Samsung-Belegschaft: Wer nicht über Durchschnitt arbeitet soll gehen

Die doch recht magere wirtschaftliche Entwicklung des südkoreanischen Konzerns Samsung in der letzten Zeit, führt nun wohl dazu, dass der Umbau der Belegschaft sehr viel schneller vorangetrieben wird. Für tausende Beschäftigte dürfte dies die ... mehr... Samsung, Logo, Samsung Logo Bildquelle: Samsung Samsung, Logo, Samsung Logo Samsung, Logo, Samsung Logo Samsung

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Wieder müssen Mitarbeiter gehen, für den Mist, den Samsung verbrockt (obere Chefetage) wegen nicht wechselbarem Akku und fehlender SD-Card Slot! Samsung kapiert es endlich mal! Wir wollen wechselbaren Akku und SD-Card Slot zurück und nicht den Schrott, den ihr derzeit produziert!
 
@MatzeB: Falsch, DU willst das, und noch paar andere...aber nicht alle. Ich brauche kein Wechselakku. Kein Gerät vor dem S6 konnte mich wirklich von Samsung überzeugen und ich war jahrelanger treuer HTC Kunde. Geht Samsung den eingeschlagenen Weg weiter, so könnte ich nächstes Jahr Käufer werden, gehen sie wieder zurück....muss ich wohl weiter suchen.
 
@Krucki: Kauf dir ein Huawei P8, dann hat die Suche eine Ende :-)
 
@Krucki: Wenn die Verkaufszahlen trotz neuer Hype-Zahlen einbrechen, scheinen es die meisten aber doch zu wollen.
 
@Bautz: Gewagte These. Es gibt deutlich mehr Gründe als nur fehlende "Features", die zu sinkenden Verkaufszahlen führen können.
 
@Krucki: Die Qualität (und das muss ich Samsung mal zugestehen) hat sich durchaus verbessert seit den ersten Galaxys. Die Konkurrenz wurde auch nicht starker ...
 
@Bautz: Qualitaet verbessert?? Ganz im Gegenteil. Wenn ein Geraet nicht einmal die Garantie durchhaelt, wo kann man da von Qualitaet sprechen und dies betrifft nicht nur die mobile Electronik, sondern alles was Samsung in den letzten Jahren auf den Markt gebracht hat. Alles nur noch billiger Schrott, huebsch verpackt.
 
@Krucki: Nö. Für den 08/15 Otto Normal Kunden (und das ist nun mal die Masse von über 80%) geht es um nichts anderes, abgesehen vom Design. So etwas wie "funktioniert nicht" oder "kann mit Dienst XY nicht genutzt werden" ist drittrangig für die meisten.
 
@Krucki: Wie die Zahlen beweisen, bist da aber DU die Ausnahme und nicht MatzeB, ich und andere. Warum kommt denn das Lumia 950 jetzt so gut an, nicht nur weil es !10M drauf hat, sondern weil es eben genau die drei wichtigsten Sachen im Smartphone Markt aktuell bedient: Super Kamera, SD-Card und wechselbarer Akku! DAS wollen die meisten Smartphone Kunden aktuell und Samsung bietet da nichts!
 
@Scaver: Woher nimmst du die Erkenntnis das die Leute das 950 kaufen weil es einen Wechselakku hat? Gerade die oben von dir angesprochenen 08/15 Kunden, die ich im Freundeskreis haben, geben absolut gar nichts auf einen tauschbaren Akku. a) laufen sie nicht mit einem Ersatzakku rum und b) sind sie dann so 08/15 das sie sich erst gar keine Gedanken darum machen wenn der Akku mal an Kapazität nachlässt. Zweitere ist eh in heutiger Zeit nicht mehr notwendig, ich habe bei meinen letzten 3 Geräten absolut keine negative Tendenzen mitbekommen.
 
@Krucki: Weil man es überall nachlesen kann. Sei es in Kommentaren von Vorbestellern oder Interessenten oder auch in den bereits Dutzenden von Umfragen (seien es generelle oder speziell zu den kommenden Lumias). Richtig, 08/15 Kunden laufen in der Regel nicht mit Ersatzakkus herum, aber sie wollen den Akku austauschen können, wenn er defekt ist. Und das passiert heut zu Tage sehr schnell und oft vor Ablauf der Garantie bzw. gesetzlichen Gewährleistung. Egal ob 20, 50 oder 60 Jahre alt... die Leute wollen das Gerät dann nicht erst ewig einschicken und ohne da stehen und dann alles neu einrichten müssen. Sie wollen das Gerät öffnen, den Akku wechseln und gut ist. Und ja, das ist etwas mit dem sich sogar Leute wie meine Mutter (50+) beschäftigen, da sie es schon von den alten Handys von früher kennen.... und die Junge Generation (meine Cousins und Cousinen z.B.) wissen es aus Foren, von Freunden und Co., wie viel Ärger ein Defekter Akku machen kann. Was deine letzten 3 Geräte angeht... Glückwunsch. Geht mir anders. Alle Smartphones die ich bisher hatte, inkl. die meiner Frau, meines Bruders, seiner Verlobten, meines Vaters und die gesamte Familie meiner Frau... alle berichten dass die Akkus (Samsung, Apple, HTC, Huawei, LG usw) alle nach rund 2 Jahren spürbar nachlassen. Beider Familie meiner Frau ist das Generationsübergreifend (von den 20ern bis hoch in die späten 50er) Thema zu jedem Weihnachten, wenn die ganze Familie zusammen kommt... jedes Jahr erneut... seit schon einigen Jahren. Zufrieden bzgl. des Akkus war da noch nie jemand. Am Anfang ist da alles super, wer aber 2-3x am Tag den Akku neu laden muss, da ist nach ca. 2 Jahren kaum was machbar... die Leistungen sinken hier bis zu 50% (und danach weiter). Bevor Du nun wieder fragst, woher ich die Zahlen habe: Aus Fachzeitschriften, Artikeln wie hier auf WF, Wu oder heise und auch selber gemessen!
 
@MatzeB: stimmt, es gibt erst die Probleme seit Samsung feste Akkus verbaut und den Slot weglässt. Alles andere läuft so richtig super nur dieses verflixte S6 verkauft sich aufgrund der Änderung überhaupt nicht und bringt das ganze Imperium ins schwanken. Hätte das S6 die Änderung nicht, Samsung wüsste überhaupt nicht wohin mit der ganzen Kohle.
Genau, manchmal ist es ganz einfach, nur Samsung begreift es nicht. Lasst uns alle mal einen Brief schreiben, vielleicht langt ja auch ein gemütlicher Sitzstreik am nächstgelegenen Bahnhof.
 
@MatzeB: Natürlich ist auch immer nur der Chef schuld. Vielleicht hat Samsung auch zunehmende Probleme, weil ein zu großer Teil der Belegschaft es einfach nicht drauf hat, etwas Beeindruckendes zu liefern?
 
@MatzeB: Ich glaube deiner Meinung sind kaum alle, schon bei "Mehrheitsfähig" hätte ich meine Zweifel. Ich kenne wirklich niemanden der in den letzten 10 Jahren mal seinen Handyakku gewechselt hätte oder dies gern tun würde. Ich hab daher immer das arge Gefühl das dies so grundloses trotziges "ich will aber" Feature ist. Beim SD-Slot gehe ich ein Stück weit mit, auch das ist aber meist eher pragmatischer. Wenn nicht genug interner Speicher da ist, dann sollte eben ein SD-Slot als DIY-Lösung da sein, ansonsten kann er auch weggelassen werden. Ist ja nicht so das man die SD-Karte dann einfach so mal tauschen würde, muss halt nur genug Speicher für Bilder, Videos und Musik da sein um "durch zu kommen", der Rest liegt eh in irgend einer Cloud.
 
@MatzeB: Du willst das, Ich und viele andere wollen/brauchen das aber nicht.
Ich habe keine lust mehr auf abnehmbare Teile an einem Smartphone/Mobiltelefon. Entweder knarzt alles oder ist nicht richtig fest, oder es geht nach 1 - 2 jahren kaputt und man darf sich dann z.B. einen neuen Akkudeckel kaufen. Das war jetzt bei 5 meiner alten Smartphones/Handys so, immer ist der Akkudeckel kaputt gegangen oder saß nicht richtig fest. Jetzt hab ich ein Moto X2 und bin mehr als zufrieden. Mein Letztes, Sony Xperia SP dauernd geht die hintere Abdeckung ab oder es Knarzt, weil billig Plastik und die sitzt nicht richtig fest geht zu leicht ab. Das beste, die durfte ich mir übrigens neu kaufen weil die Klipse abgebrochen sind nach nicht mal 2 jahren, einfach so hat 14,00! Euro gekostet. Nie wieder!
 
@Nightc0re: Recht hast du,auch ich habe die qualität von Motorola neu kennen gelernt :)
Aber zurück zum Thema Akku...die meisten *User* von Smartphones denken halt nicht viel weiter als von 12 bis mittag. Keiner braucht heute noch einen austauschbaren Akku,und wenn doch,dann sollte er sich mal gedanken machen über die Art und Weise wie man seinen Akku lädt.
Ganz nebenbei hat Samsung damit auch noch den Fake herstellern nen strich durch die Rechnung gemacht,wie offt liest man etwas von gefälschten Akkus die abbrennen oder die falsche Spannung liefern.
 
@AndyB1: Ihr seit alle Lustig :)
Bei Apple war es immer das nogo Kriterium schlecht hin das man den Akku nicht so einfach wechseln kann und kaum macht $amsung es wird es verteidigt bis zum Ende.
 
@deischatten: Nein,ich hatte damit noch nie ein Problem das man den Akku nicht wechseln kann. Das nogo Kriterium mit dem nicht wechselbaren Akku kommt auch meist nur von diversen Tests wie der Coumputerbild und co :)
BTW: Ich mag Samsung nicht mal,ist mir zu viel *Müll* auf den Smartphones installiert den man nicht braucht und der am Akku saugt :) Ich mag da lieber Hardware mit Stock Android.
 
@MatzeB: ich hab auch erst gesagt "ich will ein wechselbaren Akku und ein SD karten slot"
dann hab ich mir mal Gedanken gemacht wie oft ich in den letzten 20 jahren ein Akku gewechselt habe bzw wechseln musste weil der Akku vor ablauf der 2 Jahre (bis es ein neues Handy gibt) defekt war.
Antwort: Nicht einmal. Fazit: scheiß auf den wechselbaren Akku.
SD Karte: schön und gut aber wenn das Gerät genug speicher hat brauch ich das nicht.
Ich hab bei meinem S5 lediglich eine SD zum ersten mal wirklich gebraucht weil ich mir eine Navisoftware geladen habe die alleine mit Karten und pipapo 15 GB Speicher Frist. Ohne das wäre ich mit dem S5 Speicher locker ausgekommen.
Heißt in Zukunft drauf achten dass, das Handy genug speicher hat und dann passt das.
Ergo: keine wirklichen Argumente gegen ein Smartphone (egal ob von Samsung, Apple oder sonst wem)
 
@Eagle02: mein voriges Mobiltelefon hatte ich deutlich mehr als 2 Jahre und war froh, dass ich die Lebensdauer durch Akkutausch kostengünstig verlängern konnte. Dieses Anspruchsdenken, dass so ein Ding alle 2 Jahre komplett getauscht werden muss, finde ich erschreckend. Das ist mir zu teuer und das ist volkswirtschaftlich und ökologisch ein komplettes Fiasko.
 
@Drachen:
1. kann man auch bei den "nicht tauschbaren Akkus" die Akkus tauschen.
Siehe IPhone. Muss man das Ding halt in Laden bringen damit die einem das Tauschen. Kostet zwar ein paar € mehr als wenn man ihn selbst Tauscht aber bei solch Teuren Geräten immer noch vertretbar und besser wie wegwerfen.

2. Sagt niemand das man es nach 2 Jahren wegschmeißen muss nur weil es ein neues gibt, Man kann es auch einfach verkaufen. Habe ich mit den letzten beiden Smartphones auch getan und bin beide für ein guten Preis los geworden und davor meine "Nicht Smartphones" hab ich einfach einem guten Zweck zukommen lassen.
Es gibt mehr als genug Möglichkeiten alte Handys entweder gegen Geld oder eben als Spende für diverse Zwecke abzugeben.
Weggeworfen hab ich bis heute lediglich mein Nokia 62/10 weil es schon innerhalb der 2 Jahre 2 mal repariert werden musste und am ende auch wieder anfing mit diversen Macken. (War dann auch mein erstes und letztes Nokia ever)

3. Hab ich hier noch 2 Handys rumliegen wovon eines über 10 Jahre alt ist von Panasonic und eines das auch gute 6 Jahre alt ist von Samsung und bei beiden ist der Akku noch Funktionstüchtig. Meine Frau nutzt ein altes Samsung nun schon seit über 5 Jahren täglich und immer noch mit dem Original Akku. Er hält zwar keine 2 Wochen mehr sondern man muss ihn alle 3 bis 4 tage laden aber auch das ist für die normale Nutzung ausreichend.

4. zu Teuer? Kommt wohl auf den Vertrag drauf an... Ich Zahle, nur den monatlichen Aufschlag für das Handy gerechnet, in den 2 Jahren 360 Euro für das Handy (Aktuell das S5) + die einmal Zahlung (incl Porto) am Anfang macht 380 Euro. Neu im Laden kostet es immer noch 385€ (Amazon) da weiß ich nicht was daran zu Teuer ist.
Als ich es mir geholt habe war es im Laden noch deutlich teurer weil das S6 noch nicht auf dem Markt war. Von daher ist es Finanziell für mich wesentlich günstiger. Das letzte Telefon hab ich nach den 2 Jahren noch für 250€ Verkauft und auch das S5 wird nächstes Jahr wieder verkauft sofern es bis dahin noch in Ordnung ist.
ca. 200 Euro wird es dann vermutlich auch noch bringen. Heißt ich hab am ende geschätzt 180€ für das Handy bezahlt.
Den Vertrag hätte ich so oder so egal ob mit oder ohne Handy würde mir lediglich 15 Euro im Monat sparen (was sich durch den Handy kauf aber nicht rechnen würde da auch der verkauf des selbst gekauften weniger Geld einbringt da ich es wesentlich länger nutzen würde) Von daher ist der Preis hier absolut kein Argument.

Unterm strich wenn man das Vernünftig macht sind keine deiner Aussagen ein wirkliches Argument.
Akku Tausch ist weiterhin möglich kostet aber halt ein paar Euros
Wegwerfen ist nicht nötig es gibt andere Möglichkeiten und damit ist es weder Volkswirtschaftlich noch Ökologisch ein "Fiasko".
Preis... für mich ist das so wesentlich billiger wie anders also auch kein Argument.
 
rein Rechnerisch müssen dann streng genommen ALLE gehen, weil der Durchschnitt hält sich immer (auch wenn nur noch ein Mitarbeiter da ist) :D :D ^^
 
@baeri: Find ich auch ne super Idee den Mittelwert als Untergrenze festzusetzen. Bin sicher dass die Manager dann eigentlich als erstes gehen müssten. Ist auch ne tolle Motivationsart für die restliche Belegschaft. Hatte mir von Samsung mehr erwartet
 
@K-Ace: "Hatte mir von Samsung mehr erwartet" - Ich nicht.
 
@baeri: Das gilt nur dann wenn du immer wieder einen neuen Durchschnitt ermittelst.
Gehst du aber von einem Fixwert aus (~105%), bleiben alle die, die freiwillig immer mehr stunden machen als sie vertraglich müssten.
 
@P4ge_2: Aber bleibt der Durchschnitt wirklich bestehen?

klar, okay jetzt gibt es einen "Richtwert"...
aber was ist in einem oder zwei Jahren? Dann wiederholt man das, und selbstverständlich passt man den Richtwert an => hat sich ja auch gelohnt...

Und das schlimme ist, die Leute die "entlassen" werden sind jetzt (auch nach außen) "DIE FAULEN"...

... "Zeigens mal ihren Lebenslauf?" ... "oh sie waren bei Samsung?" ... "Sie sind Eingestellt, sind 1,20€ am Tag Okay? Also was Sie zahlen um bei uns Arbeiten zu dürfen... Ich denke das sind Sie Wert..."
 
@baeri: So ist es! Wenn nur die bleiben die über dem Durchschnitt liegen, steigt damit ja auch der (dann neue) Durchschnittswert an. Und dann sind jene, die bisher über dem Durchschnitt lagen mit mal jene, die nur noch durchschnittlich sind, und die müßten dann ja gehen. Also bleiben dann wieder nur jene, die über den neuen Durchschnitt sind, womit dann aber der Durchschnitt wieder ansteigt.... usw.....usw....usw... Ein loch ist im Eimer, ein Loch ist im Eimer....

Einen Fixwert als Durchschnitt zu deklarieren, würde auch nichts bringen, weil danach keine WEITEREN Steigerungen mehr nötig wären / erfolgen würden.
 
yeah alle manager dürfen gehen :)
 
@xerex.exe:
Da hat jemand noch nie etwas mit Managernpositionen zutun gehabt ;)
 
"Wer nicht über Durchschnitt arbeitet soll gehen ..."

Also die Gesamte Führungsringe/Verantwortungsträger, guter Plan ... oh ich befürchte das hab ich missverstanden . :(
 
immer die "Kleinen" zu erst..leider:-(
 
hihi, wenn jeder überdurchschnitt is, dann is man wieder nur durchschnitt, ein kreislauf bis zum letzten :D
 
Ist sicher nicht schön sowas, aber wenigstens werden so die Leute die ranklotzen nicht auch noch unnötig bestraft.
Jedenfalls besser als bei ein "Sozialauswahl", bei der man abgeschossen wird nur weil man jung oder single ist.
 
@Johnny Cache: Na klar ist sowas toll, da werden leute die nicht 10-20 überstunden (natürlich unbezahlt) pro woche Arbeiten gefeuert und Leute wie du Applaudieren dazu!...
Bzw es ist natürlich besser jemanden zu entlassen der mitte 40 ist, 4 Kinder hat und 20 Jahre im Betrieb arbeitet. Wer kam nur auf diese Idiotische "Sozialauswahl".
 
@Fanel: Du findest es also besser wenn Leute auf Grund von irgendwelchen irrelevanten Dingen gefeuert werden und deren Arbeitsleistung, für die sie ja dort sind, weitgehend unbeachtet bleibt?
Wenn man Mitte 40 ist oder Kinder hat sollte man natürlich nicht mehr so arbeiten müssen wie junge Leute ohne Kinder. Das versteht sich ja von selbst...

Laß mich raten, du reißt dir vermutlich bei der Arbeit auch keinen raus, oder?
 
@Johnny Cache: Du hast sehr genau den Unterschied zwischen einem gesamtgesellschaftlich halbwegs verantwortlich handelnden und einem rein auf kurzfristige Profitmaximierung geeichten Unternehmen umrissen, Gratulation! Jetzt musst du nur noch herausfinden, warum letzteres ein Problem darstellt. Kleiner Tipp: Stell dir mal vor, alle würden so handeln.
 
@Johnny Cache: Ich finde das diese Regelungen Ihren Sinn haben. Nur weil jemand mitte 40 ist heisst es also dass diese nicht mehr so hard arbeiten wie nen 20 Jähriger? Schön das du nicht alle in eine Schublade schiebst.

Wenn jemand sich nen schlendrian erlaubt bei der Arbeit reicht eine Abmahnung und danach erfolgt ebenso eine Ordentliche Kündigung. Egal in welcher Sozial Stellung jemand steht.
 
@Fanel: das hat er doch gar nicht gesagt. Aber WENN ein 40-jähriger nicht so gut wie ein 20-jähriger arbeitet, dann sollte auch er entlassen werden, egal wie viele Kinder er hat, da bin ich mit Johnny einer Meinung.
 
@Fanel: Muß man jetzt wirklich jede Ironie mit Tags markieren?
 
@Johnny Cache: Ja, soll doch der mit 3 Kindern gehen, ist doch sein Pech dass er die Kinder in die Welt gesetzt hat und nun lieber seine Freizeit mit der Familie verbringt als unbezahlte Überstunden zu machen. Oder jemand der einen kranken Partner zuhause pflegen muss. Oder nach 30 Jahren im Unternehmen nichts anderes kennt und deshalb eigentlich nicht mehr zu vermitteln ist... oder oder oder.
 
@terminated: Das ding ist, Johnny hat wahrscheinlich selbst noch nie gearbeitet, deswegen kann er auch so nen mist von sich geben.
 
@Fanel: Oder Johnny hat sich schon immer für die Firmen den Arsch aufgerissen und keine Sau hat es interessiert, weil ja andere älter waren oder Kinder hatten.
 
@Johnny Cache: Schon mal daran gedacht, dass du eventuell einfach nur nicht gut genug bist? In der Regel bevorzugen Unternehmen nämlich sehr wohl die ungebundenen Singles bei der Einstellung, die kann man besser ausbeuten weil sie flexibel sind. Aber nein, bestimmt sind die Leute, die Verantwortung für die Gesellschaft auf sich nehmen, eine Familie gründen und Kinder großziehen (kostet netto über die ganze Zeit etwa den Wert eines kleinen Eigenheims) die später auch mal deine Rente/Hartz 4 zahlen werden, schuld an deiner Misere.
 
@nicknicknick: Nein, auf solche Ideen bin ich angesichts der gegebenen Arbeitsleistungen von mir und meinen Kollegen wirklich noch nie gekommen, denn genau dafür werden wir alle bezahlt.
Der soziale Status hat nun mal nichts mit den Arbeitsplätzen zu tun, denn dafür wird man nicht bezahlt, sondern damit man eine entsprechende Leistung bringt. Oder würdest du in deiner Firma nicht genau die Mitarbeiter behalten wollen die ihr Geld wert sind bzw. dich derer entledigen die nicht dem Standard entsprechen?
Samsung macht es genau richtig, denn damit sichern sie die verbliebenen Arbeitsplätze. Falls sie anders handelten würden sie auch noch alle anderen riskieren.
 
@Johnny Cache: Und wenn das alle so machen, wer kann es sich dann noch erlauben, Kinder zu bekommen? Machen ja eh schon viel zu wenige in Deutschland. Als Eltern kann man eben nicht einfach so beliebig viele Überstunden machen oder auf Urlaub verzichten. Also, wenn alle so denken und entsprechend handeln würden, gäbe es hier gar keine Kinder mehr. Wer soll dann in Zukunft konsumieren und für Wirtschaftswachstum sorgen, von dem letztendlich auch dein Unternehmen und damit dein Arbeitsplatz, aber natürlich auch deine kapitalgedeckte Altersvorsorge abhängig ist? Wer zahlt in die gesetzliche Rentenkasse ein wenn du alt bist? Wer versorgt dich im Pflegeheim oder Krankenhaus, wenn du alleine vor dich hinsiechst ohne Angehörige, die sich um deine Pflege kümmern? Du vertrittst eine zunächst schlüssig klingende, aber einfach nicht zu Ende gedachte Logik. Wer heute noch Kinder bekommt opfert schon eine ganze Menge, die finanziellen Nachteile für die einzelnen werden nicht mal annähernd ausgeglichen und du willst auch noch die wenigen vorhandenen Nachteilsausgleiche schleifen?
 
@nicknicknick: Das mag jetzt für viele seltsam klingen, aber Mitarbeiter sollen für gewöhnlich gar keine Überstunden machen, sondern ihre Arbeit in der vorgegebenen Zeit erledigen. Denn alles andere verursacht nur zusätzlichen logistischen und finanziellen Aufwand für die Firmen und kostet die Mitarbeiter kostbare Freizeit.
 
@Johnny Cache: Ja schonschön, so sollte es sein aber die Realität sieht eben anders aus. Deswegen ist es ja so wichtig, dass Mitarbeiter mit Familie einen besonderen Schutz genießen.
 
Dass einige immer gleich ohne überhaupt zu wissen was die Hintergründe sind über die Chefetage schimpfen finde ich auch zum Kotzen. Damit ein Unternehmen heutzutage was reißen kann müssen auch Risiken eingegangen werden. Hat die Firma damit Erfolg, ist der Chef der große Held den alle feiern. Geht die Sache nicht auf, ist er an allem Übel natürlich ganz allein schuld und ist öffentlich der Buhmann. Und da fragen sich manche ernsthaft, warum sich das keiner für ein niedriges Gehalt antun will?
 
@mh0001: hier ein Deal mit dem die mehr Geld verdient hätten. Das Edge voll Glas und Metall mit SD Karte aber festem Akku und das S6 mit Wechsel Abdeckung mit erweierbarem Speicher und Akku.
 
Ich kann aus erster Hand sagen, dass solche Aussagen nach hinten losgehen können. Bei uns in der Firma (ca. 400 Mitarbeiter) gibt es keine bezahlten Überstunden und das Zeitkonto verfällt am Ende des Monats. Es ging dem Unternehmen ne Zeit lang finanziell schlecht, 40 Mitarbeiter mussten entlassen werden. Bei einer Anspreche vom Chef vor versammelter Belegschaft hat er Loyalität gefordert und wer nicht bereit ist freiwillig Überstunden zu machen, solle abhauen. Seit dem haben bestimmt locker 20-30 Mitarbeiter, darunter viele Führungskräfte, gekündigt. Jetzt herrscht Personalmangel.
 
@FuzzyLogic: Das schlimme daran ist ja, dass die Guten Leute gehen, und die schlechten bleiben.
 
Immer mehr und mehr und mehr. Als würden sie nicht genug Gewinn machen.

Ein normales Familienunternehmen ist mit schwarzen Zahlen zufrieden und wenn sie Menschen einen Arbeitsplatz geben können und soviel Gewinn machen, dass sie ihre Gebäude mal renovieren können und sich mal eine neue Maschine/Fahrzeug leisten können.

Und diese Großkonzerne wollen diesen unglaublichen Gewinn noch einmal Jahr für Jahr steigern.
Als wäre es so schlimm, das es mal gleich und stabil bleibt.

Nein immer mehr die Menschen ausbeuten und immer weniger Mitarbeitern immer mehr abverlangen.
 
@andi1983: Aber trotz der miesen Zahlen noch 50 Millionen für das Productplacemant im neuen James Bond abgeben... Naja, man kann das Geld auch zum Fenster rausschmeissen.
 
@MaikEF_: Die genauen Zahlen sind nicht bekannt, aber es würde mich nicht wundern, wenn sie das ganze bei der Steuer angeben und die Steuerzahler gut die Hälfte davon zahlen....

Großkonzerne zahlen fast keine Steuer, bekommen Rabatte auf alles, günstigen Strom
und die Zeche zahlt wie immer der kleine Bürger der am Ende auch noch für einen geringen
Lohn immer mehr Arbeit leisten soll.

Und dann wundern sich diese Großkonzerne, wieso keiner mehr neue und hochpreisige Produkte kauft, wenn die Lebensunterhaltskosten für normale Bürger immer mehr steigen und die Lohnanpassungen seit Jahren stagnieren...
 
"Wer nicht über Durchschnitt arbeitet soll gehen"

Die Überschrift muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Wie soll das denn funktionieren? Wenn immmer jeder über dem Durchschnitt arbeitet, geht das bis ins Unendliche - und zwar wörtlich.

Bitte mal nachdenken liebe Redakteure, bevor ihr so eine Überschrift hervorzaubert.
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