Google: Chrome OS bleibt, dutzende neue Chromebooks in Arbeit

Google hat nach einem ersten Dementi im Zusammenhang mit den diversen Berichten über einen möglichen Verzicht auf Chrome OS als eigenständiges Betriebssystem für günstige Laptops noch einmal nachgelegt und in einem Blog-Post klargestellt, dass es ... mehr... Chromebook, HP Chromebook 11 G4, HP Chromebook Bildquelle: Hewlett-Packard Chromebook, HP Chromebook 11 G4, HP Chromebook Chromebook, HP Chromebook 11 G4, HP Chromebook Hewlett-Packard

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Ich erkenne den Sinn bzw. Mehrwert von ChromeOS und Chromebooks immer noch nicht. Man kann keine Programme installieren und hängt dauern mit dem Schnorchel in der Cloud. Für mich völlig sinnbefreit. Da kaufe ich mir lieber ein echtes Windows-Notebook oder noch besser Surface Pro.
 
@WieAusErSieht: Sehe ich auch so. Selbst wenn die meisten Anwender, zu 90%, nur den Browser verwenden, kommt man nicht nur mit diesem aus.
 
@WieAusErSieht: Und was ist mit dem Preisunterschied?
Chromebook ab etwa 200€, Surface Pro ab etwa 800€.
 
@floerido: Es muss ja nicht gleich das Surface sein. Für 350 Eure bekommt man schon ein ordentlich ausgestattetes Notebook von Dell, mit dem man 1000x mehr machen kann. Für 900 Euro ein iPhone kaufen, aber beim Notebook sind dann 400 Euro zu teuer? Merkwürdige Einstellung...
 
@WieAusErSieht: Und wie ist die Akkulaufzeit oder Portabilität? Ich sehe die Konkurrenz eher in Tablets.
Die Schnittmenge von Chromebook und iPhone-Nutzern wird vermutlich auch nicht sehr groß sein.
 
@floerido: Schau dir mal was Chromebook Pixel kostet... eine Eigenentwicklung von Google, wirkt hochwertig wie Surface oder MacBook. Mind. 1000 dollar!!!
 
@fegl84: Natürlich gibt es auch Ausnahmen, das Pixel hat auch ein Mega-Display.
Chromebooks haben das Ziel Mobilität (Akku + Gewicht) und einen niedrigen Einstiegspreis zu vereinen. Genau hier ist doch bei Windows und Mac Laptops der Markt nicht vorhanden, da gilt entweder günstig oder mobil.
 
@WieAusErSieht: vllt siehst du deswegen kein Mehrwert, weil du keine Ahnung hast und dich noch nie damit auseinandergesetzt hast. Das ist jetzt vllt. ein wenig unfreundlich von mir formuliert, aber du schreibst ja, man kann angeblich keine Apps installieren, das ist schon mal falsch. Wie in anderen Systemen auch hat es hier ein App Store, und wenn ich mal den Windows Store mit dem von Chromebooks vergleiche, dann scheint es mir mehr sinnvolle Apps im Chrome Store zu geben als für Windows. Offline kannst du auch arbeiten und deine Anwendungen starten, wenn du das willst. Allerdings will ich schon jetzt nicht mit meinem Windows Laptop offline sein, aber egal, Chromebooks arbeiten jedenfalls auch offline. Was sind das auch für Marketingsprüche, ein echtes Windows-Notebook? Was wäre denn ein unechtes Windows-Notebook? Also wenn man etwas schlecht reden möchte, dann sollte man sich auch mal damit befassen. Aber ok das ist hier nicht das Forum in dem mit Fachwissen sondern eher mit Stammtischgetrolle geglänzt wird. PS: Und nein ich habe kein Chromebook sondern ein "echtes" Windows-Notebook und finde dein Kommentar trotzdem dämlich.
 
@WieAusErSieht: Es kommt immer auf das Einsatzgebiet an.
Aktuell hab ich zwar noch kein Chromebook, aber ich liebäugle schon eine ganze Weile damit. Es kommt auf den Verwendungszweck an. Ich sehe es eher als Alternative zu einem Tablet. Tablets liegen mir nicht sonderlich, weil ich auf der Onscreen-Tastatur nicht zurecht komme. Und wenn ich extra eine Tastatur zu einem Tablet benötige, geht auch ein bisschen von der Portabilität verloren.
Der Einsatz eines Chromebook geht für mich dahin, dass ich im Zug unterwegs oder zum Beispiel auch auf der Couch ohne viel Aufwand ein paar Texte tippen kann. Auf der Couch kommt zudem dazu, dass ich einfach per VNC auf meinen Rechner gehen kann und darauf dann arbeiten kann. Aktuell verwende ich dafür ein altes Thinkpad T60 mit einem minimalen Linuxsystem darauf. Aber das gibt jetzt leider langsam den Geist auf, was aber nach fast 10 Jahren auch legitim ist.
 
@Iridian: So habe ich auch mal gedacht: Statt Tablet einfach ein Chromebook. Ich war begeistert von der Idee: Neues Chromebook (CB) kaufen, anmelden, System steht. Aber Pustekuchen! Stell Dir das CB wie ein Laptop vor, wo nur der Browser läuft.
Wenn auf dem CB meine Apps von Android gelaufen wären - alles wäre okay gewesen. Aber da läuft wirklich nichts. Zweiseitiges PDF-Dokument? Nee, läuft ja im Browser. Mal eben das Wetter? Nur im Browser. Mit der Kamera ein Filmchen aufnehmen? Wird nicht unterstützt. Ein Spiel? Nur im Browser. Termine? Im Browser! Kein vernünftiger Dateimanager, kein Opera, FF, TV-Programm, nichts.
Du glaubst nicht, wie schnell meine Begeisterung dahin war. Das CB hat fast 400 Euro gekostet (die Auflösung war aber auch phantastisch!), doch für dieses Geld kriege ich auch ein Laptop, das deutlich mehr kann, als nur einen Browser zu starten.
Da es inoffizielle Anleitungen gibt, wie Android-Apps auch auf dem CB funktionieren, scheint es mir so, als sei Google gar nicht daran gelegen, diesbezüglich irgendwas zu ändern. Mein CB ging daher wieder zurück. Jedes Billig-Smartphone kann mehr.
 
@WieAusErSieht: ich habe aus Prinzip mal mein ubuntu neu aufgesetzt, einfach USB rein, Verschlüsselung Haken rein, OS aufgesetzt.
Also selbst ein dummer Mensch könnte ein richtiges Linux aufsetzen, Frage mich da auch was man damit soll.
Für Laien reicht das, man selber legt natürlich noch reichlich Hand an.
Chrome ist auch mein haupt Werkzeug, aber ich habe ein vollständiges robustes Betriebssystem.
 
Trotzdem, irgendwie ist für mich Google da etwas halbherzig. An fehlendem Geld ChromeOS wesentlich mehr zu pushen, dürfte es bei Google ja nicht liegen.
 
@Lastwebpage: Eigentlich könnte Google hier gut Verträge mit Mobilfunkprovidern schließen. Zwei Jahre 500 MB/Monat Inklusivvolumen oder ähnliches. Dazu der Eintritt in den Markt als virtueller Provider, Zukauf von Volumen über Google Wallet.
 
Also ich sehe da eigentlich nur 2 Möglichkeiten, entweder Google baut ChromeOS dann zukünftig auf Android auf, oder Google schiebt ChromeOS in den Bildungssektor ab, und setzt für Consumer-Laptops dann auf ein angepasstes Android.
 
@Overflow: warum? Chromebooks laufen doch supersuper so wie sie sind! Und im Gegensatz zu Android und Windows gibt's auch keine Updateprobleme.
 
@nicknicknick: Weil an der Story, das Google Android und ChromeOS vereinen will, schon was dran sein wird. Und ich denke mal, dieses "neue" OS dürfte für die meisten Consumer interessanter werden, als das jetzige ChromeOS. Nur weil das dann vielleicht auf Android basieren würde, muss das ja nicht gleich schlechter werden, als das aktuelle ChromeOS.
Warum sollte es dann Updateprobleme geben?
 
@Overflow: Aber warum interessanter? Wegen Smartphone und Tabletapps? Die braucht nun wirklich niemand auf einem Laptop, sieht man ja am gescheiterten Versuch von MS.
 
@nicknicknick: Also z.B. eine CandyCrush-App würde sicherlich für viele Consumer ChromeOS interessanter machen, und wenn man das beste aus beiden Systemen kombinieren kann, wäre das doch ein Win-win.
Da das ganze ja auch erst 2017 starten soll, wird Google wohl auch noch etwas Entwicklungsarbeit reinstecken...
 
@Overflow: Perfektes Beispiel für meine Zweifel: Das ist doch total auf Touchscreen optimiert! Angry Birds gab's auch mal als Chrome-App, war absolut witzlos mit Touchpad/Maus zu spielen. Solange wir wirklich von Notebooks und nicht Hybriden reden macht Android einfach keinen Sinn, ist ja nicht so als hätte es nicht schon diverse Geräte in dieser Richtung gegeben. Und bei einer Verschmelzung wird man einer der beiden Welten nicht gerecht, siehe Windows.
 
@nicknicknick: Es wird ja nich einfach Android, wie es aktuell existiert, auf ein Notebook geklatscht, und das dann als neues Notebook-OS vorgestellt. Ich könnte mir schon vorstellen, das die Notebook-Oberfläche dann stark an die aktuelle ChromeOS-Oberfläche angelehnt ist, und das Android-Apps dann eben auch ein Desktop-Design mitbringen können.
Vor allem bei Hybriden gibt es ja jetzt das Problem, das passende OS zu finden.
Im Endeffekt kommt es darauf an, was Google daraus macht, man muss ja nicht die gleichen Fehler wie MS machen...
 
@nicknicknick: Orientierte dich eher an Android-TV, da gibt auch selten Touchdisplays.
 
@Overflow: Ich sehe einfach nicht, wie man das sinnvoll unter einen Hut bringen soll ohne einen Aufwand, bei dem man ebensogut den getrennten Ansatz verfolgen könnte. Aber gut, wir werden sehen ob und falls ja wie es kommt.
 
@floerido: Und das ist ja bekanntlich ein voller Erfolg ;)
 
Hat ja lange gedauert diese Meldung zu korrigieren, die Richtigstellung war schon nach wenigen Stunden da. Aber immerhin, besser spät als nie!
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