Activision Blizzard kauft Candy Crush-Macher King für 5,9 Mrd. $

In der Gaming-Branche gibt es das nächste spektakuläre Milliarden-Geschäft: Der Publisher Activision Blizzard hat bekannt gegeben, dass man King Digital Entertainment übernimmt. Der bisher auf Konsolen- und PC-Spiele spezialisierte Hersteller will ... mehr... Spiel, Mobile Gaming, Mobile Games, King, Candy Crush Saga Bildquelle: King Spiel, Mobile Gaming, Mobile Games, King, Candy Crush Saga Spiel, Mobile Gaming, Mobile Games, King, Candy Crush Saga King

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Das nächste Gameloft?
 
Für was auf dieser "Kugel" 5.900.000.000 US-$ ausgegeben werden ist schon unverständlich...
 
was will ein Qualitäts Hersteller mit diesen Schrott?
zwischen hearthstone und candy liegen Welten!
 
@neuernickzumflamen: Activision ist ein Qualitätshersteller? Die Ausnahme in dem Konzern ist Blizzard, da trifft das noch zu...
 
@King Prasch: Blizzard war auch gemeint, was anderes verbinde ich gerade nicht damit^^
 
@neuernickzumflamen: naja es geht hier im Activision und nicht um Blizzard^^ Somit hättest du es im vorherigen Post es sagne sollen^^
 
@TheKreamCs: Es geht um den Mutterkonzern Activion Blizzard...
 
Ramschmarke Star Wars ging ja für nur 4 Milliarden weg.
Billigkram! :D
 
Was ist das nür für eine Welt in der solche Summen für so einen Schwachsinn über die Theke gehen, während man für das gleiche Geld die Lebensstandards von Millionen Menschen wenigstens auf das nötigste heben könnte...
 
@Meatshield: es gibt einige Hardcorespieler, die in solchen Games mehrere 100EUR versenken, betriebswirtschaftlich alles andere als Schwachsinn..
 
@tkainz: *Spielsüchtige *1000EUR
Das Konzept lebt davon, dass ein paar (~1-2%) Süchtige kleine bis mittlere 4-stellige Summen reinpfeffern. Verteilt auf große 2-stellige und kleine 3-stellige Summen pro Monat.
In seltenen Fällen aufsummiert sogar 5-stellig.
Gehört mMn. ähnlich stark wie Glücksspiel reguliert.
(Ist vergleichend und ohne Wertung gemeint.)
Würde die Leute die so bezahlen nicht mit dem Wort "Hardcorespieler" aufwerten.
 
@andy01q:
Spielsüchtige != Hardcorespieler
und genauso wenig
Spielsüchtige/Hardcorespieler != Leute mit wenig Zeit/Lust, aber viel Geld

Spielsucht ist/kann auf verschiedene Arten definiert werden, genauso wie das Wort "Hardcorespieler" (wer viel spielt ist nicht zwingend gut im Spiel).
Spielsucht kann sowohl auf die Spielzeit, als auch auf die Ausgaben der jeweiligen Spieler im/für das Spiel bezogen werden - ergo ist "Spielsüchtige" genauso falsch wie "Hardcorespieler", da die Begriffe zwar "Leute, die viel Geld ausgeben" beinhalten KÖNNEN, aber nicht eindeutig beschreiben oder das Gleiche sind.
(Bsp.: Jeder Jacuzzi ist ein Whirlpool, aber nicht jeder Whirlpool ist ein Jacuzzi)

Der Regulierung kann ich persönlich nur teilweise zustimmen, da jeder selbst entscheiden sollte, wie viel er wofür ausgibt - allerdings ist es natürlich sinnvoll "krankhafte" Ausgaben zu vermeiden bzw. den betroffenen Leuten zu helfen. Und den vermeiden-Teil sollte der Spielehersteller übernehmen!
Allerdings sollte man hier auch wieder unterscheiden: Was ist krankhaft/zu viel? Niemand weiß, ob mein monatliches Einkommen 500€ oder 50000€ beträgt - vorallem nicht der Spielehersteller (und der sollte das auch nicht wissen, wenn man nun wieder in Richtung Datenschutz etc. geht).

Kompliziertes Thema, das auf keinen Fall pauschalisiert werden kann (wie so oft).

Es stellen sich (mindestens) zwei Fragen:
1. Rechnet es sich für den Spielehersteller einige "Spielesüchtige" (in Bezug auf Ausgaben) zu haben, sich nicht um diese zu kümmern und mit eventuellen Folgen (Ruf, Wirtschaftlichkeit, etc.) leben zu können?
2. Liegt die Grenze wirklich zwischen "rote oder schwarze Zahlen schreiben", oder sollte die Ethik auch in eine solche Entscheidung mit einfließen?

---
Wurde länger als gedacht - naja, wen's interessiert :-)
 
@dwaux: Wiki: "(...)umgangssprachlich auch als Spielsucht bezeichnet, wird durch die Unfähigkeit eines Betroffenen gekennzeichnet, dem Impuls zum Glücksspiel oder Wetten zu widerstehen, auch wenn dies gravierende Folgen im persönlichen, familiären oder beruflichen Umfeld nach sich zu ziehen droht oder diese schon nach sich gezogen hat.(...)"
Geht in dem Fall weder um Wetten, noch um echtes Glücksspiel
(wobei Candy Crush glaub auch ein Stück weit ein Glücksspiel ist),
aber der andere Teil passt.
Deswegen in meinem Fall doppelt umgangssprachlich verwendet und völlig abgegrenzt von jemandem der nur unheimlich viel Zeit investiert, aber gut damit klar kommt.
Wobei jemand der süchtig ständig auf irgendwelche Timer wartet um dann repetitive Sachen zu erledigen und dabei Job und Sozialleben riskiert oder verliert nicht weniger schlimm getroffen wurde als jemand der all sein Geld ausgibt.
Bitte auch nicht verwechseln mit jemandem der all seine Zeit in ein Spiel investiert um an Meisterschaften teilzunehmen, wobei auch das auch eine nicht zu ignorierende Sucht sein kann.

Leute die 10k€ im Monat zuviel haben und dann ein paark€ in Micropayments buttern machen weniger als 1% von deren Umsatz aus.
Wer wirklich so viel Geld über hat wird meist auch bessere Sachen mit seiner Zeit anzufangen wissen.

Was die Regulierung angeht:
Glücksspielanbieter müssen sich staatlich registrieren lassen und die Anbieter müssen vor der Geldannahme prüfen ob die Personenen auf ner Liste von Glücksspielsüchtigen stehen. Entweder soll man so liberal sein die Regulierung abzuschaffen oder man soll Spiele mit Micropayments da auch mit einbeziehen - zumal ja auch Poker mit 1- und 2-Cent Blinds immernoch strengstens reguliert wird.
Gibt Spiele mit "Micropayments" bei denen das Micro bei 60€ anfängt und teils immernoch 100-fach von derselben Person bezahlt wird.
Dafür bekommt man dann irgendwelche Zufalssachen und wenn das gewünschte nicht dabei ist wird halt nochmal 60€ ausgegeben - ohne dass die Gewinnchancen bekannt wären.

Zu deinen Fragen am Ende:
1. Ja, das rechnet sich.
2. Ethik bei nem internationalen Multimilliarden Dollar Unternehmen mit relativ hohem Anonymisierungsgrad? Ist das ein Scherz? Deren Anspruch auf Ethik ist niedriger als bei nem durchschnittlichen privatem Casino dessen Geschäftsmodell auf Abzocke beruht.
Wahrscheinlich könnten erfolgreiche Firmen die Micropayment-Spiele anbieten auch mit ner Kostensperre von 10€/Monat schwarze Zahlen schreiben, aber aktuell steht das Thema gesellschaftlich noch stark im Hintergrund und da melkt man die Kuh - bzw. schmiedet das Eisen eben solange es noch heiß ist.
 
Wie man sieht verdient Activision Blizzard zu viel mit den Spielen.
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