" katapultiert wenn man ein Program öffnen will. Zudem sieht es sehr schick aus.

MS hat sich was getraut und es ist beim Kunden durchgefallen. Wenigstens haben sie es versucht und das Resultat ist W10, ein meiner Meinung nach sehr gutes OS.
 
@hundefutter: Lustig, mir geht's gerade anders herum, egal ob Windows oder Linux, ich ertappt mich immer wieder dabei, wie ich alle Fenster ins Vollbild versetzen und den schnellen Zugriff, den der Startscreen bot, vermisse. Es tut mir fast weh in so einem kleinen Startmenü, so aufgeräumt es auch sein mag, meine Programme zu suchen.

So richtig ist Microsoft auch nicht durchgefallen damit, Windows 8 + 8.1 kamen auf 15% und die nehmen aktuell auch nicht so richtig ab (außer ein paar 8er, die nie 8.1 bekommen durften). An der schlechten Presse wie beim Start von 8 kann es nicht liegen, also hat Microsoft wohl einiges richtig gemacht, wenn sich überwiegend nur Nutzer von 7, Vista und XP zum kostenlosen Upgrade durchringen. Durchgefallen kann man es dann wohl nur bei der Presse nennen.
 
@eshloraque: Mit Fullscreen kannst du mich jagen, soviel kann ich dir verraten ;-)

Die 15% sind eine schöne Zahl, wenn man aber bedenkt wie lange es gedauert hat bis sie diese erreicht haben, trotz des gratis Upgrades muss man schon sagen ist da einiges schief gelaufen. In meinem Bekanntenkreis (eine Mischung aus DAUs und ITler) gab es niemand der mit dem OS richtig warm wurde. Bei W10 hingegen sieht die Stimmung schon etwas anders aus.

Da ich von Linux Server bis Macbooks alles verwende und Windows nur ein Teil davon ist fand ich es nie besonders tragisch. W8.1 hat einiges verbessert und W10 hat mich eigentlich bis jetzt überzeugt. Aber zu behaupten W8 war bei den Kunden ein Erfolg wäre meiner Meinung nach übertrieben.
 
@frilalo: Das ist doch kein Konter. Sondern nur haltloses Gebashe.

Microsoft hatte durchaus (mehr oder weniger) wegweisende Ideen, die leider nicht von den Usern angenommen worden sind.

Windows User wollen halt *die* Windows - Oberfläche, die über Jahrzehnte gereift und optimiert worden ist.

Ich habe noch das Geschrei im Ohr, als des Start-Button auf einmal "unsichtbar" (dabei aber von der Funktionalität noch vorhanden) war.
 
@rallef: Wie kannst du sagen, es ist haltloses Gebläse, wenn du doch das selbe sagst wie er. Es wurde die nächste Iteration erwartet, stattdessen kam das, was die Nutzer wollten. Die seit Jahrzehnten gereifte Oberfläche, die seit mind. 3 Jahren überreif ist.
 
@eshloraque: Der Unterschied ist, dass ich (wie Du übrigens auch) sachlich argumentiere. Während er, zumindest soweit ich es der Nachricht oben entnehmen kann, rumtrollt.
 
@rallef: ich finde Windows 10 ist mehr wegweisend, als Windows 8.
windows 8 sagt: hey alle bekommen die Kacheln als Homescreen - egal ob es sinn macht (Tablett) oder eben keinen (Desktop). Windows 10 ist die Anpassung des Betriebssystems an das Gerät. Für mich Innovativer dieser Ansatz als bei Android. Andriod hat sich in 7 Jahren vom aussehen her geändert. Ja. Aber grundlegend? Oder gar die grundlegende Bedienung geändert? finde ich nicht.
 
Android sieht heute auch noch wie Version 2.x aus. Daran hat auch das Material Deisgn nicht geändert und... das ist auch gut so! Ich möchte Beständigkeit und nicht ständig mich an etwas neues gewöhnen müssen.

Kleiner Nachtrag: psssscht, das sie Google in Chrome OS an einem Taskleistenähnlichen Werkzeug bedient hat verschweigen wir mal ganz heimlich :P
 
@Thermostat: Naja, nicht ganz. Beispielsweise hat man sich vom Options-Menu Button verabschiedet. Auch die Navigation durch die App wurde überarbeitet. Es wurde quasi stetig was verändert, aber nur so viel, dass der Nutzer sich schnell einfinden konnte.
 
@blume666: ich hab ja auch nicht gesagt das sie es geklont haben, aber die Inspiration ist eindeutig. Sogar "Aero" ist mit bei ^^
 
@Thermostat: Mir ging es um deine Aussage vorm EDIT. Und dieses Taskleistenähnliche Ding, nennt sich Dock und ist in fast jedem OS ein fester Bestandteil. Darum gehts in der News auch nicht. Es geht nicht ums Design, sondern um die Bedienbarkeit. Z.B. das erreichen der Systemsteuerung. Ich finds gut, dass es bei Win10 im Notification Center ist. Aber warum dann auch im Start-Menü? Für mich sind es inkonsequente Entscheidungen, die das OS in der Bedienbarkeit schwächeln lassen. Genau wie Druckerverwaltung, dessen Optionen an mehreren Punkten im OS verteilt sind. Es kann viel mehr unifiziert werden. Ich hoffe, dass MS dahingehend noch etwas engagierter arbeiten wird.
 
@blume666: Auch bei Windows hat sich eine Menge getan, was über dem Verschwinden einen options-Menü buttons hinaus geht.
 
@Thermostat: nur dass alles fortschrittliche schon in Windows 8.1 zu finden war. Bis auf vielleicht Apps im Fenster laufen lassen. Google ruhig oder frag jemand der Windows 8.1 genutzt hat.
 
@eshloraque: Naja, welchen Fortschirtt hat denn Android 5 zu 6 zu bieten? Oder iOS 8 zu 9? Das ist alles sehr überschaubar...
 
@Thermostat: Ich drück es mal so aus: von Win 8.1 auf 10 fühlt sich an wie, wenn sie von Android die Quicktoggles, die erweiterten Benachrichtigungen, die Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm und Google Now entfernen. Oder wie iOS ohne Drittanbietertastaturen und mit der Fähigkeit nur an die Standard-Apps zu teilen.
 
@blume666: und bei Windows etwa nicht? Da gibt es genau so subtile Änderungen, während bewährte Elemente seit 1995 bestehen.
 
@JanKrohn: Noe, das einzige was neu ist, ist, dass ich vorm passworteingeben enter drücken muss. Ribbon musste zum Glück gehen. Und ansonsten gibts es bei Windows 10 immer alte Dinge und ein paar Neue. Wobei die Neuen immer neben den alten her existieren. (z.B. Systemsteuerung) Sachen wie das Notification Center (OSX) oder Virtuelle Monitore (Linux, OSX) exisitieren bereits seit mehr als 10 Jahren in anderen Betriebssystemen. Aber wenn ich lese, dass das Bedienkonzept eine "subtile" Änderung sein soll, dann kann ich hier auch schreiben was ich will. Das Problem ist, dass das was MS gemacht hat ja gar nicht schlecht ist. Das Problem ist, dass hier alle denken nur weil man jemanden von Google Recht gibt, dass man was gegen MS gesagt und und sich alle angegriffen fühlen. Schrecklich!
 
@blume666: Noe, das Problem sind ein Glashaus und ein paar Steine seitens des Google-Typen.
 
Derjenige, dessen Design die Information Density ins bodenlose gesenkt hat (was mMn eine Katastrophe im UX ist), äußert sich wirklich abfällig über andere Designs? Mutig...
Falls jemand nicht weiß, wovon ich rede: http://i.imgur.com/PN1ymWO.png
Das sagt alles.
 
@ger_brian: Material Design ist von Google "erfunden" worden. Aber Material Design ist nur eine Spielart des Flat Design, welches er bei Windows kritisiert. Also sagt er indirekt, dass seine eigene Arbeit auch nicht zukunftsträchtig ist. Man muss schon ziemlich blöd sein, wenn man vor lauter Getrolle sich selbst diskreditiert.
 
@Nunk-Junge: Das Flat Design ist auch nur eine "Spielart" von bekannten Designstrukturen. Material Design und Modern Design sind Derivate dieser Designsprache und deshalb kann man sie auch nicht gleichsetzen.

Der Mann hat eine Meinung zu einem System gegeben und du nennst ihn Troll? Wenn du den Artikel gelesen hättest wüsstest du auch das er nicht das Aussehen, sondern die Art und Weise wie das System funktioniert kritisiert. Wie war das noch mit trollen und diskreditieren?
 
@hundefutter: Lies nochmal den Artikel: "...eine Reihe von abfälligen Bemerkungen los, in denen er die Optik von Windows 10 massiv kritisierte." ... "...im Grunde sei Windows 10 auch nur ein Windows XP mit einem "Flat-Design"-Skin, ätzte der Google-Designer... was wohl so viel bedeuten sollte, dass die Optik keineswegs zukunftsträchtig sei." ..."dass Windows 10 eher aussehe, wie Windows vor 10 Jahren." - Es geht also überhaupt NICHT um die Funktionsweise des Betriebssystems, sondern um die Optik. Er kritisiert das Flat Design, obwohl auch Android ein Flat Design nutzt. Material Design IST ein Flat Design! Von daher ist das ziemlich deutlich als Getrolle zu erkennen.
 
@ger_brian: Google Now wurde mittlerweile aktualisiert, jetzt müssten die Karten um einiges kompakter sein. Mich hat das auch immer ein wenig gestört. Vor allem im Play Store. Allerdings hat sich in den letzten Wochen da einiges getan, zumindest scheint es so das Google wieder mehr Infos auf kleinerem Raum darstellen möchte. Siehe dazu das aktualisierte Google now und den überarbeiteten Play Store.
 
@hundefutter: Wurde ja auch Zeit. Trotzdem hat Duarte das ganze ein Jahr lang laufen lassen. Das Problem zeigt sich auch in anderen Dinden als Google Now leider und stört mich massiv. Ich finde einfach nicht, das er in eine derart großartigen Position ist, über andere herzuziehen. Modern UI ist vielleicht nicht hübsch, aber definitiv praktischer als MD.
 
@ger_brian: Naja MD gibt es auch erst seit knapp über einem Jahr, daher ist das noch zu verzeihen.

Ich verstehe nicht ganz wieso eine Kritik eines Designers solche Aggressionen in einigen auslösen kann. Der Mann hat in dem Bereich mehr geleistet als alle hier zusammen, da sollte man doch in der Lage sein das ganze als das zu verstehen was es ist. Kritik. Und das steht ihm genau so zu wie dir wenn du über MD redest.
 
@hundefutter: Und trotz das der Mann mehr in Designs geleistet hat als ich (welch Wunder, ich bin kein Designer) darf ich ihn nicht kritisieren?
 
@ger_brian: Das Recht habe ich dir doch nicht abgesprochen, oder etwa doch?

"Ich finde einfach nicht, das er in eine derart großartigen Position ist, über andere herzuziehen. "
Ich habe nur darauf aufmerksam gemacht das er nicht über "andere" hergezogen ist, sondern einfach seinen Senf zu dem Thema gegeben hat. Kritik != herziehen. Das es noch einiges an MD zu verbessern gibt ist wohl allen klar. Diese Kritik muss sich Duarte aber auch anhören.
 
@hundefutter: Google Now ist f?r den Großteil der Weltbev?lkerung gar nicht verf?gbar. Allein wegen solcher sinnlosen Einschränkungen geh?ren die Verantwortlichen kräftig getreten.
 
Tja, so ist es halt, wenn die Mehrheit der Nutzer eben genau vor solchen Änderungen/Neuerungen zurückschreckt. Dann muss man als Hersteller klein beigeben. Aus dem Grund macht Windows 10 auf einem Tablet auch deutlich weniger Spaß als Windows 8.1, denn letzteres war deutlich "hybrider". Windows 10 ist wieder primär auf den Desktop-Nutzer zugeschnitten, was ich persönlich als deutlichen Rückschritt empfinde.

Ich kann nur hoffen, dass MS mit Windows 10 nur etwas "Druck" aus der Umstellung genommen hat und jetzt aber wieder Stück für Stück ein echtes hybrides System draus macht, das sich auf Desktop und Tablet/Phone gut bedienen lässt. Sonst wird die Idee des einen OS für alles nicht aufgehen.
 
@HeadCrash: Änderungen sollten nur dann einkehren, wenn sie Sinn ergeben und nicht aus dem Grund "Weil man es kann".
 
@Thermostat: Genau. Und Änderungen machen in Bezug auf ein hybrides Betriebssystem SEHR viel Sinn.

Mal abgesehen davon, dass Innovation nur entsteht, "weil man es kann". Wenn man sich immer mit dem zufriedengibt, was man schon seit jeher hat, ändert sich nichts und es gibt keine Innovation. Und selbst Änderungen, die Sinn ergeben, erfordern, dass Anwender sein Verhalten ändert. Leider wollen sehr viele Anwender genau DAS nicht, selbst wenn es letztlich positiv wäre.
 
@HeadCrash: Wenn mir etwas keinen Vorteil bringt, warum dann eine Veränderung?
 
@Thermostat: Ein Vorteil ist nicht an persönlichen Geschmack gebunden, sondern lässt sich logisch begründen. Wenn eine Änderung es Dir persönlich keinen Vorteil bringt, weil Du vielleicht das Feature nicht nutzt, ist das - leider - persönliches Pech. Man wird nun mal leider kein System bauen, das es allen gleichermaßen recht macht.

Auf der anderen Seite kann man aber auch fragen, warum man sich gegen eine Veränderung wehrt, wenn sie keinen Nachteil bringt. Und es gibt eine Reihe von Veränderungen in Windows 8.x und 10, die keinen messbaren Nachteil erzeugen, trotzdem aber von vielen abgelehnt werden.
 
@HeadCrash: Eine wesentliche Möglichkeit vergisst du: Die Variante den Nutzer entschieden zu lassen, was er möchte anhand Optioneller Veränderung. Aber genau das will man ja nicht, als Nutzer darfst du keine Meinung haben, du hast dich zu unterwerfen.
 
@Thermostat: Nein, den Nutzer KANN man nicht fragen. Weil DER Nutzer nicht existiert. Es existieren bei Windows über eine Mrd. Nutzer, die alle etwas anderes wollen. Und niemand will ein System bedienen, dass vor Optionsschaltern untergeht. Denn dann gibt es innerhalb der Plattform keine Konsistenz mehr und das wäre viel schlimmer.
 
@HeadCrash: Man muss ihn nicht fragen, einfach dis bisherige Möglichkeit zu der neuen anbieten. Das ganze Startmenü Desaster hätte sich MS ersparen können, indem sie das Startmenü alternativ angeboten hätten.
 
@HeadCrash: Windows 7 kann man wie Windows 2000 aussehen lassen, Windows 8 kann aber nicht mal wie Windows 7 aussehen. Da hat MS die Funktion der Startmenüauswahl gegen alle Kundenwünsche entfernt. Windows 10 könnte nun anbieten auf Modern UI zu gehen und bei erkanntem Touchscreen sogar automatisch das Win8-Startmenü bei der Installation als Standard setzen. Es ist mal wieder alles nicht 100% durchdacht umgesetzt worden und daher ist die Kritik berechtigt.
 
@otzepo: Natürlich ist es durchdacht. Windows 10 wechselt bei einem Tablet automatisch in den Windows 8 Startscreen, bei einem Laptop in das Startmenü. Hat man ein Laptop mit Touchscreen, muss man selbst entscheiden, welche Sicht man nutzt. Genau das ist Continuum.

Und noch einmal: das Startmenü wurde nicht entgegen aller Kundenwünsche entfernt. Das Startmenü wurde entfernt, da die Telemetriedaten gezeigt haben, dass die meisten Nutzer es eben nicht oder nur zum Runterfahren des Systems verwenden. Aber wie es immer so ist, schreien die, die das Feature vermissen, am lautesten, weshalb es so aussieht, als hätte jeder das Startmenü vermisst. Über die, die sich jetzt z.B. darüber aufregen, dass es wieder da ist, weil ihnen die Startscreen-Implementierung von Windows 8.x besser gefallen hat, berichtet aber seltsamerweise niemand.
 
@HeadCrash: So nicht, das Herunterfahren des Rechners via Startmenü wurde ja auch bei 8 entfernt.
Aber natürlich ist das Startmenü an sich unübersichtlich und gehört ausgetauscht. Aber man sollte den Nutzern immer die Chance geben auf ältere Designs zurück zu gehen.
 
@HeadCrash: "Genau. Und Änderungen machen in Bezug auf ein hybrides Betriebssystem SEHR viel Sinn."

Nur leider ist dieses Hybridentum etwas, worum sich das OS kümmern sollte, nicht der Nutzer. Selbiger soll jederzeit das optimale Arbeitsumfeld vorfinden. Microsoft hat den Schuh dagegen an den Nutzer weitergegeben, diesem also die Arbeit überlassen. Was will dieser mit einer Mobiloberfläche auf dem Desktop? Was mit dem alten UI auf einem Tablet?

Und hier haben wir noch nicht mal erwähnt, dass die überwältigende Mehrheit der Geräte, auf denen Windows eingesetzt wird, *keine* Hybriden sind. Ein Großteil der Nutzer wird also mit Umbauten gequält, die für sie gar keinen Sinn ergeben.
 
@Niccolo Machiavelli: Das OS kümmert sich ja. Unter Windows 8.x weniger als unter Windows 10, da es Continuum noch nicht gab, aber letztlich gibt es unter Windows 8.x NICHTS, aber auch gar nichts, was sich nicht genauso am Desktop bedienen lassen würde, wie es sich per Touch bedienen lässt.

Was ist denn eine Mobiloberfläche? Ist eine Oberfläche jetzt plötzlich mobil, wenn Kacheln dargestellt werden? Oder wenn die Icons größer sind? Nein, es könnte genauso eine Design-Entscheidung sein, die nichts mit der Nutzungsart zu tun hat. Und da man mit Maus und Tastatur eh ALLES bedienen kann, frage ich mich immer, warum gerade die Desktop-User meckern? Wenn die Tablet-Nutzer meckern würden, könnte ich es ja noch entfernt verstehen, aber andersrum verstehe ich es einfach nicht.

Außerdem geht Deine Argumentation davon aus, dass man quasi gezwungen wird, alle Features des OS in jeder Nutzungssituation auch tatsächlich zu nutzen. Wenn das OS Desktop UND Mobiloberfläche hat, warum sollte ich dann bei mobiler Nutzung den Desktop verwenden? Es macht ja wenig Sinn. Aber umgekehrt: warum sollte das OS es verbieten, den Desktop zu nutzen, wenn der Anwender es unbedingt will? Auf der einen Seite schreien immer alle nach Selbstbestimmung, auf der anderen Seite schreien alle, dass man sie doch bitte, bitte einschränken sollte.

Ich behaupte, dass jemand, der ein Surface Pro zu schätzen weiß, sehr genau unterscheiden kann, welche Apps/Applikationen er in welchem Arbeitsmodus verwendet. Das ist ja nun mal genau das Hybrid-Szenario.
 
@HeadCrash: "Das OS kümmert sich ja. Unter Windows 8.x weniger als unter Windows 10, da es Continuum noch nicht gab, aber letztlich gibt es unter Windows 8.x NICHTS, aber auch gar nichts, was sich nicht genauso am Desktop bedienen lassen würde, wie es sich per Touch bedienen lässt."

Es bedienen zu *können*, bedeutet noch lange nicht, dass es die *optimale Methode* an genau diesem Gerät darstellt. Man kann auf vielen Android-Smartphones ein vollwertiges Linux installieren und bedienen. Das macht diesen Aufbau aber noch lange nicht zu einem gut funktionierenden System. Genau das ist das Problem vor allem von Windows 8: Es ist Chimäre, die auf keinem eingesetzten System optimal und gleichzeitig vollständig funktioniert. Das kriegt selbst Windows 10 nicht hin. Eine gemeinsame Codebasis, wie das Apple macht, ist gut. Die GUI von zwei völlig verschieden bedienten Geräten zu vereinheitlichen, ist dagegen völliger Bullshit.

"Was ist denn eine Mobiloberfläche? Ist eine Oberfläche jetzt plötzlich mobil, wenn Kacheln dargestellt werden? Oder wenn die Icons größer sind? Nein, es könnte genauso eine Design-Entscheidung sein, die nichts mit der Nutzungsart zu tun hat. "

Oh ja, dem PC-Nutzer mit der Präzisen Maus handgroße Icons unterzujubeln und den Informationsgehalt auf einem Modernen 30-Zoll-WQHD-Systems auf den eines mit 800 x 600 zu reduzieren ist ganz bestimmt nur eine Designentscheidung und hat nichts mit Mobile zu tun. Dass es aber perfekt dazu passt, ist Microsoft wohl erst im Nachhinein aufgefallen.

Dieses krampfhafte Schönreden driftet bei manchen schon ins Groteske ab. Zu diesem Thema haben weit schlauere Menschen als wir schon ein vernichtendes Urteil abgegeben haben. http://www.nngroup.com/articles/windows-8-disappointing-usability/
 
@Niccolo Machiavelli: Ach, jetzt kommt wieder der "Design-Papst", dessen eigene Webseite etwa dem Designverständnis eines Vorschulkindes entspricht und der in der Branche sehr kontrovers diskutiert wird.

Windows 8 und Windows 10 sind auf dem Desktop ohne Probleme zu nutzen. Und Dein "krampfhaftes Schlechtreden" des OS, driftet tatsächlich ins Groteske ab. Wenn Du auf Deinem System "handgroße Icons" hast, solltest Du Dir vielleicht mal einen Monitor und/oder eine Grafikkarte anschaffen, die mehr als 800x600 schafft, dann ist auch der Informationsgehalt wieder höher.

Aber natürlich ist es aus UX-Gründen sehr wichtig, Informationen so gedrängt und klein wie möglich darzustellen, denn die Maus ist ja so präzise, dass dies möglich ist. Denn es kann ja nie zu viel Information auf einem Bildschirm sein.

Den Informationsgehalt zu reduzieren kann viele Gründe haben: es senkt die Komplexität, es kann ein Designmittel sein, da solche Applikationen in der Regel "hübscher" anzusehen sind und es erhöht oft auch das Verständnis der dargestellten Informationen. Und die Mehrzahl der Applikationen braucht keinen extremen Informationsgehalt, da eh nur wenig Informationen dargestellt werden.

Und schon wieder tust Du so, als gäbe es keine Applikationen in Windows 8.x/10, die - wie früher auch - viele Informationen anzeigen. Windows reduziert selbstverständlich in allen Programmen den Informationsgehalt auf nahe null. Bitte erst einmal mit dem System auseinandersetzen und es tatsächlich nutzen und dann erst Bewertungen schreiben. ;-)
 
@HeadCrash: " Ach, jetzt kommt wieder der "Design-Papst", dessen eigene Webseite etwa dem Designverständnis eines Vorschulkindes entspricht und der in der Branche sehr kontrovers diskutiert wird." *Du* bist nicht die "Branche", seine Veröffentlichungen sind weitestgehend frei von Kritik und teils auch Standardwerke.

https://en.wikipedia.org/wiki/Jakob_Nielsen_(usability_consultant)

Im Gegensatz zu dir begründet er seine Annahmen auch. Die im Übrigen auch von der überwältigenden Mehrheit geteilt werden. Nur ein kleiner Kreis Taliban meint, die Welt besser als der große Rest zu verstehen.

Aber hey, es hat seinen Grund, warum außer Microsoft niemand seine Software wie Power-Point-Folien designt.
 
@HeadCrash: Wirklich? Was ist den Schlechter im Tabletmodus als bei Windows 8?

Mir kommt jetzt nur die Appansicht in den Sinn die jetzt nur noch Vertikal ist und nicht mehr Horizontal.
 
@Edelasos: Ich finde Windows 10 auf dem Desktop klasse, aber auf dem Tablet ist es wirklich ein Rückschritt.
Es ist nicht ein spezieller Punkt sondern viele Kleinigkeiten:
- Wenn ich ein Programm schließe, dann spring Windows nicht mehr auf das vorher geöffnete Programm zurück, sondern auf das Startmenu (kann man sich dran gewöhnen, ich finde es unpraktisch).
- Bei kleinen Tabletts (8") nimmt die Taskleiste viel Platz weg und einige Apps skalieren dann falsch, auch automatisches ausblenden hilfet bei der Skalierung nicht (leider).
- Bei Win32-Anwenungen werden einige PopUp-Fenster nicht dargestellt (vermutlich weil die nicht maximiert werden können). Dann hängt die Anwenung und man muss aus dem Tablet-Modus in den Desktop-Modus wechseln um das zu beheben.
- Die Bedienung der wichtigsten Funktionen konnte alleine mit den beiden Daumen erfolgen, das geht jetzt nicht mehr.
- OneDrive hat keine Platzhalter mehr, daher kann man immer nur einen Teil seiner Daten sehen, auch wenn man Online ist.
- OneDrive kann nicht auf einer SD-Karte speichern (daher ist der Speicher auf kleinen Tablets kaum zu nutzen).
 
@Spacerat: Das Speicher von OneDrive auf eine SD-Karte kann umgehen.
Man muss nur die SD-Karte nochmals in einem Ordner auf C: einbinden.
 
@Vietz: Ja, da gibt es ein paar Tricks wie man das halbwegs basteln kann, aber das ging bei Win 8.1 ohne symboliche Links oder ähnliches. Laut Uservoice arbeitet MS auch daran das wieder zu ermöglichen. Ebenso kann man Onedrive als Netzlaufwerk mounten um alle Dateien zu sehen. Gefällt mir aber alles nicht. Das war vorher einfach besser.
 
@Spacerat: Wusste halt bloß nicht ob du diesen Weg kennst. ;)
Die Aussage aus dem Uservoice kenn ich nicht, würde mich aber freuen. Spart man sich beim Neueinrichten paar Clicks.
 
@Spacerat: Sind aber auch wirklich Keinigkeiten die mich nun nicht wirklich stören bzw. durch andere Vorteile ausgeglichen werden, insgesamt gefällt mir Win10 besser aber verbesserungspotienzial besteht auch noch, wohl aber bei jedem OS.
 
@Spacerat: Danke für die Auflistung. Es sind zwar nur "Kleinigkeiten", aber wenn man ein Windows 10 Tablet bedient, hat man immer das Gefühl "irgendwas ist anders, nein, schlechter".
 
@Edelasos: du hast nie Windows 8.1 auf dem Tablet genutzt, Wa? Genauso wie eine Vielzahl der Redakteure, die jetzt schreien, wie toll der Win 10 Tabletmodus doch geworden ist.
 
@Edelasos: Oh, SEHR viele Dinge sind schlechter geworden.

Es fehlt z.B. ein Browser, der wirklich gut auf Touch ausgelegt ist. Edge ist zwar besser als der normale IE, aber schlechter als der alte Touch-IE. Ich vermisse extrem die Gesten für Back/Forward im Browser, die deutlich effizienter als die Buttons in der Adressleiste sind.

Die App-Funktionen, die früher über die Wischgeste von unten/oben eingeblendet wurden, müssen jetzt umständlich eingeblendet werden. Dadurch sind manche Apps im ersten Moment "unbedienbar", vor allem für jemanden, der nicht weiß, wo er nun die Funktionen findet. Wischen alleine reicht nämlich nicht mehr.

Gleiches gilt für Dinge wie Sharing von Informationen, was früher in der Charms Bar am rechten Rand erreichbar war. jetzt ist es ein kleiner Menüpunkt in der linken oberen Ecke, aber nur dann, wenn man erst einmal grundsätzlich das Menü eingeblendet hat.

Dann haben wir den App-Wechsel, als quasi Alt-Tab. Während man früher SEHR schnell durch Wischen von links zwischen zwei Apps wechseln konnte (z.B. bei Copy & Paste von einer in die andere App) oder sich eben per rein-/rauswischen die Liste aller Apps anzeigen lassen konnte, landet man jetzt beim Wischen von Links immer in der Task View und muss die App, in die man wechseln möchte, auf dem Bildschirm antippen. Und da immer die aktuelle App ganz links angezeigt wird, bedeutet das, dass man mitten auf den Bildschirm tapsen muss, was sehr umständlich ist, wenn man das Tablet mit zwei Händen hält. Da war das alte System deutlich ergonomischer und auch schneller.

Und zu guter Letzt fällt mir spontan noch das merkwürdige Verhalten z.B. beim Browser auf, wenn man ein Fenster schließt. Klickt man auf einer Webseite einen Link, der ein neues Browser-Fenster öffnet (nicht einen neuen Tab), so springt man beim Schließen dieses Fensters nicht etwa einfach auf das zuvor geöffnete Browser-Fenster zurück, sondern man landet im Startscreen. Das nervt auf Dauer extrem.

Wenn ich länger drüber nachdenke, fallen mir bestimmt noch mehr Dinge ein, die unter 8.1 eleganter gelöst waren.
 
@HeadCrash: welchen Mehrwert habe ich dadurch, Kompatibilität und Bekannte bedienmethoden zu brechen?
 
@Jazoray: Fortschritt. Oder warum haben wir heute keine Videorekorder mehr? Oder Telefone mit Wählscheiben? Oder, oder, oder. In allen Lebensbereichen gewöhnen wir uns permanent an neue Dinge. Sonst hätte niemals jemand zum iPhone wechseln dürfen. Die haben auch mit sämtlichen bekannten Bedienmethoden gebrochen ;-)
 
@HeadCrash: Ich habe nicht gefragt, welchen Mehrwert neue Technologien bieten.
 
@Jazoray: Du hast nach einem Bruch von Kompatibilität und Bedienmethoden gefragt. Und alle genannten Beispiele brechen mit Kompatibilität und/oder Bedienmethoden.
 
@HeadCrash: Das beantwortet immer noch nicht meine Frage.
 
@HeadCrash:
Videorekorder sind ein wirklich schlechtes Beispiel! CD- und BluRay-Player, Festplattenrekorder, usw. - alle haben sie nach wie vor eine nahezu identische Bedienung (!) wie die damaligen Videorekorder. Daran hat sich so gut wie nichts geändert.

Und seit der Umstellung von Wählscheiben auf Tasten hat sich da auch nichts mehr getan. Selbst auf Touchscreen-Geräten wird dies beibehalten, wie auch Kurzwahltasten.

Der Grund ist ganz einfach, dass all diese Bedienungselemente dem Sinn und der Logik entsprechen, wie der Mensch sie braucht. Die Menschen haben aber unterschiedliche kognitive und visuelle Fähigkeiten und Vorstellungen, "Neues" ist deswegen auch nicht immer "besser". Es gibt mehr als genug Beispiele von innovativen Ideen, die sich deswegen auch nicht etablieren konnten. Sei es, weil das Konzept abgelehnt wurde (z.B. weil nicht inuititiv oder logisch genug), oder weil es einfach nicht zu annehmbaren Preisen herzustellen ist.

Windows 8 ist da ein gutes Beispiel. Es wird von einigen wenigen geliebt, von anderen verteufelt, wieder andere (wie ich) haben gar keinen Unterschied gemerkt.

Ich persönlich musste Windows 8 (bzw. 8.1 später) nutzen, weil eine vollständige Unterstützung meiner Hardware unter Windows 7 nicht möglich war. Mit dem "Startscreen" konnte ich mich nie anfreunden. Mich hatte es einfach gestört, dass jeder Müll dort untergebracht war, den die Programme installiert hatten. Ich war dort mehr mit Aufräumen beschäftigt, als mit dem Startmenu, wie es bis Windows 7 war. Zur Erklärung: Ich bin Musiker und muss viele Programme und SEHR viele Plugins (knapp 100 Pakete) installieren. Wenn ich mit der Installation des Rechners fertig war, war das Aufräumen auch eine einzige Qual. Rechtsklick auf die Kachel, die gar keine war, nur um in einer ganz anderen Ecke dann wieder irgendwas auszuwählen. Alternativ via Tastatur einige Buchstaben einzugeben, um einzugrenzen, war auch Sinnfrei. Bei der Anzahl von Einträgen auf dem Startscreen mußte ich jedesmal einen halben Roman schreiben. Davon abgesehen habe ich die ständige Wechselei zwischen Trackball und Tastatur gehasst wie die Pest.

Während andere den Weg gegangen sind, einen Startmenu-Ersatz zu installieren, habe ich TrueLaunchBar (welches ich schon ab Windows XP eingesetzt hatte) zu einer (für mich) Komplettlösung umfunktioniert. Keine Startmenu-Nachmache, sondern etwas, was meinem Workflow noch mehr entspricht: Einige wenige Symbole auf der Taskbar (Audio, Video, Grafik, Tools, Spiele, Office), bei denen ein Symbol-Menu aufklappt, wo die eigentlichen Programme drin sind. Wenn ich will, sogar mit Untermenu's. Dies alles wie es mit Windows Boardmitteln SO (und in diesem Umfang) nicht möglich ist.

Ergebnis: Zwei Klicks und ich habe jedes Programm geöffnet, dass ich brauche. Egal wieviele andere Programme/Programmfenster geöffnet sind, oder was ich gerade sonst mache. Ich kann die Optik beliebig ändern (schicke einheitliche (!) Symbole aus beliebigen Sets + ALLE Farben der Darstellung), es geht kein Fullscreen-Gedöns auf, ich kann alles bequem via Drag'n'Drop sauber und ordentlich organisieren, es verbraucht nicht viel Platz bei optimaler Funktionalität - und das alles sieht obendrein auch optisch sehr ansprechend aus.

Damit entspricht dies meinem Anspruch an Intuivität und Ästhetik, ich habe keine einzige Kachel mehr gesehen und war glücklich mit (dem ansonsten technisch besseren) Windows 8(.1) - Ich hatte also einen tatsächlichen Mehrwert erreicht, der sich bis heute bewährt. Selbst Widgets könnte ich noch mit einbinden, zusätzliche Toolbars, usw. ... In meinen Augen ist daher TrueLaunchBar mit seiner einfachen Bedienung und all seinen Möglichkeiten eine ECHTE Innovation, mit der jeder Anwender die Möglichkeit hat, es so einzurichten, wie er es seinen Fähigkeiten, seinen Erwartungen und Vorstellungen von Ästhetik möchte.

Trotzdem bleibt es 100% intuitiv, bricht nicht mit Kompatiblität oder (gewohnten und sinnvollen) Bedienmethoden, sondern Erweitert diese und deren Möglichkeiten. Sogar auf einem Tablet. Und macht Organisation und Bedienung äußerst effizient.

Dies war eben die Lösung für mich persönlich, etwas anderes behaupte ich nicht. Diese Lösung mag auch für andere passen, für andere vielleicht nicht. Einen anderen Vorteil hat diese Variante aber auch noch: Mir ist relativ Peng, was Microsoft wieder für einen Bockmist baut, weil "meine" Lösung übergreifend seit Windows XP (damals noch für andere Zwecke) bis Windows 10 wunderbar funktioniert. Startmenu? Brauche ich nicht mehr, Ist mir wurscht. Kacheln? Brauche ich sowieso nicht, sind mir wurscht.

Windows 10 finde ich übrigens derbst uninnovativ, was die UI angeht. So gut wie keine Weiterentwicklung, verglichen mit Windows 8. Man hat den Startscreen wieder zurück in ein Startmenu gequetscht (und das mit 1:1 identisch geringer Funktionalität, kein Drag'n'Drop, dämlich alphabetisch kategorisiert in Standardeinstellung, usw.). Das UI-Design entspricht einem Bahnhofs-Terminal mit Nokia-Symbolen von 1998. Da war selbst Symbian ja schon weiter. Und ansonsten ist Windows 10 eine schäbige billige Kopie von Android & Apple geworden. Mit all den weiteren Nachteilen zusammen sehe ich (für mich) nicht den geringsten Grund, auf Windows 10 zu wechseln.
 
@HeadCrash: Nutzer werden nicht durch UI-Umbauten verschreckt. Die Umbauten müssen nur auch was bringen. Und da haben sowohl Windows 8.x als auch Windows 10 mehr oder weniger vollständig versagt.
 
@Niccolo Machiavelli: Gut, beim programmieren bevorzugte ich auch immer den klassischen Desktop, eben halt weil ich zwischendurch auch weitere Programme starten muss und es irgendwie gewöhnungsbedürftig war dass das Menü alles verdeckt hat. Rein theoretisch aber eine Gewöhnungssache. Von daher finde ich es schon schön bei Windows 10 die Wahl zu haben. Deswegen jetzt auch die Frage dahinter, wieso haben die es bei Windows 10 verkackt wenn doch für die Vorliebe beider usergruppen gesorgt ist? Perfekter geht doch gar nicht.
 
Ich suche gerade verzweifelt den unterschied zwischen dem grundliegenden bedienungskonzept von dem damaligen iPhoneOS/iPadOS und iOS 9 und den unterschied der Bedienung zwischen Android 2.2 und 6.0...

Die zwei Systeme arbeiten quasi seit dem marktrelease gleich, es wurde halt nur ein paar mal das nudelholz ausgepackt und angewendet, mehr nicht. Also 1:1 das selbe...
 
@Cheeses: Naja, ein 7/8 jähriges OS mit einem 20 Jährigem OS zu vergleichen ist auch nicht ganz fair.
Grundsätzlich hast du allerdings recht. Man muss aber auch sagen das Funktionen wie Siri/Google Now/Cortana doch einiges an Neuerungen bringen wie das Handy verwendet wird. Das Notification Center von Android war auch eine echte Neuerung auf dem damalig neu belebten Smartphone Markt. Quicksettings wäre auch eine Sache die mir spontan einfallen würden. Revolutionär? Höchstens im Ansatz, aber man darf ruhig gespannt sein was da noch kommt.
 
@hundefutter: Er vergleicht Win XP mit Win 10, nicht Windows 1.0, 2,0 oder 98 (...) mit Win 10. Also liegen da keine 20 Jahre sondern "nur" 14 Jahre dazwischen.

Notificationcenter, Quicksettings und Cortana hat Windows 10 ja jetzt sowohl mobil als auch auf dem Desktop auch. Auch hier kann also laut seinen Aussagen, wie du schon gesagt hast, keine "revolutionierte Benutzeroberfläche und Nutzung" vorliegen.

Der Mann redet einfach Mist und schießt sich damit ins eigene Knie. Wieso sollte Microsoft (Oder auch Google und Apple mit Android, iOS, Mac OS X...) dieses so gut funktionierende Bedienkonzept ohne Grund ändern? Dafür gäbe es aus Sicht des Nutzers und aus Sicht des Herstellers einfach keinen Grund. Und wie Windows 8/8.1 gezeigt hat geht sowas ja auch gehörig schief...
 
@Cheeses: Er verglich es mit XP, für mich ist das grundlegende Konzept von Windows seit 95 sehr konstant geblieben. Ist ja auch ein gutes Konzept.

Der Mann ist ein Denker und Visionär. Genau diese Leute, wovon MS und Apple auch zur genüge haben, haben höhere Ansprüche als der 0815 Benutzer. Er hat seine Meinung dazu geäussert und ich finde das spannend. Immerhin hat er so einiges geleistet wovon du und ich nur träumen können. Ob wir damit einverstanden sind spielt da keine Rolle. Ihn als Person diskreditieren zu wollen finde ich deswegen etwas unangebracht.

"Wieso sollte Microsoft (Oder auch Google und Apple mit Android, iOS, Mac OS X...) dieses so gut funktionierende Bedienkonzept ohne Grund ändern? Dafür gäbe es aus Sicht des Nutzers und aus Sicht des Herstellers einfach keinen Grund."

Wenn die genannten Firmen ein besseres System entwickeln würden, dann wäre eine Änderung berechtigt. W8 war ein solcher Versuch und er ist gescheitert. Die Synthese dieser Idee und der Implementierung war dann W10. Und da haben sie gute Arbeit geleistet finde ich.
 
@Cheeses: Multitasking, Options-Menüs von Apps in Hamburger-Menüs verbannt, Options-Button komplett weggefallen, wechsel von Hardware-Buttons auf OnScreen-Buttons, ImmersiveMode, App Navigation, Notification und QuickToggle Menü in einem Pull erreichbar, QuickToggel Menü kam sogar komplett neu hinzu...
 
@blume666: Von solchen Sachen kann ich dir in Windows 10 jetzt auch einen Roman schreiben. Notificationcenter, Quicksettings, Hamburger Menüs und co. gibt's dort jetzt auch.

Aber was ist das grundliegende Bedienkonzept von Android? Richtig. Da sind die 3 Punkte oben Rechts mit den Optionen, Wischen in alle erdenklichen Richtungen, das Seitenmenü ist immer Rechts, notifications immer oben.... Sowas nennt man Design Richtlinien. Und diese sind bis auf die Optik einfach gleich geblieben seit Jahren.
 
@Cheeses: Für die Quicksettings musst du 2 mal runterwischen. Die gab es in 2.x gar nicht. Die Apps waren im Stocklauncher auf einer karte die man hochwischen musste. Die App-Navigation zieht sich komplett durchs OS. Man hangelt sichs durchs menü und oben links geht's zurück.

Sicher sind das Design Guidlines, aber über die bestimmt man wie das OS benutzt wird. Und genau diese sind bei MS permanent gleich geblieben. Man kann sich auch alternativ Elementary OS anschauen. Die haben auch Guidelines entwickelt um es den Nutzer zu vereinfachen.
MS hat zwar Neuerungen aber diese sind leider nicht konsequent umgesetzt. Internet Explorer, Windows Mediaplayer, Systemsteuerung, so ziemlich alle administrativen Untermenüs. Darüber kann man wohl als Designer seine Enttäuschung Äußern. Es wirkt halt inkonsistent. Und Teilweise bestehen diese Programmteile seit XP im Unterbau sowie UI.
 
Wieso sollte man das Reserverad immer neu erfinden?
Dabei ist Android genau so schnell dieses fürchterliche weil Design freie "Flat-Design" zu kopieren.

Nutzer wollen (so meine Meinung) Konstanz in ihrer Umgebung, das ständige neueinstellen auf veränderte Bedienungen und Ansichten ist eher verpönt.
Irgendwo zwischendurch haben die Entwickler den Menschen vergessen, dessen Leben sich nicht um das ständige Neuorientierung dreht und es befristet ausfüllt, sondern nur auf das dem gewohnten im Leben unterstützende zurückgreift.
Hoffentlich begreifen diese Entwickler das Technik nur ein Teil des Lebens ist und nicht das bestimmende Kriterium wie man Lebt!
 
Ich verstehe das Problem dieser Leute nicht.

Ein Betriebssystem ist doch nur das Bindeglied zwischen Hardware und einem aktuell geöffneten Programm.

Was stellt er sich denn vor? Animierte Hintergrundbilder, dauerhaft ablaufende Videos usw., damit schon das Betriebssystem 8GB Arbeitsspeicher auslastet?
 
@andi1983: Ein Betriebssystem im klassischen Sinn gibt es gar nicht mehr. heute ist ein OS in erster Linie eine Fessel an ein Unternehmen. Darum sind ja alle mobilen Betriebssysteme so verkerkert an den eigenen Store. Bloß keine Alternativen, bloß keine Konkurrenz, bloß kein Zugang zum System, bloß die Leute nicht zu einer eigenen Meinung und Handelsfreiheit kommen lassen.
 
@Thermostat: Naja in dieser Hinsicht bin ich dann der falsche Ansprechpartner.

Viele haben zwar Angst vor Monopol, aber seien wir doch ehrlich. Für uns alle gibt es doch nichts besseres, wenn z.B. alle am Desktop Windows nutzen würden.

Im Grunde macht die große Auswahl die wir haben doch unser ganzes Leben teurer.

Nehmen wir Spiele. Wenn es nur Windows geben würde, dann müsste ein Programmierer es einmal programmieren und es würde ein Karton im Laden stehen.

Da "wir" ja Auswahl brauchen gibt es Windows, Linux, OS X, dann zig Konsolen.
Alle wollen mit ihrem System Zugriff auf das Spiel haben und es stehen zig Schachteln
in den Läden rum.

Alle Systeme müssen separat gewartet werden, Updates usw.

Das alles wäre mit nur einem System einfacher.
 
@andi1983: Ich bin nie ein Freund der Fragmentierung gewesen und gebe dir recht. Darum finde ich den Android Ansatz auch am besten. jeder kann es haben, jeder kann es beeinflussen, jeder kann es modifizieren doch für Entwickler ist es immer das gleiche.
 
@Thermostat: Nein ist es nicht, so viele unterschiede alleine in den Bibliotheken. Samsung liefert seine eigenen, Google Playservices liefert seine eigenen und viele anderen auch. Dazu die API Klassen. Auf einem 2.3 Geräte läuft ja leider fast nichts mehr
 
@Alexmitter: Auf Windows 95 auch nicht, wir sind schockiert!
 
@Thermostat: Ja das eine ist nur ein DOS aus den 90ern und das Andere ein Modernes Linux aus dem Jahre 2008.

Es widerspricht aber auch deiner Aussage, es ist für Entwickler nämlich nicht das gleiche wenn sie Android 1 bis 6 bedienen müssen.
Tun sie auch nicht.
 
@andi1983: Eine Fussfessel ist auch ein Bindeglied zwischen Mann und Frau. Trotzdem ist zum Glück in unserer Gesellschaft Gewalt verpönt, und wir nutzen Worte und Aufmerksamkeiten.

Das komplizierteste an einem Programm ist immer die Schnittstelle zum Menschen und das ist so schwer, dass manche Apple für ihre Schnittstelle sogar vergöttern. Von daher ist es schon verständlich, das er sich wünscht, dass Microsoft die volle Bandbreite der modernen Erkenntnisse nutzt anstatt das zu machen, was sie aktuell mit Windows 10 gemacht haben.
 
"Offenbar ist er der Meinung, dass auch die neueste Version des Microsoft-Betriebssystems weiterhin ein altbackenes Interface-Design nutzt."

klar sieht ja auch nicht mehr aus wie Windows 7
 
Der soll sich als Design-Chef von Google jetzt erst Windows 10 angeschaut haben?
Kann ich mir irgendwie schwer vorstellen, normalerweise weiß man ziemlich genau was die Konkurrenz macht.
Klingt für mich mal wieder nach einem Google-typischen Marketing-Stunt.
 
@Lex23: Vielleicht meinte er W10 im Zusammenhang mit dem Surface Pro 4. Das zumindest hat er geschrieben. MS hat im SP4 die eigene Vision von W10 perfekt umgesetzt. Da macht es Sinn das man sich daran orientiert. Ich gebe dir Recht das er wahrscheinlich nicht erst jetzt W10 ausprobiert hat, aber da gleich so viel reininterpretieren zu wollen ist auch etwas übers Ziel hinausgeschossen.
 
Na klar steckt in Windows 10 noch größtenteils Windows 8/7/Vista/XP/2000 Quellcode, denn MS wird nicht ein Betriebssystem von Grund auf neu entwickeln. Aus diesem Grunde baut auch die komplette GUI etc. auf den vorherigen Windows-Versionen auf.

Eine komplette Neuentwickelung bringt nur Inkompatibilitäten mit sich, also wird immer nur erweitert und eventuell Bug behafteter Quellcode gefixt.
 
@basti2k: Windows Vista soll laut Microsoft aus 50 Millionen Zeilen Quelltext bestehen. Es ist ganz bestimmt nicht weniger geworden.
 
Ich muss ihm Recht geben. Das Bedienungskonzept von Windows 10 ist eine Katastrophe. Viele optische Inkonsistenzen schmücken das OS. Man könnte meinen, Windows 10 ist ein missglücktes Win7 Skin-Pack, dass von von irgendwelchen Hobbybastlern erschaffen wurde und mit Schnüffelfeatures gespickt wurde, wie man es aus der Warez-Scene kennt.
 
@N3T: Zwischen einer optischen Inkonsistenz und der Bedienung ist aber ein gewaltiger Unterschied. Denn eine optische Inkonsistenz ändert an der Bedienung erstmal gar nichts.
 
@Thermostat: Beides wurde in Windows 10 mangelhaft umgesetzt. Ich sehe keinen guten Grund von Windows 7/8 auf Windows 10 downzugraden. Vielleicht in 2 Jahren.
 
@N3T: Ich weiß nicht was ihr mit eurem Windows macht, aber ich benutze es nicht als Wichsvorlage. Wie es aussieht, ist mir eigentlich sehr egal. Ich starte meine Software und arbeite damit.
 
@Thermostat: wie kannst du nur?!?
 
Android ist im Jahre 2015 gravierend unsicherer als Windows zu seinen schlimmsten Zeiten... Habe herzhaft gelacht. Gockel, halte einfach die Klappe, solange Ihr trotz OS Community nicht in der Lage seid ein auch nur ungenügendes Betriebssystem zu entwickeln.
 
@Chris Sedlmair: Hast du dazu Quellen? Habe noch keine solchen Gegenüberstellungen gefunden.
 
@hundefutter: Chris Sedlmair gilt eigentlich als Troll, da wird nichts fundiertes kommen.
 
@Thermostat: Achso, bin weniger aktiv als früher daher kann ich das nicht beurteilen ;-)
 
@Chris Sedlmair: Sorry, aber Microsoft fixt bei Windows in einem Monat mehr kritische Lücken, als bei Android in einem halben Jahr gefunden werden.
 
@Niccolo Machiavelli: Völlig Richtig, was allerdings nichts über die Sicherheit der OS aussagt. Da Microsoft einen weltweiten Marktanteil bei den Os von über 80% inne hat, macht es für sogenannte Hacker natürlich deutlich mehr Sinn auch bei Microsoft nach Lücken zu suchen. Kein System ist 100% Sicher, jedes System hat seine Lücken und Tücken, und je mehr danach suchen umso mehr werden diese auch gefunden...
 
@FreakIT: Es sagt nicht "nichts" aus. Ja, es ist keine konkrete Aussage über die Sicherheit, allerdings ist es eine starke Tendenz, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass Android OSS darstellt, während Windows CSS ist und man deshalb für das Wissen um Lücken auf Microsoft oder Whistleblower vertraut werden muss.

Und auf einen 80-Prozent-Marktanteil von Windows kommt man nur, wenn man einen Großteil des Marktes ausklammert. Leider scheren sich Lücken nicht besonders um das angepeilte Zielpublikum.

https://en.wikipedia.org/wiki/Usage_share_of_operating_systems
 
@Niccolo Machiavelli: Eier mit Äpfel vergleichen ist nicht Zielführend. Ich kann natürlich auch argumentieren, dass in den letzten Monaten deutlich mehr Sicherheitslücken auf Android Phones gefunden wurden (Starfright1/2 - usw.) als auf Windows Phones. Warum wohl? Insofern bleibe ich bei meiner Aussage.
Thema war aber Windows 10 bzw die Aussage von Duarte...
 
@FreakIT: Stagefright 1/2 usw? Wie lautet das "usw." denn ausgeschrieben? Und damit meine ich keine Drittherstellerprogramme.

Und dass die stolz von Microsoft herausgeschriehene Code-Zusammenführung von Windows und Windows Phone nicht mehr so toll zum Argumentieren ist und als "Äpfel und Birnen" verunglimpft wird, wenn es plötzlich um Lücken geht, die zwar im Desktop-Code gefixt werden, unter Windows Phone aber nicht, ist mir durchaus klar. Aber vielleicht verschwinden die Lücken ja auf wundersame Weise, wenn Windows für Mobile-Devices kompiliert wird. Ich weiß es nicht.
 
@Niccolo Machiavelli: Unter anderem wurden schwere Sicherheitslücken in der Programmbibliothek " libutils" aufgedeckt, ausserdem die mittlerweile bekannte CSV Schwachstelle. Ganz davon abgesehen dass etliche weitere Lücken durch APPs verursacht werden, wie du ja selbst schon bemerkt hast.

Ich möchte hier keinen Wettstreit hervorrufen welches System besser/sicherer .... ist, ich arbeite selbst meistens mit UNIX, aber es geht heute nun mal nicht ohne Windows, genauso wie Microsoft derweil festgestellt und bekannt hat dass es nicht ohne UNIX/Linux geht.
 
@FreakIT: Dann sind wir bei drei über die letzten Monate. Willst du uns noch die OS-Lücken von Windows über denselben Zeitraum darlegen? Und ich glaube nicht, dass du die Lücken von Drittherstelleranwendungen auf Windows aufgeschlagen sehen möchtest.

"Ich möchte hier keinen Wettstreit hervorrufen welches System besser/sicherer ...."

Klar. Du willst nur sichergestellt wissen, dass man die Anzahl der Lücken ja nicht negativ für Windows auslegt, indem du die statistische Korrelation von gestopften zu bekannten zu vorhandenen Lücken abstreitest.
 
@Niccolo Machiavelli: Bei deinem letzten Absatz möchte ich kurz einhacken, es gibt hier eben unterschiede. Es gibt mehrere gründe warum die Lücken auf dem Desktop evtl existieren aber unter WP nicht

- Auf WP lässt sich nur signierter code ausführen, diese Funktion bietet Windows (Desktop) zwar auch und funktioniert auch...nur ist diese standardmäßig nicht aktiv (lässt sich unter wp aber auch nicht deaktivieren).
- das Benutzermodell ist im Gegensatz zu Desktop Windows immer eingeschränkt, auch auf desktopwindows ist es so dass ein großer teil der lücken mit eingeschränkten benutezrrechten nicht ausnutzbar sind (vor ~4 jahren? war es glaub bei den officelücken bei über 90% der lücken).

Android ist hier in der tat eher mit WP vergleichbar als mit Windows (Desktop)...bzw das "codesharing" kein derart großes Risiko.

Von dem abgesehen zähle ich 2015 97 android csvs und 130 Windows 8.1 csvs...auch die scores schauen auf den ersten blick bei android nicht besser aus
https://www.cvedetails.com/vulnerability-list/vendor_id-1224/product_id-19997/Google-Android.html
https://www.cvedetails.com/vulnerability-list/vendor_id-26/product_id-26434/Microsoft-Windows-8.1.html

Viele lücken gehen auf stagefright zurück aber das ist wie unter Windows, da gehen viele lücken auf x zurück. Deshalb wird auch unter Windows mit einem patch oftmals x lücken gestopft. Seis drum, zu WP gibt es derzeit wenig zu sagen...aber der vergleich w - wp - android kann aus sicht von w nur schwer "gewonnen" werden (und deshalb äpfel mit Birnen), man hat aber die Möglichkeit unter w einen ähnlichen zustand wie unter wp oder android herzustellen....nur machen das die Anwender in der regel nicht (wenn ich schon wieder den scheiss von brain.exe höre)
 
@0711: Teilweise richtig. Sobald aus der Sandbox ausgebrochen werden kann, werden auch alle anderen in Windows vorhandenen Lücken relevant. Und eine leckgeschlagene Sandbox gab es nicht nur einmal.

Und zu deinem Beitrag unten: Ja, es gibt verschiedene Kritikalitäten. Allerdings muss ich einfach mal davon ausgehen, dass Microsoft hier nicht zu seinen Ungunsten urteilt. Was sich teilweise schon in absichtlich nicht geflickten Lücken niederschlug: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-Meine-Luecken-schliess-ich-nicht-2718449.html
 
@Niccolo Machiavelli: Nur dass es eben nicht nur das "sandboxing" gibt und alles von mir genannte hat nichts mit dem sandboxing zu tun. Aber selbst wenn man es auf sandboxing runterbrechen will...solange nichts bekannt ist, ist halt nichts bekannt. Das gilt auch für viele viele lücken in Chrome die so z.B. auf dem Desktop nutzbar sind aber unter android eben nicht...weil android eben noch weitere schranken setzt - die kann man zwar auf desktopsystemen meist auch anwenden aber es macht kaum ein Anwender. Demnach sind die lücken auch auf unterschiedlichen Systemen unterschiedlich zu bewerten, beim einen irrelevant, beim anderen relevant.

MS hat ein festes bewertungsschema von kritisch oder nicht, die schieben da nicht nach Gutdünken hin und her aber ja dieses bewertungsschema ist nicht unumstritten (allerdings in beide Richtungen). Das unten war eher in die Richtung, eine kritische lücke muss nicht immer die gleiche Kritikalität haben (nicht eine lücke kann kritisch oder nicht kritisch sein)
 
@Niccolo Machiavelli: Sorry, das OpenSource und ClosedSource-Paradigma ist schon lange Obsolet. Nur weil in OpenSource reingeschaut werden KANN wird es noch lange nicht von vielen getan. Und das Lücken auch bei ClosedSource gefunden werden, sollte jedem klar sein.

Heartbleed war eine massiv kritische Lücke in einem OpenSource-Tool. Dann gibts Lücken im OpenSource-Kern der Zeitserver, ich darf an die letzte Lücke in Android erinnern, bei der Mediendaten die Lücke ausnutzen... Alles OpenSource. Die Reichweite dieser Lücken sind äußerst massiv. Und im Falle von Android ist der Fix nicht mal nur eine Sache von Google, denn ein 2 Jahre altes Smartphone bekommt mit Sicherheit keine neue Android-Version mehr. Schade. Obsoleszenz auf hohem Niveau!
 
@Niccolo Machiavelli: Microsoft fixt Sicherheitslücken.... Bei Android passiert was? Wieviele kritische Sicherheitslücken hat denn WP, das passende Vergleichssystem (Nicht Windows auf dem Desktop!) zu Android? Jeden Monat kommt eine neue verheerende Meldung in Punkto sicherheit bei Android. Die Lücken lassen sich sehr oft nicht patchen. Das sehen wohl nur die fanatischsten Android-Fanboys nicht. Geht mal auf die WF Startseite von heute. -.-
 
@Chris Sedlmair: "Wieviele kritische Sicherheitslücken hat denn WP, das passende Vergleichssystem (Nicht Windows auf dem Desktop!) zu Android?"

Genau das ist es doch: Man weiß es nicht. Sicher ist nur, dass Microsoft jeden Monat 3-15 Lücken mit der Einstufung "hoch" bis "kritisch" stopft: https://technet.microsoft.com/de-de/security/bulletin/dn602597.aspx

Ausgehend von der Tatsache, dass man Lücken wohl kaum aus Versehen stopft, kann man es als gegeben ansehen, dass die gefixten Lücken nur eine kleinere bis maximal gleichgroße Teilmenge der Microsoft und Dritten bekannten Lücken sind.

Und da ja Windows Phone in weiten Teilen denselben Code wie Windows 10 nutzt, ist davon auszugehen, dass ein Großteil der im Desktop-Windows gefundenen Lücken auch in der Mobilvariante vorhanden sind. Wenn auch durch die Sandbox mitunter in abgeschwächter Form.

Es würde der Wahrnehmung der Relation echt mal gut, wenn Winfuture für jede kritische Windows-Lücke die Sau gleich durchs Dorf treibt, wie das mit Stagefright gemacht wurde. Ich glaube, die meisten würden sich nicht mehr so selbstsicher fühlen.
 
@Niccolo Machiavelli: "Und da ja Windows Phone in weiten Teilen denselben Code wie Windows 10 nutzt, ist davon auszugehen, dass ein Großteil der im Desktop-Windows gefundenen Lücken auch in der Mobilvariante vorhanden sind. Wenn auch durch die Sandbox mitunter in abgeschwächter Form."
Wenn die "sandbox", welche nicht die einzige sicherheitsschranke ist ausgeschalten wäre...dann ja. Nur ist das eben nicht der fall.

Auch kritische lücken haben unterschiedliche kritikalitäten
 
Ich bin was Windows 10 angeht auch gespalten, empfinde das nicht als Innovation so wie von vielen dargestellt. Das bemängeln des fehlendem Startmenü habe ich in Windows 8 nie verstanden. Insbesondere weil man mit dritttools das Startmenü wieder installieren konnte. Aber auch ohne Startmenü war Windows 8.x ein gutes Betriebsystem, denn es lief stabil und absolut ohne Probleme. Persönlich gefällt mir das Startmenü nicht so besonders in Windows 10, und wie es am Anfang hieß, dass eine Art Relaunch mit Windows 10 eingeleitet wurde kann ich auch nicht nachvollziehen. Da hat der Google Manager Recht, ist ein WIndows XP 2.0 im Prinzip^^ Allerdings schien der Markt so was zu verlangen, denn Freiwillig hat Microsoft sicherlich nicht das Startmenü in Windows 10 eingeführt, das mussten sie aufgrund fehlender Akzeptanz von Windows 8.x bei vielen Usern. Vertrackte Lage, deswegen ist die Kritik von Google nicht so richtig in Ordnung
 
@spacemanneke: Die Kritik ist in Ordnung. Damit die ganzen Leute merken, dass sie auf die schlechte Presse zu Windows 8 reingefallen sind.
 
Die meisten User und oder Ottonormalverbraucher sind jederzeit offen für Neuerungen, möchten aber in Ihrer gewohnten Umgebung bleiben, verständlicherweise! Als Informatiker bin ich natürlich immer Neugierig auf neue OS, in der regel konzentriert sich das allerdings auf Serversysteme. In der Firma meine User mit einer neuen Arbeitsumgebung konfrontieren zu müssen ist eigentlich immer nur der letzte Ausweg...insofern wird hier und wohl auch in etlichen anderen Firmen noch sehr sehr lange WIN7 laufen!
 
Naja der Mann arbeitet an der Linux-Distribution Android also kann man den eigentlich gar nicht für voll nehmen. Wenn er mal an einem richtigen System arbeitet und nicht nur an einem System für Handys dann darf er sich ja nochmal melden. Nur weil die Art wie man mit den System klassischerweise agiert schon in Windows XP oder ganz krass gesehen sogar schon seit Windows 95 gleich ist muss es ja nicht schlecht sein. Die Oberfläche von Windows 8 hatte jedenfalls nichts am klassischen PC zu suchen und das hat Microsoft glücklicherweise eingesehen und hat ein System geschaffen das individuell an das jeweilige System angepasst werden kann so das es auf jedem System auch sinn macht, bei Android hingegen sieht das System immer gleich aus egal ob ich es am Tablet nutze oder am Smartphone.
 
@Tomek18: Und jetzt sieht Windows auch noch überall gleich aus, egal ob auf dem Desktop oder auf dem Tablet.
 
@eshloraque: Es kann gleich aussehen aber muss es nicht denn Windows 10 hat einen Tabletmodus das sogar dank Continuum sogar on the Fly umschalten kann. Am Tablet hat man dann die Kacheloberfläche die sich gut mit dem Fingern bedienen lassen und am PC/Laptop/Convertible habe ich dann die normale Oberfläche die ich dann mit Maus und Tastatur bedienen kann.
 
@Tomek18: Du hast nie Windows 8.1 mit einem Tablet genutzt, oder? Dieses "Continuum" gab es nämlich dort auch schon, nur war es nicht ganz so marktschreierisch aufgesetzt. Die Oberfläche hat sich auch da schon angepasst, je nachdem, ob man sie mit Finger oder mit der Maus/Tastatur genutzt hat. Was neu dazu gekommen ist, ist, dass mit Tastatur alle Apps im Fenster angezeigt werden. Was entfernt wurde sind z.B. unterschiedliche Menüs mit Maus und Touchbedienung.
 
@eshloraque: Natürlich habe ich Windows 8.1 mit einem Tablet genutzt denn damit wurde es schließlich ausgeliefert aber das sich die Oberfläche angepasst hat wenn man von Finger auf Maus/Tastatur umgestiegen ist habe ich nicht bemerkt denn eigentlich war immer alles auf Tabletfunktion eingerichtet und das selbst am Computer ohne Touchfunktion.
 
@Tomek18: Wenn du z.B. auf dem Startscreen den langen Touch nutzt, kriegst du das Menü von unten. Rechtsklick auf der Maus öffnet hingegen ein Kontextmenü. Touch in ein Eingabefeld öffnet das virtuelle Keyboard, klick mit der Maus lässt es zu, damit man mit dem physischen Keyboard eingeben kann. Wenn du mit der Maus in einer App an den oberen Rand fährst, gibt's eine Fensterleiste, mit Touch gibt's die nicht. Da gibt's noch einige weitere Sachen, wie Windows 8.1 anders umgeht, wenn eine andere Eingabemethode gewählt wird.

Und nun kommt Windows 10 und alle diese Feinheiten, die die Bedienung mit unterschiedlichen Eingabegeräte eine Freude gemacht haben, werden erledigt, aber Hauptsache "Windows 10 hat voll den aufs Tablet angepasste Modus, hier siehst du, alle Times im Vollbild, der Rest ist zwar wie im Desktopmodus, aber alle Teiles im Vollbild!!!!". Ich hab keine Ahnung, was die da gemacht haben, aber ich glaube, die haben das ganze Windows 8 Team an Apple verkauft und alle Unterlagen verbrannt. Anders kann ich es mir nicht erklären, wie die ganze mehrjährige Arbeit und Erfahrung so untergehen kann.
 
@eshloraque: Das, was Du beschreibst, hat mit Continuum nun wirklich gar nichts zu tun. Finger auf Touch oder Mousetaste sind zwei vollkommen unterschiedliche Events auf die getrennt reagiert wird. Mach Dich mal schlau, was Continuum wirklich tut.
 
@SunnyMarx: Du hast Recht, weil ja das, was ich beschreibe wieder rausgenommen wurde ;) So wie ich Continuum verstanden habe, soll es je nach Ein- und Ausgabemöglichkeiten die beste Erfahrung bieten. Und dementsprechend unterscheidet es, ob du nun Touch oder Maus/Tastatur verwendest und welchen Bildschirm. Apps bieten dem folgend unterschiedliche Oberflächen für unterschiedliche Modi an. Im nächsten Schritt sollen die Apps auch noch von dem physischen Gerät entkoppelt werden, d.h. egal ob du mit Tablet, Desktop, Handy die App öffnest, du bist immer auf dem letzten Bearbeitungsstand. Du kannst mich gerne konkret korrigieren, wenn Continuum deiner Meinung nach was anderes macht.

Und wo passt das, was Windows 8 macht nicht in diese Beschreibung?
 
Die Kritik ist ziemlicher Bullshit. Wenn man ein Bedienkonzept am Anfang richtig macht, muss man nicht ständig daran rumbasteln, warum auch? Man schaue sich mal die Systemeinstellungen von OSX von 2001 und heute an - das Prinzip ist genau gleich geblieben. So mag ich das!
 
wo hat sich denn die Bedienung von Android so grundlegend geändert? und das design? ok Android ist jetzt knapp 7 Jahre alt. Nächstes Jahr kommt noch keine riesen Revolution - also können wir in 2-3 Jahren mit der riesen Revolution bei Android rechnen?

Sorry aber im Kern ist die Bedienung von Android eben auch gleich geblieben^^ Nur weil aus dem "Zurück-Pfeil" ein Dreieck wurde ist das nun kein riesen ding?
 
Er hat recht, abseits des Tablet Modus und hier ist eben der spannende Punkt bei W10 den er vollkommen ausser acht lässt und zum rest, ein anderes Paradigma auf dem Desktop einzuläuten wollten "die Leute" nicht, insofern was sollte MS probieren? Sie haben probiert, mit 8, mit 8.1, mit wp schon viel länger und die Leute wollten es nicht...ich fand 8/8.1 auch persönlich eigentlich den besseren Ansatz aber wenn viele das nicht so sehen, gegen Windmühlen rennen?
 
Android hat sich zwar auch erweitert, aber ebenfalls mit negativen Auswirkungen. Bedenkt man z.B. die Probleme mit Schreibrechten bei SD Karten und sowas. Schaut man sich das Original Android Design, sieht das auch nicht unbedingt schön aus, besonders die Icons (Telefon, Kalender) sind für mich altbacken und von schön sehr weit entfernt.
 
dass android seit jeher gleich funktioniert scheint ihn aber nicht zu stören. dass das material design auch nur hübscher/minmalistischer ist als der vorgänger hat an der funktion nichts geändert - genauso bei windows. der kerl sollte vor der eigenen haustür kehren, bevor er über andere spricht.

ziemlich latte, ob w10 einfach nur eine grafische neuerung gegenüber wxp ist, solang es funktioniert und auf kundenwünsche in sachen funktion/design eingeht.

absolut banane der kerl.
 
Mein Windows 10 sieht sogar schon wieder fast so aus wie mein Windows 98. Wenn es das nicht tuen würde, hätte ich es garnicht.
 
stimmt doch gar nicht: unter jeder neuen Windows-Version leidet die Übersichtlichkeit konsequent. Die einst einfache Dateiansicht ist unnötig kompliziert, nach Laufwerken sucht man bisweilen vergeblich, der unendlich wertvolle Verzeichnisbaum im Windows-Explorer ist mittlerweile völlig unbrauchbar, die Einstellungen für Netzwerk-Adapter müssen irgendwo in der sinnlosen Netzwerk(un)übersicht gesucht werden ... ach leck mich doch, Windows
 
Na gut. Erstmal sollte er als "Mann hinter dem Material Design" grundsätzlich mal die Fresse halten. Das ist ja nun auch DER Rückschritt schlechthin bei Android.

Zweitens: Wär's mal schön, wenn Windows 10 wie Windows XP wäre - dann könnte man es auch professionell bedienen. Windows 10 ist ebenso wie Windows 8 von der Usability einfach nur schlecht und ebenfalls ein Rückschritt.

Eigentlich können sich der Typ und die Design- und UI-Futzis von Microsoft gegenseitig die Klinke in die Hand drücken. Vielleicht sollten sie Holzfäller oder Busfahrer werden - auf jeden Fall mal nichts mit Computern.
 
@Karmageddon: Wie bedient man ein Betriebssystem professionell? Und warum geht das mit 8 und 10 nicht?
Was mache ich falsch, wenn ich nach dem Umstieg auf Windows 10, Windows 7 nicht mehr mag?
 
@wolftarkin: Man bedient es professionell, in dem man in einem Startmenü einfach auf die Applikationen klicken kann, die man am häufigsten benutzt, statt sich die erst umständlich in irgendeine Kachel zu legen.

Man bedient es professionell, in dem man sich Einstellungsmenüs sofort zurecht findet, weil sie - wie in Win 7 - alle gleich aussehen und nicht wie in Win 10 es x verschiedene Arten gibt, wie ein Einstellungsmenü aussehen kann.

Man bedient es professionell, wenn man selbst entscheidet, ob man zuerst benachrichtigt wird, dass es Updates gibt und dann selbst entscheidet, wann man es tut und nicht - wie in Windows 10 - nur entscheiden darf ob man sie generell automatisch oder gar nicht herunterlädt.

Und diese Liste ließe sich endlos weiter fortsetzen.

Wenn du Windows 7 nach dem Umstieg auf Windows 10 nicht mehr magst, solltest du mal zum Arzt gehen... :)
 
@Karmageddon: Ich wollte dir ehrlich antworten, aber nach dem letzten Satz kannst du das abfurzen. :-)
Und nein, wer im Startmenü rumklickt ist nicht professionell.
Und ja, man wird über Updates zuerst benachrichtigt, bevor sie installiert werden, wenn man es will.
Und nein, du hast Windows 10 nicht länger als 5 Minuten benutzt, wenn überhaupt.
:-)
 
@Karmageddon: "Man bedient es professionell, in dem man in einem Startmenü einfach auf die Applikationen klicken kann, die man am häufigsten benutzt, statt sich die erst umständlich in irgendeine Kachel zu legen."

Also das Windows 10 Startmenü zeigt die Programme, die man häufig verwendet am linken Rand an. Muss man also gar nicht anpinnen.

Übrigens, nur weil Du Dich mit Windows 10 nicht auskennst, ist das Programm nicht weniger professionell zu bedienen. Nur bei deiner ersten Meinung ist mir schon klar geworden, dass Du alles bist, aber defintiv KEIN PROFI! :-D
 
@SunnyMarx: Profis benutzen überhauptkeine grafischen Oberflächen zum Bedienen/Konfigurieren eines Betriebssystems. Da Aktionen in grafischen Oberflächen nur mit unzuverlässigen Krücken wie Screenrecordern zu automatisieren sind, und Profis schnelle und ressourcensparende Lösungen mit Bordmitteln bevorzugen, bedienen sie Windows gleich über CMD bzw. PowerShell.

Nur Anfänger benutzen lahme, da umständlich zu bedienende GUIs in denen sie ständig herumsuchen müssen, wenn der Hersteller mal wieder etwas verändert hat.

Hier streiten sich also zwei Anfänger wer von ihnen mehr Klickwege (die sich beim nächsten Update schon wieder verändern können, so das beide wieder von vorne anfangen und herumsuchen "dürfen") auswendig gelernt hat. So amüsant wie lächerlich,
 
@resilience: Deine letzter Satz beschreibt deine Posts perfekt.
 
>>Geht es nach Googles Design-Chef, so ist Windows 10 nichts weiter als ein aufgefrischtes Windows XP.<<

Wobei sich das "aufgefrischt" dann wohl auf die "Telemetrie-Software" in Windows 10 bezieht. Von der Oberfläche her sieht Windows 10 nämlich nicht gerade aus wie Windows XP (das ist mit seinen 3D-Elementen wesentlich aufwändiger gestaltet als Windows 10), sondern eher wie Windows 1.0. Das war auch alles flach, eckig und in wenigen gesättigten Grundfarben gehalten.

http://i1-news.softpedia-static.com/images/news2/Windows-1-0-Is-Nearly-Identical-to-Windows-8-Photo-402356-2.jpg
 
@resilience: Wer einen Screenshot postet, sollte sich wenigstens die Zeit nehmen, einen passenden zu suchen.
Du nimmst dir doch sonst auch sehr viel Zeit. Vielleicht zuviel?
 
@resilience: Ist das nicht Windows 8, was Du da mit Windows 1.0 vergleichst? Mal abgesehen von der Aufwendigkeit, heutige Auflösungen anzusprechen, was hast Du sonst noch für Argumente?
 
Süß. Da beneidet ja jemand ganz offensichtlich das Windows Design. Zum Glück gibt es ja noch das Chrome OS, damit kann er besser arbeiten.
 
Ich hab 10 jetzt auch mal probiert. Und ich fand es.. Nicht schön
 
@derblauesauser: Schön muss es nicht sein. Funkionieren muss es. ;o)

Ich starte meinen Rechner ja auch nicht, um mir den Desktop oder das Startmenü anzuschauen, sondern um Programme zu öffnen und meine Arbeit damit zu bewerkstelligen. Und das klappt seit Windows 95 immer nach gleichem Schema.
 
Das Classic StartMenu ist und war und bleibt das Beste!!!!!!!!
Das Rad muss nicht nochmal neu erfunden oder umdesignt werden!
 
@DocMAX: Arbeite mal mit einer 6-Monitor-Wand, so wie ich, und Du wirst sehen, dass ein Startmenüknopf am linken Monitorwand-Rand ziemlich unpraktisch ist, wenn man am rechten Rand ein Anwendungsfenster schliesst und ein neues aus dem Startmenü öffnen möchte. Da kannst Du der Maus jedes Mal Kilometergeld zahlen bis sie über 3 Monitore geflitzt ist. Ich habe daher vor weit über einem Jahrzehnt meinen auf Linux bevorzugten Windowmanager Fluxbox auf Windows portiert. Seitdem habe ich das gesamte System inklusive Systemsteuerung, Programme, Laufwerke und selbstverständlich das Herunterfahren-Menü immer direkt am Mauszeiger dabei, egal in welchem Bereich der Monitorwand sich der Mauszeiger gerade befindet. Das beschleunigt in dem Fall, dass ich doch einmal mit der Maus arbeite die Sache total.
 
"Er selbst wäre wohl äußerst enttäuscht, wenn Android in zehn Jahren immer noch auf die gleiche Art und Weise funktionieren würde, gab Duarte zu." --- Warum sollte man sich umgewöhnen?! Ich finde ein Umgewöhnen (generell) ist nur dann gerechtfertigt wenn dadurch für den Nutzer ein Mehrwert entsteht. Das ist leider bislang nicht der Fall (zumindest nicht bei Win8).
 
@divStar: Wenn die Smartphones mal Gedanken lesen können, wird eh kein Mensch mehr auf dem Display rumwischen. Aber bis dahin ist noch lange hin.
 
@SunnyMarx: Ich gehe davon aus, dass es zu dem zeitpunkt genug Dumme geben wird, welche der Bequemlichkeit wegen NSA & Co. auch noch in ihr Gehirn gucken lassen werden, damit sie noch einfacher als heute für Verbrechen verurteilt werden können, die sie gar nicht real begengen haben.

Wenn ich bedenke, dass sie heute schon einem Sebastian Edathy die Karriere ruiniert und sogar noch eine Strafzahlung von ihm erpresst haben und der Typ nicht einmal illegales Material gesammelt hat, dann werden offenbar heute schon Gedankenverbrechen bestraft. Das wird dann mit Gedankeninterface noch einfacher werden. Wieder mal Zeitalter der Hexenverbrennung in dem wir da leben.
 
@resilience: Du solltest deine Beispiele besser wählen. Siehe oben.
 
Schade, mich hätte es eher interessiert wie es mit dem technischen Unterbau genau aussieht. Da scheint sich doch eher nix zu bewegen.
Und wieso sollte man ein Design komplett umbauen wenn das alte funktioniert? Design hat sich an die Ansprüche der User zu halten, Neuerungen sind gut und schön. Aber sie müssen auch sinnvoll sein.
 
... die google-Suche hat sich weiterentwickelt. Früher fand man noch, was man suchte, heute findet man das was SEO-Experten denken dass man finden sollte.
 
Windows 8 und 8.1 waren vom Design echt nicht schlecht nur für den 08/15 Desktop bzw. Laptop Einsatz nicht gut geeignet da ein Touchscreen bei Metro eigentlich Pflicht gewesen währe als Standard bei jedem Neugerät.
Aber da kann Microsoft ja nichts für MS gibt die Spezifikationen an die Hersteller die müssen umsetzen Passiert das nicht wird aus dem besten System eine Nutzer Enttäuschung.
Ich habe bei Bekannten mal Windows 8 mit Touch getestet da machte Metro Spaß hätten nun auch alle Software Anbieter eine Vernünftige angepasste Icon Version bzw. einen App Aufsatz gebracht hätte es sogar Super ausgesehen aber so wirkte vieles als Fremdkörper.
Mit 8.1 was ja sehr schnell kam besserte MS das Versagen der Industrie aus und gab dem Nutzer ohne die Touch Hardware den Desktop als Standard zurück und machte aus Metro ein Übergroßes Start Menü unterstrichen durchs Windows Symbol in der unteren Linken Ecke.
Vieles was ich in 8 geschätzt habe wie die Charm Bar fielen in 10 dem Rotstift zum Opfer weil eine Menge Nutzer es nicht wollten oder gar nicht Akzeptieren wollten durch Artikel auf Bild Zeitung Niveau.
Ich hoffe ja das einiges aus Windows 8 bzw. 8,1 mit dem ersten richtigen Service Pack was wohl Red Stone 1 sein wird zurück kehren wird.
Ganz oben auf meiner Wunschliste währen die Netzwerk Steuerung von 8 wo mit wenigen Klicks eine Verbrauchs Übersicht einblendbar war genauso eine schnelle Festlegung auf Getaktete Verbindung, Charme Bar und ein Edge Browser der mehr wie der IE währe die Updates dürften gerne wieder mehr in die alte Richtung gehen wobei ich das vom Prinzip nicht schlecht finde nur übel für jemanden mit Volumen Verträgen da sind recht schnell 1 bis 3 GB weg.

Das Android so eine starke Veränderung hingelegt hat kann ich nicht Unterschreiben von 2 auf 4 war Optisch einiges Passiert aber im Grunde nur Optisch Version 3 war eh nur Tablet und wurde schnell durch 4 ersetzt und Version 5 ist ja nun auch nicht der große Wurf wenn Android sich einen Gefallen tuen will holt Google die Update Politik weitgehend in eigene Hand wüste aber auch nur eines womit Android wirklich Punkten können würde wenn endlich eine richtige Netzwerk Struktur bekäme um es in ein Heimnetzwerk einbinden zu können, selbiges täte auch IOS gut das macht Microsoft definitiv besser mit der Platform Windows die Funktioniert einfach.

Wundere mich eigentlich das Herr Duarte nur gezielt über Windows lästert gut was soll man auch gegen Apple sagen die machen aus Prinzip alles immer Revolutionär inklusive fast Pleiten, MS fing ja im Übrigen gar nicht mit dieser Art der Nutzung an die Impulse kahmen ja wohl eher aus den Bereichen IOS und Android und da war alles Super und Genial nur der Dekstop Nutzer den es bei Windows fast nur gibt benötigt den Klassischen Desktop und gewohnte Umgebung.
Gerade das Gewohnheitstier Mensch lässt sich ungern was neues ungewohntes Vorsetzen deshalb hält ja auch Heute so einiges trotz hoher Sicherheits Risiken an Veralteten Versionen fest ungelogen letztens erst ein Kassen System gesehen was rebootetet wurde da startete ernsthaft Dos mit Windows 3.11 bzw. viele Geldautomaten noch immer auf XP und auf Heim Computern läuft teilweise noch immer Windows 95,2000 und XP.
Bei Andoid ist es eigentlich sogar Kritischer viele Geräte können keine Updates oder Upgrades mangels Speicher oder anderer Hardware Schranken erhalten die Fragmentierung ist eigentlich ein Alptraum so ziemlich jede Version ist im Einsatz Ok die Version 1 vielleicht nicht mehr aber alles andere ab Version 2 bis rauf zu 5 und demnächst 6 auf jeden Fall habe ja selber noch ein altes Version 2 Gerät rumliegen was nun als Navi herhalten muß und sonst einfach als Notfall Gerät falls mein Aktuelles Smartphone irgendwie den Dienst Quittieren sollte.

Wir haben doch alle das Ubuntu Experiment mit Unity gesehen mit Einführung dieser Oberfläche ging Ubuntu ins vorbestimmte Linux Randgruppen Lager zurück wobei man es lange als die Hoffnung und Konkurrenz gehandelt hatte, wurde einfach zu hungrig und daher für die meisten Geräte uninteressant man hört und sieht es einfach gar nicht mehr wirklich.
Wobei Ubuntu Exemplarisch für das Quasi Massentauglichkeit scheitern der Plattform Linux steht die wichtigen Impulse fehlen dort einfach um es Interessant zu machen was auch an der umständlichen Art liegt bei Windows und co gibt es Format was immer auf jeder Version Programme ausführbar macht sofern die Runtimes da sind bei Linux gibt es 2 Packet Architekturen die aber Inkompatibel zum jeweils anderen sind.
Dazu kommt das kaum was Grafisch geht und das meiste über Kommandozeile eine komplett überholte art und weise.
Das nächste ist einfach das die gängigen Office Formate kaum korrekt arbeiten und teils nicht Fehlerfrei geöffnet oder gespeichert werden können so das ein anderes Betriebssystem nur Müll dadraus lesen kann im besten Fall ist es nur die Formatierung die Kaputt ist und nachgearbeitet werden muß bei größeren Projekten ein No Go.

Im Grunde fehlt es bei den meisten Schwierigkeiten an einem Einheitsstandard der gerade im Netzwerk Bereich oft für Probleme sorgt und im Office Bereich für unnötige Mehrarbeit weil Formatierungen nicht Korrekt erkannt werden.
Ein anderes Problem ist einfach die Architektur so das viele Admins gar keine Anderen Geräte wollen wie die die Masse stellen was einfach entweder Windows oder Apple Computer sind wobei beides mit entsprechendem Können in einem Netzwerk Funktioniert halt nur ein größerer Zeit und Arbeitsaufwand ist.
 
Manches ist einfach auch dem "menschlichen Interface" geschuldet. Ich bin ja z.B. auch froh das sich das grundsätzliche Bedienkonzept eines Autos auch nicht ändert, sondern weiterentwickelt. Wäre schon blöd, wenn man das Gaspedal jetzt mal auf die linke Seite pflanzt, oder den Blinker-Hebel in die Mittelkonsole.
Manche Sachen sind halt irgendwann für eine bestimmte Zeit "zu Ende entwickelt", aber die Marktwirtschaft gebietet es ständig neues zu Entwickeln, egal ob besser oder schlechter. Der ständige Konsum muss aufrecht erhalten werden, sonst geht es uns irgendwann schlecht, da immer weniger von uns benötigt werden.
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