WLAN Assist in iOS 9: Mobilfunkanbieter warnen, US-Nutzer klagen

Eigentlich will Apple mit der "WLAN Assist" für problemloses Surfen bei schlechtem WLAN-Empfang sorgen. Die Funktion, die mit iOS 9 eingeführt wurde, sorgt aber für mächtig Ärger. Eine erste Sammelklage wurde gestartet, in England warnt ein erster ... mehr... Apple, iOS 9, WLAN Assist, WLAN Unterstützung Bildquelle: Apple Apple, iOS 9, WLAN Assist, WLAN Unterstützung Apple, iOS 9, WLAN Assist, WLAN Unterstützung Apple

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ja, sehr tief in den Einstellungen. /Ironie off
 
@iWindroid8: dennoch hätte man so ein feature nie einführen dürfen. nicht das es nicht gut ist aber das mit den klagen war doch nur logisch?
 
@Matico: Das Feature gibts bei Android z. B. auch, aber halt nicht standardmäßig aktiviert. Das ist wohl hier eher das Problem.
 
@terminated: Für alles macht man ein abfrage bei iOS, wieso hat man hier nicht ein kleines Dialog Fenster mit JA oder NEIN eingebaut?

Das es solche Probleme geben wird hätte ich bereits vorher sagen können, wie wahrscheinlich jeder der nicht seine Wohnung zu 100% mit WLAN abgedeckt hat.
 
@sk-m: Frag das Apple und nicht mich. Ich hab doch gesagt dass aus meiner Sicht nicht die Funktion das Problem ist, sondern dass die Option standardmäßig aktiviert ist, statt das sich der Benutzer aktiv für das benutzen dieser Funktion entscheiden muss.
 
@Matico: Wieso darf man es nicht? Vielleicht hat jemand einen 10GB-Datenarif, und demjenigen ist es Schnuppe, wenn es verbraten wird. Dafür hat er jetzt immer die bestmögliche Verbindung.
 
@Matico: Wieso? Die Funktion nutze ich unter Android ganz gerne. Was bringt mir WLAN, wenn es keine funktionierende Internet Verbindung hat?
 
@Stefan1200: @iWindroid8: Anscheinend wollt ihr es nicht begreifen. Die Funktion an sich ist nicht schlecht.
Aber die Art und Weise von Apple ist das was stört. Das sie ohne, wirklich darauf hinzuweisen, per Default aktiv ist. Nicht jeder hat ein mehrere GB großes Freivolumen. Und da ist der Ärger verständlich.
Wenn Apple beim Update auf iOS9 und / oder der Einrichtung von neuen Geräten den User fragen würde ob er die Funktion aktiv setzen möchte, dann wäre es ok. Aber nicht so heimlich, still und leise. Aber das passt zu Apple. Zu entscheiden was für den User besser sein soll.
 
@matzenordwind: Wie Apple das umgesetzt hat, kann ich nicht beurteilen. Ich wollte lediglich anmerken, das die Funktion an sich sehr praktisch ist, wenn deutlich erkennbar ist, ob WLAN gerade aktiv ist, oder nicht. Unter Android sehe ich sofort, ob WLAN aktiv ist, oder nicht. Und dann kann ich doch immer noch entscheiden, ob ich gerade das YouTube Video in Full HD gucken muss, obwohl WLAN nicht funktioniert. Aber nicht funktionierendes Internet finde ich viel schlimmer als das ich meine E-Mails mit LTE versenden muss.
 
Das ist wie eine Medallie, hat zwei seiten: Eine durchaus praktische Funktion, welche ihren Sinn hat, aber mit vorsicht zu genießen ist aufgrund der Mobilfunkbetreiber.
Dass diese aber Standartgemäß aktiviert ist, hätte man echt sagen sollen. Zudem muss man schon was tiefer in den Einstellungen rumfuchteln. Dies führt auch noch zu unnötigen Kosten.
Andererseits zeigt das auch wieder ma so manch Dummheit einiger Menschen, die sich dann mit klagen durch die Welt wurschteln oder auch die Sturheit der Mobilfunkanbieter, welche an ihrer Macht festhalten wollen und keine Veränderung wünschen.

Theorie:
Den Mobilfunkanbietern wäre es sicher am liebsten, das alles über ihr Netz gemacht wird, damit die mehr geld verdienen (und weniger investieren aus deren sicht)!! Jetzt haben die beim Apple-Kunden ein Argument gefunden, was man eventuell dafür missbrauchen kann.

PS: Hab weder ´n apple-Gerät noch will ich eines.

Greetz Nivi

Edit: typo^^
 
@Niviaracerco: Man muss "tiefer in den Einstellungen herumfuchteln"? Einstellungen -> Mobiles Netz

Ja... das ist in der Tat äußerst Tief in den Einstellungen versteckt... :rolleyes:

Ich stimme dir zu, dass es in der Tat nicht unbedingt standardmäßig aktiviert sein muss - am besten wäre natürlich eine Abfrage nach dem Update - aber von "tief in den Einstellungen versteckt" kann man hier wahrlich nicht reden.
 
@RebelSoldier: 2. Ebene ist wohl für winfuture schon zu kompliziert. :D Einfach nur lächerlich.
 
@RebelSoldier: Wenn man das NEUE Feature gar nicht kennt, wird man es aber auch nicht suchen und im Zweifel (ganz unten!) übersehen. Es ist also jedenfalls ein unerwartetes, kostenträchtiges Verhalten.
 
@rallef: Ganz genau so ist es. Bei der Vorstellung und den Reviews von iOS9 wurde meines Wissens dieses Feature gar nicht oder nur am Rande erwähnt. Und wenn jetzt ein etwas unbedarfterer User daher kommt, der nicht ständig auf den IT News Seiten ist. Der wundert sich dann, wo sein mobiles Datenvolumen hin ist. Und das dürfte ne Menge User sein. Und wissen dann nicht wo in den Einstellungen sie diese ihnen nicht bekannte Funktion finden sollen.
 
@matzenordwind:
Vorallem hätte Apple sich eigentlich darüber im Klaren sein müssenm dass das gerade in den USA im Zweifel in Klagen enden würde!?
Ich sag nur "zu heißer Kaffee".
 
@OPKosh: Dieser heisse Kaffee hatte übrigens Verbrennungen 3. Grades verursachte, und die Klägerin wollte nur die mehrere 1000 Euro Krankenhauskosten erstattet haben.
McDonalds' Marketing-Abteilung hat nach verlorener Klage das ganze ins Lächerliche gezogen und die Frau durfte aufgrund einer Schweigeklausel beim Schadenerzatz-Deal nichts sagen.
 
@RebelSoldier: Für die meisten Apple Nutzer ist das tiefer als normal. :D
 
Bei meinem LG G2 hab ich auch so ein Problem. Wenn W-Lan und mobile Daten deaktiviert sind, empfängt das Handy trotzdem SmS und Anrufe.
 
@Pfatschi: Was hat das mit der News zutun und viel wichtiger: was haben WLan und mobile Daten mit SMS und Anrufen zutun?
 
@Pfatschi: Jetzt denk mal darüber nach woran das wohl liegen mag.
 
@Pfatschi: cool danke für den Tipp. Funktioniert auch auf meinem 6s
 
@Pfatschi: Ich glaube ihr erkennt die Ironie nicht Leute... Oder war das etwa ernst gemeint?
 
Hier wird mal wieder etwas aufgeblasen, was die Angelegenheit eigentlich nicht ansatzweise wert ist. Das mit der angeblich "tief in den Einstellungen versteckten" Funktion, wurde ja schon mehrfach als völliger Unfug herausgestellt, macht das absichtliche Aufpumpen dieses Themas aber auch nur noch mal allzu deutlich!

Und wenn, wie hier jetzt hier bezüglich WLAN Assist, großartig von angeblich steigenden bzw. hohen Mobilfunkrechnungen *gewarnt* wird, frage ich mich durchaus, wie marode und kaputt denn das WLAN-Netz der Leute tatsächlich sein muss, welche sich ernsthaft über dieses in der Grundeinstellung aktivierte Feature beklagen. Immerhin reden wir hier bezüglich WLAN Assist über eine Funktion, welche eigentlich nur in den allerseltensten Fällen zum Einsatz kommt und dann auch nur unwesentlich mehr Daten aus dem Mobilfunknetz nutzt. Genau dafür holt man sich doch wohl für sein Smartphone auch einen Mobilfunkdatentarif. Wie gesagt, reden wir bei WLAN Assist nicht wirklich über außerordentlich erhöhten Datenverbrauch.
Ich selbst habe WLAN Assist dauerhaft aktiv und kann keinerlei auffälligen Mehrverbrauch an mobilen Daten beklagen, obwohl die Funktion durchaus schon mal genutzt wird, wenn ich mich zu weit vom häuslichen WLAN entferne.

Viel mehr stelle ich mir diesbezüglich die Frage, wieso hier mal wieder Apple angeklagt wird, anstatt sich in dieser Angelegenheit eher gegen die extreme Knausrigkeit der Provider zur Wehr zu setzen, welche ihre Datenkontingente derart eng schnüren, dass es bereits bei geringfügigem Mehrverbrauch mobiler Daten durch WLAN Assist schon zu Rechnungs- bzw. Kostenproblemen für den Kunden kommen kann?!
 
@KoA: Bei dem Provider hast du dich aktiv für deinen Tarif entschieden (Bspw.: 100 Mb frei, alle weiteren MB für 10 Cent oder wie auch immer). Jetzt willst du wirklich den Provider verklagen weil er über die 100 Mb hinaus Geld von dir will? Glaube damit wirst du selbst in den USA nicht durchkommen ;) Anders sieht es halt bei Apple aus. Hier wird durch ein iOS-Update scheinbar eine Version eingeführt und - und das ist der Punkt - standardmäßig aktiviert und scheinbar der Benutzer - jedenfalls laut den Leuten die die Klage anstreben - nicht ausreichend über das Vorhandensein und über die Funktion dieser Option informiert. Und da kann ich das schon verstehen. Meine Mutter, Oma etc. hätten auch keine Lust sich erst den Changelog durchzulesen vor einem Update. Das Update wird angeboten, sie klicken auf Ja und fertig. Die würden gar nicht erst dran denken, dass da jetzt eine tolle neue Funktion dazu gekommen ist die dann irgendwann - wenn das Wlan bzw. DSL zuhause mal ausfällt - fröhlich App-Updates über die Mobilfunkverbindung zieht.
 
@terminated: "Bei dem Provider hast du dich aktiv für deinen Tarif entschieden (Bspw.: 100 Mb frei, alle weiteren MB für 10 Cent oder wie auch immer)."

Gut, nehmen wir doch mal dein Beispiel... Einen Smartphone-Tarif mit derart lächerlichen Konditionen (100 MB) überhaupt anzubieten, stellt an sich schon eine Dreistigkeit sondersgleichen dar. Und wenn man ein Smartphone wie das iPhone hat, schließt man bei normalem Verstand auch als Kunde keinen derart beschränkten Smartphone-Tarifvertrag ab!

"Jetzt willst du wirklich den Provider verklagen weil er über die 100 Mb hinaus Geld von dir will?"

Ich habe nicht ausdrücklich von verklagen geschrieben, sondern von sich zur Wehr setzen. Dies kann man schließlich auf verschiedene Weisen tun, anstatt darüber zu heulen, dass Apple nicht in aller Ausführlichkeit die neue Funktion erläutert und nochmals explizit auf Nutzung der mobilen Daten hingewiesen hat, die dem Nutzer jedoch durch die entsprechenden Symbole angezeigt werden und zudem kaum wirklich Schäden verursacht.

"Anders sieht es halt bei Apple aus. Hier wird durch ein iOS-Update scheinbar eine Version eingeführt und - und das ist der Punkt - standardmäßig aktiviert und scheinbar der Benutzer - jedenfalls laut den Leuten die die Klage anstreben - nicht ausreichend über das Vorhandensein und über die Funktion dieser Option informiert. Und da kann ich das schon verstehen."

Und genau da bin ich ganz andere Ansicht. Denn wie oben schon geschrieben, reden wir hier über eine Funktion, die erstens kaum wirklich nennenswert höheres Datenaufkommen aus dem mobilen Funknetz verursacht und dies außerdem selbst bei aktiver Funktion noch auf mehrere Weisen einschränkt! Es passiert diesbezüglich also nichts hinter dem Rücken oder ohne aktives Zutun (aktive Datennutzung) unter den Augen des Nutzers.

"Meine Mutter, Oma etc. hätten auch keine Lust sich erst den Changelog durchzulesen vor einem Update. Das Update wird angeboten, sie klicken auf Ja und fertig. Die würden gar nicht erst dran denken, dass da jetzt eine tolle neue Funktion dazu gekommen ist die dann irgendwann - wenn das Wlan zuhause mal ausfällt - fröhlich App-Updates über die Mobilfunkverbindung zieht."

Das, was du da bezüglich Mutter, Oma u.s.w. Beschreibst, entspricht keineswegs dem Szenario, welches der Funktion WLAN Assist wirklich gerecht wird. Da werden eben nicht einfach mal so fröhlich App-Updates übers Mobilfunknetz gezogen! Genau solche falschen Annahmen machen die ganze Sache hier ja erst so zur Farce.
 
@KoA:
Eines der großen und auch als solches durchaus beworbenen Argumente für ein iPhone ist, es ist simpel. Man muß sich, anders als bei Android, weniger Gedanken machen.
"Es funktioniert einfach!"
Das ist einer der Hauptgründe für den Erfolg des iPhones.

Das ist ein Fakt dem wir wohl alle zustimmen können?!

Der zweite Fakt ist, diese Klagen hier existieren!?
Man kann jetzt sicher über die allgemeine Klagefreudigkeit der Amerikaner debatieren, aber um in den USA überhaupt klagen zu können muß man einen Schaden nachweisen!
Dass diese Klagen existieren zeigt also, dass es bei diesen Leuten offenbar zu einer finanziellen "Schädigung" gekommen ist?!

Mag sein, dass manches hier etwas übertrieben wird. So zu tun als ob das Problem aber überhauptnicht existieren würde ist mindestens genau so falsch.

Wenn man durch diese Sache bereits nach der Häfte des Monats nur gedrosselt wird, kann man das als ärgerlich abtun und die Einstellung ändern.
Wenn es aber ins Geld geht ist das nicht mehr so banal!

Und sich über die Tarifentscheidungen der Leute dabei auszulassen ist mMn. daneben.
Zum Einen hatten die Leute vorher mit diesen Tarifen keine Probleme. Sprich, für deren bisheriges Nutzungsverhalten waren die jeweiligen Tarife offebar ausreichend.
Und zum Anderen haben wir wohl keine wirklich ausreichende Kenntnis über die amerikanische Tarifsituation um uns über die Entscheidungen der Leute wirklich ein Urteil bilden zu können?!

Zusammenfassung:
Die Klagen existieren, also wird zumindest ETWAS dran sein müssen.
Aber ich warte etwas buchstäblich entscheidenderes ab, nämlich das Urteil in diesem Prozess!
Dann werden wir sehen wie übertrieben die Aufregung hier war, oder nicht! ;-)
 
@OPKosh: "Eines der großen und auch als solches durchaus beworbenen Argumente für ein iPhone ist, es ist simpel. Man muß sich, anders als bei Android, weniger Gedanken machen.
"Es funktioniert einfach!"
Das ist einer der Hauptgründe für den Erfolg des iPhones.

Das ist ein Fakt dem wir wohl alle zustimmen können?!"

Dies ist - soweit man das insgesamt betrachtet sagen kann - erst einmal richtig. Doch zu dieser Einfachheit trägt eben u.a. auch die standardmäßig aktivierte Funktion "WLAN Assist" bei. Doch gerade bei WLAN Assist habe ich vornehmlich den Eindruck, dass etliche Leute, die sich hierbei eher auf die Seite der Kläger stellen, dies tun, ohne jedoch die Funktionsweise dieses Features wirklich richtig verstanden zu haben und somit auch nicht im Ansatz angemessen auf die eigentliche Sachlage reagieren. Dies machen etliche Kommentare bzw. Anmerkungen hier und an anderer Stelle mehr als deutlich.

"Der zweite Fakt ist, diese Klagen hier existieren!?
Man kann jetzt sicher über die allgemeine Klagefreudigkeit der Amerikaner debatieren, aber um in den USA überhaupt klagen zu können muß man einen Schaden nachweisen!
Dass diese Klagen existieren zeigt also, dass es bei diesen Leuten offenbar zu einer finanziellen "Schädigung" gekommen ist?!"

Nun, einen vermeintlichen Schaden nachzuweisen, ist eine Sache. Der Nachweis, dass die Schädigung jedoch wirklich durch Unkenntnis bezüglich der Funktion "WLAN Assist" zustande kam, ist mit der bloßen Klageannahme keineswegs erbracht. Dazu kommt, dass es bei dieser Angelegenheit ja nicht einmal vornehmlich um einen angeblich finanziell hohen Schaden geht, sondern viel mehr um den Umstand, dass Apple angeblich nicht ausreichend über die betreffende Funktion aufgeklärt hätte.

"Mag sein, dass manches hier etwas übertrieben wird."

Tja, schon die Meldung selbst sorgt ja bereits mal wieder für maßlose Übertreibung. Siehe Zitat: "WLAN-Assist: Tief in den Einstellungen versteckt". Da muss man sich über so manche fehlgeleitete Reaktion natürlich auch nicht wirklich wundern. ;)

"So zu tun als ob das Problem aber überhauptnicht existieren würde ist mindestens genau so falsch."

Ich tue keineswegs so, als existiere gar kein Problem. Ich argumentiere jedoch entschieden gegen das enorme Aufbauschen dieser ganzen Thematik. Wenn man nämlich mal wirklich bei den Fakten bleibt, geht es hier nicht um einen wirklich ennormen finanziellen Schaden, den Apple offenbar verursacht haben soll. Viel mehr findet man eine für US-Verhältnisse mittlerweile typische Klage vor, welche unter ziemlich absurden Vorwand eine kleine juristischen Nachlässigkeit seitens Apple auszunutzen versucht, um große Geldbeträge herauszuschlagen.

Insofern finde ich es mehr als nur erschreckend, wie schnell manche doch dabei sind, sich für Amerikanische Verhältnisse zu begeistern. Da braucht man sich bezüglich der Abwehr des TTIP- und CETA-Abkommens wohl keine allzugroßen Hoffnungen mehr machen.

"Wenn es aber ins Geld geht ist das nicht mehr so banal!"

Hier scheint es -wie bereits erwähnt - nicht wirklich vorrangig um finanzielle Schäden zu gehen. Siehe meine Anmerkungen oben!

"Und sich über die Tarifentscheidungen der Leute dabei auszulassen ist mMn. daneben."

Ich bitte Dich! :) Wenn durch WLAN Assist hervorgerufene wenige MB mobiler Daten (über sehr viel mehr als das sprechen wir hier ganz sicher nicht) dafür sorgen, dass ein Nutzer wirklich sein begrenztes Datenvolumen überschreitet, dann ist dieser Tarif schlicht viel zu knapp bemessen! Da gibt es eigentlich rein gar nichts zu diskutieren! Und erzähl mir jetzt bitte nicht, dass ein Nutzer, der einen wirklich sehr knapp bemessenen Datentarif besitz, nicht ganz besonders intensiv auf den Verbrauch seines Datenvolumens achtet und sich dementsprechend ständig um die verschiedenen Einstellmöglichkeiten für die mobile Datennutzung kümmert. Ganz besonders nach einem Major Update, welches ja durchaus bekannt dafür ist, grundsätzlich zahlreiche Änderungen, auch in den Einstellungen zu beinhalten.

"Zum Einen hatten die Leute vorher mit diesen Tarifen keine Probleme."

Aha? Woher weißt du das denn so genau? ;)

Wer bei einem Smartphone, welches ja grundsätzlich für mobile Datennutzung konzipiert wurde, bei wenigen MB zusätzlichem Datenaufkommen über das Mobilfunknetz tatsächlich ernsthaft Probleme mit dem Volumen des Datentarifs bekommt, der hat sein Volumen definitiv deutlich zu knapp kalkuliert. Da helfen auch keine Schuldzuweisungen gegen Andere, schon gar nicht gegen den Hersteller des Smartphones. :)
 
@KoA:
"Zum Einen hatten die Leute vorher mit diesen Tarifen keine Probleme."

Aha? Woher weißt du das denn so genau? ;)"

Und woher weißt Du, dass diesen Leuten kein wirklicher Schaden entstanden ist?
Ja, "die spinnen die Amerikaner"!
Aber meinst Du wirklich, selbst die strengen eine Klage wegen einer nur 5$ höheren Rechnung an? Noch dazu gleich ne Sammelklage?
Mal ehrlich!?

"Wer bei einem Smartphone, welches ja grundsätzlich für mobile Datennutzung konzipiert wurde, bei wenigen MB zusätzlichem Datenaufkommen über das Mobilfunknetz tatsächlich ernsthaft Probleme mit dem Volumen des Datentarifs bekommt, der hat sein Volumen definitiv deutlich zu knapp kalkuliert. Da helfen auch keine Schuldzuweisungen gegen Andere, schon gar nicht gegen den Hersteller des Smartphones. :)"

Also eine derartige Arroganz geht mir nun wirklich gegen den Strich!
Wer glaubst Du zu sein um Dir darüber ein Urteil bilden zu können?
Ich hatte die ersten paar Jahre mit einem SP gar kein Datentarif und für MICH war das völlig ok so!
Es obligt doch wohl noch jedem selbst, wie er sein Gerät nutzt!?

Der Punkt ist, dass die Leute, bis zu diesem Update, mit ihren Datenvolumina offenbar hingekommen sind und anschließend eben nicht mehr.
Und wenn das Update das einzige war, dass sich in der Zwischenzeit geändert hat, dann ist es das Verschulden dieses Updates und damit auch sehrwohl des jeweiligen Herstellers des Selben!
 
@OPKosh: ""Zum Einen hatten die Leute vorher mit diesen Tarifen keine Probleme."

Aha? Woher weißt du das denn so genau? ;)"

Und woher weißt Du, dass diesen Leuten kein wirklicher Schaden entstanden ist?"

Was bezifferst du denn als "wirklichen Schaden", um deswegen gleich mal eine
Millionenklage beim Bundesgericht anzustrengen? Glaubst du ernsthaft, WLAN Assist würde trotz der ganzen eingebauten Beschränkungen, zu ennormen Rechnungsbeträgen führen? Wenn ja, hast auch du sehr wahrscheinlich die Arbeitsweise von WLAN Assist immer noch nicht wirklich verstanden.

"Ja, "die spinnen die Amerikaner"!
Aber meinst Du wirklich, selbst die strengen eine Klage wegen einer nur 5$ höheren Rechnung an? Noch dazu gleich ne Sammelklage?
Mal ehrlich!?"

Diese Frage stellst du ernsthaft, obwohl das Beispiel der Schadenserzatzklage bezüglich eines heißen Kaffebechers ohne entsprechenden Warnhinweis, stellvertretend dafür steht, dass mittlerweile selbst bei Lapalien, große Schadenersatzsummen eingeklagt werden, ohne dass es dabei um entsprechend goße finanzielle Verluste geht? :)

"Der Punkt ist, dass die Leute, bis zu diesem Update, mit ihren Datenvolumina offenbar hingekommen sind und anschließend eben nicht mehr."

Da du meine obige Frage zur betreffenden Behuptung bisher noch nicht beantwortet hast und jetzt erneut mit der gleichen Behauptung zu argumentieren versuchst, frage ich dich jetzt ein weiteres Mal:

Woher weißt du das denn so genau, dass du meinst, dies hier als tatsächliches Argument anbringen zu können? ;)

"Und wenn das Update das einzige war, dass sich in der Zwischenzeit geändert hat, dann ist es das Verschulden dieses Updates und damit auch sehrwohl des jeweiligen Herstellers des Selben!"

Seit wann geht es denn jetzt plötzlich darum zu klären, wer das betreffende Update zu verschulden hat?

Und bezüglich der eigentlichen Schuldzuweisungen in dieser Angelegenheit:
Warst du nicht oben noch derjenige, der in diesem Zusammenhang eigentlich entscheidenderweise erst einmal das Urteil zum Prozess abwarten wollte? ;)
 
@KoA: Du gehst von deutschen Tarifen aus.
In den USA sind sogenannte "shared volume" tarife gang und gaebe.
In DE schliesst du fuer jedes Telefon einen Vertrag. Hier schliesst du einen Vertrag fuer die Familie ab, wo du mit 4 Handy's online bist. 15GB shared volume fuer 260$. (AT&T)
Jetzt ist es so, dass das normalerweise ausreicht, da man in jedem kleinen Pub etc WLAN hat (mehr oder weniger guter Emfang, meistens weniger gut).
Geht jetzt der Wi-Fi Assist zu werke und zieht aus dem mobilen Netz, sind die 15GB schnell weg.
Dann zahlt man hier 15$ pro GB.
1 GB bei 4 Personen ist dann auch schnell wieder alle...
 
@chaot1974: Ich weiß, dass die Tarif-Strukturierung in den USA etwas anders gestaltet ist. Aber bei dem geringen bzw. deutlich begrenzten Datenaufkommen, das WLAN Assist tatsächlich veranschlagt, dürfte auch bei mehreren Verbrauchern kein großartiges Datenvolumen zusätzlich anfallen. Jedenfalls nicht über lange Zeit unbemerkt. Da ist auch bei vier Personen ein unbeabsichtigter Verbrauch von einem GB recht unwahrscheinlich.
Es ist ja nun auch nicht so, dass WLAN Assist schon beim kleinsten Nachlassen des WLAN-Netzes anspringt. Dafür muss die Netzverbinung schon wirklich extrem schlecht sein.
Und wenn man z.B. Im Netz surft, dann hat man auch die Statusleiste im Blick, die anzeigt, ob Wlan-Verbindung besteht, oder ob nicht.
 
@KoA: Einfaches Beispiel:
4 koepfige Familie. Streamen und download nur im WLAN erlaubt (muendliche Abmachung) Alle waehren sich sicher, wenn sie in einem Geschaeft sitzen, das WLAN anbietet. Bei YouTube Straeams in HD sind die 15 GB schnell weg, wenn der Assist einspringt, weil der Empfang grottig ist (die oeffentlicchen WLANs hier geben naemlich nicht allzu viel her und der Assist springt da gerne ein)
Jetzt ist es hier halt nun mal so, dass nicht gedrosselt wird, sondern 1GB Highspeed dazugebucht wird. Machen kann man da dann recht wenig. Es kommt eine SMS mit dem Hinweis, das es gebucht wurde, fertig.
Die SMS bekommt allerdings auch nur die "Master Karte" sprich Daddy.
Die Kids sitzen irgendwo in einer Mall oder in der Schule und surfen munter weiter, ohne dass die erstmal einen Schimmer haben, bis dann das boese erwachen kommt.
Ist es jetzt noch so, dass auf der Arbeit Handy verbot herrscht, und die SMS von der Master Karte erst am Abend gecheckt wird, hat man den Salat, wenn die anderen drei lustig den ganzen Tag streamen. Dann kann es gut sein, dass so eine SMS im halb Stunden takt eintrifft
 
@chaot1974: Ich versuche es gerne noch einmal zu erklären: Streaming ist einer der Anwendungsfälle, bei denen WLAN Assist überhaupt gar nicht anspringt! Darum sind ja genau solche Szenarien, welche davon reden, dass möglicherweise enorme Datenmengen vom User unbemerkt über WLAN Assist aus dem Mobilfunknetz gezogen würden, ziemlicher Unsinn. Wirkliche Datenfresser, ja sogar entsprechende eMail-Anhänge und Downloads im Hintergrund sowieso, werden von der Funktion nicht ohne Grund ausgespart, eben um außerordentliche Kosten zu vermeiden. Aber das kapieren etliche Leute offenbar auch nach zahlreichen Erklärungsversuchen weiterhin nicht, wenn sie hier WLAN Assist trotzdem als heimlichen Datenfresser hinstellen und diesbezüglich mit theoretischen Horrorszenarien zu argumentieren versuchen.

Wenn man allerdings mal schaut, wie mehr oder weniger reißerisch zahlreiche Medien dieses Thema vermitteln, muss man sich eigentlich nicht wirklich über massig fragwürdige Argumentation in den Kommentaren wundern.
 
@KoA: OK gerade nochmal gelesen. Der Assist springt nicht bei 3rd Party Apps an. Wohl aber bei Apple Music und Safari.
Sprich, bei hauseigenen Apps von Apple, die ja auch genug Daten verbrauchen koennen. Hier war YouTube ein schlechtes Beispiel.
Das eigentliche Problem hier ist einfach, dass es von Haus aus eingeschaltet ist, und nicht genuegend informiert worden ist.
 
@chaot1974: "OK gerade nochmal gelesen. Der Assist springt nicht bei 3rd Party Apps an. Wohl aber bei Apple Music und Safari.
Sprich, bei hauseigenen Apps von Apple, die ja auch genug Daten verbrauchen koennen."

Ja, insbesondere die Music-App zieht beim Streaming durchaus einen höheren Anteil an Daten, entgegen anderer Apps. Allerdings fallen auch hier keine Unmengen an zusätzlichen Daten an.
Was man sich aber vielleicht mal klar machen sollte, bei der ganzen Thematik, um die es sich hier ja eigentlich dreht, sind folgende Punkte.

Wenn ein Nutzer für z.B. die Music-App (oder auch ganz allgemein) die Nutzung der mobilen Daten am jeweiligen Gerät aktiviert hat, dann hat er sich selbst ja offensichtlich ganz bewußt dafür entschieden, diese auch zu nutzen, sobald kein WLAN mehr verfügbar ist.
Was viele offenbar nicht realisieren, ist der Umstand, dass auch ohne die zugeschaltete WLAN Assist-Funktion automatisch und ebenso "unbemerkt" auf das mobile Datennetz zugegriffen wird, sobald das WLAN-Signal abbricht und statt dem WLAN-Symbol das jeweilige Mobilnetz angezeigt wird. Auch in diesem Fall kommt es in der Regel meist nicht zu einer Unterbrechung der Musik, weil diese ja zu einem Teil bereits im Cache vorgehalten wird und dies ausreicht, um auch hier den fliegenden Wechsel von WLAN zum Mobilnetzt nahtlos zu überbrücken.

WLAN Assist ändert also im Wesenlichen kaum etwas am bisher gewohnten Verhalten der Geräte, wenn diese zwischen WLAN und Mobilnetz wechseln. Diese neue Funktion sorgt lediglich dafür, dass bei wirklich schlechtem, instabilem WLAN nicht ständig zwischen beiden Netzen hin und hergewechselt wird, sondern bei einer solch extrem schlechten WLAN-Verbindung vornehmlich aufs mobile Netz umgeschaltet wird. Aber dies auch nur sehr spät, wenn wirklich gar nichts mehr geht. Sobald die WLAN-Verbindung nur ansatzweise wieder stabil läuft, auch wenn sie relativ schwach ist, wird wieder das WLAN bevorzugt.
Insofern ist halt wirklich fraglich, ob es wegen WLAN Assist tatsächlich zu derart höheren Kosten gekommen ist, wie die Kläger in ihrer Klage vorgeben. ;) Wie schon gesagt, dürfte es hier eher darum gehen, unter dem Vorwand der angeblich unzureichenden Informationspolitik seitens Apples, auf juristischem Weg hohe Geldbeträge herauszuschlagen.
Möglicherweise wird Apple in diesem Fall trotzdem hohe Schadenersatzzahlungen leisten bzw. leisten müssen, und sei es nur, um diese Angelegenheit möglichst schnell hinter sich zu lassen. Aber gerechtfertigt bzw. nachvollziehbar halte ich das, aufgrund der sich mir erschließenden Faktenlage bezüglich WLAN Assist keineswegs.

"Das eigentliche Problem hier ist einfach, dass es von Haus aus eingeschaltet ist, und nicht genuegend informiert worden ist."

Genau das ist ja auch der eigentliche Gegenstand der Klage. Aber wie gesagt, für gerechtfertigt halte ich dies unter den gegebenen Umständen trotzdem nicht. :)
 
Tjoar so etwas passiert halt wenn man seine Kunden zur Dummheit erzieht und von Anfang an das Gefühl vermittelt das nichts eingestellt werden braucht und alles ab Werk Perfekt ist, dementsprechend wird auch niemand irgendwelche Einstellungen Prüfen ob die so für das Persönliche Nutzen OK sind.
Selbst wenn Apple zum Start bzw. nach Update Abfragen würde ob die Funktion Aktiviert werden soll die meisten würden auf Ja gehen und hinterher dann weinen.
Android bietet dieses eigentlich schon länger glaube seit Version 4 Standardmäßig Deaktiviert wenn mich nicht irre und ich wüste nicht das Android Nutzer da jemals eine Klage Angestrebt hätten gegen wen auch Geräte Hersteller oder Google weil die Android als Betriebssystem Fertigen.
Das diese Funktion richtig Volumen Kosten kann dürfte klar sein da sie bei Apple nur bei Standard Apps zur Verwendung kommt kann ich mir sogar Vorstellen das die Vorwürfe berechtigt sind bei Nutzung von Cloud, Musik, Video kracht das schon mal richtig beim Volumen.
Ich hoffe das Apple nun mit seiner Selbstverliebtheit wir wissen was der Kunde will oder braucht böse auf die Schnauze fallen wird.
Konsequenz wird sein beim nächsten Update wird die Funktion wohl Standardmäßig Abgeschaltet und muss per Hand wieder Aktiviert werden.
Aber dieser Punkt Tief in den Einstellungen also wenn das Tief ist weiß ich auch nicht Ok wenn sonst alles im Hauptmenü steht und für diese Einstellung ein Untermenü besucht werden muß kann ich das verstehen. Tief und Versteckt nenne ich aber anders da hat wohl noch nie jemand ein Android oder älteres Händy benutzt.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

iPhone 7 im Preisvergleich

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.