Deutsche Filmwirtschaft wünscht sich Polizeieinheit gegen Piraterie

Der Fall Kinox.to konnte in Deutschland einiges an Staub aufwirbeln, dabei hatte man nicht das Gefühl, dass die Behördenarbeit zu wünschen übrig lässt. Das Streaming-Portal wurde bekanntlich geschlossen und die Verantwortlichen allesamt geschnappt. ... mehr... Software, Piraterie, Illegal, Downloads, Piracy Software, Piraterie, Illegal, Downloads, Piracy Anti Piracy

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Bei der Lobbyisten Mafia in der Politik bekommen sie die mit Sicherheit auch...
 
@devilsown: Wäre zu begrüßen. Mit organisiertem Verbrechen darf man eben nicht zimperlich umgehen.
 
@iPeople: Dennoch wäre es Verschweundung, eine solche Einheit aus dem Boden zu stampfen, wenn ansonsten überall Personalmangel herrscht. Sollte man vielleicht auch mal bedenken...
 
@Sh4itan: Sorry, aber Medienpiraterie ist organisiertes Verbrechen, da werden Millionen "erwirtschaftet" ohne dass die Macher der Medien davon auch nur einen Cent sehen. Ich denke nicht, dass das Verschwendung ist. Aber gegen diese "Verschwendung" kann man was unternehmen: Konsumiert einfach keine geklauten Medien, dann bindet man auch kein Personal mit der Ermittlung.
 
@iPeople: Ich meinte mit Personalmangel auch direkt den Mangel bei der Polizei selbst. Oder meinst du, 100.000€ für ohnehin schon millionenschwere Konzerne wiegt drei ungelöste Mordfälle wieder auf? Dann lieber das Budget für die "normale" Verbrechensbekämpfung ausgeben. Aber das ist nur meine Meinung...
 
@Sh4itan: Weil Mordermittler auch herangezogen werden, um gegen Streamingportale vorzugehen. Man denk doch mal nach, das sind 2 völlig verschiedene Fachgebiete mit entsprechend unterschiedlicher, notwendiger Ausbildung.
 
@iPeople: Dann möchte ich dich darauf hinweisen, dir meinen letzten Kommentar noch einmal genauer durchzulesen. Ich habe nie behauptet, das die gleichen Ermittler für beide Tatbestände herangezogen werden. Meiner Ansicht nach ist es bei dem derzeitigen Personalmangel der Polizeibehörden an sich allerdings besser, das vorhandene Budget eben in andere Fachgebiete zu stecken als in eines, das Reiche nur noch reicher macht. Auch wenn es an sich einen Tatbestand darstellt, ist das Hosten eines Films nicht mit Menschenleben aufzuwiegen.
 
@iPeople: "...da werden Millionen "erwirtschaftet" ohne dass die Macher der Medien davon auch nur einen Cent sehen."

Na, na, das stimmt so nicht ganz. Ich weiß nicht, wie es anderen so geht, aber ich habe mich schon ziemlich oft durch "Testversionen aus der Grauzone" (du würdest es "organisiert kriminelle Raubmordkopien" nennen) zum Kauf der Originalsoftware bzw. -musik inspirieren lassen, da ich Dinge, die ich mag, dann auch gerne physisch bei mir rumstehen habe. Vieles - speziell an Games - wäre ansonsten vollkommen unbemerkt an mir vorübergegangen.

EDIT:
Das bezog sich jetzt zwar nicht direkt aufs Streaming, passt aber trotzdem zum Thema.
 
@Sh4itan: Und woher hast Du die Informationen, dass man das Budget von Morddezernaten kürzen will?
 
@iPeople: Habe ich gesagt, das man es kürzen will? Nein, habe ich nicht. Ich sagte lediglich, das es einen Personalmangel gibt, der meiner Meinung nach (auch) auf fehlendes Budget zurückzuführen ist. Was also noch vorhanden ist, sprich in den Beudgetplan passt, würde ich tatsächlich nicht mit solchen Dingen "verschwenden".
 
@Sh4itan: Hm, also wenn kein Personal aus den Morddezernaten abgezogen wird und auch keine Budgetkürzungen dort stattfinden ... ähm, was was nochmal Dein Kritikpunkt?
 
@DON666: Aha. Also sind Kino Ix punkt te oh einfach nur Werbung? Ey, ich wünsche mir sowas auch für Autos. Würde gern mal so einen AMG CLK 400 nen Jahr Probefahren bevor ich ihn kaufe.
 
@iPeople: Das Budget wird sehr wahrscheinlich von derselben Stelle kommen. Wenn in etwas neues Investiert wird, muss es wo anders gekürzt werden. Die Frage ist nun nur noch wo?
 
@iPeople: Was soll ich mit so ner Angeberkarre? Nee, ich hab ein Fahrrad, das reicht mir fürs Selbstbewußtsein. Dafür hab ich dann noch Kohle für Spiele und Musik über. Die habe ich in der "Testphase" immerhin auch niemandem vorenthalten, so wie du das mit dem Benz ja gerne hättest.
 
@iPeople: Ich mag "Anti-Menschen" nicht wirklich, aber ich lasse mich noch einmal zu einem Kommentar hinreißen...In jedem meiner Kommentare steht mein Kritikpunkt wie ich finde klar und deutlich zu lesen: genereller Personalmangel. Es fehlt also an Personal, Punkt. Wenn jetzt also mit noch vorhandenem (Gesamt-)Budget neue Stellen geschaffen werden, liegt meines Erachtens die Priorisierung bei den "normalen" Verbrechen. Mir ist klar, das jährlich tausende von Euro durch solches Streaming verloren gehen, aber das wiegt dennoch keine Gewaltverbrechen auf.

Wenn du diese Argumentation nicht verstehen willst, ist das zwar schade, aber auch irgendwie dein Problem. Ich werde mich jedenfalls nicht länger auf deine - pardon - sehr kindische Art zu argumentieren einlassen.

PS: Mir ist klar, das du gleich meinen letzten Absatz ankreiden wirst, aber bitte lass es einfach sein. Das hier muss nicht mehr als nötig in die Länge gezogen werden...
 
@glurak15: Ich würde mir als Staat das Geld von den Nutzern solcher Portale wiederholen. Ist doch fair, oder?
 
@Sh4itan: Du behauptest ständig, dass die Aufklärung von Gewaltverbrechen zu kurz kommt. Dann widerlegst Du Dich selber um dann wieder von vorne das selbe Lied anzustimmen. Stimmt, diese Art der Argumentation verstehe ich wirklich nicht, zumal ich 2 Mal hinterfragt habe, und 2 Mal hast Du Dich dann selber relativiert. Und der Witz ist, Du kannst nichts belegen. Fakt ist aber, dass auch Konzerne, die Filme produzieren, ein Recht darauf haben, dass der Diebstahl ihres Eigentums verfolgt wird.
 
@iPeople: Verfolgt wird ? Bis wohin ? Final ? Genau daran hab ich aber Zweifel.
Die Polizei soll in meinen Augen bei obiger Konstellation quasi die Drecksarbeit machen, schlußendlich das Geld einziehen, das soll dann aber, unter sich auf der Polizeiarbeit abstützend, nur die Filmindustrie dürfen ?
Mir gefällt die Denkweise des: los gebt mal her, den Rest machen wir dann schon .. irgendwie garnicht.
Auch wenns nun überspitzt ist, auch wenns thematisch nicht ganz hierhin passt..aber war da bei den Nazis nicht auch mal was...mit und vonwegen speziellen "Abhol-Kommandotrupps" ?
Eine Konstellation also, in der die Polizei selber ganz schnell zwischen die Fronten geraten könnte ?
Das ist jedenfalls meiner Ansicht nach nämlich auch und getrennt zu betrachten vom Punkt, das die Film und Musikbranche unbestritten gewisse Verluste erleidet..
 
@DerTigga: Wer sollte denn Deiner Meinung nach Strafverfolgung machen dürfen?
 
@iPeople: Strafverfolgung ? Gegen wen ? Die (Sondereinheit der) Polizei, die Filmindustrie, die Webseitenbetreiber, die den Webseiten Space zur Verfügung stellenden.. ?
Es geht, laut meinem Verständnis des Newstexts, hauptsächlich erstmal um die Gewinnung der einer absehbar(er) erfolgreichen Machbarkeit einer Strafverfolgung zugrunde liegenden Daten und nicht darum, wer diese Strafverfolgung anschließend durchführen oder andersrum beauftragen darf ?
Es geht der Filmindustrie, wie ich finde, um die Herstellung bzw. Bereitstellung eine Art Wünsch dir was Spiel, eine Art von mit verbundenen Augen in eine Kiste mit Süßkram greifen, wahllos was rausgreifen a la "...also ich finde..heute sollten wir mal jene Webseite "fertig machen" ..und morgen dann diese jene..denn die Auswahl ist ja fast weihnachtsmäßig !! .. "

Mir erschließt sich einfach nicht, wieso die Polizei da was aus der Hand geben sollte bzw. der Zwang besteht, das sie per zur Verfügung stellen von Manpower das gewünschte erarbeitet. Denn letzten Endes wirds doch absehbar drauf raus laufen, das die Bild&Ton Firmenchefs sagen werden: "..och du arme arme Polizei...pfeifst ja schon auf dem letzten Loch, muss so sein, das das so ist, denn irgendwie tut sich ja nichts in unserem Sinne...na dann werden wir mal nett sein, euch arme Polizisten entlasten und es (die Listung) selber in die Hand nehmen.."
 
@DerTigga: es geht um Ermittlung und anschließender Strafverfolgung. Und das ist in einer Demokratie immernoch der Executive und der Legislative vorbehalten. Um Erstere geht es hier.
 
@iPeople: Und zu wem davon möchte, deiner Ansicht nach, die Filmindustrie mindestens stärker aufschließen, um nicht zu sagen auf Augenhöhe aufsteigen ?
 
@DerTigga: Steht doch im text. Die Filmemacher erwarten, dass die Executive ihre Arbeit macht.
 
@iPeople: In meinen Augen ist eben grade das (per obigem "Vorschlag") nichtmehr "nur" so.
 
@iPeople: Nur um in deinem Interresse, deine völlig weltfremde Sicht auf die dt. Polizei zu verändern, eine kleine Recherchegrundlage von mir. Die dt. Polizei leidet unter akutem Personalmangel aufgrund von Wegrationalisierung und das schon seit Jahren. http://tinyurl.com/p94exvm Und jetzt kommt die GVU und will eine eigene Sonderkomission!? Da gibt es einige andere Aufgabenbereiche in der Polizei welche eine personelle und finanzielle Aufstockung verdienen.
 
@iPeople: doch es wird gekürzt, genauso wie es immer gemacht wurde und man auch genau jetzt in einem anderen Zusammenhang beobachten kann. Stellen für Position A werden nicht besetzt, gestrichen, umgelabelt wenn es eben bei Position B Bedarf gibt. Da auch der Staat kein Geld scheisst wird es eben umgruppiert.
 
@iPeople: Mit der Content-Mafia?
 
@Chris Sedlmair: Genau, jene Mafia, die Content illegal auf Streamingportalen anbietet.
 
@iPeople: Kriegst Du egtl irgendeine Form der Anerkennung dafür, Lobbyarbeit für die armen hungernden Großaktionäre und Spitzenmanager der Film- und Musik"industrie" zu leisten?
 
@Chris Sedlmair: Nö, ich habe einfach nur was gegen kriminelle Elemente, die sich unrechtmäßig bereichern.
 
@iPeople: Die schlimmsten Formen der Bereicherung sind in unserem Wirtschaftssystem sind völlig legal. Da würde ich mal anfangen.
 
@Chris Sedlmair: Du kannst Filme konsumieren oder es sein lassen. Sie Dir aus illegalen Quellen zu besorgen und dann auf die Produzenten zu schimpfen, macht Dich zum Heuchler und somit schlimmer als jene, die lediglich etwas auf einem freien Markt anbieten, zu dessen Konsum Du nicht gezwungen wirst.
 
@iPeople: Nö.
 
@iPeople: Meine Güte, anhand der Reaktion hier solltest du doch merken, dass dich hier niemand lesen möchte. Deine Meinung ist einfach Weltfremd.
 
@iPeople: es gibt aber auch eine andere seite. es gibt da so bestimmte pronofirmen die kurzfilmchen beauftragen und WISSENTLICH auf streamingportalen stellen. danach werden die leute die es angucken zur kasse gebeten. das ganze hat die Filmindustrie auch schon geatan damals im torrentnetzwerk und dann schön fleissig abgemaht.
 
@Odi waN: Und was hat das mit illegalen Streamingportalen zu tun?
 
@iPeople: wenn sie keine vernünftige Möglichkeit anbieten es legal zu besorgen zieht man es sich einfach. punkt ;)
 
@iPeople: Was du nicht zu begreifen scheinst ist die Verhältnismäßigkeit. Du redest von organisiertem Verbrechen?! Auf der Liste der schlimmsten organisierten Verbrechen kommen die Raubkopierer auf einem der letzten Plätze, was den wirtschaftlichen Schaden angeht. Auf den ersten Plätzen sind zb Banken, die Fantastillionen an den Börsen verzocken. Oder Firmen, die ihren Managern das 400fache gegenüber einem Arbeiter zahlen. Setzt du dich da auch so für die Gerechtigkeit ein? Zumal bei den illegalen Downloads ja nur dann Schaden entsteht, wenn die Downloader ansonsten auch wirklich konsumiert hätten.

Aber ich will da jetzt auch gar nicht mit dir diskutieren über Einzelheiten. Wie gesagt, es geht um die Verhältnismäßigkeit. Ich hasse es zb, wenn Leute ihren Müll auf Gehwege, in Straßengräben oder an Flußufern beseitigen. Trotzdem käme ich mir dämlich vor, deswegen ein Sonderkommando der Polizei zu fordern.
 
@Skidrow: Börsengeschäfte sind legal, Managergehälter auch.
 
@iPeople: Es geht absolut nicht um legal und illegal! Es geht um den wirtschaftlichen und vor allem moralischen Schaden, die diese Faktoren anrichten. Dass es bei Börsengeschäften und Managergehältern (noch) keine gesetzlichen Beschränkungen gibt, ist eine Farce. Noch mehr eine Farce ist, dass Banken und Unternehmen nicht von sich aus die Regeln eines "ehrbaren Kaufmanns" einhalten.

Und weil das jeder weiß, findet auch jeder deinen Einsatz hier für die Filmwirtschaft lächerlich. Gesetzestexte hin oder her.
 
@Skidrow: Nein, das ist freier Markt. Was nicht zum freien Markt gehört, ist, mit dem Eigentum anderer unerlaubt Kasse zu machen.

Lächerlich ist eher Dein linkes Stammtischgeblubber vom überbezahltem Manager oder der ach so bösen Börse. Zum einen steht es Dir frei, mittels Ausbildung und Eisatzbereitschaft Dich zu einem Manager hochzuarbeiten und es steht Dir frei, am System Börse teilzuhaben und vom System zu profitieren ... und das alles legal. Begrenzungen und Bevormundungen sind Eigenschaften eines totalitären Staates, und den wollen komischerweise auch kaum welche.

Es ist also eher lächerlich, immer von anderen zu verlangen, dass sie gefälligst Verzicht und Mäßigung praktizieren wollen, während man selber alles haben will.
 
@iPeople: Ein freier Markt ist nicht frei, wenn der Staat nicht die Verhältnisse regelt. Schon im 18. Jahrhundert entstand der freie Markt ja nicht aus sich selbst heraus, sondern freie Märkte wurden von den meisten Staaten eingeführt. Und auch die Freiheit der Bürger entstand nicht aus dem Markt, sondern sie wurde wie in den USA und in Frankreich in revolutionären Zeiten "von oben" verordnet.

Aber du, als Berufs-Neoliberaler wirst das sicher nicht begreifen :)

Das Zocken an der Börse ist übrigens der größte Treiber unserer Finanzkrise. Die Finanzkrise ist in deinen Augen also ein Zeichen unserer "Freiheit"? Ach so.... ^^

Mit "linkem Stammtischgeblubber" hat das übrigens gar nichts zu tun. Ich glaube, dass die politischen Farben, die wir heute so ornamental in Wahlkämpfen aufspreizen, real schon gar nicht mehr existieren. Aber ich glaube sowieso öfter, du lebst irgendwo in der Vergangenheit.
 
@iPeople: Film- Musik- und Seriendownloads, auch nicht bezahlte, auch. Jedenfalls gibt es kein Gesetz dagegen. Und wenn du anderer Meinung bist dann zeige mir dieses Gesetz.
 
@Skidrow: Ein freier Markt ist eben genau das: Ein Markt ohne Einmischung des Staates. Er entwickelt sich aus sich herraus, wenn man ihn nicht durch Gesetze und Verordnungen knebelt. Wie Du auf "von oben verordnet kommst", weiß ich nicht. Wenn Du natürlich meinst, er entsteht, wenn man bereits bestehende Barrieren einreißt, ja dann haste Recht, dann wird er vom Staat "eingeführt". Kommt aber letztlich auf das Selbe heraus.

Richtig, das "Zocken" an der Börse ist das Problem, nicht die Börse ansich. Das zu differenzieren fällt den meisten Stammtischlinken schwer.
 
@iPeople: Ohne Einmischung des Staates kann ein Markt gar nicht frei sein. Woher soll die Freiheit kommen? Wer garantiert denn für die Freiheit des Marktes?Und wer schützt den Markt vor seinen Feinden? Wer wacht über die Fairness der Marktteilnehmer?

Schon Adam Smith, der 1776 in seinem Buch "Der Wohlstand der Nationen" erstmals den "freien Markt" fordert, konstatierte, dass "es mit dem freien Markt nicht anders ist als mit der Gerechtigkeit: von allen gefordert, aber von den wenigsten geliebt. Denn wenn man erst einmal die Gelegenheit dazu bekommt, giert man schnell danach, die fairen Regeln des freien Marktes auszuhebeln.

Und als er von "freiem Markt" sprach, meinte er die Handwerker und Manufakturen, die Baumwollhändler und die Grubenbesitzer. Niemand sollte sie durch Zölle und Handelsbeschränkungen drangsalieren.

Und er schrieb: "Eine »unsichtbare Hand« werde den Markt schon regulieren, so dass jeder zu Seinem kommt. Mit den Marktnormen würden sich auch die Sozialnormen ausbreiten. Und aus der Freiheit des Handels resultiere die Freiheit des Handelns."

ABER: Eine globale Wirtschaft war zu Smiths Zeiten völlig unvorstellbar.

Das Problem ist: Ein Markt ist nur frei wenn er nicht nur den Marktnormen sondern auch den Sozialnormen unterliegt, siehe den Begriff des "eherbaren Kaufmanns". Und der Markt, vor allem der globale Markt erzeugt diese Sozialnormen nicht von alleine! Es gibt in einem globalen Markt keine Moral!

Und ich verstehe dich auch nicht ganz. Einerseits sprichst du ständig von "legal" und "illegal" und von Recht und Unrecht. Wer bestimmt denn, was legal und was illegal ist?? Auf Bundesebene der Bundestag und Bundesrat, und auf Landesebene durch die Parlamente. Also: Durch den Staat!

Also einerseits berufst du dich hier sehr oft auf unsere Rechtsprechung, die vom Staat erzeugt und überwacht wird, und andererseits sagst du "Begrenzungen und Bevormundungen sind Eigenschaften eines totalitären Staates". Finde den Fehler bitte selbst....

"Richtig, das "Zocken" an der Börse ist das Problem, nicht die Börse ansich."
Ähm. Ja. Genau das hab ich oben geschrieben. Freut mich, dass du das verstanden hast.
 
@iPeople: Precht hat das übrigens schön auf dem FDP-Freiheitskongress erklärt. Kannst du dir ja mal anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=UTdn0Z__mMc
 
@Skidrow: Sich die Arbeit anderer anzueigenen um daraus einen Vorteil zu ziehen, war schon zu Zeiten der Höhlenbewohner geächtet. Das ist gesellschaftlich verankert und nicht durch eine Regierung bestimmt worden. man hat es später lediglich als Gesetz zu Papier gebracht.

Der Rest ist eigentlich kaum würdig, kommentiert zu werden. Ich rede von freiem Markt und Du interpretierst da eine gesetzlose Gesellschaft hinein. Keine Ahnung, was Dich dazu bringt.
 
@iPeople: Die Wirtschaft hat sich in vielen Teilen von der Gesellschaft abgenabelt, zumindest aber von den Sozialnormen.

"lediglich als Gesetz zu Papier gebracht" Ja hätten sie eigentlich auch lassen können. War völlig unnötig...

"Ich rede von freiem Markt und Du interpretierst da eine gesetzlose Gesellschaft hinein."

Das habe ich nicht interpretiert. Bitte erst richtig lesen! Ich habe dir lediglich den Widerspruch aufzeigen wollen, dass du einerseits total staatshörig bist (striktes einteilen in legal/illegal) und andererseits von " "Begrenzungen und Bevormundungen sind Eigenschaften eines totalitären Staates" sprichst. Aber irgendwie liest du nie richtig und schreibst immer das gleiche.

Und Smith habe ich erwähnt und zitiert, weil er als einer der Wegbegründer des "freien Marktes" gilt, gleichwohl er trotz alledem den Staat als Schiedsrichter gefordert hat.

Hast du dir das Video überhaupt mal angesehen? Darüber hätte man diskutieren können. Aber du gibst ja leider immer nur wieder und wieder das gleiche ab. Wie ein Automat. ist mir leider zu langweilig.
 
@devilsown: Die GVU, GEMA usw. sind doch die größten Verbrecher, denn die können ja einfach nur die Leute verklagen, aber wehe man hat sich geirrt, dann will man das Problem mit einem Entschuldigungsschreiben lösen. Es ist eigentlich erschreckend wie viel Macht die Lobby hier hat. Nimmt man die Schweiz als Vorbild, ist das anders, denn da werden die Politiker sofort vom Volk abgeknickt wenn die Mist bauen.
 
Ich wünsche mir auch viel, wenn der Tag lang ist. Z. B. eine Polizeinheit gegen Kinopreis-Wucher, wie er mittlerweile gang und gebe ist.
 
@Gordon Stens: Gegen welches Gesetz verstoßen die damit?
 
@iPeople: Vielleicht meint er ja das: http://dejure.org/gesetze/BGB/138.html
 
@klein-m: Ach Du meinst wegen "...des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen..." ... naja, dagegen helfen Therapien.
 
@iPeople:
Auch wenn ich persönlich der Meinung bin das aktuelle Kinopreise Wucher sind. Hat hier iPeople absolute recht. Das Gestezt § 138 Absatz 2 beschreibt: 'Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen.'

Dies impliziert das neben einen Wucherpreis ein anderer Faktor greifen muss, damit dieses Gesetzt angewendet werden kann. Lesen hilft manchmal
 
@Andy2019: Was ist an "insbesondere" so unverständlich? Da MUSS keiner dieser Punkte greifen, sollte einer dieser Punkte aber greifen ist der Wucherer besonders zur Rechenschaft zu ziehen, wenn nicht kann abgewägt werden.
 
@otzepo:

Kann abgewägt werden, richtig. Kennst du ein Anwendungsbeispiel wo das gesetzt zu tragen gekommen ist ohne das 'insbesondere...' einen elementarer Bestandteil war? Alleine ein Wucherpreis kann es unter diesem Umständen in einer freien Marktwirtschaft eigentlich gar nicht geben. Solange es jemand kauft, gibt es wohl wenig Argumente das es sich dabei um einen Wucherpreis handelt. Angebot und Nachfrage schließen einen Wucherpreis aus.
 
@Andy2019: genau das Thema hatten wir hier vor einiger Zeit.
1. Deutschland hat eine soziale und keine freie Marktwirtschaft
(daher kann der Staat immer regulierend eingreifen selbst ohne Monopol oder Zwangslage)
2. Bislang nur bei Immobilien, wenn der Kaufpreis >=90% über dem Schätzwert liegt
 
@otzepo:

Das du dich ständig auf der sozialen Marktwirtschaft aufhängst, ist mir ein schleier. Ja soziale und keine freie, Ja der Unterschied liegt darin das der Staat regulierend eingreift, was er ja auch tut. Ja Ja Ja und JA. Dennoch kann es eigentlich, auch in einer SOZIALEN Marktwirtschaft, aufgrund von Angebot und Nachfrage zu keinem Wucherpreis kommen.

Zu Punkt 2) Da kenne ich mich mit Immobilien nicht aus. Und sicherlich gibt es viele Bereiche in dem der Staat regulierend eingreift, Mietpreise z.b. Ich stelle mir aber dann die Frage, was ist ein Schätzwert ist und wer definiert diesen. Hätte ich ein Haus und könnte dies, aus welchen Grund auch immer, für eine sehr sehr hohe Summe verkaufen, wüsste ich nicht mit welchem Argumenten der § 138 Absatz 2 greifen könnte. Aber gehen wir mal von Grundlegender Versorgung eines Individuums weg (da stimme ich dir zu, das es viele Bereiche gibt wo nicht beliebige Preise definiert werden dürfen (soziale Marktwirtschaft), damit hat aber § 138 wahrscheinlich nichts mit zu tun) und beschränken wir uns auf allgemeine Konsumgüter.

Insgesamt bin ich der Meinung das ein Wert von etwas zu hinterfragen sehr sehr schwierig ist, solange es jemanden gibt der diesen Wert bezahlen will. Daher auch zu meiner ursprünglichsten Frage (auch in der Vordiskussion). Warum sollte ich ein Produkt was den Wert von 500€ hat aufgrund § 138 nicht für 1000€ verkaufen dürfen? Und Bitte gebe mir nicht die Antwort: "Soziale Marktwirtschaft"
 
@Andy2019: § 138 BGB hat als "insbesonderen" Grund auch die Willensschwäche des Käufers, wenn man nun ein Produkt mit überzogenen Preisen aggressiv bewirbt weckt man Begehrlichkeiten die dazu führen, dass willensschwache Personen dieses Produkt unbedingt haben wollen und es sich kaufen. Dazu kann man auch Markenprodukte zählen, ohne die das Kind auf dem Schulhof gehänselt wird.

Angebot und Nachfrage funktionieren leider nicht zur Regulierung des Marktes, daher gibt es auch bei der freien Marktwirtschaft die Kartellbehörden. (Rate mal warum beim Bäcker die Brötchen fast überall das gleiche kosten, das liegt mit Sicherheit nicht an einer identischen Kalkulation. Normalerweise sollte ein Bäcker den anderen unterbieten und damit den Gewinn schmälern, da man aber sein Brötchen nirgends preiswerter bekommt gibt es keinen Grund den Preis zu senken. Der Vergleich hinkt auch, da es SB-Bäcker und Supermärkte gibt, aber als Beispiel sollte es reichen.)

Bei den Immobilien ist die Frage wer den Vertrag aufsetzt, denn ein Vertrag darf den anderen Vertragspartner nicht übermäßig benachteiligen. Wenn der Käufer mehr Geld bietet als es Wert ist und den Vertrag aufsetzt ist es erlaubt, wenn der Verkäufer das Geld fordert und den Vertrag aufsetzt kann §138 BGB greifen und der Kaufvertrag kann angefochten werden.

Noch mal als Wiederholung aus dem ersten Absatz die Antwort auf deine Frage:
Wenn ein Produkt nur einen Marktwert von 500 EUR hat und du 1000 EUR verlangst (ein Angebot machst) und ich aufgrund von Werbung denke ohne dieses Produkt nicht glücklich werden zu können, kann es sich (aber muss nicht) um ein sittenwidriges Angebot handeln.
Leider muss ich die soziale Marktwirtschaft als Grund angeben, denn hier besteht eine Regulierung die es verbietet den Kunden über den Tisch zu ziehen, in der freien Marktwirtschaft ist Wucher, Wucherzins und Lohnwucher erlaubt.
In Amerika gehen Kellnerinnen quasi nur für Trinkgeld arbeiten, da sie in einer Zwangslage sind und jeden Job annehmen müssen um ihr Überleben zu sichern. In der sozialen Marktwirtschaft beschützt (im Idealfall) die Gemeinschaft vor unfairer Behandlung.
Luxusartikel werden in Deutschland nicht aggressiv beworben, wenn Porsche im Fernsehen sagen würde ihre Fahrzeuge wären die Besten und alle anderen sind Schrott würde es von den Regulierungsbehörden verboten werden.

Jetzt kommt aber das Problem der Globalisierung. International agierende Konzerne nehmen ihre Preise weltweit nahezu identisch. Sollte nun ein Land mit sozialer Marktwirtschaft den Preis als Wucher verbieten würde dieses Land einfach nicht mehr zum Kundenstamm der Konzerne gehören. Daher wird von den Gerichten nichts unternommen, denn das ist ja auch nicht im Interesse der Bevölkerung.
 
@otzepo:
Danke für deine ausführliche Beschreibung.

Kann ich soweit nachvollziehen und habe nichts entgegenzuwirken. Mit deinem letzten Absatz beschriebst ja dann auch selber das es zwar das Gesetzt gibt, es aber aus bestimmten Gründen nicht zu Anwendung kommt (was ich persönlich schade finde).

Aber gehen wir mal davon aus, es würde gemacht werden. Spontan würden mir da die Hokuspokus Produkte irgendwelcher Verkaufssendungen (z.b. Energieband zu dreistelligen Preisen) einfallen. Ich glaube wir beide wären hier der Meinung das es sich hier um einen klaren Fall von Wucher handelt. Aber selbst in diesem Fall würde es mir schwer fallen klare Indizien zu finden, so dass das Gesetzt tatsächlich greifen würde. Wenn der Verkäufer z.b. durch gute Formulierungen nicht der Lüge überführt wird, hat er doch das Argument auf der Seite, das er eine Idee vermarktet, wozu andere Menschen wohl bereit sind das Geld für auszugeben. Denn wie bemisst man solche Werte? Ich glaube der gesunde Menschenverstand kann nicht einen imaginären Wert den andere Personen bei irgendetwas haben bestimmen/definieren.
 
@Andy2019: Man kann sicher die AstroTV-Produkte kaufen und dann wegen Wucher den Vertrag auch nach den 14 Tagen Widerrufsrecht für nichtig erklären lassen. Die Käufer glauben aber an diesen Hokuspokus und daher funktioniert das mit dem Verkauf von Energiearmbändern und mit positiver Energie geladener Teddys. Wenn man bei Amazon schaut bekommen solche Artikel positive Rezensionen. Wo kein Kläger, da kein Angeklagter. In solchen Fällen besteht auch kein allgemeines Interesse und man muss privat klagen, also muss man bereits das Produkt gekauft haben (Vertag wird widerrufen) oder man muss direkter Konkurrent sein um klagen zu können.
 
@otzepo:

Das 14 Tagen Widerrufsrecht kann auch unbegründet in Anspruch genommen werden.

"Wo kein Kläger, da kein Angeklagter." Sicherlich da hast du recht, jemand der AstroTV-Produkte kauft, kann in der Regel nur Positiv vom Produkt überzeugt sein und würde nicht annähernd auf die Idee kommen zu klagen.

Mich würde halt allgemein interessieren, abseits deiner erwähnten Beispiele (Immobilien und co), ob ein Fall (z.b. Astro-Produkte oder ähnliches) vor Gericht kam, wie dieser Ausgegangen ist und wie der Richter dies begründet hat (sofern das 'insbesondere ..' kein ausschlaggebender Faktor war).

Ich selber glaube, dass der Käufer sehr viele Argumente liefern kann um seinen Preis zu rechtfertigen. Einfaches Beispiel: Ich verkaufe Wasser, gepriesen vom Papst persönlich für das zehnfache. Unabhängig davon ob dieses unschlagbare Proargument selber soviel Wert ist oder nicht, ist dies mit logistischer Arbeit verbunden. Das Wasser muss hin und zurück transportiert werden, der Papst will eine Aufwandsentschädigung und ich selber will natürlich damit meinen Lebensunterhalt verdienen. Da ich gleichzeitig ein Einmann-Unternehmen bin sind die Mengen dementsprechend klein, sodass ein relativ großer Aufpreis pro Einheit stattfindet. So ist das Produkt selber zwar (will keinen damit beleidigen) ein Witz, die Arbeit dahinter aber absolute Real.

Kurz: Sollte der Verkäufer sich nicht dumm anstellen, sehe ich kaum Chancen für den Einsatz des Wuchergesetztes ohne das 'insbesondere...' (wohlgemerkt abseits bereits diskutierter Bereiche)
 
@Andy2019: So sieht es aus. Bei solchen Produkten ist kaum ein Marktwert zu definieren, daher kann man es wohl für jeden Preis der Welt anbieten.

Beispiele für Wucher ohne das "Inbesondere" gibt es nicht und selbst bei denen mit dem "Insbesonderen" gibt es wenige Urteile.
Handwerkernotdienste (Schlüsseldienste) bekommen oft einen rein gewürgt, aber da handelt es sich ja ganz klar um eine Notlage die ausgenutzt wird. Ob es jemals ein Urteil zu Handelswaren oder Produkten gab weiß ich nicht, kann es mir aber nicht vorstellen. Vielleicht wurde als das Gesetz neu war mit dem Knüppel zugeschlagen?

Im Prinzip haben ja nur Deutschland und China eine soziale Marktwirtschaft, auch wenn die EU sich auf die Fahnen geschrieben hat in ganz Europa die liberalen Wirtschaftsordnungen zu beschneiden und eine soziale Marktwirtschaft einzuführen. Merken tut man wegen der Globalisierung eben nichts.
http://dejure.org/gesetze/EU/3.html
 
@iPeople: gegen welches Gesetz verstoßen denn die Streamingseiten, wenn der ganze Kram im Ausland liegt?
 
@gemmy: Weiß nicht, das wird ja die Ermittlungen ergeben. Aber ich kenne kein gesetz, welches den Preis für eine Kinokarte begrenzt.
 
@iPeople: hhmm nö das will die GUV nicht, die wollen einfach nur eine Datei von der Polizei, damit man die Werbeindustrie einbinden kann, damit diese dann auf den von der Polizei erarbeiteten Datei, die Werbung auf den streamingseiten einstellt.
 
@gemmy: Egal wo sie ihre Server hinstellen, haben sie für Deutschland nicht die Rechte die Inhalte zu streamen.
 
@crmsnrzl: Müssten sie dann also eine IP Sperre für Deutschland einführen? Dann müsste ich ja theoretisch bei meiner Website jedes Land prüfen, wo meine Inhalte illegal sein können.
 
@Sledgehamma: Verwendest urheberrechtlich geschütztes Material? Wenn nicht, ist das relativ Latte.
 
@Sledgehamma: Ich wette, kino x punkt te oh hat nicht eine einzige Lizenz zum verteilen der Inhalte ... für gar kein Land.
 
@crmsnrzl: Nein, benutze ich nicht. Vielen Dank für die Antwort.
 
@iPeople: Ich wollte auch nicht das Gegenteil behaupten. Mich interessiert da eher die Rechtslage, wenn jemand in einem anderen Land (sagen wir mal Nigeria) soll eine Website betreibt und dort auch wohnt. Was kann die Filmwirtschaft bzw. die Exekutive dagegen machen? Ist zwar geschützt das Material, aber dort hat Deutschland ja keine Rechtsgewalt.
 
@Sledgehamma: Ich kenne die Rechtslage von Nigeria nicht. es geht ums Ermitteln, nicht um das Anklagen in D.
 
@crmsnrzl: ich zahle doch Rundfunkbeitrag fürs Internet da ist Kino 4k doch inbegriffen
 
@iPeople: aber für das Ermitteln ist in so einem Fall nicht die Polizei verantwortlich. Von mir wurden vielleicht Photos gemacht die auf der ganzen Welt versteckt sein könnten und die Polizei richtet eine Spezialeinheit ein die überall nachschaut ob es Bilder von mir gibt.

Die Content-Industrie hat nur einen Verdacht und nennt nicht selbst die Fundstelle sondern stellt Anzeige gegen Unbekannt, obwohl sie gar nicht weiß ob überhaupt eine Urheberrechtsverletzung vorliegt. Dafür nimmt man einen Privatdetektiv und belastet nicht den Polizeiapparat.
Sonst könnte ALDI auch Beamte anfordern die in jeder Filiale stehen und dafür sorgen das nicht geklaut wird.
 
@otzepo: Lies mal Deinen Vergleich nochmal und entdecke den Unterschied ;)
 
@iPeople: 1. Beispiel müssen Bilder die ich geschossen habe vervielfältigt worden sein, dann hinkt es nicht mehr so arg ;)
2. Beispiel hinkt nicht so sehr

Die Content-Industrie hat selbst die Seiten zu nennen gegen die vorgegangen werden soll. Die Beamten haben selbst nicht die Möglichkeit zu sehen ob es sich um illegales Streaming handelt (vielleicht haben die Streamingportale ja Lizenzen erworben). Außerdem ist es viel mehr Arbeit für die Beamten zu überblicken wer der Urheber eines Filmes ist. Ein privat finanziertes Team, welches Ermittelt und die Straftaten an die Staatsanwaltschaft meldet ist der richtige Weg.
 
@otzepo: In Beispiel 2 vergleichst Du Strafverfolgung mit Prävention (Aldi)

Sorry, aber bei Portalen wie Kinox.to geht es nicht darum, ob da Urheberrecht verletzt wird, sondern wer diese Verletzung begeht, da es offensichtlich ist, dass die Betreiber keine Lizenz haben, dieses Material zu verbreiten.

Achso, also wenn dein Fahrrad/Auto/whatever gestohlen wird, ermittelst Du selber und übergibst dann die Ergebnisse der Staatsanwaltschaft. Kann man machen, muss man aber nicht.
 
@iPeople: wenn mein Fahrrad/Auto/whatever gestohlen wurde sage ich den Ort wo es passiert ist und schicke niemanden los auf der ganzen Welt alle gestohlenen Fahrräder/Autos/whatever zu suchen - hinkt also auch
 
@otzepo: Der durch die Filmwirtschaft angegebene Ort heißt internet, konrket die URL. Aufgabe der Ermittler ist es, wie beim Fahrrad, wer dahinter steckt. Hinkt also nicht.
 
@iPeople: die Filmwirtschaft möchte eine Abteilung die das Internet durchsucht um Urheberrechtsverletzungen zu finden und zu verfolgen.
Es wird von der Content-Industrie KEIN konkreter Verdacht gemeldet, die Polizei soll von sich aus tätig werden. Diese Spezialeinheit würde viel Geld kosten und über das hinaus gehen wofür sie da sind. Sollte so eine Spezialeinheit Urheberrechtsverstöße entdecken müsste sie Rücksprache mit dem Urheber halten, damit dieser Anzeige erstatten kann. Eine Urheberrechtsverletzung ist keine Straftat die in Sinne der Allgemeinheit vom Staatsanwalt zur Anzeige gebracht werden kann - somit ist die Forderung nach so einer Abteilung total hirnrissig und zeigt nur, dass die Content-Industrie nicht bereit ist Geld auszugeben um selbst die Verstöße zu finden. Da du sagst es geht um bestimmte gemeldete URL hast du die Forderung nicht verstanden, Beamte die tätig werden NACHDEM ein Verstoß gemeldet wird gibt es bereits.
 
@otzepo: Und das hast Du alles aus diesem schlichten Beitrag hier herausgelesen? Nun, dann empfehle ich Dir mal, dich zu dem, was Matthias Leonardy konkret gesagt hat, in den Weiten des Internets zu informieren. Für mich ist das hier erledigt. Du siehst das anders als ich, dabei wird es bleiben. So ist das Leben halt. Schönen Sonntag noch.
 
@iPeople: Danke, du hast Recht. WinFuture hat hier etwas reininterpretiert:
"Dennoch will die Filmwirtschaft eine eigene Einheit, die nichts anderes tut als nach Webseiten mit illegalen Inhalten zu suchen."
Diese Aussage ist falsch, die dpa-Melldung ist:
"Sie könnte Websites auf Urheberrechtsverstöße und Inhalte überprüfen und auf einer Art schwarzen Liste als illegal einstufen."

Die korrekte Formulierung bedeutet eine Einheit die gemeldete URLs überprüft.
Dir auch einen schönen Sonntag.
 
@gemmy: § 120 Abs. 1, S. 1 UrhG
 
@iPeople: §138 BGB, Sittenwidriges Rechtsgeschäft, Wucher. Der Begriff stand aber auch schon bei Gordon im Kommentar, von daher verstehe ich deine Frage nicht.
 
@Torchwood: haha, ja wenn man unter "...des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen..." leidet, könnte man das so sehen. Warum hat eigentlich noch niemand Anzeige erstattet?
 
@iPeople: Oh, geht's jetzt schon unter die Gürtellinie? Ging aber schnell.
 
@Torchwood: Ähm, das ist der Originalinhalt des Gesetzestextes. Sollte man schon kennen, wenn man damit schon anfängt, meinste nicht auch? Un dich wiederhole mich nochmal: Warum erstattet dann niemand Anzeige?
 
@Torchwood:
(2) Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen.

Lesen! Verstehen! Und dann seinen Inhalt propagieren.
 
@Andy2019: Gelesen, verstanden und daher als Bezug aufgeführt. Da fallen mir einige Punkte zu ein, die meine Quelle in diesem Zusammenhang plausibel erscheinen lassen, z.B. "der Unerfahrenheit": die wenigsten Kinogänger kennen die Einnahmen-/Ausnahmen-Rechnung eines Kinobesuchs, daher ist schon mal vollkommen intransparent, wie sich der Preis für die Vorführung zusammensetzt.

Ich war letztens in einem kleinen Kino, das dennoch Dolby-Sound und eine große Leinwand hatte, wo aber der Eintritt im Vergleich zu den Großen 3,- günstiger war. Da kommt man schon in's Grübeln, ob die Preise der großen Kinos vielleicht "in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen".

Da wir hier aber nicht in einem Juristenforum sind, gehe ich nicht näher auf den Paragrafen ein. Aber sei dir sicher: verstanden habe ich die Thematik sehr wohl :-D
 
@Torchwood:
Dein Beispiel spiegelt Unwissen und nicht Unerfahrenheit. Desweiteren steht im Text 'unter Ausbeutung ... der Unerfahrenheit'. Also das jemand gezielt die Unerfahrenheit eines Individuums ausnutzt um Preise in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung fordert und bekommt.

Für mich trifft dieser Fall bei dem Beispiel des Kino Besuches nicht zu. Weder verschleiern sie ihre eigene Preise noch die ihrer Konkurrenten.

Zu dem Punkt der Frage mit deinem Beispiel des günstigeren Kinos und ob die Preise der großen Kinos vielleicht "in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen", muss erst geklärt werden was ein Missverhältnis zu der Leistung eigentlich ist. Vielleicht muss das größere Kino Mehr Personal bezahlen (oder bezahlt die einfach besser, hat höhere Lizenzkosten, besseres Equipment oder oder).

Ich bezweifele stark das irgend ein Gericht auf der Welt bei aktuellen Kinopreisen, beide Aspekte für das Gesetzt gegen Wucher, Ausbeutung... und Missverhältnis des Preises, als gegeben anerkennen wird. Es sei den es gibt Kinobetreiber die kleine Kinder mit Süßem lockt und ein Ticketpreise von mehreren tausend Euro verlangt.

Wie iPeople schon sagt, wenn das so eindeutig ist, warum wurde noch niemand verklagt?
 
@iPeople: Gegen Abzocke und Wucher :D
 
@Gordon Stens: Gibts doch schon: Jeder von uns der Kinos boykottiert.
 
@Gordon Stens: Am Samstag ins Kino gegangen. Frau und ich waren richtig geschockt über die Preise (gehen selten dahin und die Preise waren ein Grund es so schnell nicht noch einmal zu tun) 2 Personen 25,-€? Spinnen die? da warte ich lieber drei Wochen an und hole mir die limitierte, super deluxe Blue Ray mit Audiokomentar usw. für den selben Preis! Aber am schlimmsten war, das Filmteile einfach heraus geschnitten wurden. Haben im Nachhinein den US-Trailer geschaut und mehrere kurze Szenen gesehen die im Film nicht vorkamen. Große Schweinerei!
 
@robs80: Dass Inhalte es vom Trailer nicht in den Film schaffen (ob Kino oder Blue-ray version ist da egal), ist gang und gebe in der Filmindustrie - und auch nicht erst seit gestern.
 
Man erntet was man säht, liebe Filmwirtschaft. Das sieht man nicht nur an der Flüchtlingskrise, sondern auch an der Filmpiraterie. Solange ihr nicht wahrhaben wollt, dass ihr selbst das Problem seit, wird es keine Lösung geben.
 
@FuzzyLogic: Leider kein Edit-Button bei Mobile. *Seid natürlich.
 
Wir es nicht geben, da genug Polizisten selber etliche Raubkopien besitzen...
 
@Tidus: Und Politiker auf ihren Rechner KiPo horten!
 
Fände ich richtig gut, wenn :
1. sie auch gegen so manch Grottige Filmproduktion vorgeht bzw. deren Machern,
2. dafür zusätzliche, nachweißlich gut ausgebildete unbestechliche Polizisten eingestellt werden,
3. die "Filmwirtschaft" die Kosten alleinig und in voller Höhe übernimmt,
4. die Politik endlich eingesteht das wir von Konzernen regiert werden!

Ansonsten stimme ich für Zivilen ungehorsam, vorbehaltlich des Wiederstandes nach GG Artikel 20 Punkt 4!
 
@Kribs:
1. gegen welches Gesetz verstoßen Macher von aschlechten Filmen? Und wer bestimmt, welcher Film schlecht ist?
2. richtig
3. Übernimmst Du die Kosten der Ermittlung, wenn Dein Fahrrad/Auto/whatever gestohlen wird?
4. Auch Dein Eigentum genießt den selben Schutz.

Welche Ordnung gemäß Artikel 20 Absatz 4 ist gefärdet?
 
@iPeople: "Welche Ordnung gemäß Artikel 20 Absatz 4 ist gefärdet?"

Antwort:

4. die Politik endlich eingesteht das wir von Konzernen regiert werden!

Ps.: nicht mein Minus
 
@Kribs: Warum habe ich eigentlich eine normale Antwort erwartet? Werde jedes Mal enttäuscht.
 
@iPeople: Ich bedaure, aber ich kenne deine Definition einer "normalen Antwort" ("n" hinzugefügt) nicht, deshalb werde ich dich wohl immer entäuchen.
 
@Kribs: naja, wie wäre es für den Anfang, wenn Du aufhörst, das GG zu vergewaltigen um damit irgendwelchen Blödsinn zu rechtfertigen?
 
@iPeople: Wieso gleitest du derart ab," vergewaltigen" ist das nach deiner Definition eine "normale Antwort"?
NICH für mich, deshalb enthalte ich mich auch ab jetzt jedweder Un-"normalen Antwort" an dich hier!
 
@Kribs: Wer das GG für sich beansprucht, um Illegales zu rechtfertigen, sollte mit "normal" eh vorsichtig sein.
 
@iPeople: 3. Übernimmst Du die Kosten der Ermittlung, wenn Dein Fahrrad/Auto/whatever gestohlen wird?
Ja mit Steuern. Ich zahl auch schon mehr als genug für Raubkopierer, Leermedienabgabe mal als Beispiel angeführt. Aber hey, die Polizei ist ja aktuell sowieso total unterfordert, lasst uns noch ein paar als Privatdetektive für Milliardenschwere Unternehmen abstellen und von Steuergeldern bezahlen, damit ist jedem geholfen. Noch einfacher wäre es direkt die Steuereinnahmen umzuleiten an die armen Firmen, aber so klingts halt nicht ganz so doof wie eine erhöhte Leermedienabgabe oder Raubkopiersteuer.
 
@theBlizz: Und die deutsche Filmbranche zahlt keine Steuern? Hätte ich jetzt nicht gedacht. So kann man sich irren.
 
@iPeople: Arbeitest du zufällig bei denen oder was ist da passiert, dass man so ein Verhalten auch noch zu verteidigen versucht?
Ja jeder zahlt Steuern, aber ich hab nunmal keine eigene Polizeieinheit, die sich durchgehend um mich persönlich kümmert sondern muss wie alle anderen warten, bis die völlig überforderte Polizei Zeit hat sich um meine Angelegenheiten zu kümmern, oder kennst du noch eine Branche wo das so ist? Gibts eine Ladendiebstahlpolizei für die deutsche Möbelgeschäftsbranche? Eine Sachbeschädigungspolizei für die deutsche Kleidungsbranche? Eine Hackingpolizei für die deutschen IT-Branche? Usw..
Wieso bekommen z.B. Programmierer nichts von der Leermedienabgabe ab, die liefern doch auch urheberrechtlichgeschützte Werke ab, die dann von jedem analysiert und kopiert werden können? Aber den deutschen Filmabfall wie Kartoffelsalat darf ich dann brav mitfinanzieren, tolle Sache.
 
@theBlizz: Schwarz/Weiß ist echt blöd. Ich gucke lieber Farbe. Wenn Du genau lesen würdest, würdest Du erkennen, dass ich lediglich etwas gegen kommerzielles Anbieten nicht lizensierter, urheberrechtlich geschütztes Material habe. das war mit meinem ersten Post schon erkennbar, als ich von organisierter Kriminalität sprach. Warum zum Geier muss man für eine solche Ansicht in der Filmbranche tätig sein? ich habe auch was gegen Ladendiebe und jeder anderen Form gesellschaftlich nicht anerkannter taten zum Nachteil anderer, genannt "Verbrechen".
Es geht nicht darum, eine "eigene" Polizeieinheit aufzubauen, sondern um eine Sondereinheit, die sich mit dem wachsenden "Markt" beschäftigt, der unerlaubt urherrechtlich geschütztes Material anbietet und damit Geld verdient. Das ist das Selbe, wie eine Sonderkommission, die sich um steigende Zahl Autodiebstähle, Drogen oder ähnlichem beschäftigt. was die Filmwirtschaft lediglich "verlangt", sind Ermittler, die sich mit dieser Materie auskennen.
 
@iPeople: Ich hab auch keine Lust jeden einzelnen deiner Beiträge aufklappen zu müssen. Wo genau entsteht der Nachteil wenn ich Kartoffelsalat streame? Stimmt es gibt keinen, weil ich im Leben keinen Cent für den Mist ausgegeben hätte. Ein Nachteil anderer entsteht wenn ich eine Festplatte kaufe und ein beachtlicher Anteil vom Preis direkt an die Musik und Filmindustrie geht, während andere "Künstler" leer ausgehen, nur weil die nicht genug Bestechungsgelder übrig haben.
"Das bedeutet, dass die Piraterie-Polizei alle Webseiten mit Urheberrechtsverstößen erfassen und diese mit der Wirtschaft teilen sollte. "
Die Verlangen keine Ermittler, die sich auskennen, die Verlangen nach Leuten, die den ganzen Tag das Internet nach Urheberrechtsverstößen durchforsten, was eindeutig deren eigene Aufgabe ist. Wenn mein Auto aufgebrochen wurde kümmert sich auch nicht automatisch die Polizei drum, ich muss erst eine Anzeige machen so wie jeder andere auch.
 
@theBlizz: Es geht nicht um Nachteil. Es geht darum, dass Du etwas nutzt, für das Du nicht bezahlst, so einfach. Aber das war nicht Thema, sondern es ging mir um Streamingportale, die illegal anbieten. Ist das so schwer zu verstehen?

Keine Ahnung, wie Du auf Bestechungsgelder kommst. Jetzt wird es unsachlich.

Und zum Durchstöbern auch und zum teil versteckter Seiten, gehört kein Wissen darum, wie und wo man suchen muss?

Ja, und es gibt ausgebildete Beamte, die sich dann darum kümmern. Spurensuche am aufgebrochenen KFZ darf und kann auch nicht jeder.
 
@iPeople: "ich habe auch was gegen Ladendiebe und jeder anderen Form gesellschaftlich nicht anerkannter taten zum Nachteil anderer"
"Es geht nicht um Nachteil."
Ja das ist schwer zu verstehen. Und die bekommen immer noch mein Geld, ohne dafür was zu tun und ohne mir etwas zu liefern, wieso gehst du darauf nicht mal ein?

Die machen das, weil sie Kohle durch die Werbung bekommen, also ist es nicht in deren Interesse versteckt zu sein und an die richtigen Szene-Leute kommen sie sowieso nie ran, also nein das kann jeder Vollidiot, der schonmal von Google gehört hat. xREL ist sogar so nett und bietet ein Verzeichnis aller Veröffentlichungen an, muss man nur noch den genauen Namen googlen.

Hab ich auch nie behauptet, lies doch wenigstens meine Antworten...
 
@Kribs: "dafür zusätzliche, nachweißlich gut ausgebildete unbestechliche Polizisten eingestellt werden,"
Sollte man dann nicht die Strafverfolgung grundsätzlich einstellen? Ich wüsste zumindest nicht, dass die Ermittler bei Wirtschaftsspionage, Mord, Erpressung, Vergewaltigung und schwerem Raub "nachweislich gut ausgebildete unbestechliche Polizisten" sind.

"sie auch gegen so manch Grottige Filmproduktion vorgeht bzw. deren Machern,"
Seit wann ist schlechter Geschmack eine Straftat?
 
@crmsnrzl: Auch wenn du den Eindruck gewonnen hast, das meine Punkte Einzelpunkte sind, habe ich das weder so gemeint noch geschrieben, sie bauen aufeinander auf.

Das illegale Kopieren mit Straftaten wie "Wirtschaftsspionage, Mord, Erpressung, Vergewaltigung und schwerem Raub" in einen Topf zu werfen zeigt mir die Unsinnigkeit weiter darauf einzugehen!
 
@Kribs: Warum sollte man denn für "illegales Kopieren" höhere Standards an die Ermittler anlegen als für Kapitalverbrechen?
 
@crmsnrzl: Ich formuliere es mal vorsichtig und unverbindlich:

Weil nicht >>"Fest"<< steht das wirklich ein Schaden entsteht, im Gegenteil aus Studien hervorgeht das es Positive Effekte hat für die Filmwirtschaft gibt.
Zum anderen weil in der absoluten Mehrzahl kein Wirtschaftliches Interesse (Gelderwerb) dahinter steht, also ein ausbleiben des illegalen Kopierens keine >signifikant höheren< Einnahmen generieren würde.
Deshalb lehne ich die Verknüpfung mit den von dir genannten und oder anderen Straftaten ab, obwohl es nach dem Gesetz Straftaten sind.

Von meiner Persönlichen Warte kommen da noch Paradoxen und Ungerechtigkeiten hinzu,

z.B. E-Books, als Vielleser und Real Buch bevorzuger ärgere ich mich über die Gängelung der E-Books, aber auch das ich ein Real Buch >>legal einscannen und in ein E-Book umwandeln darf<<, selbst Dritte dazu beauftragen darf, aber mir >>nicht<< nach einen Kauf das E-Book runterladen darf es nochmal kaufen müsste.

Oder das ich als ehrlicher DVD/BR Käufer mir den Anti-Raubmordkopierer- Dreck ansehen muss.

Oder das Monate später Filme erneut kommen mit zusätzlichen Szenen, ich aber diese nicht günstiger bekomme wenn ich den kastrierten "ersten" Film gekauft habe.

Oder das ich Lider aus dem Radio mitschneiden darf, aber eine von mir gekaufte CD nicht in mp3 umwandeln darf wenn sie "Kopiergeschützt" ist.

Oder, oder, oder...
 
@Kribs: Und warum nun genau, müssen die Ermittler in diesen Fällen höheren Standards genügen als bei Kapitalverbrechen?

Warum du es legalisieren willst, habe ich nicht gefragt.
 
@crmsnrzl: Wieso soll ich einen von dir Sinnfremden Einwurf, den ich nicht mal angedeutet habe, kommentieren?

Zuerst währe eine Definition deines "höhere Standards" nötig um darauf wenn überhaupt einzugehen bzw. ihm aufgrund meiner ausführlichen Erklärung zu verneinen.

Was du von Ermittlern erwartest ist "dein Bier", ermittelnde Beamte erfüllen in Deutschland eine Hoheitliche Aufgabe und nicht wie du anscheinend erwartest eine Privatwirtschaftliche, eine dieser Hoheitlichen Aufgaben ist es die Bürger vor unbegründeten oder überzogenen eingriffen zu schützen!
 
@Kribs: "dafür zusätzliche, nachweißlich gut ausgebildete unbestechliche Polizisten eingestellt werden" Das sind deine Worte.

Ganz besonders in Bezug auf Unbestechlichkeit ist mir nicht bekannt, wie das bei unseren Ermittlern für Kapitalverbrechen nachgewiesen ist. Über gut ausgebildet lässt sich streiten.
 
@crmsnrzl: Aber sind das nicht Grundvoraussetzungen für einen Polizisten, wieso fordere ich damit "höhere Standards"?
Was ich, du oder wir von Polizisten, im einzelnen oder im besonderen halten sei mal dahingestellt, aber die allgemeinen Vorurteile sind meines Wissens >noch< nicht Standardisiert als Einstellungskriterium eingeführt worden, oder?
 
@Kribs: Was ich von Polizisten halte ist ja auch vollkommen egal, du sprachst von nachweislich unbestechlich. Ob ich ihn für bestechlich halte, ist für den Nachweis seiner Unbestechlichkeit irrelevant.

Klar sollte die Vertreter der Exekutiven unbestechlich sein, aber bei wem ist es denn bitte nachgewiesen?

Weil deren Führungszeugnis sauber ist? Das heißt nur, dass man sie noch nicht bestochen hat oder noch nicht erwischt hat.
Wenn das genügt, OK, aber dann verstehe ich nicht warum du das noch mal besonders herausstellen musstest.
Ich bin dann übrigens auch nachweislich unsterblich.
 
@crmsnrzl: Sorry aber jetzt wirst du richtig Unsachlich, ich wiederhole:

"2. dafür zusätzliche, nachweißlich gut ausgebildete unbestechliche Polizisten eingestellt werden,",

du kannst mir vorwerfen das Komma vergessen zu haben, aber ich habe
>>>N I C H T <<<
*nachweißlich unbestechliche*

>>>S O N D E R N<<<<
"nachweißlich gut ausgebildete" fehlendes Komma " unbestechliche Polizisten"

geschrieben!

So mir reicht es!
 
@Kribs: Ich kann ja nicht riechen, was du meinst.
Also Polizisten wie alle anderen auch. Dann ist ja gut.
Warum das "unbestechlich" dennoch mit erwähnt und dadurch hervorgehoben werden muss, verstehe ich trotzdem nicht.

Jetzt müssten wir nur noch klären, inwieweit schlechter Geschmack in der Kunst eine Straftat ist und dann wären meine Fragen abgehakt.

" [...] 1. sie auch gegen so manch Grottige Filmproduktion vorgeht bzw. deren Machern, [...]"
 
@Kribs: wenn Punkt 3 kommt, leiste ich mir auch ein paar Polizisten. Da dies aber gegen alle Gesetzesmäßigkeiten verstößt werde ich wohl noch warten müssen.
 
44 euro für 2 Erwachsene mit 2 Kindern, noch 2 Popcorn und 2 Cola für die Kids 17 euro. Zusammen 61 euro
Da hat Mama und Papa keine Popcorn dabei ;-)
 
@mach6: und dann noch die fahrkosten dazu für die s-bahn!!
 
@xanax: Und die Wasserrechnung, weil man ja saubere Klamotten anzieht!
 
@crmsnrzl: Wenn wir schon dabei sind: Die Brille von Fielmann, die man ja evtl auch benötigt ;)
 
@mach6: 11 Euro pro Person findest Du teuer? Bei McDonalds kommst Du teurer und das zeug ist in 20 Minuten weg und ungesund.
 
@iPeople: 11€ pro Person? Bin relativ oft beim Mc aber auf 11 kam ich noch nie ^^
 
@wertzuiop123: Dann warst Du noch nie mit Familie bei McDoof schlemmen. Da sind schnell mal 60-80 Euro weg.
 
@iPeople: Pro Happy Meal zahle ich 3,99€. Dann ess ich wahrscheinlich ein McMenu von den News: 7,39€ und meine Frau das BigMac-Menu für 6,89€. Sonst holt man sich eben noch ein paar 1€-Burger. Mehr hab ich da noch nie ausgegeben. Wenn ich richtig essen will, geh ich in ein Restaurant ^^

EDIT: Typo
 
@wertzuiop123: Kinopreis im Jahr 2000 im Schnitt 8 Euro. Wenn es heute 11 sind, ist das nichtmal der Inflationsauslgleich.
 
@wertzuiop123: Du hast wahrscheinlich nicht solch Großfamilie wie iPeople. Feier mal nen Kindergeburtstag mit 10 Kids dort, dann kannst du es nachempfinden...
 
@DON666: Naja ich bezog mich auf die 11€ pro Person. Da ist egal, wie groß die Familie ist. Außer ich kauf mir den Clown zum Unterhalten dazu XD
 
@iPeople: Bei mir kostet es 9€ pro Person.
 
@iPeople: Bei MC weißt du aber was dich erwartet. Bei einem Film ist das selten der Fall. Wie oft sehe ich n Film und sage mir dann "Hätte ich den im Kino gesehen - hätte ich mich geärgert"
 
@wertzuiop123: Na klar, der Ronnie muss sein, vor allem wenn man selbst etwas an Humormangel leidet ist (meine nicht dich!).
 
@crmsnrzl: Ist doch Okay der preis. Hier sinds an Kinotagen 8 Euro.
 
@Siniox: Man kann sich vorher informieren. Das Internet bietet die Möglichkeit, Urteile und Bewertungen zu recherchieren.
 
@iPeople:
Komisch, ich komme mit offizieller Inflation seit 2000 auf 9,95 Euro. Mit diesem Jahr auf 9,98.
 
@Freudian:ich komme auf 10,20 ... basierend auf den Schnitt von 8 Euro im Jahre 2000. Benzin, Strom, Miete etc sind im gleichen Zeitraum stärker gestiegen.
 
@iPeople:
Was immer noch nicht an deine Aussage ran kommt. Danke für die Bestätigung.
 
@Freudian: Du hast Lohnsteigerung und Kaufkraftbereinigung nicht berücksichtigt. Also nix mit Bestätigung.
 
@iPeople: War sicherlich ein Familientagsangebot. Bei mir in der Ecke kostet nen Film um die 10,50€ und wenn dann noch der 3 D Aufschlag kommt. Die Blue Ray ist definitiv billiger. Ob ich meinen Kindern noch vermittle ins Kino zu gehen? Definitiv nicht. unter den jetzigen Umständen und Preisen.
Es geht aber auch anders. haben bei uns in der nähe ein altes Kino, Filme kosten 5-7€ und sind eher in der Schiene Qualitativ hochwertig anzusehen. kein 3D schnickschnack Popcorn für ehrliche 1,50€ die kleine Tüte und fertig ist. Das Kino ist immer voll .
 
@robs80: Bei der Bluray bekommst Du aber keinen klimatisierten Saal, mit großer Leinwand und ordenlichem Sound. Deine Milchmädchenrechnung mag bezogen auf den reinen Film aufgehen, aber so ein Kino kostet dem Betreiber auch Unterhalt, das vergessen Leute manchmal. Natürlich kann man für sich entscheiden, statt ins Kino zu gehen, sich die Bluray zu kaufen. das ist vollkommen legitim. Sich den Film aber illegal zu besorgen, ist mein eben der Knackpunkt. Aber das hast Du ja nicht, und das finde ich gut.
 
@iPeople:
Was deine Aussage immer noch falsch macht. Gratulation, besser kann man sich selbst nicht lächerlich machen.
Mach bitte weiter. :)
 
@Freudian: War klar, dass da nix weiter kommt.
 
@iPeople:
Was soll auch weiter kommen? Ich habe klar gemacht, dass du Unsinn redest, was du nun ja auch selbst bestätigt hast. Mehr ist nicht zu sagen.
 
@iPeople: Sicherlich kostet der betrieb eines Kinos Geld. Keine Frage. Aber die Kosten lassen sich minimieren. Die Klimatisierung des Saales war auch schon vor 10 Jahren zur Eröffnung des Kinos installiert Wartungskosten und Reparatur usw. alles im Preis enthalten. Soundanlage usw. auch. Das Problem ist allerdings der Druck der Filmstudios! Wenn man so ein angesagtes Kino auf dem neusten Stand der Technik sein möchte, muss man alle 3-5 Jahre die Projektionstechnik erneuern lassen usw. Es geht sogar so weit, dass man bestimmte Filme als Kinobetreiber nicht mehrbekommt, ohne die und die Technische Voraussetzung zu haben. Daher investieren die Kinobetreiber in Technologien, die die Karten teuer machen. Der Kunde schaut nur auf den Preis und findet Ihn nicht gerechtfertigt. Zu recht. Das Kinoerlebnis vor 10 Jahren war genauso wie Heute, nur der Preis hat sich erhöht. Leute die keinen 3D Film schauen wollen zahlen indirekt mit usw. Und die Kinobetreiber jammern das keine Leute mehr kommen. Teufelskreis.
 
@robs80: Wenn keiner mehr ins Kino geht, werden die Betreiber das schon merken. Sich die Filme dann aber illegal zu besorgen, ist nicht die Lösung des Problems.
 
@iPeople: Bzgl "ordentlicher Sound": Naja.. mein Freund hatte schon schnarrende Lautsprecher und übersteuerten Sound im Kino. :/
 
@iPeople: Urteile und Bewertungen sind oft sowas für den ... Grade bei Filmen. Beispiel: Alles steht Kopf - imdb 8,4 - Ich fand den Film sowas von schlecht. Andersrum das selbe. Selbst meine Freundin sagt zu mir immer wieder, wenn ich ihr sage das der Film (den wir sehen wollen) scheiß Bewertungen hat, das dass nichts heißt und der Film für uns ja gut sein kann (wie es auch dann immer der Fall war). Oder Trailer - das Beste aus dem Film steckt bereits im 2min Trailer, der Rest des Filmes ist mehr oder weiniger nur Füllmaterial. Ich geh mit meiner Familie lieber Essen für das Geld (nicht bei MC), haben alle mehr von.
 
@Siniox: Kunst hängt halt extremst vom persönlichen Geschmack ab. Sehr sehr schwer da überhaupt etwas zu bewerten.
 
@iPeople: im Jahr 2000 hast du schon mit Euro gezahlt?
 
@Commander Böberle: Nein, aber im Jahr 2015 rechnet man den Betrag von 2000 eben um, damit man vergleichen kann. Das ist einfachste Mathematik: Erst die Einheiten vereinheitlichen, dann rechnen. Lernst Du bestimmt noch, glaube das war Stoff 7. Klasse.
 
@iPeople: Und das Kinofutter ist natürlich die reinste Vitaminbombe... -.-
 
@iPeople: Ja ich finde 11€/Person um einen Film EINMALIG sehen zu dürfen lächerlich teuer. Ich mein die BD kostet idR 18 und die kann ich mir dann so oft ansehen bis ich den Film als ein-mann Belegschaft neu synchronisieren kann. ;)

Dazu kommt für mich persönlich das mir Kinos zu laut vom Sound her und zu vollgestopft mit Menschen sind. Ausserdem mag ich es nicht wenn ich Filme nicht unterbrechen kann.
 
@mach6: Wenn ich ins Kino gehe, versuche ich meist alles wo 3D drauf steht zu meiden, denn das sind dann gleich 5 Euro mehr für etwas was ich gar nicht brauche. Dann noch nur an Kinotagen ins Kino gehen (also Montag bis Mittwoch, je nach Kino) und Verpflegung selbst mitbringen. Eine Flasche Cola und eine Packung Haribo oder Chips passen doch locker in Rucksack. Finde die Snackpreise eigentlich das teuerste am Kino (daher boykottiere ich das gerne), die Filmpreise selbst gehen eigentlich noch.. . Auf diese weiße geb ich nur zwischen 6-9 Euro aus. :)
 
@MiezMau: Filzen die bei euch nicht? Also nen Rucksack mit Verpflegung kriegst du bei uns jedenfalls nicht mit rein. Entweder lässt du die reingucken, oder du deponierst den während des Films an der Info. Wie im Edeka halt.
 
@DON666: Nee ist mir noch nie untergekommen, und bei Edeka auch nicht xD
 
@MiezMau: lebt wahrscheinlich in einer "Problemgegend" :-) Also Rucksackfilzen kenne ich noch, hat unser Kino aber damit aufgehört. Die sind froh wenn überhaupt Leute kommen. Ansonsten gibt es ja große Jackentaschen. Wenn sie die auch noch filzen wollen und dann auf Ihre AGBs verweisen müssen Sie dir das Geld wiedergeben, da diese meist nicht öffentlich und gut sichtbar aushängen. :)
 
@robs80: Ich? Problemgegend? Nö, ist ein relativ kleines niedersächsisches Städtchen, so richtig ausgeprägte "Bezirke" gibt's hier eher nicht, dafür ist das Kaff zu klein. Es existiert heute auch nur noch dieses eine Kino (von früher mal 3). Und meine Wohnlage gehört trotz fehlenden Bezirksgrenzen noch zu den "besseren", wenn man das so sagen kann.
 
@MiezMau: ein normales Kino macht aber nur Geld mit den Snacks, nur Eintritt ist ein Verlustgeschäft. Ich bin aber sowieso der Meinung dass sich Kino überholt hat. Die jetzige Form und die schiere Masse an Kinotempel kann nicht auf Dauer bestehen und schon garnicht bei den Preisen.
 
Man könnte ja mal damit anfangen, nicht alle Bluray Käufer mit 5-10 Minuten Werbung und Warnhinweisen, die nicht übersprungen werden können, vor den Filmen zu nerven.
Ich habe den Film gekauft und möchte diesen sehen. Werbung kann von mir aus in ein eigenes Untermenu verschwinden für jene, dies interessiert.
 
@glurak15: Also ich konnte die Warnhinweise und Werbung bisher überspringen. Das liegt wohl auch mit am Player schätze ich.
 
@crmsnrzl: Ob, es von Player zu Player unterschiedlich ist, kann ich nicht zu 100% sagen. Afaik aber nicht. Bei einigen BDs ist es eben gesperrt, ob man Skippen kann und bei anderen nicht. Finde ich persönlich auch extrem nervig.
 
@crmsnrzl: bei den Disney DVD/blurays kann man es auch nicht überspringen. dafür sind fast alle mit fastplay ausgestattet, nacheem man sich die Werbung angeschaut hat.
 
@glurak15: Habe noch so alte DVDs, da ist es immer ganz toll wenn die Kinder anfangen Happy Birthday zu singen und man die Lautstärke noch nicht reguliert hat....
 
Die Konzerne jammern doch schon seit Jahren. Wenn diese Damen und Herren mal über eine vernünftigere Preispolitik nachdenken würde, würde sich das viel einfacher klären lassen. Und wenn die Manager mit ihren Millionengehältern nicht so gierig wären, würde es auch die Konzerne entlasten.
Immer nur die Kleinen zu kriminalisieren, ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg.
Und wenn eine Firma Werbung auf einer Seite macht, die Dinge anbietet, die nicht ganz korrekt sind, dann sollten die Firmen mal schauen, wo sie Werbung machen und es vielleicht noch tun sollten. Aus Steuermitteln da auch noch aufpassen, finde ich nicht gut. Sillen es doch die Konzerne tun.
Fehlt nur noch, dass die Werbeindustrie ankommt und die verfolgen lassen will, die mit Werbeblockern surfen ...
 
@teddy4you: Ich bin auch dafür, dass Du beim nächsten Mal eine Rechnung bekommst, wenn Du eine Anzeige erstattest.
 
Die Polizei hat so schon zuwenig Personal. Durch die Flüchtlingskrise werden auch noch einige abgezogen.
 
Ich wünsche mir mehr Beamte die an der Aufklärung von Einbrüchen arbeiten und für mehr Sicherheit in einigen Wohngebieten sorgen...
 
@wolver1n: Ich wünsch mir mehr Polizei die gegen Korruption in der Politik vor geht!
 
Im Internet gibt es halt eine Seite die viele aktuelle Filme anbietet. Ich lade mir eine MKV-Datei in meistens Top Qualität mit DE/EN Tonspuren die frei von Werbung und sonstiger Diskriminierung ist. Wieso nimmt sich die Filmindustrie da kein Beispiel daran. Die normale Verwertungskette ist einfach nur Krank. Vorpremiere, dann 2 Wochen warten, dann 2-3 Monate Kino, dann 3 Monate warten auf ein BluRay-Release. Dazu kommt noch 3-6 Monate Verzögerung gegenüber den USA. Im Kino werde ich vollgepumt mit Werbung und Vorschauen die ich nicht sehen will und trotzdem mitbezahlen muss. Die BluRay ist dann natürlich auch voll mit Werbung und Vorschauen die ich nicht skippen kann. Und eine BluRay kann nur am Fernseher in Verbindung eines BluRay-Players der ständig nach Hause telefoniert und meldet welche Disk zu welchem Zeitpunkt angesehen wird. Will ich den Film auf einem anderen Device ansehen muss ich auch gegen geltende Gesetze verstoßen oder nochmal Kaufen. Warum bringt die Industrie keine Plattform die eine MKV-Datei mit Wasserzeichen zum Download anbietet, wie es zum Beispiel bei Mp3s mittlerweile Normal ist? Wenn die Kontentmafia meint sie nehmen mit dem aktuellen System mehr Geld ein als mit meinem Vorschlag, dann sollen die ruhig in dem Glauben bleiben. Die Musikindustrie hat das auch mal gemeint. Wenn ein System nicht funktioniert sollte man überlegen es zu ändern, anstatt auf veraltete Verkaufstaktiken zu beharren und immer mehr zu fordern. Außerdem wenn man sich im Internet erkundigt wieviel ein Film einspielt wird man nur wenige schlechte Filme finden die ein Minus machen. Bin ja mal gespannt wieviel $ der neue Bond bringt...
 
@FileMakerDE: Hö? Ich nutz BD am Rechner und das geht auch ohne Internet. Worst case szenario: selber rippen mit makeMKV. Solange man das nicht ins Netz stellt / weitergibt macht man sich auch nicht strafbar. Privatkopie ist nachwievor legal.

BDs rippen geht aber auf Dauer ganz schön in den Speicher.^^
 
@Aerith: Funktioniert die Sache mit der Privatkopie nicht nur dann rechtswirksam, wenn kein Kopierschutz dabei umgangen wird?
 
@RebelSoldier: Theoretisch: ja.
https://de.wikipedia.org/wiki/Privatkopie

Praktisch: Niemand wird dich jemals in irgendeiner Form dafür belangen solange du
1) das kopierte nicht weitergibst und 2) im Zweifelsfall das Original vor die Nase halten kannst.

Man braucht also keine Angst davor zu haben eine Blu-Ray zu rippen und als MKV auf den hauseigenen Mediaserver (logischerweise nicht öffentl. zugänglich) oder aufn Laptop ohne BR Laufwerk packt, wenn man einen Film zB mit in den Urlaub nehmen will.
 
Mit der Vorratsdatenspeicherung wird das schon alles in Ordnung kommen...
 
@doubledown: Dafür ist sie ja auch da. Richtige Terroristen werden sie damit nicht erwischen, aber das ist ja auch gar nicht die Absicht. Die braucht man ja dann, um noch schlimmere Dinge der Bevölkerung aufzwingen zu können.
 
Was hindert die Filmindustrie eigentlich daran selbst die entsprechenden Seiten raus zu suchen und mit den Werbepartnern Deals zu machen, damit die dort nicht mehr werben?
 
Bei aller Kritik, den Ansatz an sich, der dahinter steckt, finde ich sogar vernünftig. Wenn den illegalen Anbietern die Einnahmen wegbrechen, würde sich das Geschäft auch nicht mehr lohnen. Früher war sowas ja noch Idealismus bei vielen Releasergruppen, wer knackt was zuerst, wer hat was zuerst. Heute ist es nur noch ein riesen Geschäft. Das "Wie" der Werbesperren sei mal dahin gestellt, aber der Ansatz ist absolut nachzuvollziehen.
 
Moment mal... die Strafverfolgungsbehörden sollen also dafür sorgen, dass Portale wo jemand etwas hoch lädt und Viele etwas runterladen, entweder geschlossen werden, auf irgendwelchen DNS Sperrlisten oder wie hier vorgeschlagen irgendwelche Listen die von Werbetreibenen einsehbar ist, also den Geldhahn zudrehen. Man mag darüber diskutieren wer dafür zuständig ist und was mit diesen Listen passiert, aber wo ist jetzt der grundsätzliche rechtliche Unterschied dazu, ob ich dieses über eine Webseite oder z.B. mit eMule mache? Das es weniger Portale als eMule Nutzer gibt? Oder dann doch das mit letzterem ein gewisser Berufsstand Geld verdient?
 
@Lastwebpage: Der "rechtliche Unterschied" ist das sie e-Mule/Torrent aufgrund des Abmahnwahns ziemlich zurückgedrängt haben. Seitdem weichen die Leute auf one-click hoster oder direkt streaming portale aus weil es da keine Post vom Anwalt gibt.

Gegen diese Seiten sind die Mafiosos mehr oder weniger machtlos, da sie im Ausland liegen. Darum der Ansatz denen über Werbesperre die Einnahmen zu verweigern.
 
@Winfuture: wurde nicht kino.to geschlossen?
 
@bigbang514: Im Artikel steht auch nicht kino.to sondern kinox

Alles weitere steht hier ;)
https://de.wikipedia.org/wiki/Kino.to
 
Dass gegen Kinox.to Prozesse geführt werden, wusste ich gar nicht, ist wohl an mir vorbeigegangen (https://de.wikipedia.org/wiki/Kinox.to). Im Artikel steht allerdings wie du auch sagst Kinox: "Der Fall Kinox.to konnte in Deutschland einiges an Staub aufwirbeln, dabei hatte man nicht das Gefühl, dass die Behördenarbeit zu wünschen übrig lässt. Das Streaming-Portal wurde bekanntlich geschlossen und die Verantwortlichen allesamt geschnappt." Soweit ich weiß wurde Kinox allerdings nicht geschlossen, deswegen habe ich ja gedacht, dass hier evtl. Kino.to gemeint war (da wurden ja wirklich Betreiber festgenommen und die Seite geschlossen)
 
Der letzte Satz ist es: Sollen die doch ihre eigenen Einheit aufstellen und suchen lassen und vor allem... selber finanzieren. Können dass ja auf die Preise für die Filme umlegen, dann wird noch weniger gekauft ^^
 
wenn man im Ausland lebt bleibt einem oft nichts anderes übrig als sich illegale Inhalten zu besorgen um einen aktuellen (dt.) Film zu sehen. Denn die meissten legalen Angebote sind vom Ausland aus nicht zu erreichen es sei denn man verwendet ein TunnelVPN. Das ist aber von den Anbietern auch nicht gewünscht denn sonst gäbe es ja die Einschränkungen nicht.
 
@LuckyDuke: Das wäre in der tat mal ein Fortschritt
 
Wow, es gibt eine Deutsche Filmwirtschaft.
 
Ich hab vor ein oder zwei Jahren eine Abmahnung bekommen, nicht weil ich tatsächlich irgendwas illegal runtergeladen hätte, nein, es ging um eine ausgedachte Software namens "Social Eye Player", deren Existenz mir bislang nicht bewiesen werden konnte. Ich bin schließlich aus Unsicherheit zum Anwalt gegangen, der schließlich knapp 200 EUR für einen Brief haben wollte (was ich jetzt nicht vorwerfen möchte). Das Geld gibt mir keiner zurück, obwohl ich völlig offenkundig Opfer eines Verbrechens wurde. Ich kann mich nicht wehren, weil die bürokratischen und finanziellen Hürden dafür unüberwindbar für eine Privatperson wären. Ich kann nur hoffen, dass nicht bald wieder sowas im Briefkasten liegt. Ich lebe in einem Rechtsstaat, muss aber einfach auf mein Glück hoffen. Man stelle sich den moralischen Schaden vor, denn ich bin nicht der einzige, der gelinde gesagt ernüchtert ist von Ideen wie Gerechtigkeit.

Warum verlangt gegen solche offenkundig kriminellen Machenschaften keiner eine Sondereinheit? Die Contentindustrie hat genug Mittel sich selbst zu wehren, was sie auch massiv tun, die brauchen keine Sondereinheit. Was bilden die sich eigentlich ein?
 
@nablaquabla: wenn du dir der Schuld nicht bewusst bist, schickst du der Kanzlei einfach einen Einspruch und sagst, dass du nicht zahlen wirst. Danach musst du erst wieder aktiv werden wenn ein Gerichtsbeschluss bzw. eine gerichtliche Vorladung im Briefkasten liegt. Wenn das Verbrecher mit so einer Masche sind, wird es dazu nicht kommen.
Natürlich ist dies nur zu beherzigen WENN du 100% weißt, dass du z.B. das Programm nie installiert hast.
 
@divStar: Ich wünschte das deutsche Recht wäre so einfach. Ist es aber nicht. Wenn man nicht anständig reagiert ist es ohne Weiteres denkbar, dass man eine einstweilige Verfügung aufgedrückt bekommt. Glaub mir, ich hab mich gewunden, aber Anwaltskanzleien können in Deutschland so ziemlich machen was sie wollen. Einfach auf gut Glück nicht zu reagieren, dafür braucht man sehr starke Nerven, die hatte ich schlicht nicht. Mein Anwalt hat den schönen Satz "Recht haben und Recht bekommen ist oft nicht das gleiche" fallen lassen. Und genau das ist in Deutschland ein sehr großer Unterschied. Eine Abmahnung muss man IMMER ernstnehmen.
 
@nablaquabla: wenn man die Anwendung nicht heruntergeladen hat, muss man sich keine Sorgen machen. Wenn man sich Sorgen macht, könnte man aber auch überlegen, ob man dem Unternehmen nicht ebenfalls mit einem Anwalt an den Hals rückt - vorzugsweise mit einer ordentlichen Schadenssumme. Aber jedem das seine und keine Ahnung wie ich reagiert hätte.
 
@nablaquabla: "was ich jetzt nicht vorwerfen möchte"... da könnte man auch anderer Meinung sein.
Man gebe bei Google ein Kanzlei ein, die sich auf Abmahnungen spezialisiert hat. Was findet man da? "Abmahnung von XYZ? Wir helfen gerne". Ergebnis dieser "Bemühungen", es wird keine Klageabweisung o.Ä. angestrengt, es läuft auf einen Vergleich raus. Bei dem dann beide Kanzleien verdienen und der Beschuldigte sowieso zahlt, wenn vielleicht auch nur unwesentlich weniger.
 
Lol - ich wünsche mir Polizeieinheiten gegen Korruption und maiföses Handeln jeder Lobby. Piraterie im kleinen Stil ist ein Kavaliersdelikt - überhaupt nicht zu vergleichen mit Mord oder Vergewaltigung (auch wenn die Heinis aus der Industrie das gerne anders sähen). Ein Menschenleben sollte mehr wert sein als ein 1000 Mal geteilter Blockbuster. Deswegen können die Studios einem eintrichtern was sie wollen - es entspricht nicht einmal annähernd der Realität. Diese Affen.
 
@divStar: Naja: Unser Justizsystem ist was das angeht ohnehin für die Tonne. Delikte wo es um Geld geht werden grundsätzlich härter bestraft als wenn du jemanden den Kopf einschlägst - zumindest wenns das erste mal ist und man den Hundeblick aufsetzt.
 
Wünschen kann man sich viel, wenn der Tag lang ist. Wer soll die bezahlen? Natürlich der Steuerzahler, der ohnehin schon der anlasslosen Massenüberwachung unterliegt...
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